ETIKA

FERNSEHEN

www.etika.com

40TV0

TV AKTUELL

22.5.2014

Wie das Fernsehen dich verändert

Der 7-Schwaben-Trick. Am Samstag, 17.5.2014, stiegen neun Schwaben, sieben Männer und zwei Frauen, in Kaltern in den Tramin-Express. Der erste, mit verschlagenen Zügen, zahlte nur für sieben Personen. Der Busfahrer ließ die Gruppe ungezählt passieren. Im Bus brüsteten sich die Touristen: Der Trick „funktioniert immer“. Neudeutschland hat unter dem Einfluss des Fernsehens fast schon das Unmoral-Niveau, sprich die Dekadenz der Vereinigten Staaten von Amerika erreicht. Denkt man an die Filme aus Hollywood, an die englische Musik, an die Kapitalisten in der Wall Street, ihr Wirtschafts- und Machtimperium, dann muss man sagen: Khomeini hatte recht … Und Saufen (z. B. „Veneziano“ am Waltherplatz) ist bei den Neudeutschen ebenso Mode wie in den USA, England und Russland. Deutschland ist nicht mehr.

Nichts Gutes im Fernsehen, in das der Teufel und seine Spießgesellen nicht auch Böses mischen zum Verderben der Seelen. (etika.com 17.6.2012)

In 39 Prozent der Kinderzimmer flimmert ein Fernseher. 41 Prozent der Kinder besitzene in Handy. Je höher der Bildungsabschluss der Eltern, desto weniger Fernseher im Kinderzimmer, aber mehr Computer. (NWZ 31.5.2012 dpa)

Würde ETIKA-Filmpreise vergeben, so fielen sie zu 90 Prozent an Filme der 20er, 30er, 40er und 50er Jahre. Der Mist von heute kann sich doch nicht vergleichen mit Abenteuerfilmen wie „Der Schatz der Sierra Madre“ von 1947 oder den alten Agatha-Christie und Edgar-Wallace-Filmen. Müssten wir aber für 2012 einen Preis vergeben, dann würden wir ihn der herzerfrischenden, humorvollen Kriminalkomödienserie „Alles Klara“ mit Wolke H. und den anderen drei ausgezeichneten Ermittlern von Quedlinburg vergeben (ARD April/Mai 2012, donnerstags um 18.30 h, Alternative zur oft unsympathischen ZDF-Serie Soko Stuttgart). Bessere Darsteller als diese vier hätte man nicht aussuchen können. Klara ist super. Beim Kommissar weiß man allerdings oft nicht, ist er dumm oder stellt er sich nur so. Eine Augenweide und ein Ohrenschmaus. Noch schöner wäre es, wenn der Regisseur die Sexpuppen weggelassen hätte, die der Serie einen negativen Anstrich verpassen. – Nachtrag. Der am 7.6.2012 gezeigte Streifen „Alles Klara“ mit den Nacktwanderern war ein Skandal. Zu einer Zeit, in der viele Kinder zuschauen, wurde eine üppig ausgestattete Nacktwandererin ganz nah gezeigt. Wer hat das zu verantworten? Die ARD-Mächtigen, die diese Szene in Auftrag gegeben haben, werden sich vor dem höchsten Richter rechtfertigen müssen, es aber nicht können.

Gina Wild bei Soko Köln. Wie kommt man schnell zum Fernsehen? Man muss besondere Spezialitäten vorweisen, wie einmal ein Insider auspackte. Die berüchtigte Porno-Darstellerin, mit offiziellem Namen Michaela Schaffrath, kann sich vor Aufträgen kaum retten. Die 41-Jährige darf nach Auftritten bei Sat1 und RTL bei der ZDF-Serie Soko Köln mitwirken sowie bei der ARD-„Soap“ „Verbotene Liebe“. (NWZ 8.2.2012)

Lachhafte Bewertung für Actionfilme „Die Bergretter“. Eine tolle ARD-Serie, besonders spannend die Folgen „Steinschlag“ (26.1.2012) und „Die Hoffnung stirbt zuletzt“ (2.2.2012). Eine glänzende Rolle als Bergrettungsmann spielt Markus Brandl, Regisseur ist Felix Herzogenrath. Das Drehbuch stammt von … Lebensnah, ständig schauen die Bergretter dem Tod ins Auge. Solche Situationen gibt es wirklich. Im Steinhagel, verschüttet unter einer Lawine, Hubschrauberbesatzung in Lebensgefahr, Schuldgefühle wegen des Todes eines Kameraden oder Touristen usw. Was sich die meistgelesene TV-Zeitschrift rtv leistet, geht auf keine Kuhhaut. Sie bewertet diesen Hochgenuss nur mit zwei Sternen, was „durchschnittlich“ bedeutet. Aber der größte Mist, vor allem, wenn er bestimmte politische Botschaften beinhaltet, wird mit drei Sternen = Top bewertet. 

Fernseh-Gott in der Quoten-Hölle. Thomas Gottschalk verliert bei seiner ARD-Talkshow „Gottschalk live“ weiter Zuschauer. Desaströs. Von 4 Millionen Zuschauern auf 1,4 Millione n Zuschauer. Ziel der Macher: ein zweistelliger Marktanteil.  Focus, 1.2.2012

Nur zwei Morde in Statistik. Im vergangenen Jahr kamen in Stuttgart zwei Menschen gewaltsam ums Lebendarunter ein Säugling. (NWZ Januar 2012) Wieso müssen dann die Soko Stuttgart ebenso wie ihre Kollegen in Kitzbühel und Wismar sowie die Rosenheim-Cops jede Woche einen Mord aufklären? Das Fernsehen vermittelt eine Scheinwelt.

„Glückwunsch RTL: Dschungel bricht alle Ekel-Rekorde. Baden in Maden: Micaela. (Bild 14.1.2012) Ironisch gemeint? Wir wissen es nicht. Wir haben nur im Vorübergehen die Schlagzeile über das Dschungel-Camp abgeschrieben. Tatsache ist, dass Millionen Bundesbürger zuschauen. Prof. Fen hatte mit seiner Publikumsbeschimpfung in Crispins Krimi recht, doch sind die Deutschen eher noch blöder als die Briten.

Gewissen Fernsehmachern gelingt es zwar, mit systematisch in die Filme (besonders Krimiserien) gestreuten Perversionen die Masse umzupolen, gleichzeitig verscheuchen sie aber anständige Menschen. Diesen kommt zum Bewusstsein, wie viele teuflische Einflüsse das Fernsehen lenken, und sie schalten ab oder werfen ihre Geräte auf den Müll. (etika.com 8.12.2011)

Papst Benedikt XVI. verlieh Markus Schächter, dem Intendanten des Zweiten Deutschen Fernsehens, den Gregoriusorden, den höchsten Papstorden für Laien. (NWZ 3.12.2011)

Wegen primitiver, unmoralischer Äußerungen in der ZDF-Sendung „Notruf Hafenkante“ vom 17.11.2011, „Die ganze Wahrheit“, raten wir unseren Freunden vom Anschauen dieser Serie ab. Mancher, der solche Worte aus dem Mund von Schauspielern hört, verachtet sie ein Leben lang. – Anmerkung: Der Gestalter dieser Webseiten ist manchmal gezwungen, die eine oder andere TV-Sendung mit anzusehen bzw. mit anzuhören, obwohl er das Fernsehen eigentlich boykottieren möchte.

Fernsehen ödet an. Genauer: Fernsehen ödet intelligente Menschen an. (10/2011)

„Beate Uhse – das Recht auf Liebe“. Mit den Geldern der Gebührenzahler finanzierte das ZDF einen Film, der ausgerechnet am Tag des Herrn, 9.10.2011, im Hauptprogramm um 20.15 h ausgestrahlt wurde. „Ihr Name steht für schmuddelige Erotikshops und Pornographie“, beginnt der dazugehörige Bericht in der Südwestpresse vom 8.10.2011. Merken die Deutschen noch immer nicht, wie ihnen das Gegenteil der Liebe, die Unzucht, als harmlos und „normal“ ins Gehirn gewaschen wird? Nein, sie sind nämlich schon total umerzogen. Da sind Hopfen und Malz verloren. Franka Potente spielte die Unternehmerin, die sich gegen die „Moralapostel“ durchgesetzt hat. Witzig, dass ihr Ehemann ihr vorschlug, mit der Haushälterin eine Ehe zu dritt zu führen. Offenbar wurde ihr eigener Mann zum Opfer ihrer Unzuchtsideologie.

TV antikatholisch. Von besonderer Seite (erhalten am 23.8.2011): Es ist schon bemerkenswert, dass die beiden großen deutschen Fernsehanstalten es nicht für notwendig hielten, den Vigilgottesdienst vom Weltjugendtag in Madrid zu übertragen. Der christliche Fernsehzuschauer hat also kein Recht, über ein Weltereignis voll und ganz informiert zu werden. Das Schweigen der deutschen Fernsehanstalten ist nicht nur ein Manko, sondern ein Skandal. Die Wünsche von 24 Millionen Deutschen wurden einfach negiert und übergangen. Die kleinen Gegendemonstrationen waren für die deutschen Fernseh- und Radioanstalten wichtiger als das eigentliche Großereignis. Jede Homo-Parade, von deutschen Bürgermeistern und Politikern gefördert, erhält mehr Publicity. Und unser Fernsehen ist sich nicht zu schade, stundenlang darüber zu berichten, obwohl die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung gar nicht daran interessiert ist. Gottschalk und Andy Borg dürfen selbstverständlich überziehen. Und auch für Tennisspiele, die nur einen kleinen Teil der Bevölkerung interessieren, wird das Programm umgestellt und stundenlange Übertragungen sind keine Seltenheit. Tele Madrid berichtete, dass sich eineinhalb Millionen Jugendliche aus aller Welt, aus über 190 Staaten, auf dem ehemaligen Flugplatz versammelt hatten, doch die deutschen Medien waren sehr schnell dabei, diese Zahl auf 1 Million herunter zu schrauben. Die deutschen Programm-Macher sind anti-katholisch eingestellt. Es ist höchste Zeit, dass sich die deutschen Katholiken, ja Christen ganz allgemein, diese Benachteiligungen und Falschinformationen nicht mehr bieten lassen.

