ETIKA

MENSCH

www.etika.com

27KT1

Krankheiten: Tips

17.10.2012
Neues rot

Die meisten Krankheiten heilen von allein aus. (Ein Arzt im RAI Sender Bozen, Oktober 2007)

ADHS Zappelphilipp-Syndrom. Apothekerin Marialuise Maier empfiehlt in ihrem Buch „Die Südtiroler Kinderapotheke für Zuhause“ (Athesia Verlag Bozen, 182 Seiten): viel Bewegung, viel Schlaf und eine Ernährung, die nicht aufputscht. Sie warnt vor Fernsehen und Computerspielen.

Aids. Der einzig sichere Schutz: eheliche Treue und Enthaltsamkeit. - Kontakt mit Prostituierten vermeiden; in vielen Ländern dürften die meisten HIV-infiziert sein. - Das deutsche Robert-Koch-Institut und die Österreichische Aids-Gesellschaft empfehlen: Möglichst innerhalb zwei Stunden nach der Ansteckung ein auf Aids spezialisiertes Zentrum aufsuchen. Nach 72 Stunden wirkt eine Behandlung nicht mehr.

Akne. Nur wenig Butter und andere tierische Fette essen. Wenig Milchprodukte verzehren, möglichst fettarm. Wenig Salz. Kein Vollkornbrot. Rohkost nicht mit Nüssen kombinieren (ausprobieren, vielleicht macht es auch nichts aus). Bewährt hat sich eine gemischte Kost mit viel Abwechslung: von vielem etwas, von nichts zuviel. Viel Wasser trinken. Beim Entfernen von Pickeln nicht mit der Pinzette das umgebende Fleisch noch mehr infizieren, sondern dieses behutsam mit den Händen zu den Seiten wegdrücken. Für geregelte Verdauung sorgen. Siehe unsere Artikel über gesundes Leben. Morgens Körper kalt abreiben mit Gesichtsdusche. Tagsüber und abends nochmals Gesicht kalt waschen. Viel Bewegung an der frischen Luft, Sport treiben. – Oft ist Akne ein Schutz gegenüber Versuchungen. – Die Apothekerin Marialuise Maier weist in ihrem Buch „Die Südtiroler Kinderapotheke für Zuhause“ darauf hin, dass Akne im Jugendalter vor allem darauf beruht, dass die Talgproduktion der Hautdrüsen erhöht ist. Auf die Hormone kann man nicht einwirken, aber auf die Ernährung und den Darm. Die Entgiftung ist ganz wichtig. Tierische Produkte und Fertiggerichte können Akne fördern, schreibt sie. Ungesättigte Pflanzenöle wirken entzündungshemmend. Tip: ETIKA-Empfehlungen zu Rate ziehen laut Inhaltsverzeichnis.

Allergien. Hinweise des Ärzteverbandes Deutscher Allergologen unter http://www.aeda.de, Stichwort Patienteninformation. - Paprika und Cayennepfeffer meiden, erlaubt sind hin gegen Muskatnuß, Lorbeer sowie schwarzer oder grüner Pfeffer (außer man verträgt auch diese nicht).

Alzheimer. Lebenslange geistige Aktivität schützt möglicherweise (Lutz Frölich, Frankfurter Universitätsklinik für Psychiatrie 2/1999). - Aluminiumgeschirr vermeiden. Säure- oder salzhaltige Speisen nicht mit Aluminiumfolie abdecken (gilt für alle), denn das Aluminium könnte auf die Lebensmittel übergehen. (Verbraucherinformationsdienst aid Bonn 10/1998)

Ärzte empfehlen: Wer etwas tun will gegen den Verfall seiner geistigen Kräfte im Alter (Demenz, Alzheimer etc.), lerne Vokabeln oder Gedichte auswendig (D 22.5.2002).
Wir haben etwas noch Besseres anzubieten: Lerne Gebete auswendig, und sie begleiten Dich in den Himmel

