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38LC22 |
Ein leider wahrer, aber
auch typischer Fall |
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Peter Pioch, in: Medizin und Ideologie, 2/1999
Ein Mädchen, 17 Jahre alt,
bekommt von der Schulärztin eine Packung der "Pille" für 3 Monate.
Das Mädchen hat keinen Freund, möchte die Gelegenheit aber nutzen, um die Pille
einmal auszuprobieren.
Am Ende der Packung hat
sie ihre erste große Liebe. Sie läßt sich vom Frauenarzt die Pille
verschreiben. In der Apotheke stellt sie fest, daß ihr die Packung aber viel zu
teuer ist.
Prompt wird sie daraufhin
schwanger.Der Vater bezweifelt bis nach einem Test die Vaterschaft.
Das Kind war noch keine 2
Jahre alt, als die junge Frau erneut einen Freund hat. Diesmal investiert sie
in eine Mikropille und wird unter der Pille erneut schwanger, der Freund
verließ sie.
Nun hat die junge Frau 2
Kinder, keinen Freund und auch keine Ausbildung.
Fein heraus ist nur die
Schulärztin, sie hat dem Mädchen ja nur geholfen.
Medizin
und Ideologie
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