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ETIKA |
Heilige Berge |
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31A08 |
Nicht im Bikini auf den Berg |
8.8.2008 |
Zusammenfassung: Die Berge sind heilig. Auf den Bergen wohnt
Gott. Wir sollen nicht andere in Versuchung führen. Der Verlust der Scham ist
das erste Anzeichen von Schwachsinn.
Nie hat bisher eine ETIKA-Aktion
ein solch großes, sogar internationales Medienecho ausgelöst wie jene vom
Sommer 1992 gegen „topless“. Aus gegebenem Anlaß wiederholen wir die Aktion,
allerdings nur im Internet. Nachstehend der Text des damaligen Flugblattes (gekürzt):
Liebe Gäste an Südtirols Seen und im
Gebirge:
Bei uns bitte nicht „oben
ohne“! Nicht im Bikini auf den Berg!
Die Berge sind uns heilig. Wir wollen keine
nackten oder halbnackten Touristen. Südtirol ist ein zivilisiertes,
christliches Land. Wir wollen nicht, daß unsere Kinder in einer so schamlosen
Gesellschaft aufwachsen, wie sie heute in vielen Ländern Europas existiert.
Respektiert unsere Sitten – oder bleibt zu Hause!
Gott sagt in der Heiligen Schrift:
„Die Frauen sollen sich anständig kleiden,
mit Ehrgefühl und Sittsamkeit sich schmücken.“ (1. Timotheus 2,9)
Liebe Urlauberin!
Verlieren Sie Ihre Würde nicht! Offenbar
wissen viele Frauen nicht, wie sehr sie durch eine „gewagte“ Kleidung andere
Männer zur Untreue verleiten. Jesus selbst hat eines der strengsten Gebote
erlassen:
„Ich aber sage euch: Wer eine Frau auch nur ansieht, um sie zu begehren, der
hat schon die Ehe mit ihr gebrochen in seinem Herzen.“ (Matthäus 5,28).
Nur halb angezogene Frauen machen es den
Männern nicht gerade leicht, sie nicht begehrlich anzublicken.
Wer „oben ohne“ geht oder seinen Körper in
anderer Form zum Objekt sexueller Begierde herabwürdigt, macht sich selbst zur
Prostituierten (lat. prostituere = seinen Körper
öffentlich zur Unzucht anbieten, so der Duden).
„Die Mode, die die Frau gleichsam auszieht,
hebt ihren Körper derart hervor, daß ihre geistige
Dimension verschwindet. Es kann daher nicht verwundern, daß eine Frau, die
ihren Körper anbietet, als eine Sache und immer weniger als Person betrachtet
wird.“ (Franjo Kuharic, Erzbischof von Zagreb in
Kroatien)
Maria hat zu Jacinta
in Fatima gesagt:
„Es werden gewisse Moden kommen, die unseren Herrn sehr beleidigen werden.“
Frauen ohne Moralempfinden sind auch eine Gefahr für Kinder, denn sie zerstören
in ihnen den Glauben an Liebe, Ehe, Reinheit und Heiligkeit des Menschen.
Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder zur Schamhaftigkeit und Keuschheit zu
erziehen und sie vor schlechten Einflüssen so weit wie möglich zu bewahren.
Wer bisher dazu neigte, dieses Problem zu
verharmlosen, lasse sich gesagt sein: Die Pornographie und die „freie“ Kleidung
der Frauen sind eine der stärksten Wurzeln
des Bösen, weil sie zur Sünde aufreizen, die Begierde nach fremden Frauen
wecken und zum Ehebruch verlocken. (Francisco:
Kinder retten die Welt – Aktionsbuch zum Schutz der Schwächsten, 1991)
Der Bezirksrichter von Palermo, Dr.
