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ETIKA
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FRAUEN |
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32F9 |
Sexy Frauen |
Multilingual |
I Amor y
muerte – Liebe und Tod
II Sinnliche Liebe und
Begierlichkeit
III Deine Bestimmung - Sexuelle Ungleichheit - Frauenvergleich
IV Die dämonische Venus –
Illusion und Verderben
V Was kommt nach dem
verbotenen Genuß? Die Hölle
VI Umgang mit Frauen: Distanz und Indifferentia
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ETIKA
32F9C |
Deine Bestimmung – Sexuelle Ungleichheit –
Frauenvergleich |
“El
Creador fabricó nuestro cuerpo para morada de nuestra anima, como para cosa
criada a su imagen, y semejanza.” (Fray Luis de Granada: Introduccion del
Symbolo de la Fe, Primera Parte, Madrid 1730, 252)
Auch für die Frauen gilt der Grundsatz, der Kierkegaards Philosophie durchzieht: Der Mensch muss der Bestimmung treu bleiben, die Gott für ihn vorgesehen hat. Die Frau, die ihre Schönheit einem einzigen Mann und ihre Güte der Familie schenkt, schafft ein Himmelreich auf Erden. Darin liegt der Sinn ihres Lebens. Und sie wird damit glücklich, wie eine wissenschaftliche Studie aus Oberösterreich und Salzburg belegt (Dolomiten, 30.5.1989).
Frauen sind als Hüterinnen
traditioneller Werte die "Grundlage für Familie, Gesellschaft und Staat
in ethischer und moralischer Hinsicht." (Resolution des 1. Weltkongresses
der Hausfrauen, Buenos Aires) "Die Sorge um die Kinder und die Familie
sollte stets an erster Stelle stehen." (Kongresspräsidentin Teresita Garcia de Menutti, D 30.10.1995)
"Die Familie ist in unserer Zeit der totalen Vermassung der einzige Hort der persönlichen Freiheit." (Volksbote, Bozen, 2.7.1970)
"Nur wenn der Mensch sich an die von GOTT in seine Natur eingeschriebenen und darum weise und liebevoll zu achtenden Gesetze hält, kann er zum wahren, sehnlichst erstrebten Glück gelangen." (Papst Paul VI.: Enzyklika Humanae Vitae, in: Liebe, die aufs Ganze geht, Freundeskreis Maria Goretti, München, 1999, Seite 73)
Die Frau hingegen, die das Ego über die Familie stellt, ihre private Schönheit allen darbietet - im klassischen Griechenland durften dies nur die Hetären tun, die festliche Trinkgelage der Männer zierten - , um sich von allen anbeten zu lassen, wird das Glück selbst nie finden - und Dutzende oder Hunderte oder über die Medien Tausende oder Millionen Männer unglücklich machen.
Entsprechend wird ihr Los in der Ewigkeit ausfallen: Himmel oder Hölle. Jener Person, die sich bei jeder Gelegenheit zu einer neuen Liebelei hinreißen läßt, wird gesagt werden:
"Wenn unsere Leidenschaft
uns zu irgendeiner Handlung hinreißt, vergessen wir unsere Pflicht..."
("Quando la nostra passione ci
trascina a fare qualcosa, dimentichiamo il nostro dovere.", Blaise Pascal,
Pensieri, Ed. Paoline Milano,1969, 104,
pag. 199)
"Auch wenn alle sündigen,, wird die Sünde dadurch dennoch nicht zu etwas Gutem." (Franjo Kardinal Kuharic, Erzbischof von Zagreb: Die Erlösung des Leibes, Hirtenbrief vom 17. April 1983, Herausgeber Freundeskreis Maria Goretti e. V., München, 1984, S. 17)
Was in den für alle sich sexy darbietenden Frauen vorgeht, können wir nur ahnen.
· Der Zoologe würde sagen, sie suchen einen starken Partner. Aber wir sind ja Menschen, und Gott hat uns das Schamgefühl eingepflanzt. Wahrscheinlich lenkt sie der Dämon mit Gedanken des Stolzes und Hochmuts sowie Zerstreuungen aller Art vom Gefühl ihrer Verantwortung und von den Gewissensbissen ab, flößt ihnen gar Abenteuer- und Eroberungslust ein. Auf diese Weise sollen die natürlichen Ordnungsmechanismen von Natur und Geist ausgeschaltet werden.
