ETIKA

KINDER- UND JUGENDSCHUTZ

www.etika.com
11.1.2001/30.6.2001
auch UNIX

31A00Z

Aufstand der Anständigen -
Info @boys.bz: Instrument zur Verführung der Jugend

 

Aufstand der Anständigen im heiligen Land Tirol gegen die Jugendverführer

Der Geist des Antichrist verbreitet sich über die ganze Erde. Auch in Südtirol scheiden sich die Geister. Hier die Christen, dort die Verführer, die sich oft noch mit dem Wort „katholisch“ bezeichnen. Doch der Skandal um die mit Steuergeldern finanzierte Verführungsbroschüre Info @boys.bz-Skandal hat wie alle Skandale etwas Gutes: Nun sieht das ganze Land, wie selbst katholische Organisationen von Handlangern der feindlichen Mächte unterwandert sind.

Auszüge aus der Broschüre, die schon 14jährige Kinder zum verbotenen Sex anspornt:

Vorwort: Eine Broschüre für Buben und junge Männer im Alter von 14 bis 18 Jahren – ein Ratgeber zu Körper, Mann-Sein, Sex, Rechte (sic) und Pflichten. Vieles will als werdender Mann gelernt sein ...

Ein verräterischer Satz aus dem Glossar, Stichwort Geschlechtsverkehr, S. 72: Was viele Jungen und Männer nicht wissen, dass die Klitoris während des Geschlechtsverkehrs nicht direkt stimuliert und Frauen dadurch seltener beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus kommen.

Frage: Woher und wozu sollen sie es wissen, wenn der christliche Glaube alle Menschen zur Enthaltsamkeit bis zur Hochzeit auffordert?

Zum Thema Gruppensex fällt den Autoren nicht mehr ein als die Worte „Sex und Spaß in der Gruppe: hetero-, homo- oder bisexuell“, dazu ein Foto von ineinander verschlungenen Leibern. Müssen das die Buben und Mädchen im heiligen Land Tirol wissen? Wo bleibt die Verurteilung dieser Perversion?

Ersparen wir uns weitere Einzelheiten. Zur Diskussion über die Broschüre der Jugendberatungsstelle berichten die „Dolomiten“ am 6.12.2000:

„Jetzt brechen der Landesjugendbeirat für die deutsche Sprachgruppe und die Junge Generation in der SVP eine Lanze für den Buben-Ratgeber. Für den Vorsitzenden des Landesjugendbeirates Michael Peintner informiert die Broschüre „objektiv, sachlich und mit der gebotenen Rücksicht auf die Innenwelt junger Buben“. ... Das Informationsbüchlein sei „zeitgerecht und interessant gestaltet“, schreibt die JG in einer Aussendung. JG-Chef Michael Hölzl: .. im Großen und Ganzen erfülle die Broschüre ihren Zweck. ... bei der Montagssitzung der SVP-Leitung ... Hölzl und Parteiobmannstellvertreter Seppl Lamprecht äußerten sich dabei positiv zur Initiative von „Young + Direct“.

Lassen wir die Stimme des Volkes sprechen. Sie entspricht den Stellungnahmen der Bewegung für das Leben (bfl@dnet.it), Christen im Geiste Jesu, die mutig einen verzweifelten Kampf gegen die Feinde der Religion und des Lebens in Südtirol führen und die von den antichristlichen Kräften ständig unfair attackiert werden. Nachstehend chronologisch geordnet Auszüge aus einigen der vielen Leserbriefe, welche in der Tageszeitung „Dolomiten“ veröffentlicht worden sind:

Dürfen wir Eltern schweigen, wenn unsere Jugendlichen auf so brutale Art nicht aufgeklärt, sondern zum Sex der miesesten Art angestiftet werden? Wo sind die Verantwortlichen in Schule, Politik und Kirche, um so etwas zu verbieten? Für Toleranz und „Freiheit“ werden unsere wichtigen christlichen Werte geopfert. Mir scheint, heute will man systematisch die Jugend und die Familien zerstören. Das Traurige dabei ist auch noch, dass dies von seiten so genannter Beratungsstellen geschieht und dies mit Steuergeldern, die von vielen Familien unter großen Opfern gezahlt werden müssen.
Monika Zanoll, Tramin, 30.11.2000

