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ETIKA |
FRAUEN |
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32F9 |
Schöne Frauen |
Multilingual |
I Amor y
muerte – Liebe und Tod
II Sinnliche Liebe und
Begierlichkeit
III Deine Bestimmung –
Sexuelle Ungleichheit - Frauenvergleich
IV Die dämonische Venus – Illusion und Verderben
V Was kommt nach dem
verbotenen Genuß? Die Hölle
VI Umgang mit Frauen: Distanz und Indifferentia
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ETIKA
32F9D |
Die dämonische Venus: Illusion und
Verderben |
Wort Gottes, Offenbarung 2:
18 Und dem Engel der Gemeinde zu Thyatira schreibe
20 ... ich habe gegen dich, dass
du Isebel duldest, diese Frau, die sagt,
sie sei eine Prophetin, und lehrt und verführt meine Knechte, Hurerei zu
treiben und Götzenopfer zu essen.
22 siehe, ich werfe sie aufs Bett, und die mit ihr
die Ehe gebrochen haben, in große Trübsal, wenn sie sich nicht bekehren
von ihren Werken
23 und ihre Kinder will ich mit dem Tode schlagen. Und alle Gemeinden
sollen erkennen, dass ich es bin, der die Nieren und Herzen erforscht, und ich
werde geben einem jeden von euch nach euren Werken.
Zur Sexualität allgemein:
"Sexualität zum Lebensziel zu ernennen führt in die Sucht, ins Gieren nach raffinierten Neuerungen, in Abhängigkeit, Teufelskreise, zu Überdruß und Ekel. Sexualität ist eine Ausdrucksform der Liebe - die wunderbare Schale für ihr unsterbliches Feuer. Sexualität zum Gott zu ernennen bedeutet Verrat an der Liebe und tötet sie über kurz oder lang unweigerlich. Und ist dieses Paradies erst verspielt, führt kein Weg dahin zurück. (Christa Meves, Ehe-Alphabet, Herderbücherei 1973, S. 103)
Zur heutigen Mode:
"Eine unsittliche Mode
steht im Dienst der Erniedrigung der Menschheit. Die Mode, die die Frau gleichsam auszieht, hebt ihren Körper
derart hervor, daß ihre geistige Dimension beinahe verschwindet. Es kann daher
nicht verwundern, daß eine Frau, die ihren Körper anbietet, als eine Sache
und immer weniger als eine Person betrachtet wird." (Franjo Kuharic, Erzbischof von Zagreb: Die Wahrheit wird euch frei
machen - Hirtenwort über die christliche Ehe und Familie, herausgegeben von der
Gemeinschaft Aktiver Katholiken, Ubstadt-Weiher, 1974, S. 19)
Wissen die Mädchen und Frauen, die gern kokettieren und mit der Liebe scherzen (es gibt auch Männer, die sich so verhalten), was sie tun? Sie zeigen einen Schlüssel zum falschen Paradies, wecken Sehnsüchte und erfüllen sie nicht. Jede Frau ist nur einem Mann bestimmt, und jeder Mann nur einer Frau.
Oft genügen wenige Worte, und in der Phantasie des Mannes entsteht eine Welt seliger Träume. Dieselben Worte, von einer unschönen Frau gesprochen, haben keinerlei Wirkung. Aber wenn ein so attraktives Wesen irgend etwas andeutet, dann tut sich anscheinend der Himmel auf.
Weiß die Frau, die die Schönheit ihres Körpers vor allen entblößt, was sie tut? Sie verspricht sich allen, die sie anschaut, und dann hält sie das Versprochene nicht. Wie die Lorelei auf dem Felsen im Rhein. Schnöde Welt des Truges und der fortwährenden Enttäuschung, jedenfalls für Hunderte von Millionen; von den dazu vergleichsweise wenigen erfolgreichen Playboys reden wir hier nicht.
Wie unsagbar dumm war doch jenes dicke, schwarzgelockte, vermutlich in Deutschland geborene 15-jährige Einwanderermädchen, das letztes Jahr in einer (moralisch "unter aller Sau" zu bewertenden) Talk-Show des TV-Senders Pro 7 (die wir durch Zufall mit ansehen mussten) einem jungen Millionenpublikum stolz die wichtige Mitteilung verkündete: "Ich trage immer sexy Kleider." Wenn diese Jugendliche wüßte, was sie mit einer solchen Einstellung anrichtet, würde sie ihre runde Gestalt wohl wie ihre beispielhaften Cousinen im fernen Anatolien in ein weites, unscheinbares Frauengewand mit Kopftuch hüllen.
