ETIKA

VOLKSHERRSCHAFT

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29.9.2008 – 11.6.2012

40DE3

Demokratie: Ethik oder Profit

Konstruktive Kritik
multilingual
Lippman, Sorel, Basso, Rivilla, Agatha Christie

Wider den Missbrauch einer Staatsform durch fremde Mächte
Echte und gelenkte Demokratie
Christliche Soziallehre als Rettungsanker

Demokratie heißt Volksherrschaft, Herrschaft des Volkes.

Demokratie ist,

o   wenn ein Volk selbst über seine Herrschaftsform bestimmt und alle wichtigen Entscheidungen selbst trifft

o   wenn jeder Bürger in Freiheit leben kann

o   wenn in der Gesellschaft Gerechtigkeit herrscht.

Demokratie ist nicht,

o   wenn ein Volk seine souveränen Rechte nicht ausüben darf

o   wenn auch nur ein Bürger wegen seiner politischen oder religiösen Einstellung verfolgt wird und seine Meinung nicht äußern darf

o   wenn es bestimmten Gruppen erlaubt wird, die Bevölkerung materiell auszubeuten, geistig zu manipulieren und seelisch zu versklaven.

Das Individuum und das Volk haben das Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit.

Doch wie sieht es heute in vielen Staaten und Gesellschaften aus? Individuen werden abhängig gemacht von Süchten aller Art und die Völker fremden Einflüssen unterworfen. Gigantische Prozesse der Zerstörung sind im Gange. Am Ende steht der graue, nicht mehr selbst denkende Einheitsmensch, der sich in jede Privatangelegenheit einmischende Einheitsstaat, die alles blendende und verführende Weltdiktatur des Antichrist.

Nur wer seine Identität verteidigt, wer an den überlieferten Werten, an den Tugenden, an Heimat und Glauben festhält, wird der Vermassung und Anonymisierung entgehen.

"Herausgewachsen aus allen Bindungen verfällt das Individuum dem Müßiggang, dem Selbstmord, dem Laster oder der Psychologie." (P. R. Hofstätter: Die Psychologie und das Leben, 1951, S. 274)

Seid klug!

„Der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind´s, die auf ihm hineingehen. Wie eng ist die Pforte, und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind´s, die ihn finden!“ (Matthäus 7,13.14)

Rückblick auf ein Jahrhundert Demokratie:

 

In jedem Land bedeutet Demokratie etwas anderes
„Demokratie!“ Bob schwenkte verächtlich seine Pfeife. „Dieses Wort bedeutet heutzutage in jedem Lande etwas anderes, aber niemals das, was die Griechen ursprünglich darunter verstanden haben.“ (Agatha Christie: The Cat among the Pigeons – Die Katze im Taubenschlag. Loewe Verlag 1993, S. 23)

Dazu ein Nachtrag aus der NWZ vom 11.6.2012. Dr. Erwin Münch schrieb in einem Leserbrief: „… gerade die, die immer in den Zeugenstand für die attische Demokratie gerufen werden, nämlich Sokrates, Platon und Aristoteles wurden wegen abweichender Meinungen in exakt dieser Demokratie entweder ermordet oder zeitweise verbannt. … Wikipedia: … die Volksversammlung (neigte) als Souverän unter dem Einfluss von Demagogen zur Verblendung …Rechtswidrige Beschlüsse und Verfahren (Arginusen-Prozess …) Schon die zeitgenössische innerathenische Kritik hat die Demokratie in der perikleischen Ära als eine Herrschaftsform gegeißelt, die den Ungebildeten und Unvermögenden dazu diente, ihre Taschen mit dem Geld und Gut anderer zu füllen.“

Liberal democracy 1900: There were new continents to be colonized…

"In 1900 men everywhere on earth had acknowledged, even when they resented, the primacy of the Western nations. They were the recognized leaders in the progress of mankind, and it was taken as axiomatic that the question was when, and not whether, the less advanced people would have learned how to use the Western technology, to hold free elections, to respect the Bill of Rights and to live by its political philosophy. Until 1917 the model for a new government everywhere in the world, even in Russia, was liberal democracy in the British, the French, or the American style. ...

... in the early 1900´s ... it was a time of expansion, development, liberation; there were new continents to be colonized and there was a new industrial sytem to be developed."

(Walter Lippman: The Future of Democracy, Chapter One: The Decline of the West, Verlag Moritz Diesterweg, Frankfurt am Main, 1961, S. 5)

Uns scheint, daß zwischen den Jahren nach 1900 und jenen nach 2000 gar nicht so viel Unterschied liegt...

 

Zufall – Gaunereien - Schwindel

"Die auf Wahlen eingestellte Demokratie ähnelt in hohem Maße der Börsenwelt; in beiden Fällen muß man auf die Naivität der Massen einwirken, die Mitwirkung der großen Presse erkaufen, und durch eine Unzahl von Listen "dem Zufall zu Hilfe kommen"... (S. 268)

Demokraten wie Geschäftsleute verfügen über eine ganz eigene Wissenschaft, um ihre Gaunereien durch Beschlüsse von Versammlungen gutheißen zu lassen; das parlamentarische System beruht ebenso auf Schwindel wie die Versammlungen von Aktionären. ...
Die Demokratie ist das Schlaraffenland, wie es sich die skrupellosen Finanzleute träumen."
(George Sorel: Über die Gewalt, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1969,  S. 269)

 

