ETIKA

VOLKSHERRSCHAFT

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Demokratie und Diktatur: der Unterschied

19.1.2007
- 11.6.2012
Neues rot, unten

ETIKA entlarvt die falschen Demokraten:

·       Im Kommunismus darf nichts von Klassenfeinden veröffentlicht werden.

·       Im Nationalsozialismus darf nichts von Volksfeinden veröffentlicht werden.

·       In der heutigen Demokratie darf nichts veröffentlicht werden, was gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verstößt oder religiös fanatisch ist.

Wer Verstand hat, unterscheide.

·       Im Kommunismus: Wer eine Meinung vertritt, die nicht mit dem herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird in ein Arbeitslager oder eine Irrenanstalt gesteckt.

·       Im Nationalsozialismus: Wer eine Meinung vertritt, die nicht mit dem herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird in ein KZ geschickt.

·       In der heutigen Demokratie: Wer eine Meinung vertritt, die nicht mit dem herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird ausgegrenzt, in der Öffentlichkeit geächtet oder gar eingesperrt.

Politologen empfehlen wir, den Grad der Meinungsfreiheit, der Überwachung des Bürgers und seiner Gleichschaltung in den verschiedenen politischen Systemen zu untersuchen. Die Nationalsozialisten verbrannten Bücher und warfen Werke „entarteter Kunst“ auf den Müllhaufen. Wo liegt der Unterschied zur Sperrung von Internetseiten politisch und religiös Andersdenkender durch „demokratische“ Behörden oder auf ihre Veranlassung hin?

Die heutige Gesinnungsschnüffelei und totale Überwachung wie in Orwells Roman „1984“ erinnert an 1789, als Häscher an den Türen lauschten, um kritische Wortmeldungen aufzuschnappen und die Unvorsichtigen aufs Schafott zu schleppen. Die liberale Demokratie lehnt zwar die Todesstrafe für Serienmörder aus humanitären Gründen ab, ist aber beim Mundtotmachen von Leuten mit verdächtiger Gesinnung, bei der Abtreibung Unschuldiger, bei der kommerziellen Verwertung von Föten, bei der Euthanasie, bei der Genmanipulation sowie bei Tierversuchen nicht so zimperlich.

Wir sind nicht gegen die Demokratie, im Gegenteil. Was heute Demokratie genannt wird, ist keine Demokratie mehr. Denn sie steht und fällt mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung. Wir sind wahre Demokraten und billigen Jedem das Recht zu, seine Meinung frei zu sagen, auch den Kommunisten, Anarchisten, Atheisten oder radikalen Moslems. Man nennt uns christliche Fundamentalisten, aber es würde uns nicht im Traum einfallen, die Höllendarstellungen von Juden, Moslems oder Hindus zu verbieten, nur weil wir eine etwas andere haben.

Mit dem schwammigen Argument des religiösen Fanatismus kann man jede Religion verbieten. Denn jede Religion sagt ja: Bete nur meinen Gott an, gehorche ihm mehr als allen Anderen! Gott wird über alle irdischen Dinge gesetzt, was die liberale Demokratie nicht hinnehmen will. Deshalb die „Hexenjagd“ auf Strenggläubige, die als fanatische Fundamentalisten und böse Extremisten verschrien werden. Für die Christen gibt es aber keine Wahl: Entweder sind sie strenggläubig oder sie werden als Laue ausgespieen werden (Offenbarung 3,16).

Der Verfasser behauptet in Erinnerung an die heißen Diskussionen in den Vorlesungen und Seminaren im Semester 1968/69 und den folgenden an der Universität München, unter anderem mit den Politologen Hans Maier, Lobkowicz, Kindermann, Sontheimer und Laufer, den Zeitungswissenschaftlern Glotz und Langenbucher, den Geographen Gierloff-Emden und Fochler-Hauke, dem Philosophen Kern, dem Soziologen Bühl sowie dem Theologen Bürkle, daß viele der revolutionären Studenten, besonders die Che Guevara und den Rotchinesen nahe stehenden Antirevisionisten, mehr Gefühl für Gerechtigkeit hatten und bessere Demokraten waren, als es jene heute sind, die glauben, die Demokratie für immer gepachtet zu haben.

Natürlich gehören viele der einstigen Revoluzzer inzwischen dem Establishment an und tun genau das, gegen das sie vor fast 40 Jahren gekämpft haben: Sie unterdrücken Andersdenkende. Kaum Einer hätte damals eine solche Entartung der Demokratie für möglich gehalten. Damals galt das Grundgesetz noch fast als heilig, jedenfalls wurde uns das eingeimpft.

Gott sei gelobt, daß immer wieder Idealisten nachkommen, die tun und sagen, was ihnen ihr Gewissen befiehlt und keiner Ideologie nachtrauern (denn alle waren ungerecht), sondern mit den ewigen Werten die Zukunft bauen.

Nachtrag am 27.4.2007:

Die Radikalen der Mitte,

die Rechts- und Linksradikale ausgrenzen und verbieten, sind genauso Radikale wie die anderen. Warum werden die Radikalen der Mitte nicht ebenso von den Schnüfflern der obrigkeitsstaatlichen und -überstaatlichen Beobachtungsstellen gegen Diskriminierung und Rassismus überwacht und verfolgt? Es gibt nur eine Antwort darauf. (27.4.2007)

Nachtrag am 28.6.2011:

Echte Demokratie gibt es nicht

So lautet die Überschrift zur Besprechung des Buches „Gedanken über die Demokratie in Europa“ von Herwig Dorigati, Verlag A. Weger, Brixen.

Laut Rezensent fw kommt der Autor, ein ehemaliger Verwaltungsangestellter und Richter, zum Schluss, dass Demokratien heute größtenteils Formaldemokratien sind. Warum? Weil wenige Instanzen alle wichtigen Entscheidungen treffen, die dann den Bürgern als Mehrheitsentscheidungen verkauft werden, die diese dann mittragen müssen. Fazit der Analyse Dorigatis ist, dass es eine echte Demokratie nicht geben könne. Demokratie sei ein Weg, den die Bürger gemeinsam mit der Staatsautorität zurücklegen müssten, um so eine wünschenswerte Demokratie zu erreichen. Der Verfasser sieht in der Demokratie jedoch eine Chance für die ganze Gesellschaft, die verteidigt werden muss. Dem stimmen wir voll zu.

Zum Thema passt die Schnauzer-Karikatur vom 21.4.2011 in den „Dolomiten“: „I hatt a an Vorschlog fürn Artikel 1. der italienischen Verfossung: Italien ist eine demokratische Republik, die auf der Arbeit der anderen beruht, besonders im Parlament.“

Siehe auch: Der Beginn der Christenverfolgung und: Demokratie: Ethik oder Profit

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