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KINDER- UND JUGENDSCHUTZ |
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31A00Z |
Aufstand der Anständigen
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Aufstand der Anständigen im heiligen Land Tirol gegen die Jugendverführer
Der Geist des Antichrist verbreitet sich über die
ganze Erde. Auch in Südtirol scheiden sich die Geister. Hier die Christen, dort
die Verführer, die sich oft noch mit dem Wort „katholisch“ bezeichnen. Doch der
Skandal um die mit Steuergeldern finanzierte Verführungsbroschüre Info
@boys.bz-Skandal hat wie alle Skandale etwas Gutes: Nun sieht das ganze Land,
wie selbst katholische Organisationen von Handlangern der feindlichen Mächte
unterwandert sind.
Auszüge aus der Broschüre, die schon 14jährige
Kinder zum verbotenen Sex anspornt:
Vorwort: Eine Broschüre für Buben und
junge Männer im Alter von 14 bis 18 Jahren – ein Ratgeber zu Körper, Mann-Sein,
Sex, Rechte (sic) und Pflichten. Vieles will als werdender Mann gelernt sein
...
Ein verräterischer Satz aus dem Glossar, Stichwort
Geschlechtsverkehr, S. 72: Was viele Jungen und Männer nicht wissen, dass die
Klitoris während des Geschlechtsverkehrs nicht direkt stimuliert und Frauen
dadurch seltener beim Geschlechtsverkehr zum Orgasmus kommen.
Frage: Woher und wozu sollen sie es wissen, wenn der
christliche Glaube alle Menschen zur Enthaltsamkeit bis zur Hochzeit
auffordert?
Zum Thema Gruppensex fällt den Autoren nicht mehr
ein als die Worte „Sex und Spaß in der Gruppe: hetero-, homo- oder
bisexuell“, dazu ein Foto von ineinander verschlungenen Leibern. Müssen das
die Buben und Mädchen im heiligen Land Tirol wissen? Wo bleibt die Verurteilung
dieser Perversion?
Ersparen wir uns weitere Einzelheiten. Zur Diskussion
über die Broschüre der Jugendberatungsstelle berichten die „Dolomiten“ am
6.12.2000:
„Jetzt brechen der Landesjugendbeirat für die
deutsche Sprachgruppe und die Junge Generation in der SVP eine Lanze
für den Buben-Ratgeber. Für den Vorsitzenden des Landesjugendbeirates Michael
Peintner informiert die Broschüre „objektiv, sachlich und mit der gebotenen
Rücksicht auf die Innenwelt junger Buben“. ... Das Informationsbüchlein sei
„zeitgerecht und interessant gestaltet“, schreibt die JG in einer Aussendung.
JG-Chef Michael Hölzl: .. im Großen und Ganzen erfülle die Broschüre
ihren Zweck. ... bei der Montagssitzung der SVP-Leitung ... Hölzl und
Parteiobmannstellvertreter Seppl Lamprecht äußerten sich dabei positiv
zur Initiative von „Young + Direct“.
Lassen wir die Stimme des Volkes sprechen. Sie
entspricht den Stellungnahmen der Bewegung für das
Leben (bfl@dnet.it), Christen im Geiste Jesu, die mutig einen
verzweifelten Kampf gegen die Feinde der Religion und des Lebens in Südtirol
führen und die von den antichristlichen Kräften ständig unfair attackiert
werden. Nachstehend chronologisch geordnet Auszüge aus einigen der vielen
Leserbriefe, welche in der Tageszeitung „Dolomiten“ veröffentlicht worden sind:
Dürfen wir Eltern schweigen, wenn unsere
Jugendlichen auf so brutale Art nicht aufgeklärt, sondern zum Sex der
miesesten Art angestiftet werden? Wo sind die Verantwortlichen in
Schule, Politik und Kirche, um so etwas zu verbieten? Für Toleranz und
„Freiheit“ werden unsere wichtigen christlichen Werte geopfert. Mir scheint, heute
will man systematisch die Jugend und die Familien zerstören. Das Traurige
dabei ist auch noch, dass dies von seiten so genannter Beratungsstellen
geschieht und dies mit Steuergeldern, die von vielen Familien unter großen
Opfern gezahlt werden müssen.