... dass man jetzt solche Dinge auch noch zu Papier bringt, das ist die Höhe – schamloser geht es einfach nicht. Man muß sich regelrecht schämen für solche Landsleute, die unsere Jugendlichen mit unseren Steuergeldern innerlich und äußerlich zu zerstören versuchen, ihnen jegliche Einstellung zu echter Liebe, Vertrauen, Treue, Schamgefühl, Enthaltsamkeit, Gehorsam zu rauben versuchen. Wie tief sind wir gefallen! Ein Appell an alle Ordensleute, Eltern, Politiker, Lehrer, wehrt euch gegen dieses systematische Zerstörung jeglicher Wertvorstellungen. Wir müssen uns alle einsetzen für eine Kultur des Lebens und nicht des Verderbens.
Christian Raffl, Moos in Passeier, 12.12.2000

Die Broschüre info @boys.bz ist kein mißlungenes Ergebnis von Naiven. Sie trägt in Wort und Absicht die Fratze des Urhebers alles Bösen. Das Ausleben der niedersten sexuellen Triebe in jeder denkbaren Form und ohne Maß wird den Jugendlichen empfohlen und die Lust ohne Abstriche glorifiziert – noch dazu in doppelzüngiger Weise: Den Buben – und indirekt den Mädchen und allen Lesern – wird die Meinung vermittelt, als wäre es ganz normal, die Nächte in den Diskos zu verbringen, von daheim „abzuhauen“, mit 14 Jahren Mädchen oder Jungs, je nach Lust, „anzumachen“, das menschliche männliche Glied als „Schwanz“ oder „cazzo“ zu bezeichnen, als wäre es normal, mit 14 intimsten Sexualverkehr zu haben – am besten mit Mann und Frau plus Selbstbefriedigung... „Sicher ist, dass bisexuell orientierte Menschen eine größere Auswahl an potentiellen Liebes-, Sexual- oder Lebenspartnern haben.“ ... Ich bitte die zuständigen Personen und Institutionen (Anmerkung: da sind wohl der Landeshauptmann und die Landesregierung sowie die Gerichts- und Schulbehörden gemeint), diese Broschüre einzuziehen und nicht zuzulassen, dass weitere Flutwellen geistig-seelischen Drecks aus der Erde unseres eigenen Landes geboren werden.
Edith Ruedl, Deutschnofen, 12.12.2000

... in dieser „Gossensprache“ und ohne Werte möchten wir als Eltern unsere Kinder nicht erziehen.
Josefine Kasseroler, Bozen, 12.12.2000

Mir ist unverständlich, wie ein Vater und zugleich Lehrer – in der Person des Herrn Robert Hochgruber („Dolomiten“ vom 23. November) mit der Broschüre „info @ boys.bz“ zufrieden sein kann. Ist diese Broschüre doch das Letzte, das ich meinem Sohn bzw. anvertrauten Schülern zumuten kann. ... vielleicht täte Herr Hochgruber (Religionslehrer!) gut nachzuschlagen, was mit den Völkern passiert ist, bei denen die Moral auf den Nullpunkt gesunken ist. ... Eine Hilfe für Eltern und Lehrpersonen? Wenn denen nichts Besseres einfällt als das in der Broschüre Dargestellte, dann ist es um unsere Zukunft schlecht bestellt. ... die Broschüre ist nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt ist. Und dies noch mit Unterstützung der öffentlichen Hand.
Arnold Bitteleri, Kaltern, Direktor der Mittelschule Tramin, 12.12.2000
(Anm. etika.com: Irgendwann einmal wird jemand auf den Gedanken kommen, verschleuderte Steuergelder von den Verantwortlichen zurückzufordern.)