Zuviel Fernsehen: Lebenserwartung sinkt. Australische Forscher: Bei sechsstündigem TV-Konsum stirbt man fünf Jahre früher. Entscheidend ist das lange Sitzen. Studie mit 11 000 Australiern. (Dolomiten 20.8.2011 APA)

Am besten hilft der Aus-Knopf. Bei Kleinkindern erhöht Fernsehen das Risiko von Schlafstörungen. Viele Eltern glauben immer noch allen Ernstes, ein TV-Gerät tauge als Babysitter. (NWZ 1.8.2011 dapd)

Schluss mit Fernsehen. Nach 15 Monaten, ca. 900 Stunden beendet der Betreiber dieser Webseiten am 27.7.2011 sein unfreiwilliges TV-Intervall. Seine TV-Bilanz: viel Zeit stehlend, stellenweise unterhaltend, meist unmoralisch, oft deprimierend statt erhebend, wie es die Aufgabe der Kunst wäre. Siehe das Gedicht: Wer Andre zieht hinab. Das Fernsehen reißt Milliarden Zuschauer in den Abgrund. Wir raten zum TV-Verzicht. Zumal es immer langweiliger und eintöniger wird: In mindestens 90 Prozent der Fälle ist Ehebruch das Mordmotiv oder es wird ein Ehebruch begangen, so unser Eindruck. Da bei Fernsehkrimis nur relativ wenige Personen auftreten können, kann der gewiefte Kriminalist – das sind wir doch alle, oder nicht? – den Täter meistens leicht erraten, stehen doch nur vier oder sechs Verdächtige zur Auswahl. Siehe auch unsere 9 Thesen gegen das Fernsehen. Zuletzt sahen wir am 27.9.2011 die „Küstenwache“, davor die „Soko Wismar“ (Das Recht zu leben, 2009) mit einer typisch tristen Handlung: Eine Mutter will ihren Sohn vergiften, weil dieser Frau und Kind misshandelt. Leider trinkt der unschuldige Bruder, der seiner Schwester helfen wollte, das tödliche Gemisch. Macht so etwas Lebensmut? Wie wohltuend sind dagegen die Kriminalromane von Agatha Christie, bei denen man sich am Sieg der Gerechtigkeit freuen darf! In Zukunft wollen wir nur noch in Ausnahmefällen unsere knapp bemessene Lebenszeit mit Fernsehen vertrödeln und uns schlechte Laune einheimsen. Soll sich ärgern, wer will – wir nicht! Derzeit auf unserer Literatur-Warteliste (Hinweis auch als Arbeitserleichterung für unsere Überwacher): Manfred Bomm: Schattennetz, Notbremse. Agatha Christie: Il caso della domestica perfetta (Miss Marple´s Final Cases), Edgar Wallace: Kerry kauft London (The Man who Bought London), Töchter der Nacht (The Daughters of the Night), John Milton: Das verlorene Paradies - Paradise Lost, Andreas von Rétyi: Unzensiert 2011 – Was die Massenmedien Ihnen verschweigen, Gerhard Spannbauer: Finanzcrash – Die umfassende Krisenvorsorge, beide Kopp-Verlag Rottenburg. (R. L., 29.7.2011)

Nicaragua, El Castillo, 3000 Seelen. „Stundenlang könnte man ihnen dabei zusehen, wie sie im Fluss ihre Wäsche waschen, von handgeschnitzten Einbäumen aus Fische fangen, die Bohnen für das Nationalgericht Gallo Pinto auslesen, sich für ein Schläfchen in eine bunte Hängematte einwickeln. Einzig die leuchtend roten Satellitenschüsseln, die auch die ärmlichste Wellblechhütte schmücken, holen einen zurück ins 21. Jahrhundert.“ (Sandra Markart: Schaurige Tropen, Sonntag aktuell, 26.6.2011)

Eingeschmuggelt. Donnerstag, 12.5.2011, ZDF. Soko Stuttgart, „Judaslohn“. Ein Ganove sagt bei seiner Festnahme zum lässigen Kommissar (sinngemäß) und deutet auf dessen Begleiter: „Diese Schwuchtel kann ja nachsehen.“ Der Kommissar zu dem jungen Polizisten: „Er meint dich.“ Dieser reagiert mit keinem Wort und geht. – Anschließend Notruf Hafenkante: „Liebe deinen Nächsten“. Hitziger Nachbarschaftsstreit. Ein armer, herzkranker Rentner baut im Keller Hanf an, um ihn als Arznei zu nutzen und dann, um damit seine magere Rente aufzubessern. Er heischt um Verständnis, der Arme! So wird das Übel gerechtfertigt. Typische Fernsehtricks.

Lob für die Darstellung der Dummheit junger Mädchen. Die einen verliebt sich in einen gutaussehenden Schurken, der sie drogenabhängig machen will, und wird von der entsetzten Mutter aus einer Diskothek gerettet, was das dumme Ding nicht einmal begreift. (Der Alte. Zivilcourage. ZDF, 15.4.2011, 20.15 h) Die andere verliebt sich in einen Schmuggler, der Mädchenhändler in Nachtclubs beliefert. Ums Haar wird sie in das Massenheer von unter Drogen gesetzten Zwangsprostituierten eingegliedert. Zum Glück wird das widerliche Dreckschwein von Bordellbesitzer liquidiert. (Soko Wien, Blutsverwandt, ZDF, 15.4.2011, 18 h) Auffällig die Verwandtschaftsparallele. Polizist Karl bekommt Besuch von seiner Nichte. Der „Alte“ hingegen entdeckt, was für elende Typen sein Neffe und sein Bruder sind.

„Fritz Wepper. Trauriges Liebesspiel. Unglaublich, wie er Geliebte und Ehefrau gegeneinander aufhetzt.“ (Viel Spass Nr. 16, 13.4.2011) Vergleiche: Skandal in Kloster Kaltenthal. Wepper spielt Bürgermeister Wöller.

Um Himmels Willen - Skandal im Kloster Kaltenthal. Dazu unser Gedicht. RAI Uno nahm die 125. Folge der deutschen Serie aus dem Programm, „um jede Polemik zu vermeiden“. Die Folge zeigt die Trauung eines Homo-Paares mit Zustimmung von „Schwester Hanna“ in der Kapelle des Klosters. (Kurier der Christlichen Mitte 10/2011 www.christliche-mitte.de )

Als Alternative zur Homo-Hochzeit im Kloster Kaltenthal („Um Himmels Willen“, 6-944-589) brachte der andere große öffentliche Sender ZDF am 12.4.2011 um 20.15 h: „Dracula lebt – Das Vermächtnis des Grafen. Dokumentation“ (705-164). Wie uns ein Zuschauer berichtete, schnitten in diesem Film Verrückte auf einem Friedhof ein Herz aus einer Leiche. So wird das deutsche Volk …

TV: Erschütterung des Grundvertrauens in den Nächsten, in Familie, Gesellschaft, Staat und Kirche. Das Fernsehen verallgemeinert täglich und systematisch das Fehlverhalten Einzelner, so dass die Grundfesten der Gesellschaft wanken und fallen: Glaube und Liebe, Barmherzigkeit und Gerechtigkeit. Krimis, die früher die Freude an der Gerechtigkeit vermehrten, verharmlosen und verherrlichen seit ein paar Jahrzehnten den Ehebruch; zunehmend werden sie perverser und makabrer und machen viele Zuschauer wirr im Geiste. Die TV-Unterhaltung wird benutzt zur Desinformation und Manipulation der Gehirne, genauer zum Abbau moralischer Hemmschwellen. (2011) Dasselbe in ETIKA 90A94

Soko Wien, 3 Millionen Tote. ZDF, 1.4.2011, A 2010. Der Film war spannend. Aber zugleich setzte die Soko-Serie damit die Demontage jeglicher Autorität und des Grundvertrauens in die Gesellschaft fort. Wer die coolen Typen, Stanjeks Agenten, gesehen hat, besonders den einen, der den Sarg mit dem noch lebenden Polizeioberst in den Verbrennungsofen des Wiener Zentralfriedhofs schob, oder wer den Schwabenkrimi von Manfred Bomm „Trugschluss“ (2005) gelesen hat, traut den Geheimdiensten wirklich alles zu. Wir wundern uns, dass wir noch leben. Außerdem erfuhr man, dass Geheimdienste ein Wahrheitsserum anwenden (mit Erfolg, wie man daraus ersehen konnte, dass der Oberst fragte, warum seine Boys so lange Haare haben). Warum werden damit in der Regel nur politische Extremisten, aber nicht Kriminelle behandelt? Tip: Autoren und Regisseure mögen sich vor einem überhasteten, unklaren Schluss hüten. Ein solcher macht einen vorher gewonnenen positiven Eindruck zunichte. Wieso explodierte in Wien das Auto des Verfassungsschutzfunktionärs? Hatte der Düsenjäger eine Bombe abgeworfen? Oder hatte der dann Erschossene eine Bombe unter dem Auto versteckt? Es ging so hektisch zu, dass mancher Zuschauer nicht mitkam. Schauspieler, bitte auch immer deutlich reden!

Ärger über Soko-Serie. Immer mehr Folgen der werktäglichen Soko-Serie im ZDF langweilen oder ärgern uns. Entweder sind sie traurig und deprimierend oder ohne Logik, mit falsch besetzten oder falsch gespielten Rollen, mit Fehlern und strafbaren Unterlassungen, oder es werden gar Perversionen verherrlicht. Es gibt aber rühmliche Ausnahmen. (3/2011)

Zuschauer böswillig vergackeiert. Schon zum wiederholten Mal in kurzer Zeit stellen wir bei den Kriminalfilmen am frühen Abend im ZDF (montags bis freitags ab 18 h, zuletzt bei der Soko Wismar am 23.2.2011) eine bewusste Irreführung mitdenkender Zuschauer fest. Zwei Ehefrauen spielten überzeugend eine totale Schockreaktion nach Erhalt der Nachricht vom Tode ihrer Männer. Beide Male waren sie selbst die Mörderinnen. So etwas stimmt nicht mit der Realität überein, wie Kommissarin Schmutzler selbst zugab. Der mitratende Zuschauer wird eindeutig betrogen. Der Regisseur sollte dreimal verwarnt werden und, falls er weiter schwindelt, Berufsverbot erhalten.

Lob für „Notruf Hafenkante“, „Freiwild“. ZDF 10.2.2011. Der Streifen schürt den gerechten Volkszorn. Einem tapferen Polizisten rutscht die Hand aus gegen einen frechen Mädchenvergewaltiger und Betreuer heimatloser Mädchen, und wird deshalb strafversetzt. Sehr schade. Seine sehr sympathische junge Kollegin lässt ebenfalls ihrer Wut freien Lauf. Die Moral von der Geschicht lautet jedenfalls: Serientätern wird ihr fieses Vorgehen erleichtert durch jene jungen Mädchen, die sich alles gefallen lassen, nicht mit der Polizei zusammenarbeiten und keine Anzeige erstatten. Sie sind mitschuldig, wenn die Bösewichte dann bei weiteren Opfern Erfolg haben.

Pisa-Test: Fernsehen macht die Kinder blöd. Ein Kommentar des führenden österreichischen Journalisten Dr. Andreas Unterberger, 13.12.2010, www.andreas-unterberger.at : „Fernsehen macht unsere Kinder blöd. Mütter, die nachmittags daheim sind, machen sie hingegen gescheiter. Denn jene Kinder, in deren Heim kein einziger TV-Apparat steht, schnitten am besten ab …“ (Die Wahrheit, Preglstr. 3, A-4623 Gunskirchen, Nr. 80, Februar 2011)

Von besonderer Seite: “Deutschland wird beherrscht von einer kleinen Clique von Meinungsmachern

Wer im Fernsehen eine Diskussion oder ein Gespräch ansehen will, wird immer wieder die gleichen „Persönlichkeiten“ antreffen. Die Stimme des Volkes ist nicht gefragt. Es kann doch nicht sein, dass bei einem Volk mit 80 Millionen Einwohnern nur ein paar Hundert Persönlichkeiten die „Meinung“ machen (angefangen von Alice Schwarzer über Ranga Yogeshwar bis hin zu Heiner Geisler). Wer gegen den Strom der Meinungsdiktatur schwimmt, muss es büßen. Herr Lohmann, Eva Hermann und Herr Sarrazin können ein Lied davon singen. Wann wachen die Fernsehgewaltigen endlich auf (Anmerkung ETIKA: man lese die diesbezügliche Passage in dem Roman Delmontes: Jedem nach seinen Taten) und lassen die breite Öffentlichkeit in den Diskussionssendungen zu Wort kommen? Meinungsvielfalt müsste in einer Demokratie selbstverständlich sein. Man predigt sie dem Volk, hält sich aber nicht daran.“ ETIKA-Kommentar: Meinungsfreiheit auch für die nicht gerecht im Fernsehen repräsentierten Bürger!

