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Wie das Fernsehen dich
verändert
Fernsehen macht dumm, gewalttätig und (viele) dick
Der Neurowissenschaftler
Manfred Spitzer durfte im Rundfunk sensationelle Erkenntnisse der Gehirnforschung bekanntgeben. Eigentlich
müßte jeder Familienvater, der seine Ausführungen hörte, sofort seinen
Fernsehapparat aus dem Fenster geworfen haben. Denn das Fernsehen wirkt sich,
so Spitzer, negativ auf die intellektuelle Entwicklung aus und gefährdet damit insgesamt
auch die wirtschaftliche Entwicklung. Der Forscher machte zunächst auf eine neuseeländische
Studie aufmerksam: Unter Kindergartenkindern, die fernsehen, sind vergleichsweise
viele, die später die Schule abbrechen, aber wenige, die studieren. Für die Gehirnentwicklung
sei es wichtig, daß sich ein Kind mit der Welt auseinandersetzt durch Tasten,
Hören, Sehen usw., wobei die Reize zueinander passen müssen. Die bunte Bild-
und Klangsauce im Fernsehen sei hingegen für die Gehirnentwicklung miserabel. Deshalb
die Forderung des Wissenschaftlers:
·
Kindergartenkinder sollen gar nicht fernsehen!
·
Grundschulkinder sollten höchstens eine Viertel bis eine halbe Stunde dem
Einfluß des Fernsehens ausgesetzt werden.
Drei
Stunden sind schlimmer als eine Stunde, sagte Spitzer. Deshalb:
·
So wenig wie möglich fernsehen!
Ein
Vater, der den TV-Konsum seiner Kinder reduziere, habe schon viel getan. Kleine
Kinder zwischen null und zwei Jahren könnten nur Schaden nehmen. Kinder sollten
sich mit der realen Welt auseinandersetzen, zum Beispiel durch den Wald laufen.
„Das ist spannend.“ Kinder brauchten die reale Welt, nicht die virtuelle!
Im
Fernsehen werden Spitzers Ausführungen zufolge falsche Inhalte geboten. Ein
18jähriger hat durchschnittlich 15.000 Schulstunden hinter sich, aber 25.000
TV-Stunden.
Bei
200.000 TV-Gewalterfahrungen hat er gelernt: 1. Gewalt
tut nicht weh. 2. In 70 Prozent der Fälle kommt der Gewalttäter ungestraft
davon. „Das
führt zur Gewalt.“
Der
Forscher hat selbst fünf Kinder, aber kein Fernsehgerät. Dies sei die einzige
Möglichkeit zu verhindern, daß seine Kinder Außenseiter werden. „Wer viel Fernsehen schaut, wird zum
Außenseiter. Nichtfernsehen macht soziale Menschen.“
Spitzer
warnte außerdem die Schulen davor, Computer anzuschaffen. Das Geld sollte
lieber für Lehrer ausgegeben werden.
Kern der
Botschaft des Gehirnforschers: Fernsehen macht dick (wegen der erzwungenen Bewegungsarmut),
dumm und gewalttätig.
(RAI Sender Bozen, Morgengespräch am
Freitag, 16.6.2006, 7.30 Uhr)
Das Fernsehen ist heute die größte Brutstätte für
Gottlosigkeit, Unmoral und Sadismus.
Seine Bildschirm-Götzen führen die
Menschen tagtäglich irre. Das Fernsehen erzeugt gewissenlose Monster (siehe
auch die Folterknechte im
Irak), welche die anständigen Menschen versklaven und in die Süchte und
Verzweiflung treiben. Denn die bösen Geister wollen verhindern, daß die
Menschen empor streben und sich vervollkommnen. Die Bösen wollen die Guten mit
in den Abgrund reißen, weil sie auf diese neidisch sind und ihnen den Himmel
nicht gönnen. Jeden Tag herrscht ein Kampf zwischen Gut und Böse: im Menschen,
zwischen dem Menschen und der Welt und zwischen dem Menschen und Satan.
(15.5.2004)
Starkult um Klarabella
(Kunstkritik, wir berufen uns auf das
Recht zur freien Meinungsäußerung)
Schrille Musik, die das Gemüt tötet,
englisches Gekreische, Zuschauer, die sich in einer Art Massenhysterie
berauschen am eigenen Klatschen und Jubel und dem Stolz, „dabei sein zu
dürfen“, und dann noch das unerträgliche Geplapper von Klarabella K., die in
ihrem Nachtclubgewand glaubt, sie sei der Nabel der Welt und könnte Spannung
erzeugen, indem sie die Bekanntgabe des Siegers immer noch weiter hinauszögert
mit stupiden Bemerkungen – wir begreifen jenen Pfarrer immer mehr, der,
freilich aus wichtigeren Beweggründen, in seinem Rundbrief Nr. 57 zu der
Einschätzung gekommen ist, dieser Sender wäre für ihn „schon eine konkrete
Strafe Gottes“.
Wie lange noch wird die Siegerin,
die den rivalisierenden Balladensänger vor allem mit ihrem sexy Kleid ausstach
und sich auf dem Glitzer-Glamour-Globus schon im siebten Himmel wähnt, noch das
halten können, was sie ihrem Freund versprochen hat? Wenn der Ruhm zum Rausch
wird, endet er wie dieser – mit Erbrechen und Kopfweh. Zum Glück erwacht die
millionenköpfige Fan-Gemeinde nicht als „Star des Jahres“, sondern trist als
„Ich bin Niemand“.
Notabene: Du sollst Gott allein anbeten, den Erhabenen, nicht irgendwelche Superstars!
Literaturtip:
Wir empfehlen wärmstens die einblättrige, hektographierte und gesalzene „Stimme
der Ungeborenen“, die in den Augen Gottes vielleicht mehr wert ist als ein mit
Millionenaufwand betriebenes Massenmanipulations-Monopolmedium (wir meinen
nicht den Rundfunk), das so verheerend auf das sittliche Empfinden der
einheimischen und zugewanderten Republikaner einwirkt. Adresse: Pfarrer i. R.
Johann Grüner, A-2673 Breitenstein 261. Bezug gegen Spende.
Sogar Madonna sagt: „Fernsehen ist eine Giftkiste“.