... von Verantwortung, Werten, Achtung und Respekt, ja Feingefühl kann ich beim besten Willen in dieser Broschüre nichts finden. Dafür alle möglichen Sexualpraktiken. ... selbst Familienseelsorger Toni Fiung und Seelsorgeamtsleiter Bernhard Holzer betonen, dass in dieser Broschüre „Sexualität einseitig auf Lust reduziert wird“. Ich hoffe doch nicht, dass folgendes Zitat Lenins wahr wird: „Wenn wir eine Nation vernichten wollen, müssen wir zuerst ihre Moral zerstören, dann wird uns die Nation als reife Frucht in den Schoß fallen. ... Werden die Eltern überhaupt gefragt, ob diese Beratungsstellen diese fragwürdige Broschüre an Minderjährige (14 Jahre) aushändigen dürfen? Oder wird das Elternrecht missachtet und übergangen?
Monika Prast, Bozen, 14.12.2000

Der Inhalt der Broschüre entspricht nicht dem christlichen Menschenbild.
Josef Pichler, Bozen, 14.12.2000

Die SVP hat seit jeher in ihrem Statut und Programm den Erhalt der deutschen und ladinischen Volksgruppe als Zielsetzung... Welchen Sinn soll das alles in Zukunft haben, wenn nun eine eigene Dienststelle die Jugend zu absolut freizügiger Sexualität verführt und die SVP-Jugend dies auch noch gutheißt? Auf diese Weise zerstören wir uns als Volk nämlich selber.
Dr. Hans Lunger,. Vahrn, 14.12.2000

Wen wundert es, wenn die alten und erst recht die jungen Leute häufig am Leben scheitern; werden sie doch von den „Profitgeiern“ mit selbstzersetzender, geistiger Verderbtheit (Unzucht) und mit sicher nicht Gesundheit bringenden „Lebenslust-Stimulanten“ (= Süchte und Drogen) gefüttert.
E. H. Mayr, Obereggen, 14.12.2000

Kaum ein Jugendlicher, das das Heft nicht mit Abscheu zurückweist (vgl. Ps. 119:9), wird je zu einer der wahren menschlichen Geschlechtlichkeit entsprechenden Ehe im Gegensatz zur geschlechtlichen Beziehung fähig sein. ... für die Kirche gilt Mt. 5:13.
Emil E. P. Stocker, Meran, 14.12.2000

Wer sich mit den Aussagen und der frivolen Aufmachung dieser Broschüre ernstlich auseinandersetzt, der muss erkennen, dass hier mit unseren Steuergeldern Jugendliche zu Handlungen angeregt werden, von denen die Erfahrung lehrt, dass sie den Menschen nicht das verheißene Glück bescheren, sondern das sie in Abgründe von Sucht, Abhängigkeiten und Verzweiflung führen.
Edith Bitteleri, Kaltern; Juliana Tirler, Kastelruth; Annemarie Gruber, Jenesien; es folgen 122 Unterschriften, 19.12.2000

Ein Volk ohne Moralbegriff ist garantiert dem Untergang geweiht. Aber vielleicht wissen viele Jugendliche gar nicht, was man unter Moral versteht. Man hat ihnen ja nicht einmal beigebracht, was gut und schlecht ist. (Anm. etika.com: kein gutes Zeugnis für Pfarrer, Schulen und Elternhäuser!)
Roman Pola, Komponist der kürzlich wieder mit großem Erfolg aufgeführten Operette „Die Schöne Boznerin“, 19.12.2000

Der Inhalt ist nicht nur ungenießbar, das angepriesene Sexualverhalten kann teilweise tödliche Folgen haben wie Abtreibung und die neue Seuche Aids. Dagegen schützt auch das viel zitierte Kondom schlecht, wie inzwischen hinlänglich bewiesen. Wäre diese Broschüre sachlich, dann würde sie wenigstens mit diesem Märchen aufräumen und nicht noch Tausende Jugendliche ins Messer laufen lassen. Die Art von „sachlicher“ Information, wie in info @boys.bz wird ja bereits in Zeitungen wie Bravo, Playboy, Girls... genügend angeboten.
Dr. med. Christiane Paregger, Sarntal, 21.12.2000