Arthrose. Verschleiß des Gelenkknorpels. Dieser zerbröckelt, und die Knochen reiben aneinander. Die Gelenkschleimhaut kann sich entzünden. Die Gelenkflüssigkeit kann sich vermehren. Es kann zu Gelenkergüssen kommen, die Gelenkflüssigkeit schwillt an. Auch die Bänder können angegriffen werden. (Anmerkung: Wenn der Gestalter dieser Webseite ein paar tausend Meter läuft, dann nimmt die Gelenkflüssigkeit zu, und er muss aufhören zu laufen. Deshalb hat er nur 14 Sportabzeichen und nicht mehr. Ursache dürfte ein Skiunfall auf dem buckligen Stubaier Gletscher sein, und dazu kommen die O-Beine wegen des fast täglichen Fußballspielens während der Jugend, so dass ein Orthopäde Abnutzungserscheinungen feststellte und vom Laufen abriet. Auch jetzt noch, nach etlichen Jahrzehnten, bröselt es in den Knieen bei Überbeanspruchung, und es kann vorkommen, wie beim Abstieg von der Stettiner Hütte bis St. Katharinaberg ohne Stöcke, dass die Knie so anschwellen, dass ein Weitergehen unmöglich ist.) Eine Arthrose kann verschiedene Ursachen haben, unter anderem Überbeanspruchung sowie X- und O-Beine. Im Grunde hilft nur regelmäßige Bewegung, hier eine korrekte Benutzung des Gelenks, zum Beispiel beim Radfahren oder vielleicht auch Schwimmen. Man darf diese nicht zuviel schonen, muss aber seine Grenzen erkennen. Übergewicht ist zu vermeiden. Aufhalten kann man die Arthrose nicht, glauben die Schulärzte. Jedoch berichtete eine Betroffene von guten Erfolgen mit verschiedenen, vor allem alternativen Heilmethoden. Eine andere empfahl Wacholdersalbe für die Knie. Arnika hemmt Entzündungen und kann manchmal helfen. Schmerzmittel schädigen die Darmschleimhaut. Obige Angaben sind einer Sendung im RAI Sender Bozen entnommen, bei der ein Orthopäde und Unfallchirurg des Krankenhauses Brixen, Dr. Georg … (Namen nicht verstanden, zwischen Peitner und Weißner) Hörerfragen beantwortete; kluge Fragen stellte dabei die sehr gut informierte Moderatorin Marianne Kasseroler (15.1.2010, 9-10 h)  Tip: beim Wandern Stöcke benutzen! Auch viele Bergführer wie z. B. Emil Vanzo (leider tödlich abgestürzt) gehen mit Stöcken; andere wie Günter Mitterer, der Kletterkurse auf der Berliner Hütte im Zillertal anbietet, nimmt sie nur manchmal, weil man beim ständigen Gebrauch nämlich den Gleichgewichtssinn verliert. – Kostenloses Video „Leben mit Arthrose“: www.apotheken-umschau.de/magazin (Hinweis in der Ausgabe 4/2010)

Arztfehler. Zehntausende Patienten werden jedes Jahr Opfer eines Arztfehlers. Mediziner kritisieren den hohen Kosten- und Zeitdruck. Auch die wachsende Kommerzialisierung gefällt ihnen genauso wenig wie den Patienten. Das Vertrauen ins System schwindet. Viele alte Patienten können ihre Rechte nicht wahrnehmen(NWZ 22.5.2012, ganze S. 4)

Asthma. Bei vielen Indern ist das Asthma verschwunden, wenn sie drei Monate auf leeren Magen acht bis neun Blätter der Pflanze Thulasi (Tulsi) gegessen haben. Frische Pflanzen haben mehr Wirkung. Nach zehn Minuten kann man frühstücken. - Bei Bronchitis genügt schon eine Woche, und man ist geheilt, jedenfalls in Indien. (Informationsquelle: Sr. Nancy)

Im Hochgebirgsklima können chronische Atemwegs- und Hauterkrankungen geheilt werden. Keine Milben, wenig Pollen. Das Salus-Gesundheitszentrum Bad Reichenhall auf dem Predigtstuhl (1500 m) behandelt Bronchialasthma, chronische Bronchitis und Lungenfibrosen. Weitere Angebote in Davos, Schweiz.

Augen. Karotten sind wegen des Betacarotins gut für die Augen, ebenso Spinat, Tomaten, Paprika, Broccoli, Grünkohl.

Basaliom, siehe Wunderheilung

Beine. Kribbelt es in den Beinen, fließendes kaltes Wasser darüber laufen lassen.

Blasenbeschwerden. Kräuterpfarrer Hermann-Josef Weidinger rät alten Menschen: "Das erste, was sich im Körper senkt, ist die Harnröhre. Die Folge: In der Blase bleibt Restharn, der sehr schädlich ist. Das Mittel dagegen ist denkbar einfach: Nach dem Wasserlassen zwei, drei Kniebeugen, und dann geht´s noch einmal. Genauso leicht sind meist Verdauungsstörungen zu beheben." (Dolomiten 30.3.2000)

Blindheit. Vitamin A schützt vor einer gewissen Form. Christoffel-Blindenmission verteilt Kapseln in Entwicklungsländern.