Der Genuss, Macht auf Männer auszuüben, wird bei vielen zur Sucht, die sie nicht mehr loslässt. Diese koketten Frauen sind sich gar nicht bewusst, dass sie maßgeblich dazu beitragen, dass so viele Männer weltweit "die Frau als ledigliches Objekt der Lust und ihre Erscheinung als bloßen sinnlichen Reiz ansehen" (Eugen Thurnher, D 12.2.2001). Und dies auf Kosten ihrer Geschlechtsgenossinnen (die Feministin Alice Schwarzer hat sich da große Verdienste erworben und kräftig am Selbstverständnis der Frauen, um nur Verona Felsbusch zu nennen, gerüttelt).
Die eigenen Geschlechtsmerkmale vor Fremden, womöglich noch vor einem anonymen Millionenpublikum am Bildschirm - ungehemmt zur Schau zu stellen, dies zeigt die eigene Schwäche, den Verrat und die Degeneriertheit – die Gegenbegriffe zur Bestimmung des Menschen: Gott will, dass wir innerlich stark, treu und vollkommen sind, eben Gottes Ebenbild.
Übrigens: Viele Menschen haben die Gabe, dem/der anderen die verlorene Unschuld anzusehen (oft sogar die Sünden der vergangenen Nacht). Manche erkennen auch auf Anhieb Kinderschänder und H.
Welch Unglück, wenn zwei solcherart verschieden konstruierte Typen die Ehe eingehen! Welch Martyrium für den schwächeren Teil, oder umgekehrt welche Tantalusqualen für den stärkeren Teil, der zum Verzicht gezwungen wird!
Warum gibt es heute so viele Fälle von Ehebruch? Nicht nur, weil mit dem Verfall der Moral (Stichjahreszahl 1968) immer weniger junge Leute bereit sind, auf das Glück, auf die große Liebe und die Hochzeit zu warten – wie es zum Beispiel früher bei den Germanen die Regel war oder heute noch bei den Indern, Indianern oder den meisten Angehörigen moslemischer Völker üblich ist.
Nein, auch weil ein beträchtlicher Teil der Menschheit nicht nur seine psychische, sondern auch seine physische Liebesfähigkeit eingebüßt hat, und das aus den verschiedensten Gründen. Bei diesem Verlust der Liebesfähigkeit spielen etwa Umwelteinflüsse oder die Ernährung und sonstige Lebensumstände eine weit geringere Rolle als
· das Fernsehen , das unerfüllbare Träume erzeugt, fast nur perfekte Frauen zeigt mit sogenannten idealen Körpermaßen und ebenmäßigen Gesichtszügen; nicht Hirn, sondern Sex sind vielfach entscheidend für die Anstellung, und vielleicht innerlich faule Moderatorinnen gelten als absoluter Maßstab für Schönheit und Erfolg im gesellschaftlichen Leben;
· Infektionen (Verbotener Sex – Selbstbestrafung der ungeordneten Liebe)
In dieser Endzeit (Apokalypse) ist der Menschheitskörper von einem nie dagewesenen psychischen Abbau betroffen, der dem Untergang der Dinosaurier ähnelt, nur dass jener abrupt und nicht schleichend erfolgte. Die Liebes- und Fortpflanzungsfähigkeit verkümmern in rasantem Maße. Und so ist es für junge Menschen immer schwieriger, einen gleichwertigen Partner zu finden.
Jesus hat es in seiner Rede über die Endzeit vorhergesagt (Matthäus 24,12):
„Und weil die Ungerechtigkeit
überhand nehmen wird – Anmerkung etika.com: dazu zählen auch der Verlust des
Mitleids, die Achtung vor dem Mitgeschöpf und der Abfall vom Glauben
(Apostasie) -, wird die Liebe in vielen erkalten.“
Die geschlechtliche Liebe ist da, wenn auch zweitrangig, nicht ausgenommen.