Leider wird von der ersten bis zur letzten Seite verschwiegen, dass diese „Lebensenergie“ (Anm.: Sexualität) (man sollte sie besser Sex-feuer nennen), den noch nicht ausgewachsenen, jungen Körper vorzeitig ausbrennt, so dass der Jugendliche „ab 14“ einen ausgelaugten Körper besitzt, der einem betagten mit 60 oder mehr Jahren gleicht.  Von keinem Menschen „ab 20“ hat man vernehmen können, der seinen Körper durch sexuelle Lustbarkeiten hat frühzeitig ausleben können, dass er eine besondere Freude mit seinem ausgemergelten, ausgebrannten Körper hätte – wohl aber, dass er all jene anklagt und verurteilt, die dazu beigetragen haben, auf so fahrlässige Art und Weise seine Ganzheitlichkeit (Körper, Geist und Seele) zu verletzen und dem Dahinsiechen preiszugeben.
E. H. Mayr, Obereggen, 21.12.2000

... Ich bin selbst ein Jugendlicher. Wenn ein Jugendlicher solche Aufklärungsbroschüren in die Hände bekommt, wird er die Ehe bald sinnlos finden. Eine Gesellschaft, die das Lustprinzip verherrlicht, hat keine Zukunft!
Tobias Degasperi, Montan, 19.12.2000

Die Broschüre ist keineswegs wertfrei: Sie ist eindeutig für nicht-christliche Werte in der Sexualität, tut grad so als ob das (bislang kirchlich immer noch verkündete) Gebot der Keuschheit nicht mehr gelte. Bedenklich stimmt, dass auffällig viele der Broschüren-Befürworter an wichtigen Stellen der Jugendarbeit sitzen (Landesbeirat für Jugendarbeit, Jugendring...), dass der zuständige Landesrat schweigt (qui tacet...), dass sich die JG der SVP offen für die Broschüre einsetzt...! So gesehen muß öffentlich geförderter Jugendarbeit mit großem Vorbehalt begegnet werden. Besonders aber muß vor „young&direct“ gewarnt werden: Sie haben jetzt aufgedeckt, wes Geistes Kinder sie sind. Für christliche Wertvorstellungen, für verantwortungsbewusste Sexualität sind sie samt ihrer Broschüre info @boys absolut gefährlich.
Dr. med. Michael Paregger, Bewegung für das Leben -  Südtirol, 21.12.2000
Anmerkung etika.com: Aufruf an den anständigen Teil der Jungen Generation: Setzt eure Oberen schleunigst ab! Aufruf an die Landesregierung: Räumt den genannten Augiasstall aus! Das erwartet der anständige Teil der Bevölkerung von euch Landesräten!

Zur Aufklärung für männliche Jugendliche ab 14 ist diese Schrift ungeeignet. .. diese manipulatorische Tendenz ist besonders in dem Kapitel „Angst und Mut“ erkennbar: Der Rat heißt: „Angst vergeht grundsätzlich, wenn du sie durch Handeln bezwingst.“ ... Am skandalösesten sind die falschen Informationen über die Sicherheit des Kondoms. Das Kondom ist noch nie ein sicheres Mittel zur Schwangerschaftsverhütung gewesen. ... Fast in jedem anderen Bereich der Schrift kommt es zu Desinformationen, Fehlinformationen und unzulässigem Verschweigen von gefährlichen Nebenwirkungen. Mit keinem Wort wird in dieser Aufklärungsschrift darauf hingewiesen, dass der Mann eine besondere Verantwortung für die Frau hat, dass sowohl seelenloser Geschlechtsverkehr wie Abtreibungen den jungen Frauen schweren Schaden zufügen können, so dass sie später nicht in der Lage sind, Kinder zu gebären, ja oft seelisch so beschädigt sind, dass sie unfähig sind, später sexuelle Beziehungen aufzunehmen. ... Als Aufklärungsschrift an den Schulen ist diese Schrift gänzlich ungeeignet.
Christa Meves, Kinder- und Jugendpsychologin, in der „Dolomiten“-Sparte „Meine Meinung“, 21.12.2000)