Monika Zanoll, Tramin, 30.11.2000
... dass man jetzt solche Dinge auch noch zu Papier
bringt, das ist die Höhe – schamloser geht es einfach nicht. Man muß sich
regelrecht schämen für solche Landsleute, die unsere Jugendlichen mit
unseren Steuergeldern innerlich und äußerlich zu zerstören versuchen, ihnen
jegliche Einstellung zu echter Liebe, Vertrauen, Treue, Schamgefühl,
Enthaltsamkeit, Gehorsam zu rauben versuchen. Wie tief sind wir gefallen! Ein
Appell an alle Ordensleute, Eltern, Politiker, Lehrer, wehrt euch gegen
dieses systematische Zerstörung jeglicher Wertvorstellungen. Wir müssen uns
alle einsetzen für eine Kultur des Lebens und nicht des Verderbens.
Christian Raffl, Moos in Passeier,
12.12.2000
Die Broschüre info @boys.bz ist kein mißlungenes
Ergebnis von Naiven. Sie trägt in Wort und Absicht die Fratze des Urhebers
alles Bösen. Das Ausleben der niedersten sexuellen Triebe in jeder
denkbaren Form und ohne Maß wird den Jugendlichen empfohlen und die Lust ohne
Abstriche glorifiziert – noch dazu in doppelzüngiger Weise: Den Buben – und
indirekt den Mädchen und allen Lesern – wird die Meinung vermittelt, als wäre
es ganz normal, die Nächte in den Diskos zu verbringen, von daheim „abzuhauen“,
mit 14 Jahren Mädchen oder Jungs, je nach Lust, „anzumachen“, das menschliche
männliche Glied als „Schwanz“ oder „cazzo“ zu bezeichnen, als wäre es normal,
mit 14 intimsten Sexualverkehr zu haben – am besten mit Mann und Frau plus
Selbstbefriedigung... „Sicher ist, dass bisexuell orientierte Menschen eine
größere Auswahl an potentiellen Liebes-, Sexual- oder Lebenspartnern haben.“
... Ich bitte die zuständigen Personen und Institutionen (Anmerkung:
da sind wohl der Landeshauptmann und die Landesregierung sowie die Gerichts-
und Schulbehörden gemeint), diese Broschüre einzuziehen und nicht
zuzulassen, dass weitere Flutwellen geistig-seelischen Drecks aus der Erde
unseres eigenen Landes geboren werden.
Edith Ruedl, Deutschnofen, 12.12.2000
... in dieser „Gossensprache“ und ohne Werte
möchten wir als Eltern unsere Kinder nicht erziehen.
Josefine Kasseroler, Bozen, 12.12.2000
Mir ist unverständlich, wie ein Vater und zugleich
Lehrer – in der Person des Herrn Robert Hochgruber („Dolomiten“ vom 23.
November) mit der Broschüre „info @ boys.bz“ zufrieden sein kann. Ist diese
Broschüre doch das Letzte, das ich meinem Sohn bzw. anvertrauten Schülern
zumuten kann. ... vielleicht täte Herr Hochgruber (Religionslehrer!) gut
nachzuschlagen, was mit den Völkern passiert ist, bei denen die Moral auf
den Nullpunkt gesunken ist. ... Eine Hilfe für Eltern und Lehrpersonen?
Wenn denen nichts Besseres einfällt als das in der Broschüre Dargestellte, dann
ist es um unsere Zukunft schlecht bestellt. ... die Broschüre ist nicht das
Papier wert, auf dem sie gedruckt ist. Und dies noch mit Unterstützung der
öffentlichen Hand.
Arnold Bitteleri, Kaltern, Direktor der Mittelschule Tramin, 12.12.2000
(Anm. etika.com: Irgendwann einmal wird jemand auf den Gedanken kommen,
verschleuderte Steuergelder von den Verantwortlichen zurückzufordern.)
... von Verantwortung, Werten, Achtung und Respekt,
ja Feingefühl kann ich beim besten Willen in dieser Broschüre nichts finden.