Eines der Symptome ist die dramatische Verringerung der Spermienzahl und -qualität bei den Männern (absurd - bei fortwährender Zunahme der Begierde). Die Impotenz nimmt stark zu, vor allem infolge von Infektionen und Diabetes. Es ist kein Zufall, dass die Presse am gleichen Tag, an dem dieser Artikel ins Artikel geschickt werden soll (4.12.2002), einen sensationellen Bericht veröffentlicht: Sexuelle Störungen der Frau weitgehend unerforscht. Auf dem 5. Europäischen Kongress über Sexual- und Impotenzforschung stellte Professor Irwin Goldstein (Boston University School of Medicine) italienische Studien vor. Danach haben 43 Prozent aller Frauen im Alter von 18 bis 59 Jahren sexuelle Funktionsstörungen. Der Hamburger Gynäkologin Anneliese Schwenkhagen zufolge führt ein Mangel an männlichen Hormonen (Androgenen) wie Testosteron zu einer verminderten Libido. Bei amerikanischen Frauen im gleichen Alter diagnostizierten Forscher: bei 22 Prozent Libidoverlust, bei 14 Prozent Frigidität, bei 7 Prozent Schmerzen beim Geschlechtsverkehr und bei 21 Prozent Trockenheit der Scheide. (D 4.12.2002, Seite 10)
Aus all dem kann man schließen, dass die Zahl sowohl der Männer als auch der Frauen, die zu einer natürlichen Fortpflanzung imstande sind, beständig sinkt. Es ist die Rache der Natur für die Verstöße gegen ihre Gesetze.
Ob sich die Natur gegen diesen Verfall – wie etwa das Klima mit Stürmen – in irgendeiner Weise zur Wehr setzt, kann nur vermutet werden. In diesem Zusammenhang ist die merkwürdige Tatsache zu sehen, dass bei vielen jungen Frauen die Brüste immer größer werden (Angaben der Hersteller von Büstenhaltern).
Von denen, bei denen sexuell noch alles natürlich
funktioniert, ruinieren sich viele selbst, meist durch Ehebruch oder das
Aufsuchen von Prostituierten. Die Promiskuität ist
die Hauptursache von Aids. Kondome sind eine Hauptursache für die starke
Aidsausbreitung,
hat die südafrikanische
Bischofskonferenz festgestellt (0I3,
18.12.2001). Wie oft platzt oder verrutscht ein Kondom! Und wissen die Leute
nicht, daß Aids und Syphilis über die Schleimhäute, Blut (winzige
Hautverletzungen) wie auch den Speichel übertragen werden können? Da muß doch
etwas schief laufen bei der Aids-Aufklärung. Nur Enthaltsamkeit und beiderseitige Treue schützen 100-prozentig vor
Aids.
Die sogenannten Porno-Stars, die so viele Menschen zur Unzucht animieren, werden selbst bald Wracks, wie folgendem Pressebericht zu entnehmen ist:
Tutte le
atrocità dei video porno in un filmato al Parlamento
svedese. Un video “shocking truth” mostra in tutta la sua crudezza il dietro le
quinte del set porno: emorragie rettali, svenimento dopo decine di
penetrazioni, lesioni, infezioni. E, per chi arriva alla zoofilia, c`è spesso
il suicidio. Per le donne coinvolte – ha scritto la francese Isabelle sorente
sulla rivista “Blast” – significa volte centinaia di rapporti ogni film. (la
Repubblica, Roma, 18.10.2002)
Nicht zu vergessen: Eine unbekannte Zahl von Menschen steht unter dem Fluch einer Untat irgendwelcher Vorfahren – und mühsam ist das Abarbeiten und Sich-selbst-Besiegen. Dies zieht sich manchmal über Jahrhunderte hin. Wer mehr darüber wissen will, schaue im Alten Testament nach. (Wer sündigt, verursacht Leid.)
