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ETIKA
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FRAUEN
- MÄNNER |
www.etika.com |
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32F9 |
Sex: Die ganze Wahrheit |
Multilingual |
I Amor y muerte – Liebe und Tod
II Sinnliche Liebe und
Begierlichkeit
III Deine Bestimmung –
Sexuelle Ungleichheit - Frauenvergleich
IV Die dämonische Venus –
Illusion und Verderben
V Was kommt nach dem verbotenen Genuß? Die Hölle
VI Umgang mit Frauen: Distanz und Indifferentia
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ETIKA
32F9E |
Was kommt nach dem verbotenen Genuss? |
"Bekennt alle eure Sünden. Selig jene, die in der Buße sterben, denn sie werden im Himmelreich sein. Weh jenen, die nicht in der Buße sterben, denn sie werden Kinder des Teufels sein, dessen Werke sie tun; und sie werden ins ewige Feuer kommen." (Franziskus von Assisi, Nicht bestätigte Regel von 1221, Kap. XXI)
Vor ihrem Tod hat das jüngste Seherkind von Fatima, die zehnjährige Jacinta Marto im Krankenhaus in Lissabon zu ihrer Vertrauten, der Frau Godinho, noch ganz erschüttert von der Höllenvision, folgendes gesagt:
"Die Sünden, die mehr Seelen (als andere) in die Hölle bringen, sind die Sünden gegen die Keuschheit. Es werden einige Moden aufkommen, die unseren Herrn sehr beleidigen werden." (Vinzenz Ruef: Maria Goretti 90; "Selig die reinen Herzens sind" 4, hrsgg. v. Freundeskreis Maria Goretti, München)
Aufgrund von Dutzenden anderen Vorfällen weiß der Verfasser: Ehebruch würde für ihn den Tod zur Folge haben, den baldigen ersten und den zweiten, ewigen in der Hölle.
Er weiß, daß der zweite Tod allen Ehebrechern bestimmt ist:
„Weder Unzüchtige noch Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder ... werden das Reich Gottes ererben.“ (1. Korinther 6,9)
Und er weiß, daß es viele trotz ihres Verrats nur deshalb so gut auf Erden haben, damit sie sich dann nicht beklagen können, denn sie haben ja alles schon gehabt. Die erwähnten erfolgreichen Playboys entgehen ihrem gerechten Schicksal nicht. Es könnte so aussehen wie die schlimmste Strafe bei Casona/Quevedo, Seite 54:
"... primero, llenarles el cuerpo de lujuria, y después, quitarles la herramienta." (an anderer Stelle in etika.com übersetzt)
Dies bestätigt die Bibel. Jesus sagt:
„Weh euch Reichen! Denn ihr habt euren Trost schon gehabt. Weh euch, die ihr jetzt satt seid, denn ihr werdet hungern.“ Und so weiter. (Lukas 6,24) Im Christentum ist die Rangordnung eben umgekehrt.
Und Jesus Christus verstärkt seine Warnung mit der Geschichte vom Reichen und dem armen Lazarus (Lukas 16,19-31):
24 Und er (der Reiche) rief (aus der Hölle Richtung Himmel): Vater Abraham, erbarme dich meiner und sende Lazarus (der vor seiner Tür gelegen hatte voller Geschwüre und vergebens um Essen gebettelt hatte und nach seinem Tod von den Engeln in Abrahams Schoß getragen wurde), damit er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und mir die Zunge kühle; denn ich leide Pein in diesen Flammen. 25 Abraham aber sprach: Gedenke, Sohn, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben, Lazarus dagegen hat Böses empfangen; nun wird er hier getröstet, und du wirst gepeinigt.
Weil der Herausgeber dieser Web-Seiten aber Mitleid mit jenen Unglückseligen hat, die als Sklaven des Sex zugrunde gehen, kann er nicht vehement genug vor dem Ehebruch warnen und allem, was dazu führt, vor allem der Pornographie.