Vincenzo Salmeri, schrieb:
Von der Pornographie geht ein starker
Anstoß zu Verbrechen mit sexuellem
Hintergrund aus. (Es folgen Zahlen
von Vergewaltigungen und sexuellem Mißbrauch)
Woher soll denn diese ganze Entwicklung
kommen, wenn nicht von der zunehmenden Sexualisierung
des öffentlichen Lebens? Das Allerschlimmste ist die Verführung und der
Mißbrauch von Kindern. Jesus sagt dazu:
„Wer aber einen von diesen Kleinen, die an
mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, daß ein Mühlstein um
seinen Hals gehängt und er im tiefsten Meer ersäuft würde … Wehe dem Menschen, durch den das Ärgernis
kommt.“ (Matthäus 18,6f)
„Die Sünden, die mehr Seelen in die Hölle
bringen (als andere Sünden), sind die Sünden gegen die Keuschheit“, so das
Seherkind Jacinta von Fatima.
Soweit der Text des Flugblattes. Leider hat
die befürchtete Entwicklung vor Südtirol nicht halt gemacht, und die Lage ist
äußerst beklagenswert. Wir können nicht oft genug die Erkenntnis eines
Forschers wiederholen: Der Verlust der Scham ist das erste Anzeichen von
Schwachsinn.
Übrigens gibt es Kleidungsstücke und
Farben, welche die Wirkung einer nackten Venus auf Männer noch übertreffen.
Wenn wir im Titel nur von Bikinis sprechen, so meinen wir natürlich auch Hotpants und
dergleichen.
Dazu eine etwas erweiterte Stelle aus dem
geplanten Buch „Die 3. Reformation“, Stichwort Buße:
Durch
eine ungewollte Begegnung wurde einem Mann ins Herz geprägt, wie sehr wir
heutigen Menschen uns an die Sünde gewöhnt haben und wie notwendig die Buße für
unsere Rettung ist. Jesus bringt uns nicht nur die eine Botschaft: „Gott liebt
euch“, sondern auch die andere: „Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“
(Markus 1,15)
Wie
leicht können wir fallen! Von einer
Sekunde zur anderen können wir, auch wenn wir die beste Absicht haben, aus
geringem Anlaß den Kopf verlieren und ein Verhalten an den Tag legen, das uns
danach bitter reut. Wahnsinn ist ansteckend. Es gibt auch Fallen, die uns die
Dämonen stellen – ganz abgesehen von den Fallen jener Frauen, die laut einem
Bestseller soviel Lust an der Provokation haben.
Wie sehr
bedarf es der Wachsamkeit, des Neins
zur Sünde im ersten Augenblick! Eine Sex-Bombe im Sado-Maso-Look,
welcher Mann ist da imstande, wegzuschauen?
Wer hat mehr Schuld:
·
Wer
provoziert, oder wer sich provozieren läßt?
·
Wer
in Versuchung führt, oder wer sich in Versuchung führen läßt?
·
Eva
oder Adam oder die Schlange?
Beten wir
oft das Vaterunser, in der Version des Franziskus: „und führe uns nicht in
Versuchung, eine verborgene oder offene, plötzliche oder aufdringliche“, und flehen
wir um die Gnade, ohne die alle unsere Bemühungen vergeblich sind.
„Wenn ihr nicht Buße tut, werdet ihr alle auch so
umkommen“, warnt Jesus im Hinblick auf die Abschlachtung aufrührerischer
Galiläer und den Turmeinsturz von Siloah (Lukas 13).
1. Petrus
4,17 Denn die Zeit ist da, daß das
Gericht beginnt beim Haus Gottes. Wenn aber zuerst bei uns, wie wird dann
das Ende derer sein, die auf das Evangelium Gottes nicht hören? 18 Und wenn der
Gerechte nur mit Not gerettet wird, wo wird
sich der Gottlose und Sünder wiederfinden?
Nur die
persönliche Beichte bringt uns Erlösung vom Schock und Schmerz, wenn wir
erleben, wie sehr noch das Böse in uns wurzelt und uns in den Schlund der Hölle
reißen will.