Der englische Kulturwissenschaftler I. D. Unwin hat erforscht, dass eine Hochkultur, in der drei Generationen lang sexuelle Verwilderung herrscht, zugrunde geht. (Kurier der Christlichen Mitte 7/2002, www.christliche-mitte.de )
Wachsende
sexuelle Not
Insgesamt stellen wir einen historischen Niedergang fest: global und individuell. Es ist kaum abzuschätzen, in wie vielen Ehen einer der Partner seine biologische Fähigkeit zur Liebe teilweise eingebüßt hat – oder sich dem andern aus anderen Gründen verweigert, entgegen dem Rat des Apostels Paulus:
„Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau. Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch nicht enthalten könnt. Das sage ich euch aber als Erlaubnis und nicht als Gebot.“ (1. Korinther 7,4-6)
Es ist nämlich „nicht gut, dass der Mensch allein sei“. (1. Mose 2,18)
Und deshalb wendet sich Paulus auch an die Ledigen und Witwen:
„Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.“ (1. Korinther 7,9)
Und da sind wir wieder bei den Ehen von heute. Das Leiden im sexuellem Bereich wächst immens. Auch weil Körper und Seele(n) oft nicht harmonieren, durch Tausende unterschiedliche Interessen der beiden gespalten. Und so wird die Verheißung „und sie werden ein Fleisch sein“ (Matthäus 19,5) immer seltener erfüllt. Nur die Selbstüberwindung und liebende Hingabe, das Gebet und die Gnade Gottes können die Eheleute von solch globalen deprimierenden Zeiterscheinungen befreien.
Die Wissenschaftler entdecken heute fast alles. So schreibt die Zeitschrift „Psychologie heute“, dass der Sex nur in der Anfangsphase einer Beziehung für beide Seiten gleichermaßen befriedigend sei. „Danach geht es abwärts mit der erotischen Zufriedenheit, und die berüchtigte Geschlechterkluft im Verlangen stellt sich ein: Er will immer, sie selten.“ (D 10.12.2002 dpa)
Dazu kommt: Die Frauen werden immer männlicher:
Donne sempre più androgine. La
scienza studia Playboy. Così sono cambiate le misure delle conigliette dal ´53.
(British Medical Journal, la Repubblica, Roma, 20.12.2002)
Dieser quälende Zustand der sexuellen Nichterfülltheit hat Rückwirkungen auf die Seele, auf das tägliche Zusammenleben, auf die Zukunft der Familie. Der stärkere Teil sucht meist Auswege aus seiner sexuellen Not. Und diese Szenerie trifft in der heutigen apokalyptischen Zeit zusammen mit der ungeheuren Not und Armut in Teilen der Dritten und Zweiten Welt. Millionen Frauen dort, getäuscht vom Feind, dem Vater der Lüge, sind unzufrieden mit dem tristen Alltag, horchen auf falsche Versprechungen, lassen sich von skrupellosen Menschenhändlern weglocken und sehen sich schließlich gezwungen, als Prostituierte unterschiedlichen Grades ihre Menschenwürde zu verkaufen, um im Schmutz der Straße zu verelenden und jämmerlich zugrunde zu gehen.
Dies ist die eine Gefahr für den erwähnten Personenkreis.
Die andere besteht in der zunehmenden Zahl von treulosen Nymphomaninnen,
die zusammen mit den zahllosen Casanovas eine unüberschaubare Heerschar
bilden, die wie die Skelett-Reiter in Gruselromanen und –filmen Tod und
Verderben säen. Syphilis, Aids und Psychosen bis zum
Wahnsinn und Selbstmord sind die verheerenden Folgen.
Früher waren Typen wie jener widerliche „Macho“ aus Dostojewskis Roman „Die Brüder Karamasoff“, der sich auf dem Heimweg mit seinen ebenfalls betrunkenen Kumpanen an einem niedrigen, armseligen Geschöpf vergriff, um zu prahlen, die Ausnahme. Inzwischen haben sich die Zustände in jener Gesellschaftsschicht des alten Russlands auf den ganzen Erdkreis ausgebreitet. Die Welt wimmelt von Vergewaltigern und Perversen aller Art. Fürwahr apokalyptische Zustände.
Die Hure Babylon ist die Beherrscherin der Erde geworden. Ihr huldigen Jung und Alt.
