|
ETIKA |
ÜBERLEBENSPROGRAMM |
|
|
2A |
Der Mensch soll nach den Geboten Gottes leben |
|
Alle politischen Programme zur Schaffung
einer gerechten Gesellschaft sind gescheitert. Es ist bequem, die Schuld für
Mißstände anderen Völkern, Klassen oder Rassen zuzuschieben. Aber es ist nicht
ehrlich. Wir müssen uns zuerst unserer eigenen Verantwortung bewußt werden und
an uns selber arbeiten. Erst wenn wir den Balken aus unserem eigenen Auge
herausgezogen haben, dürfen wir den Splitter aus dem Auge des Nächsten ziehen.
Jeder halte sich sein Leben vor und die
Zehn Gebote:
1.
Ich bin der
Herr, dein Gott. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.
2.
Du sollst den
Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen.
3.
Du sollst den
Feiertag heiligen.
4.
Du sollst
deinen Vater und deine Mutter ehren, auf daß du lange lebest in dem Land, das
dir der Herr, dein Gott, geben wird.
5.
Du sollst
nicht töten.
6.
Du sollst
nicht ehebrechen.
7.
Du sollst
nicht stehlen.
8.
Du sollst
nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
9.
Du sollst
nicht begehren deines Nächsten Frau.
10.
Du sollst
nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen, nach seinem Acker, seinem Knecht,
seiner Magd, seinem Ochsen oder seinem Esel oder nach irgend etwas, das deinem
Nächsten gehört. (2. Mose 20 und 5. Mose 5)
11. Kurz: Du sollst
den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all
deinen Gedanken.
12. Du sollst deinen Nächsten lieben wie
dich selbst. (Mt 22,37 und 39). Dazu
die Mahnung:
13. Betet
ohne Unterlaß! (1. Thess. 5,17)
14. Betet
füreinander! (Jakobus 5,16)
15. Jesus Christus hat uns verheißen: Bittet,
dann wird euch gegeben! (Matthäus 7,7)
16. Jeder Situation gewachsen ist der Christ,
wenn er betet:
- das Vaterunser:
Vater unser im Himmel,
geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
17. - das unablässige Gebet:
a) Jesus Christus, hilf uns, rett uns!
b) Herr Jesus Christus, erbarme Dich meiner!
c)
Heilig ist sein Name.
d) "Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird gerettet." (Apg 2,21)
e)
Das immerwährende Herzensgebet erschließt das Reich Gottes in uns. (Aufrichtige
Erzählungen eines russischen Pilgers)
18. - das Einfache Brevier des Franziskus
von Assisi und/oder den
19. -Rosenkranz
(auf diese Weise entsteht eine
Ökumene des Gebets)
20. und
wenn er nach dem Evangelium lebt.
(Literatur:
Die Heiligen, Philokalia/Dobratoljubije, Nachfolge Christi, Savonarola: De
simplicitate christianae vitae, Handbuch des einfachen Lebens)
21. Das ethische
Grundgesetz lautet:
Tu das Gute!
22. Tu
nichts Böses!
23. Gutes wird
belohnt, Böses bestraft.
(5. Mose 5,9.10 und 2. Kor
5,1)
24. Gelobt sei Gott!