Da uns seinerzeit die Turiner Zeitung „La Stampa“ den ehrenvollen Titel „I Savonarola
dell’Alto Adige“ verliehen
hat, wollen wir es an einem Zitat des Florentiner Mönches nicht fehlen lassen:
„Sie schämen sich nicht zu sündigen und
stellen es sogar ganz öffentlich aus, daß Jeder die Zeichen ihrer Sünde sieht. Zum Beispiel: Ich sehe heutzutage die
Frauen Abzeichen und Schmuck der Buhldirnen tragen, - alle die Art Schmuck, den
diese Dirnen anwenden, wollen sie auch haben. … Wenn du ein Weib mit entblößter
Brust und über und über geschminkt siehst, sage mir, sind das nicht solche
Zeichen? Und zwar nicht Zeichen eines ehrbaren Weibes, sondern sie muß
innerlich von unreiner Begierde befleckt sein …“
(Hieronymus Savonarola:
Predigt im Advent 1493 über Psalm 74, 3–12, in: H. S. Ausgewählte Predigten. In
deutscher Uebersetzung herausgegeben von Wilhelm von Langsdorff, Pastor in Rittmitz,
Verlag von Fr. Richter, Leipzig, 1890, S. 31)
Dieselbe Warnung gilt gewissen Schülerinnen. Sie wissen, was sie tun.
Niemals hat es in der Geschichte der Menschheit eine derartige Welle der
Schamlosigkeit gegeben wie heute. Die Lehrer sind zu bedauern. Eine
Gesellschaft, die eine solche Entwicklung widerspruchslos hinnimmt, richtet
sich selbst. Aber das ist nur das erste Gericht. Die Eltern werden genauso wie
die Verantwortlichen in Ministerien, Schulämtern und Schuldirektionen beim
Jüngsten Gericht zur Rechenschaft gezogen werden.
Empfehlenswert für alle ist die
Lektüre der unglaublichen Geschichte der kolumbianischen Zahnärztin Dr. Gloria Polo, die von einem Blitz getroffen
wurde. Sie bekennt, wie sie als blutjunge Schülerin mit ihren Freundinnen
versucht hat, Lehrer zu verführen, und wie sie dies bitter büßen mußte. Siehe www.gloriapolo.net;
es können auch schriftliche Fassungen ihres Tatsachenberichts angefordert
werden, zum Beispiel beim ANE-Apostolat der
Neu-Evangelisierung, Postfach 102, A-1011 Wien.
Die Städte haben sich ohnehin in Sodom und Gomorrha
verwandelt. Die Strafgerichte werden ebenso wenig ausbleiben.
Deshalb warnt der hl. Basilius alle:
„Wenn böse Begierden wie
Bremsen deine Seele anfallen und ausschweifende, zügellose Regungen
verursachen, dann ,gib acht auf dich selbst’ und denk’ daran, daß der
augenblicklich süße Genuß ein bitteres Ende nimmt und der jetzt unserem
Körper aus der Lust erwachsene
Kitzel einen giftigen Wurm (vgl.
Markus 9,43.45) erzeugt, der uns ewig in der Hölle peinigen wird, und daß die
Flamme der Sinnlichkeit die Mutter des ewigen Feuers (vgl. Matthäus 25,41)
werden wird.“
(Predigt „Hab’ acht auf dich selbst!“ (Deut. 15,9), Migne, PG. XXXI, 197–217, in: Bibliothek der Kirchenväter.
Des heiligen Kirchenlehrers Basilius des Grossen, Bischofs von Cäsarea, ausgewählte Schriften. II. Band. Aus dem
griechischen Urtext übersetzt von Dr. Anton Stegmann, Stadtpfarrer in Heilbronn
a/N. Verlag Kösel & Pustet, München, 1925, S.
193)
Welcher Pfarrer, Bischof, Papst
verkündet heute diese Wahrheit, eine der christlichen Urbotschaften?