ETIKA

Wirtschaft / Finanzen

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40WI9

Crash-Chronik mit Analyse
Der Fluch der Liberalisierung

Globalisierung bringt uns um

9.7.2012, multilingual

 

Es gibt einen Ausweg aus der Finanzkrise: die Abschaffung der Zinsen. Lies das revolutionäre Buch: „Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z“! Lerne verstehen, was vorgeht! Lies das ETIKA-Überlebensprogramm 4! Informiere dich über das ETIKA-Sozialmodell 3 Steuern. Unter Index 4.
Unterschiedliche Verbrauchertips: Stefan Frank (Notgroschen sparen!) versus Paul Krugman (viel ausgeben!)
Über den Fluch des Liberalismus und der Liberalisierung lies auf spanisch: El Liberalismo es pecado (Der Liberalismus ist Sünde). ETIKA-Kurzanalyse:

Spekulanten vor allem aus New York, Verbrecher und korrupte Politiker

haben viel Geld aus dem Kreislauf der Volkswirtschaft herausgenommen. Nun fehlt es der Bevölkerung, die es hart erarbeitet und den Banken anvertraut hat. Die Regierungen haben unverantwortlich gehandelt, indem sie einen schrankenlosen Kapitalismus tolerieren und ohne Deckung durch Gold endlos Geld gedruckt haben. Die Zeche zahlt der einfache Mann, das heißt alle außer jenen, die ihr Geld in Sachwerten angelegt haben. Denn die Rettungsaktionen der Staaten für die wankenden Banken zahlt der Steuerzahler; dieser wird also wieder einmal doppelt belastet. Und fast alle schlucken diesen Betrug, denn die freie Marktwirtschaft des Kapitalismus wird mit sozialistischen Methoden gerettet. Der dritte Weg, den manche zu gehen versuchten, wird ignoriert oder verteufelt.
Fazit: Die Finanzkrise bringt viele zur Einsicht, daß es falsch ist, das Leben und die Gesellschaftsordnung auf materiellen Dingen aufzubauen. Das Geistige zählt mehr als alle Dollars und Euros und Edelsteine der Welt. Erst Gott, Seine Gebote, Seine Ordnung, dann das Übrige. Siehe dazu die Geschichte von P. Franz Ehmig:
Wer auf sein Geld und nicht auf Gott vertraut, dem nimmt es Gott. (2.10.2008)

Autarkie statt Globalisierung

(Selbstversorgung, siehe zum Beispiel Gandhi, aber auch mancher weitblickende Bauer in Südtirol) ist der beste Schutz jedes Volkes und die Garantie für Wohlstand. Das ETIKA-Überlebensprogramm (siehe Teil 4 und Teil 5 ) wurde ein Jahrzehnt lang von allen verschmäht. Nun müssen alle die apokalyptischen Folgen tragen. Die Globalisierung bringt uns alle um.

Zinsmanipulation versucht. Barclays Chefkontrolleur tritt zurück. Manipulationsversuche am Libor-Zins. Nach Aufflammen des Skandals hatten Bankenexperten den Rücktritt von Barclays-Chef Bob Diamond gefordert. (NWZ 3.7.2012 dpa) Neben Diamond traten zwei weitere Manager zurück. Die Berichte der britischen Banken, die Barclays geschönt hatte, fließen in die Berechnung des Referenzzinssatzes Libor ein. An diesem orientieren sich Zinsen auf Hypotheken und Unternehmenskredite weltweit. (Sonntag aktuell, Stuttgart, 8.7.2012 PEO) So sind auch deutschsprachige Häuslebauer vielleicht unter denen, die blechen müssen – dank der europa- und weltweiten Kapitalvernetzung.

Deutscher Steuerzahler haftet für Schulden europäischer Banken. EU-Gipfel beschließt neue Maßnahmen. Bundestag billigt Fiskalpakt. Dazu auf Seite 3: „Direktes Geld für Banken: Sobald die Bankenaufsicht steht, ist der Weg offen für eine Entscheidung über die direkte Rekapitalisierung angeschlagener Banken durch den künftigen Euro-Rettungsfonds Europäische(r) Stabilitätsmechanismus (ESM).“ (Südwestpresse 30.6.2012 dpa) Die Politiker machen, was sie wollen, wie schon Chesterton andeutete. Diversen Medienmeldungen entnehmen wir folgenden Kernpunkt des „EU-Kompromisses von Brüssel“: Wenn eine Bank in Spanien oder Italien ihr Geld verspekuliert, haftet nunmehr der deutsche Steuerzahler. Kanzlerin Merkel hat trotz angeblicher Härte (“nur über meine Leiche“) nachgegeben und ihren Bürgern ein unabsehbares Risiko mit wahrscheinlichem Untergangsszenario aufgehalst. Deshalb laufen auch 160 deutschsprachige Ökonomen Sturm gegen die Gipfelbeschlüsse. Sie warnen, Deutschland könne sich überheben. Die Bankschulden seien fast dreimal so groß wie die Staatsschulden. (NWZ 6.7.2012 dpa) Und hier das, was G. K. Chesterton Father Brown in der Geschichte: Das Verschwinden von Vaudrey (in: Father Brown´s Geheimnis, Haffmans Verlag, Zürich, 1999, S. 134) sagen lässt:

„Die halbe moderne Politik besteht darin, dass reiche Leute das Volk erpressen.“

Prophezeiung: Sobald die Spekulanten Spanien liquidiert haben, stürzen sie sich wie die Aasgeier auf Italien, einen Grundpfeiler der EU, und dieser wird im Fallen den im Mauerwerk ebenfalls morschen Koloss Deutschland mitreißen. Auf den Trümmern wird die „New World Order“ errichtet. Ade Freiheit und Demokratie! Die letzte Ära der Sklaverei und Tyrannei beginnt – und Jene, die seit mehr als hundert Jahren hinter den Kulissen der Politik, Wirtschaft und Kultur die Fäden ziehen, sind die Herren der Welt, wie in der Bibel vorhergesagt. Sie erreichen ihr Ziel mit der Unterstützung aller Teufel und dank der Dummheit von 99 Prozent aller Menschen. Übertrieben? Wir sehen es ja genau an den 99 Prozent der ETIKA-Leser, die die Wahrheit für zu phantastisch halten und uns nicht glauben. (etika.com 27.6.2012)

Italien ein zu großer Brocken. Die NWZ analysiert zutreffend: „Spanien passt auch als Gesamtsstaat unter die Rettungsschirme – das Schwergewicht Italien aber nicht mehr. Für viele ist es aber nur noch eine Frage der Zeit, bis die drittgrößte Volkswirtschaft der Eurozone Hilfen beantragen wird.“ (27.6.2012) Und ist es nicht idiotisch: „Während Zuwanderer aus afrikanischen Ländern nach Italien drängen, gehen immer mehr junge Italiener in Deutschland und anderen Ländern auf Arbeitssuche.“ (NWZ 27.6.2012 gab)

EU-Lösungsversuch = Quadratur des Kreises. Ein Hoffnungsanker ist nicht in Sicht. Helmut Schneider kommentiert in der NWZ vom 27.6.2012: „Der gemeinsame Weg, der jetzt beim Gipfeltreffen gesucht wird, ist nichts weniger als die Quadratur des Kreises. Die Rezession soll durch neue schuldenfinanzierte Konjunkturprogramme beendet, die Schuldenlast der Südländer dadurch gemildert werden, dass vor allem Deutschland mehr zahlen soll: Euro-Bonds, Euro-Bills, Bankenunion – die Instrumente haben unterschiedliche Namen, das Prinzip ist dasselbe.“ ETIKA: … damit die Wall Street noch mehr Zinsen absahnen kann, bevor das Kartenhaus zusammenbricht!

Der Zusammenbruch - Die Krise wird Jeden treffen – etika.com bestätigt durch die Ereignisse

Ministro Passera: “Le ragioni profonde della crisi sono un problema di valori”. Corrado Passera (57), manager e banchiere, al Sacro convento di Assisi. Gli economici delle famiglie francescane hanno rivendicato ai francescani l´invenzione dell´economia di mercato, secoli prima del capitalismo, un mercato finalizzato a produrre per il bene di tutti. Frate Giorgio Silvestri ha proposto una concertazione a livello mondiale per scrivere nuove regole e nominare autorità garanti sopra le parti. (Corriere della Ser 19.6.2012 Andrea Garibaldi)

Monti al G20: la crisi non nasce in Europa. (Corriere della Sera 19.6.2012)

Kanzlerin Merkel deutete die Wende an: weg vom Nationalstaat Deutschland, hin zur Weltwährung und Weltrepublik, als sie in der Debatte um Hilfen für kriselnde EU-Staaten sagte: „Wir brauchen mehr Europa“ und daran erinnerte, dass auch die USA und Japan an der Schuldenkrise beteiligt seien. Also eine Weltlösung auf Kosten der Nationalstaaten. Die Bürger der Völker werden die Zeche zahlen. (14.6.2012 aufgrund von Rundfunknachrichten der vergangenen Tage; wir hören bekanntlich das Gras wachsen)

„Drei Monate Zeit.“ Die Zusage über Hilfskredite für die spanischen Banken beruhigt die Märkte nicht. IWF-Chefin Christine Lagarde fordert die Europäer auf, rasch zu handeln. Es blieben nicht einmal drei Monate, um die Eurokrise zu lösen, sagte sie. Lagarde bezog sich damit auf eine Aussage des Investors und Milliardärs George Soros, der zuvor den Euro-Politikern noch drei Monate Zeit vorhergesagt hatte. -  Sorgen um Italien nehmen zu. (NWZ 13.6.2012)

„Wirtschaft steht erstklassig da“. Bankenverbands-Chef Christian Brand über die Folgen von Finanz- und Eurokrise. (NWZ 29.5.2012)

Deutschland leiht sich erstmals Geld zum Null-Tarif. Anleger bekommen vom Bund keinen einzigen Euro an Zinsen. Die Euro-Schuldenkrise treibt die Anleger in Scharen in sichere Anlagen – selbst wenn unter Berücksichtigung der Inflation Vermögensverluste entstehen. (NWZ 24.5.2012 dpa)

Arbeitslosenzahl in Euro-Zone auf Rekordniveau: 17,13 Millionen oder 10,8 Prozent. In der gesamten EU 24,55 Millionen oder 10,2 Prozent. Spanien hat 23,6 Prozent Arbeitslose. (Zahlen für Februar, NWZ 3.4.2012)

Krisenbanken glänzen mit hohen Zinsen. Die Commerzbank-Tochter Comdirect und die IKB-Bank werben mit hohen Zinsen um neue Kunden. Die Konkurrenz ist empört, denn in der Finanzkrise wurden diese Banken mit Steuergeldern gerettet. (Sonntag aktuell 4.3.2012 Markus Grabitz)

Griechische Rentner und Arbeitslose wissen nicht mehr, wie es weiter gehen soll. Das Hilfspaket sehen sie kritisch. Die Armutsspirale dreht sich weiter.  „Wenn die uns den Strom kappen, dann erfrieren wir“. (NWZ 22.2.2012 Gerd Höhler) Teilerlass für die Schulden. In der Bevölkerung macht sich Mutlosigkeit breit. Griechenland verliert einen Teil seiner Haushaltssouveränität und muss Kontrollen akzeptieren. So wird ein Sperrkonto eingerichtet, auf das Hilfsgelder fließen – die dann ausschließlich für die Rückzahlung von Zinsen benutzt werden dürfen. (NWZ 22.2.2012 dpa/otr) Wenn wir das richtig verstehen: Die europäischen, allen voran die deutschen Steuerzahler schicken „Rettungspakete“ mit Hunderten Milliarden Euro nach Athen, die dann umgehend nach New York, vielleicht auch London und Brüssel weitergeleitet werden, ohne dass die Hellenen einen Heller davon sehen. (1.3.2012) In Thessaloniki sowie anderen Städten werden Kartoffeln zum Einkaufspreis verkauft. Sie finden bei arbeitslosen, armen Griechen reißenden Absatz. (NWZ 3.3.2012 Foto dpa)

Großbritannien und Tschechien machen nicht mit beim neuen EU-Sparpakt von Brüssel. (NWZ 31.1.2012)

Euro-Rettungsschirm abgestuft von AAA auf AA+ von Standard & Poor´s. (NWZ 17.1.2012 afp, dpa)

Amerikaner stufen neun Euro-Länder herab.

Standard & Poor's startet Rundumschlag gegen Europa („Spiegel online“). Eine schwache Leistung der Südwestpresse: In mehreren Berichten teilt sie mit, dass die US-Ratingagentur Standard & Poor´s neun Euroländer herabgestuft haben, nennt aber nur Frankreich und Österreich, die anderen sieben Staaten nicht. (16.1.2012) Dasselbe Versäumnis ist der siebten Ausgabe „Sonntag aktuell“ vorzuwerfen, die sich überdies einen historischen Schnitzer leistete. Anstatt mit der Titanic-ähnlichen Havarie des Kreuzfahrtschiffes Costa Concordia vor der italienischen Küste aufzumachen, brachte sie auf Seite 1 nur eine einspaltige Meldung unten rechts sowie einen nicht einmal halbseitigen Bericht auf Seite 5 über das sensationelle Unglück. (15.1.2012) Was war dann der Aufmacher? Ein seit Wochen geplanter Werbeartikel für die Stuttgarter Reisemesse CMT, welche mit zwei sogenannten Paketen „Reisen extra CMT“ die Finanzen des Sonntagblatts aufbesserte. – Um nicht vom Thema abzukommen: Wer steckt eigentlich hinter den Ratingagenturen, was sind das für Leute? Warum werden diese nicht angegriffen? Wer denken kann und manches weiß, weiß warum.