 

Von besonderer Seite: „Die meisten deutschen Rundfunkanstalten leiern einen amerikanischen Popsong nach dem anderen herunter

Man muss sich schon fragen, ob es für die deutschen Ansager der englischen Pop-Songs nicht ermüdend und geisttötend ist, sich 24 Stunden lang mit derlei Musik zu beschäftigen. Manche Moderatoren wie Thomas Gottschalk glauben in ihren Sendungen die deutschen Fernsehzuschauer mit Stars aus den USA beglücken zu müssen. So huldigt er dem internationalen Starkult und vergisst die eigenen Sänger und Künstler. Deutsch singende Stars haben bei ihm kaum … (gekürzt von ETIKA). Es ist höchste Zeit, dass die populären Musiksendungen und Shows ein gemischtsprachiges Musikprogramm anbieten. Die Überfrachtung der Sendungen vieler deutscher TV- und Radiosender mit englischen Songs ist kaum mehr erträglich. (erhalten am 28.1.2011)

 

 

3D-Computerspiele gefährlich für Kinderaugen. Nintendo warnt Kinder unter sechs Jahren. Beim dreidimensionalen Verfahren werden unterschiedliche Bilder an das rechte und das linke Auge geschickt. Dieser Konzern gab ebenso wie Sony und Toshiba zu, dass 3D auch Erwachsene müde machen und Unwohlsein hervorrufen kann. (NWZ 27.1.2011 dapd)

 

„Der Kausalzusammenhang zwischen Bildschirmkonsum und beeinträchtigter Lernfähigkeit ist eindeutig bewiesen … Zeichentest von Dr. P. W., GP, in „Kinder-Jugendarzt“ 2006 … Studie in den USA … Zusammenhang zwischen frühem Fernsehen ab eins bis drei Jahren und Auftreten einer Aufmerksamstörung (ADHD) mit sieben Jahren … zunehmende Verblödung mildern.“ (Dr. H. T., GP, Leserbrief in der NWZ, 24.1.2011)

 

Fernsehen macht krank, moderne Elektronik lässt Kinder verblöden. Hirnforscher Manfred Spitzer fordert neue Formen schulischen Lernens. „Sonst nähen wir bald T-Shirts für China.“ Drei Stunden pro Tag vor der Glotze … schädliche Folgen für die Gehirnentwicklung und spätere Lernfähigkeit … Kinder mit Werbung für ungesunde Lebensmittel zugemüllt … für Kreativität (statt emotionslos Murks lernen)  Sechsfacher Vater Spitzer hat beschlossen, Fernseher abzuschaffen. (NWZ 20.1.2011 Christoph Mayer)

 

Dortmunder Ex-Fußballprofi Günther Breitzke (43) lebt von Hartz IV. Breitzke sitzt den ganzen Tag vor dem Fernseher. „Was soll ich auch sonst machen?“ (NWZ 20.1.2011 Kai Griepenkerl)

 

Matula („Ein Fall für zwei“) gesellt sich zu den meisten „Tatort“-Filmen, Soko Frankfurt usw., die wir aus ethischen Gründen nur noch ausnahmsweise anschauen. Allerdings war die Folge mit der schizophrenen jungen Mörderin („Dunkle Schatten“, ZDF, 14.1.2011) bahnbrechend: Der Horror kommt in die Wohnstuben zur besten Sendezeit. Keiner denke, alles sei nur Fiktion. - Auch die „Rosenheim-Cops“ sollten sich in Sachen Sex sehr mäßigen, sonst kommen sie auch auf unsere private Boykott-Liste. Merkwürdig ist der plötzliche Abbruch der „Bergwacht“-Serie Ende des Jahres 2010. Ist der Hauptdarsteller vielleicht tatsächlich bei den Dreharbeiten abgestürzt, weil die letzten Folgen ausbleiben? Die Biathlon-Übertragungen allein können nicht als Entschuldigungsgrund dienen. Die Fernsehmächtigen tun mit dem Publikum, was sie wollen, ohne die notwendigen Informationen zu geben. (9.1.2011)

)

„Es gibt nirgends soviel Mord und Totschlag wie im deutschen Fernsehen.“ (Regina Ziegler, Filmproduzentin) (Dolomiten 29.12.2010

 

Filmemacher Edgar Reitz: Zeitdiebe im Fernsehen. In einem ganzseitigen Interview mit der Südwestpresse übte der Filmemacher Edgar Reitz (78, „Heimat“-Trilogie) heftige Kritik am Fernsehen. Unter anderem sagte er: „Da findet ein Ringkampf um die Zeit der Menschen statt: Wer aus unserem Leben möglichst viele Stunden an sich binden kann, ist Sieger in der Medienwelt. Es geht nicht darum, uns mit Informationen zu beliefern oder uns mit guten Einzelbeiträgen zu unterhalten, es geht darum, uns auf möglichst listige Weise an den Bildschirm zu binden, das heißt Lebenszeit von uns zu absorbieren. Das ist letztlich Zeitdiebstahl.“ (Südwestpresse 12/2010) Wunderbar formuliert. Sieh dich vor: Das Fernsehen stiehlt Deine kostbare Lebenszeit. Du lebst nur einmal auf dieser Erde.

 

Abscheuliche Regenwurm-TV-Eigenwerbung. „ARD, ZDF und Sie“. Werbung für Rundfunkgebühr. Ein Bub wird gezeigt, der gerade dabei ist, einen Regenwurm zu verschlucken. (ZDF 5.12.2010, 16.59 h) Wir können uns vorstellen, dass diejenigen, die Kindern solche grausamen Tips geben, im Jenseits genau so etwas durchmachen müssen, natürlich als bedauernswerte Opfer.

 

In der RTL-Show „Das Supertalent“ verschluckte Stevie Starr Münzen, Ringe und Billardkugeln. Eine ganze Reihe von Kindern machte den Unsinn nach und musste in ein Krankenhaus in Trier eingeliefert werden. (Südwestpresse 26.11.2010 dpa)

 

Iran, attacco alle tv di Murdoch. „Nemici della famiglia, morirete“. Minacce al network Farsi1, il più popolare nel Paese. www.repubblica.it  21.11.2010

 

Globale Manipulation mit System. Glaubt irgend jemand, dass dies ein Zufall ist? Am Montag, 15.10.2010, 20.15 h, ZDF, Der Tote in der Mauer, 2008, ist ein Polizeikommissar der Kinderschänder und -mörder. Am nächsten Tag, 118 h, ZDF, Soko Köln, Katz und Maus, 2010, ist die Staatsanwältin die Mörderin. Bewusst programmiert im Auftrag der geheimen … (siehe den Roman „Jedem nach seinen Taten“). Die Manipulation der Bevölkerung erfolgt systematisch. Ein bestimmtes Ziel wird schrittweise angesteuert. Wir haben solche Zufälligkeiten schon mehrmals beobachtet und versichern: Alles hat System. Das vermeintliche Chaos in der Welt ist von genialen Hirnen ausgedacht. Am auffallendsten ist natürlich, dass es kaum noch einen Krimi gibt, in dem kein Ehebruch, keine Unzucht vorkommt (Beispiel Rosenheim Cops, Waidmanns Unheil, 2010, ZDF, 16.11.2010, 19.25h, die adlige, arrogante Schönheit verliert ihre Schönheit und frauliche Würde durch die Nacht mit dem Wirt) und in dem nicht weibliche Amtspersonen durch ihr „Vorbild“ die Frauen dazu animieren, möglichst viel von ihrem Busen zu zeigen, als ob dies normal wäre. Deshalb empfehlen wir: Statt fernsehen gute Bücher lesen; klassische Kriminalromane sind viel spannender als die oft künstlich konstruierten TV-Fälle. Die Drehbuchschreiber müssen immer Neues bieten, dabei ist das Böse immer dasselbe: Gier, Rache, Mordlust usw.

 

Ausnahmsweise Lob für ein paar Fernsehsendungen. Spannend war die 200. Folge der „Küstenwache“: „U 32 antwortet nicht“. (U-Boot-Entführung durch einen eiskalten Konzernhelfer sowie Terroristen aus dem Kaukasus, ZDF 13.10.2010, 19.25 h). Erschütternd war „Notruf Hafenkante“ mit der gelungenen Darstellung der Brutalität der Russen-Mafia; Folge war der Abgang beliebter Darsteller, eines Polizisten und seiner Freundin, der Wirtin, mit dem Waisenkind; überhaupt sind in dieser Serie etliche Charaktergesichter zu sehen, die man gerne sieht, von der sympathischen kleinen Blonden über die Polizistin und die Polizisten bis hin zum glatzköpfigen Chef.(ZDF 14.10.2010, 19.25 h) Die ersten beiden Folgen der „Bergwacht“ überzeugten durch Abenteuer, Menschlichkeit und Realitätsnähe, wenn wir an die verschuldeten Bauern und den geldgierigen Hotelier denken. (ZDF 14.10.2010, 20.15 h, Hoffnungsschimmer) Die „Sokos“ gehen uns allmählich auf die Nerven mit den obligatorischen Busenshows und der immer häufigeren Politisiererei. Außerdem sind wichtige Männerrollen mit nichtssagenden Durchschnittsgesichtern besetzt. Es müssen ja nicht gleich solche Typen sein wie die schrägen Jungen der Soko Wien (unvergesslich der Auftritt des Ex-Polizisten, der bei den Campern um einen Platz in Ufernähe kämpfte). Auch die Begleitkommissare bei den „Rosenheim-Cops“ können in keiner Weise mit Michi, dem Chef und dem Dicken mithalten, ganz zu schweigen von der sympathischen Sekretärin mit ihrem ausdrucksstarken Mienenspiel, die eine Schauspielerin par excellence ist. Wenigstens bei der Soko Kitzbühel lassen die beiden Ermittler auch gesichtsmäßig ahnen, welche Klugheit in ihnen steckt, und der Vater ist sowieso ein Vollblutschauspieler. Ärgerlich, wenn Schauspieler der einen Soko-Serie in einer anderen auftreten. Gibt es denn nicht genug Schauspieler?

Der ZDF-XY-Preis wurde an Leute vergeben, die Rechtsextreme bei der Polizei meldeten bzw. halfen, einen Kinderschänder zu überführen. Jeder der beiden Preisträger bekam 10 000 Euro. (Südwestpresse 30.9.2010)

Die ZDF-Serie Soko Frankfurt hat uns mehrmals dermaßen geärgert, dass wir keine Folge mehr ansehen. (Herbst 2010)

Dass Menschen abgrundtief schlecht sein können, zeigte einmal mehr die ZDF-Sendung „Küstenwache – Die Büchse der Pandora“ (1.9.2010, 19.25 h; der Macher des rtv-Programms fand es nicht einmal der Mühe wert, den Titel dieses klassischen Krimis von 2008 zu nennen). Mit satanischer Bosheit schleudert der Seemann, der einen tödlichen biologischen Kampfstoff von Russland in den Westen schmuggelt, das Gefäß mit dem rettenden Gegenserum ins Meer, obwohl er weiß, dass dann andere Menschen sterben müssen. All jene, die die Todesstrafe abgeschafft haben, werden dies dereinst bitter bereuen.

TV-Kommentar: Es gibt nur wenige Krimi-Sendungen im Fernsehen, von denen wir die meisten Folgen empfehlen können. Außer der „Küstenwache“ sind dies „Notruf Hafenkante“ sowie „Kommissar Rex“ - wenn nicht gerade P. als Sängerin auftritt -, alle im ZDF. Leider stören oft die Liebeleien der Filmhelden. Viel schlimmer noch sind natürlich die aufdringlichen, manchmal widerlichen Sex-Szenen in den „Tatort“- und SOKO-Serien sowie bei den Rosenheim-Cops. Das meiste, was weltweit im Fernsehen gezeigt wird, ist Mist, Abfall, basura auf spanisch. Besonders hinterhältig ist, wenn halbnackte Kommissarinnen auf Verbrecherjagd gehen. Damit wird dem Publikum suggeriert, es wäre ganz normal, wenn Frauen mit freizügigem Dekolleté herumlaufen, zumal es sich ja um Amtspersonen handelt. Zu diesem Zweck müssen oder dürfen sich auch Gerichtsmedizinerinnen und sonstige weibliche öffentlich Bedienstete halb ausziehen. Wer in den Chefetagen der Fernsehanstalten die Anordnungen dazu gibt, wissen wir nicht, aber wir wissen, dass beim …

Mit schuldig am Eislinger Vierfachmord sind auch Autoren und Fernsehleute, die Filme wie „Mörder auf Amrum“ produzieren (ZDF 11.1.2010, 20.15 h), sowie obskure Investoren, die solche Streifen finanzieren. Reihenweise werden da Menschenleben vernichtet, als ob es sich um Ungeziefer handle, und dazu makabre Witze gemacht. So lustig das alles für abgebrühte Normalverbraucher klingt in derartigen Kriminalkomödien, die stellenweise an Horrorfilme erinnern – Christen spüren den Einfluss von Geistern der Unterwelt.