Wie kann ein Religionslehrer – ich spreche von Mag. Robert Hochgruber -, welcher die Lehre der katholischen Kirche zu verbreiten hat, gewisse Aussagen von sich geben, wie etwa „die Broschüre ist sehr nützlich und gelungen und er werde sie auch im Unterricht einsetzen“? Warum ist solch ein Irrlehrenverkünder noch in seinem Amt? ... Ich hoffe, die Kirche in unserem Land legt ihre Taubheit ab, denn diese Aussagen aus den eigenen Reihen (!) sind selbstzerstörerisch.
Tobias Degasperi, Montan, 28.12.2000

Als verantwortungsvoller Bürger dieses Landes kann man die Meinung derer, die das bißchen “heile Welt” noch mehr globalisieren wollen, nicht teilen. Höchste Zeit, einige „Tabu-Brecher“ zum Wohle unserer Jugend zu bremsen.
Karl Unterweger, Lana, 28.12.2000

Der Schlüsselbegriff menschlicher Sexualität heißt Keuschheit. Keuschheit aus dem lateinischen con-scio bedeutet Doppelwissen, nämlich das Wissen über Materie und Information. ... Menschliche Sexualität ist mehr als physiologischer Ablauf, weil sie mit der Unsterblichkeit des menschlichen Lebens zu tun hat.
Dr. med. Rudolf Reier, Terenten, 28.12.2000

... das Schneewittchen über den sieben Bergen (Anm.: siehe unten) soll nur weit draußen bleiben, wenn wir ihr hier zu blöd und unaufgeklärt sind – und übrigens, es gibt immer wieder welche, die von unserem hinterwäldlichen Land auswandern wollen, können oder müssen.
Maria Weger, Eppan, Dez./Jan. 2000/2001

Überall spricht man von Menschenrechten, vom Schutz der Frau, jedoch wenn man solche Schriften wie info @ boys erlaubt und verbreitet, werden Mord, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch bald legalisiert werden, denn: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Die 86 Diskotheken im Land sind der beste Boden, wo Wildheit und hemmungsloses Treiben praltiziert werden. Es ist an der Zeit, dass alle, die Verantwortung tragen und denen das Glück der Jugend ein anliegen ist, gemeinsam handeln. Letzte Frage: Soll wirklich das Sterben so vieler junger Menschen im letzten Krieg nutzlos gewesen sein? Mein Bruder, 22 Jahre alt, schrieb von der russischen Front: „Wir bringen dieses Opfer für die Jugend, für den Glauben und für unsere geliebte Heimat.“ So Alfons Bonora, gefallen am 21. August 1942.
Hanny Bonora, Kaltern, 9.1.2001

Lassen wir auch Befürworter der Broschüre zu Wort kommen:

Wir möchten hiermit bestätigen, dass diese Leute, die „schlechte“ Kommentare zu Young & Direct geben, noch im Jahre 1750 leben.
Evi Pichler, Waltraud Ainhauser, Nals, 12.12.2000

Wir finden es super, dass das Thema Sexualität endlich konkret angesprochen wird.
Georg Pardeller, Judith Bacher, Bozen, 12.12.2000

Absolut nicht legitim finde ich die Art und Weise, wie so manche Bewegungen unseres Landes ... bewährte und für Kinder und Jugendliche äußerst wichtige Institutionen und Beratungsstellen in den Dreck ziehen, ja geradezu diffamieren.
Kathia Nocker, Ortsverantwortliche der katholischen Jungschar Wolkenstein, 12.12.2000

... sehr gelungene, zeitgerechte, in einer jugendgerechten Sprache erstellte Broschüre.
Alexander Foraboschi, Barbara Pattis, Bruneck, 12.12.2000

Ob die Sprache vulgär ist oder nicht, das muß jeder und jede für sich selbst entscheiden. ... großes Kompliment ...
Dr. Michael Peintner, Bruneck, 12.12.2000

Letztlich stellte ich mir öfters die Frage, ob meine Heimfahrt vom Studienort Innsbruck nach Südtirol mit einem Besuch des Schneewittchens hinter den sieben Bergen zu vergleichen ist. Ich beziehe mich hierbei auf die Reaktion mancher Südtiroler Gruppierungen auf das Erscheinen der Broschüre „info @boys.bz für Männer ab 14“.
Edith Haspinger, Toblach, 12.12.2000 (Irgendwann wird es zu einer Konfrontation mit Pater Haspinger kommen...)