Die Folge dessen, was ihm die Phantasie - welche furchtbare Macht! - nächtelang vorgegaukelt hat, hat er in Gedanken durchlebt - als Albtraum, als viele Albträume.
Wie schrecklich ist doch die Sünde - für den Sünder und für den mitfühlenden Gott, der erstens verraten worden ist und zweitens dem immer noch geliebten Kind das automatisch folgende, selbstverschuldete Schicksal ersparen möchte.
Mit knapper Not und durch göttliche Einwirkung ist der Verfasser wieder einmal dem Verderben entronnen. Er war so oft, von unstillbarer Sehnsucht erfüllt, zu allem bereit, und nur die Engel haben das Schlimmste verhütet, zuletzt gestern (30.11.2002), als er das Unheil geradezu selbst suchte. Gott und seinen Engeln und den von ihnen herbeigeführten Hindernissen und Zufällen sei Dank!
Was wäre, wenn es geschehen wäre? Wie schrecklich das
Erwachen nach der Tat (gedanklich durchlebt, fast schon eine Vision heute
morgen!) Das Vergnügen wäre vorbei, aber die
Gewissensbisse, die unvermeidliche Selbstbestrafung des Körpers und der Seele,
die Konsequenzen für die Liebsten, die Strafe Gottes, die ewige Verdammnis da.
Wie heftig ist doch der Sturm der Leidenschaft, der viele schlaflose Nächte bringt! Schwer kann man sich vorstellen, daß alles ohne dämonische Einwirkung abläuft. Zum Beispiel lassen fünf normalerweise harmlose Worte die Phantasie außer Rand und Band geraten. Fünf magische Worte. Würde sie ein weniger reizvolles Wesen aussprechen, würde man sich nichts dabei denken.
Manche von uns armen Erdenwürmern scheinen periodisch zu solchen bitteren Erfahrungen gezwungen zu sein. einige, getrieben von einem ihnen innewohnenden Gesetz, vielleicht aufgrund eines über den Vorfahren lastenden Fluches. Andere aus biologischen und sonstigen Ursachen. Nicht wenige haben einen Überschuß des männlichen Geschlechtshormons mitbekommen (ganz am Rande: derselbe ist einem jüngsten Forschungsbericht zufolge auch eine häufige Ursache von Akne, auch bei Frauen, was übrigens nicht selten schützende Wirkung hat). Möglicherweise besteht ein Zusammenhang mit dem Lauf der Gestirne. Viele Skorpion-Geborene zum Beispiel, so wurde berichtet, haben immer kalte Füße, weil das Blut woanders fließt, und sind so ein Leben lang geplagt. Dazu kommt vielleicht noch eine Krankheit oder andere Besonderheit, die einen nie zur Ruhe kommen lässt. Wir denken, wenn wir vom Kampf gegen die Dämonen schreiben, natürlich auch an die Einsiedler Antonius und Hieronymus, ebenso an die hl. Maria von Ägypten. Siehe Heilige.
Wohl dem, der den Ansturm der Dämonen übersteht. Wer einmal nachgibt, bei dem wird die Todsünde nicht selten zur Sucht, die ihn versklavt.
Heute noch „super-potent“: Musterbeispiele von Macho-Männern, strotzend vor Saft wie Zuchtbullen, und Frauen wie Rekordmilchkühe, ausgezogen anziehend wie Glühbirnen auf Insekten – morgen vielleicht schon gefällt und für immer gezeichnet - durch eine Diagnose aus wenigen Buchstaben. So vergänglich ist irdischer Spaß. Die unsichtbaren Feinde sind die gefährlichsten.
Was Quevedo gesagt hat, dünkt uns ein Scherz zu sein (wenn es aber doch wahr wäre, müssten diese Sünderinnen ewig umherirren im Nichts):
"... me señaló ... muchos demonios en el camino con palos y lanzas
echando del infierno muchas mujeres hermosas y muchos malos letrados. Pregunté
por qué los querían echar del infierno a aquellos solos, y dijo un demonio:
Porque eran de grandísimo provecho para la población de infierno en el mundo:
las damas con sus caras y con sus mentirosas hermosuras y buenos pareceres...