„Für die Rentner war die Euro-Einführung ein großer Nachteil. Sie haben einen 50-prozentigen Kaufkraft-Verlust erlitten.“ (Rentenexperte Helmuth Renzler, Dolomiten 3.1.2012)

„Was halten Sie als Untergangsexperte für den Grund für die gegenwärtige Krise?“ Managementberater Christian Pongratz (Buch „Betriebsdesaster“): „Alle wollen alles. Jetzt und für immer.  Die Gier ist für mich der Grund für unsere aktuelle wirtschaftliche Situation.“ (Sonntag aktuell, Stuttgart, 18.12.2011, S. 4, Anne Guhlich)

EU zersplittert sich. Der Anfang vom Ende. „Für die Euro-Rettung nimmt die Europäische Union ihre Spaltung in Kauf. EU-Gipfel beschließt in Brüssel Vertrag für mehr Haushaltsdisziplin. Der britische Premier David Cameron sagt nein. Ja sagen die 17 Euro-Länder, neun Nicht-Euro-Regierungschefs müssen ihre Parlamente fragen. (NWZ 10.12.2011 dpa) Feste Schuldengrenzen und automatische Strafen für Defizitsünder. (ebenda afp) Siehe auch: Europas gesteuerter Selbstmord, „Europa teilt sich“ (StZ)

Standard & Poor ´s drohte damit, die Kreditwürdigkeit der gesamten EU herabzustufen. Deutschlands Bestnote AAA steht auf der Kippe. (NWZ 7. und 9.12.2011 dpa, otr, afp)

Griechenland verarmt. Jeder fünfte Grieche unterhalb der Armutsschwelle. 73 Milliarden Euro Hilfskredite haben EU und IWF in den vergangenen anderthalb Jahren nach Athen überwiesen. Bei Menschen wie dem Obdachlosen Giorgos oder Hilfsorganisationen wie Klimaka ist kein einziger Cent davon angekommen. Treffpunkte der Verzweifelten. (NWZ 9.12.2011 Gerd Höhler)

Marcegaglia: "Dieci giorni decisivi per sopravvivenza euro". (la Repubblica, Rom) http://www.repubblica.it/economia/2011/12/04/dirette/manovra_pensioni_governo_parti_sociali-26059882/?ref=HREA-1repubblica.it 4.12.2011
„Zehn entscheidende Tage für das Überleben des Euro.“ Die italienische Unternehmerpräsidentin bestätigt, was der Wirtschaftsweise Peter Bofinger (nächste Meldung) geweissagt hat. Wir befürchten: Wenn die EU-Politiker nicht vor Weihnachten eine Lösung finden, werden Spekulanten bei Jahreswechsel Italien und den Euro abschießen. „Sonntag aktuell“, Stuttgart, erschien am 4.12.2011 mit der Schlagzeile: „Droht Euro die Spaltung?“ (etika.com 4.12.2011)

Mehrere Zentralbanken wollen Geschäftsbanken Dollar zur Verfügung stellen, weil immer weniger Banken bereit sind, anderen Banken Geld zu leihen. In einem Interview mit der Südwestpresse sagte der sogenannte Wirtschaftsweise Peter Bofinger: “Vor Weihnachten muss die Lösung stehen.” (1.12.2011) Rolf Obertreis kommentiert: “Solange Politiker in Bund, Ländern und Gemeinden den Bürgern nicht klar sagen, dass Leistungen und öffentliche Investitionen eingeschränkt werden müssen, werden solche Notaktionen der Zentralbanken allenfalls vorübergehend wirken.” Anmerkung etika.com: Das ist nicht ganz zutreffend. Wer plant zum Beispiel in E. trotz der Schuldenkrise einen Rathausneubau für mehrere Millionen, die Bürger oder aber Stadtverwaltung und Gemeinderat?

Eurozona: «A rischio tutti i Paesi». Non escluso default multiplo» Moody's lancia l'allarme Europa (www.corriere.it  28.11.2011)

Italien und Spanien kämpfen gegen steigende Risikoprämien für ihre langfristigen Schuldscheine. Griechenland, Portugal und Irland hängen bereits am Tropf internationaler Geldgeber. (NWZ 24.11.2011 dpa/dapd/afp/cf)

Klassische Karikatur von Horst Haitzinger in der Südwestpresse vom 11.11.2011 (man beachte das Teufelsdatum): Der Pleitegeier „Eurozone“ hängt über dem Höllentor mit Dantes Aufschrift „Beim Eintritt hier lasst alle Hoffnung fahren!“

Brüssel schlägt Alarm. Neuer Einbruch droht – Griechische Schulden sprengen alle Grenzen. EZB kauft erneut italienische Staatsanleihen auf. Bei der Bundesbank macht man sich Sorgen um die Stabilität der Geldinstitute. Deutsche Unternehmen laufen offenen Rechnungen in Krisenländern hinterher. (NWZ 11.11.2011)

Doch kein Volksentscheid in Griechenland über EU-Rettungsfahrplan. Den Mut, ein Referendum auszurufen, hatten wir dem sozialistischen Ministerpräsidenten Giorgos Papandreou nicht zugetraut. Er entpuppte sich im Ursprungsland der Demokratie für ein paar Tage als echter Demokratie und wollte das Volk selbst über seine Zukunft entscheiden lassen. Regierungen und Medien in den anderen EU-Ländern erlitten einen Schock. Südwestpresse, 2.11.2011: „Papandreou düpiert Partner – Ankündigung schockt die Märkte“. Endlich ein Demokrat unter den vielen Politikern, die sich nur als Demokraten aufspielen, es aber nicht sind. Am 3.11.2011 erfolgte die Kehrtwende: Papandreou blies das Referendum ab. Der Druck aus dem In- und Ausland war zu groß. Ein Politiker ist schließlich kein freier Mensch, sondern muss tun, was seine Hintermänner in den … vorschreiben. Folgen der erzwungenen Volksentscheid-Verweigerung im Land der Hellenen werden sein: Armut, Elend, bürgerkriegsähnliche Zustände. Genau das passt ins Gesamtkonzept der Antichristen. Lies den Roman von Delmonte: Jedem nach seinen Taten.

Maske des katholischen Fundamentalisten Guy Fawkes Symbol der „Occupy-Bewegung“. Er hatte 1605 versucht, das britische Parlament in die Luft zu sprengen. (NWZ 28.10.2011 Manuel Bogner) Die Maske ziert auch den Bericht der Libération, Paris, vom 15.10.2011: Les militants antilibéraux se regroupent à Bruxelles. Indignés: „contre le pouvoir de l´argent et pour la démocratie réelle”.

Klassische Karikatur von Horst Haitzinger in der Südwestpresse vom 28.10.2011. Rettungsschirm-Variante Nummer 2011: Boot mit €-Fähnchen stürzt Wasserfall hinunter. Kanzlerin Merkel hält Boot mit Regenschirm an Wurzel fest. Insassen jubeln: „Hurra, wir sind gerettet!“

Hedge Fund billionaire Raj Rajaratnam, former head of the Galleon Group, gets 11 Years in Insider Trading Case. Galleon Co-Conspirators: Zvi Goffer, Emanuel Goffer, Michael Kimelman, Danielle Chiesi, Robert Moffat. Notable white-collar criminals: Bernard L. Madoff, Lee Farkas, Bernard J. Ebbers, Jeffrey K. Skilling, L. Dennis Kozlowski. (The New York Times, 14.10.2011)

Occupy Wall Street“. Proteste in US-Metropolen gegen Kapitalisten, besonders die Habgier der Banken. Epizentrum ist der Zuccotti-Park im Süden Manhattans. Gegen eine Politik, die die Reichen und Mächtigen begünstigt. Gegen „die Exzesse eines ausgearteten kapitalistischen Systems“. Ein Mann namens David: „Mein Bankenchef verdient in drei Stunden soviel wie ich in einem Jahr. Marode Banken haben fast 3 Billionen Dollar von unseren hart verdienten Steuergeldern genommen, um die eigene Pleite zu verhindern. Seit drei Jahren aber bleiben sie auf dem Geld sitzen und belohnen trotz steigender Verluste ihre Direktoren mit Millionengehältern.“ Ein Irak-Veteran: „Zum zweiten Mal kämpfe ich für mein Land, aber zum ersten Mal sehe ich den wahren Feind.“ (NWZ 12.10.2011 Peter de Thier)

Der scheidende EZB-Präsident Trichet öffnet die Schleusen, flutet die Banken mit billigem Geld. (NWZ 7.10.2011)

„Von sich aus ruinös“ ist die herrschende Finanzökonomie, sprich der Kapitalismus. Dies schreibt Hyman F. Minski in dem Buch „Instabilität und Kapitalismus“ (Diaphanes Verlag, Zürch, 2011, 144 Seiten, 14,90 Euro). Wie der Berliner Herausgeber Joseph Vogel („Das Gespenst des Kapitals“) ist er der Ansicht, dass der Finanzmarkt nicht von Angebot und Nachfrage geregelt wird. (NWZ 4.10.2011) Womit das Blabla der Regierenden entlarvt wird.

Die Weltwirtschaft befindet sich aufgrund der Schuldenkrise in Europa und in den USA in einer höchst gefährlichen Lage. Weltbank-Präsident Robert Zoellick und IWF-Direktorin Christine Lagarde: Europäer und Amerikaner müssten alles tun, um … eine Übertragung der Pobleme auf die ärmeren Länder zu verhindern. (NWZ 23.9.2011 Rolf Obertreis)

An der Causa Italia entscheidet sich auf längere Sicht das Schicksal des Euro. (NWZ 21.9.2011 Helmut Schneider)

„Global Wealth Report 2011“: Nimmt man das Vermögen aller Millionäre und Multimillionäre Europas zusammen, ergibt das die geschätzte Summe von zehn Billionen Euro. Rechnet man die Schulden aller EU-Staaten zusammen, kommt man ebenfalls auf zehn Billionen Euro. (Der Spiegel 38/2011, 19.9.2011, S. 59). Dazu nachstehender ETIKA-Kommentar:

etika.com schlägt verblüffend einfache Lösung der Schuldenkrise vor

Ist das nicht auffällig? Haben wir unsere Leser noch nicht genug aufgeklärt? Begreifen sie immer noch nicht, daß die Wenigen diese Reichtümer nicht mit eigener Hand erarbeitet, sondern den Vielen, die diese Werte mit ihrer Hände Arbeit geschaffen haben, mit List oder Gewalt weggenommen haben?

Also wäre es nur gerecht, die gestohlenen Güter den rechtmäßigen Eigentümern zurückzugeben, praktisch gesprochen das Finanzsystem auf eine neue Basis etwa im Sinne Mahatma Gandhis und Savonarolas zu stellen und unter anderem die Zinsen und die Börse abzuschaffen, natürlich nach demokratischen Volksabstimmungen weltweit. Siehe auch ETIKA Index 4 und Index 5 mit dem Konzept der Autarkie.

Jeder Reiche müsste nachweisen, ob er sein Vermögen mit rechtmäßiger Arbeit erworben hat. Der Rest flösse an einen Armenfonds, der den Hungernden, Kleinbauern und Handwerkern aller Länder hilft.

Die Schuldenkrise wäre damit gelöst, denn die Vermögen der für sie Verantwortlichen würden eingezogen und Niemand bekäme die Billionen, die Völker auf dem Papier irgendwelchen Großkapitalisten schulden. Und der Mittelstand wäre gerettet, der zunehmend mit Vermögenssteuern sowie bürokratischen Schikanen aller Art, Bauauflagen usw. erwürgt wird. (Spätere Ergänzung vom 9.10.2011: ) Dazu gehören auch immer unverschämtere Umweltforderungen zur Förderung bestimmter Branchen, etwa Energiesparlampen, Akkus, Batterien oder Fahrradhelme.

Wie geht es weiter? Die Menschen ignorieren diese Vorschläge ebenso wie das ETIKA-Überlebensprogramm 4, lachen uns höchstens aus. Damit ist der Kollaps unvermeidlich. Das Elend wächst ins Grenzenlose, und ein Volk nach dem anderen landet im Netz des Menschenfängers Antichrist, der ihnen von Anfang bis zum Ende Lügen erzählt und einen Großteil der Seelen in den Abgrund mitreißt.

Es ist zu befürchten, dass die große Not noch 2011 ausbricht. Der Teufel liebt die Zahl 11 (vgl. 11. September), und wenn er es vermag, stürzt er noch dieses Jahr viele Millionen ins Unglück, in Armut, Depression, Verzweiflung.

Aus Psalm 146: Verlasst euch nicht auf Fürsten; sie sind Menschen, die können ja nicht helfen. … Der Herr liebt die Gerechten … aber die Gottlosen führt er in die Irre.  (25.9.2011 etika.com, Nachdruck gestattet)

Rotchinesen sollen Italien und die anderen Euro-Länder retten, Staatsanleihen aufkaufen, sich an großen Betrieben beteiligen. Dies war im August und September zu hören. (Dolomiten, italienische Zeitungen) Beim Weltwirtschaftsforum in Dalian bot Chinas Ministerpräsident Wen Jiabao Europa Hilfe in seiner Finanznot an, aber nicht uneigennützig. (NWZ 15.9.2011)

ETIKA-Kommentar: Chinas Kommunisten sollen die kapitalistischen EU-Länder mit ihrem Kapital retten! Karl Marx würde sich totlachen. Europäer, macht euch keine Illusionen! Wie jetzt Hunderte Millionen Chinesen für uns (noch) wohlhabende Europäer um Hungerlöhne schuften, werden nach erfolgreich beigelegter Weltfinanzkrise Hunderte Millionen Europäer für wohlhabende Chinesen schuften. Dann werden sich auch Lenin und Stalin, Mao und Che Guevara totlachen und sagen: Die Welt ist verrückt.

Der Euro vernichtet Frieden und Wohlstand. (Schlagzeile des September-Prospekts des Kopp-Verlags). Buch von Hankel, Nölling, Schachtschneider, Spethmann, Starbatty: Das Euro-Abenteuer geht zu Ende. Wie die Währungsunion unsere Lebensgrundlagen zerstört. www.kopp-verlag.de 

Kommissar August Häberle wunderte es, dass die Regierungen der ganzen Welt plötzlich Milliarden locker machten, um den Kapitalismus, wie er in seiner bisherigen Form versagt hatte, weiterhin am Leben zu halten, anstatt nach Alternativen zu suchen, die keinesfalls in vorbehaltlosen Sozialismus führen müssten.“ (Manfred Bomm, Kurzschluss, Krimi, Gmeiner-Verlag Meßkirch, 2010, S. 233)

Barroso begeht eine Todsünde und zerreißt die Gemeinschaft“, sagte Kurt Lauk, Präsident des CDU-Wirtschaftsrats. Im Gegensatz zum EU-Kommissionspräsidenten ist er gegen Euro-Bonds (NWZ 16.9.2011), das heißt Anleihen der EU, die bei ihrem Scheitern auch Deutschland mit hinabreißen würden. Aber darauf läuft schließlich alles hinaus, und die Abschaffung der Nationen und Ersetzung durch eine Weltdiktatur lässt sich nicht aufhalten, denn sie ist prophezeit.