Deshalb lässt
sie ihre Kinder (sieben und zwei Jahre alt) nicht fernsehen. Sie gibt ihren
Kindern lieber ein Buch in die Hand. Reumütig sagt sie: „Bis zu meinem 40.
Lebensjahr war ich ein Kasper und Idiot.“ (D 13.5.2003, AP, APA) Da
unterscheidet sich diese Pop-Diva wohltuend von einem alten Kapuzinerpater, der
uns in einer katholischen Zeitschrift angegriffen hat, nachdem wir ihm unsere 9
Thesen gegen das Fernsehen gesandt haben.
Entzieht euch dem
Einfluß des Fernsehens!
Die Hauptaufgabe des Fernsehens ist, von Gott und den uns gestellten
Aufgaben abzulenken.
Es ist nicht deshalb schlecht, weil es eine technische Neuerung ist, sondern
weil es als Medium in der Hand des Feindes ist und zur Manipulation der Massen
mißbraucht wird.
Selbst in oder zwischen gute Programme wird in der Regel ein Schuß Böses
gemischt - und das bleibt hängen und verwirrt die Gemüter und Sinne.
Alternative Freizeitbeschäftigungen: sich mit der Familie beschäftigen, Bücher lesen, beten,
nach Vollkommenheit streben, sich bei Spiel und Sport und in der Natur bewegen,
Hilfsaktionen durchführen, Bibelsprüche auswendig lernen... (4/2003)
- und TV-Kritik – aber richtig (Splitter-Glosse)
Was etika.com
von den wohlbestallten Gesellschaftskritikern in Fernsehen und Literatur sowie
progressiven Deutschlehrern (Schwerpunkt Brecht, Grass und das ganze Gesindel)
unterscheidet:
Wir kritisieren nicht die Gesellschaft von gestern, sondern
die von heute.
·
Es ödet einfach an,
wenn man daran denkt, dass Millionen Mitteleuropäer,
die doch von Gott mit Verstand ausgestattet worden sind, ihr halbes Leben lang
den Täuschungen am Fernsehschirm erliegen, dem 24-Stunden-Geschwafel lauschen
und alles für bare Münze nehmen.
Welchem vernünftigen Menschen
gehen sie nicht auf die Nerven: die
hemmungslosen Schnatterenten und Quasselstrippen vom Typ Arabella, die ewig grinsenden Talkmaster mit ihren schlüpfrigen Bemerkungen wie Thomas Gottschalk,
die blasierten Moderatoren mit der sonoren Stimme, die zu jedem Welt- und
Lokalereignis ihren Senf geben, grundsätzlich alles besser wissen als
Beteiligte und Experten und für die man den Fachausdruck Fernseh-Affen erst noch erfinden muss, und
schließlich gewisse Nachrichtensprecherinnen, die ihre Manuskripte so betont seriös-sachlich verlesen,
als wollten sie ihre männlichen Zuschauer vergessen machen, dass
ihre Bluse offen steht?
Und wer stopft endlich den
TV- und Radiosprechern den Mund, die zu Beginn ihrer Sendung den ihnen völlig
unbekannten Zuschauern und Zuhörern mit wärmsten Worten einen „wunderschönen
guten Tag“ wünschen und am Ende mit innigem Augenaufschlag um ein Wiedersehen
flehen, bis dann nach den Nachrichten der nächste Sprecher dasselbe Ritual
aufführt – und das den ganzen Tag.
Ebenfalls lustig, wenn ein
Radiosender um 9 Uhr vormittags verkündet: Am Abend beginnt es bis auf 700
Meter zu schneien. Der Hörer, zwischen ca. 200 und 300 Meter Meereshöhe,
schaute aus dem Fenster und sah die Schneeflocken tanzen; eine Stunde später
war die ganze Landschaft in einen weißen Mantel gehüllt.
Von der sonstigen Verblödung
ganz zu schweigen - siehe unten.
Wie heißt es doch im Trisagium
zur heiligsten Dreieinigkeit?
„Oh wie kommen mir die Gespräche der Menschen
lügenhaft und voll Schwindel vor im
Vergleich mit den Worten des Lebens, mit denen du zum Herzen jener spricht, die auf dich hören.
Was bedeutet es mir schon, wenn der Sinnenmensch sagt, daß sein ganzes Glück
darin besteht, in seinen Genüssen zu schwelgen?
Was geht es mich an, wenn der Herrschsüchtige sagt, daß er die größte Wonne
darin findet, seinen eitlen Ruhm zu genießen?
Ah, trügerische Vergnügungen, wie habt ihr euch vergleichen können auch nur mit
dem Schatten des Liebreizes, mit der ein Gott, wenn es ihm gefällt, eine treue
Seele zu beglücken weiß?
(21.1.2003)
Wetten, daß... die meisten weiterschlafen? Der Auftritt der in ein durchsichtiges Kleid „gekleideten“
„deutschen“ Sängerin Sarah Connor in Thomas Gottschalks „Wetten dass...“ (die heiligen Namenspatrone der beiden würden sich
im Grabe herumdrehen, wenn sie nicht schon im Himmel wären) sollte jedem
Zuschauer die Augen geöffnet haben. Entzieht euch solch dämonischer
Massenbeeinflussung, meldet den Fernsehapparat ab, bringt den Kasten zum
Sondermüll. Das Fernsehen sexualisiert die Menschen immer mehr. Proteste in
anderer Form sind nutzlos.