Brustkrebs. Nach der Operation verdoppeln Frauen ihre Überlebenschance, wenn sie viel spazieren gehen. (JAMA, 25.5.2005)

Chronisch Kranke sind der Hauptkostenfaktor im Gesundheitsdienst. In Südtirol ist jeder Vierte betroffen. Die Versorgung dieser 132 456 Menschen frisst drei Viertel des Gesundheitsbudgets dieses Landes. 86 Prozent der Südtiroler sterben an chronischen Krankheiten. Jeder, der kann, sollte vorbeugen, indem er sich viel bewegt, viel Gemüse und Obst zu sich nimmt und Risikofaktoren wie Alkohol und Rauchen ausschaltet. (Dolomiten 14.10.2011 lu)

Demenz: Grüner Tee kann ein bißchen schützen. – Der Pflegereport 2010 der Ersatzkasse Barmer GEK enthält die betrübliche Nachricht: Jede zweite Frau und jeder dritte Mann wird im Alter dement. In Deutschland. (Süddeutsche Zeitung, 1.12.2010, S. 5)

Depressionen. Hilfen: Gebet. - Johanniskraut.

Epilepsie. Von griechisch "epilambanein" = Überraschtsein, Ergriffensein. In Antike als "Morbus sacer" = heilige oder dämonische Krankheit bezeichnet. Über zehn verschiedene Arten mit unterschiedlichen Ursachen. Plötzliche Aktivitätssteigerung des Zentralnervensystems: Anzeichen einer Hirnfunktionsstörung, wobei aber keine Nervenzellen zerstört werden. Informationen: Deutsche Epilepsievereinigung (DE), Zillestraße 102, D-10585 Berlin, Tel. 030 / 3 42 44 14. Informationszentrum Epilepsie und deutsche Sektion der Internationalen Liga gegen Epilepsie, Herforder Str. 5-7, D-33602 Bielefeld, Tel. 0521 / 12 41 17. Stiftung Michael, Münzkamp 5, D-22339 Hamburg, Tel. 040 / 5 38 85 40.

Geschlechtskrankheiten. Sexuell übertragbare Krankheiten wie Aids, Herpes und Tripper nicht unterschätzen. Jährlich 333 Millionen neue Fälle! (5.3.1999) Aids fördert Krebs. (9.5.2000) Papillomaviren können Krebs in der Mundhöhle hervorrufen. (4.5.2000) Die Erreger mancher Geschlechtskrankheiten (STI) wie Gonorrhö (Tripper), Syphilis oder Hepatitis A „können auch durch engen Körperkontakt und Schmierinfektionen übertragen werden“, sagt Prof. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. (Südwestpresse 31.5.2012) Wir haben immer behauptet, dass zum Beispiel beim Trinken aus einem nicht ganz sauber gespülten Glas in einem Nachtclub nicht nur theoretisch ein Virus (Aids, Syphilis und Dutzende andere Scheußlichkeiten) übertragen werden kann; es braucht dazu nur eine winzige Verletzung in der Mundschleimhaut. Manche erkennen die Gefahr, die meisten wollen sie nicht wahrhaben.  Alarm jetzt also auch in der Presse nach den jahrzehntelangen Verharmlosungen durch offizielle Stellen. Die Südwestpresse vom 8.6.2012 warnt (dpa, Zusammenfassung): Der Tripper wird die nächste Bedrohung. 106 Millionen neue Kranke jährlich. Erreger der Geschlechtskrankheit gegen Antibiotikum resistent. Resistenz zum Teil verursacht durch zu häufige, leichtfertige und nicht zielgerichtete Anwendung von Antibiotika. Die Gefahr eines schweren und schließlich tödlichen Ausgangs steig, denn die Infektion kann auf andere Organe übergreifen. In Deutschland gibt es seit 2001 keine Meldepflicht mehr. – Grundsätzliches siehe unter ETIKA Index 3 Sex - Segen und Fluch.

Hautkrebs, weißer, siehe Basaliom

Hörschäden. Lärm überlastet die sehr feinen Sinneszellen, die sogenannten Haarzellen im Innenohr. Sie werden geschädigt oder sterben ab, wenn der Schallpegel über 85dB liegt und andauert. Sogar geringe Belastungen können sich summieren. Deshalb: Schluß mit lauter Musik!