Zum Film: tolle Insel, tolle Landschaft, sogar der von der Briefmarke bekannte Leuchtturm spielt eine Rolle. Super die Idee vom Eingeschlossensein mit Mördern bei stürmischer See. (Wie bei Agatha Christie.) Aber ungeheuer gefährlich (es gibt eine Presseethik, aber leider keine TV-Ethik): Berufsganoven und viele Jugendliche ergötzen sich an den „coolen“ Killern der Russen-Mafia, die hemmungslos Leben vernichten. Dem anderen Helden, einem jungen Polizisten, zittern im entscheidenden Moment, als sein Kollege erschossen wird, zwar die Hände, aber am Schluß wird er doch als ebenfalls „cooler“ Pascha gefeiert, der sich die gejagte Zeugin, eine illegale Putzfrau und Akademikerin aus Moldawien, für vier Jahre als Frau nimmt, aber daneben noch seine einheimische Geliebte hält. Beiden schenkt er Diamanten, die er dem Oberkiller gestohlen hat, und beide sind schwanger von ihm. Pervers und gotteslästerlich. Mit solchen Streifen macht man die Unmoral salonfähig, denn wenn schon Beamte ein solches liederliches Leben führen, wie soll da ein junger Mensch im Fernsehen eine Orientierungshilfe finden? Und wen wundert´s, dass geistig unbedarfte Gymnasiasten (sie werden wohl nur moderne Literatur kennengelernt haben) dann nichts dabei finden, Mordpläne an ihren Familien zu schmieden und diese sogar durchzuführen. Da bleiben nur noch vergilbte Heiligenbücher als Kontrastprogramm. Wer hat eigentlich schon einmal einen Pfarrer gegen unsittliche Fernsehfilme wettern hören? (13.1.2009) Siehe: Eislinger Karfreitagsmord

 

Wie Tag und Nacht. „Der Edelweißkönig“, ein Heimatfilm von 1957 mit A. (vermutlich) Attila und der blutjungen Christiane Hörbiger, Regie Gustav Ucicky, enthüllte am 5.1.2009 (Bayerischer Rundfunk, 20.15 h) die Verworfenheit des heutigen Fernsehens. Hier das erhebende Drama Ludwig Ganghofers von Ehre und Liebe (als Buch im Verlag Th. Knaur Nachf., Berlin, ca. 1938, 611 000 Gesamtauflage aller Ausgaben), zuvor das zum Erbrechen reizende TV-Dauerthema Ehebruch bei der SOKO Köln (Eine Landpartie; ermordet wurde eine Bäuerin, die einmal in der Woche als Escort-Girl in der Stadt arbeitete, 2009) und den Rosenheim-Cops (Selbstentführung, um einen zu alten Gatten ermorden zu können). In der Vorwoche hatte sogar in der „Küstenwache“ ein junger Beamter eine viel ältere Kollegin erfolgreich um einen Kuss gebeten. Der Gedankengang der unsichtbaren Verführer, zugleich Finanziers und Profiteure der meisten Sendungen: Wenn sich schon bei der Polizei alles um wechselnde Beziehungen dreht, dann wird der Normalbürger die Ehe allmählich als unnormal empfinden. Außerdem wird das Misstrauen in jede Ehe gesät, jeder Mann und jede Frau muss fürchten, daß ihm der Partner oder die Partnerin untreu sind. Und wie soll ein Kind nach der „Küstenwache“ vom 6.1.2010 (Mutter Hure, Vater Doppelmörder) noch Vertrauen in seine Eltern haben! Ein fürwahr teuflisches Spiel, ausgeknobelt in der Unterwelt (im Zentrum der Erde). „Der Edelweißkönig“ war eine seltene Ausnahme im Fernseh-Einerlei: unsichtbare Manipulatoren (Näheres im Roman von V. F. Delmonte: „Jedem nach seinen Taten“) lenken in der Mehrzahl der am häufigsten gesehenen Unterhaltssendungen Milliarden zu Ehebruch, Promiskuität und Mord hin. Hoffentlich haben auch Einwanderer den „Edelweißkönig“ gesehen und erfahren, wie Deutschland einmal war: ein Land, in dem das Gute zur Blüte entfaltet wurde. Das heutige Fernseh-Deutschland und das politische Deutschland (Schmähung der tapferen Vertriebenenpräsidentin Steinbach durch die gesamte Opposition, den widerlichen Westerwelle sowie die tonangebenden Medien, um vor den Polen zu katzbuckeln; doch Gott wird auch die massenmörderische Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten zum Gegenstand des Jüngsten Gerichts machen) ist ja zum … (ein ordinäres Wort, das anzeigt, dass einem speiübel wird).

 

Es gibt auch einige gute TV-Filme. Selten kommt es vor, daß außer den alten Edgar-Wallace- und Agatha-Christie-Filmen sowie jenen zumeist guten Filmen der 20er, 30er, 40er und 50erJahre etwas Herzerfrischendes zu sehen ist. Eine dieser Ausnahmen: Um Himmels Willen – Weihnachten in Kaltenthal. Bürgermeister Wöller (Fritz Wepper) nimmt seinen Gegenspielerin Schwester Hanna (Janina Hartwig) zu einer Papst-Audienz mit nach Rom. ARD, 23.12.2008, 20.15 h. Lustig. Note 1. - Ebenfalls sehr gut ein Film von Klaus Bednarz über das derzeit russische Karelien mit seinen Gulags aus der Zeit des Stalin-Terrors; auch deutsche Kriegsgefangene wurden hier gequält. (Für Karelien eine Folge des Fluchs, weil dort vor 6000 Jahren rituelle Orgien gefeiert wurden, wovon obszöne Felszeichnungen zeugen. (WDR 6.1.2009, 20.15 h) Lob auch für einen Streifen mit tollen Aufnahmen von Eisbären, Walrossen und Walen: Expeditionen ins Tierreich. NDR 7.1.2009, 20.15 h.

 

TV unterminiert jede Autorität. Im bundesdeutschen Fernsehen läuft seit ein paar Monaten eine Kampagne, die das Vertrauen nun auch in Autoritäten und Institutionen, Polizei, Justiz und so weiter schwer erschüttert. Es fing an mit Verbrechern in den eigenen Reihen der Polizei und korrupten Leitern einer Nationalbibliothek. Und es ging weiter mit einer lügenden Staatsanwältin, die sich als Ehebrecherin und Ex-Prostituierte entpuppt. Und einem Richter, der aus edlen Motiven eine Untat rächen will, als Bordellgänger verunglimpft und dann als Mörder abgeführt wird. Weitere Szenen dieses Genres: Eine hübsche Polizeikommissarin, die oft noch ihre halboffene Brust aller Welt darbietet, und ihr Kollege geben ihrer Abscheu gegenüber einem Mann Ausdruck, nur weil dieser einen Perversen als unnormal verachtet. Als ob der Normale unnormal wäre. Widerlich, wie diese Produzenten, Regisseure und Schauspieler die Moral untergraben! Immer häufiger werden normale, anständige Bürger zu Mördern gemacht und schmierige Typen werden freigesprochen. Natürlich gibt es korrupte Behördenvertreter, aber das massive Auftreten in den vergangenen Monaten ist verdächtig. Ein Lob der „Küstenwache“, die für das Gute kämpft und noch richtige Schurken wie in der Wirklichkeit als Gegner hat! Aber all das Perverse hat Methode, System, ist Ausführung einer geheimen Anweisung aus der Unterwelt. Die Guten und Anständigen werden im Fernsehen als böse und unanständig dargestellt. Fernsehen – Schule des Ehebruchs und Mords – für viele Anlaß zur ewigen Verdammnis. Aber dahinter steckt noch mehr. Der Angriff auf die Autoritäten und Institutionen soll dazu beitragen, die Unsicherheit, die Angst, das Chaos in der Gesellschaft zu verstärken, damit alle nach einer Weltregierung schreien, nach einem Befreier, Erlöser, dem Antichrist. (12.12.2008)

 

Fernsehen macht dumm, gewalttätig und (viele) dick

Der Neurowissenschaftler Manfred Spitzer durfte im Rundfunk sensationelle Erkenntnisse der Gehirnforschung bekanntgeben. Eigentlich müßte jeder Familienvater, der seine Ausführungen hörte, sofort seinen Fernsehapparat aus dem Fenster geworfen haben. Denn das Fernsehen wirkt sich, so Spitzer, negativ auf die intellektuelle Entwicklung aus und gefährdet damit insgesamt auch die wirtschaftliche Entwicklung. Der Forscher machte zunächst auf eine neuseeländische Studie aufmerksam: Unter Kindergartenkindern, die fernsehen, sind vergleichsweise viele, die später die Schule abbrechen, aber wenige, die studieren. Für die Gehirnentwicklung sei es wichtig, daß sich ein Kind mit der Welt auseinandersetzt durch Tasten, Hören, Sehen usw., wobei die Reize zueinander passen müssen. Die bunte Bild- und Klangsauce im Fernsehen sei hingegen für die Gehirnentwicklung miserabel. Deshalb die Forderung des Wissenschaftlers:

·       Kindergartenkinder sollen gar nicht fernsehen!

·       Grundschulkinder sollten höchstens eine Viertel bis eine halbe Stunde dem Einfluß des Fernsehens ausgesetzt werden.

Drei Stunden sind schlimmer als eine Stunde, sagte Spitzer. Deshalb:

·       So wenig wie möglich fernsehen!

Ein Vater, der den TV-Konsum seiner Kinder reduziere, habe schon viel getan. Kleine Kinder zwischen null und zwei Jahren könnten nur Schaden nehmen. Kinder sollten sich mit der realen Welt auseinandersetzen, zum Beispiel durch den Wald laufen. „Das ist spannend.“ Kinder brauchten die reale Welt, nicht die virtuelle!

Im Fernsehen werden Spitzers Ausführungen zufolge falsche Inhalte geboten. Ein 18jähriger hat durchschnittlich 15.000 Schulstunden hinter sich, aber 25.000 TV-Stunden.

Bei 200.000 TV-Gewalterfahrungen hat er gelernt: 1. Gewalt tut nicht weh. 2. In 70 Prozent der Fälle kommt der Gewalttäter ungestraft davon. „Das führt zur Gewalt.“

Der Forscher hat selbst fünf Kinder, aber kein Fernsehgerät. Dies sei die einzige Möglichkeit zu verhindern, daß seine Kinder Außenseiter werden. „Wer viel Fernsehen schaut, wird zum Außenseiter. Nichtfernsehen macht soziale Menschen.

Spitzer warnte außerdem die Schulen davor, Computer anzuschaffen. Das Geld sollte lieber für Lehrer ausgegeben werden.

Kern der Botschaft des Gehirnforschers: Fernsehen macht dick (wegen der erzwungenen Bewegungsarmut), dumm und gewalttätig.
(RAI Sender Bozen, Morgengespräch am Freitag, 16.6.2006, 7.30 Uhr)

 

Das Fernsehen ist heute die größte Brutstätte für Gottlosigkeit, Unmoral und Sadismus.
Seine Bildschirm-Götzen führen die Menschen tagtäglich irre. Das Fernsehen erzeugt gewissenlose Monster (siehe auch die Folterknechte im Irak), welche die anständigen Menschen versklaven und in die Süchte und Verzweiflung treiben. Denn die bösen Geister wollen verhindern, daß die Menschen empor streben und sich vervollkommnen. Die Bösen wollen die Guten mit in den Abgrund reißen, weil sie auf diese neidisch sind und ihnen den Himmel nicht gönnen. Jeden Tag herrscht ein Kampf zwischen Gut und Böse: im Menschen, zwischen dem Menschen und der Welt und zwischen dem Menschen und Satan. (15.5.2004)

 

Starkult um Klarabella
(Kunstkritik, wir berufen uns auf das Recht zur freien Meinungsäußerung)
Schrille Musik, die das Gemüt tötet, englisches Gekreische, Zuschauer, die sich in einer Art Massenhysterie berauschen am eigenen Klatschen und Jubel und dem Stolz, „dabei sein zu dürfen“, und dann noch das unerträgliche Geplapper von Klarabella K., die in ihrem Nachtclubgewand glaubt, sie sei der Nabel der Welt und könnte Spannung erzeugen, indem sie die Bekanntgabe des Siegers immer noch weiter hinauszögert mit stupiden Bemerkungen – wir begreifen jenen Pfarrer immer mehr, der, freilich aus wichtigeren Beweggründen, in seinem Rundbrief Nr. 57 zu der Einschätzung gekommen ist, dieser Sender wäre für ihn „schon eine konkrete Strafe Gottes“.

