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ETIKA |
Wirtschaft / Finanzen |
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40WI9 |
Crash-Chronik mit Analyse Globalisierung bringt uns um |
11.2.2010, multilingual |
Es gibt einen Ausweg aus der Finanzkrise: die Abschaffung der Zinsen. Lies das
revolutionäre Buch: „Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z“! Lerne verstehen, was vorgeht! Lies das ETIKA-Überlebensprogramm 4!
Informiere dich über das ETIKA-Sozialmodell 3 Steuern. Unter Index
4.
Unterschiedliche
Verbrauchertips: Stefan Frank (Notgroschen
sparen!) versus Paul Krugman (viel ausgeben!)
Über den Fluch des Liberalismus und
der Liberalisierung lies auf spanisch: El
Liberalismo es pecado (Der Liberalismus ist Sünde). ETIKA-Kurzanalyse:
Spekulanten,
Verbrecher und korrupte Politiker
haben viel Geld aus dem Kreislauf der Volkswirtschaft herausgenommen. Nun fehlt
es der Bevölkerung, die es hart
erarbeitet und den Banken anvertraut hat. Die Regierungen haben unverantwortlich gehandelt, indem sie einen
schrankenlosen Kapitalismus tolerieren und ohne Deckung durch Gold endlos Geld
gedruckt haben. Die Zeche zahlt der einfache
Mann, das heißt alle außer jenen, die ihr Geld in Sachwerten angelegt
haben. Denn die Rettungsaktionen der Staaten für die wankenden Banken zahlt der Steuerzahler; dieser
wird also wieder einmal doppelt belastet. Und fast alle schlucken diesen
Betrug, denn die freie Marktwirtschaft des Kapitalismus wird mit
sozialistischen Methoden gerettet. Der dritte Weg, den manche zu gehen
versuchten, wird ignoriert oder verteufelt.
Fazit: Die Finanzkrise bringt viele
zur Einsicht, daß es falsch ist, das
Leben und die Gesellschaftsordnung auf materiellen Dingen aufzubauen. Das
Geistige zählt mehr als alle Dollars und Euros und Edelsteine der Welt. Erst
Gott, Seine Gebote, Seine Ordnung, dann das Übrige. Siehe dazu die Geschichte
von P. Franz Ehmig: Wer auf sein Geld und nicht auf Gott vertraut, dem nimmt es Gott. (2.10.2008)
Autarkie
statt Globalisierung
(Selbstversorgung, siehe
zum Beispiel Gandhi, aber auch mancher weitblickende Bauer in Südtirol) ist der
beste Schutz jedes Volkes und die Garantie für Wohlstand. Das
ETIKA-Überlebensprogramm (siehe Teil 4 und Teil 5 ) wurde ein Jahrzehnt lang von allen
verschmäht. Nun müssen alle die apokalyptischen Folgen tragen. Die
Globalisierung bringt uns alle um.
Überschuldung: EU vor Bankrott - Euro
attackiert von Spekulanten
Südeuropa (Griechenland, Spanien, Portugal, Italien) im Trudeln.
Osteuropa auf tönernen Füßen. Beide zusammen werden, wenn sie wegen
Überschuldung und hoher Arbeitslosigkeit stürzen, den noch höher verschuldeten Wirtschaftskoloss Deutschland mitreißen. Das bedeutet das
Ende der EU. Sie wird platzen, noch vor ihr der Euro. Denn die Spekulanten in
Übersee und London – wer sie beim Namen nennt, kommt ins Gefängnis - machen
bereits Jagd auf die europäische Währung. Die internationalen Profitgeier,
manche von ihnen sogenannte Philanthropen, lässt es kalt, wenn viele Millionen
Menschen Arbeit und Eigentum verlieren, Hauptsache, sie vermehren ihr eigenes
Vermögen! Warum sollen wir die derzeitige Entwicklung noch ausführlicher
analysieren? Wir haben viele Jahre lang Perlen vor die Säue geworfen, niemand
glaubt uns, niemand kauft unsere Bücher. Deshalb nur wenige Worte und ein paar
alarmierende Meldungen aus einer italienischen Zeitung:
Rischio debito, tremano
le Borse. Trichet, presidente Bce: „Conti fuori
controlli in troppi paesi Ue“. Crollano i mercati in Spagna, Portogallo e Grecia. (la
Repubblica, Roma, 5.2.2010, pag. 1) I sintomi del contagio. Il 2010 minaccia di