Krankheiten, die nicht verschwinden. Verhalte dich dann so, wie Franziskus von Assisi seinen Brüdern in seiner ursprünglichen Regel schrieb: Sage dem Schöpfer für alles Dank und verlange, so zu sein, wie der Herr dich will, gesund oder krank. Sei nicht zornig auf Gott oder verwirrt, fordere nicht ungestüm eine Arznei! Begehre nicht, das Fleisch von dem Übel zu befreien, denn es wird bald sterben und ist ein Feind der Seele.
(Quelle: Die Fragmente aus der Regelerklärung des Hugo von Digne, Fragm II, in: Die Schriften des heiligen Franziskus von Assisi. Dietrich-Coelde-Verlag Werl/Westfalen, 1984. Seite 64)

Krebs.

Tip: mit Bewegung etc. den Körper stärken, so daß sich der Krebs nicht weiter entwickeln kann.

Ein Mann ging täglich von M. auf dem Etschdamm zu Fuß zu seiner fast 30 Kilometer entfernten Arbeitsstelle in B. und besiegte damit seinen Darmkrebs. Mindestens genauso gut hätte tägliches Bergaufgehen den Darmkrebs gestoppt (gutes Vorbeugungsmittel).

Der Sportarzt Dr.med. Ernst van Aaken vertritt die Meinung, daß die Körperabwehrkräfte im Stande sind, den Krebs in vielen Fällen abzuwehren: Laßt die Krebszellen doch leben!

"Wenn man sich darauf konzentrierte, durch alle möglichen bekannten Maßnahmen die Körperabwehrkräfte zu steigern und die Cytostatica ad acta zu legen, könnte man den Krebs von heute in 50 % der Fälle zurückdrängen und seine Bösartigkeit vermindern, weil der Mensch nur etwa 13 % latente Krebszellen in sich trägt."

"Die Krebskrankheit ist gar nicht so furchtbar, wenn man den ausgebrochenen Krebs nicht sofort mit Operation, Bestrahlung und Cytostatica konfrontierte, sondern den Versuch unternimmt, die Abwehrkraft zu stärken, wie der trainierte Ausdauersportler eben neunmal weniger Krebs bekommt als der Durchschnittsmensch, wie ich schon 1970 bewies.

Der heutige Mensch darf nicht mehr mit seinem Krebs leben, er wird tagtäglich durch Zeitungen, Radio, Fernsehen, Vorträge und Broschüren verunsichert...

Vorbeugen ist besser als heilen müssen, und Vorbeugung ist möglich, das ist das Tröstliche, und sogar Selbstheilungen sind in viel größerem Maße möglich als die Wissenschaft behauptete. In Amerika laufen heute viele Millionen Menschen. Und durch dieses Gesundheitsmittel ist der Herzinfarkt um 24 % zurückgegangen und der Magenkrebs um 15 %."

o   Empfehlenswert: Dr. Ernst van Aaken: Ist das Krebsproblem nicht schon längst gelöst?, 112 Seiten, kartoniert, 22.80 DM oder billiger, Wissen und Leben Versand, Postfach 1427, D-40739 Langenfeld

Tomaten senken das Krebsrisiko, besonders bei Prostata-, Lungen- und Magenkrebs. Das in ihnen enthaltene Lycopin kann den schädlichen Oxydationsprozeß in Zellen verlangsamen. (Edward Giovanucci, Harvard-Universität Boston 2/1999

Bei 20 bis 40 Prozent hängt der Krebstod mit fehlender Bewegung und falscher Ernährung zusammen. (Quelle: Deutsches Krebsforschungsinstitut, Apotheken Umschau 3/2010, 1. März)

Fast jeder dritte Krebsfall rührt von einer Infektion her. Papilloma-Viren, die beim Sex übertragen werden, sind am gefährlichsten diesbezüglich (Prof. Harald zur Hausen, Deutsches Krebsforschungszentrum, Heidelberg).

Durch viel Obst und Gemüse sowie Verzicht auf Alkohol und Tabak können vor allem Dickdarm-, Lungen-, Magen- und Brustkrebs deutlich verringert werden. Braten, Grillen und Frittieren vermeiden. (Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam-Rehbrücke, D 16.2.2000) Spargel beugt wegen der enthaltenen Saponine vor gegen Dickdarmkrebs. (aber nicht für Leute mit hohen Blutharnsäurewerten zu empfehlen, 28.4.2000) Spinat und Karotten schützen vor Darmkrebs.