Wie lange noch wird die Siegerin, die den rivalisierenden Balladensänger vor allem mit ihrem sexy Kleid ausstach und sich auf dem Glitzer-Glamour-Globus schon im siebten Himmel wähnt, noch das halten können, was sie ihrem Freund versprochen hat? Wenn der Ruhm zum Rausch wird, endet er wie dieser – mit Erbrechen und Kopfweh. Zum Glück erwacht die millionenköpfige Fan-Gemeinde nicht als „Star des Jahres“, sondern trist als „Ich bin Niemand“.

Notabene: Du sollst Gott allein anbeten, den Erhabenen, nicht irgendwelche Superstars!

Literaturtip: Wir empfehlen wärmstens die einblättrige, hektographierte und gesalzene „Stimme der Ungeborenen“, die in den Augen Gottes vielleicht mehr wert ist als ein mit Millionenaufwand betriebenes Massenmanipulations-Monopolmedium (wir meinen nicht den Rundfunk), das so verheerend auf das sittliche Empfinden der einheimischen und zugewanderten Republikaner einwirkt. Adresse: Pfarrer i. R. Johann Grüner, A-2673 Breitenstein 261. Bezug gegen Spende.

 

Sogar Madonna sagt: „Fernsehen ist eine Giftkiste“.
Deshalb lässt sie ihre Kinder (sieben und zwei Jahre alt) nicht fernsehen. Sie gibt ihren Kindern lieber ein Buch in die Hand. Reumütig sagt sie: „Bis zu meinem 40. Lebensjahr war ich ein Kasper und Idiot.“ (D 13.5.2003, AP, APA) Da unterscheidet sich diese Pop-Diva wohltuend von einem alten Kapuzinerpater, der uns in einer katholischen Zeitschrift angegriffen hat, nachdem wir ihm unsere 9 Thesen gegen das Fernsehen gesandt haben.

 

Entzieht euch dem Einfluß des Fernsehens!
Die Hauptaufgabe des Fernsehens ist, von Gott und den uns gestellten Aufgaben abzulenken.
Es ist nicht deshalb schlecht, weil es eine technische Neuerung ist, sondern weil es als Medium in der Hand des Feindes ist und zur Manipulation der Massen mißbraucht wird.
Selbst in oder zwischen gute Programme wird in der Regel ein Schuß Böses gemischt - und das bleibt hängen und verwirrt die Gemüter und Sinne.

Alternative Freizeitbeschäftigungen: sich mit der Familie beschäftigen, Bücher lesen, beten, nach Vollkommenheit streben, sich bei Spiel und Sport und in der Natur bewegen, Hilfsaktionen durchführen, Bibelsprüche auswendig lernen... (4/2003)

 

- und TV-Kritik – aber richtig (Splitter-Glosse)

Was etika.com von den wohlbestallten Gesellschaftskritikern in Fernsehen und Literatur sowie progressiven Deutschlehrern (Schwerpunkt Brecht, Grass und das ganze Gesindel) unterscheidet:

Wir kritisieren nicht die Gesellschaft von gestern, sondern die von heute.

 

·       Es ödet einfach an, wenn man daran denkt, dass Millionen Mitteleuropäer, die doch von Gott mit Verstand ausgestattet worden sind, ihr halbes Leben lang den Täuschungen am Fernsehschirm erliegen, dem 24-Stunden-Geschwafel lauschen und alles für bare Münze nehmen.

 

Welchem vernünftigen Menschen gehen sie nicht auf die Nerven:  die hemmungslosen Schnatterenten und Quasselstrippen vom Typ Arabella, die ewig grinsenden Talkmaster mit ihren schlüpfrigen Bemerkungen wie Thomas Gottschalk, die blasierten Moderatoren mit der sonoren Stimme, die zu jedem Welt- und Lokalereignis ihren Senf geben, grundsätzlich alles besser wissen als Beteiligte und Experten und für die man den Fachausdruck Fernseh-Affen erst noch erfinden muss, und schließlich gewisse Nachrichtensprecherinnen, die ihre Manuskripte so betont seriös-sachlich verlesen, als wollten sie ihre männlichen Zuschauer vergessen machen, dass ihre Bluse offen steht?

 

Und wer stopft endlich den TV- und Radiosprechern den Mund, die zu Beginn ihrer Sendung den ihnen völlig unbekannten Zuschauern und Zuhörern mit wärmsten Worten einen „wunderschönen guten Tag“ wünschen und am Ende mit innigem Augenaufschlag um ein Wiedersehen flehen, bis dann nach den Nachrichten der nächste Sprecher dasselbe Ritual aufführt – und das den ganzen Tag.

 

Ebenfalls lustig, wenn ein Radiosender um 9 Uhr vormittags verkündet: Am Abend beginnt es bis auf 700 Meter zu schneien. Der Hörer, zwischen ca. 200 und 300 Meter Meereshöhe, schaute aus dem Fenster und sah die Schneeflocken tanzen; eine Stunde später war die ganze Landschaft in einen weißen Mantel gehüllt.

Von der sonstigen Verblödung ganz zu schweigen - siehe unten.

 

Wie heißt es doch im Trisagium zur heiligsten Dreieinigkeit?

„Oh wie kommen mir die Gespräche der Menschen lügenhaft und voll Schwindel vor im Vergleich mit den Worten des Lebens, mit denen du zum Herzen jener spricht, die auf dich hören.
Was bedeutet es mir schon, wenn der Sinnenmensch sagt, daß sein ganzes Glück darin besteht, in seinen Genüssen zu schwelgen?
Was geht es mich an, wenn der Herrschsüchtige sagt, daß er die größte Wonne darin findet, seinen eitlen Ruhm zu genießen?
Ah, trügerische Vergnügungen, wie habt ihr euch vergleichen können auch nur mit dem Schatten des Liebreizes, mit der ein Gott, wenn es ihm gefällt, eine treue Seele zu beglücken weiß?
(21.1.2003)

 

Wetten, daß... die meisten weiterschlafen? Der Auftritt der in ein durchsichtiges Kleid „gekleideten“ „deutschen“ Sängerin Sarah Connor in Thomas Gottschalks „Wetten dass...“ (die heiligen Namenspatrone der beiden würden sich im Grabe herumdrehen, wenn sie nicht schon im Himmel wären) sollte jedem Zuschauer die Augen geöffnet haben. Entzieht euch solch dämonischer Massenbeeinflussung, meldet den Fernsehapparat ab, bringt den Kasten zum Sondermüll. Das Fernsehen sexualisiert die Menschen immer mehr. Proteste in anderer Form sind nutzlos.

 

 

"Das Fernsehen ist ein Manipulationsmedium erster Sorte und eines der schlimmsten Übel unserer Zeit." Wer sagt dies? Ein fundamentalistischer Wanderprediger in der Wüste? Nein. Der Schauspieler Ulrich Tukur (44). Er warnt alle: "Die Macht der Bilder ist schlimm. Bilder manipulieren. Ich würde ihnen nie trauen, vor allem nicht im Fernsehen." (Fit for Fun, D 11.10.2001)

 

Viele Kinder bekommen Kopfweh, weil sie nur vor dem Fernsehapparat oder Computer sitzen und kaum Abwechslung haben. (D 26.9.2001)

 

Saubere Filme aus Utah. Der Mormone Ray Lines säuberte 250 Filme und betreibt vier Videotheken. Ebenso verleiht der Student Brian Schenk in seiner Videothek "Clean Cut Videos" in Salt Lake City (Utah) nur Filme, die von Sex, Schimpfwörtern, Gotteslästerungen und zu viel Blut gereinigt wurden. Unmoralische Filme wie "Basic Instinct" oder "Eyes Wide Shut" sind nicht zu haben. Denn da  müßte man zu viel herausschneiden. (D 5.9.2001)

 

Die Fernsehfee, die Werbung aus dem Programm ausblenden kann, ist vom Berliner Kammergericht für zulässig erklärt worden. Mit dem winzigen Gerät können Eltern auf Sex- und Gewaltszenen blockieren. Der Kölner Privatsender RTL sieht seine wirtschaftliche Grundlage bedroht. Hersteller: TC Unterhaltungselektronik AG, Koblenz. (D 25.7.2001) Eine Frechheit sondergleichen. Bilden sich die Fernsehfritzen doch tatsächlich ein, der Staat müsse dafür sorgen, daß die dummen Konsumenten das Werbediktat mit all seinem Schund und Schmutz ohne Widerworte über sich ergehen lassen.

 

Fernsehen belastet Kinder mehr als Schulstress. Die emotionale Belastung erhöht unmerklich die Herzfrequenz. (Universität Freiburg, "Ärztliche Praxis", D 14.7.2001)

"Das Fernsehen ist zwar voller Erotikmagazine und -filme, aber die Aufklärung hat keinen Platz mehr." (Erika Berger, Sexualberaterin, 2.8.2001)

Ein Sohn verlangte von seinem Vater, er solle den Fernsehkasten leiser stellen. Das Vater (78) holte ein Gewehr und erschoss den Sohn (39), die Schwiegertochter (43) und sich selbst. Zurückgeblieben sind vier Kinder zwischen acht und 16 Jahren. (D 5.7.2001)

Kinder und Jugendliche können "sexualisierte Gewalt" im Fernsehen emotionell nicht verarbeiten. Die tägliche Präsenz von Gewaltdarstellungen auf dem Bildschirm, die Intensität und die Summe steigern die Wirkung zu einem unzumutbaren Gefährdungspotential. Die Medienanstalt Sachsen-Anhalt kritisierte die wachsende Verbreitung jugendgefährdende Inhalte in den elektronischen Medien scharf. Junge Zuschauer werden desorientiert und verunsichert. Es gebe unkontrollierte Entwicklungen mit grausamsten Gewaltszenen und entwürdigenden Sexualdarstellungen. (D 16.6.2001)

Indische Sikh-Aktivisten von der National Akali Dal Party verbrennen in Neu Delhi aus Wut über immer mehr obszöne Szenen Fernsehapparate. (D 12.6.2001) Bravo, Sikhs und Hindus geben ein Beispiel für die Christen!
Sikhs of the National Akali Dal party burn a television set. They protest against obscenity in some Indian tv programmes.

Al Presidente della RAI-RADIO TELEVISIONE ITALIANA, viale Mazzini 14, I-00195 ROMA. Egregio signor Presidente, autorevoli personalità hanno constatato che la RAI non svolge più quel servizio pubblico per il quale viene autorizzato dallo Stato e finanziato dal canone. Ritengo anch´io che la RAI, imitando le peggiori reti private, trasmette programmi che non rispondono più né ai valori fondanti della civiltà cristiana, né alle giuste esigenze del pubblico italiano. Essa si è ridotta a canale d´immorale avanspettacolo e faziosa disinformazione, danneggiando soprattutto le anime dei più deboli e dei minori.

Poiché non è giusto che il nostro denaro serva alla produzione e alla diffusione di tale spazzatura televisiva, sappia che molte persone prendono in seria considerazione la possibilità di non pagare più il canone, avvalendosi della clausola legalmente prevista nella casella 2 punto D del libretto URAR per gli abbonamenti.