Dem Taschenbuch „Die Macht des Blutes – Spanische Liebesgeschichten“, herausgegeben von Maria Maser-Friedrich, dtv 1966, entnehmen wir folgenden Text aus „Das doppelte Opfer“ von Juan Valera (1824 – 1905):
(163) „Doña Juana ... tut sich Rouge auf die Wangen,
bestäubt Stirn und Hals mit Reispuder und malt sich
die Lider schwarz an, damit ihre schwarzen Augen stärker glänzen. Sie funkeln
alle Welt an, als schösse die Liebe aus ihnen gefiederte Pfeile. Kurz, Doña
Juana ... verwirrt auf Spaziergängen, bei Abendgesellschaften, ja selbst in der
Kirche, ohne es zu wollen, die Sterblichen des starken Geschlechts und bringt
sie um den Verstand.
(168) „Ich bin immer eine sittsame Frau gewesen und
nichts liegt mir ferner, als mich für reizvoll und verführerisch zu halten. Und
trotzdem, ich weiß nicht, woran es liegt: Meine Augen senden, zweifellos ohne
meinen Willen, ja selbst ohne dass ich es merke, ein wahrhaft höllisches Feuer
aus, das die Männer ganz verrückt und wild macht.
(169) Mir sitzt der Schreck immer noch in den Gliedern. Ich bin so betroffen und befürchte von diesem unbeabsichtigten Feuer, das zuweilen aus meinen Augen sprüht, so viel Unheil, dass ich mir vorgenommen habe, niemandem mehr anzusehen und den Blick immer gesenkt zu halten.“
Sie kam zuletzt auf denselben Gedanken wie in der Geschichte „Der Nagel“ (176) die unbekannte Schöne in der Kutsche, deren Hauptproblem Pedro de Alarcón mit einem Satz schildert und dabei den Nagel auf den Kopf trifft:
„Was soll ich nur tun, um niemandem zu gefallen?“
Und da wären wir eigentlich bei den von so vielen geschmähten Taliban, die ihre Frauen hinter Burkas (Burqa) verstecken. Ist ihre Grundeinstellung (Schutz der Ehe und Treue, Verhinderung von Ehebruch) so weit entfernt von derjenigen christlicher Prediger? Hören wir den Apostel Paulus, der in seinem ersten Brief an Timotheus sagt:
„8 So will ich nun, dass ... 9 die Frauen in schicklicher Kleidung sich schmücken mit Anstand und Zucht, nicht mit Haarflechten und Gold oder Perlen oder kostbarem Gewand, 10 sondern ... mit guten Werken.“
Und aus Erfahrung (vergleiche die Wirkung der schwarzen Augen von Doña Juana) fügt er hinzu:
12 Einer Frau gestatte ich nicht, dass sie lehre.
... sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung. (1. Korinther 14,34)
Damit schließt sich der Kreis zum Alten Testament, denn Jesus Sirach (9,8) rät:
Wende den Blick weg von schönen Frauen! (ev.,
Einheitsübersetzung:
Verhüll dein Auge vor einer reizvollen Frau, blick nicht auf eine Schönheit,
die dir nicht gehört. Wegen einer Frau kamen schon viele ins Verderben, sie versengt ihre Liebhaber wie Feuer. Und so
weiter.
Warnung an Feministinnen: Die Einstellung dieser Männer bedeutet nicht: Verachtung der Frauen, sondern Angst – um das Heil des Mannes und der Frau.
Woher kommt die Angst? Es ist eine Art Urangst:
... Adam wurde nicht verführt, die Frau aber hat sich zur Übertretung verführen lassen. (1. Timotheus 2,14, mit Verweis auf 1. Mose 3,6)
Für den Mann ist die Frau (bevor die Kinder kommen) das Kostbarste, was es auf der Welt gibt. Er hat eine panische Angst, sie zu verlieren. Deshalb Schleier, Burqa usw. und die Eifersucht. Das ist die zweite Urangst. Auch sie erklärt das Verhalten der Fundamentalisten, von denen viele mehr Romantiker sind als Machos.