Machtkontrolle funktioniert nicht

"Es scheint angebracht, noch einmal zu klären, warum die Demokratie in der kapitalistischen Gesellschaft nur eine Fiktion ist und warum es ein demokratisches Leben im Rahmen des bestehenden Systems nicht gibt. Autoren wie Strachey und Galbraith, die es für möglich halten, die Macht des Großkapitals durch Demokratie, Kontrolle über die öffentliche Meinung, Gegenkräfte usw. zu beschneiden oder zu korrigieren, unterschlagen, daß diese Instrumente in einer vom Monopolkapital beherrschten Gesellschaft nicht mehr spontan funktionieren, weil die Demokratie ihrer Substanz entkleidet ist, die öffentliche Meinung von den Massenmedien geprägt wird, die in den Händen des privaten Großkapitals oder der Regierung sind, und weil die Gegenmacht durch eine Vielzahl von gesellschaftlichen Mechanismen bedingt ist, die von der herrschenden Klasse kontrolliert werden, welche eben aufgrund ihrer Herrschaft die Macht und die Mittel besitzt, alle diese Mechanismen, die theoretisch zum Nutzen der Allgemeinheit wirken müßten, zu ihrem eigenen Vorteil zu verzerren."
(Lelio Basso: Zur Theorie des politischen Konflikts, edition suhrkamp 1969, S. 101)

 

Anmerkung zu den Soziologen Sorel und Basso: Nur die große Presse ist in den Händen des Großkapitals, viele mittlere und kleine Zeitungen sind noch unabhängig und viele Journalisten ebenfalls. Es hat sich herausgestellt, daß die verschiedenen Cliquen, die um die Vorherrschaft kämpfen (es ist nicht die herrschende Klasse, wie diese Marxisten meinen), sich gegenseitig befehden und sich nicht scheuen, selbst höchste Repräsentanten der Gegenseite auffliegen zu lassen, ja sogar in ein schmähliches Licht zu stellen. Clinton hat es überlebt, aber viele andere nicht.

Was brachte die Demokratie Spanien?
La democracia en España: Progresismo moral

Dos fuerzas actúan y configuran la democracia española. La conservadora o centrípeta y la progresista o centrifuga. Tras años de rodaje, bueno sería hacer balance de las mismas. Son varios y diversos los aspectos a reseñar: En el campo económico, laboral, político, social, religioso" etc... . Me ceñiré sólo al moral.

Tras la dictadura y la transición, pronto pasamos los españoles al disfrute de la democracia plena. De la sujeción más absoluta, - del casi todo prohibido-, a la libertad mas anhelada del casi todo vale. En pocos años hemos recorrido una larga gama de actitudes vitales, que han ido configurando nuestra idiosincracia como personas y como pueblo. De un extremo a otro.

En lo moral: ¿Hemos ganado o perdido; avanzado o retrocedido? He aquí la verdadera cuestión; respuesta válida será la que se acerque a la realidad. Cosa difícil la objetividad y más en el aspecto moral. He aquí algunos datos innegables:

Sin apenas solución de continuidad se pasó de la familia canónica e indisoluble, a la separación y al divorcio civil. De la censura oficial en todos los medios, al destape y a la pornografía infantil. De las familias numerosas, al hijo único y al aborto libre. De la represión sexual a la trivialización de la sexualidad. De la castidad y continencia, al exhibicionismo, procacidad y burla de la virginidad. Del respeto a la pareja a los embarazos no deseados de adolescentes.

Del rechazo a la homosexualidad, a la promiscuidad y al «orgullo y matrimonio» gay. Del respeto al mayor y anciano al buscar su «eliminación» digna... ¡Todavía no ha acabado! Continuará al progreso moral de España, a no ser que Alguien, cansado de tanto progreso, lo remedie. .:.

Fdo. Miguel Rivilla San Martin
(María Mensajera, Zaragoza, núm. 261, octubre 2002, página 24 http://www.geocities.com/mariamensajera )

Der Ausweg aus der Krise

Vor dem Missbrauch der Demokratie durch Macht- und Finanzgruppen aller Art schützt uns am besten die Anwendung der christlichen Soziallehre, wie sie von den Päpsten entwickelt, (http://www.vatican.va) , von wenigen Wirtschaftsethikern konkretisiert und von uns in den Ethischen Gesetzen und im Handbuch des einfachen Lebens zusammengefasst wurde. Stichworte: ArbeitBrüderlichkeit - Teilen - BarmherzigkeitGerechtes Handeln


Anhang:

Words are better than bombs!
We invite all Christians, Jews, Muslims, Hindus and Buddhists:
Let´s medidate or talk about bin Laden´s letter to America.
What´s wrong with western democracy?
Why say bin Laden (Arab Muslim) and Rivilla San Martin (Spanish Catholic),
Sorel and Basso (sociologists) nearly the same things?
If we accept each other as creature of God and try to understand his thoughts,
perhaps we can prevent new terrorist attacks and wars!

Bin Laden´s letter to America
http://www.observer.co.uk/worldview/story/0,11581,845725,00.html

(2 a) We call you to be a people of manners, principles, honour, and purity; to reject the immoral acts of fornication, homosexuality, intoxicants, gambling's, and trading with interest.

(iv) You are a nation that permits acts of immorality, and you consider them to be pillars of personal freedom. You have continued to sink down this abyss from level to level until incest has spread amongst you, in the face of which neither your sense of honour nor your laws object.

(vii) You are a nation that practices the trade of sex in all its forms, directly and indirectly. Giant corporations and establishments are established on this, under the name of art, entertainment, tourism and freedom

(vii) You are a nation that practices the trade of sex in all its forms, directly and indirectly. Giant corporations and establishments are established on this, under the name of art, entertainment, tourism and freedom

(x) Your law is the law of the rich and wealthy people

(xii a)The freedom and democracy that you call to is for yourselves and for white race only; as for the rest of the world, you impose upon them your monstrous, destructive policies and Governments, which you call the 'American friends'. Yet you prevent them from establishing democracies. (The Observer, London, 24.11.2002)

Index 4