Wieso so hoch verschuldet? Weil maßgebliche Politiker fast aller Staaten es ähnlich gemacht haben wie jener Börsenhändler der größten Schweizer Bank USB. Der 31-Jährige Kweku Adoboli betrieb nicht autorisierte Börsengeschäfte und fügte damit seinem Arbeitgeber einen Schaden von 1,5 Milliarden Euro zu. (NWZ 16.9.2011) Die Politiker verschoben immense Summen an ihre Freunderl und entzogen die Steuergelder somit dem Volkswirtschaftskreislauf. Das Geld, das sie gestohlen haben, muss nun der Steuerzahler ersetzen. Er tut es ohne Murren und Revolution. „Man“ wird ihm auch noch das Hemd ausziehen, und er wird gute Miene machen zum bösen Spiel. Das nennt man …

Germania, ipotesi pensione a 69 anni. (la Repubblica, Roma, 12.9.2011)

Der deutsche Michel liegt auf der Couch beim Psychiater. Er fürchtet, dass seine Haut zu Markte getragen wird, genauer dass sie für den EU-Rettungsschirm verwendet wird. Doch der Psychiater besänftigt: „Ihre Wahnvorstellung … ist möglicherweise keine!“ Geniale Zeichnung von Horst Haitzinger, der sich von Tag zu Tag übertrumpft. (NWZ 7.9.2011)

Schweiz koppelt Franken an den Euro. (NWZ 7.9.2011) Unseres Erachtens ein Fehler. NWZ bestätigt am 15.9.2011: „… mit teilweise fatalen Folgen“.

Wahnwitzige Geschäfte der Investmentbanken. Peter Gauweiler, CSU-Bundestagsabgeordneter, empfahl Griechenland eine Staatsinsolvenz. Die jetzige Politik laufe darauf hinaus, 25 oder 30 weltweit tätige Investmentbanken und ihre wahnwitzigen Geschäfte“ zu stützen. Sein CDU-Kollege Wolfgang Bosbach legte Griechenland den Austritt aus der Euro-Zone nahe. (NWZ 5.9.2011 dapd/AFP/dpa)

Nobelpreisträger Joseph Stiglitz: „Unsere Modelle haben in die Krise geführt“. Nobelpreisträgertagung in Lindau. Aktivisten des globalisierungskritischen Netzwerks Attac … werfen den Wirtschaftswissenschaftlern vor, „die Welt mit euren neoliberalen Ideen an den Abgrund geführt“ zu haben. … der 78-jährige Robert Mundell, Preisträger aus dem Jahr 1999 und Verfechter des Euro, … plädiert sogar für eine Weltwährung, um künftige Krisen zu vermeiden und schlägt als Anker für alle Wechselkurse Gold vor. … Er rate Deutschland, mehr Schulden zu machen, sagt der 68-Jährige (Joseph Stiglitz, Nobelpreis 2001). „Unsere makroökonomischen Modelle haben uns in die Krise geführt“, sagt Stiglitz. (Stuttgarter Zeitung, 29.8.2011)

ETIKA-Kommentar: Zur Meditation: Wer hat wen an den Abgrund geführt? Jene, die die Menschheit in die Krise hineingeführt haben, sollen sie wieder herausführen? Mit einer Weltwährung, wieder zu Lasten des Mittelstandes und der Armen?  Arme Durchschnittsleser-, bürger-, wähler: Wie lange lasst ihr euch noch das Geschwafel der Intellektuellen gefallen? Bis zum bitteren Ende. Da kann man nichts machen, wenn ihr nicht zurückkehrt zur Autarkie eines jeden Landes und Gandhis Ideen weiter entwickelt.

„Spieler gefährden den Wohlstand von Milliarden Menschen“. SZ-Interview. Ex-Commerzbank-Risikovorstand Wolfgang Hartmann (62): „Man kann sich ja einmal fragen, wer die großen Aktionäre bei den Ratingagenturen sind. Warren Buffett, Capital Group, Blackrock beispielsweise … Leute mit Insiderwissen haben leerverkauft und viel Profit gemacht. … Diese Fonds leihen sich die italienischen Staatspapiere und verkaufen sie, jeden Tag, immer wieder werden italienische Staatsanleihen verkauft. Der Kurs fällt. Dann sichern sich diese Spekulanten ab und kaufen die Anleihen wirklich. Sie erhalten dann eine hohe Rendite. … Amerika und Großbritannien haben kein Interesse, gegen diese unregulierten Schattenbanken vorzugehen. … Die Euro-Zone ist massiv gefährdet … So verzahnt wie die Banken international sind, reicht es, wenn ein paar Banken pleitegehen, um das ganze System zum Einsturz zu bringen. … (Süddeutsche Zeitung, 22.8.2011, S. 20, Interview: Markus Zydra)

Angst vor großer Rezession. Die Hauptschuld für die Talfahrt geben die Analysten der Unfähigkeit der Regierungen in den USA und Europa, die ausufernden Staatsschulden in den Griff zu bekommen. (NWZ 20.8.2011)

Auch Frankreich schwächelt. Mehrere Länder führen Verbote von „Leerverkäufen“ ein. (NWZ 13.8.2011 dapd/dpa)

Jeder Fünfte ohne Job. Fünf Millionen junge Europäer zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos. Quote in Spanien bei 45,7 Prozent. (NWZ 12.8.2011 dapd) Aber offenbar plädieren auch sie für mehr Einwanderer, wenn man den Wahlergebnissen glauben darf.

Entsetzte Anlieger flüchten ins „Betongold“. Die Immobilienpreise in Metropolen explodieren. (NWZ 10.8.2011 dapd)

Alarm an Finanzmärkten. Kreditwürdigkeit der USA herabgestuft. Sorge um Entwicklung in Italien. (Südwestpresse 8.8.2011)

Bocciata storica per l´America. L´America declassata. Il dollaro perde la triple A. (Corriere della Sera, 7.8.2011)

Chi sono gli analisti di Standard & Poor´s. La società nasce nel 1860 per accompagnare l´espansione delle compagnie ferroviarie americane: Henry Varnum Poor pubblica notizie sulla loro solidità finanziaria e operativa. ... Standard & Poor´s diventano giudici potentissimi ... se sbagliano, fanno sbagliare tutti ... Negli anni passati hanno sbagliato parecchio nel giudicare i complicatissimi strumenti finanziari ... sui mutui immobiliari ... li premiarono con una Triple A. Con questa assicurazione, i mercati corsero follemente fino al crollo dei subprime mortgages nel 2007 e alla drammatica crisi che ne è seguita. (Corriere della Sera, 7.8.2011, Danilo Taino)

China hat gestern die USA aufgefordert, neben den Militärausgaben die Sozialhilfe zu kürzen. Die Kommunisten in Peking schlagen eine Sanierung des US-Haushalts auf dem Rücken der Armen und Schwachen vor. Als größter Gläubiger der USA wähnt China sich im Recht, der Supermacht Vorschriften zu machen. (Bild, 7.8.2011, Michael Backhaus, stellvertretender Chefredakteur)

Kurssturz an den Börsen. … Dax … Auch an ausländischen Börsen regierte aus Furcht vor Krisen die Panik. (Südwestpresse 6.8.2011)

Ermittlungen gegen IWF-Chefin Lagarde. Verdacht der Veruntreuung. (Stuttgarter Zeitung, 5.8.2011) Und solche Leute hievt man auf die höchsten Posten!

Nervöse Finanzmärkte. Euro-Sorgenkinder Italien und Spanien. Gold und Schweizer Franken als „sicherer Hafen“. Andre Köttner: „Aus Sicht der Privatanleger muss die Situation derzeit wirken wie die Wahl zwischen Pest und Cholera. Sowohl Aktien als auch Staatsanleihen gelten nicht mehr als sicher“. (NWZ 4.8.2011 dpa)

Geht bald die ganze Welt pleite? Der Euro in der größten Krise. … Japan meldet Schuldenrekord …Horror-Szenario US-Bankrott. (Bild 14.7.2011)

Die Wall Street greift an. (Mutige Schlagzeile der Wochenzeitung „Die Zeit“. Vorsichtige Anmerkung: Wer ist die Wall Street? Was sind das für Leute?) Euro am Abgrund. Die Finanzmärkte haben ihr Urteil gefällt. (Die Zeit, 14.7.2011)

Angriff auf Italien gilt dem Euro. Attacco all´Italia, crollano i mercati. Colpire l´Italia per far sparire l´euro“, i fondi lanciano l´offensiva finale. – Angriff auf Italien, die Märkte brechen zusammen. „Italien treffen, um den Euro zum Verschwinden zu bringen“, die Fonds gehen zur finalen Offensive über. Die römische Zeitung la Repubblica, die diese Schlagzeilen am 12.7.2011 veröffentlichte, bringt dankenswerterweise auch eine Grafik, aus der hervorgeht, welche Schulden die italienischen Regierungen seit 1970 gemacht haben. Spitzenreiter waren bisher Ciampi und Berlusconi 1994 mit 121,8 (Rapporto debito / Pil, in %), Berlusconi und Dini 1995 mit 121,5, Dini und Prodi 1996 mit 120,9, Berlusconi 2010 mit 119,0, Prodi 1997 mit 118,1 und Berlusconi 2009 mit 116,1.

Anche l´Italia nel mirino? L´agenzia S&P: negativo il futuro economico. Allarme debito. (Avvenire 22.5.2011)

Mit 10 000 Milliarden Euro steht Euroland in der Kreide. (Ein Sprecher im ARD-Brennpunkt vom 16.5.2011, ca. 20.22 h, sinngemäß)

„Wenn der Staat Pleite macht, geht natürlich nicht der Staat pleite, sondern seine Bürger.“ (Carl Fürstenberg, deutscher Bankier, 1850-1933; entnommen einem Prospekt des Kopp-Verlages, Rottenburg)

Euro-Problem nur zeitlich verschoben. Die Garantien bei Staatspleiten im Euro-Raum  betrachtet der Freiburger Ökonom Lüder Gerken als „brandgefährlich“.  „Hier wird die Büchse der Pandora geöffnet. … Die Probleme … werden uns wieder einholen.“ Er meinte, es wäre besser gewesen, wenn Griechenland aus dem Euro-Verbund ausgetreten wäre. Man sollte „die Krisenstaaten aus der Euro-Zone ausscheren lassen“. Der Fachmann kritisiert auch, dass die Parlamente nichts zu sagen haben. „Die Abgeordneten müssen lediglich abnicken, was die Staats- und Regierungschefs beschlossen haben. Diese Prxis steht in krassem Widerspruch zum klassischen Budgetrecht der Parlamente.“ (Sonntag aktuell 24.4.2011) Man muss sich fragen, woher die Herrschenden die Dreistigkeit nehmen, sich als Hüter der Demokratie aufzuspielen.

Chinesische Weltwährung? (Von besonderer Seite, erhalten am 20.1.2011) „Flucht ins Gold. … Ein Teil der Finanzfachleute glaubt sogar, dass der Euro keine Zukunft hat. … Die chinesische Währung könnte einmal Weltwährung werden.“

Milliardengeschäfte mit China. VW und Daimler profitieren. (Südwestpresse 8.1.2011 dpa) Auf derselben Seite: Renault und der französische Geheimdienst verdächtigen Chinesen, jene drei Renault-Manager angezapft zu haben, die wegen des Vorwurfs der Industriespionage freigestellt worden sind. (Le Figaro, dapd)

US-Finanzminister Geithner: Staatsbankrott droht. Die Zahlungsunfähigkeit hätte Folgen, die möglicherweise gravierender wären als die in der jüngsten Wirtschaftskrise. USA kurz vor der Schulden-Schallmauer. (NWZ 8.1.2011 dpa)

Lustiger Druckfehler. „Ein stabiler Euro und eine wieder auf Wachstum ausgerichtete EU sind Granaten …“ (abk, Wiku 22.12.2010)

Staatsverschuldung in Prozent des BIP 2010: Italien 118 %, Portugal 83 %, Spanien 63 %. (Spiegel 48/2010)

Staatspleiten sind möglich: 4 Lösungsmöglichkeiten. Wie die NWZ am 13.12.2010 auflistet, haben in den 90er Jahren Argentinien und Peru bankrott gemacht. Deutschlands Staatsfinanzen brachen nach dem 1. und 2. Weltkrieg wegen Überschuldung zusammen. „Drastische Sparprogramme wegen der Reparationszahlungen (Anmerkung ETIKA: an die Sieger des Ersten Weltkrieges, die schon damals die Deutschen als Barbaren und Hunnen betrachteten und behandelten, nicht erst seit Hitler) führten in die Depression mit Millionen Arbeitslosen“, heißt es in dem Bericht der NWZ (dapd/dpa). Unseres Erachtens gibt es vier Möglichkeiten einer Lösung bei einer Staatspleite:

1.   Umschuldung mit radikalem Sparprogramm (stark steigende Steuern, stark sinkende Löhne und Renten) oder

2.   Hyperinflation mit Währungsreform und Wertverlust des Geldes (Notenpressen drucken immer mehr Geld ohne Deckung etwa durch Gold; für 1000 Reichsmark bekam man dann nur noch zehn) oder

3.   heimliche Übernahme durch eine ausländische Macht, welche die maßgebenden Politiker zum Verrat verführt, oder

4.   offene Übernahme durch einen anderen Staat oder Staatenbund oder den künftigen Weltstaat.

Euro-Crash: 3 Szenarien: Seit längerem ist bekannt, dass die Spekulanten in Wall Street ihren Profit dadurch erhöhen wollen, dass sie das Euroland ins Trudeln bringen durch monetäre Angriffe auf die Währungen Griechenlands, Portugals, Spaniens und Italiens sowie Irlands. Es ist vorauszusehen, dass sie Erfolg haben und der Euro Schiffbruch erleidet. Was passiert?

·       Szenario A: Deutschland übernimmt in der Stunde der höchsten Not freiwillig Verantwortung für die gesamte Europäische Union, zahlt die Schulden der anderen und wird von diesen in den Strudel des Untergangs mitgerissen.