"Das Fernsehen ist ein Manipulationsmedium erster Sorte und eines der schlimmsten Übel unserer Zeit." Wer sagt dies? Ein fundamentalistischer Wanderprediger in der Wüste? Nein. Der Schauspieler Ulrich Tukur (44). Er warnt alle: "Die Macht der Bilder ist schlimm. Bilder manipulieren. Ich würde ihnen nie trauen, vor allem nicht im Fernsehen." (Fit for Fun, D 11.10.2001)
Viele Kinder bekommen Kopfweh, weil sie nur vor dem Fernsehapparat oder Computer sitzen und kaum Abwechslung haben. (D 26.9.2001)
Saubere Filme aus Utah. Der Mormone Ray Lines säuberte 250 Filme und betreibt vier Videotheken. Ebenso verleiht der Student Brian Schenk in seiner Videothek "Clean Cut Videos" in Salt Lake City (Utah) nur Filme, die von Sex, Schimpfwörtern, Gotteslästerungen und zu viel Blut gereinigt wurden. Unmoralische Filme wie "Basic Instinct" oder "Eyes Wide Shut" sind nicht zu haben. Denn da müßte man zu viel herausschneiden. (D 5.9.2001)
Die Fernsehfee, die Werbung aus
dem Programm ausblenden kann, ist vom Berliner Kammergericht für zulässig
erklärt worden. Mit dem winzigen Gerät können Eltern auf Sex- und Gewaltszenen
blockieren. Der Kölner Privatsender RTL sieht seine wirtschaftliche Grundlage
bedroht. Hersteller: TC Unterhaltungselektronik AG, Koblenz. (D 25.7.2001) Eine Frechheit sondergleichen. Bilden sich
die Fernsehfritzen doch tatsächlich ein, der Staat müsse dafür sorgen, daß die
dummen Konsumenten das Werbediktat mit all seinem Schund und Schmutz ohne
Widerworte über sich ergehen lassen.
Fernsehen belastet Kinder mehr als Schulstress. Die emotionale Belastung erhöht unmerklich die Herzfrequenz. (Universität Freiburg, "Ärztliche Praxis", D 14.7.2001)
"Das
Fernsehen ist zwar voller Erotikmagazine und -filme, aber die Aufklärung hat keinen Platz mehr."
(Erika Berger, Sexualberaterin, 2.8.2001)
Ein
Sohn verlangte von seinem Vater, er solle
den Fernsehkasten leiser stellen. Das Vater (78) holte
ein Gewehr und erschoss den Sohn (39), die
Schwiegertochter (43) und sich selbst. Zurückgeblieben sind vier Kinder
zwischen acht und 16 Jahren. (D 5.7.2001)
Kinder
und Jugendliche können "sexualisierte Gewalt" im Fernsehen emotionell
nicht verarbeiten. Die tägliche
Präsenz von Gewaltdarstellungen auf dem Bildschirm, die Intensität und die
Summe steigern die Wirkung zu einem unzumutbaren Gefährdungspotential. Die
Medienanstalt Sachsen-Anhalt kritisierte die wachsende Verbreitung
jugendgefährdende Inhalte in den elektronischen Medien scharf. Junge Zuschauer
werden desorientiert und verunsichert. Es gebe unkontrollierte Entwicklungen
mit grausamsten Gewaltszenen und entwürdigenden Sexualdarstellungen. (D
16.6.2001)
Indische
Sikh-Aktivisten von der National Akali Dal Party verbrennen in Neu Delhi aus Wut über immer
mehr obszöne Szenen Fernsehapparate. (D 12.6.2001) Bravo, Sikhs und Hindus
geben ein Beispiel für die Christen!
Sikhs
of the National Akali Dal
party burn a television set. They protest against obscenity in some Indian tv programmes.
Al Presidente della RAI-RADIO TELEVISIONE ITALIANA, viale Mazzini 14, I-00195 ROMA. Egregio signor
Presidente, autorevoli personalità hanno constatato che la
RAI non svolge più quel servizio pubblico per il quale viene autorizzato
dallo Stato e finanziato dal canone. Ritengo anch´io
che la RAI, imitando le peggiori reti private,
trasmette programmi che non rispondono più né ai valori fondanti della civiltà
cristiana, né alle giuste esigenze del pubblico italiano. Essa si è ridotta a canale d´immorale
avanspettacolo e faziosa disinformazione, danneggiando soprattutto le anime dei
più deboli e dei minori.
Poiché non è giusto che il nostro denaro serva
alla produzione e alla diffusione di tale spazzatura televisiva, sappia che
molte persone prendono in seria considerazione la possibilità di non pagare più
il canone, avvalendosi della clausola legalmente prevista nella casella 2 punto D
del libretto URAR per gli abbonamenti.
Per evitare si arrivi a questo estremo, bisogna che la
RAI torna a rispettare i valori cristiani, il proprio ruolo
istituzionale e i codici di auto-regolamentazione che aveva sottoscritto.
Fiducioso che Lei vorrà tener conto della mia critica costruttiva, la
saluto cordialmente.
Nome e cognome, Città, Provincia, Data: ……. / …………/ 2001. Firma:
………………………………………
(un´azione di: SOS Ragazzi, Viale Liegi, 44, I-00198 Roma, Tel. 06 / 807 20
24. Guido Vignelli, Direttore. Conto Corrente Postale
N. 5718 4004 Associazione Tradizione Famiglia Proprietà, Roma, Progetto SOS
Ragazzi)
Il giudice tutelare: “No
alla tv nella camera dei bambini”. (la Repubblica,
Roma, 6.6.2001, p. 24 Cronaca)
TV-Pseudostars wie Zlatko hochgejubelt – dann
ausgespuckt. (Werner Faulstich,
Medienwissenschaftler, Lüneburg) Aber das Publikum will den „Schrott mit den Nichtskönnern“,
sagte die
Medienwissenschaftlerin Ricarda Strobel bei den 34. Mainzer Tagen der
Fernseh-Kritik. (D 17.5.2001)
Dumm, aber prominent. Medienforscher Jochen Hörisch,
Mannheim: „Diejenigen sind prominent, die fachlich inkompetent sind.“
Talkshow-Moderatorin Bettina Böttinger sagte, die Zuschauer seien in den
vergangenen Jahren an immer stärkere Reize gewöhnt worden. „Wenn man auf Nummer sicher gehen
will, holt man sich die Prominenten und tut noch ein bisschen
Busen dazu.“ (D 16. 5.2001)
TV: Die Wirklichkeit geht verloren. Davor warnte ZDF-Intendant Dieter Stolte; er
bezichtigte die Spaßgesellschaft einer „voyeuristischen Selbstinszenierung“.
Fernsehkritikerin Elke Schmitter konstatierte eine
„Trivialisierung“ und stellte kaltblütig fest: „Ich schäme mich für Menschen,
die intelligenter aussehen als ihr Text“. (D 15.5.2001) Das geht uns täglich
auch so, da wir leider aus beruflichen Gründen nebenher die „Glotze“ laufen
lassen müssen.
