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ETIKA
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FRAUEN |
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32F9 |
Schöne Frauen |
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oder
Sexy Frauen: Die Wahrheit
oder:
Sexy für alle und keinen
Weh dem, der zu der Wahrheit geht durch Schuld; sie wird ihm nimmermehr
erfreulich sein.
Friedrich Schiller (1759-1805), Deutschlands größter Dichter, Das
verschleierte Bild zu Sais
The Truth about Sexy Women
Old Europe´s Answer to „Sex in the City“ (US-TV)
Sexy for Everybody and Nobody
Sexy mujeres: la verdad
Vale la pena aprender el idioma alemán o dejarse traducir el texto de una
máquina de búsqueda
Den Seelen jener Schönen gewidmet, die uns inspiriert
und beinahe mit ins höllische Feuer gezogen haben
I Amor y muerte – Liebe und Tod (nachstehend)
II Sinnliche Liebe und
Begierlichkeit
III Deine Bestimmung –
Sexuelle Ungleichheit - Frauenvergleich
IV Die dämonische Venus –
Illusion und Verderben
V Was kommt nach dem
verbotenen Genuß? Die Hölle
VI Umgang mit Frauen: Distanz und Indifferentia
Bonaventura, heilig und Kirchenlehrer, hat uns völlig durcheinandergebracht. Der "Doctor seraphicus", selbst schon in höheren Sphären schwebend, hielt es nämlich für sinnvoll, „Gott in allen Kreaturen zu betrachten, die in unsere Seele eindringen mittels der körperlichen Sinne“.
“contemplandum Deum in cunctis creaturis, quae ad mentem nostram intrant
per corporales sensus”;
„contemplare Dio in tutte le creature che penetrano nella nostra anima per
mezzo dei sensi corporei“ (Bonaventura da Bagnoregio: Itinerario dell´anima
a Dio, Capitolo II, Bompiani, Milano 2002, pag. 74 e 75)
Dies und ein Satz des Franziskus, den wir aber nicht verraten wollen, sind ein kleines bisschen mit daran schuld, dass wir uns zuletzt auf verdammenswerte Irrwege begeben haben. Aber von vorne.
Heute ist der erste Advent-Sonntag. Zur Terz beten wir mit Franziskus:
"Kommt her, hört zu alle, die ihr Gott fürchtet; ich will erzählen, was er an meiner Seele getan hat."
Und reden wir von der Liebe:
„das schönste Phänomen in der beseelten Schöpfung,
der allmächtige Magnet in der Geisterwelt, die Quelle der Andacht und der
erhabensten Tugend.“ (Friedrich Schiller: Philosophische Briefe, Liebe;
zitiert in: F. G. Aymara und andere: Die Ethische Revolution – Hilfe für die
Armen, Schutzlosen und Unterdrückten, München und Meran 1978, 24)
Und von den Frauen:
„Für mich ist die Frau die bessere Hälfte der
Menschheit. Das weibliche Geschlecht ist nicht das schwächere
Geschlecht, es ist das edlere von beiden, denn es ist auch heute die
Verkörperung der Aufopferung, des stillschweigenden Leidens, der Demut, des
Glaubens und des Verstehens.“ (Mahatma Gandhi, zitiert in: Die Ethische
Revolution, München 1978, 32) Ihm ging es auch um die „Besserung der gefallenen
Schwestern“ und die „Abhaltung der Männer vom entehrenden Laster, das den Mann
dahin bringt, seine Schwester mit Begierde anzusehen und zu versuchen, sie zur
Beute dieser Begierde zu machen“ (über die Prostituierten von Barisal, Young
India, 17.11.1921, zitiert bei Romain Rolland: Jung Indien, Zürich 1923, S.
345)
"Das ist die Hoffnung: ein Mann und eine Frau, die einander wirklich lieben. Im leben der Pflicht reichen sie einander die Hände. Im Alltag der Arbeit gehen sie miteinander. Im Regenwetter der bösen Tage erfreuen sie sich gegenseitig mit guter Laube und guten Worten. Am Morgen des Arbeitstages schenkens sie sich das Zeichen der Liewbe. Am Abend voll Ruhe und Segen sagen sie einander das Wort des Dankes." (Pfarrer J. Sch., Volksbote, zitiert in F. G. Aymara u. a.:" Die Ethische Revolution", München und Meran 1978, S. 25)
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ETIKA 32F9A |
Amor
y muerte - |
Der schönen
Unbekannten von gegenüber gewidmet (der ersten aus G. und der letzten)
Liebe und Tod – diese beiden Begriffe sind untrennbar miteinander verbunden.
"Amor y muerte" – dieses Schwerpunktthema fast aller großen spanischen Schriftsteller (siehe Anhang) gilt auch für das Leben des Verfassers dieser Zeilen. Für ihn war und ist Liebe etwas Heiliges. Und diese Liebe gilt es mit allen Mitteln zu verteidigen gegen Gift und Schmutz von allen Seiten. Darin liegt auch der Grund, warum ETIKA entstanden ist.