·       Szenario B: Die EU bricht auch ohne das Opfer Deutschlands auseinander. Auch in diesem Fall wäre die mögliche Folge ein Anschluss an die UNO bzw. USA und den Dollar.

·       Szenario C: Die reicheren Länder der EU versuchen sich dadurch zu retten, dass sie die ärmeren bzw. höchst verschuldeten Staaten wie Portugal und Italien zumindest zeitweise ausschließen. Fortsetzung: siehe Südtirol (als Beispiel für eine mögliche Entwicklung)

Trichet: „L´euro non è in crisi“. (Il Messaggero, Roma, 4.12.2010)

Crac dell´euro disastroso per i Paesi più deboli. Premi Nobel e economisti: sarebbe Armageddon. Esiste un rischio contagio. Jean-Paul Fitoussi, Parigi: „Il sistema di salvataggio così non può funzionare“. Simon Evenett: “Se la Spagna soccombe a addio integrazione europea”. (la Repubblica, Roma, 3.12.2010, p.39)

Euro-Angst zieht Kreise. (Nach Hilfe für Griechenland) Hilfspaket für überschuldetes Irland. Portugal unter Druck. Spanien: hohe Arbeitslosenzahlen. Italien: höchster Schuldenberg. Klaus Redling, Chef des Euro-Rettungsfonds hält es für „unvorstellbar, dass der Euro scheitert“. (Südwestpresse 26.11.2010)

„Die große europäische Depression. Aktienbörsen der Peripherie-Länder stürzen ab – Märkte spekulieren auf Euro-Austritte. Die meisten Währungsunionen der Geschichte sind grandios gescheitert. Angst vor dem nächsten Opfer. Nach Irland attackieren die Finanzmärkte nun die iberische Halbinsel.“ (Die Welt berichtet am 25.11.2010 korrekt und mutig, nur sollte man das Wort Finanzmärkte durch Spekulanten ersetzen und diese beim Namen nennen)

Die Pessimisten hatten es schon lange kommen sehen: Die Währungsunion wird an ihren Widersprüchen scheitern. Man kann nicht schwache Länder wie Griechenland und Portugal durch den Euro mit starken Ländern wie Deutschland zusammenschweißen. (Alexander Brenner-Knoll in den Dolomiten, 25.11.2010)

„Torna la crisi, lo dicono i bond“. Massimo Siano: comprate oro, acqua e carbone. ETF Securities: Un segnale sicuro dai tassi a lungo termine bassi. (La Stampa 20.9.2010)

„Die US-Medien, die auch in den Händen weniger liegen, haben eine Maschinerie am Laufen, den Euro herunter zu reden.“ (sagt jemand) In den USA spricht man von „Trash Currency“ – Schrottwährung. Herabstufungen von Euro-Ländern seien Teil eines eingespielten, nicht offiziellen Konzerts, sagt Eugen Keller vom Bankhaus Metzler. (Südwestpresse 12.6.2010 Rolf Obertreis)

Erinnerung an das Notgeld 1923. Allein im Oktober und November 1923 war die württembergische Stadt Geislingen/Steige gezwungen, siebenmal Notgeld in Höhe von 4202 Billionen Mark herauszugeben, um Gehälter zahlen zu können. Die Stadt Göppingen überdruckte den 1000-Mark-Schein und machte aus ihm 10 Millionen Mark. Deutschland hatte damals 24 Milliarden Mark Schulden; bei Kriegsende 1918 waren es noch 137 Milliarden Mark gewesen. Die Sieger kassierten in Form von Reparationen. Für ein Brot musste man zum Schluss 280 Milliarden Mark zahlen, für ein Ei 80 Milliarden. Die Mark war nur noch 0,000 000 68 Dollar wert. Dies alles entnehmen wir der Chronik 1983 der Kreissparkasse Göppingen. Darin lesen wir auch, dass man „innerhalb von Stunden Schulden, die man in Milliardenhöhe gemacht hatte, für einen Bruchteil ihres ursprünglichen Wertes wieder los werden“ konnte. Am 16.10.1923 setzte die Reichsbank das Geld außer Kraft. „Eine Billion Papiermark hatte wieder den Wert einer Goldmark.“ Ähnliches passierte bei der Währungsreform von 1948. Ähnliches wird demnächst wieder passieren. (7.6.2010)

„Die Rückkehr der Spekulanten. Europa leidet unter einer Plage, die es auch früher schon gab. Die Spekulanten sind zurück - und Europa ist in Aufruhr: Die Märkte treiben die Politik vor sich her. … Sie (spekulative Kapitalbewegungen) waren die Plage der europäischen Wirtschaft zwischen den beiden Weltkriegen. … nur zwei glaubwürdige Alternativen: Entweder geht es in die Richtung einer Fiskalunion auf der Basis gemeinsamer Regeln für gute Haushaltsführung, oder die EU wischt den Gedanken der Solidarität mit Haushaltssündern vom Tisch.“ (Prof. Moritz Schularick, Süddeutsche Zeitung, 26.5.2010, S. 2) Höchste Anerkennung für diesen Mut! Spekulanten gab es in der Tat schon früher, und zwar schon vor dem ersten und dem zweiten Weltkrieg! Ihre Namen sind meist dieselben wie heute.

Verbraucher zahlen für Euro-Schwäche. Benzin wird in Dollar abgerechnet. Auch Computer, Fernseher und Schuhe kommen aus dem Fernen Westen und müssen in US-Währung bezahlt werden. (NWZ 21.5.2010)

Der Erste, der den Dollar als neue Währung vorschlagen wird, dürfte Amerikas Front-Mann in Europa, Silvio Berlusconi, sein. Dies prophezeit der christliche Internet-Dienst etika.com(20.5.2010)

Merkel: EU droht der Zerfall. (Schlagzeile der Südwestpresse, 20.5.2010) Uns wollte niemand glauben, aber der Merkel und den anderen Politikern glauben die Leute alles.

Der deutsche Alleingang bei dem Verbot von Leerverkäufen hat weltweite Kritik und einen Aufruhr an den Finanzmärkten ausgelöst. Vor „regulatorischer Willkür“ warnte EU-Finanzregulierungskomissar Michel Barnier. Der Alleingang wirke wie ein hilfloses Um-sich-Schlagen, meinte der Währungsexperte der New Yorker Investment-Firma Brown Brothers, Marc Chandler. (Südwestpresse 20.5.2010) Dazu Kommentar von Helmut Schneider: „Der deutsche Alleingang mag nichts bringen, viel schaden wird er auch nicht.“ (ebenda)

Unsinn, aber zum späteren Vergleich. Für das EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny, Gouverneur der Österreichischen Nationalbank, ist die Euroschwäche kein Problem. Er erkennt auch keine Anzeichen für Inflationsdruck. „Der Euro ist nicht gefährdet“, sagte auch EZB-Direktoriumsmitglied Gertrude Tumpel-Gugerell dem Magazin „Top-Gewinn“. Dieselbe harmlose Einschätzung kommt von dem Leipziger Währungsexperten Ullrich Heilemann: „Devisen-Kurse gehen hoch und runter.“ (Südwestpresse 18.5.2010) „Die Exportwirtschaft kann die Aufregung um den Eurokurs nicht nachvollziehen. Ihr bringt ein schwächerer Euro klar bessere Geschäfte.“ (Südwestpresse 19.5.2010) Kann man wirklich so dumm sein und die Gesamtentwicklung so völlig falsch einschätzen?

Bei einem Abendessen von Hedgefonds-Managern in New York im Februar 2010 soll, wie The Wall Street Journal berichtete, die konzertierte Aktion gegen den Euro beschlossen worden sein. Schon 1992 hatte der Investor George Soros gegen das britische Pfund gewettet. In der ZDF-Wiso-Sendung vom 17.5.2010, ca. 19.47 h, wurden diese Fakten zwar bekannt gegeben, doch wurde eine „Verschwörung der Spekulanten“ dementiert. Was Wiso nicht weiß, Gott weiß alles.

Wer wird das nächste Opfer der New Yorker Spekulanten sein? Wir tippen (wie die New York Times) auf Spanien, das wegen der abscheulichen Sex-Kampagne der sozialistischen Regierung Zapatero eine schwere Strafe verdient. (17.5.2010)

Die Rettungsaktion der EU für den Euro bringt nach Ansicht von Politikern und Ökonomen allenfalls eine Atempause. (Südwestpresse 17.5.2010 S. 4, dpa/ddp/apn)

Adrian Zielcke kommentiert mutig in „Sonntag aktuell“, Stuttgart, 16.5.2010: „Griechenland war ja nur der Anfang. Die europäische Solidarität kommt uns teuer zu stehen. Den gigantischen Schutzschild für marode Staaten bezahlt im Zweifel wieder der Steuerzahler. … Walther Zügel, der langjährige LG-Chef: „Euro-Romantik“ … Die deutschen Schulden werden steigen auf 1,94 Billionen Euro. … Die Weltwirtschaftskrise 1929/1930. Anfangs der 30er Jahre hat der Kanzler Heinrich Brüning mit seinen Notverordnungen brutal gespart, die Reichsbank hat die Zinsen auf mehr als zehn Prozent angehoben, das Ergebnis war der Absturz Deutschlands und der Aufstieg Hitlers.“ (Anmerkung ETIKA: diesmal des Antichrist!) … Die naheliegendste Lösung ist die Flucht in die Inflation, in die Geldentwertung. Bankier Zügel warnt vor diesem Weg, denn die Inflation kann sich als unbeherrschbar herausstellen … es sind nirgends rasche, überzeugende Lösungen in Sicht. Nur eines ist sicher: Wir werden – fast – alle ärmer werden. Und wir stehen vor einer uns bisher unbekannten Bewährungsprobe für die westlichen Demokratien.“ So klare Kommentare sind selten, danke Adrian Zielcke!

„Der Euro sackte mit 1,2492 Dollar auf den niedrigsten Stand seit 18 Monaten.“ (Südwestpresse 15.5.2010 apn/dpa)

Die Angst vor einer Ausbreitung der Schuldenkrise auf andere EU-Staaten treibt den Goldpreis auf ein bisher nie gesehener Preisniveau. Eine Feinunze Gold (31,1 Gramm) kostete in London 1249 Dollar (2005: 400 Dollar). (Südwestpresse 15.5.2010 dpa)

„… werden die größten Profiteure des staatlichen Finanzmarktstabilisierungsfonds Soffin, die Hypo Real Estate und die Commerzbank, die direkten Hilfen von 8,2 Mrd. € beziehungsweise 18,2 Mrd. € nicht komplett zurückzahlen können. Schlimmer scheint die Lage der Landesregierungen …“ (Südwestpresse 15.5.2010, S. 9 apn)

Schluss mit Schlendrian!“ Titel des Leitartikels von Niko Frank in der Südwestpresse vom 14.5.2010, S. 2. Wenn es nur Schlendrian wäre! Es handelt sich aber um Verbrechertum mit System und Aussaugung der Völker durch unbekannte Spekulanten, die mit gekauften Politikern im Bunde stehen.

Superreiche Griechen haben allein im Januar und Februar 2010 acht Milliarden Euro ins Ausland auf die Seite geschafft. (Südwestpresse 14.5.2010)

„Die Eurozone vor dem Untergang“, „Gemeinschaftswährung: Ein gescheitertes Experiment“ – reißerische Schlagzeilen von US-Medien. (Südwestpresse 14.5.2010 Peter de Thier) Es ist wie im Dritten Reich. Wenn man die Wahrheit über die eigene Situation erfahren will, muss man ausländische Zeitungen lesen. Denn: „Die griechische Schuldenkrise werde einen Schneeballeffekt entfalten, der das Ende des Eurolands bedeutet, prophezeien Spekulanten ebenso wie führende Ökonomen.“

Angriff auf den Euro. Mit einem Schutzschirm (bis zu 750 Mrd. Euro) soll das Auseinanderbrechen der Währungsgemeinschaft verhindert werden. Deutschland soll Bürgschaften von bis zu 123 Milliarden geben. (NWZ 11.5.2010, S. 9) Wörtlich zitieren wir den Kommentator Niko Frank, der auf derselben seite schreibt:  „Der Machtkampf ist noch nicht entschieden, zu dem sich finanzstarke Spekulanten aus den USA hinreißen ließen … Der Spuk an den Devisenmärkten wird erst vorbei sein, wenn man sich in New Yorker Finanzkreisen ob dieser Fehleinschätzung die Finger richtig heftig verbrannt hat.“ Man merke sich diese Sätze. Wer ist wohl stärker, das kleine Euroland oder die erdumspannenden Kraken des Götzen Mammon? „Die Spekulation auf einen weiteren Verfall der europäischen Wahrung“ hat deutlich zugenommen. (NWZ 11.5.2010, S. 9 Rolf Obertreis)

Aus Furcht vor einem Zerfall der Eurozone brach die Europäische Zentralbank mit einem Tabu und begann mit dem Ankauf von Staatsanleihen. (NWZ 11.5.2010 dik/dpa) Damit droht ein starker Anstieg der Inflation, neue Lasten für die Steuerzahler.