Der Mann will die Schönheit seiner Frau für sich behalten und in gewisser Weise davor bewahren, dass sie ihm „von anderen weggeschaut“ wird – mit all den Gefahren.
M. C. scheint mich als erste verstanden zu haben: Es geht um die Verhütung von Leid.
Diese, die zweite Urangst, ist letztlich Liebe. Die erste ist, Gott zu verletzen; die zweite, den geliebten Menschen, das andere Ich, zu verlieren.
Doch die Frau freut sich ihrer Schönheit und will sie der Welt zeigen.
Beute
des Dämons Asmodi
Heute ist alles verdreht, das Oben und das Unten, das Gute und das Böse. Früher war das anders:
"Una de las cosas mas viles, y baxas, que ay en el mundo, es una
mala muger: la qual dice el Ecclesiastico (9.) que es hollada, y
despreciada de todos, como el estiercol, que está en el camino. (Fray Luis de
Granada: Addiciones al Memorial de la Vida Christiana, Madrid 1730, página 458,
De la Conversión de la Magdalena)
Sexy Frauen heute: Verlockung anscheinend für alle zum Ehebruch, aber die Fälle von "Ehebruch mit den Augen" laut Jesus dürften im Zeitalter des Fernsehens und Internets und der unkeuschen Mode ein Vielfaches ausmachen.
"La più gran parte dell´attività demoniaca si concreta nella
tentazione."
"Der größte Teil der
dämonischen Aktivität besteht in der Versuchung." (Corrado Balducci: Il Diavolo, Piemme, Casale
Monferratio, 1988, pag. 181)
Entsprechend gibt es in China ein Sprichwort: Schöne Frauen ziehen das Unheil an. Im Hintergrund zieht der für Unkeuschheit zuständige Dämon Asmodi (Ashmodi, Aschmodi) die Fäden. Alejandro Casona lässt den Erzteufel auf die Frage Quevedos, ob es denn in der ganzen Hölle keine einzige schöne Frau gebe, antworten: Es gebe in der Unterwelt keine schönen Frauen, weil der Teufel sie alle auf der Erde benötige, um die Männer in den Abgrund zu ziehen.
QUEVEDO: "Es cierto que en todo este reino no hay una sola mujer hermosa?"
ARCHIDIABLO: "Cierto es... en cuanto a las mujeres hermosas, las
tenemos a todas colocadas en la tierra para que nos manden parroquianos.
(Alejandro Casona: El Caballero de las Espuelas de Oro, Colección Austral,
Espasa Calpe, Madrid, 1972, pág. 56 y siguiente)
Satan hat "die Kraft und Fähigkeit, ihnen (den Menschen) Gedanken einzugeben, auf ihre Leidenschaften einzuwirken".
"Es gibt ein Getriebenwerden vom Teufel." (P. Bonifatius Günther, O.C.D.: Satan, der Widersacher Gottes, Paul Pattloch Verlag Aschaffenburg, 1972, 57)
Es ist wie bei der Fuchsjagd in England. Die Dämonen jagen die Menschen, und wer nicht vorsichtig und schnell genug ist, bleibt auf der Strecke.
Verführer und Verschwörer
gegen die Menschheit
(das Gericht wird von Gott und den Engeln bereits vorbereitet)
Aus der Geschichte ist uns bekannt, daß die geschlechtliche Unzucht ganze Zivilisationen zerstört hat. Sie bedroht - zusammen mit den Drogen, dem Alkohol und der Gewalttätigkeit - auch die moderne Zivilisation. Alle, die auf irgendeine Art die Unmoral fördern, sind Verschwörer gegen Mensch, Familie, Volk, ja gegen die ganze Menschheit."
(Franjo Kardinal Kuharic, Erzbischof von Zagreb: Die Erlösung des Leibes, Hirtenbrief vom 17. April 1983, Herausgeber Freundeskreis Maria Goretti e. V., München, 1984, S. 16)
Einen großen Anteil an der Sexualisierung der ganzen Welt -
dies darf nicht vergessen werden - hat die UNO. Begonnen hat die Entwicklung
gleich nach dem 2. Weltkrieg mit einer weltweiten Schulsexualerziehung, die von
den Siegern über Deutschland verordnet wurde.