Per evitare si arrivi a questo estremo, bisogna che la RAI torna a rispettare i valori cristiani, il proprio ruolo istituzionale e i codici di auto-regolamentazione che aveva sottoscritto.

Fiducioso che Lei vorrà tener conto della mia critica costruttiva, la saluto cordialmente.
Nome e cognome, Città, Provincia, Data: ……. / …………/ 2001. Firma: ………………………………………
(un´azione di:
SOS Ragazzi, Viale Liegi, 44, I-00198 Roma, Tel. 06 / 807 20 24. Guido Vignelli, Direttore. Conto Corrente Postale N. 5718 4004 Associazione Tradizione Famiglia Proprietà, Roma, Progetto SOS Ragazzi)

 

Il giudice tutelare: “No alla tv nella camera dei bambini”. (la Repubblica, Roma, 6.6.2001, p. 24 Cronaca)

 

TV-Pseudostars wie Zlatko hochgejubelt – dann ausgespuckt. (Werner Faulstich, Medienwissenschaftler, Lüneburg)  Aber das Publikum will den „Schrott mit den Nichtskönnern“, sagte die Medienwissenschaftlerin Ricarda Strobel bei den 34. Mainzer Tagen der Fernseh-Kritik. (D 17.5.2001)

 

Dumm, aber prominent. Medienforscher Jochen Hörisch, Mannheim: „Diejenigen sind prominent, die fachlich inkompetent sind.“ Talkshow-Moderatorin Bettina Böttinger sagte, die Zuschauer seien in den vergangenen Jahren an immer stärkere Reize gewöhnt worden. „Wenn man auf Nummer sicher gehen will, holt man sich die Prominenten und tut noch ein bisschen Busen dazu.“ (D 16. 5.2001)

 

TV: Die Wirklichkeit geht verloren. Davor warnte ZDF-Intendant Dieter Stolte; er bezichtigte die Spaßgesellschaft einer „voyeuristischen Selbstinszenierung“. Fernsehkritikerin Elke Schmitter konstatierte eine „Trivialisierung“ und stellte kaltblütig fest: „Ich schäme mich für Menschen, die intelligenter aussehen als ihr Text“. (D 15.5.2001) Das geht uns täglich auch so, da wir leider aus beruflichen Gründen nebenher die „Glotze“ laufen lassen müssen.

 

Immer mehr leben ohne Fernsehen. Gewinn an Freizeit – Mehr Kontakte – Befreiung von allmählichem Suchtverhalten. „Das Ende des Fernsehgeräts ist die Chance, du selbst zu sein.“ Unter diesem Motto laden englische TV-Boykotteure ein: www.whitedot.org , deutschsprachige unter www.tvkiller.com . Fernsehen ist nämlich Zeitverschwendung und ein Motivationsunterdrücker; das Motto „Töte deinen Fernseher und genieße das Leben“ gleicht einem ein Rettungsanker.  Einer Studie des Kommunikationsforschers  Peter Sicking zufolge gibt es drei Typen von TV-Verweigerern: die einen sind es aus ideologischen Gründen, andere verzichten aufgrund von Zeitmangel (Anm.: wir gehören zu beiden)  und eine dritte Gruppe besteht aus ehemals TV-Suchtgefährdeten. Die Verzichtler freuen sich über „den Zeitgewinn, eine intensivere Lebenserfahrung und mehr Wohlgefühl“, wie es der gms-Berichterstatter formulierte. Versäumen tut „niemand nix“, denn es gibt ja Tageszeitungen, Zeitschriften und Internet. Und letzteres hat unbestreitbar einen Vorteil: „Beim Fernsehen lassen wir uns berieseln, beim Internet müssen wir aktiv entscheiden.“ (Clemens Schwender, Berlin) (D 5.4.2001)

 

In Guarapuava (Brasilien) rufen evangelische und katholische Pfarrer zum TV-Boykott auf. Es gebe zuviel billigen Sex, sagte Joao Nery von der Methodistenkirche. (D 4.4.2001)

 

Karl Moik beklagt Volksverdummung - ORF brüskiert China
 
Der „Musikantenstadl“-Moderator nannte als heutige Devise beim Fernsehen: „Je weniger du kannst, umso besser.“ Zu „Big Brother“ und „Girls Camp“ meinte er: „Das ist schon fast Volksverdummung, eine Schande.“ (D 13.3.2001) Da fällt uns nachträglich eine Notiz zu Moiks größtem Lebensereignis, seinem Musikantenstadl in Peking in die Hände: So schön die Sendung war, so hat der ORF doch – bewusst – die Gesetze der chinesischen Höflichkeit , der Gastfreundschaft  und des Anstandes übertreten. Wie kann man einem Volk, das die Ein-Kind-Politik mit allen Mitteln bis in die Weiten Sinkiangs und die Schlachten Yünnans (die moderne Schreibweise verwirrt meistens) durchsetzen will, zwei tief dekolletierte blonde Tänzerinnen aufdrängen, die im Walzertakt den angeblich 800 Millionen Zuschauern „einheizten“. Eine geniale Massenverführung (wir verzichten aus gewissen Gründen auf das passendere Wort). Anzüglich auch die Schlußszenen: der zweideutige Blick Karl Moiks und der lange Kuß in einem Land mit Jahrtausende alten strengen Sitten. Da haben die ORF-Sex-Strategen (einmal werden ihre Namen schon noch bekannt werden) die ganze gute Botschaft der österreichischen und deutschen Volkskultur ihren Stempel aufgedrückt. Ohne Sex darf es anscheinend keine solche Sendung geben. Und selbst Begeisterte gaben zu: Die Schweizerin am Anfang und Stefanie Hertel mit ihren modernen Liedern haben absolut nicht zum Volksmusik- und Operettencharakter der Sendung gepasst.

 

„Die Berlusconisierung der Medien schreitet voran“, beklagte sogar Altbundespräsident Richard von Weizsäcker. Zeitungen und Sender gingen ihrer Aufgabe häufig ohne Moral nach. (D 10.3.2001)

 

 

 

„Ich ertrage das Fernsehen keine zwei Minuten mehr“, bekannte Harald Schmidt, TV-Unterhalter. (TV Today, 17.2.2001) Den Kommentar denkt sich jeder selbst.

 

Für einen Fernsehauftritt sollte sie Schmiergelder zahlen. Weil die Schlagersängerin Manuela dies enthüllt und einen Musikredakteur belastet hatte, wurde sie in zahlreichen Medien jahrelang gemieden, schreibt dpa. Das Teenager-Idol starb am 13.2.2001 mit 57 Jahren an Krebs. (D 15.2.2001)

 

Einen einwöchigen Fernsehboykott von RTL und SAT.1 haben auf Initiative der evangelischen Kirchengemeinde Neunkirchen in Südhessen 650 Christen durchgeführt. Sie erklärten schriftlich ihren Verzicht, um gegen menschenverachtende Sendungen wie „Big Brother“ und „Girls Camp“ zu protestieren. (D 10.2.2001)

 

„Irgendwann reicht es den Zuschauern“, sagte der gar nicht so einfältige Zlatko Trpkovski (25) zu den Reality-Shows wie „Girls Camp“ und „House of Love“. Er ist bundesweit berühmt geworden, weil er in der ersten deutschen „Big Brother“-Schau volkstümliche und andere Sprüche klopfte. (D 7.2.2001) Und hat diesmal sicher recht. Obwohl wir uns an den bewährten Spruch eines früheren Tiroler Chefredakteurs halten, der in Jahrzehnten zu der weisen Erkenntnis gekommen war: „Man kann den Leser nicht für dumm genug halten.“ In wie viel höherem Maße mag dies für Fernsehzuschauer gelten!

 

Inno alla droga, scandalo a DomenicaIn. Gli “Articoli 31” cantano un brano che invita alle legalizzazione. (Corriere della Sera 12.2.2001) In einem merkwürdigen südamerikanischen Lied, einer Abwandlung des Schlagers „La Cucaracha“ (= Schabe, Kakerlak, Kellerassel, Schildlaus), gesendet am 13.2.2001 um 10 Uhr herum vom Sender Bozen, war davon die Rede, was passiert, wenn man kein Marihuana nimmt. Immerhin eine Hinführung zum Thema.
Zum x-ten Mal führen wir das Argument an: Wenn Drogen legalisiert werden, müssen jene, die davon leben, etwas anderes suchen. Was werden sie tun? Sich auf Einbrüche, Erpressungen und dergleichen spezialisieren.

 

Vatikan attackiert RAI-Programme. L´Osservatore Romano: „Man will Zügellosigkeit als modisch verkaufen...“ Kein Wunder, dass immer mehr Personen in den letzten drei Jahren die Zahlung der TV-Gebühren verweigern. (D 8.2.2001)

 

Schlagersänger Peter Alexander : „Das Fernsehen ist so brutal, ordinär und billig geworden.“ (D 8.2.2001)

 

Sexfreie Versionen von 160 Filmen bietet Ray Lines in Utah mit seinem Videoverleih „CleanFlicks“ (saubere Streifen) an. Auch Flüche und viel Blut eliminiert er. (D 1.2.2001)

 

Schwindel um Gottschalks Wette? „Wetten, dass?“ im Zwielicht. Modezar Rudolph Moshammer bestätigt Trickserei.  Der „Weser-Kurier“ hatte berichtet, dass mehrere Dutzend Fans mit CD, Trikot, Aktie und Kochbuch an der Halle abgewiesen worden seien. Nur 14 Zuschauer seien auf die Bühne gelangt, 50 hätten es jedoch sein können. (Südwestpresse, Ulm, 24.1.2001, Blick in die Welt) Das ganze Fernsehen ist ein Schwindel, denn es gaukelt dem Zuschauer eine Scheinwelt vor und macht ihn süchtig.

 

Fernsehen im Niedergang. Viele haben das Gefühl, daß das Fernsehprogramm immer schlechter wird. Private: Nach dem Quiz sinkt das Niveau. ARD und ZDF meist trivial und langweilig. Talkshow „Arabella“: Die Blamage anderer ergötzt die Zuschauer. Frage an die Fernsehkritikerin „Ponkie“ von der Münchner „Abendzeitung“: Wann hat der Niedergang des Fernsehens begonnen? „Ponkie“: Der läuft kontinuierlich, seit es die Privaten gibt. (Südwestpresse Ulm, 23.1.2001, Die Vierte Seite)

 

Die TV-„Komödie“ „Ehemänner und andere Lügner“ (ZDF 21.1.2001, 20.15 h) war psychologisch so gekonnt aufgebaut, daß sie sehr viele Ehefrauen in ähnlicher Lage zu derselben Maßnahme veranlaßt haben dürfte wie Evelyn Hamann: Der untreue, in diesem Fall sogar reumütige Ehemann bekommt – hier nach langem seelischen Kampf der Hauptdarstellerin -  den Laufpaß, die Ehe wird geschieden, die Familie vollends zertrümmert. Wir wollen die Fehltritte der Ehemänner keinesfalls entschuldigen, im Gegenteil, aber man sollte die Chance zu einem Neubeginn nicht so radikal ausschließen, wie es in dem Psycho-Drama (denn der Ausdruck Komödie ist gelinde gesagt eine Frechheit, zumal alles tragisch endet) der Fall war, zumal wenn heranwachsende Kinder da sind und der Schuldige – der außerdem ein Opfer der ihm von manchen Medien eingeredeten blödsinnigen „Evolutionstheorie“ ist  - reumütig zurückkehren möchte. Die Fernsehstrategen und Massenumerzieher bemühten sich, den Eindruck zu erwecken, als ob mit der Loslösung der Frau von der Familie alle Probleme  blendend gelöst seien. Dabei ist meistens das Gegenteil der Fall. Denn welche Chancen haben denn im Durchschnitt solche ältere Frauen? Ihr Schicksal lautet: Vereinsamung.

