ETIKA

Finanzen

www.etika.com

40WI8

Vermögenssteuer Betrug am Volk

19.2.2010

 

Der Südtiroler Arbeitnehmerchef hat vorgeschlagen, den Unterstützungsbeitrag für die Pflege alter Menschen nicht mehr an Angehörige auszubezahlen, die über ein gewisses Vermögen verfügen. (RAI Sender Bozen, 18.2.2010, Morgentelefon) Dies läuft unserer Befürchtung zufolge darauf hinaus, daß Pflegegeld und andere Sozialleistungen nur noch an Leute ausbezahlt werden, die nichts besitzen.

Wer aber ein Leben lang bescheiden gelebt und gespart hat für ein eigenes Haus, unter der Last der Schulden fast zusammenbricht und vielleicht unter großen Opfern noch seine Kinder studieren lässt, der soll keine Beiträge mehr bekommen, nur weil er ein Haus besitzt! Und womöglich soll er noch mehr Steuern zahlen, nämlich die von den Linken und Grünen aller Länder immer unverschämter geforderte Vermögenssteuer.

Und wenn kein Pflegegeld an die Mittelklasse mehr gezahlt wird, dann bleiben wohl noch mehr Alte und Kranke auf der Strecke, keiner kümmert sich um sie. Denn es gibt ja bei weitem nicht genügend Plätze in Alters- und Pflegeheimen. Beim Jüngsten Gericht werden jene verbrecherischen Angehörigen ihr blaues Wunder erleben, die derzeit zwar Pflegegeld kassieren, ohne aber „ihren Lieben“ die entsprechende Pflege zuteil werden zu lassen. Wer weiß, wie viele Senioren in ihrem Dreck liegen gelassen werden, bis sie an ihrem Elend zugrunde gehen?

Hinter der neuen Strategie mit der Vermögenssteuer verbirgt sich eine ganz perfide Attacke der Mächtigen. Denn sie wollen erreichen, dass auch die kleinen Leute ihr Eigentum verlieren, damit die Superreichen noch reicher werden. Denn wer Schulden hat und nun mehr Steuern bezahlen muss oder dessen Rente gekürzt wird, der wird gezwungen, auf sein Eigentum zu verzichten, das heißt sein Haus zu verkaufen. Also: Wer gearbeitet und gespart hat, wird enteignet.

Somit sollen alle in die Armut getrieben werden, damit sie leichter von den Herren dieser Welt versklavt werden können.

Jemand erzählte uns von einem Mann in der Bundesrepublik Deutschland, der seit 30 Jahren arbeitslos ist und sagt, warum soll er arbeiten, wenn er doch mit den 800 Euro Sozialhilfe im Monat gut auskommt. So sehr dieser Schmarotzer wohl noch frohlockt, so ist doch sicher, dass dieser Zustand nicht mehr lang anhalten wird. Denn auf einmal kommt die von manchen Experten vorhergesagte Hyperinflation, sprich Geldentwertung, und seine 800 Euro sind nur noch 80 wert (wie damals um 1948).

Dasselbe Damoklesschwert hängt über allen Gehalts- und Lohnempfängern sowie Rentnern. Ihre Kaufkraft sinkt schon jetzt ständig, und vielen reicht es kaum noch zum Leben.

Bürger, wach auf! Die da oben wollen dir alles wegnehmen, was du hast! Sind nicht das beste Beispiel für die im Gang befindliche Volksenteignung jene unzähligen alten Menschen, die in ein Altersheim müssen und dafür jeden Monat Wahnsinnsbeträge von Tausenden Euro berappen und zusehen müssen, wie ihre Häuser, Früchte ihrer lebenslangen Arbeit, von den Altersheimbetreibern aufgezehrt werden?

Wer hingegen nichts besitzt, weil er nie gespart, vielleicht in Saus und Braus gelebt, geschlemmt und geprasst hat oder wer eingewandert ist und keine Arbeit findet, bekommt alle Sozialleistungen kostenlos von der so genannten öffentlichen Hand, das heißt er lebt auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung.

Ungerechte Welt! Aber ihr wolltet es so haben, denn ihr habt die vielen Warnungen überhört und den Falschen geglaubt.

Wie geht es weiter?

Index deutsch 4