Kost soll überwiegend pflanzlich sein. Wenig Fleisch und Wurst. Fünf Mahlzeiten pro Tag. Alle Lebensmittel im Kühlschrank aufbewahren. Salz beschränken. Pflanzliche Fette sind besser als tierische. Angekohlte Lebensmittel nicht verzehren. Jeden Tag mindestens 1 Stunde Bewegung. (World Cancer Research Fund)

Nichts Verschimmeltes essen.

Siehe auch Stichwort Basaliom

Nebenwirkungen von Arzneimitteln. An unerwünschten N. sterben mehr Menschen als im Straßenverkehr (Prof. Jürgen Frölich, Hannover)

Neurodermitis. Angeblich unheilbar. Lästig, aber die Hoffnung nicht aufgeben! Irgendwann wird sie zu heilen sein. Ein erfahrener Heilpraktiker meint, dass Salben nur die Haut verstopfen und verhindern, dass Giftstoffe ausgeleitet werden. Andrerseits braucht die trockene Haut wohl ein bisschen Feuchtigkeit und Fett. Jemand meint, je weniger Wasser auf die befallene Stelle kommt, desto besser. Jeder muss selbst experimentieren. Wir können uns nicht vorstellen, dass kaltes Wasser schaden könnte, denn normalerweise stärkt es ja die Haut. Die Anwendung von Salzwasser, zum Beispiel eine Kur im Toten Meer, ist problematisch, weil In „Sonntag aktuell“ vom 9.10.2011, S. 16, Reisen, berichtete Franz Lerchenmüller aus Höxter NRW von der Wiesenapothekerin Verena Arendesen. Von der Frau, die Kräuterwanderungen veranstaltet, kommt folgender Tip: „Gänseblümchen sind bei Neurodermitis nicht zu schlagen – in Eiswürfel eingefroren einfach in die Limonade tun.“ – Die sechs Millionen Neurodermitiskranken in der Bundesrepublik Deutschland müssen die Kosten für die hautschützende Basispflege selbst übernehmen. Die Krankenkassen brauchen nichts zu zahle, urteilte das Bundessozialgericht. (NWZ 7.3.2012 epd)

Nierenbeschwerden und Rheuma. Tee aus Birkenblättern und Weidenrinde zu gleichen Teilen. 1 Eßlöffel auf eine Tasse. – Schaum im Urin? Das bedeutet: Eiweiß im Urin. Die Nieren sind krank, lassen das Eiweiß ungefiltert durch. Was tun? Urinstreifentest machen und zum Arzt. Oder Alternativmedizin. Experiment läuft (begonnen am 19.4.2012) Tips: weniger Milchprodukte verzehren (Ebba Waerland: höchstens ½ pro Tag), keine Sellerie, Petersilie, Kapuzinerkresse. Teig- und Backwaren stark reduzieren. Näheres bei Kneipp (der allerdings auf Milchdiät setzt) und Kollegen.

Pilze. Heilpraktiker Gunther W. Schneider macht mit einer revolutionären Theorie Hoffnung, dass Pilze von selbst verschwinden, wenn man die Lymphflüssigkeit reinigt, den „Mini-Ozean“ entsäuert. Wie? Vor allem, indem man täglich 3 Liter reines Wasser, nicht Mineralwasser trinkt und dadurch die Schlacken über die Nieren ausschwemmt. Seine 5 Tips sind nachzulesen in seinem Buch „Biotop Mensch – Liebe deine Darmbakterien“, zu beziehen bei „Biotop Mensch“, Pestalozzigasse 1/3/39, A-1010 Wien oder biotop-mensch@gmx.net . Leider per Nachnahme. – Übrigens rät der Autor Leuten, die keinen gesunden Darm haben (wer hat das schon?) von der Vollwertkost ab (S. 161 und 178). Ebenso warnt er, den Darmpilzen Zucker und allgemein Kohlehydrate ganz zu entziehen, weil sie sich dann mangels Futter auf die Organe stürzen (S. 177). Wichtig auch die Erkenntnis Schneiders: Ärger produziert Säure (S. 196-204).

Schilddrüsenstörungen: P. Thomas Häberle empfiehlt: nachts Kohlblatt auflegen und Hals am Morgen lauwarm waschen, dazu täglich 2 Tassen von Pfarrer Künzles Frauentee. (Helfen und Heilen, Veritas Verlag Linz, Wien, 1984, S. 96)

Schmerzen. Sport kann Kopf- und Rückenschmerzen vermeiden und Migräne lindern.