Denn ohne Liebe ist das Leben nichts, und nur die Liebe bringt das Glück.
·
Ungeordnete Liebe zieht
alles Unheil der Welt nach sich.
·
Wer die Liebe verrät,
richtet sich selbst und zerstört andere.
Darum versuchen wir, so viele wie möglich zu retten, indem wir sie schonungslos mit der Wahrheit konfrontieren.
„Die Scham ist der Ursprung aller Tugenden sowie die Schamlosigkeit aller Laster Anfang.“ (Don Juan Manuel: Der Graf Lucanor, 50. Geschichte, in: Die Macht des Blutes – Spanische Liebesgeschichten, dtv 1966, Seite 8)
"Fällt
die Scham, dann fällt die Reinheit und die wahre Liebe." (A.
M. Weigl-F. Meißner: Maria Lichtenegger, St. Grignionverlag Altötting 1976, S.
41)
Jesus sagt folgendes in anderem Zusammenhang, aber symbolisch gilt die Warnung auch für das sexuelle Gebiet. Mögen alle Menschen, besonders die Jungfrauen, diese weisen Worte beherzigen:
„Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen.“ (Matthäus 7,6)
Sehnsucht muß wachsen, meist über Jahre, dann schweißt das Schicksal ein enges Band um die beiden. Und doch überschattet Tragik so manche große Liebe. Leidenschaft und Liebe ist bei den spanischen Autoren der vergangenen Jahrhunderte so oft mit dem Tod gekoppelt, weil es um Existentielles geht. Harmlose Liebeleien gibt es nicht. Warum sollte es heute anders sein?
„Ich werde dir geben, was
ich dir nur als deine Frau zu geben bereit bin, da weder deine Ritterlichkeit
noch mein Wesen es sonst gutheißen würden.“ (Xarifa zu
Abindarráez, einem edlen Abencerraje aus Granada, in: Der Abencerraje, 1561,
von einem anonymen Autor, in: Die Macht des Blutes – Spanische Liebesgeschichten,
dtv 1966, Seite 20)
Kurze Abschweifung: Wenn
wir von Literatur reden, warum nicht auch von der Musik? Diese prägt den
Menschen mehr als man gemeinhin annimmt. Unser Tip: Wähle Melodie statt
Rhythmus, erhebende statt hinabziehende Töne. Wie geistig arm sind jene,
die sich an destruktiv-chaotischer Rockmusik ergötzen!)
Die 1969 gegründete britische
Rock-Band "Black Sabbath" ließ in ihren Songs Satan persönlich zu
Wort kommen. Vor Ayatollah Khomeini war es Mitgründer Ozzy Osbourne - heute beeinflusst er in einer Live-Serie
Millionen TV-Zuschauer - , der in seltsam wirkender Aufrichtigkeit sagte: "Amerika
ist das satanischste Land der Welt. Für Dollars machen die Yankees alles. Die
Leute sind fast wie lebende Alpträume." (zitiert in: U. Bäumer: Wir
wollen nur deine Seele - Rockszene und Okkultismus, Christliche
Literatur-Verbreitung, Postfach 11 01 35, D-33661 Bielefeld, Seite 9f.)
"El Rock and Roll - dice el sacerdote exorcista de Roma, Gabriele
Amorth - es uno de los medios empleados por Satanás en estos tiempos para
apoderarse de los jóvenes. Este tipo de música transmite mensajes
subliminales escondidos en las canciones, que acaban por endemoniar a aquellos
que los escuchan". (citado en: Juan C. Sánchez-Ventura Ferrer: Los
Peligros del Satanismo, Fundación María Mensajera, Coso 92, 2 o Dcha., E-50001
Zaragoza, Espana, pág. 76)
Liebe, Leidenschaft und Tod: Wie armselig und tadelnswert ist derjenige, der seine Pflicht vergisst und sich egoistisch nur auf das eigene Unglück konzentriert, auf die Nichterfüllung eines Traums oder das Sitzengelassenwerden durch ein geliebtes Wesen, das die geschenkte Liebe im Grunde aber nie erwidert hat und der Liebe nicht wert ist! Wir müssen uns erheben über uns selbst.
So mancher, der in totaler Erschütterung gerade dabei ist, zum Strick oder zur Pistole zu greifen, würde Blaise Pascal nicht verstehen:
"Die Natur gibt uns
Leidenschaften und Wünsche gemäß dem Zustand, in dem wir uns befinden."
"La natura ci dà delle passioni
e dei desideri conformi allo stato in cui ci troviamo." (Pensieri -
Pensées, sesta edizione, Edizioni Paoline, Milano, 1969, 109, pag. 201)
Denn der Unglückliche gibt anderen Leuten, selten eigenen Versäumnissen und Fehlern, die Schuld, und denkt nicht daran, sich zu bessern und Gott um Hilfe anzuflehen.