Der Eingabefehler eines Händlers (er tippte Milliarden statt Millionen) soll zu einem Kurssturz an der Wall Street geführt haben. Der Marktwert von Procter & Gamble rutschte binnen weniger Minuten um 60 Milliarden Dollar nach unten. (NWZ 8.5.2010 dpa)

Deutschland wird sich mit bis zu 22,4 Milliarden Euro in den kommenden drei Jahren an der europäischen Nothilfe für das hoch verschuldete Griechenland beteiligen. (NWZ 4.5.2010)

Traders Turn Attention To the Next Greece. Spain is especially vulnerable. So is neighboring Portugal. (New York Times, 15.3.2010)

Überschuldung: EU vor Bankrott - Euro attackiert von Spekulanten

Südeuropa (Griechenland, Spanien, Portugal, Italien) im Trudeln. Osteuropa auf tönernen Füßen. Beide zusammen werden, wenn sie wegen Überschuldung und hoher Arbeitslosigkeit stürzen, den noch höher verschuldeten Wirtschaftskoloss Deutschland mitreißen. Das bedeutet das Ende der EU. Sie wird platzen, noch vor ihr der Euro. Denn die Spekulanten in Übersee und London – wer sie beim Namen nennt, kommt ins Gefängnis - machen bereits Jagd auf die europäische Währung. Die internationalen Profitgeier, manche von ihnen sogenannte Philanthropen, lässt es kalt, wenn viele Millionen Menschen Arbeit und Eigentum verlieren, Hauptsache, sie vermehren ihr eigenes Vermögen! Warum sollen wir die derzeitige Entwicklung noch ausführlicher analysieren? Wir haben viele Jahre lang Perlen vor die Säue geworfen, niemand glaubt uns, niemand kauft unsere Bücher. Deshalb nur wenige Worte und ein paar alarmierende Meldungen aus einer italienischen Zeitung:

Rischio debito, tremano le Borse. Trichet, presidente Bce: „Conti fuori controlli in troppi paesi Ue“. Crollano i mercati in Spagna, Portogallo e Grecia. (la Repubblica, Roma, 5.2.2010, pag. 1) I sintomi del contagio. Il 2010 minaccia di essere l´annus horribilis dell´Unione europea. Nel 2000 a Lisbona i capi di governo avevano fissato proprio per quest´anno l´obiettivo di fare dell´Europa ,l´economia più competitiva del mondo´. Il bilancio è a dir poco disastroso. (ibid., Andrea Bonanni) La Spagna spaventa le Borse, l´Europa brucia 150 miliardi. (pag. 2) Euro sotto attacco e vuoti di potere, l´Unione soll´orlo del baratro (am Rand des Abgrunds, wie von etika.com rechtzeitig prophezeit). Karikatur von Ellekappa: „Almeno sull´economia l´Europa è unita. – Crolla con un tonfo (dumpfer Schlag, Plumps) solo.” (pag. 3)

L´Europa in due giorni brucia 220 miliardi. Atene, i giorni della paura, al bivio tra fallimento e rifondazione dello Stato. L´Attacco all´euro. Per il premier Papandreou, gli speculatori “attaccano noi greci , Spagna e Portogallo. Ma il vero obiettivo è l´euro.” Le banche comprano terreni dove ammassare le auto sequestrate ai debitori insolventi. Se la sfiducia dei mercati travolgesse anche la Spagna l´ombrello Ue potrebbe non bastare. (la Repubblica, Roma, 6.2.2010)

Wer sind die größten Schuldner unter den wichtigen Ländern? Die römische Zeitung „la Repubblica“ zeigte in einer Grafik, wieviel Schulden die Staaten in % des Pil (Bruttoinlandsprodukt) haben: Japan 219 %, Italien 115 %, Griechenland 108 %, Vereinigte Staaten und Indien je 85 %, Bundesrepublik Deutschland 79 %, Frankreich 77 %, Portugal 76 %, Großbritannien 69 %, Irland 61 %, Spanien 57 %. (la Repubblica, 9.2.2010, S. 11) Wer die Zinsen kassiert, schreibt niemand.

Italia: Famiglie più povere e indebitate, l ´industria in caduta libera. I redditi perdono in due anni il 4% del potere di acquisto. Produzione: meno 17,4%, come nel ´91. Crolla la richezza finanziaria degli italiani. (la Repubblica, 11.2.2010, pag. 15)

In Deutschland, Italien und anderen Ländern kommt der Bumerang-Effekt der Abwrackprämie hinzu. Wer Geld hatte, hat schon ein neues Auto gekauft. Im laufenden Jahr wird es deshalb den größten Einbruch beim Autoabsatz geben. Sollten die Regierungen auf Steuerzahlerkosten erneut zur Notlösung der Abwrackprämien schreiten, wird die Verschuldung noch mehr steigen und der Staats- und EU-Zusammenbruch noch näherrücken. Wir warnen von Anfang an, Steuergelder in die marode Autoindustrie zu stecken. Es gibt nur zwei Auswege: die Umstellung auf Autos auf Schienen (Energieeinsparung) oder aber die Abschaffung der Autos und Ersetzung durch öffentliche Verkehrsmittel. Autos sind aus Umweltschutzgründen überholt.

Sogar „Der Spiegel“ eifert etika.com nach, das schon immer das Gras wachsen hörte, und alarmiert unter der Überschrift: „Zerbricht der Euro?“ (Nr. 6, 8.2.2010) Wenn dann alles in Scherben fällt, bietet sich der Antichrist (oder nochmals seine Vorläufer) als Retter an, und der Dollar wird die Weltwährung.

Tip für Anleger: Wer viel Geld hat, lege es in Häusern, Grundstücken oder Gold an oder spende es den Armen. (6.2.2010)

Spekulanten entdecken Kakao. Hersteller: Preis hat sich seit dem Jahr 2007 fast verdoppelt. (NWZ 11.1.2010)

L´Onu: 50 milioni di disoccupati in più. (la Repubblica, Roma, 29.1.2009) Arbeiter der Welt, bedankt euch bei den Kapitalisten, sprich den Liberalen, also der Mitte!

„Non rifugiatevi nel protezionismo“ a Davos la sfida della Cina a Obama. – George Soros: “Il sistema finanziario non è ancora al sicuro, servono 1.500 miliardi.” (la Repubblica 29.1.2009) Kurzum: Die Ursachen dürfen nicht angegangen werden, vielmehr sollen die Steuerzahler der einzelnen Länder noch mehr zur Kasse gebeten werden, damit … (Kommentar zu scharf, weggelassen)

Reiche schämen sich nicht und betteln beim Staat um Steuergelder.
Es wäre schön, wenn jedermann erfahren könnte, wer die Besitzer jener Konzerne und Banken sind, die jetzt beim Staat um Steuergelder buhlen. Die Namen all jener sollten offengelegt werden, die Gewinne absahnen, aber die Schulden anderen aufhalsen und womöglich noch die Steuern in anderen Staaten zahlen. Derzeit stehen im Blickpunkt der Öffentlichkeit GM und Opel, die Hypo Real Estate sowie der Handels- und Touristikkonzern Arcandor, aber es gäbe so viel zu untersuchen. Nur gelegentlich vernimmt man Genaueres, oft in Nebensätzen. So lesen wir in der Ulmer Südwestpresse vom 4.6.2009: „… denn nach dem Bankhaus Sal. Oppenheim ist der „Pool Madeleine Schickedanz“ zweitgrößter Arcandor-Aktionär.“ Bildtext: „Zählt zu den reichsten Deutschen (Quelle-Erbin) Madeleine Schickedanz.“ „Vor zwei Jahren noch wurde sie in einer Liste des Forbes Magazins noch mit einem geschätzten Vermögen von 5,5 Mrd. Dollar (3,85 Mrd. €) auf Rang 16 geführt. … lebt sie meist in St. Moritz …Heute ist Quelle unverändert das größte europäische Versandunternehmen …“ Der Konzern ist übrigens 1999 durch die Fusion von Karstadt und Quelle entstanden und 2007 in Arcandor umbenannt worden. (Südwestpresse) Irgendwann einmal werden den Bewohnern vieler Länder die Augen aufgehen, wem genau sie die Wirtschaftskrise, den Verlust ihrer Arbeitsplätze, Armut und Verelendung zu verdanken haben. Aber dann wird es zu spät sein für eine Wende …

Opel-Schuldenfalle oder neue Arbeitsplätze für Millionen

Der IWF schätzt die weltweiten Verluste bei der Finanzkrise auf über 4 Billionen Dollar (3 Billionen Euro). („Dolomiten“, 22.4.2009)

„Die Betriebe haben zuviel Gewinne abgeschöpft.“ (Vertreter der Volksbank Südtirol im RAI Sender Bozen, 22.4.2009, 7.33 h). Natürlich nicht die Betriebe, sondern die Inhaber, Aktionäre, Investoren, Erpresser. Die rechtsstehende Zeitschrift „UN“ (jemand hat uns 1 Ex. zugesandt) stellt zur Finanzkrise und dem jetzt angeblich fehlenden Geld fest: Das Geld hat nur die Taschen gewechselt.

Lavorare meno. Per tenersi il posto. La crisi nelle imprese. (Corriere della Sera, 28.3.2009, p. 10). Weniger arbeiten, um sich den Arbeitsplatz zu erhalten. Die Krise in den Betrieben. In der Woche davor hatte der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi die Italiener dazu aufgerufen, mehr zu arbeiten: Lavorare più.“ Hat noch jemand den Überblick?

Autokrise: “Zwölf Millionen Jobs betroffen.” EU-Industriekommissar Günther Verheugen bezeichnete die Aussichten für die Automobilindustrie als “brutal schlecht”. (Dolomiten 17.1.2009 APA)

“Die Politik hat nichts begriffen”. Der Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, über die Finanzkrise. “Die Gefahr der Inflation wird in den nächsten zwei Jahren aus der Debatte verschwinden, weil wir über Deflation reden.” (Dolomiten 16.1.2009) Ist sich der Experte sicher, daß es keine Inflation gibt? Wir werden sehen, ob er recht hat oder ob alles chaotisch verläuft, wie wir annehmen.

“Tand, Tand ist ein Gebilde aus Menschenhand”, schrieb Fontane. Worauf setzen die Menschen, wenn der Kapitalismus zusammenbricht? In ökonomischen Krisen, so der Marburger Sozial- und Wirtschaftspsychologe Ulrich Wagner, orientierten sich die Menschen häufiger an anderen Wertsystemen, etwa an der Kirche oder der Familie: “Die Leute suchen sich Ersatz”. Zugleich aber gebe es häufig Politikverdrossenheit sowie Fremdenfeindlichkeit.” (NWZ 15.1.2009) Mit Verlaub gesagt, denn wir wollen niemanden beleidigen: Da wird etwas auf den Kopf gestellt. Der Experte verwechselt Ursache und Wirkung. Die Religion ist doch niemals ein Ersatzwert, sondern der Kern des Menschen. Und die Familie ist etwas, ohne das es kein Leben gibt und keinen Frieden.

Konjunktur bricht total ein. Ende 2008 stärkster Einbruch seit 21 Jahren. – Ackermanns Absturz. Deutsche Bank tief in den roten Zahlen. Erstmals seit über 50 Jahren Jahresverlust. (NWZ 15.1.2009)

Sind die Politiker denn übergeschnappt? Erst privatisieren sie das Volksvermögen, dann verstaatlichen sie Privatunternehmen
Als Beispiel folgende Zeitungsmeldung: „CDU für Teilverstaatlichung. Der Bund soll sich notfalls in angeschlagene Konzerne einkaufen“ (NWZ 12.1.2009) Damit diese den mittleren und kleineren Unternehmen unlauteren Wettbewerb machen? Sind die Politiker denn übergeschnappt? Erst privatisieren sie Staatsbetriebe, Post, Postpakete, Postbank, Bahnwaggons, Bahngeleise und so weiter, dann schreien sie wie die Sozialisten und Kommunisten nach Verstaatlichung, wenn etwas schief geht! Welches Rezept haben sie denn? Das Chaos? Da hilft nur eins als Warnung: das ETIKA-Rezept der Wiedergutmachung aus dem eigenen Vermögen.

Lesenswert ein Beitrag in „Focus“ über die chinesische Wirtschaftsspionage überall in Deutschland (29.12.2008).

Zurück in die Schulden. Deutschland wohl bald über EU-Defizitgrenze. (Sontag aktuell 11.1.2009)

1 Euro = 80 Cent. Der Euro hat seit seiner Einführung ein Fünftel seines Wertes verloren und hat heute nur noch eine durchschnittliche Kaufkraft von 80 Cent. (Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, Südwestpresse 10.1.2009, S. 10)

Hiobsbotschaften am Fließband: Deutsche Exporte brechen ein. (Stuttgarter Zeitung, 9.1.2009, S. 1) Automarkt (in D) bricht zusammen. Schwarzer Dezember. (S. 9) - Altpapier-Preis deckt zur Zeit nicht einmal die Frachtkosten. – Der traditionsreiche Porzellanhersteller Rosenthal meldet Insolvenz an. Konsequenz aus der Insolvenz des irisch-britischen Mutterkonzerns Waterford Wedgwood. – Rezession in USA kostet Jobs. (Südwestpresse 10.1.2009, S. 10)

Erste Verstaatlichung im Banksektor. Bund steigt mit 25 Prozent bei der Commerzbank ein. (Stuttgarter Zeitung 9.1.2009) Bundeskanzlerin Merkel: Keine Beteiligung an Industriefirmen. (Südwestpresse 10.1.2009)

Selbstmord. Der Großunternehmer Adolf Merckle hat sich bei Blaubeuren vor einen Zug gestürzt. Finanzkrise und Fehlspekulationen. „die Ohnmacht, nicht mehr handeln zu können“. Der Jurist galt mit einem geschätzten Vermögen von 6,9 Milliarden Euro als fünftreichster Mann Deutschlands. Im weit verzweigten Merckle-Imperium (rund 100 Unternehmen) sind mehr als 100 000 Mitarbeiter beschäftigt. Jahresumsatz bei rund 33 Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm, 7.1.2009)

So viele Menschen in Arbeit wie 2008 hatte Deutschland noch nie. 40,35 Millionen Erwerbstätige zählte das Statistische Bundesamt.- Ist Autokrise bald vorbei? Kommentar: Autos bleiben in Mode. - Top-Manager: Standort D gut gerüstet. - Deutsche Gasversorger haben große Reserven. Der Konflikt zwischen Kiew und Moskau wirkt sich nicht auf die Bundesbürger aus. - Der Euro hat mehr Stabilität gebracht als die gute alte D-Mark. Gemeinschaftswährung ein großer Erfolg. „Die Träume vom Euro haben sich erfüllt.“Neben diesen Berichten fanatischer Schönredner – man denke an die zu erwartenden Auswirkungen der Finanzkrise, den derzeit mancherorts schwankenden Gasdruck (4.1.2008) oder daran, daß heute das, was eine Mark kostete, einen Euro kostet - gehen zwei weitere Einspalter fast unter: Neue Pleitewelle befürchtet. - Dickes Minus in den Bestellbüchern (der Industrie der Eurozone). (Südwestpresse 3.1.2009)

