|
ETIKA |
VOLKSHERRSCHAFT |
|
|
40DE4 |
Demokratie und Diktatur: der Unterschied |
19.1.2007 |
ETIKA entlarvt die falschen
Demokraten:
·
Im Kommunismus
darf nichts von Klassenfeinden veröffentlicht werden.
·
Im
Nationalsozialismus darf nichts von Volksfeinden veröffentlicht werden.
·
In der
heutigen Demokratie darf nichts veröffentlicht werden, was gegen die
freiheitlich-demokratische Grundordnung verstößt oder religiös fanatisch ist.
Wer Verstand hat,
unterscheide.
·
Im Kommunismus: Wer eine Meinung vertritt, die nicht mit dem
herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird in ein Arbeitslager oder
eine Irrenanstalt gesteckt.
·
Im Nationalsozialismus: Wer eine Meinung vertritt, die nicht mit
dem herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird in ein KZ geschickt.
·
In der heutigen Demokratie: Wer eine Meinung vertritt, die nicht
mit dem herrschenden Geschichtsbild im Einklang steht, wird ausgegrenzt, in der
Öffentlichkeit geächtet oder gar eingesperrt.
Politologen empfehlen
wir, den Grad der Meinungsfreiheit, der Überwachung
des Bürgers und seiner Gleichschaltung in den verschiedenen politischen
Systemen zu untersuchen. Die Nationalsozialisten verbrannten Bücher und warfen
Werke „entarteter Kunst“ auf den Müllhaufen. Wo liegt der Unterschied zur
Sperrung von Internetseiten politisch und religiös Andersdenkender durch
„demokratische“ Behörden oder auf ihre Veranlassung hin?
Die heutige
Gesinnungsschnüffelei und totale Überwachung wie in Orwells Roman „1984“
erinnert an 1789, als Häscher an den Türen lauschten, um kritische
Wortmeldungen aufzuschnappen und die Unvorsichtigen aufs Schafott zu schleppen.
Die liberale Demokratie lehnt zwar die Todesstrafe für Serienmörder aus
humanitären Gründen ab, ist aber beim Mundtotmachen von Leuten mit verdächtiger
Gesinnung, bei der Abtreibung Unschuldiger, bei der kommerziellen Verwertung
von Föten, bei der Euthanasie, bei der Genmanipulation sowie bei Tierversuchen
nicht so zimperlich.
Wir sind nicht gegen
die Demokratie, im Gegenteil. Was
heute Demokratie genannt wird, ist keine Demokratie mehr. Denn sie steht und fällt mit dem Recht auf freie
Meinungsäußerung. Wir sind wahre Demokraten und billigen Jedem das Recht
zu, seine Meinung frei zu sagen, auch den Kommunisten, Anarchisten, Atheisten
oder radikalen Moslems. Man nennt uns christliche Fundamentalisten, aber es
würde uns nicht im Traum einfallen, die Höllendarstellungen von Juden, Moslems
oder Hindus zu verbieten, nur weil wir eine etwas andere haben.
Mit dem schwammigen
Argument des religiösen Fanatismus kann man jede Religion verbieten. Denn jede
Religion sagt ja: Bete nur meinen Gott an, gehorche ihm mehr als allen Anderen!
Gott wird über alle irdischen Dinge gesetzt, was die liberale Demokratie nicht
hinnehmen will. Deshalb die „Hexenjagd“ auf Strenggläubige, die als fanatische
Fundamentalisten und böse Extremisten verschrien werden. Für die Christen gibt
es aber keine Wahl: Entweder sind sie strenggläubig oder sie werden als Laue
ausgespieen werden (Offenbarung 3,16).
Der Verfasser
behauptet in Erinnerung an die heißen Diskussionen in den Vorlesungen und
Seminaren im Semester 1968/69 und den folgenden an der Universität München,
unter anderem mit den Politologen Hans Maier, Lobkowicz,
Kindermann, Sontheimer und Laufer,
den Zeitungswissenschaftlern Glotz und Langenbucher, den Geographen Gierloff-Emden und Fochler-Hauke,
dem Philosophen Kern, dem Soziologen Bühl sowie dem Theologen Bürkle, daß viele
der revolutionären Studenten, besonders die Che Guevara und den Rotchinesen
nahe stehenden Antirevisionisten, mehr Gefühl für Gerechtigkeit hatten und
bessere Demokraten waren, als es jene heute sind, die glauben, die Demokratie
für immer gepachtet zu haben.
Natürlich gehören
viele der einstigen Revoluzzer inzwischen dem Establishment an und tun genau
das, gegen das sie vor fast 40 Jahren gekämpft haben: Sie unterdrücken
Andersdenkende. Kaum Einer hätte damals eine solche Entartung der Demokratie für
möglich gehalten. Damals galt das Grundgesetz noch fast als heilig, jedenfalls
wurde uns das eingeimpft.
Gott sei gelobt, daß
immer wieder Idealisten nachkommen, die tun und sagen, was ihnen ihr Gewissen
befiehlt und keiner Ideologie nachtrauern (denn alle waren ungerecht), sondern
mit den ewigen Werten die Zukunft bauen.
Nachtrag am 27.4.2007:
Die Radikalen
der Mitte,
die
Rechts- und Linksradikale ausgrenzen und verbieten, sind genauso Radikale wie
die anderen. Warum werden die Radikalen der Mitte nicht ebenso von den
Schnüfflern der obrigkeitsstaatlichen und -überstaatlichen Beobachtungsstellen
gegen Diskriminierung und Rassismus überwacht und verfolgt? Es gibt nur eine
Antwort darauf. (27.4.2007)
Siehe auch: Der Beginn der Christenverfolgung und: Demokratie: Ethik oder Profit