Immer mehr leben ohne Fernsehen. Gewinn an Freizeit – Mehr Kontakte –
Befreiung von allmählichem Suchtverhalten. „Das Ende des
Fernsehgeräts ist die Chance, du selbst zu sein.“ Unter diesem Motto laden englische
TV-Boykotteure ein: www.whitedot.org
, deutschsprachige unter www.tvkiller.com
. Fernsehen ist nämlich Zeitverschwendung und ein Motivationsunterdrücker; das
Motto „Töte deinen Fernseher und genieße das Leben“ gleicht einem ein
Rettungsanker. Einer Studie des
Kommunikationsforschers Peter Sicking zufolge gibt es drei Typen von TV-Verweigerern: die
einen sind es aus ideologischen Gründen, andere verzichten aufgrund von
Zeitmangel (Anm.: wir gehören zu beiden) und eine dritte Gruppe besteht aus ehemals
TV-Suchtgefährdeten. Die Verzichtler freuen sich über
„den Zeitgewinn, eine intensivere Lebenserfahrung und mehr Wohlgefühl“, wie es
der gms-Berichterstatter formulierte. Versäumen tut
„niemand nix“, denn es gibt ja Tageszeitungen, Zeitschriften und Internet. Und
letzteres hat unbestreitbar einen Vorteil: „Beim Fernsehen lassen wir uns
berieseln, beim Internet müssen wir aktiv entscheiden.“ (Clemens Schwender, Berlin) (D 5.4.2001)
In Guarapuava
(Brasilien) rufen evangelische und katholische Pfarrer zum TV-Boykott auf. Es gebe zuviel billigen Sex, sagte Joao Nery
von der Methodistenkirche. (D 4.4.2001)
Karl Moik beklagt
Volksverdummung - ORF brüskiert China
Der „Musikantenstadl“-Moderator nannte als
heutige Devise beim Fernsehen: „Je weniger du kannst, umso
besser.“ Zu „Big Brother“ und „Girls Camp“ meinte er: „Das ist schon fast
Volksverdummung, eine Schande.“ (D 13.3.2001) Da fällt uns nachträglich eine
Notiz zu Moiks größtem Lebensereignis, seinem Musikantenstadl in Peking in die Hände: So schön die
Sendung war, so hat der ORF doch – bewusst – die
Gesetze der chinesischen Höflichkeit , der
Gastfreundschaft und des Anstandes
übertreten. Wie kann man einem Volk, das die Ein-Kind-Politik mit allen Mitteln
bis in die Weiten Sinkiangs und die Schlachten Yünnans (die
moderne Schreibweise verwirrt meistens) durchsetzen will, zwei tief dekolletierte blonde Tänzerinnen
aufdrängen, die im Walzertakt den angeblich 800 Millionen Zuschauern
„einheizten“. Eine geniale Massenverführung (wir verzichten aus gewissen Gründen auf das passendere Wort). Anzüglich auch die Schlußszenen: der zweideutige Blick Karl Moiks und der lange Kuß in einem Land mit Jahrtausende
alten strengen Sitten. Da haben die ORF-Sex-Strategen (einmal werden ihre Namen schon noch bekannt werden) die ganze gute
Botschaft der österreichischen und deutschen Volkskultur ihren Stempel
aufgedrückt. Ohne Sex darf es anscheinend keine solche Sendung geben. Und
selbst Begeisterte gaben zu: Die Schweizerin am Anfang und Stefanie Hertel mit
ihren modernen Liedern haben absolut nicht zum Volksmusik- und
Operettencharakter der Sendung gepasst.
„Die Berlusconisierung
der Medien schreitet voran“,
beklagte sogar Altbundespräsident Richard von Weizsäcker. Zeitungen und Sender
gingen ihrer Aufgabe häufig ohne Moral nach. (D 10.3.2001)
„Ich ertrage das Fernsehen
keine zwei Minuten mehr“, bekannte Harald Schmidt, TV-Unterhalter. (TV Today,
17.2.2001) Den Kommentar denkt sich jeder selbst.
Für einen Fernsehauftritt
sollte sie Schmiergelder zahlen. Weil die Schlagersängerin Manuela dies enthüllt und
einen Musikredakteur belastet hatte, wurde sie in zahlreichen Medien jahrelang
gemieden, schreibt dpa. Das Teenager-Idol starb am 13.2.2001 mit 57 Jahren an
Krebs. (D 15.2.2001)
Einen einwöchigen
Fernsehboykott von RTL und SAT.1 haben auf Initiative der
evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen in Südhessen 650 Christen
durchgeführt. Sie erklärten schriftlich ihren Verzicht, um gegen menschenverachtende
Sendungen wie „Big Brother“ und „Girls Camp“ zu protestieren. (D 10.2.2001)
„Irgendwann reicht es den
Zuschauern“, sagte
der gar nicht so einfältige Zlatko Trpkovski (25) zu
den Reality-Shows wie „Girls Camp“ und „House of
Love“. Er ist bundesweit berühmt geworden, weil er in der ersten deutschen „Big
Brother“-Schau volkstümliche und andere Sprüche
klopfte. (D 7.2.2001) Und hat diesmal sicher recht. Obwohl wir uns an den
bewährten Spruch eines früheren Tiroler Chefredakteurs halten, der in Jahrzehnten
zu der weisen Erkenntnis gekommen war: „Man kann
den Leser nicht für dumm genug halten.“ In wie viel höherem Maße mag dies für
Fernsehzuschauer gelten!
Inno
alla droga, scandalo a DomenicaIn. Gli “Articoli 31” cantano un brano che invita alle
legalizzazione. (Corriere della Sera 12.2.2001) In einem
merkwürdigen südamerikanischen Lied, einer Abwandlung des Schlagers „La Cucaracha“ (= Schabe, Kakerlak, Kellerassel, Schildlaus),
gesendet am 13.2.2001 um 10 Uhr herum vom Sender Bozen, war davon die Rede, was
passiert, wenn man kein Marihuana nimmt. Immerhin eine Hinführung zum Thema.
Zum x-ten Mal führen wir das Argument an: Wenn Drogen legalisiert werden,
müssen jene, die davon leben, etwas anderes suchen. Was werden sie tun? Sich
auf Einbrüche, Erpressungen und dergleichen spezialisieren.
