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28.2.2007

38LC22

Ein leider wahrer, aber auch typischer Fall

 

Peter Pioch, in: Medizin und Ideologie, 2/1999

Ein Mädchen, 17 Jahre alt, bekommt von der Schulärztin eine Packung der "Pille" für 3 Monate. Das Mädchen hat keinen Freund, möchte die Gelegenheit aber nutzen, um die Pille einmal auszuprobieren.

Am Ende der Packung hat sie ihre erste große Liebe. Sie läßt sich vom Frauenarzt die Pille verschreiben. In der Apotheke stellt sie fest, daß ihr die Packung aber viel zu teuer ist.

Prompt wird sie daraufhin schwanger.Der Vater bezweifelt bis nach einem Test die Vaterschaft.

Das Kind war noch keine 2 Jahre alt, als die junge Frau erneut einen Freund hat. Diesmal investiert sie in eine Mikropille und wird unter der Pille erneut schwanger, der Freund verließ sie.

Nun hat die junge Frau 2 Kinder, keinen Freund und auch keine Ausbildung.

Fein heraus ist nur die Schulärztin, sie hat dem Mädchen ja nur geholfen.

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