ETIKA

Altersheime

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6.3.2008

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Laßt die Alten etwas tun!

 

Es ist oft deprimierend, wenn man an einem Altersheim vorbeikommt. Die Insassen sind eingesperrt wie in einem Gefängnis, zur Passivität verurteilt. Alles wird für sie getan (sogar ihr ganzes erspartes Geld wird automatisch abgehoben, aber nicht darum geht es hier; über dieses Ausplündern wird man beim Jüngsten Gericht die passenden Worte vernehmen). Das macht viele unglücklich. Deshalb unser Appell:

Verantwortliche, gebt den Alten die Möglichkeit, etwas zu tun! Zum Beispiel:

·        Blumen züchten

·        Gemüse und Obst anbauen

·        wandern, Wandergruppen bilden

·        Sport treiben

·        Briefmarken sammeln oder ausschneiden für die Mission

·        Holz hacken und aufschichten

·        Kindern Geschichten vorlesen oder erzählen

·        auf kleine Kinder aufpassen, deren Mütter berufstätig sind

·        Erinnerungen aufschreiben

·        Geschichten und Gedichte verfassen

·        alte Bücher abschreiben, die sonst dem Papierfraß verfallen

·        Kreuzwege gehen

·        Meditationsspaziergänge machen

·        nähen und stricken

·        basteln

·        schnitzen

·        zeichnen, malen

·        Musikinstrumente lernen (zum Beispiel Zither, Mund- und Ziehharmonika, Harfe)

·        musizieren (natürlich nicht nerven- und geisttötende rhythmische Pop- und Rockmusik)

·        Bildstöcke und Kapellen bauen

·        den Wald aufräumen

·        Wanderwege ausbessern

·        Straßenränder säubern (alles nur auf freiwilligen, eigenen Wunsch natürlich)

·        bei der Obst- und Weinernte helfen (idiotische Gesetze, die dies verbieten, sind abzuschaffen und starrsinnige Bürokraten und Politiker in die Wüste zu schicken)

·        mit Behinderten ausgehen

·        Nachbarschaftshilfe leisten

·        Fahrräder, alte Radios und sonstige Geräte reparieren

·        Wetterstationen betreuen

·        Heimbibliotheken und -archive einrichten

·        Kranke besuchen

·        in der Küche helfen

·        Tiere pflegen

·        den Rosenkranz beten, allein oder in der Gruppe, und eventuell stellvertretend für andere sühnen

·        andere sinnvolle Aufgaben erledigen

Und verbietet nicht, daß die Heimbewohner persönliche Gegenstände mitbringen! Sonst wird es euch Verantwortlichen im Jenseits schlecht ergehen.

Quält die alten Leute nicht mit Langeweile! Bereichert ihr Leben! Laßt sie selbst wählen, was sie tun wollen!

Übrigens: Wer die Alten des eigenen Volkes schlechter stellt als immigrierte Angehörige anderer Völker, wird sich beim Jüngsten Gericht dafür verantworten müssen.

Wache der Barmherzigkeit, 21.2.2008

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