Weniger Fernsehen senkt die Aggressivität von Kindern. US-Studie von Thomas Robinson. http://www.archpediatrics.com . Ähnlich: Hoher Fernsehkonsum stumpft Kinder emotional ab; sie werden weniger kreativ. Vielseher zwischen elf und 15 Jahren sind auch körperlich nicht so wenig. (Freiburger Studie, D 17.1.2001)

ORF 2 verhöhnt das Lied „Stille Nacht“, indem es diese heilige Weise  als Hintergrundmelodie zu banalen, hektischen Einkaufsszenen – zum Teil im Comicstil aufgezogen – verwendet. Zum Schluß ertönt im Hintergrund „Christ, der Retter, ist da“. Wir können uns nicht vorstellen, daß Christen so etwas fabrizieren.  (21.12.2000, 22.22 h)

Für Gesichtswechsel am Bildschirm. Muß man wirklich seit Jahren und Jahrzehnten immer die gleichen Gesichter als Nachrichtensprecher und –sprecherinnen sehen, die so vielen Christen widerwärtig sind? Wichtige Meldungen werden weggelassen, andere manipuliert, nur ein Teil entspricht den Richtlinien für eine objektive, unparteiische Berichterstattung. Schon wenn sie den Mund auftun, hat man das Gefühl, jetzt kommt wieder eine Lüge. Und sie bilden sich ein, wir merken es nicht... (Das betreffende Land verschweigen wir lieber, um nicht strafrechtlich belangt oder dem bekannten Kesseltreiben ausgesetzt zu werden.)

Halbnackte Sprecherinnen ziehen immer mehr Publikum an. In Russland wie in Sizilien; die dortigen „Macher“ sind Video Golfo und Sergio Petta in Gela.

TV im Zimmer: Kinder schlafen schlecht. Das ist ja logisch. Schließlich warnt die Bio-Bewegung nicht umsonst vor Strahlen in Schlafzimmern. Glücklicherweise kommen jetzt – nachdem viele Opfer des Leichtsinns schon bleibende Schäden davontragen - auch Ärzte und Wissenschaftler zu dieser Erkenntnis, so der Chefarzt der Kinderklinik Köln-Porz, Alfred Wiater. (D 17.11.2000)

Der Fernsehapparat ist für jedes dritte Kind zwischen sechs und 13 Jahren der wichtigste Gegenstand. Nur drei Prozent würden ihre Eltern mitnehmen, wenn sie auf einer einsamen Insel leben müssten. (Umfrage des Kindersenders Fox Kids, D 3.11.2000)

Der oberste britische TV-Sittenwächter Lord Holme of Cheltenham (64, verheiratet, Liberaldemokrat) trat von seinem Posten als Präsident der Broadcasting Standard Commission zurück. „News of the World“ hatte gemeldet, dass er zwei Geliebte und ungewöhnliche sexuelle Vorlieben hatte. (24.20.2000)  Das erinnert uns an den verschmitzten Vorgesetzten in Edgar-Wallace-Filmen.

Als "Zeitgeist-Idiotie von globalem Ausmaß" prangert Ex-ORF-Generalintendant Gerd Bacher die "Reality Soaps" an, die jetzt auch vom Österreichischen Rundfunk ausgestrahlt werden. Der "neue Gott" sei der Markt, sein "heiliger Ungeist" heiße Werbung. (D 25.9.2000)

Wie ein Vergewaltiger vorging, wurde in einer Sendung von "Aktenzeichen XY" genau geschildert. Ein 16jähriger Wiener machte es nach. (D 19.9.2000)

Für Erwachsenenfilme Werbung unter Teenagern. "Das Ziel ist, daß jeder zwischen zwölf und 18 den Film wahrnimmt", steht im Werbeplan für einen Streifen, der wegen seiner Brutalität nur für Erwachsene freigegeben ist. (D 11.9.2000) Die US-Unterhaltungsindustrie weiß, wie man Geld verdient, und der Teufel, wie man Seelen fängt.

Als "niveaulose Talkshow-Kultur" verdammte der Präsident des Goethe-Instituts, Hilmar Hoffmann, das, was die deutschen Fernsehsender dem Volk vorsetzen. Die Sendungen seien heruntergekommen und furchtbar. Er schaue sie sich schon lange nicht mehr an. (D 26.8.2000)

Perversionen in jedes Haus. Perversionen werden im Fernsehen als alltäglich dargestellt, weltweit verbreitet und von nicht wenigen zu solchem Tun Bereiten nachgeahmt. Beispielsweise verhörte die angeblich erotischste Frau Deutschlands namens Iris Berben (wir möchten nicht in ihr Inneres sehen, auf ihre Verstrickungen, Absichten und Zukunftsaussichten) als Kommissarin Rosa Roth einen Mann, der angab, seiner unersättlichen Frau ständig neue Männer zuführen zu müssen. (12.8.2000, ZDF, 20.15 h) So wird die Phantasie angeregt - aber in die falsche Richtung. Während die Dämonen gierig auf neue Seelen lauern, brauchen anscheinend Millionen Fernsehzuschauer ähnlich wie die Drachen in Märchen und Sagen ständig frisches Menschenfleisch. Doch irgendwann einmal taucht ein wackerer Recke auf und macht dem Graus ein Ende.

Wer fern sieht, ist selber schuld. Am 11.8.2000 zufällig anderthalb Stunden Gott die Zeit gestohlen und nebenher im ZDF um 18 h "Der Landarzt" angesehen: Ungeordnete Liebe gab der Sendung den "Pfiff", Effekt: Verwirrung der Geister. Um 18.55 h im ARD-Fernsehen Mr. Bean "Merry Christmas": Weihnachten verächtlich gemacht, Krippe für blöde Gags mißbraucht: Dinosaurier stört Heilige Familie, Hubschrauber fliegt mit Jesuskind davon usw. Wer an Blasphemie und Unmoral Gefallen hat, wird diesen "Spaß" eine Ewigkeit lang, seine eigene Dumm- und Bosheit sowie den gerechten Richter verfluchend, genießen können. Denn sicherlich gibt es auch in der Hölle eine Art Fernsehen. Manche TV-Themen dieser Tage (Mitte August) werden wohl wiederkehren, doch in ihrer wahren Bedeutung: Das geht von der lesbischen Unzucht bis zur Verherrlichung der griechischen und anderen heidnischen Götter.

Verblödung. Gegen die Privatsender zog der frühere ZDF-Chefredakteur Klaus Bresser vom Leder. Er sprach von einer Verflachung der Programme und der Verblödung des Publikums. Endlose Laber-Shows breiteten Intimitäten öffentlich aus. Stafen Raab, Guildo Horn, Verona Feldbusch und dergleichen Stars seien Sprachverhunzer aus Prinzip. (D 30.5.2000 dpa)

Filme für Kinder werden immer gewalttätiger. Experten erklärten, das dauernde Anschauen solcher Szenen schade Kindern. (D 26.5.2000)

Mai i bimbi davanti alla tv da soli! Giovanni Bollea, psicologo: ci vuole una legge per vietarlo al di sotto dei 6 anni. (la Repubblica, 5.5.2000)

Vola dal balcone per imitare i Pokémon: Matteo, quasi 5 anni, si è arrampicato sul terrazzo ed è precipitato nel vuoto. Caduto per quattro piani, è in coma. Stava guardando in tv i cartoni animati. (la Repubblica, Roma, 5.5.2000)

Das "Image einer ordinären und animalischen Gesellschaft" verkörperte die Gruppe "Ping Pong" mit ihrem Eurovisionsbeitrag "Sameah", sagte der stellvertretende israelische Erziehungsminister Shaul Yahalom. Wir erklären uns mit dem Politiker der Nationalreligiösen Partei NRP solidarisch. In der provokativen Sex-Show küssen sich Homosexuelle. Vor zwei Jahren hatte der/die Transsexuelle Dana den Grand Prix d´Eurovision gewonnen. (18.4.2000)

Kleinkinder nie allein fernsehen lassen! Man dürfe sie der geballten Wirkung dieses Mediums auf keinen Fall ungefiltert aussetzen, sagte der Jugendforscher Prof. Klaus Hurrelmann. Das Fernsehen dränge das Familienleben an den Rand und beherrsche das Leben jeder dritten deutschen Familie. (D 12.4.2000)

Elite verzichtet aufs Fernsehen
Aus ideologischen und kulturellen Gründen. Prof. Irene Neverla, Universität Hamburg: "Es ist die gesellschaftliche Elite der hochgebildeten und gut verdienenden Großstädter, die sich bevorzugt vom Fernsehen abwendet." Eine Gruppe hat keine Zeit zum Fernsehen, weil sie Hobbys pflegen und Verpflichtungen haben, die andere Gruppe will von der Sucht loskommen. Bewußte Nichtfernseher erfreuen sich einer intensiveren Lebenserfahrung, Zufriedenheit, innerer Freiheit und Ruhe. Zeitgewinn ist der größte Vorteil. "Fernsehen verschlingt die knappen Zeitreste, die uns noch zur freien Verfügung bleiben." (Neverla) Dank und bravo!

Zu viel Fernsehen läßt Kinder schlecht schlafen. Jedes 20.leide an Alpträumen. 15 Prozent der Fünf- bis Zwölfjährigen seien Schlafwandler, berichtete die "Ärzte-Zeitung". (D 4.4.2000)

Così la Rai diffama chi la critica. Uno sceneggiato tv ("la squadra", 25 secondi) presenta "il Giornale" come il quotidiano dei pedofili. (Il Giornale, Milano, 25.3.2000)

TV: 24 h Umerziehung der Menschen in aller Welt zu Ehebrechern. Dies zeigen die täglichen Programme rund um die Uhr. Sex, Unmoral, Ehebruch werden verharmlost, als normal dargestellt. Alle tun es ja. Kleines Beispiel: Im Krimi "Ein Fall für zwei" (ZDF 23.3.2000, ab 17.40 h) fragt der Detektiv sinngemäß eine Frau: "Nur Sex gehabt, oder war mehr dran?" Dies ist die Taktik des Teufels: Er verdreht alles, stellt alles auf den Kopf. In Wirklichkeit setzt Sex Liebe voraus.

Beim Fernsehen wird einem das Böse aufgezwungen, beim Internet kann man es frei wählen. Man kann aber auch das Gute wählen, was beim Fernsehen viel schwieriger ist, weil die zwischengeschaltete Werbung viel Unmoral enthält.

Durchschnittlicher TV-Konsum in Deutschland 1999: 3 Stunden und 5 Minuten. (D 24.2.2000)

Mehr Gewalt wegen Privat-TV. Joachim von Gottberg von der Freiwilligen Selbstkontrolle Fernsehen stellte fest: Gewalt nahm ihren aufschwung, als immer mehr private Sender auf den Markt drängten. (15.1.2000)

Jedes vierte Kind im Westen und jedes zweite im Osten hat einen eigenen Fernsehapparat. Womöglich noch im Kinderzimmer, was außerordentlich gesundheitsschädlich ist wegen der Strahlen. (D 4.1.2000)
Journalisten wegen völliger Verblödung nicht mehr in der Redaktion einsetzbar. Die polnische Tageszeitung "Rzeczpospolita" hat 25 ihrer Journalisten rund um die Uhr sieben Tage lang fernsehen lassen. Diejenigen, die danach noch ansprechbar waren, durften über ihre Erlebnisse Buch führen. Sie hatten in dieser Zeit über 1000 Leichen, über 2000 Schlägereien, Verstümmelungen und Folterszenen gesehen und 60 Fälle von etwas, das die Zeitung als "scharfe Erotik" umschrieb. 500-mal war geflucht worden (die Flüche der Reporter nicht mitgerechnet). Einige der Kollegen sind möglicherweise wegen völliger Verblödung nicht mehr in der Redaktion einsetzbar. Sie haben die zahllosen "Wetten, dass"-Imitationen verfolgen müssen, die besonders die Privatsender ihren Zuschauern servieren. Die kosten fast nichts, sind enorm beliebt und bilden. ... Erlaubt ist, was gefällt. ... Wir haben es so gewollt. (Klaus Bachmann in der Stuttgarter Zeitung vom 24. 12. 1999, S. 22)

44 Prozent der Mütter sind gegen Teletubbies. Ein Viertel der Mütter steht der Serie geradezu mit Abscheu gegenüber. Mit dem Bildungsstand wächst die Abneigung gegen die TV-Serie. (D 22.12.1999) Schade, daß die Eltern heutzutage oft nicht klüger sind als ihre verdummten Kinder.