Dafür alle möglichen Sexualpraktiken. ... selbst Familienseelsorger Toni
Fiung und Seelsorgeamtsleiter Bernhard Holzer betonen, dass in dieser
Broschüre „Sexualität einseitig auf Lust reduziert wird“. Ich hoffe doch nicht,
dass folgendes Zitat Lenins wahr wird: „Wenn wir eine Nation vernichten
wollen, müssen wir zuerst ihre Moral zerstören, dann wird uns die Nation als
reife Frucht in den Schoß fallen. ... Werden die Eltern überhaupt gefragt, ob
diese Beratungsstellen diese fragwürdige Broschüre an Minderjährige (14 Jahre)
aushändigen dürfen? Oder wird das Elternrecht missachtet und übergangen?
Monika Prast, Bozen, 14.12.2000
Der Inhalt der Broschüre entspricht nicht dem
christlichen Menschenbild.
Josef Pichler, Bozen, 14.12.2000
Die SVP hat seit jeher in ihrem Statut und
Programm den Erhalt der deutschen und ladinischen Volksgruppe als
Zielsetzung... Welchen Sinn soll das alles in Zukunft haben, wenn nun eine
eigene Dienststelle die Jugend zu absolut freizügiger Sexualität verführt und
die SVP-Jugend dies auch noch gutheißt? Auf diese Weise zerstören wir
uns als Volk nämlich selber.
Dr. Hans Lunger,. Vahrn, 14.12.2000
Wen wundert es, wenn die alten und erst recht die jungen
Leute häufig am Leben scheitern; werden sie doch von den „Profitgeiern“
mit selbstzersetzender, geistiger Verderbtheit (Unzucht) und mit sicher
nicht Gesundheit bringenden „Lebenslust-Stimulanten“ (= Süchte und Drogen) gefüttert.
E. H. Mayr, Obereggen, 14.12.2000
Kaum ein Jugendlicher, das das Heft nicht mit
Abscheu zurückweist (vgl. Ps. 119:9), wird je zu einer der wahren
menschlichen Geschlechtlichkeit entsprechenden Ehe im Gegensatz zur
geschlechtlichen Beziehung fähig sein. ... für die Kirche gilt Mt. 5:13.
Emil E. P. Stocker, Meran, 14.12.2000
Wer sich mit den Aussagen und der frivolen
Aufmachung dieser Broschüre ernstlich auseinandersetzt, der muss erkennen, dass
hier mit unseren Steuergeldern Jugendliche zu Handlungen angeregt werden, von
denen die Erfahrung lehrt, dass sie den Menschen nicht das verheißene Glück
bescheren, sondern das sie in Abgründe von Sucht, Abhängigkeiten und
Verzweiflung führen.
Edith Bitteleri, Kaltern; Juliana Tirler, Kastelruth; Annemarie Gruber,
Jenesien; es folgen 122 Unterschriften, 19.12.2000
Ein Volk ohne Moralbegriff ist garantiert dem
Untergang geweiht. Aber vielleicht wissen viele Jugendliche gar nicht, was man
unter Moral versteht. Man hat ihnen ja nicht einmal beigebracht, was gut und
schlecht ist. (Anm. etika.com: kein gutes Zeugnis für Pfarrer, Schulen
und Elternhäuser!)
Roman Pola, Komponist der kürzlich wieder mit großem Erfolg aufgeführten
Operette „Die Schöne Boznerin“, 19.12.2000
Der Inhalt ist nicht nur ungenießbar, das
angepriesene Sexualverhalten kann teilweise tödliche Folgen haben wie
Abtreibung und die neue Seuche Aids. Dagegen schützt auch das viel zitierte
Kondom schlecht, wie inzwischen hinlänglich bewiesen. Wäre diese Broschüre
sachlich, dann würde sie wenigstens mit diesem Märchen aufräumen und nicht
noch Tausende Jugendliche ins Messer laufen lassen. Die Art von
„sachlicher“ Information, wie in info @boys.bz wird ja bereits in Zeitungen wie
Bravo, Playboy, Girls... genügend
angeboten.