(Los Sueños 52s.)
Zusammenfassung: Die schönen Frauen wurden aus der Hölle vertrieben (allerdings nicht in den Himmel), weil sie ihr auf Erden große Dienste geleistet hatten mit ihrer trügerischen Schönheit.
Denn an anderer Stelle (Seite 51) schreibt Quevedo unerbittlich:
"Lleguéme ... a una gran compañía, donde penaban en diversos puntos
muchos; y vi unos carros en que traían atenaceando muchas almas, con pregones
delante. Lleguéme a oír el pregón, y decía: "Estos manda Dios castigar por
escandalosos y porque dieron mal ejemplo." Y vi a todos los que penaban
que cada uno los metía en sus penas, y así pasaban las de todos como causadores
de su perdición. Pues éstos son los que enseñan en el mundo malas
costumbres, de quien dijo Dios que valiera más no haber nacido."
Zusammenfassung: Eine große Schar wird bestraft, weil sie Ärgernis erregten, ein schlechtes Beispiel gaben und die Ursache für das Verderben anderer waren. Wer schlechte Sitten lehrt, von dem sagt Gott, daß es besser wäre, er wäre nicht geboren.
Das gilt natürlich in gewisser Weise auch für alle Frauen, die sich nackt ausziehen und im Film oder im Internet von den Männern der ganzen Welt bewundern lassen. Sie werden die negativen Folgen ihres Tuns auch am eigenen Leib verspüren - denn der Leib in der Hölle ist nicht vergeistigt wie jener im Himmel.
Die
Apokryphen
Wie es dort unten genau aussieht, wissen wir nicht. Aber Anhaltspunkte geben uns die apokryphen Schriften. Sie haben das Christentum mit geprägt, sind - das dürfen wir wohl annehmen - in vielen Fällen Eingebungen des Heiligen Geistes. Hier nur ein paar Stellen aus:
Edgar Hennecke: Neutestamentliche Apokryphen in deutscher
Übersetzung, 4. Auflage, herausgegeben von Wilhelm Schneemelcher, II. Band,
Verlag J. C. B. Mohr (Pail Siebeck) Tübingen, 1971):
Offenbarung des Petrus, äthiopische Übersetzung
(aufgefunden 1910):
"Und siehe wiederum ein Ort. Da ist eine große volle Grube. ... Und wiederum zwei Weiber: Man hängt sie an ihren Nacken und Haaren auf, in die Grube wirft man sie. Das sind die, welche sich Haarflechten gemacht haben nicht zur Schaffung des Schönen, sondern um sich zur Hurerei zu wenden, damit sie fingen Männerseelen zum Verderben. Und die Männer, die sich mit ihnen in Hurerei niedergelegt haben, hängt man an ihren Schenkeln in diesen brennenden Ort und sie sagen untereinander: Wir haben nicht gewußt, daß wir in die ewige Pein kommen müßten." (S. 475f.)
Im griechischen
Funddokument vom Akhmim (Oberägypten, 1887) lautet die Stelle wie folgt:
"21. Ich sah aber auch einen andern Ort, jenem gegenüber, einen ganz düstern; und dies war der Ort der Strafe, und die dort gestraft wurden, wie auch die strafenden Engel, trugen das finstere Gewand, gekleidet entsprechend der Luft des Ortes. 24. Es waren aber auch andere da, Frauen an ihren Haaren über jenem kochenden Schlamm aufgehängt. Das waren die, welche sich zum Ehebruch geschmückt hatten. Diejenigen aber, welche sich zur ehebrecherischen Befleckung mit ihnen vereinigt hatten, (waren) an den Füßen (aufgehängt und) hatten ihre Häupter im Schlamm, und mit (lauter Stimme) riefen sie: "Wir hätten nicht geglaubt, an diesen Ort zu kommen." (ebenda)
In der Apokalypse des Paulus lesen wir:
38. Und wiederum sah ich Männer
und Weiber von sehr schwarzem Angesicht in der Feuergrube und seufzte
und weinte und fragte: Wer sind diese, Herr? Und er sagte zu mir: Diese sind
Hurer und Ehebrecher, die, obwohl sie eigene Frauen hatten, die Ehe
gebrochen haben; gleicherweise haben auch die Weiber in derselben Art die
Ehe gebrochen, obwohl sie eigene Männer hatten. Deshalb bezahlen sie
unaufhörliche Strafen. (Edgar Hennecke: Neutestamentliche Apokryphen in
deutscher Übersetzung, 4. Auflage, herausgegeben von Wilhelm Schneemelcher, II.