essere l´annus horribilis
dell´Unione europea. Nel 2000 a Lisbona i capi di governo avevano fissato
proprio per quest´anno l´obiettivo di fare dell´Europa ,l´economia più
competitiva del mondo´. Il bilancio è a dir poco disastroso. (ibid., Andrea
Bonanni) La Spagna spaventa le Borse, l´Europa brucia 150 miliardi. (pag. 2) Euro sotto
attacco e vuoti di potere, l´Unione soll´orlo del baratro (am Rand
des Abgrunds, wie von etika.com rechtzeitig prophezeit). Karikatur
von Ellekappa: „Almeno sull´economia l´Europa è unita. – Crolla con un tonfo
(dumpfer Schlag, Plumps) solo.” (pag. 3)
L´Europa in due giorni
brucia 220 miliardi. Atene, i giorni della paura, al bivio tra fallimento e
rifondazione dello Stato. L´Attacco all´euro. Per il premier Papandreou, gli
speculatori “attaccano noi greci , Spagna e Portogallo. Ma il vero obiettivo è l´euro.” Le banche comprano
terreni dove ammassare le auto sequestrate ai debitori insolventi. Se la
sfiducia dei mercati travolgesse anche la Spagna l´ombrello Ue potrebbe non
bastare. (la Repubblica,
Roma, 6.2.2010)
Wer sind die größten Schuldner unter den wichtigen Ländern? Die römische Zeitung „la Repubblica“ zeigte in einer Grafik, wieviel Schulden die
Staaten in % des Pil (Bruttoinlandsprodukt) haben:
Japan 219 %, Italien 115 %, Griechenland 108 %, Vereinigte Staaten und Indien
je 85 %, Bundesrepublik Deutschland 79 %, Frankreich 77 %, Portugal 76 %,
Großbritannien 69 %, Irland 61 %, Spanien 57 %. (la Repubblica,
9.2.2010, S. 11) Wer die Zinsen kassiert, schreibt niemand.
Italia: Famiglie più povere e indebitate, l ´industria in
caduta libera. I
redditi perdono in due anni il 4% del potere di acquisto. Produzione: meno 17,4%, come nel ´91. Crolla
la richezza finanziaria degli italiani. (la Repubblica, 11.2.2010, pag. 15)
In Deutschland, Italien und anderen Ländern kommt der Bumerang-Effekt
der Abwrackprämie hinzu.
Wer Geld hatte, hat schon ein neues Auto gekauft. Im laufenden Jahr wird es
deshalb den größten Einbruch beim Autoabsatz geben. Sollten die Regierungen auf
Steuerzahlerkosten erneut zur Notlösung der Abwrackprämien schreiten, wird die
Verschuldung noch mehr steigen und der Staats- und EU-Zusammenbruch noch
näherrücken. Wir warnen von Anfang an, Steuergelder in die marode Autoindustrie
zu stecken. Es gibt nur zwei Auswege: die Umstellung auf Autos auf Schienen
(Energieeinsparung) oder aber die Abschaffung der Autos und Ersetzung durch
öffentliche Verkehrsmittel. Autos sind aus Umweltschutzgründen überholt.
Sogar „Der Spiegel“ eifert etika.com nach, das schon immer das Gras
wachsen hörte, und alarmiert unter der Überschrift: „Zerbricht der Euro?“ (Nr.
6, 8.2.2010) Wenn dann alles in Scherben fällt, bietet sich der
Antichrist (oder
nochmals seine Vorläufer) als Retter an, und der Dollar wird die
Weltwährung.
Tip für Anleger: Wer viel Geld hat, lege es in Häusern,
Grundstücken oder Gold an oder spende es den Armen. (6.2.2010)
Spekulanten entdecken Kakao. Hersteller: Preis hat sich seit dem Jahr 2007
fast verdoppelt. (NWZ 11.1.2010)
L´Onu: 50 milioni di disoccupati in più. (la Repubblica,
Roma, 29.1.2009) Arbeiter der Welt, bedankt euch bei den Kapitalisten, sprich
den Liberalen, also der Mitte!
„Non rifugiatevi nel protezionismo“ a Davos la sfida della
Cina a Obama. – George Soros: “Il sistema finanziario non è ancora al sicuro,
servono 1.500 miliardi.” (la
Repubblica 29.1.2009) Kurzum: Die Ursachen dürfen
nicht angegangen werden, vielmehr sollen die Steuerzahler der einzelnen Länder
noch mehr zur Kasse gebeten werden, damit … (Kommentar zu scharf, weggelassen)
Reiche
schämen sich nicht und betteln beim Staat um Steuergelder.