„Die BayernLB wollte mitspielen im großen Monopoly der Weltfinanz und wurde zu einem der aggressivsten Käufer fauler Papiere. … fast pleite … zu wenig Kontrolle und zu viel Gier …Seit Anfang der 90er-Jahre hatten US-Banken begonnen, vergebene Kredite … zu veräußern … „Asset Backed Securities“, ABS, … verpackten Tausende von ihnen in CDOs, „Collateralized Debt Obligations“, der gebündelten Schuldverschreibung. … Alles ging gut, solange die Immobilien boomten … Zwangsversteigerung … satte Gewinne – bis die Preise ins Bröckeln kamen.“ (Focus 29.12.2008 Wolfgang Bauer)

Indien: Am wenigsten kratzt die Krise noch die Superreichen und die Allerärmsten. Die Superreichen schlemmen weiter, den Armen geht es so schlecht wie immer. (Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13, Christine Möllhoff)

Russland: Leben, um zu shoppen – das Glaubensbekenntnis der jungen Generation ist ruiniert. Sie vor allem sitzen jetzt beim Psychiater auf der Ledercouch, weil sie mit den Brüchen ihrer Karriere nicht mehr allein zurechtkommen. (Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13 Elke Windisch)

Madoff-Skandal treibt Fondschef in den Tod. Der Franzose Thierry Magon de La Villehuchet (65), Manager eines geschädigten Investmentfonds hat in New York Selbstmord begangen. … Die Universität New York (NYU), die wegen des Skandals 24 Millionen Dollar verloren hat, verklagte den Manager Ezra Merkin und dessen Fonds Gabriel Capital und Ariel. … Die Elie-Wiesel-Stiftung habe „so gut wie ihr gesamtes Vermögen verloren. Die Stiftung habe 15,2 Millionen Dollar durch Madoff verwalten lassen. (Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 14)

40 000 Euro für jede Mutter und Hausfrau zur Konjunkturankurbelung statt Milliarden an die marode Automobilindustrie

US-Notenbank gibt mit Null-Zins die Geldpolitik praktisch auf. Sie wirft auch die Notenpresse an, um immer mehr frisches Geld in die Wirtschaft pumpen zu können. Die amerikanische Notenbank führte erstmals seit ihrer Gründung im Jahre 1913 eine Nullzinspolitik ein. (Südwestpresse 18.12.2008 Peter de Thier und dpa)

Das Lehrbuch und die Theorie passen längst nicht mehr … Die US-Notenbank Fed verschleudert jetzt ihr Geld. … Damit dokumentierte Fed-Chef Ben Bernanke ein gerüttelt Maß an Hilflosigkeit und vermittelt den Eindruck, dass die Krise noch dramatischer ist als bislang angenommen. (Südwestpresse 18.12.2008 Rolf Obertreis)

Nur eines ist sicher: der Betrug am kleinen Mann
Sie, die Kapitalisten und alle Experten schwimmen total. Keiner blickt mehr durch. In den ZDF- oder ARD-Abendnachrichten vom 17.12.2008 vernahm man, daß die niedrigen Zinsen die Inflation anheizen könnten, so daß es im Herbst wieder hohe Zinsen geben könnte (wenn wir uns nicht verhört haben). Uns scheint logisch, daß sich ähnliches entwickeln könnte wie 1929 und 1948. Das Geld wird auf einmal nur einen Bruchteil wert sein. Wer 3000 Reichsmark auf der Bank hatte, bekam 300 ausgezahlt und hatte 2700 verloren. Eines ist klar: Das ganze Schlamassel trifft den kleinen Mann am schlimmsten, während die Superreichen ihr Geld in Schlösser und Karibikinseln, Gold und Diamanten gesteckt haben und die Krise gut überleben werden bis zu Tod und Gericht.

„Der wohl größte Betrüger aller Zeiten“ (Sonntag aktuell, 14.12.2008). Der New Yorker Investmentmanager Bernard L. Madoff (70) nutzte die Schneeball-Methode, um ein ungeheures Vermögen zu erwerben. Er selbst gab den angerichteten Schaden mit 50 Milliarden Dollar an. Auch viele europäische Institutionen und Banken hatten ihm ihr Geld trotz Warnungen einiger Experten anvertraut, sogar Wie es in der Finanzwelt zugeht, zeigt die Tatsache, daß Madoff Verwaltungsratsvorsitzender der Technologiebörse Nasdaq war. Er „zählte seit Jahrzehnten zu den einflussreichen Figuren der Wall Street“ (Sonntag aktuell, 14.12.2008). Gegen eine Kaution von nur 10 Millionen Dollar wurde er auf freien Fuß gesetzt. Madoffs Nichte Shana heiratete einen Mitarbeiter der US-Finanzaufsicht SEC. (NWZ 18.12.2008) Unter den Geschädigten sind sogar Stiftungen des Regisseurs Steven Spielberg und des Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel (Dolomiten 16.12.2008 dpa)

Reiseanbieter erwarten 2009 Rekordumsatz, 4,8 Prozent mehr. (Südwestpresse, Ulm, 18.12.2008)

Superreiche (20 der reichsten deutschen Aktionärsfamilien) verlieren 39 Milliarden Euro. (Südwestpresse 18.12.2008)

Sie machen uns noch zorniger. Bahn teurer – Geld für Automobilindustrie
Am gleichen Tag, 13.12.2008, war in der Zeitung zu lesen: Bahnkunden müssen zum Fahrplanwechsel mehr für ein Ticket zahlen. Das gleiche Angebot zu höheren Preisen. (NWZ S. 3) Die Bundesregierung betonte nach dem „Nein“ des US-Senats zu den Hilfen für die US-autoriesen, dass sie zu ihrem Hilfsangebot für die GM-Tochter Opel stehe. (S. 1) Weitere Hiobsbotschaften kommen vom EU-Gipfel in Brüssel, bei dem Konjunkturhilfen über 200 Milliarden Euro und ein Klimaschutzpaket mit zahlreichen Ausnahmen für die Industrie und Osteuropa beschlossen wurden: „Dies ist ein schwarzer Tag für die europäische Klimapolitik“, meinten Greenpeace, WWF, Oxfam und andere Organisationen. Fast ebenso verhängnisvoll: Die Kanzlerin (Angela Merkel) verhinderte Festlegungen der EU-Chefs auf verminderte Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie oder anderen arbeitsintensiven Dienstleistungen. (NWZ, 13.12.2008) Die Bahnpreise steigen laut SWR 4 durchschnittlich um 3,9 Prozent. (14.12.2008)

Unsere Ansicht – wir berufen uns auf das noch immer auf dem Papier stehende Recht auf Meinungsfreiheit: Wer zuläßt, daß Bahn und Post privatisiert und ihre Dienstleistungen für die Verbraucher immer teurer werden, sollte mit seinem privaten Vermögen für die Schäden haften, die der Bevölkerung zugefügt werden. Dies gilt für die verantwortlichen EU-Bürokraten ebenso wie für die Bundeskanzlerin und ihren Beraterstab sowie alle Abgeordneten, die solche wahnwitzigen Entwicklungen dulden. (Soziale Interessengemeinschaft der Ethischen Bewegung, 13.12.2008)

„Es gibt kein … Entweichen – die Krise kommt. … steht außer Frage, dass Berichterstattung Sorgen nähren, Ängste schüren kann. Aber hilft verharmlosen? Oder gar verschweigen? Informationen, ob sie nun segensreich sind oder deprimierend, nützlich oder wertlos, lassen sich selten zurückhalten. … für den Mut in der Krise.“ (Chefredakteur Andreas Braun in „Sonntag aktuell“, Stuttgart, 7.12.2008)

Vor schwerem Absturz. Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter hält (bei der Wirtschaftsleistung) ein Minus von vier Prozent für möglich. (NWZ 6.12.2008)

Bundesbank sieht schwarz. - „Die Stimmung verdüstert sich täglich“, sagt der Göppinger IKH-Präsident … Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt „besorgniserregend“. – Der stärkste Beschäftigungsrückgang seit 34 Jahren in den USA. (NWZ 6.12.2008) Der Landkreis Göppingen mit seinen fleißigen Schwaben (schaffa, spara, Heisle boua) zählte Jahrzehnte lang zu den wirtschaftlich stabilsten Kreisen in Baden-Württemberg.

„Staatsbankrott ist möglich“. (Italiens) Arbeitsminister Maurizio Sacconi: „Es würde zu Liquiditätsproblemen bei der Bezahlung der Gehälter und der Pensionen kommen und wir würden wie Argentina enden“. … Italien das Land mit der weltweit drittgrößten Staatsverschuldung … (über 106 Prozent des Bruttoinlandsprodukts). (Dolomiten 5.12.2008 mit)

Industrie im Sturzflug. Dramatischer Rückgang der Aufträge in Baden-Württemberg. (NWZ 3.12.2008) Baden-Württemberg hatte bisher neben Bayern die stabilste Wirtschaft in der Bundesrepublik.

Werden die Banken die Staaten mit in den Ruin reißen? Diese Frage stellte der freie Journalist und Buchautor Stefan Frank im Morgentelefon des RAI Senders Bozen am 27.11.2008. Die Verluste der Banken, „viele Billionen“, könnten die Finanzkraft der Staaten nämlich übersteigen. Frank hat den Überblick. Er hatte die Immobilien- und Bankenkrise schon 2002 prophezeit. Stefan Frank: „Hauptursache der Krise ist die Politik der US-Notenbank.“ Zu der Aufforderung Berlusconis an die Konsumenten, weiter wie bisher zu konsumieren, nur dann könne sein Rettungspaket greifen, meinte Frank, daß gerade diese Ideologie zu der Krise geführt habe. Die Leute hätten auf Pump gelebt. Eine verschuldete Privatperson könne sich aber nicht aus ihrer mißlichen Frage befreien, indem sie noch mehr Schulden mache. Das gelte auch für Staaten. Stefan Franks Rat (wir empfehlen sein Buch, das wir nicht kennen, aber sicher viele Hintergründe aufzeigt): Soviel sparen wie möglich, um für schlechte Tage gewappnet zu sein.

„Die Finanzkrise zeigt: Unbegrenztes Wachstum funktioniert nicht. … der Umweltforscher Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut: Wir dürfen nicht länger mehr verbrauchen, als die Erde uns bietet.“ „Der Boom der Billigflüge zeigt das Markt- und Politikversagen.“ (Stern 47/2008)

Der Lobbyist. Matthias Wissmann, Chef des Verbands der Autoindustrie, holte 1,4 Milliarden aus der Staatskasse. (Stern 47/2008) Der Seitenbetreiber sprach mit dem Junge-Union-Politiker, als er, wohl im Wahlkampf, einst nach Hechingen kam.

Opel droht von seinem taumelnden Mutterkonzern General Motors (Verluste 2007 und 2008: 60 Mrd. $) mit in den Abgrund gerissen zu werden – und ruft nach der Hilfe des Staates. (Der Spiegel 47/2008)

Das Kapitalverbrechen. Der Bankraub. Können die Politiker der wichtigsten Wirtschaftsnationen die destruktiven Kräfte der Finanzmärkte wieder in den Griff bekommen? Ex-Notenbankchef Greenspan: Kreditrisiken wie Streubomben verteilt. Die Welt gerät ins Wanken. (Der Spiegel Nr. 47, 17.11.2008, Titelgeschichte) Beim Jüngsten Gericht wird die Liste jener destruktiven Kräfte aufgelistet werden. Aber wir kennen sie schon heute. Nennen kann man sie natürlich nicht.

Drei Millionen Euro verloren hat der spanische Nationalspieler Sergio Ramos durch die Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. (Der Spiegel 47/2008)

EU erwartet Stillstand in Deutschland. (NWZ 4.11.2008)

Rentner aufgepaßt! „Trotz millionenschwerer Investitionen einiger Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung in die Pleitebank Lehman Brothers müssen sich Beitragszahler keine Sorgen um ihr Geld machen. „Es wurde kein Euro spekulativ verzockt“, sagte der Präsident der Bundesversicherungsanstalt , Josef Hecken. (NWZ 30.10.2008)

Autobauer. „EU-Kredite verlängern nur das Leiden. Hirn statt Geld.“ (Thomas Veitinger, NWZ 30.10.2008) Staatshilfe für Autobauer. EU schnürt Kredithilfe-Paket zur Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge. (NWZ 30.10.2008)

Sinkender Leitzins soll Krise stoppen. Niedrige Zinsen der Notenbanken können die wirtschaftliche Entwicklung stimulieren, beinhalten aber die Gefahr zunehmender Inflation. (NWZ 28.10.2008)

„Für die letzte Rezession muss man schon fast bis in die 80er Jahre und die Ölkrise zurückgehen. Damals war allerdings der Grad der Globalisierung nicht so hoch.“ (Marktexperte Robert Halver, NWZ 25.10.2008) Also, da haben wir’s: Die Globalisierung bringt uns alle um. Alle? Ein paar nicht, sie werden auf unsere Kosten reicher.

Wann hat das Desaster ein Ende? Wer kann die weltweite Talfahrt … stoppen? Keiner hat eine Antwort. (Rolf Obertreis, NWZ 25.10.2008)

War der Rekord-Ölpreis auch von Spekulation getrieben? Ganz sicher. (NWZ 25.10.2008 AP)

Managergehälter in der Kritik. Führungen bewilligen sich die Gehälter selbst. Die Top-Gehälter in D. (NWZ 24.10.2008)

Zu groß und zu luxuriös. Daimler hat jede Menge Probleme – und könnte gekauft werden. (NWZ 24.10.2008)

Experten rätseln: Warum fällt der Euro? Geldhändler glauben, dass die USA eine Rezession besser verdauen können als die Europäer. (NWZ 23.10.2008) Der Euro-Crash kommt früher und später, und dann gibt es nur noch Dollars.

