ETIKA

Bücher-Bewertung

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Pflichtlektüre

28.12.1998 - –25.12.2013 

Handbuch des einfachen Lebens

Karl May: vor allem das Alterswerk

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Sehr gut

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Bergengruen, Werner

Binding, Rudolf G.

Eichendorff, Joseph von

Sämtliche Erzählungen. Goldmann Verlag München, 1987.

Die Zauberei im Herbste. Note 1

Das Marmorbild. Perfekt. 1

Aus dem Leben eines Taugenichts. Recht verwirrend. 2

Unstern. Ironie. 1

Viel Lärmen um nichts. Ironie. 5

Auch ich war in Arkadien. Von E. nicht veröffentlichte Satire. 4

Eine Meerfahrt. Abenteuerlich. 1

Das Schloß Dürande. Zu traurig. 3

Die Entführung. 2

Die Glücksritter. (Auf S. 337 Gaunersprache.) 4

Libertas und ihre Freier. Von E. nicht veröffentlichte politische Satire. 4

Mahatma Gandhi: Autobiographie u.a.

Keller, Gottfried

Lesskow, Nikolai

Meyer, Conrad Ferdinand

Reimmichl

Rosegger, Peter

Christoph von Schmid: Der Weihnachtsabend, Rosa von Tannenburg usw.

Tolstoj, Leo (nicht alles ist gut)

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Gut

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Anzengruber, Ludwig

Dostojewskij, Fjodor M.

Ganghofer, Ludwig

Gulbranssen, Trygve

Gullvaag, Olav

Gunnarsson, Gunnar

E. T. A. Hoffmann

Hoffmanns Werke, Erster Band, Leipzig und Wien, 1896.

Der goldene Topf. Märchen. Note 4

Nußknacker und Mausekönig. Märchen. Note 4

Ritter Gluck. 3-4

Don Juan. 3

Die Fermate. 3

Rat Krespel. 2

Der Artushof. 2

Keller, Paul

Raabe, Wilhelm

Stifter, Adalbert

Ida Lüthold-Minder: Beten hilft immer -Leben und Wirken des Niklaus Wolf von Rippertschwand, Schweiz
Charisma des Glaubens, der Krankenheilung; ein Dämon muß verraten, wie seinesgleichen die Mernschen verführt
64 Seiten, Verlag Kultur in die Familie

Benedikt Reetz: So wirst du froh
Hausregeln für guten Humor
(gekürzt): 1. Ein frohes Gesicht zeigen - wie es sich für Erlöste geziemt. 2. Ein freundliches Wort sagen. 3. Gut denken. 4. Ärgerliches nicht weitersagen. 5. Auf den Berg steigen. 6. Ins Freie hinaus, in die Natur! 7. Kindern, Blumen und Sternen ins Auge schauen. 8. Nicht über Kieselsteine stolpern. 9. Singen und singen lassen, musizieren und musizieren lassen. 10. Baden. 11. Gute Verdauung. 12. Schlafen. 13. Ordnung halten. 14. Schenken. 15. Beichten. 16. Feiern. 17. Lieben. 18. Unter den Schutzmantel der Mutter Gottes schlüpfen. 19. An Gott glauben! (von Prälat Wolker)
48 Seiten, Verlag Kultur in die Familie

Werner Schur: Hölle ohne Feuer
Die Wandlung des Genußmenschen Max. Warnend vorangestellt ist Phil 3,19: Ihr Gott ist der Bauch, ihr Ende das Verderben.
56 Seiten, Verlag Kultur in die Familie

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Befriedigend

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Ausreichend

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Marcus Zecha: Das Löwenmenschen-Amulett. Ein Steinzeitabenteuer auf der Alb. Silberburg-Verlag, Tübingen, 2009. Das Buch gibt einen guten Einblick in das Leben der Steinzeitmenschen auf der Schwäbischen Alm, oft leider allzu realistisch. Als Journalist hat der Autor zu viel von seinem recherchierten Wissen in das Buch gepackt – eine Berufskrankheit. Dass er die damaligen Verhältnisse, auch die Natur, zu detailliert schildert, wird ihm fast zum Verhängnis. Denn dadurch bleibt die Spannung auf der Strecke, das heißt die anfängliche Spannung wird erst ab Seite 214 fortgeführt. Wir würden gern eine bessere Note vergeben, doch für uns Tierfreunde wird zuviel gejagt und gefischt. Obwohl in der Stadtbibliothek Göppingen kostenlos als Kinderbuch zu entleihen, empfehlen wir den Roman erst ab 16 Jahren, und zwar ausschließlich wegen einer grausamen Szene auf Seite 79: Ausführlich wird beschrieben, wie einem Reh die Gurgel durchgeschnitten wird – ein Schock für alle sensiblen Menschen, besonders Kinder. Unbefriedigend der offene Schluss: Egoist Wuschan lässt die arme, sehnsüchtige Ila weiter warten. Ein Happy-end hätte den Leser versöhnt.

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Mangelhaft

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Ungenügend

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Eher abzuraten

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Abzuraten

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Jürgen Domian: Der Gedankenleser. Roman, Heyne Verlag München, 2010. 300 Seiten. Nach einem Blitzschlag kann ein Journalist Gedanken der Menschen in seiner nächsten Nähe hören. Er erlebt eine Enttäuschung nach der andern, alle belügen ihn. „Ich sah in niemandem ein gutes Herz. Die Ehrlichen und Aufrichtigen sind so selten wie Diamanten.“ (213) Auch der Leser ist erschüttert und oft angewidert, was vor allem Männer so denken. Obszöne Sprache. Für Jugendliche nicht geeignet. Der Erzähler flüchtet in die nordfinnische Einsamkeit, doch bleibt seine Traurigkeit über das Unheil in der Welt. Die skizzierte Lösung überzeugt uns nicht. Einblick in eine gottlose Welt, in das perverse Denken und Verhalten der Masse der Neu-Deutschen. Die wenigen Guten muss man suchen. Der Autor glaubt, ohne den wahren Gott auskommen zu können. Wer an das Gute im Menschen glaubt, wird zutiefst verunsichert, ja deprimiert. Wenn alle Leute so denken würden wie jene in der ersten Buchhälfte, wäre es besser, das Jüngste Gericht käme schon heute statt übermorgen. Der Verfasser hat der Menschheit mit seiner originellen Idee (die gar nicht so originell ist, denn Roseggers Bruder hat das Thema schon vor einem Jahrhundert mit „Atahuallpa“ aufgegriffen.

Gaby Hauptmann: Die Meute der Erben. Roman. Piper Verlag München. 1999, 7. Auflage 2003. Lektüre auf S. 99 abgebrochen wegen unmoralischer Ergüsse. Typisch moderner Käse aus Neu-Deutschland. Dies belegen weitere Titel dieser lebenslustigen Bestsellerautorin: „Frauenhand auf Männerpo“, „Suche impotenten Mann fürs Leben“, „Ein Liebhaber zuviel ist noch zu wenig“ und „Nur ein toter Mann ist ein guter Mann“.

Überhaupt ist der größte Teil der Romane in öffentlichen Bibliotheken Mist. Viele Bibliothekarinnen und Bibliothekare wissen gar nicht, wie destruktiv sie auf die Volkskultur wirken, wenn sie sich kritiklos an die Bestsellerlisten der Monopol-Meinungsmacher halten.

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