Arme Menschheitsseele! (Vergleiche Karl May: Empor ins Reich des Edelmenschen! , in Band 34 „Ich“, Karl-May-Verlag Bamberg, 1975, Seite 293)
Die in der Offenbarung, dem letzten Buch der Bibel beschriebenen Zustände sind erreicht, und es sieht so aus, als ob sich die Menschheit nie mehr erholen wird. Erst wenn Gott eingreift, ändert sich alles. Die Dekadenz ist nicht aufzuhalten. Die Dämonen sind entfesselt und ziehen die Menschen mit allen Tricks und nie da gewesenen Versuchungen in den Abgrund. Gegen diese Mächte der Finsternis helfen dem einzelnen nur die Gebete.
Gebet zum heiligen Schutzengel - Gebet zum hl. Erzengel Michael
Frauenvergleich
(schon früher geschrieben, aber passend)
„Cada mujer es bella.“ „Jede Frau ist
schön.“ (Pepe H., Mu.)
Es gibt Frauen mit Vergangenheit und Frauen mit Zukunft. Es gibt Frauen mit einem
Körper wie Venus, aber einem nichtssagenden Gesicht, in dem sich die Seele
nicht mehr widerspiegelt, denn mit jedem Ehebruch ist ein Stück der Seele
verlorengegangen. Es sind Frauen mit Vergangenheit, ihre Schönheit schwindet
mit jeder Nacht, jedem Liebhaber. Ihre Uhren laufen rasend schnell ab. Mit
einem Mal wird das göttliche Antlitz zur Make-up-Maske und später dann zur
Fratze, in der sich alle Sünden widerspiegeln.
Wie rasch sich ein
Mensch verändern kann, hörten wir in einer Predigt am 8.12.2002 in P. Leonardo
da Vinci suchte für sein Gemälde „Das Abendmahl“ einen Mann, der ihm für
Jesus Modell sitzen sollte. Er fand ihn schließlich und malte ihn. Das darauf
folgende Jahr widmete er den Skizzen der anderen Jünger. Zuletzt fehlte nur
noch Judas. Lange suchte der Maler nach einem Mann, der so aussah, wie man sich
den Verräter vorstellt. In einer verrufenen Spelunke entdeckte er dann ein
heruntergekommenes Subjekt, ein Bild der Schlechtigkeit, Verworfenheit und des
Elends, das genau für seinen Zweck passte. Wie der finster dreinblickende Mann
dann in sein Atelier kam, stellte sich heraus, dass es derselbe Mann war, der
ein Jahr zuvor für Jesus Modell gesessen hatte.
Und es gibt Frauen
mit einem Gesicht, aus dem die holde Unschuld, der Idealismus und das Warten
auf den Geliebten sprechen, die aber oft ein vergleichsweise unscheinbares
Äußeres besitzen. Ihre Chancen auf eine herrliche Zukunft sind umgekehrt
proportional. Viele von ihnen werden gemeinsam mit ihrer Familie die Zukunft
bauen.
Selig der Mann, der
die rechte auswählt, denn nur die Gute, jene mit dem Liebreiz der Unschuld,
wird ihn glücklich machen. Die nur oberflächlich Schöne, die moderne Hetäre, die
die ganze Männerwelt zum Ehebruch mit den Augen verführt, wird ihn ruinieren.
Wie dumm die Männer
doch sind! An der Dummheit geht die Welt zugrunde. Die Masse taumelt vom Wahn
dem Abgrund zu, verbraucht, abgestumpft, innerlich tot. Wie viele sind heute
schon vom zweiten Tod gezeichnet! Ein Blick ins Gesicht verrät so viel.
An der Frage von Ehe
und Ehebruch entscheidet sich das Schicksal der Familie, der Gesellschaft, ja
ganzer Völker. Schweden war der Vorreiter der ganzen abendländischen
Zivilisation, die so hurtig auf den Abgrund zueilt (siehe Mariana Parolis:
Die schwedische Tragödie, Verlag der Deutschen Hochschullehrer-Zeitung, jetzt
Grabert-Verlag, Tübingen).
·
Mitleid mit
denen, die bewusst das Gute und die wahre Liebe verschmähen? Warum?
·
Mitleid mit
denen, die uns mit ihrer Verderbtheit anstecken und uns mitreißen wollen in die
Gefilde der Verruchtheit? Warum?
·
Mitleid mit
denen, die Gott, Seine Gebote, Seine Barmherzigkeit verachten? Warum?