Wie weit entfernt ist der, der die Liebe kennt, von demjenigen, der sich gegen sie vergeht, indem er wie ein Schmetterling von einer Blume zur anderen fliegt. Den meisten Menschen ist - so meinen wir - nur eine wahre Liebe bestimmt, und wehe denen, die die Chance vorbei gehen lassen. Die Welt ist voller moralischer Krüppel, voller Amputierter, denen entweder etwas Körperliches fehlt oder etwas Seelisches.
"Die
Sittsamkeit ist ein dauernder Reiz, der die vorübergehenden Reize
der Schönheit ergänzt und vervielfacht. So mächtig die Waffe der Schönheit auch
sein mag, unglücklich bleibt die Frau, die nur dieser Äußerlichkeit ihren
Triumph über den Mann verdankt." (Severo Catalina)
"La modestia es un encanto
duradero que suple o
duplica los encantos efímeros de la hermosura. Por poderosa que sea el arma de
la belleza, desgraciada de la mujer que sólo a este recurso debe el triunfo
alcanzado sobre el hombre." (Severo Catalina, probablemente tomado de una
vieja edición de ABC, Madrid, o de "Blanco y Negro", antes de 1977)
Echte Liebe ist das Schönste, was es gibt auf der Welt. Aber
nur wenige erleben sie. Warum? Weil sie nicht warten können.
Oder weil sie sich von ihrer Leidenschaft blenden lassen
und nicht die gleichgesinnte Seele der Frau suchen, sondern nur den Körper
begehren, nicht daran denkend, daß dieser vergänglich ist und rasch altert. Francisco de Quevedo merkt an:
"Ein schlecht Verheirateter
hat in seiner Frau das ganze Werkzeug, das für den Tod notwendig ist."
"Un mal casado tiene en
su mujer toda la hierramenta necesaria para la muerte." (Los Sueños,
Editorial Ebro, Zaragoza, Octava Edición, página 35)
Gott erbarme sich derer, die den oder die Falsche heiraten. Es wird immer dramatisch, zumindest bei den spanischen Schriftstellern. Wen erschüttert das Drama „Der Nagel – Ein berühmter Fall“ von Pedro de Alarcón nicht? Ein kurzer Auszug aus dem Taschenbuch: Die Macht des Blutes – Spanische Liebesgeschichten, dtv 1966. S. 181ff.)
Blanca: „Ich heiratete meinen Mann ohne
Liebe. Kurze Zeit später haßte ich ihn. Heute ist er tot. Gott allein weiß, wie
sehr ich gelitten habe. Ich kenne die Liebe also: sie ist Seligkeit oder Hölle.
Und für mich ist sie bisher immer die Hölle gewesen.“ Diese Frau machte mir
angst. Würde ich am Ende ihre Seligkeit und sie meine Hölle sein?
Meine Beziehungen zu Blanca waren nicht Liebe; sie waren Delirium,
Verrücktheit, Schwärmerei.
... verschlimmerte sich meine Tollheit mehr und mehr; an jedem Tag, der
verging, entdeckte ich neue Übereinstimmungen zwischen uns, neue Schätze an
Glück, neue Quellen der Seligkeit... Doch in meiner Seele wie in der ihren
keimten zugleich geheimnisvolle Ängste. Wir fürchteten, einander zu
verlieren. Eines Tages, als ich eine lange Rede gegen den Ehebruch und jegliche
Unmoral hielt, war Blanca außerordentlich bewegt; sie weinte, bedankte sich bei
mir...
Lesenswerte Literatur
zum Thema „Amor y muerte – Liebe und Tod“
Don Juan Manuel (1282 – 1348): Der Graf Lucanor, 50. Geschichte (über Saladin und die Mutter aller Tugenden)
Lope de Vega (1562 – 1635, Mitglied des 3. Ordens des hl. Franziskus), z. B.: Die beiden unvermuteten Glücksfälle
Miguel de Cervantes Saavedra (1547 – 1616), z. B.: Die beiden Mädchen
Gertrudis Gomez de Avellaneda (geboren 1810), z. B.: Dolores
Gustavo Adolfo Becquer (geboren 1836), z. B.: Der Rajah mit den roten Händen
Pedro de Alarcón (1833 – 1891), z. B.: Der Nagel
Miguel de Unamuno (1864 – 1936), z. B.: Wie die Zeit verflog
Fernan Caballero (1797 – 1877, Tochter eines Deutschen)
Palacio Valdés, z. B.: Los Cármenes de Granada
Einige der Autoren sind vertreten in dem Taschenbuch:
Die Macht des Blutes – Spanische Liebesgeschichten, dtv 1966
(einige Zitate hier und unter
ETIKA 32f9d)