Dr. med. Christiane Paregger, Sarntal, 21.12.2000
Leider wird von der ersten bis zur letzten Seite
verschwiegen, dass diese „Lebensenergie“ (Anm.: Sexualität) (man sollte sie
besser Sex-feuer nennen), den noch nicht ausgewachsenen, jungen Körper
vorzeitig ausbrennt, so dass der Jugendliche „ab 14“ einen ausgelaugten Körper
besitzt, der einem betagten mit 60 oder mehr Jahren gleicht. Von keinem Menschen „ab 20“ hat man
vernehmen können, der seinen Körper durch sexuelle Lustbarkeiten hat frühzeitig
ausleben können, dass er eine besondere Freude mit seinem ausgemergelten,
ausgebrannten Körper hätte – wohl aber, dass er all jene anklagt und
verurteilt, die dazu beigetragen haben, auf so fahrlässige Art und Weise seine
Ganzheitlichkeit (Körper, Geist und Seele) zu verletzen und dem Dahinsiechen
preiszugeben.
E. H. Mayr, Obereggen, 21.12.2000
... Ich bin selbst ein Jugendlicher. Wenn ein
Jugendlicher solche Aufklärungsbroschüren in die Hände bekommt, wird er die
Ehe bald sinnlos finden. Eine Gesellschaft, die das Lustprinzip
verherrlicht, hat keine Zukunft!
Tobias Degasperi, Montan, 19.12.2000
Die Broschüre ist keineswegs wertfrei: Sie ist
eindeutig für nicht-christliche Werte in der Sexualität, tut grad so als ob
das (bislang kirchlich immer noch verkündete) Gebot der Keuschheit nicht mehr
gelte. Bedenklich stimmt, dass auffällig viele der Broschüren-Befürworter an wichtigen Stellen der Jugendarbeit
sitzen (Landesbeirat für Jugendarbeit,
Jugendring...), dass der zuständige Landesrat schweigt (qui
tacet...), dass sich die JG der SVP offen
für die Broschüre einsetzt...! So gesehen muß öffentlich geförderter
Jugendarbeit mit großem Vorbehalt begegnet werden. Besonders aber muß vor „young&direct“ gewarnt werden: Sie haben jetzt
aufgedeckt, wes Geistes Kinder sie sind. Für christliche
Wertvorstellungen, für verantwortungsbewusste Sexualität sind sie samt ihrer
Broschüre info @boys absolut gefährlich.
Dr. med. Michael Paregger, Bewegung für das Leben - Südtirol, 21.12.2000
Anmerkung etika.com: Aufruf an den anständigen Teil
der Jungen Generation: Setzt eure Oberen schleunigst ab! Aufruf an die
Landesregierung: Räumt den genannten Augiasstall aus! Das erwartet der
anständige Teil der Bevölkerung von euch Landesräten!
Zur Aufklärung für männliche Jugendliche ab 14 ist
diese Schrift ungeeignet. .. diese manipulatorische Tendenz ist
besonders in dem Kapitel „Angst und Mut“ erkennbar: Der Rat heißt: „Angst
vergeht grundsätzlich, wenn du sie durch Handeln bezwingst.“ ... Am
skandalösesten sind die falschen Informationen über die Sicherheit des Kondoms.
Das Kondom ist noch nie ein sicheres Mittel zur
Schwangerschaftsverhütung gewesen. ... Fast in jedem anderen Bereich der
Schrift kommt es zu Desinformationen, Fehlinformationen und unzulässigem
Verschweigen von gefährlichen Nebenwirkungen. Mit keinem Wort wird in
dieser Aufklärungsschrift darauf hingewiesen, dass der Mann eine besondere
Verantwortung für die Frau hat, dass sowohl seelenloser Geschlechtsverkehr wie
Abtreibungen den jungen Frauen schweren Schaden zufügen können, so dass sie später
nicht in der Lage sind, Kinder zu gebären, ja oft seelisch so beschädigt
sind, dass sie unfähig sind, später sexuelle Beziehungen aufzunehmen.
... Als Aufklärungsschrift an den Schulen ist diese Schrift gänzlich ungeeignet.
Christa Meves, Kinder- und Jugendpsychologin, in der „Dolomiten“-Sparte
„Meine Meinung“, 21.12.2000)
Wie kann ein Religionslehrer – ich spreche von Mag.