Band, Verlag J. C. B. Mohr (Pail Siebeck) Tübingen, 1971, S. 556)
Von den Variationen sei folgende aus dem koptischen Text
herausgegriffen.
Und ich sah andere Männer und
Weiber aufgehängt mit dem Kopf nach unten, und große Fackeln von Feuer
brannten vor ihren Gesichtern, und Drachenschlangen waren um ihre Leiber
geschlungen und verschlangen sie. Und ich sagte zu dem Engel: Wer sind
diese, mein Herr,, die in dieser schrecklichen Weise leiden? Und der Engel
sagte zu mir: Diese sind die, welche sich zu schmücken pflegen mit Teufelssalben
und gehen in die Kirche um Ehebruchs willen und nicht ihrer Ehemänner wegen.
Sie machten Gott sich zum Feinde wegen ihrer täuschenden Salben. Deshalb werden
sie diese Strafe erhalten, welche in Ewigkeit bleibt." (Apokalypse des Paulus, aaO 557)
Ungehorsame Mädchen bekommen feurige Ketten, berichtet der unbekannte Verfasser der Apokalypse des Paulus:
39. Und ich sah dort Mädchen, welche schwarze Gewänder hatten, und vier fürchterliche Engel, die in ihren Händen feurige Ketten hatten. Und sie legten sie an ihre Nacken und führten sie in die Finsternis. Und wiederum weinend fragte ich den Engel: Wer sind diese, Herr? Und er sagte zu mir: Diese sind solche, welche, obwohl sie als Jungfrauen bestellt waren, ihre Jungfrauenschaft ohne Wissen ihrer Eltern verunreinigt haben. Deshalb bezahlen sie unaufhörlich ihre besondere Strafe. (S. 556)
Und ich sah andere, Männer und Weiber, aufgehängt an ihren Augenbrauen und Haaren, und ein feuriger Fluß zog sie, und ich sagte: Wer sind diese, Herr? Und er sagte zu mir: Dies sind solche, die sich nicht den eigenen Männern und Frauen hingeben, sondern Ehebrechern, und darum bezahlen sie unaufhörlich die besondere Strafe.
Besonders übel ergeht es in der Apokalypse des Paulus den Homosexuellen:
Und ich sah andere, Männer und Weiber, mit Staub bedeckt, und ihr Anblick war wie Blut, und sie waren in einer Grube von Pech und Schwefel und liefen in einen feurigen Fluß hinab. Und ich fragte: Wer sind diese, Herr? Und er sagte zu mir: Das sind diese, welche die Gottlosigkeit von Sodom und Gomorra begangen haben, Männer mit Männern (vgl. 1. Mose 19,4ff.) Deshalb bezahlen sie unaufhörlich Strafen.
Anmerkung: Wie schlimm wird es da erst den Kinderschändern,
Sado-Masochisten und dergleichen ergehen! Wer die ganze umfangreiche Apokalypse
des Paulus gelesen hat mit den noch tausendmal furchtbareren Strafen als hier
geschildert, kann sich eine bescheidene Vorstellung machen.
Was die Einhaltung oder Übertretung des Keuschheitsgebots im allgemeinen angeht: Der Ewige Richter wird berücksichtigen, dass jenen, die mit Seiner Zulassung beständig von Anfechtungen geplagt werden, eine ungleich schwierigere Ausgangsposition haben als jene, die abgeschirmt von weltlichen und dämonischen Versuchungen und ohne einen Stachel im Fleisch ein friedliches Leben führen dürfen.