Automobilwirtschaft … hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht und sich verspekuliert. Automobilbranche sucht verzweifelt einen Weg aus der Krise (Anmerkung: wir bieten einen an: Autos auf Schienen!). Kleine Wagen groß in Mode. (NWZ 23.10.2008)

„Malermeister können nicht nach China gehen, um zu streichen“, so der FDP-Bundestagsabgeordnete Rainer Brüderle in der Göppinger Stadthalle. „Mehr Freiheit für den Mittelstand“. Krise auch durch Staatsversagen. (NWZ 22.10.2008)

Nahrungsmittel-Spekulanten „sollten jetzt vor ein Tribunal kommen…“, sagte der ehemalige UN-Sonderbeauftragte Jean Ziegler. Mit Spekulationsgeschäften hätten Hedgefonds die Preise für Reis, Mais und Getreide hinaufgetrieben. „Das sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“ Mittlerweile verhungere alle fünf Sekunden ein Kind unter zehn Jahren. (NWZ 22.10.2008)

Auch arme Länder zittern vor Finanzkrise. Vor einem halben Jahr noch schaute die Welt auf Hungerrevolten in armen Ländern… Doch von der Not der Habenichtse reden nur noch wenige, seit die Krise tatsächlich ausgebrochen ist. (Dolomiten WiKu 22.10.2008)

Reich auch in Krisenzeiten. Millionärsmesse in München. Zigarren aus Blattgold, mit 550 Diamanten übersäte Tagesdecken, teure Sportwagen und Luxsujachten. (Dolomiten WiKu 22.10.2008)

Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst in keinem Industrieland so schnell wie in Deutschland. Ein Grund: Immer mehr Menschen leben alleine. (NWZ, 22.10.2008, Dieter Keller)

Gipfelserie soll aus Krise führen. Bush mahnte, „die Grundlagen des demokratischen Kapitalismus“ wie freier Handel, freier Markt und freies Unternehmertum müssten garantiert werden. Nicolas Sarkozy: „Diese Art von Kapitalismus ist ein Betrug an der Art von Kapitalismus, an die wir glauben.“ (Dolomiten 20.10.2008)

Aumentar el gasto. Una lección para la crisis. Paul Krugman, el Nuevo Premio Nobel, aconseja aumentar el gasto para activar la economía. (El País, Madrid, Negocios, 19-10-2008)

George Soros analiza el déficit de información en el mercado. (El País, Madrid, Negocios, 19-10-2008)

Weltfinanzgipfel tritt Ende November zusammen. Bei der Reformkonferenz soll eine globale Zentralbank geschaffen und Steueroasen sollen geschlossen werden. (Stuttgarter Zeitung 17.10.2008, auch Artikel über Bretton Woods)

Bei der Konferenz von Bretton Woods im US-Bundesstaat New Hampshire hatten sich 1944 viele Staaten geeinigt, ein möglichst stabiles Währungssystem zu gewährleisten. Es ging vor allem um den US-Dollar, der an den so genannten Goldstandard gebunden war. Das System brach allerdings im Jahr 1973 zusammen. – EU für globale Finanzreform. (NWZ 16. oder 17.10.2008)

Finanzkrise bringt EU-Kommission in die Kritik. … Versäumnisse der EU-Kommission … Vertrauensverlust … Da hilft es wenig, dass Barroso … nun genau die Gesetzesvorschläge präsentiert, die seine Behörde zuvor immer ablehnte. (NWZ 16.10.2008)

Angela Merkel muss aufpassen, dass sie jetzt nicht weitere Fehler macht. (NWZ 16.10.2008)

Kapitalismus am Ende? - Der Bremer Ökonomie-Professor Rudolf Hickel: „Die neoliberale Mehrheitsströmung hatte die Politik massiv unter Druck gesetzt, die Finanzmärkte zu liberalisieren.“ – Nichts als Spott und Hohn. Die USA haben den größten Ansehensverlust ihrer Geschichte erlitten. – Definitionen Kapitalismus, Neoliberalismus, soziale Marktwirtschaft. (NWZ 14.10.2008)

US-Investor Warren Buffett wird reich und reicher. (NWZ 13.10.2008)

„Aus dieser Krise lernen wir, dass die Einheitlichkeit der Organisationen und Systeme über die ganze Welt hinweg kein Fortschritt ist.“ (der Finanzwissenschaftler Hans-Peter Burghof, Sonntag aktuell, Stuttgart, 12.10.2008)

Sturz ins Bodenlose. Händler in aller Welt schauen ratlos auf den Absturz der Aktienmärkte. In den Börsencasinos der Welt geht fast nichts mehr. … Horror-Stimmung … Tiefpunkt … nicht in Sicht. Der New Yorker Chefökonom David Wyss: „Alle wollen an ihr Geld und es unter die Matratze legen“. Regierungen stützen Banken. Oliver Bierhoff: Krise reißt Fußball mit. (NWZ 11.10.2008)

Schwarzer Freitag an den Börsen. Panik an den Aktienmärkten ohne Ende. (Dolomiten, 11.10.2008)

Das Denkmal Alan Greenspan gerät ins Wanken. Der als Magier der Finanzmärkte verehrte Exnotenbankchef wird in den USA zu einem der Hauptschuldigen der Finanzkrise erklärt. (Stuttgarter Zeitung 10.10.2008)

Island droht Kollaps des Finanzsystems. (NWZ 8.10.2008)

Gerne würden wir in die Paläste arabischer Ölscheichs hineinhorchen, was dort gerade über die Besitzer amerikanischer Großbanken gesprochen wird. (etika.com 2.10.2008)

Matadora Merkel läßt Europa-Luftballon platzen. Sarkozy und Berlusconi hatten die grandiose Idee gehabt, einen Europa-Fonds zu gründen, um bedrohten Banken zu helfen. Natürlich hätte Deutschland den größten Brocken beisteuern müssen. Wie weiland dem Tiroler Herzog Friedrich mit der leeren Tasche blieb der vollschlanken Dame diesmal nichts anderes übrig, als mangels Masse nein zu sagen. Hat die Bundeskanzlerin damit gar als Matadora dem europäischen Stier den Todesstoß versetzt? Steht nicht auch vor der Frankfurter Börse ein goldener Stier? Und steht nicht in der Bibel etwas vom goldenen Kalb? Endzeit. Allerorten. Die nationalen Regierungen sollen nun ihre eigenen Banken unterstützen – solange sie Geld haben. Ein markantes Signal, daß es früher oder später mit der EU wieder rückwärts geht. Und nach dem Euro-Crash kommt der Weltdollar. (6.10.2008)

Berlusconi verkündete, niemand in Italien werde (wegen der jetzigen Finanzkrise) auch nur einen einzigen Euro verlieren. (RAI Sender Bozen, 2.10.2008, Presserundschau und Mittagsmagazin)

Vatikan schreibt Verluste. Der Vatikan besitzt eine Tonne Goldbarren, was 19 Mio. Euro ausmacht. Der Heilige stuhl verfügt außerdem über 520 Mio. Euro in Form von Staatspapieren und Aktien, 340 Mio. Euro sind in Währung angelegt. Immobilienimperium … auf 1,4 Mrd. Euro geschätzt … (Dolomiten WiKu 1.10.2008 mit)

Mehr als die Hälfte Steuern. Italienische Familien geben mehr ab als sie verdienen. (Dolomiten WiKu 1.10.2008)

“Liquidität der Banken ausreichend”. Die Konsequenzen der US-Finanzkrise für das italienische Banken- und Versicherungssystem blieben verhalten, unterstrich gestern Finanzminister Giulio Tremonti. (Dolomiten 1.10.2008)

In Deutschland geht’s abwärts. Viele Arbeitsstunden, aber immer weniger Lohn. Ein europäischer Vergleich. (Dolomiten WiKu 1.10.2008)

Appello di Bush al Congresso:„In gioco la nostra sicurezza“. Per Jesse Jackson jr la proposta dell’Amministrazione (il piano di salvataggio da 700 miliardi) “è un cerotto non una cura, non fa nulla per gli americani che lavorano, privatizza ulteriormente i profitti mentre socializza le perdite”. Anche il figlio del reverend Jesse, deputato democratic dell’Illinois, ha votato no al piano Paulson.” (pag 2) Liberisti irriducibili: “La ricotta giusta? Più risparmio, meno debito pubblico”. “Quel piano era statalista: il mercato si salver da solo”. L’economista Jeffrey Miron, che si è schierato contro Bush. – Londra. “Gatti grassi privilegiati e rubastipendi”. I supermanager finiscono sotto accusa. Li chiamano fatcats, gatti grassi … sono i “capitalisti”. (pag 3) Unicredit cade ancora. Il “Financial Times”: l’unica banca italiana cresciuta all’estero, ora paga con i big del mondo. (Corriere della Sera, 1.10.2008, pag. 6)

L´inflazione frena al 3,8 %. Ma la pasta (Teigwaren) balza del 30 %. (Corriere della Sera, 1.10.2008)

Allarme di Bankitalia sui mini-prestiti. Il tasso Euribor è a quota 5,01 %, nuovo massimo dal dicembre 2000. Denaro che continua quotidianamente ad essere più a caro prezzo assorbendo sempre più risorse alle famiglie a mettendole quindi sempre più a rischio “bancarotta”. (Alto Adige, 27.9.2008, pag. 5)

Wie sicher ist mein Geld bei der Sparkasse? Nach dem Zusammenbruch der größten Sparkasse der USA (Washington Mutual). Bild-Interview mit Sparkassenpräsident Heinrich Haasis (63). Haasis: Keine deutsche Sparkasse wird pleite gehen, weil wir ein völlig anderes Gesellschaftsmodell als die US-Banken haben. Bild: Muss ich Schulden bei einer Bankpleite zurückzahlen? Haasis: Ja, in Deutschland müssen Kredite in jedem Falle zurückgezahlt werden. Bankpleiten sehe ich in Deutschland aber nicht. Bild: Werden die Zinsen wegen der Krise steigen und Kredite damit teurer? Haasis: Nein. Bild, 27.9.2008) (Anmerkung: Wenn sich der Berichterstatter nicht irrt, handelt es sich bei Haasis um den ihm gut bekannten früheren Bürgermeister von Bisingen bei Hechingen und späteren CDU-Landtagsabgeordneten. Die fast täglich in der Redaktion der Hohenzollerischen Zeitung ankommenden Manuskripte seines Pressewarts W. werden allen, die sie redigiert haben, ihrer Originalität wegen unvergessen bleiben.) In einem weiteren Artikel bringt die Bild-Zeitung unter dem Titel „Die Milliarden-Gier der Bank-Manager“ eine „aktuelle Liste der Gierigen“. Der Amerikaner Warren Buffett, zweitreichster Mann der Welt, nannte diese Gier ohne Grenzen „finanzielle Massenvernichtungswaffen“. (Bild 27.9.2008) Das Thema Gier hat kürzlich auch Otwin Nothdurfter, Bruder des erschossenen bolivianischen Guerrillaführers Miguel, in einem Interview des Senders Bozen mit dem aus New York stammenden Generaldirektor der Südtiroler Landessparkasse, Timothy Brooks, aufgeworfen. Ganz am Rande: Auch die Tochter des Ortlernordwand-Erstbesteigers und NS-Filmers Hans Ertl war bolivianische Guerrillera und wurde in Hamburg bei einem Attentat auf den Konsul erschossen. Auf das Thema Gier werden wir sicherlich in unserem geplanten Roman „Die kommende Gerechtigkeit“ eingehen.

Chiude Washington Mutual. „Il peggio deve arrivare“. (Alto Adige, 27.9.2008)

“Unsere gesamte Wirtschaft ist in Gefahr,” sagte Bush und warb damit für den 700 Milliarden Dollar schweren Rettungsplan seiner Regierung für den Bankensektor. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) … Die Krise wird nach seiner Einschätzung das Weltfinanzsystem tiefgreifend umwälzen und das Wirtschaftswachstum bremsen. „Die Welt wird nicht wieder so werden wie vor der Krise“, sagte Steinbrück und sprach von einem erdbeben, in dessen Folge die USA ihren Status als ,Supermacht des Weltfinanzsystems‘ verlieren würden. Den USA warf er schwere Versäumnisse vor. … Ursache der Krise sei eine unverantwortliche Übertreibung des Prinzips des ungezügelten Marktes. … Wie gestern bekanntwurde, trifft der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers auch die deutschen Genossenschaftsbanken und Sparkasse. (Stuttgarter Zeitung, 26.9.2008, S. 1) „Frankfurt. Dass die Rettung scheitert, glaubt niemand. Trotz Krise steigen die Börsenkurse.“ (S. 14)

Die staatseigene KfW-Bank hatte am vergangenen Montag trotz der drohenden Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers noch 350 Millionen Euro an das Institut überwiesen. Im vergangenen Jahr war die KfW bereits in Zusammenhang mit ihrer Tochter IKB massiv in die Kritik geraten. Die Düsseldorfer Mittelstandsbank war nach Spekulationen mit Kreditderivaten in Schieflage geraten und musste schließlich mit Mitteln der KfW, des Bundes und der deutschen Bankenverbände vor dem Zusammenbruch gerettet (werden). Insgesamt wurden rund 10,5 Milliarden Euro aufgebracht. Schließlich wurde die IKB für 115 Millionen Euro an den US-finanzinvestor Lone Star verkauft. (Stuttgarter Zeitung, ddp, 26.9.2008, S. 15)

Crac Usa, fuga dai mercati. Profondo rosso a Wall Street. Crollano le grandi banche. Tremonti: La crisi si aggraverà. L’Europa brucia 123 miliardi. Ondata di acquisto sull’ oro. (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 1) „Mutui, nuovo record tei tassi, ad agosto a un passo del 6%. Lo sfogo dei risparmiatori: rinegoziare quasi impossibile” (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 26)

Un trader: ormai il sistema è al collasso. Crisi di sistema del capitalismo finanziario globale. Il noto trader milanese: “In questo momento ogni parola può creare altro panico.” “Una crisi di fiducia senza precedenti, tra banche e banche e tra banche e clienti. Una crisi che colpisce in prima battuta … le “Big Five”, cioè … Bear Stearns, Lehman Brothers, Merrill Lynch, Morgan Stanley e Goldman Sachs.” “Significa il collasso dei mercati azionari e obbligazionari mondiali, il ,meltdown’ totale di tutti gli scambi finanziari del pianeta.” „Sta accadendo qualcosa di inimmaginabile, che non abbiamo visto prima.“ “I mercati, terrorizzati dallo spettro del crac globale, sono illiquidi.” “Due possibilità: un paio di grandissime banche  … si comprino le banche a un passo dal tracollo …la seconda possibilità … nazionalizzando Morgan e Goldman.” “… arma fine di mondo … chiudere le Borse.” (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 3, Massimo Giannini)