Vatikan attackiert
RAI-Programme. L´Osservatore Romano: „Man will Zügellosigkeit als modisch
verkaufen...“ Kein Wunder, dass immer mehr Personen
in den letzten drei Jahren die Zahlung der TV-Gebühren verweigern. (D 8.2.2001)
Schlagersänger Peter Alexander : „Das Fernsehen ist so brutal, ordinär und billig geworden.“ (D
8.2.2001)
Sexfreie Versionen von 160
Filmen bietet
Ray Lines in Utah mit seinem Videoverleih „CleanFlicks“
(saubere Streifen) an. Auch Flüche und viel Blut eliminiert er. (D 1.2.2001)
Schwindel um Gottschalks
Wette? „Wetten,
dass?“ im Zwielicht. Modezar Rudolph Moshammer bestätigt Trickserei. Der „Weser-Kurier“ hatte berichtet, dass mehrere Dutzend Fans mit CD, Trikot, Aktie und
Kochbuch an der Halle abgewiesen worden seien. Nur 14 Zuschauer seien auf die
Bühne gelangt, 50 hätten es jedoch sein können. (Südwestpresse, Ulm, 24.1.2001,
Blick in die Welt) Das ganze Fernsehen ist ein Schwindel, denn es gaukelt
dem Zuschauer eine Scheinwelt vor und macht ihn süchtig.
Fernsehen
im Niedergang. Viele haben das Gefühl, daß das Fernsehprogramm immer schlechter wird.
Private: Nach dem Quiz sinkt das Niveau. ARD und ZDF meist trivial und
langweilig. Talkshow „Arabella“: Die Blamage anderer ergötzt die Zuschauer.
Frage an die Fernsehkritikerin „Ponkie“ von der
Münchner „Abendzeitung“: Wann hat der Niedergang des Fernsehens begonnen? „Ponkie“: Der läuft kontinuierlich, seit es die Privaten
gibt. (Südwestpresse Ulm, 23.1.2001, Die Vierte Seite)
Die
TV-„Komödie“ „Ehemänner und andere Lügner“ (ZDF 21.1.2001, 20.15 h) war psychologisch so gekonnt aufgebaut, daß sie sehr viele Ehefrauen in
ähnlicher Lage zu derselben Maßnahme veranlaßt haben dürfte wie Evelyn Hamann:
Der untreue, in diesem Fall sogar reumütige Ehemann bekommt – hier nach langem
seelischen Kampf der Hauptdarstellerin -
den Laufpaß, die Ehe wird geschieden, die Familie vollends zertrümmert.
Wir wollen die Fehltritte der Ehemänner keinesfalls entschuldigen, im
Gegenteil, aber man sollte die Chance zu einem Neubeginn nicht so radikal
ausschließen, wie es in dem Psycho-Drama (denn der Ausdruck Komödie ist gelinde
gesagt eine Frechheit, zumal alles tragisch endet) der Fall war, zumal wenn
heranwachsende Kinder da sind und der Schuldige – der außerdem ein Opfer der ihm
von manchen Medien eingeredeten blödsinnigen „Evolutionstheorie“ ist - reumütig zurückkehren möchte. Die
Fernsehstrategen und Massenumerzieher bemühten sich,
den Eindruck zu erwecken, als ob mit der Loslösung der Frau von der Familie
alle Probleme blendend gelöst seien.
Dabei ist meistens das Gegenteil der Fall. Denn welche Chancen haben denn im
Durchschnitt solche ältere Frauen? Ihr Schicksal lautet: Vereinsamung.
Weniger Fernsehen senkt die
Aggressivität von Kindern. US-Studie von Thomas Robinson. http://www.archpediatrics.com
. Ähnlich: Hoher Fernsehkonsum stumpft Kinder emotional ab; sie werden weniger
kreativ. Vielseher zwischen elf und 15 Jahren sind
auch körperlich nicht so wenig. (Freiburger Studie, D 17.1.2001)
ORF 2 verhöhnt das Lied „Stille Nacht“, indem es diese
heilige Weise als Hintergrundmelodie zu
banalen, hektischen Einkaufsszenen – zum Teil im Comicstil aufgezogen –
verwendet. Zum Schluß ertönt im Hintergrund „Christ, der Retter, ist da“. Wir
können uns nicht vorstellen, daß Christen so etwas fabrizieren. (21.12.2000, 22.22 h)
Für Gesichtswechsel am Bildschirm. Muß man wirklich
seit Jahren und Jahrzehnten immer die gleichen Gesichter als
Nachrichtensprecher und –sprecherinnen sehen, die so
vielen Christen widerwärtig sind? Wichtige Meldungen werden weggelassen, andere
manipuliert, nur ein Teil entspricht den Richtlinien für eine objektive,
unparteiische Berichterstattung. Schon wenn sie den Mund auftun, hat man das
Gefühl, jetzt kommt wieder eine Lüge. Und sie bilden sich ein, wir merken es
nicht... (Das betreffende Land verschweigen wir lieber, um nicht strafrechtlich
belangt oder dem bekannten Kesseltreiben ausgesetzt zu werden.)
Halbnackte Sprecherinnen ziehen immer mehr Publikum an.
In Russland wie in Sizilien; die dortigen „Macher“
sind Video Golfo und Sergio Petta
in Gela.
TV im Zimmer: Kinder schlafen schlecht. Das ist ja logisch.
Schließlich warnt die Bio-Bewegung nicht umsonst vor Strahlen in Schlafzimmern.
Glücklicherweise kommen jetzt – nachdem viele Opfer des Leichtsinns schon
bleibende Schäden davontragen - auch Ärzte und Wissenschaftler zu dieser Erkenntnis, so
der Chefarzt der Kinderklinik Köln-Porz, Alfred Wiater.
(D 17.11.2000)
Der Fernsehapparat ist für jedes dritte Kind
zwischen sechs und 13 Jahren der wichtigste Gegenstand. Nur drei Prozent würden ihre
Eltern mitnehmen, wenn sie auf einer einsamen Insel leben müssten.