"Ungezügelte sexuelle
Begierde ist eine Verbündete des Todes. Die Ungeborenen sterben lautlos, sie
haben keinen Friedhof und kein Denkmal. Der unerlöste Schoß der Frau ist zur
Hinrichtungsstätte geworden. Im Jahr 1980 kamen auf einhundert neugeborene
Kinder 75 Abtreibungen (Anmerkung: schon
damals in Kroatien)." (Franjo Kardinal Kuharic, Erzbischof von Zagreb: Die
Erlösung des Leibes, Hirtenbrief vom 17. April 1983, Herausgeber Freundeskreis
Maria Goretti e. V., München, 1984, S. 15f.)
Petrus Apokalypse 8.: Und bei dieser Flamme ist eine große und sehr tiefe Grube, und es fließt dahinein alles von überall her: Gericht und Schauderhaftes und Aussonderungen. Und die Weiber verschlungen bis an ihren Nacken und werden bestraft mit großem Schmerz---. Das sind also die, welche ihre Kinder abtreiben und das Werk Gottes, das er geschaffen hat, verderben. Gegenüber von ihnen ist ein anderer Ort, wo ihre Kinder sitzen; aber beide lebendig, und sie schreien zu Gott. Und Blitze gehen aus von diesen Kindern, welche die Augen derer durchbohren, welche durch diese Hurerei ihren Untergang bewirkt haben. ... Und ihre Kinder wird man dem Engel Temlakos geben (Verweis bezüglich des Schicksals der abgetriebenen Kinder auf Clemens Alexandrinus, eclog. 48f.: "...Milch der Frauen aber wird winzige fleischfressende Tiere erzeugen..."; S. 476)
Zusammenfassung:
· Einmal kommt die Zeit der
göttlichen Gerechtigkeit.
Es beginnt die Zeit derer, die hier auf Erden zu kurz gekommen sind und
verzichtet haben aus Liebe zu Gott.
Diejenigen aber, die alles gehabt und ihre göttlichen Kräfte für Verbotenes
verschwendet haben, haben dann das Nachsehen. Ihr Los ist die Hölle.
Krankheit als
Selbstbestrafung und Gnade Gottes
Zuvor eine aktuelle
Meldung: Die Folgen der Dekadenz erleben heute viele: 58 Prozent der Männer
und 51 Prozent der Frauen in Deutschland fühlen mehr Stress als Spaß
beim Sex. („Fit for Fun“, D
12.12.2002)
Der Mensch muß sich entscheiden zwischen gut und böse. Wenn er das Gute wählt, ist dieser Weg nicht unbedingt einfach. Die Loslösung von der Sünde erfolgt oft unter großen Schmerzen, kann an die Brücke des Todes führen oder über einen Grat, der über schwindelnden Abgründen verläuft.
Jedes Unglück ist eine Selbstbestrafung, heißt es sogar in einem Yogabuch. Auch mit vielen Krankheiten verhält es sich so. Dabei gibt es zwei verschiedene Arten: die echten Krankheiten und solche, die nur vorgetäuscht werden.
Manche Menschen bekommen nach einem Fehlverhalten plötzlich die Symptome einer bestimmten Krankheit, die sie deswegen hätten bekommen können, die sie aber nicht haben. Die Anzeichen sind wirklich da, entsprechen dem Lehrbuch. Jemand kann in seinem Körper genau zum theoretischen Zeitpunkt Erscheinungen der Krankheit A aufweisen, die über Monate, ja bis zu einem Jahr andauern können bis zu einem psychischen Befreiungsschlag, wie sie auch durch einen psychischen Schock entstehen können. (Wegen einer ähnlichen Erkenntnis hat man den Krebsarzt Hamer verfolgt, wobei anzumerken ist, dass es nicht nur diese, sondern viele Entstehungsarten für Krebs gibt.) Der Betreffende fühlt sich fast in die Hölle versetzt, besonders wenn die Folgen seines Verhaltens sich auf Menschen auswirken, die er liebt.