Robert Hochgruber -, welcher die Lehre der katholischen Kirche zu verbreiten
hat, gewisse Aussagen von sich geben, wie etwa „die Broschüre ist sehr nützlich
und gelungen und er werde sie auch im Unterricht einsetzen“? Warum ist solch
ein Irrlehrenverkünder noch in seinem Amt? ... Ich hoffe, die Kirche in
unserem Land legt ihre Taubheit ab, denn diese Aussagen aus den eigenen Reihen
(!) sind selbstzerstörerisch.
Tobias Degasperi, Montan, 28.12.2000
Als verantwortungsvoller Bürger dieses Landes kann
man die Meinung derer, die das bißchen “heile Welt” noch mehr globalisieren
wollen, nicht teilen. Höchste Zeit, einige „Tabu-Brecher“ zum Wohle unserer
Jugend zu bremsen.
Karl Unterweger, Lana, 28.12.2000
Der Schlüsselbegriff menschlicher Sexualität heißt
Keuschheit. Keuschheit aus dem lateinischen con-scio bedeutet Doppelwissen,
nämlich das Wissen über Materie und Information. ... Menschliche Sexualität ist
mehr als physiologischer Ablauf, weil sie mit der Unsterblichkeit des
menschlichen Lebens zu tun hat.
Dr. med. Rudolf Reier, Terenten, 28.12.2000
... das Schneewittchen über den sieben Bergen (Anm.:
siehe unten) soll nur weit draußen bleiben, wenn wir ihr hier zu blöd und
unaufgeklärt sind – und übrigens, es gibt immer wieder welche, die von unserem
hinterwäldlichen Land auswandern wollen, können oder müssen.
Maria Weger, Eppan, Dez./Jan.
2000/2001
Überall spricht man von Menschenrechten, vom Schutz
der Frau, jedoch wenn man solche Schriften wie info @ boys erlaubt und
verbreitet, werden Mord, Vergewaltigung und Kindesmissbrauch bald legalisiert
werden, denn: Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt. Die 86 Diskotheken im
Land sind der beste Boden, wo Wildheit und hemmungsloses Treiben praltiziert
werden. Es ist an der Zeit, dass alle, die Verantwortung tragen und denen das
Glück der Jugend ein anliegen ist, gemeinsam handeln. Letzte Frage: Soll wirklich
das Sterben so vieler junger Menschen im letzten Krieg nutzlos gewesen sein?
Mein Bruder, 22 Jahre alt, schrieb von der russischen Front: „Wir bringen
dieses Opfer für die Jugend, für den Glauben und für unsere geliebte Heimat.“
So Alfons Bonora, gefallen am 21. August 1942.
Hanny Bonora, Kaltern, 9.1.2001
Lassen wir auch Befürworter der Broschüre zu Wort
kommen:
Wir möchten hiermit bestätigen, dass diese Leute,
die „schlechte“ Kommentare zu Young & Direct geben, noch im Jahre 1750
leben.
Evi Pichler, Waltraud Ainhauser, Nals, 12.12.2000
Wir finden es super, dass das Thema Sexualität
endlich konkret angesprochen wird.
Georg Pardeller, Judith Bacher, Bozen, 12.12.2000
Absolut nicht legitim finde ich die Art und Weise,
wie so manche Bewegungen unseres Landes ... bewährte und für Kinder und
Jugendliche äußerst wichtige Institutionen und Beratungsstellen in den Dreck
ziehen, ja geradezu diffamieren.
Kathia Nocker, Ortsverantwortliche der katholischen
Jungschar Wolkenstein, 12.12.2000
... sehr gelungene, zeitgerechte, in einer
jugendgerechten Sprache erstellte Broschüre.
Alexander Foraboschi, Barbara Pattis,
Bruneck, 12.12.2000
Ob die Sprache vulgär ist oder nicht, das muß
jeder und jede für sich selbst entscheiden. ... großes Kompliment ...
Dr. Michael Peintner, Bruneck, 12.12.2000
Letztlich stellte ich mir öfters die Frage, ob meine
Heimfahrt vom Studienort Innsbruck nach Südtirol mit einem Besuch des Schneewittchens
hinter den sieben Bergen zu vergleichen ist. Ich beziehe mich hierbei auf
die Reaktion mancher Südtiroler Gruppierungen auf das Erscheinen der Broschüre
„info @boys.bz für Männer ab 14“.