(Umfrage des Kindersenders Fox Kids, D 3.11.2000)
Der oberste britische TV-Sittenwächter Lord Holme of Cheltenham (64, verheiratet, Liberaldemokrat) trat von
seinem Posten als Präsident der Broadcasting Standard
Commission zurück. „News of the World“ hatte
gemeldet, dass er zwei Geliebte und ungewöhnliche
sexuelle Vorlieben hatte. (24.20.2000) Das
erinnert uns an den verschmitzten Vorgesetzten in Edgar-Wallace-Filmen.
Als "Zeitgeist-Idiotie von globalem
Ausmaß" prangert
Ex-ORF-Generalintendant Gerd Bacher die "Reality Soaps" an, die jetzt
auch vom Österreichischen Rundfunk ausgestrahlt werden. Der "neue
Gott" sei der Markt, sein "heiliger Ungeist" heiße Werbung. (D
25.9.2000)
Wie ein Vergewaltiger vorging, wurde in einer Sendung von
"Aktenzeichen XY" genau geschildert. Ein 16jähriger Wiener machte es
nach. (D 19.9.2000)
Für Erwachsenenfilme Werbung unter Teenagern. "Das Ziel ist, daß
jeder zwischen zwölf und 18 den Film wahrnimmt", steht im Werbeplan für
einen Streifen, der wegen seiner Brutalität nur für Erwachsene freigegeben ist.
(D 11.9.2000) Die US-Unterhaltungsindustrie weiß, wie man Geld verdient, und
der Teufel, wie man Seelen fängt.
Als "niveaulose Talkshow-Kultur" verdammte der Präsident des
Goethe-Instituts, Hilmar Hoffmann, das, was die deutschen Fernsehsender dem
Volk vorsetzen. Die Sendungen seien heruntergekommen und furchtbar. Er schaue sie
sich schon lange nicht mehr an. (D 26.8.2000)
Perversionen in jedes Haus. Perversionen
werden im Fernsehen als alltäglich dargestellt, weltweit verbreitet und von
nicht wenigen zu solchem Tun Bereiten nachgeahmt. Beispielsweise
verhörte die angeblich erotischste Frau Deutschlands namens Iris Berben (wir möchten nicht in ihr Inneres sehen, auf ihre
Verstrickungen, Absichten und Zukunftsaussichten) als Kommissarin Rosa Roth
einen Mann, der angab, seiner unersättlichen Frau ständig neue Männer zuführen
zu müssen. (12.8.2000, ZDF, 20.15 h) So wird die Phantasie angeregt - aber
in die falsche Richtung. Während die Dämonen gierig auf neue Seelen lauern,
brauchen anscheinend Millionen Fernsehzuschauer ähnlich wie die Drachen in
Märchen und Sagen ständig frisches Menschenfleisch. Doch irgendwann einmal
taucht ein wackerer Recke auf und macht dem Graus ein Ende.
Wer fern sieht, ist selber schuld. Am 11.8.2000
zufällig anderthalb Stunden Gott die Zeit gestohlen und nebenher im ZDF um 18 h
"Der Landarzt" angesehen: Ungeordnete Liebe gab der Sendung den
"Pfiff", Effekt: Verwirrung der Geister. Um 18.55 h im ARD-Fernsehen
Mr. Bean "Merry
Christmas": Weihnachten verächtlich gemacht, Krippe für blöde Gags
mißbraucht: Dinosaurier stört Heilige Familie, Hubschrauber fliegt mit
Jesuskind davon usw. Wer an Blasphemie und Unmoral Gefallen hat, wird diesen
"Spaß" eine Ewigkeit lang, seine eigene Dumm- und Bosheit sowie den
gerechten Richter verfluchend, genießen können. Denn sicherlich gibt es auch in
der Hölle eine Art Fernsehen. Manche TV-Themen dieser Tage (Mitte August)
werden wohl wiederkehren, doch in ihrer wahren Bedeutung: Das geht von der
lesbischen Unzucht bis zur Verherrlichung der griechischen und anderen
heidnischen Götter.
Verblödung. Gegen die Privatsender zog der frühere
ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser vom Leder. Er sprach von einer Verflachung der
Programme und der Verblödung des Publikums. Endlose Laber-Shows breiteten
Intimitäten öffentlich aus. Stafen Raab, Guildo Horn,
Verona Feldbusch und dergleichen Stars seien Sprachverhunzer
aus Prinzip. (D 30.5.2000 dpa)
Filme für Kinder werden immer
gewalttätiger. Experten erklärten, das dauernde Anschauen solcher Szenen schade
Kindern. (D 26.5.2000)
Mai i bimbi davanti
alla tv da soli! Giovanni Bollea,
psicologo: ci vuole una legge per vietarlo al di sotto dei
6 anni. (la Repubblica, 5.5.2000)
Vola dal balcone
per imitare i Pokémon: Matteo, quasi 5 anni, si è arrampicato sul terrazzo ed è precipitato nel
vuoto. Caduto per quattro piani, è in coma. Stava guardando in tv i cartoni
animati. (la Repubblica, Roma, 5.5.2000)
Das "Image einer ordinären und
animalischen Gesellschaft" verkörperte die Gruppe "Ping Pong" mit ihrem
Eurovisionsbeitrag "Sameah", sagte der
stellvertretende israelische Erziehungsminister Shaul
Yahalom. Wir erklären uns mit dem Politiker der
Nationalreligiösen Partei NRP solidarisch. In der
provokativen Sex-Show küssen sich Homosexuelle. Vor zwei Jahren hatte der/die
Transsexuelle Dana den Grand Prix d´Eurovision
gewonnen. (18.4.2000)
Kleinkinder nie allein fernsehen lassen!
Man
dürfe sie der geballten Wirkung dieses Mediums auf keinen Fall ungefiltert
aussetzen, sagte der Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann.