Wer ist für das kurz angerissene Phänomen verantwortlich? Man frage die Natur, den eigenen Körper, die Engel, die Vorsehung.
Bisher hat man in solchen Fällen von psychosomatischen Erkrankungen gesprochen. Das Merkwürdige und sensationell Neue ist aber, dass jemand glaubt, die Krankheit A zu haben, aufgrund der Symptome A1, A2 und A3, dass er in Wirklichkeit aber an eher harmlosen Erscheinungen diffuser Erkrankungen QRS oder TVU oder WXY leidet, die täuschend echt als A1, A2 und A3 auftreten und oft nicht einmal vom Spezialisten erkannt werden - was in gewissen Sparten der Medizin auch kein Wunder ist. Was wir hier andeuten, ist somit eine neue Krankheitstheorie. Ein konkretes Beispiel könnten wir anführen, tun es aber aus Diskretion nicht.
Das irdische
Höllenfeuer und Hatha-Yoga
Wir haben zu dem Gesagten unsere eigene Theorie, denn wir vermuten, dass dies mit der Tätigkeit der Engel zusammenhängt. Engel helfen und strafen, begleiten und führen. Wenn die Krankheit ihren Zweck erfüllt hat, verschwindet sie, ist letztlich eine Gnade Gottes. Vermutlich kann sie nur durch äußerste Erschütterung und radikale Umkehr bei der Lebensführung abgebaut werden, die mit intensivem, langem Gebet einhergeht.
·
Wohl dem, dem eine solche irdische Hölle die andere,
ewige erspart.
(Siehe Handbuch des einfachen Lebens, Kapitel Hölle
Meditation des Luis von Granada: Die Pein der Hölle)
Eines der Kennzeichen für diesen Zustand kann ein geradezu höllisches Feuer sein, das im Innern glimmt, ein diffuses, schreckliches Sieden von Leib und Seele, das schwer zu beschreiben ist und zunächst mit dem Fieber einer Infektion verwechselt wird. Vielleicht findet man Ähnliches bei den Mystikerinnen und Mystikern.
Man vergleiche mit dem Gesagten Erfahrungen aus Indien:
"Jeder Unfall ist eine Selbstbestrafung." (Selvarajan Yesudian und Elisabeth Haich: Sport und Yoga , Verlag Eduard Fankhauser, Thielle, Schweiz, 1966, S. 59)
Der indische Autor verweist unter anderem auf die "Wahrheit" der Hatha-Yogis, "dass jede Krankheit auf seelische Ursachen zurückzuführen sei, auch die Infektionskrankheiten!" (Seite 56) So sehr weit sind die Inder nicht von dem Europäer Paracelsus entfewrnt, der behauptet hat: "Das Gegenmittel für alle Krankheiten ist der Seelenadel" (ebenda), denn die Hatha-Yogis lehren:
"Erreger der Krankheiten
sind Myriaden unsichtbarer, kleiner Lebewesen. Diese zusammen sind nichts
anderes als der Körper des bösen Geistes. Angreifbar für sie ist nur
jener, der ihnen an seiner Seele selbst eine Bresche öffnet." (ebenda) Anmerkung: Wir denken hier natürlich an
Syphilis und Aids, für die die Erkenntnisse der Hatha-Yogis zumindest
symbolische Bedeutung haben können.)
Zurück ins Christentum. Der heilige Franziskus von Assisi warnt dich im Sonnengesang und in vielen anderen Texten und Gebeten:
Gelobt seist Du, mein
Herr, durch unseren Bruder, den leiblichen Tod, welchem kein Lebender
entfliehen kann. Weh denen, die in schweren
Sünden sterben.
Doch selig jene, die er antrifft bei der Erfüllung Deines heiligsten Willens, denn der zweite Tod wird ihnen nichts anhaben.
Lobet und preiset
meinen Herrn und saget ihm Dank und dienet
ihm in großer Demut.
nach kommen würden...