Schnupfen. In der Apotheke ein Fläschchen Camphora D1 (DHU) bestellen. Professor Kötschau, Schloßberg-Rosenheim: "Bei jedem Nießreiz, jedem Schließen einer Nasenseite werden sofort drei Tropfen Camphora D1 in den Mund genommen, und der Schnupfen ist weg." (Kurier der Christlichen Mitte 5/1996)

Süchte. Umfassende Befreiung und Heilung können Menschen nur erfahren, wenn sie ganz auf Gottes Macht vertrauen und sich von ihm leiten lassen. Wo das geschieht, erleben wir auch heute Wunder - und der Böse hat sein Spiel verloren. (Konstanzer Großdruckkalender 21.10.1998 Dwi)

Übelkeit bei Autofahrten. Nach vorn, nicht zur Seite schauen.- Schiebedach oder hinten Fenster öffnen, damit kein hoher Druck entsteht. - Nichts lesen. - Öfters Pausen einlegen und frische Luft schnappen, sich bewegen. - Zitronenscheibe lutschen. - Minzöl auf die Hand tröpfeln und einatmen. Ingwerkapseln aus der Apotheke besorgen. - Künstliche Tabletten oder Kaugummi aus der Apotheke nur in Ausnahmefällen verwenden; die Zeitschrift "Mein Kind und ich" (München) hält den Wirkstoff Dimenhydrinat für bedenklich.

Übergewicht entsteht im Kopf. Von Diäten hält das Hirn wenig. Es will den Körper vor Gewichtsverlust schützen. Esen als Trost oder Antwort auf Stress und Probleme. (Margit Mertens  rezensiert in der NWZ vom 21.2.2012 das Buch von Achim Peters: Das egoistische Gehirn. Warum unser Kopf Diäten sabotiert und gegen den eigenen Körper kämpft. Ullstein Verlag, 19,99 Euro)

Verstopfung. Hilfsmittel: ein Eßlöffel kaltgepreßtes Olivenöl ein- oder mehrmals am Tag schlucken. - Morgens ein Glas warmes Wasser. - Mehrmals täglich zwischendurch ein Glas kaltes Wasser trinken. - Pflaumen einweichen und am nächsten Tag essen. - Leinsamen oder Weizenkleie ins Müsli, Joghurt oder in andere Speisen mischen. - Verzichten auf Schokolade und andere fett- und zuckerreiche Speisen. - Bauchmassage: bogenförmig von der Leiste aufwärts zum Nabel und abwärts. Bauchübung: ausatmen, Bauch einziehen, bis zehn zählen, 5- bis 10 x wiederholen (AOK Hamburg). - Psychologische Tricks anwenden, um einen Reiz auszulösen (wie bei manchen Leuten, wenn sie schwimmen gehen), z. B. dringend etwas suchen.

Zahnweh. Gewürznelke zerkauen und einige Minuten im Mund behalten. Wattebausch mit wenigen Tropfen Nelkenöl tränken und an den Zahnhals halten.

Milch hilft eine Zeitlang gegen Zahnweh, indem sie die Zähne mit Kalzium überzieht.

Zecken. Blutsaugende Insekten, die auf Gräsern, Sträuchern und im Unterholz sowie im Schilf lauern. Während des Saugens können mit dem Speichel Krankheitserreger übertragen werden, unter anderem die Borreliose und die Frühsommer-Meningoenzephalitis FSME (nur jede 100. bis 500. Zecke ist Träger des FSME-Virus). Zecke sofort entfernen mit gut schließender Pinzette. Keinesfalls mit Öl, denn die Zecke gerät dann in Todespanik und sondert ihre infektiöse Speichelflüssigkeit in den menschlichen Körper ab. Erstes Anzeichen einer Infektion: schmerzlose Rötung an der Bißstelle, die sich vergrößert und in der Mitte wieder verblaßt. Nach wenigen Tagen Kopfweh, Gliederschmerzen, Fieber.1 bis 16 Wochen nach dem Biß wandert die Röte. Im zweiten Stadium Lähmungserscheinungen. - Vorbeugung: lange Hosen, lange Ärmel, Mütze. http://www.meine-gesundheit.de/stiver/krankh/zecken.htm

Zuckerkrankheit – Diabetes
Ausdauersport verhindert Zuckerkrankheit.

Index 2