Es wäre schön, wenn jedermann
erfahren könnte, wer die Besitzer jener Konzerne und Banken sind, die jetzt
beim Staat um Steuergelder buhlen. Die Namen all jener sollten offengelegt
werden, die Gewinne absahnen, aber die Schulden anderen aufhalsen und womöglich
noch die Steuern in anderen Staaten zahlen. Derzeit stehen im Blickpunkt der
Öffentlichkeit GM und Opel, die Hypo Real Estate sowie
der Handels- und Touristikkonzern Arcandor, aber es
gäbe so viel zu untersuchen. Nur gelegentlich vernimmt man Genaueres, oft in
Nebensätzen. So lesen wir in der Ulmer Südwestpresse vom 4.6.2009: „… denn nach
dem Bankhaus Sal. Oppenheim ist der „Pool Madeleine Schickedanz“ zweitgrößter
Arcandor-Aktionär.“ Bildtext: „Zählt zu den reichsten Deutschen (Quelle-Erbin)
Madeleine Schickedanz.“ „Vor zwei Jahren noch wurde sie in einer Liste des
Forbes Magazins noch mit einem geschätzten Vermögen von 5,5 Mrd. Dollar (3,85
Mrd. €) auf Rang 16 geführt. … lebt sie meist in St. Moritz …Heute ist Quelle
unverändert das größte europäische Versandunternehmen …“ Der Konzern ist
übrigens 1999 durch die Fusion von Karstadt und Quelle entstanden und 2007 in Arcandor umbenannt worden. (Südwestpresse) Irgendwann einmal werden den Bewohnern
vieler Länder die Augen aufgehen, wem genau sie die Wirtschaftskrise, den
Verlust ihrer Arbeitsplätze, Armut und Verelendung zu verdanken haben. Aber
dann wird es zu spät sein für eine Wende …
Opel-Schuldenfalle oder neue
Arbeitsplätze für Millionen
Der IWF schätzt die weltweiten Verluste bei der
Finanzkrise auf über 4 Billionen Dollar
(3 Billionen Euro). („Dolomiten“, 22.4.2009)
„Die Betriebe haben zuviel
Gewinne abgeschöpft.“ (Vertreter der Volksbank Südtirol im RAI Sender Bozen,
22.4.2009, 7.33 h). Natürlich nicht
die Betriebe, sondern die Inhaber, Aktionäre, Investoren, Erpresser. Die
rechtsstehende Zeitschrift „UN“ (jemand hat uns 1 Ex. zugesandt) stellt zur
Finanzkrise und dem jetzt angeblich fehlenden Geld fest: Das Geld hat nur die Taschen gewechselt.
Lavorare meno. Per tenersi il posto. La crisi
nelle imprese. (Corriere della Sera, 28.3.2009, p. 10). Weniger arbeiten, um sich den Arbeitsplatz zu
erhalten. Die Krise in den Betrieben. In der Woche davor hatte der italienische
Ministerpräsident Silvio Berlusconi die Italiener dazu aufgerufen, mehr zu arbeiten: „Lavorare più.“ Hat noch jemand den Überblick?
Autokrise:
“Zwölf Millionen Jobs betroffen.” EU-Industriekommissar Günther
Verheugen bezeichnete die Aussichten für die Automobilindustrie als “brutal
schlecht”. (Dolomiten 17.1.2009 APA)
“Die
Politik hat nichts begriffen”. Der Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, Norbert
Walter, über die Finanzkrise. “Die Gefahr der Inflation wird in den nächsten
zwei Jahren aus der Debatte verschwinden, weil wir über Deflation reden.” (Dolomiten 16.1.2009) Ist sich der Experte
sicher, daß es keine Inflation gibt? Wir werden sehen, ob er recht hat oder ob
alles chaotisch verläuft, wie wir annehmen.
“Tand,
Tand ist ein Gebilde aus Menschenhand”, schrieb Fontane. Worauf setzen die
Menschen, wenn der Kapitalismus
zusammenbricht? In ökonomischen Krisen, so der Marburger Sozial- und
Wirtschaftspsychologe Ulrich Wagner, orientierten sich die Menschen häufiger an
anderen Wertsystemen, etwa an der Kirche
oder der Familie: “Die Leute suchen
sich Ersatz”. Zugleich aber gebe es häufig Politikverdrossenheit sowie
Fremdenfeindlichkeit.” (NWZ 15.1.2009) Mit Verlaub gesagt, denn wir wollen
niemanden beleidigen: Da wird etwas auf den Kopf gestellt. Der Experte
verwechselt Ursache und Wirkung. Die Religion ist doch niemals ein Ersatzwert,
sondern der Kern des Menschen. Und die Familie ist etwas, ohne das es kein
Leben gibt und keinen Frieden.