Das Fernsehen dränge das Familienleben an den Rand und beherrsche das Leben
jeder dritten deutschen Familie. (D 12.4.2000)
Elite verzichtet aufs Fernsehen
Aus
ideologischen und kulturellen Gründen. Prof. Irene Neverla,
Universität Hamburg: "Es ist die gesellschaftliche Elite der
hochgebildeten und gut verdienenden Großstädter, die sich bevorzugt vom
Fernsehen abwendet." Eine Gruppe hat keine Zeit zum Fernsehen, weil sie
Hobbys pflegen und Verpflichtungen haben, die andere Gruppe will von der Sucht
loskommen. Bewußte Nichtfernseher erfreuen sich einer intensiveren Lebenserfahrung, Zufriedenheit, innerer
Freiheit und Ruhe. Zeitgewinn ist der größte Vorteil. "Fernsehen verschlingt die knappen Zeitreste, die uns
noch zur freien Verfügung bleiben." (Neverla) Dank
und bravo!
Zu viel Fernsehen läßt Kinder schlecht
schlafen. Jedes 20.leide an Alpträumen. 15
Prozent der Fünf- bis Zwölfjährigen seien Schlafwandler, berichtete die
"Ärzte-Zeitung". (D 4.4.2000)
Così la Rai diffama chi la critica. Uno sceneggiato tv ("la squadra", 25 secondi) presenta "il
Giornale" come il quotidiano dei pedofili. (Il
Giornale, Milano, 25.3.2000)
TV: 24 h Umerziehung der Menschen in
aller Welt zu Ehebrechern. Dies zeigen die täglichen Programme rund um die Uhr. Sex, Unmoral, Ehebruch werden verharmlost, als normal
dargestellt. Alle tun es ja. Kleines Beispiel: Im Krimi "Ein Fall für
zwei" (ZDF 23.3.2000, ab 17.40 h) fragt der Detektiv sinngemäß eine Frau:
"Nur Sex gehabt, oder war mehr dran?" Dies ist die Taktik des
Teufels: Er verdreht alles, stellt alles auf den Kopf. In Wirklichkeit setzt
Sex Liebe voraus.
Beim Fernsehen wird einem das Böse
aufgezwungen, beim Internet kann man es frei wählen. Man kann aber
auch das Gute wählen, was beim Fernsehen viel schwieriger ist, weil die
zwischengeschaltete Werbung viel Unmoral enthält.
Durchschnittlicher TV-Konsum in
Deutschland 1999: 3 Stunden und 5 Minuten. (D 24.2.2000)
Mehr Gewalt wegen Privat-TV.
Joachim
von Gottberg von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen stellte fest:
Gewalt nahm ihren aufschwung, als immer mehr private
Sender auf den Markt drängten. (15.1.2000)
Jedes vierte Kind im Westen und jedes
zweite im Osten hat einen eigenen Fernsehapparat. Womöglich
noch im Kinderzimmer, was außerordentlich gesundheitsschädlich ist wegen der
Strahlen. (D 4.1.2000)
Journalisten wegen völliger Verblödung
nicht mehr in der Redaktion einsetzbar. Die polnische Tageszeitung "Rzeczpospolita" hat 25
ihrer Journalisten rund um die Uhr sieben Tage lang fernsehen lassen.
Diejenigen, die danach noch ansprechbar waren, durften über ihre Erlebnisse
Buch führen. Sie hatten in dieser Zeit über 1000 Leichen, über 2000
Schlägereien, Verstümmelungen und Folterszenen gesehen und 60 Fälle von etwas,
das die Zeitung als "scharfe Erotik" umschrieb. 500-mal war geflucht
worden (die Flüche der Reporter nicht mitgerechnet). Einige der Kollegen sind
möglicherweise wegen völliger Verblödung nicht mehr in der Redaktion
einsetzbar. Sie haben die zahllosen "Wetten, dass"-Imitationen
verfolgen müssen, die besonders die Privatsender ihren Zuschauern servieren.
Die kosten fast nichts, sind enorm beliebt und bilden. ... Erlaubt ist, was
gefällt. ... Wir haben es so gewollt. (Klaus Bachmann in der Stuttgarter
Zeitung vom 24. 12. 1999, S. 22)
44 Prozent der Mütter sind gegen Teletubbies. Ein Viertel der Mütter steht der Serie
geradezu mit Abscheu gegenüber. Mit dem Bildungsstand wächst die Abneigung
gegen die TV-Serie. (D 22.12.1999) Schade, daß die Eltern heutzutage oft
nicht klüger sind als ihre verdummten Kinder.
Fernsehapparat ist das wichtigste Objekt
des Jahrhunderts. Dies meinten Franzosen bei einer Umfrage von "Le Parisien2. Es folgen Computer, Handy, Transistorradio,
Schnellkochtopf und Mikrowelle. (21.12.1999)
Ideen, die sie sonst nicht hätten. Videos können
bei Jugendlichen Gewalttaten auslösen, sagt der Medienpsychologe Jo Groebel. "Jemand, der auf dem Berg wohnt, wird nie auf
die Idee kommen, ein boot zu bauen." (D 2.12.1999)
Brutale Szenen schlecht für Kinder. Angstauslösend,
kaum zu verarbeiten. Dies sagt sogar Bundesfamilienministerin Christine
Bergmann (SPD). (D 1.1.21999)
Fernsehwerbung hat schädliche
Auswirkungen auf Kinder. Prof. Stefan Aufenanger warnte:
"Es wird vorgespielt, mit bestimmten Produkten die Probleme des Alltags
lösen zu können oder sich besser zu fühlen." (Zeitungen vom 9.11.1999,
dpa)
Dicke Kinder sollten Fernsehen und Computerspiele
meiden. (Grünes
Kreuz Marburg, Zeitungen vom 16..9.1999 dpa) Nicht nur sie.
Zu viel Fernsehen ist eine der Hauptursachen für
Kopfweh bei Kindern. Kinderärzte empfehlen Bewegung und frische Luft. (Zeitungen vom
14.9.1999 dpa) Die Ärzte werden immer
vernünftiger und mutiger - ein Lichtblick.
Jeder sechste Jugendliche orientiert sich an den Talkshows im Fernsehen. (Studie, Zeitungen vom
11.9.1999 APA, dpa) Selber schuld.
Verhaltensauffällig sind sie und weisen Rückstände
in der geistigen Entwicklung auf. Wer? Natürlich Kinder, die sich viel in der Fernseh-
und Computerwelt aufhalten. Dies erklärte der Berufsverband der Kinder- und
Jugendärzte in Köln unter Hinweis auf "Teletubbies"
und dergleichen. (Zeitungen vom 7.8.1999 dpa) Schuld der Eltern.