„Broker a New York, guadagnava mezzo milione di dollari all‘ anno e si sentiva il Signore dell’UniversoDopo il crollo di Lehman Brothers aspetta rassegnato che anche il suo mondo finisca.” (la Repubblica, 18.9.2008, pag 40, Vittorio Zucconi)

„Bankenpleite erschüttert Börsen. Der Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers und der Notverkauf von Merrill Lynch haben die Aktienmärkte weltweit in Panik versetzt. Die Notenbanken versuchen mit Kapitalspritzen in Milliardenhöhe die Banken zu stützen. (Stuttgarter Zeitung, 16.9.2008, S. 1) – Die Bankenkrise: Ein Desaster folgt dem nächsten. Die Schockwellen sind fast schon Routine. In den USA hält sich das Mitleid mit den Bankern in Grenzen. US-Krise stützt Euro nur kurzzeitig. (S. 12) Dramatik in den USA, Stabilität in Europa. Konjunkturforscher: Deutsche Wirtschaft erweist sich als robust – Keine Bankenpleite zu erwarten. (S. 13) Heilsamer Schock. (Stuttgarter Zeitung, S. 1, Klaus Dieter Oehler)

Lehman Brothers, nouvelle victime des “subprimes”. L´action de la cinquième banque d´affairs américaine a perdu près de 80 % en une semaine. - “Une recession dans la zone euro n’est pas exclue”, a indiqué jeudi Nout Wellinck, gouverneur de la banque central néerlandaise. – Le potential d´appréciation du dollar semble limité. (Le Monde, 14./15.9.2008, pages 9 et 11)

La crisis tumba a Lehman Brothers. La ansiedad continua. Lehman Brothers no es el único banco con problemas en EE.UU. El Fondo de Depósito (FDIC) identifica a 117 entidades que están en riesgo de colapso. (El País, 14-9-2008, Negocios 14)

Talfahrt wahrscheinlich nicht vorübergehend. Wende für Euro-Kurs. Diese Wende kam nicht unerwartet: Viele Anleger waren überzeugt, dass die wirtschaftlichen Aussichten für die Euro-Zone früher oder später negative Überraschungen bescheren würden. (Bank für Trient u nd Bozen im WiKu der „Dolomiten“, 3.9.2008)

Die vierte Welle der Finanzkrise. Die Kreditkrise zieht die Wirtschaft nach unten, und die Notenbanken können nicht gegensteuern. Sie haben genug damit zu tun, die vom steigenden Ölpreis angeheizte Inflation in Schach zu halten. (Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.7.2008, S. 19)

Vom Risiko, daß die Inflation explodiert, sprach EU-Zentralbankpräsident Trichet. (RAI Sender Bozen, 2.7.2008, 12.02 h)

Ölpreis erreicht bald 110 Dollar. Rekordfahrt ist auf Spekulation zurückzuführen. („Dolomiten“, 12.3.2008)

Allarme Eurispes. Gli italiani sono sempre più costretti ad essere stakanovisti per sopravvivere. Gli stipendi italiani sono tra i più bassi d’Europa. In pratica i lavoratori sono pagati in lire, ma comprano in euro. Un italiano su quattro ricorre al credito al consumo per arrivare alla fine del mese. Il presidente dell’Eurispes, Gian Mario Fara. (Alto Adige, 26.2.2008)

2 Fragen zum Börsencrash.

1.   Welche Schuld, welchen Anteil und welchen Gewinn haben Spekulanten am Börsencrash? Bisher werden als Ursachen nur die Überbewertung von Immobilien und die erwartete Rezession in den USA genannt. Wir werden die Wahrheit wohl erst beim Jüngsten Gericht erfahren.

2.   Ein Zeitzeuge sagte einmal: „A. H. hat die Börse verboten, und das war einer der Hauptgründe für den Ausbruch des 2. Weltkrieges.“ Ob das wahr ist, werden wir ebenfalls am Jüngsten Tag, der wohl Milliarden Jahre dauern wird, hören. Wir sind gespannt und betonen, daß wir keinerlei Interessen verfolgen, sondern nur die nackte Wahrheit wissen möchten. (23.1.2008)

Antwort: Die Geschichte in einer Nußschale

Warum der Eurokurs so unnatürlich hoch ist – und die Kurse der amerikanischen und chinesischen Währung so niedrig: Weil Amerikaner und Chinesen damit ihre Waren in Europa billig anbieten können und dafür Euro bekommen, die sie extrem günstig in ihre eigenen Währungen umtauschen können. Keiner merkt und beschwert sich, dass Europa so wirtschaftlich ausgeblutet wird. Und sobald den internationalen, multikulturellen Spekulanten der rechte Moment gekommen scheint, lassen sie den Euro abstürzen, um doppelten Profit zu machen. (ETIKA 19.10.2007)

Luca Cordero di Montezemolo, president di Confindustria: „Scandalosa la proposta di tassare le rendite. Non pagheremo un euro di più.“ (il mattino, 24.8.2007)

Unicredit-Capitalia oggi sposi, le sinergie valgono 1 miliardo. Colosso del credito. (la Repubblica 20.5.2007, pag 12)

Globale Börsen weiter in Aufruhr. Investoren sind weltweit verunsichert. Globale Verluste liegen bei 1,8 Billionen Euro. („Dolomiten“, 6.3.2007)

Il richiamo di Greenspan: deficit insostenibile, riformare le pensioni. (Corriere della Sera, 3.3.2005, Economia)
Greenspan blinzelt, und alle müssen spuren.
Er gibt weltweit den Ton an. Rentner: den Gürtel noch enger schnallen!

Die vier reichsten US-Bürger haben mehr Geld als die eine Milliarde der Ärmsten. (Martin Schultes, Landpfarrer, Der Engelsbote 3/2004) Muß das sein? Müssen wir Christen alles dulden?

Das Geld geht aus – Die Rentner merken den Betrug – zu spät!
Überall fehlt es auf einmal an Geld – die Grundlage des herrschenden Materialismus und Liberalismus. Alles deutet in der EU auf soziale Unruhen in den nächsten Jahren hin mit Bürgerkrieg und Revolutionen. Die Leute begreifen nach und nach – die einen früher, die meisten zu spät -, welche Misswirtschaft die Politiker mit den eingezahlten Rentenbeiträgen und Steuern getrieben haben. Die derzeitigen Streiks in Österreich und Frankreich, die bodenlosen Haushaltslöcher in Deutschland (zahlt am meisten Beiträge für die EU usw. und hat am meisten Schulden!) und die äußerst scharfen Attacken des neoliberalen Silvio Berlusconi („Antiamerikanismus ächten!“) gegen die Linke, die Richter und die Medien in Italien sowie gegen EU-Kommissionspräsident Romano Prodi (Korruptionsvorwurf) lassen das Schlimmste befürchten. Arbeitslosigkeit, Energiekrise, Armut sind im Anmarsch auf die fetten, konsumsüchtigen Wohlstandsbürger. Wie ist der Höhenflug des Euro zu erklären? Allein mit Spekulation. Bei den Aussichten für die europäische Wirtschaft dürfte der Euro statt wie derzeit 1,17 nur 0,80 Dollar wert sein. (etika.com 13.5.2003)

 

Un decennio di aumenti, il flop delle liberalizzazioni. (p 13). Farmaci sempre più cari. „In tre mesi 47 per cento in più.“ (la Repubblica S, 9.5.2003, p. 1)

L´anno nero delle Borse. L’Europa brucia (verbrennt) 1.500 miliardi, Milano perde il 23 %. (la Repubblica, 31.12.2002)

Schwarzer Montag an den Weltbörsen. Dax fällt auf den niedrigsten Stand seit 1996. (Die Welt 1.10.2002)
Lunedì di paura nelle Borse europee. Bruciati 220 miliardi. (la Repubblica, Roma, 1.10.2002)

Segnali di ripresa, volano le borse. (Corriere della Sera, Milano 27.9.2002).

Neuer Markt wird geschlossen nach nicht ganz sechs Jahren. (FAZ 27.9.2002)

Kriegsgeschrei und deutsche Wahl lassen Börsen abstürzen
Wirtschaftswunder ade, die Komödie ist zu Ende
Venti di guerra e voto tedesco affossano le Borse mondiali. La crisi sarà lunga e pesante. (la Repubblica, Roma, 24.9.2002) Panico nei mercati, crollano tutte le Borse. (La Stampa, Torino, 24.2002)

Addio miracolo economico, la commedia è finita. (la Repubblica, Roma, 20.9.2002, p. 15 Massimo Riva)

Europa a picco, la crisi fa paura. “Bruciati” in Borsa 180 miliardi. (la Repubblica, 19.9.2002, Economia
Borse giù, Milano ai minimi dal´97. (Corriere della Sera, 19.9.2002, Economia)

Börse geht nach Angriff auf irakische Luftabwehrstellungen aufwärts. (6.9.2002)

Wall street cade e trascina l´Europa. Le Borse continentali bruciano 205 miliardi in un giorno. Conti fuori linea, la Germania corre ai ripari. (Corriere della Sera, Milano, 4.9.2002, p. 1)

Greenspan schockiert die Finanzmärkte. Schlechte Prognose für US-Konjunktur lösen Talfahrt an Weltbörse aus – Finanz- und Versicherungstitel sacken ab. (Die Welt, 15.8.2002, S. 1)

Aktionäre in Deutschland haben im letzten Jahr durch den Abschwung an der Börse 100 Milliarden Euro verloren. Das Aktienvermögen der Bevölkerung sank auf 337 Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002)

An den Börsen herrscht Panik. Die großen US-Bilanzskandale haben die internationalen Aktienmärkte gestern erneut erzittern lassen. Dramatischer Handelsverlauf. Tiefer Vertrauensverlust der Anleger. (Südwestpresse, Ulm, 25.7.2002)

Euro erreicht Parität mit Dollar am 15.7.2002, erstmals seit Februar 2000. Experten: Sollte es zu einer Dollar-Krise kommen, könnte der Euro bis auf einen Wert von 1,18 Dollar steigen. (D 16.7.2002)

Crollo di Vivendi, giù tutte le Borse. (Corriere della Sera, 3.7.2002) Vivendi affonda i mercati. Conti truccati? Le Borse europee bruciano 170 miliardi. (la Repubblica, 3.7.2002, Economia)

Fraud news pushes WorldCom towards collapse
WorldCom was teetering on the edge of bankruptcy as news of an apparent $3.8bn fraud at the US telecoms company sent a shudder through world financial markets. (Financial Times, 26.6.2002))

Die US-Wirtschaftskrise zwingt Bush zu baldigem Krieg gegen Irak
Der Washingtoner Korrespondent großer deutscher Zeitungen, Peter W. Schroeder, kommentiert:
„Die Weltwirtschaftskonferenz in Kanada wäre eine günstige Gelegenheit, den amerikanischen Kriegs-Spuk zu beenden ... und nach Lösungen  für die ... Wirtschaftsprobleme zu suchen. Es wird nicht dazu kommen, weil die USA auf einen als Krieg etikettierten Kriminalfall  fixiert sind. ...Wenn sich die Partner vom Kriegsgefühl anstecken lassen, werden die Vereinigten Staaten bei ihren Kriegsanstrengungen entlastet...“ (D 25.6.2002)

Ausverkauf an europäischen Börsen. Erneut breite Verluste. (D 25.6.2002)

Euro setzt Höhenflug fort. Erstmals seit 2000 über 0,98 Dollar-Marke. (D 25.6.2002)
Sfiducia negli Usa, l´euro vola verso la parità. (Corriere della Sera, Milano, 25.6.2002)

La paura dei crac scuote le Borse. In una settimana la piazza di New York ha perso 500 miliardi di dollari, la metà del Pil italiano. (la Repubblica, 8.6.2002, p. 4)

Tutti i mercati in caduta, toccati i livelli dei giorno dopo l´attentato alle Torri di New York. In una settimana le piazze europee bruciano 320 miliardi. (Corriere della Sera, 8.6.2002, p. 3)

Paura sui bilanci, Borse ai minimo. Incubo scandali a Wall Street. (Corriere della Sera, Milano, 5.6.2002, Economia)

Il silenzio scende su Wall Street. I broker di Borsa sembrano comandanti senza più esercito: i risparmiatori, pesantemente penalizzati dagli spaventosi cali di questi due anni, si sono volatilizzati. (la Repubblica, Roma, supplemento Affari & Finanza, 3.6.2002)

Euro auf Höchststand gegenüber Dollar: 0,94. In einem halben Jahr hat sich alles verschoben, und wieder in einem halben Jahr dürfte es umgekehrt sein. (Um den 6.6.2002)

La caduta di Ibm fa tremare le Borse. (Corriere della Sera, 9.4.2002, p. 23)

Piazza Affari si è sgonfiata, nel 2001 ha perso il 27,6 %. La relazione 2002 del presidente della Consob, Luigi Spaventa. Bruciati 226 milliardi di euro anche a causa dell´11 settembre. (repubblica. it /online 8.4.2002)

Insolvenzen. Ungewöhnlich viele Aktiengesellschaften zahlungsunfähig. Neuerlicher Rekord. Statistisches Bundesamt: Mehr private Verbraucher betroffen. (Südwestpresse 14.3.2002)

Krankenkassen mit Rekorddefizit. (Stuttgarter Zeitung 8.3.2002, S. 1)

„Acciaio, l´Europa contro il Far West di Bush”. (Corriere della Sera, 7.3.2002, p. 25, Economia)

6.6.2002: etika.com ertappt Greenspan bei einer faustdicken Zweck…. :
Greenspan: La recessione è finita. Le Borse europee festeggiano, Wall Street no. (la Repubblica, 28.2.2002, p. 27)

Zahl der Arbeitslosen steigt im Februar drastisch. 4,32 Millionen Menschen ohne Stelle. Darunter ist folgender Artikel plaziert: Zuwanderung: Schröder legt Union Kompromiß vor. (Die Welt, 26.2.2002, S. 1)

Le paure di Wall Street. Conti truccati e calo dei profitti spaventano le Borse. (la Repubblica, Roma, 18.2.2002, p. 25)

Il superdollaro schiaccia l´euro. Deficit, richiamo Ue a Berlino. (la Repubblica, 29.1.2002)

Ford streicht 20.000 Jobs. (D 8.1.2002)

In den USA droht die größte Pleite der Geschichte. Energiehandelskonzern Enron vor dem Aus. (Die Welt, 30.11.2001)

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