In einer pluralistischen Gesellschaft muß auch Platz für Veröffentlichungen sein, welche den vielfältigen Lebensvorstellungen gerecht werden und keine Lebensform als die richtige indoktrinieren.
Michael Peer, Vorsitzender des Südtiroler Jugendrings, Andrian
Dr. Harald Reiterer, Geschäftsführer des SJR, Weitental, 12.12.2000

... Scheinmoral... Als in einem Beitrag so genannter „dubioser“ Sexualpädagoge muß ich feststellen, dass es den Autoren gelungen ist, eine wirklich ausgezeichnete Broschüre für Jungen gestaltet zu haben.
Mag. Joachim Kauffmann, Vahrn, 14.12.2000

Der Kreis der Unbeweglichen (Männer und Frauen) im Tabu-Land Südtirol ist immer noch sehr groß. ... begrüßen wir die Herausgabe dieses Büchleins.
Roman Bodner, Vorsitzender des Vereins Jugendhaus Kassianeum in Brixen

Die Broschüre ist ihr Geld wert. Aufklärung muß sich an der Realität orientieren und nicht an utopischen Idealvorstellungen.
Marianne Frei, Bozen, 28.12.2000

... zeigt sich wieder einmal, wie verkorkst und engstirnig gewisse Leute sind. ... Vielleicht fangen wir endlich an, nicht nur (Sex) zu tun, sondern auch darüber zu reden.
Hubert Fischer, Vater einer Tochter, Montan, 28.12.2000

RAI-Sender Bozen macht mit einseitigem Beitrag Propaganda für die Broschüre
Mit der üblichen Manipulationsmasche eröffnete Wolfgang Mayr seinen Beitrag im Mittagsmagazin des RAI-Senders Bozen (29.12.2000). Er sagte nämlich sinngemäß, „auch betroffene Jugendliche haben sich zu Wort gemeldet, wie war denn deren Aussage?“ Da ist von journalistischer Objektivität keine Spur mehr zu finden. Betroffen sind nämlich auch viele durch die Broschüre total verunsicherte und aus ihren Idealvorstellungen von Liebe und Ehe gerissene Jugendliche. Aus Mayrs und der Stellungnahme des über die Bewegung für das Leben verärgerten Vorsitzenden des Jugendrings Michael Peer erfuhr man dann, dass der zuständige Landesrat Bruno Hosp „grundsätzlich hinter der Broschüre“ steht, auch wenn er eine Entschärfung verlangt hat. Somit kann man ihn wohl mit in die nachstehende Liste aufnehmen.

„... möchte ich darauf hinweisen, dass der Jugendseelsorger Eugen Runggaldier in der „Zett“ vom 17. Dezember 2000 im Auftrag des Vorstandes des SKJ wörtlich sagt: „Wir stellen fest, dass die Broschüre brauchbar ist.“
Robert Hochgruber, Tschötsch, 2.1.2001

Die Verantwortlichen für diese Broschüre:

Redaktion: Young + Direct. Andreas-Hofer-Straße 36 (was der Landeskommandant mit solchen Leuten gemacht hätte, trauen wir uns nicht zu schreiben), 39100 Bozen

MitarbeiterInnen: Piero Balestrini, Dr. Verena Hilpold – Young + Direct
Heini Lanthaler
Dr. Cinzia Cappelletti – Lilith
Dr. Roberta Fregona – AIED
Patrizia Volante, Dr. Francesco Braito – L´arca
Alexia Gietl

Auflage 8000 – September 2000

Die Teufelssaat ist aufgegangen. Schlussgebet:

Herr, wir dürfen die Kinder- und Jugendverführer sowie jene, die ihre Untaten mit öffentlichen Geldern unterstützen, nur mit Verachtung strafen. Erteile Du ihnen Nachhilfestunden im Fach „Christliche Sittenlehre und Folgen der Nichtbeachtung göttlicher Gebote“, damit sie umkehren, bereuen und Wiedergutmachung leisten - und damit ihre Seelen gerettet werden.

Aktion gegen Sexualverführung an Schulen - Index 3