SEX EDUCATION - U. N. PLOT
Alle, die an der Sexualisierung des öffentlichen Lebens mitgewirkt haben, wird der Strahl der Verdammnis treffen, denn sie haben ungeheure Schiuld auf sich geladen und bei Jung und Alt unendliches Leid und unbeschreibliche Not verursacht.
Warnung an Machos, Schwerenöter und dergleichen:
"Wie viele Frauen hat die Sünde ihres Mannes schon gebrochen! Wie viele Körper siechen körperlich und seelisch dahin, weil ihre Eltern kein Pflicht- und kein Schuldbewußtsein haben! (3) Der normale Mensch wird die Sünde niemals leicht nehmen, und je edler einer ist, desto mehr wird er unter seiner Sünde leiden. (4) Du kannst einem Mädchen die Unschuld nehmen, aber du kannst sie ihm nicht mehr zurückgeben. Du kannst einen anderen töten, aber du kannst ihn nicht mehr zum Leben erwecken. (5)" (Simon Scherzl C.ss.R.: Selige Buße, Verlag Ludwig Auer, Cassianeum, Donauwörth, Imprimatur 1958)
Und welch verheerenden Einfluß all diese leicht bekleideten Frauen auf die Jugendlichen, Kinder und Alten ausüben! Es ist für viele fast unerträglich, in dieser total sexualisierten Welt zu leben.
Der TV- und Internet-Schwindel
Schon 1944 sah der in Nordirland geborene Schriftsteller C. S. Lewis unbewußt die Zukunft voraus. In seiner "Dienstanweisung für einen Unterteufel" (Herder Bücherei Freiburg Band 19, "The Screwtape Letters") ließ er Teufel-Oheim Screwtape an seinen Neffen Wormwood schreiben:
"... lenken wir die Begierden der Männer mehr und mehr auf etwas hin, das überhaupt nicht existiert, und geben dem Auge in sexuellen Dingen eine immer größere Rolle, während wir gleichzeitig die Erfüllung der sexuellen Ansprüche immer unmöglicher machen. (S. 88)
Lewis hat den Medien-Betrug (in diese Sparte fällt außer dem Fernsehen und dem Internet auch der Telefon-Sex) geahnt und vertieft diesen Gedanken noch: Die Teufel wissen, daß sich im Herz des Mannes zwei weibliche Idealvorstellungen finden, "eine irdische und eine dämonische Venus", und so belehrt der alte Teufel den jungen:
"Das Verlangen nach dem einen Typ ist auch dem Willen des Feindes (gemeint ist Gott) zugänglich, es mischt sich bereitwillig mit Nächstenliebe, ist willig zur Ehe, von jenem goldenen Lichte der Ehrfurcht und Natürlichkeit durchleuchtet, das wir so sehr verabscheuen. Es gibt aber einen andern Frauentyp, den er mit brutaler Sinnlichkeit begehrt... (heute vorwiegend die Internet-Huren) Dieser Typ ist am geeignetsten dazu, ihn vom Gedanken an eine Ehe abzuleiten...(88f.)
Christina Aguilera - Anmerkung: auf uns wirkt sie auch wegen ihrer jüngsten Äußerungen über Unmoral eher abstoßend als anziehend -, Pamela Anderson, Madonna, Shakira und wie sie alle heißen, diese Stars der "großen Welt" - ähneln sie nicht künstlichen Puppen, ohne jeden Hauch natürlicher Anmut? Für viele Bildschirm-Schönheiten gilt die Feststellung: Nicht einmal der Körper ist echt; überall Illusion, auch da.
Und lächerlich, wenn die chice TV-Moderatorin mit dem sexy Ausschnitt und der geschminkten Visage - vergleiche das Stichwort Teufelssalbe in den Apokryphen - zum Abschluß der Hauptnachrichtensendung verführerisch lächelt: "Auf Wiedersehen!" Sie sieht die Zuschauer ja nicht, will die amorphe Millionenmasse auch gar nicht sehen, sondern sie will von all den Millionen selbst wiedergesehen und bewundert werden. Blanker Egoismus und Selbstverherrlichung.
Doch die graue Maus, das dumme Huhn, der alte Esel und der eitle Truthahn bilden sich ein, der Gruß der schönen Frau und der ganzen Fernsehanstalt gelte ihnen persönlich, und gehen befriedigt schlafen.