Fernsehapparat ist das wichtigste Objekt des Jahrhunderts. Dies meinten Franzosen bei einer Umfrage von "Le Parisien2. Es folgen Computer, Handy, Transistorradio, Schnellkochtopf und Mikrowelle. (21.12.1999)

Ideen, die sie sonst nicht hätten. Videos können bei Jugendlichen Gewalttaten auslösen, sagt der Medienpsychologe Jo Groebel. "Jemand, der auf dem Berg wohnt, wird nie auf die Idee kommen, ein boot zu bauen." (D 2.12.1999)

Brutale Szenen schlecht für Kinder. Angstauslösend, kaum zu verarbeiten. Dies sagt sogar Bundesfamilienministerin Christine Bergmann (SPD). (D 1.1.21999)

Fernsehwerbung hat schädliche Auswirkungen auf Kinder. Prof. Stefan Aufenanger warnte: "Es wird vorgespielt, mit bestimmten Produkten die Probleme des Alltags lösen zu können oder sich besser zu fühlen." (Zeitungen vom 9.11.1999, dpa)

Dicke Kinder sollten Fernsehen und Computerspiele meiden. (Grünes Kreuz Marburg, Zeitungen vom 16..9.1999 dpa) Nicht nur sie.

Zu viel Fernsehen ist eine der Hauptursachen für Kopfweh bei Kindern. Kinderärzte empfehlen Bewegung und frische Luft. (Zeitungen vom 14.9.1999 dpa) Die Ärzte werden immer vernünftiger und mutiger - ein Lichtblick.
Jeder sechste Jugendliche orientiert sich an den Talkshows im Fernsehen.
(Studie, Zeitungen vom 11.9.1999 APA, dpa) Selber schuld.

Verhaltensauffällig sind sie und weisen Rückstände in der geistigen Entwicklung auf. Wer? Natürlich Kinder, die sich viel in der Fernseh- und Computerwelt aufhalten. Dies erklärte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln unter Hinweis auf "Teletubbies" und dergleichen. (Zeitungen vom 7.8.1999 dpa) Schuld der Eltern.

Ein Fernsehverbot für alle Kinder unter zwei Jahren und Kinderzimmer ohne Fernsehapparate forderten amerikanische Kinderärzte. (Studie, Marjorie Hogan, 6.8.1999) Bravo, Ärzte.

Fernsehen macht Kinder krank. (am Samstag, 13.3.1999, in allen guten Tageszeitungen, Auszug unter Pressestimmen)

"Wir können nicht mehr lange tatenlos zuschauen, wenn sich die Moderatoren nachmittags nicht an die Jugendschutzbestimmungen und die selbstauferlegten Verhaltensgrundsätze halten", sagte Wolf-Dieter Ring, Vorsitzender der Arbeitsstelle Jugendschutz und Programm der Landesmedienanstalten in Deutschland und Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM). Nach Gesprächen sei in zahlreichen Sendungen noch keine Verbesserung festzustellen.Die Medienwächter haben TV-Sendern die Verlegung umstrittener Nachmittags-Talkshows in die Abendstunden angedroht. (Südwestpresse 23.4.1999) 40TV0019

Fernsehen schon für Babys. Einen Riesenerfolg hat die seit zwei Jahren laufende und in 30 Länder verkaufte BBC-Fernsehserie "Teletubbies" für Kleinkinder. Dipsy, Laa-Laa, Po und Tinky-Winky beschränken sich in ihrer Konversation auf die Babysprache wie "eh-oh" und "uh-oh". Die einfachsten Handlungen werden endlos wiederholt. Konservative US-Christen sprachen von "Teufelswerk". (3/1999) Wohl nicht ganz ohne Grund, denn immerhin werden schon die Kleinsten an den Bildschirm gefesselt. 40TV0018

Die Opfer werden ausgeblendet, das Leiden wird in 75 Prozent der Gewaltszenen in amerikanischen TV-Programmen nicht gezeigt, Gewalt bleibt ohne Konsequenzen. Dies hat Jo Groebel, Direktor des Zentrums für Medienkompetenz an der niederländischen Universität in Utrecht, festgestellt. (Zeitungen vom 11.3.1999 APA) 40TV0017

Fernsehnachrichten sind eine "perverse Form des Entertainments". Dies sagte der amerikanische Filmstar Bruce Willis, Noch-Ehemann der mit zweifelhaften Aufnahmen zu Ruhm gekommenen Demi Moore. In der "Bunten" meinte der Schauspieler: "Das Fernsehen impft die Menschen regelrecht mit Horror-Injektionen", denn ständig würde Gewalt gezeigt. ("Bunte", 25.2.1999) 40TV0016

"Fernsehen macht krank, blind und blöd". In der Kinosatire "Late Show" zerreißt Regisseur Helmut Dietl mit diesen Worten die TV-Branche ob ihrer Machenschaften. Der Konkurrenzkampf um Einschaltquoten mache die gehetzten Kollegen früher oder später zu "seelischen Krüppeln". (Bissige Anmerkung: zu denen sie selbst Millionen naive Zuschauer gemacht haben.) Es wird "gelogen, betrogen, getrickst und geschoben", gesteht sogar TV-Liebling Thomas Gottschalk im "Stern", dem die Nation zu Füßen liegt. (18.2.1999) 40TV0015 (0I4029)

Yeti-Film Fälschung. Ein legendärer Film, der öfters im Fernsehen zu sehen war, beruht auf einem unzulässigen "Trick". Ein 58jähriger Mann gestand jetzt im US-Bundesstaat Washington, daß er 1967 in ein Affenkostüm geschlüpft war und gefilmt worden war. (4.2.1999) Wenn einmal aufkommt, was alles an Fernseh-Dokumentarfilmen gefälscht ist, dann ... 40TV0014 (0I4028)

Fernsehen: Gewalt an Kindern. 1998 zeigte das deutsche Fernsehen 439 Spielfilme und Serien, in denen wehrlosen Kindern Gewalt angetan wird. Am meisten suchten so die privaten Sender ihre Einschaltquote zu erhöhen, gefolgt von den Dritten Programmen, ARD und ZDF. (Analyse von "Hörzu", Ende Januar 1999) 40TV0013 (0I4024)

Um mit dem Fernsehen "abzurechnen", schoß eine Frau in Salt Lake City (Utah/USA) zwei Angestellte eines TV-Senders nieder. Was ihr das Fernsehen angetan hatte, erfuhr man aus der Zeitungsmeldung vom 15.1.1999 nicht. 40TV0012 (0I4021)

Jeder erwachsene Westeuropäer sieht neun Jahre fern. 1997 guckte er 198 Minuten am Tag in die Röhre. In den USA lag der Durchschnitt bei 239 Minuten. Dies ergab die Studie "Television 1998" laut IP-Geschäftsführer Walter Neuhauser, Düsseldorf. 40TV0011 (Presseberichte 19.11.1998 APA)

In der populären ARD-Fernsehserie "Lindenstraße" spielt Georg Uecker den schwulen Carsten Flöter. Caroline Bock berichtet in einem dpa-Feature: "Als erster Homosexueller in einer deutschen Fernsehserie hat Uecker - der auch im wahren Leben Männer liebt - nicht nur Liebesbriefe bekommen. ,Damals gab es viele Drohbriefe, jetzt nicht mehr. Daran kann man auch sehen, daß die Zeiten offener geworden sind.'" (4.11.1998) 40TV0010 (0I4017)

Die Kultur der 90er Jahre ist zu vergessen: Mode (fast nackt), Fernsehen und Filme (Hauptthemen Ehebruch und Verbrechen)... Aktuell 4 40TV0009 (0I4016)

Wer die Sender hat, hat die Macht..Aktuell 4

 ... Das Fernsehen startete übrigens 1952, die Privatsender 1984 mit einem Kabelpilotprojekt. Jeder Deutsche nutzt den Hörfunk im Schnitt 177 Minuten pro Tag, das Fernsehen 183 Minuten. (Südwestpresse 17.10.1998 Dieter Keller) Wer hat heute die Sender? 40TV0008 (0I4015)

Der Fluch des Fernsehens: Halbanalphabetismus. Wegen mangelnder Lese- und Rechtschreibkenntnisse muß die Hälfte der Bewerber bei der Bahn abgelehnt werden. (Südwestpresse Ulm 15.10.1998) 40TV0007 (0I4014)

Das Fernsehen entwickelt sich umgekehrt proportional zum christlichen Heilsgeschehen: Das Niveau wird tiefer und tiefer... (Bonmot) 40TV0006 (0I4013)

Kinder ohne eigenen Antrieb - visueller Analphabetismus. Das Fernsehen hat neben der Realität eine eigene künstliche Welt der Bilder geschaffen, die für viele Menschen eine allgegenwärtige Faszination ist. Die Psychotherapeutin Ute Benz konstatiert: "Im Durchschnitt haben Jugendliche der 10. Klasse umgerechnet zwei Jahre ihres Lebens Tag und Nacht vor dem Bildschirm zugebracht. Viele (TV-)Kinder sind längst angepaßt, einfallslos und warten nur darauf, mit fremden Phantasien und fremden Lustigkeiten bedient zu werden. Nach außen fallen stille Kinder nicht mehr auf, sie sind pflegeleicht, dankbare Zuschauer, machen keinen Dreck, sie sind nicht laut, stören die Gesellschaft nicht. Daß sie krank und in ihrer Kreativität gehemmt sind, wird in der Schule zuerst bemerkt." Im Unterschied zu Märchen legen filmische Bilder die Phantasie fest, überwältigen sie, treiben ein "orgiastisches Spiel mit aufregenden, zwingend vorgestellten Bildern" Die Filmindustrie habe sich der kindlichen Konflikte bemächtigt und schlachte sie gekonnt für ihre Zwecke aus. 40TV0005 (dpa-Zeitungsberichte vom 14.7.1998)

Fernsehgerät wegwerfen oder Strafe. Vor diese Wahl haben die Taliban-Milizen die Bewohner der Hauptstadt Kabul gestellt, um die Afghanen vor "korrupten und unislamischen Einflüssen'" zu bewahren. (10.7.1998) 40TV0004 (0I4011)

Das Fernsehen macht viele alte Menschen zu Stubenhockern, ist Zeitfüller und Zeitkiller. (Prof. Horst Opaschowski vom B.A.T. Freizeit-Forschungsinstitut Hamburg laut Presseberichten vom 16.4.1998, dpa).40TV0003 (0I4005)

Fernsehen als Familienfeind und Umweltgift. Nach Einschätzung des Bielefelder Jugendforschers Prof. Klaus Hurrelmann beherrscht das Fernsehen den Alltag in vielen Familien so stark, daß sonstige Kontakte, Gespräche und Spiele an den Rand gedrängt werden. Familienmitglieder gingen kaum noch aufeinander zu und seien damit auch nicht mehr in der Lage, Spannungen und Konflikte auszutragen. Kinder sollte man nie allein vor der "Flimmerkiste" sitzen lassen. "Nichts ist schlimmer, als die Kleinen der geballten Wirkung dieses Mediums ungefiltert auszusetzen." Ignorierten die Eltern diesen Rat, könne das Fernsehen zu einer Art Umweltgift werden. (Presseberichte vom 20.4.1998, dpa-Gespräch) 40TV0002 (0I4004)

In 61 Prozent der US-Fernsehsendungen wird Gewalt gezeigt. Die TV-Industrie hat ihre Versprechungen von 1993 nicht eingehalten. (Studie von vier US-Universitäten, Washington Post 16.4.1998) 40TV0001 (0I4002)

Index 4