Ein Fernsehverbot für alle Kinder unter zwei Jahren
und Kinderzimmer ohne Fernsehapparate forderten amerikanische Kinderärzte. (Studie, Marjorie Hogan, 6.8.1999) Bravo, Ärzte.
Fernsehen macht Kinder krank. (am Samstag, 13.3.1999, in
allen guten Tageszeitungen, Auszug unter Pressestimmen)
"Wir können nicht mehr lange tatenlos
zuschauen, wenn sich die Moderatoren nachmittags nicht an die
Jugendschutzbestimmungen und die selbstauferlegten Verhaltensgrundsätze halten", sagte
Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Arbeitsstelle Jugendschutz und Programm der
Landesmedienanstalten in Deutschland und Präsident der Bayerischen
Landeszentrale für neue Medien (BLM). Nach Gesprächen
sei in zahlreichen Sendungen noch keine Verbesserung festzustellen.Die
Medienwächter haben TV-Sendern die Verlegung
umstrittener Nachmittags-Talkshows in die Abendstunden angedroht.
(Südwestpresse 23.4.1999) 40TV0019
Fernsehen schon für Babys. Einen Riesenerfolg hat die
seit zwei Jahren laufende und in 30 Länder verkaufte BBC-Fernsehserie "Teletubbies" für Kleinkinder. Dipsy,
Laa-Laa, Po und Tinky-Winky
beschränken sich in ihrer Konversation auf die Babysprache wie "eh-oh" und "uh-oh".
Die einfachsten Handlungen werden endlos wiederholt. Konservative US-Christen
sprachen von "Teufelswerk". (3/1999) Wohl nicht ganz
ohne Grund, denn immerhin werden schon die Kleinsten an den Bildschirm
gefesselt. 40TV0018
Die Opfer werden ausgeblendet, das Leiden wird in 75 Prozent
der Gewaltszenen in amerikanischen TV-Programmen nicht gezeigt, Gewalt bleibt
ohne Konsequenzen. Dies hat Jo Groebel, Direktor des
Zentrums für Medienkompetenz an der niederländischen Universität in Utrecht,
festgestellt. (Zeitungen vom 11.3.1999 APA) 40TV0017
Fernsehnachrichten sind eine "perverse Form des
Entertainments". Dies sagte der amerikanische
Filmstar Bruce Willis, Noch-Ehemann der mit zweifelhaften Aufnahmen zu Ruhm
gekommenen Demi Moore. In der "Bunten" meinte der Schauspieler:
"Das Fernsehen impft die Menschen regelrecht mit Horror-Injektionen",
denn ständig würde Gewalt gezeigt. ("Bunte", 25.2.1999) 40TV0016
"Fernsehen macht krank, blind und blöd". In der Kinosatire "Late Show" zerreißt Regisseur Helmut Dietl mit diesen
Worten die TV-Branche ob ihrer Machenschaften. Der Konkurrenzkampf um
Einschaltquoten mache die gehetzten Kollegen früher oder später zu
"seelischen Krüppeln". (Bissige Anmerkung: zu denen sie selbst
Millionen naive Zuschauer gemacht haben.) Es wird "gelogen, betrogen,
getrickst und geschoben", gesteht sogar TV-Liebling Thomas Gottschalk im
"Stern", dem die Nation zu Füßen liegt. (18.2.1999) 40TV0015 (0I4029)
Yeti-Film Fälschung. Ein legendärer Film, der
öfters im Fernsehen zu sehen war, beruht auf einem unzulässigen "Trick".
Ein 58jähriger Mann gestand jetzt im US-Bundesstaat Washington, daß er 1967 in
ein Affenkostüm geschlüpft war und gefilmt worden war. (4.2.1999) Wenn
einmal aufkommt, was alles an Fernseh-Dokumentarfilmen gefälscht ist, dann ...
40TV0014 (0I4028)
Fernsehen: Gewalt an Kindern. 1998 zeigte das
deutsche Fernsehen 439 Spielfilme und Serien, in denen wehrlosen Kindern Gewalt
angetan wird. Am meisten suchten so die privaten Sender ihre Einschaltquote zu
erhöhen, gefolgt von den Dritten Programmen, ARD und ZDF. (Analyse von "Hörzu", Ende Januar 1999) 40TV0013
(0I4024)
Um mit dem Fernsehen
"abzurechnen", schoß eine Frau in Salt Lake City (Utah/USA) zwei
Angestellte eines TV-Senders nieder. Was ihr das Fernsehen angetan hatte,
erfuhr man aus der Zeitungsmeldung vom 15.1.1999 nicht. 40TV0012
(0I4021)
Jeder erwachsene Westeuropäer sieht neun Jahre fern.
1997 guckte
er 198 Minuten am Tag in die Röhre. In den USA lag der Durchschnitt bei 239
Minuten. Dies ergab die Studie "Television 1998" laut IP-Geschäftsführer Walter Neuhauser,
Düsseldorf. 40TV0011 (Presseberichte 19.11.1998 APA)
In der populären ARD-Fernsehserie
"Lindenstraße" spielt Georg Uecker den schwulen
Carsten Flöter. Caroline Bock berichtet in einem
dpa-Feature: "Als erster Homosexueller in einer deutschen Fernsehserie hat
Uecker - der auch im wahren Leben Männer liebt -
nicht nur Liebesbriefe bekommen. ,Damals gab es viele
Drohbriefe, jetzt nicht mehr. Daran kann man auch sehen, daß die Zeiten offener
geworden sind.'" (4.11.1998) 40TV0010 (0I4017)
Die Kultur der 90er Jahre ist zu
vergessen: Mode (fast nackt), Fernsehen und Filme (Hauptthemen
Ehebruch und Verbrechen)... Aktuell 4 40TV0009 (0I4016)
Wer die Sender hat, hat die Macht..Aktuell 4
... Das Fernsehen startete übrigens 1952, die Privatsender 1984 mit einem Kabelpilotprojekt. Jeder Deutsche nutzt den Hörfunk im Schnitt 177 Minuten pro Tag, das Fernsehen 183 Minuten. (Südwestpresse 17.10.1998 Dieter Keller) Wer hat heute die Sender? 40TV0008 (0I4015)