Edith Haspinger, Toblach, 12.12.2000 (Irgendwann wird es zu einer
Konfrontation mit Pater Haspinger kommen...)
In einer pluralistischen Gesellschaft muß
auch Platz für Veröffentlichungen sein, welche den vielfältigen
Lebensvorstellungen gerecht werden und keine Lebensform als die richtige
indoktrinieren.
Michael Peer, Vorsitzender des Südtiroler
Jugendrings, Andrian
Dr. Harald Reiterer, Geschäftsführer des SJR, Weitental, 12.12.2000
... Scheinmoral... Als in einem Beitrag so genannter
„dubioser“ Sexualpädagoge muß ich feststellen, dass es den Autoren
gelungen ist, eine wirklich ausgezeichnete Broschüre für Jungen gestaltet zu
haben.
Mag. Joachim Kauffmann, Vahrn, 14.12.2000
Der Kreis der Unbeweglichen (Männer und Frauen) im
Tabu-Land Südtirol ist immer noch sehr groß. ... begrüßen wir die Herausgabe
dieses Büchleins.
Roman Bodner, Vorsitzender des Vereins Jugendhaus
Kassianeum in Brixen
Die Broschüre ist ihr Geld wert. Aufklärung muß sich
an der Realität orientieren und nicht an utopischen Idealvorstellungen.
Marianne Frei, Bozen, 28.12.2000
... zeigt sich wieder einmal, wie verkorkst und
engstirnig gewisse Leute sind. ... Vielleicht fangen wir endlich an, nicht nur
(Sex) zu tun, sondern auch darüber zu reden.
Hubert Fischer, Vater einer Tochter, Montan, 28.12.2000
RAI-Sender Bozen macht mit einseitigem Beitrag
Propaganda für die Broschüre
Mit der üblichen Manipulationsmasche eröffnete Wolfgang Mayr seinen Beitrag im
Mittagsmagazin des RAI-Senders Bozen (29.12.2000). Er sagte nämlich sinngemäß,
„auch betroffene Jugendliche haben sich zu Wort gemeldet, wie war denn deren
Aussage?“ Da ist von journalistischer Objektivität keine Spur mehr zu finden.
Betroffen sind nämlich auch viele durch die Broschüre total verunsicherte und
aus ihren Idealvorstellungen von Liebe und Ehe gerissene Jugendliche. Aus Mayrs
und der Stellungnahme des über die Bewegung für das Leben verärgerten
Vorsitzenden des Jugendrings Michael Peer erfuhr man dann, dass der zuständige
Landesrat Bruno Hosp „grundsätzlich hinter der Broschüre“ steht, auch wenn er
eine Entschärfung verlangt hat. Somit kann man ihn wohl mit in die nachstehende
Liste aufnehmen.
„... möchte ich darauf hinweisen, dass der
Jugendseelsorger Eugen Runggaldier in der „Zett“ vom 17. Dezember 2000 im
Auftrag des Vorstandes des SKJ wörtlich sagt: „Wir stellen fest, dass die
Broschüre brauchbar ist.“
Robert Hochgruber, Tschötsch, 2.1.2001
Die Verantwortlichen für diese Broschüre:
Redaktion: Young + Direct. Andreas-Hofer-Straße 36 (was der Landeskommandant
mit solchen Leuten gemacht hätte, trauen wir uns nicht zu schreiben), 39100
Bozen
MitarbeiterInnen:
Piero Balestrini, Dr. Verena Hilpold – Young + Direct
Heini Lanthaler
Dr. Cinzia Cappelletti – Lilith
Dr. Roberta Fregona – AIED
Patrizia Volante, Dr. Francesco Braito – L´arca
Alexia Gietl
Auflage 8000
– September 2000
Die Teufelssaat ist aufgegangen. Schlussgebet:
Herr, wir dürfen die Kinder- und
Jugendverführer sowie jene, die ihre Untaten mit öffentlichen Geldern
unterstützen, nur mit Verachtung strafen. Erteile Du ihnen Nachhilfestunden im
Fach „Christliche Sittenlehre und Folgen der Nichtbeachtung göttlicher Gebote“,
damit sie umkehren, bereuen und Wiedergutmachung leisten - und damit ihre
Seelen gerettet werden.