ETIKA

FERNSEHEN

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7.8.1997

40TV2

Laßt Euch nicht Euer halbes Leben vom Fernsehen stehlen!

 

 

An alle Menschen guten Willens!

Helft, die Kinder dieser Welt von Angst und Krankheit, Hunger und Durst zu befreien! Helft, sie vor dem Schlimmsten, dem sexuellen Mißbrauch und der Versklavung, zu bewahren!

Zu den Hauptursachen für das Elend von Millionen Kindern zählt heute das Fernsehen!

Die Überreizung mit Sex- und Gewaltszenen verführt viele Zuschauer zur Gleichgültigkeit gegenüber dem Bösen. Mit dem Kabel- und Satellitenfernsehen werden weltweit die abscheulichsten Programme zu jeder Tageszeit in fast jedes Haus geliefert.

Zwar gibt es wertvolle Sendungen (Nachrichten, gute Filme), aber kaum jemand ist imstande, den zwischen den Sendungen mitgelieferten negativen Botschaften auszuweichen und verlockende weitere Angebote abzulehnen.

So stumpfen allmählich die Gefühle ab, und das Empfinden für gut und böse geht verloren. Wer ist schon in der Lage, seine Neugier zu bezähmen und sich auf wenige ausgewählte Programme ohne die eingestreute, immer unverschämtere Werbung zu beschränken?

Pressemeldung vom 20. 10. 1993: Spaniens katholischen Bischöfen gefallen die Kinderprogramme der Staats- und Privatsender überhaupt nicht. Sie sind ihnen zu sexy. In einem Bericht der Bischofskonferenz heißt es, das Fernsehen sei das Medium, das am schwerwiegendsten der Familie schade. Die Programme mißachteten "alle Normen, die die Minderjährigen vor der Aggression des Fernsehens schützen sollen". Die Bischöfe stoßen sich an der luftigen Bekleidung der jungen Frauen, die durch die Kinderprogramme führen, was die Jungen zu einer "verfrühten Sexualität" anrege. Familienserien gründeten ihre Erfolge beim Publikum auf die Darstellung sexueller Abartigkeiten, Inzest, Homosexualität, Ehebruch, uneheliche Kinder, ständige Untreue und (ungezügelte) Leidenschaften. Der Zuschauer werde dazu verleitet, "solche Beziehungen als etwas Normales zu betrachten und sie schließlich zu akzeptieren". (dpa/Dolomiten)

Jugendliche und Kinder finden bald heraus, auf welchen Kanälen Pornographie- und Horrorfilme ausgestrahlt werden. Nicht nur die Privatsender, auch die vom Staat betriebenen Anstalten überfluten heute Milliarden Zuschauer mit Schmutz und Schund.

Aus der Scheinwelt wird plötzlich blutiger Ernst

Vom Fernsehen, wie wir es heute haben, geht eine Welle des Verbrechens aus: von Vergewaltigungen bis zu Morden. Die niedrigsten Gelüste werden geweckt und Triebtäter regelrecht produziert, die dann Jagd auf Frauen und Kinder machen.

In jeder Sekunde wird irgendwo auf der Welt eine Frau oder ein Kind vergewaltigt. Mehr als alles andere hat das Fernsehen zur Sexualisierung des öffentlichen Lebens beigetragen und damit zum Verlust der Ehrfurcht vor der Liebe, zur Enthemmung und sexuellen Gewalt. Wo bleiben die Gewissen der Christen?

Warum wohl sagt Jesus: "Wenn dich dein rechtes Auge verführt (ärgert), so reiß es aus und wirf es weg"? Die Bedeutung dieses Satzes (Matthäus 5,29) ist heute sonnenklar: weg mit dem Fernsehapparat, wenn er beginnt, uns oder unseren Kindern gefährlich zu werden! Die Eltern haben die Pflicht, ihre Kinder vor der Verrohung zu schützen und sie bösen Einflüssen zu entziehen.

Zeitungen und Radio genügen vollauf zur aktuellen Information, und zur Bildung und Unterhaltung gibt es gute Bücher, Filme, Theater usw.

Ohne den TV-Boykott der Familien ist die Welt vor der schleichenden Vergiftung der Seelen, der Manipulation zu konsumsüchtigen, mitleidlosen Massenmenschen kaum noch zu retten. Im Grunde macht sich jeder, der das Fernsehen über seine Teilnehmergebühr mitfinanziert, mitschuldig.

Deshalb: Meldet Euer Gerät ab, zumindest solange die Kinder klein sind.

Bischöfe und Pfarrer, christliche Journalisten und Erzieher: Fordert die Familien zum Fernsehverzicht auf um der gesunden Seelen der Kinder willen!

Schützt die Kinder vor dem Bösen und den Bösen! Bewahrt ihre Unschuld, schenkt ihnen eine Welt voll Liebe! Wenn wir die Kinder nicht retten, wird auch die Welt nicht gerettet.

Womit können wir sie retten? Lernen wir ein neues Abc: A wie Aktion und gute Taten, B wie Boykott und Verzicht, C wie ein vorbildliches christliches Leben. Leben wir u n s e r Leben, unser eigenes Leben! In der Familie mit Gott.

Helfen wir Notleidenden! Entdecken wir die Schönheit der Natur! Leben wir so einfach wie möglich um die große Umweltkatastrophe doch noch abzuwenden! Es gibt so viel Notwendiges zu tun, daß fürs Fernsehen wirklich keine Zeit bleibt. Laßt Euch nicht Euer halbes Leben vom Fernsehen stehlen! Dazu hat Gott Euch nicht erschaffen. Ist der Verzicht auf dieses eine denn so schwer? Denkt doch an Christus, der sagt: "Keiner von euch kann mein Jünger sein, der sich nicht lossagt von allem, was er hat." (Lukas 14,33)

Laßt nicht Eure von Gott geschenkten Kräfte und Begabungen verkümmern!

Der Herr gebe euch Frieden!

 Francisco

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