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ETIKA |
Altersheime |
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31A80 |
Laßt die Alten etwas tun! |
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Es ist oft deprimierend, wenn man
an einem Altersheim vorbeikommt. Die Insassen sind eingesperrt wie in einem
Gefängnis, zur Passivität verurteilt. Alles wird für sie getan (sogar ihr ganzes erspartes Geld wird
automatisch abgehoben, aber nicht darum geht es hier; über dieses Ausplündern
wird man beim Jüngsten Gericht die passenden Worte vernehmen). Das macht
viele unglücklich. Deshalb unser Appell:
Verantwortliche, gebt den Alten
die Möglichkeit, etwas zu tun! Zum Beispiel:
·
Blumen
züchten
·
Gemüse
und Obst anbauen
·
wandern,
Wandergruppen bilden
·
Sport
treiben
·
Briefmarken
sammeln oder ausschneiden für die Mission
·
Holz
hacken und aufschichten
·
Kindern
Geschichten vorlesen oder erzählen
·
auf
kleine Kinder aufpassen, deren Mütter berufstätig sind
·
Erinnerungen
aufschreiben
·
Geschichten
und Gedichte verfassen
·
alte
Bücher abschreiben, die sonst dem Papierfraß verfallen
·
Kreuzwege
gehen
·
Meditationsspaziergänge
machen
·
nähen
und stricken
·
basteln
·
schnitzen
·
zeichnen,
malen
·
Musikinstrumente
lernen (zum Beispiel Zither, Mund- und Ziehharmonika, Harfe)
·
musizieren
(natürlich nicht nerven- und geisttötende rhythmische Pop- und Rockmusik)
·
Bildstöcke
und Kapellen bauen
·
den
Wald aufräumen
·
Wanderwege
ausbessern
·
Straßenränder
säubern (alles nur auf freiwilligen, eigenen Wunsch natürlich)
·
bei
der Obst- und Weinernte helfen (idiotische Gesetze, die dies verbieten, sind
abzuschaffen und starrsinnige Bürokraten und Politiker in die Wüste zu
schicken)
·
mit
Behinderten ausgehen
·
Nachbarschaftshilfe
leisten
·
Fahrräder,
alte Radios und sonstige Geräte reparieren
·
Wetterstationen
betreuen
·
Heimbibliotheken
und -archive einrichten
·
Kranke
besuchen
·
in der
Küche helfen
·
Tiere
pflegen
·
den
Rosenkranz beten, allein oder in der Gruppe, und eventuell stellvertretend für
andere sühnen
·
andere
sinnvolle Aufgaben erledigen
Und verbietet nicht, daß die
Heimbewohner persönliche Gegenstände mitbringen! Sonst wird es euch
Verantwortlichen im Jenseits schlecht ergehen.
Quält die alten Leute nicht mit Langeweile!
Bereichert ihr Leben! Laßt sie selbst wählen, was sie tun wollen!
Übrigens: Wer die Alten des
eigenen Volkes schlechter stellt als immigrierte Angehörige anderer Völker,
wird sich beim Jüngsten Gericht dafür verantworten müssen.
Wache der Barmherzigkeit,
21.2.2008