ETIKA

Landwirtschaft

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Bauern, werdet Selbstversorger!

3.9.2007

Das Bauernsterben setzt sich trotz aller schönrednerischen Glanzleistungen von Politikern und Bauernverbandsfunktionären fort.

Im Hinblick auf

1.    den ruinösen Wettbewerb im Zuge des freien Welthandels (Motto: Die Großen machen die Kleinen kaputt, alles gesteuert von New York aus)

2.    die systematische Verbreitung der gesundheitsschädlichen Gentechnik durch multinationale Agrarverbrecher

3.    die sich ankündigenden Seuchen verheerenden Ausmaßes

raten wir Bauern, deren Böden nicht chemieverseucht sind und bei denen Luft und Wasser noch nicht stark verschmutzt sind,

1.    zum Abgehen von der Monokultur (Vieh, Wein, Äpfel usw.)

2.    zum Übergang auf die biologische Landwirtschaft durch Anschluss an eine Bio-Genossenschaft

3.    zur Selbstversorgung vor allem mit Gemüse, Kartoffeln, Obst und Getreide (je mehr Sorten, desto sicherer das Überleben)

4.    zur unbürokratischen Direktvermarktung an Käufer von Bio-Produkten aus der Umgebung

5.    zum Tauschhandel mit anderen Bauern und Gewerbetreibenden (die Indios in den Anden wären schon längst verhungert, wenn sie sich an die hierzulande geltenden Agrarrichtlinien halten würden).

Soziale Interessengemeinschaft der Ethischen Bewegung

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