Eine Frau hat das System durchschaut, die Wiener Schauspielerin Dagmar Koller:
„Wenn ich heute fernsehe,
reagiere ich allergisch auf die aufgeblasenen, tätowierten,
künstlichen Hühner, die nur auf dem Bildschirm sind, weil sie
blutjung sind.“ (D 20.12.2002, APA,
AP)
Beim zweiten Frauentyp, so der weise Schriftsteller Lewis, ist es "die offenkundige Sinnlichkeit oder das Schmollen oder die Verschlagenheit oder die Grausamkeit, die ihn anzieht. An ihrem Körper gefällt ihm etwas ganz anderes, als was er für gewöhnlich ,Schönheit´nennen würde, etwas, das er bei kühlem Blut als häßlich empfinden müßte, das aber durch unsere Kunst gebraucht werden kann, auf dem empfindlichen Nerv seiner heimlichen Besessenheit zu spielen" (89). Lewis fährt dann fort:
"Die wirkliche Rolle der dämonischen Venus ist zweifellos die der Prostituierten oder der Maitresse... es gibt noch andere, mehr mittelbare Methoden, eines Mannes Geschlechtstrieb zu seinem Verderben zu verwenden, und diese letzteren sind ... auch höchst amüsant, und das durch sie bewirkte Elend ist sehr dauerhafter und auserlesener Art." (89)
Nicht wenige Leser brauchen darüber nicht nachdenken, sie wissen Bescheid. Alles steht in einem großen Zusammenhang, und der steht in der Bibel. Paulus beschreibt in seinem zweiten Brief an Timotheus, 3 (Lutherbibel und Einheitsübersetzung kombiniert) die Situation der
Menschen in der Endzeit:
1 Das sollst du aber wissen, dass in den letzten Tagen schlimme Zeiten kommen werden.
2 Denn die Menschen werden selbstsüchtig sein, habgierig, prahlerisch, überheblich, bösartig, den Eltern ungehorsam, undankbar, gottlos,
3 lieblos, unversöhnlich, verleumderisch, zuchtlos, wild, dem Guten feind,
4 Verräter (heimtückisch), unbedacht, aufgeblasen. Sie lieben die Wollust (das Vergnügen) mehr als Gott.
5 Sie haben den Schein der Frömmigkeit, aber deren Kraft verleugnen sie; solche Menschen meide!
6 Zu ihnen gehören auch die, die sich in die Häuser einschleichen und gewisse Frauen einfangen (auf ihre Seite ziehen), die mit Sünden beladen sind (von Sünden beherrscht) und von Begierden aller Art umgetrieben werden,
7 die immer auf neue Lehren aus sind und doch nie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen können.
8 Wie Jannes und Jambres dem Mose widerstanden, so widerstehen auch diese der Wahrheit: es sind Menschen mit zerrütteten Sinnen, untüchtig zum Glauben (ihr Denken ist verdorben, ihr Glaube bewährt sich nicht).
9 Aber sie werden damit nicht weit kommen (sie werden wenig Erfolg haben); denn ihre Torheit wird jedermann offenbar werden (ihr Unverstand wird allen offenkundig werden), wie es auch bei jenen geschah.
Wer sagt da noch, diese Worte seien nicht vom Heiligen Geist eingegeben!
Wir haben nur noch die Bitte anzuschließen:
Herr,
laß die Weissagung des Apostels Wirklichkeit werden, damit wir gerettet werden.
Mache, dass „ihre Torheit jedermann offenbar, ihr Unverstand allen
offenkundig“ wird. Herr, eile, uns zu helfen.
“Auf Dich, Herr, vertraue ich; lass mich nimmermehr zuschanden werden.
Befreie und errette mich durch Deine Gerechtigkeit.
Neige Dein Ohr zu mir und hilf mir.
Gewähr mir Deinen Schutz, o Gott, sei mir ein sichrer Hort, zu dem ich immer
fliehen möge.
Denn Du, Herr, bist meine Zuversicht, Du, Herr, bist meine Hoffnung von Jugend
an.
In Dir finde ich Halt, seit ich bin; vom Mutterleibe an warst Du mein
Schutz...“ (Franziskus, Non,
Advent)