Konjunktur
bricht total ein. Ende 2008 stärkster Einbruch seit 21 Jahren. –
Ackermanns Absturz. Deutsche Bank tief in den roten Zahlen. Erstmals seit über
50 Jahren Jahresverlust. (NWZ 15.1.2009)
Sind die Politiker denn übergeschnappt?
Erst privatisieren sie das Volksvermögen, dann verstaatlichen sie
Privatunternehmen
Als
Beispiel folgende Zeitungsmeldung: „CDU für Teilverstaatlichung. Der Bund soll
sich notfalls in angeschlagene Konzerne einkaufen“ (NWZ 12.1.2009) Damit diese
den mittleren und kleineren Unternehmen unlauteren Wettbewerb machen? Sind die
Politiker denn übergeschnappt? Erst privatisieren sie Staatsbetriebe, Post,
Postpakete, Postbank, Bahnwaggons, Bahngeleise und so weiter, dann schreien sie
wie die Sozialisten und Kommunisten nach Verstaatlichung, wenn etwas schief
geht! Welches Rezept haben sie denn? Das Chaos? Da hilft nur eins als Warnung:
das ETIKA-Rezept der Wiedergutmachung aus dem eigenen Vermögen.
Lesenswert ein Beitrag in „Focus“
über die chinesische
Wirtschaftsspionage überall in Deutschland (29.12.2008).
Zurück
in die Schulden. Deutschland wohl bald über EU-Defizitgrenze. (Sontag
aktuell 11.1.2009)
1
Euro = 80 Cent. Der Euro hat seit seiner Einführung ein Fünftel seines
Wertes verloren und hat heute nur noch eine durchschnittliche Kaufkraft von 80
Cent. (Michael Heise, Chefvolkswirt der Allianz, Südwestpresse 10.1.2009, S.
10)
Hiobsbotschaften
am Fließband: Deutsche Exporte brechen ein. (Stuttgarter Zeitung, 9.1.2009, S.
1) Automarkt (in D) bricht zusammen. Schwarzer
Dezember. (S. 9) - Altpapier-Preis deckt zur Zeit
nicht einmal die Frachtkosten. – Der traditionsreiche Porzellanhersteller
Rosenthal meldet Insolvenz an. Konsequenz aus der Insolvenz des
irisch-britischen Mutterkonzerns Waterford Wedgwood.
– Rezession in USA kostet Jobs. (Südwestpresse 10.1.2009, S. 10)
Erste
Verstaatlichung im Banksektor. Bund steigt mit 25 Prozent bei der Commerzbank ein.
(Stuttgarter Zeitung 9.1.2009) Bundeskanzlerin Merkel: Keine Beteiligung an
Industriefirmen. (Südwestpresse 10.1.2009)
Selbstmord.
Der Großunternehmer Adolf Merckle hat sich bei Blaubeuren
vor einen Zug gestürzt. Finanzkrise und Fehlspekulationen. „die Ohnmacht, nicht
mehr handeln zu können“. Der Jurist galt mit einem geschätzten Vermögen von 6,9
Milliarden Euro als fünftreichster Mann Deutschlands. Im weit verzweigten
Merckle-Imperium (rund 100 Unternehmen) sind mehr als 100 000 Mitarbeiter
beschäftigt. Jahresumsatz bei rund 33 Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm,
7.1.2009)
So viele Menschen in Arbeit wie 2008 hatte Deutschland noch nie. 40,35
Millionen Erwerbstätige zählte das Statistische Bundesamt.- Ist Autokrise bald
vorbei? Kommentar: Autos bleiben in Mode. - Top-Manager: Standort D gut
gerüstet. - Deutsche Gasversorger haben große Reserven. Der Konflikt zwischen
Kiew und Moskau wirkt sich nicht auf die Bundesbürger aus. - Der Euro hat mehr
Stabilität gebracht als die gute alte D-Mark. Gemeinschaftswährung ein großer
Erfolg. „Die Träume vom Euro haben sich erfüllt.“Neben diesen Berichten fanatischer Schönredner – man denke an die zu
erwartenden Auswirkungen der Finanzkrise, den derzeit mancherorts schwankenden
Gasdruck (4.1.2008) oder daran, daß heute das, was eine Mark kostete, einen
Euro kostet - gehen zwei weitere Einspalter fast
unter: Neue Pleitewelle befürchtet. - Dickes Minus in den Bestellbüchern
(der Industrie der Eurozone). (Südwestpresse 3.1.2009)
„Die
BayernLB wollte mitspielen im großen Monopoly
der Weltfinanz und wurde zu einem der aggressivsten Käufer fauler Papiere. …
fast pleite … zu wenig Kontrolle und zu viel Gier …Seit Anfang der 90er-Jahre
hatten US-Banken begonnen, vergebene Kredite … zu veräußern … „Asset Backed Securities“, ABS, … verpackten Tausende von ihnen in
CDOs, „Collateralized Debt Obligations“, der gebündelten Schuldverschreibung. … Alles
ging gut, solange die Immobilien boomten … Zwangsversteigerung … satte Gewinne
– bis die Preise ins Bröckeln kamen.“ (Focus 29.12.2008 Wolfgang Bauer)
Indien:
Am wenigsten kratzt die Krise noch die Superreichen und die Allerärmsten. Die Superreichen schlemmen weiter, den Armen geht es so schlecht wie immer.
(Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13, Christine Möllhoff)
Russland:
Leben, um zu shoppen – das Glaubensbekenntnis der jungen Generation ist
ruiniert. Sie vor allem sitzen jetzt beim Psychiater auf der Ledercouch, weil
sie mit den Brüchen ihrer Karriere nicht mehr allein zurechtkommen.
(Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13 Elke Windisch)
Madoff-Skandal
treibt Fondschef in den Tod. Der Franzose Thierry Magon
de La Villehuchet (65), Manager eines geschädigten
Investmentfonds hat in New York Selbstmord begangen. … Die Universität New York
(NYU), die wegen des Skandals 24 Millionen Dollar verloren hat, verklagte den
Manager Ezra Merkin und dessen Fonds Gabriel Capital
und Ariel. … Die Elie-Wiesel-Stiftung habe „so gut wie ihr gesamtes Vermögen
verloren. Die Stiftung habe 15,2 Millionen Dollar durch Madoff
verwalten lassen. (Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 14)
40 000 Euro für jede Mutter und Hausfrau
zur Konjunkturankurbelung statt Milliarden an die marode Automobilindustrie
US-Notenbank
gibt mit Null-Zins die Geldpolitik praktisch auf. Sie wirft auch
die Notenpresse an, um immer mehr frisches Geld in die Wirtschaft pumpen zu
können. Die amerikanische Notenbank führte erstmals seit ihrer Gründung im
Jahre 1913 eine Nullzinspolitik ein. (Südwestpresse 18.12.2008 Peter de Thier
und dpa)
Das Lehrbuch und die Theorie passen
längst nicht mehr … Die US-Notenbank Fed
verschleudert jetzt ihr Geld. … Damit dokumentierte Fed-Chef
Ben Bernanke ein gerüttelt Maß an Hilflosigkeit und vermittelt den
Eindruck, dass die Krise noch dramatischer ist als bislang angenommen. (Südwestpresse
18.12.2008 Rolf Obertreis)
Nur
eines ist sicher: der Betrug am kleinen Mann
Sie, die Kapitalisten und alle
Experten schwimmen total. Keiner
blickt mehr durch. In den ZDF- oder ARD-Abendnachrichten vom 17.12.2008 vernahm
man, daß die niedrigen Zinsen die Inflation anheizen könnten, so daß es im
Herbst wieder hohe Zinsen geben könnte (wenn wir uns nicht verhört haben). Uns
scheint logisch, daß sich ähnliches entwickeln könnte wie 1929 und 1948. Das
Geld wird auf einmal nur einen Bruchteil wert sein. Wer 3000 Reichsmark
auf der Bank hatte, bekam 300 ausgezahlt und
hatte 2700 verloren. Eines ist klar: Das ganze Schlamassel trifft den kleinen
Mann am schlimmsten, während die Superreichen ihr Geld in Schlösser und
Karibikinseln, Gold und Diamanten gesteckt haben und die Krise gut überleben
werden bis zu Tod und Gericht.
„Der
wohl größte Betrüger aller Zeiten“ (Sonntag aktuell, 14.12.2008). Der
New Yorker Investmentmanager Bernard L. Madoff (70) nutzte die Schneeball-Methode, um ein
ungeheures Vermögen zu erwerben. Er selbst gab den angerichteten Schaden mit 50
Milliarden Dollar an. Auch viele europäische Institutionen und Banken hatten
ihm ihr Geld trotz Warnungen einiger Experten anvertraut, sogar Wie es in der
Finanzwelt zugeht, zeigt die Tatsache, daß Madoff
Verwaltungsratsvorsitzender der Technologiebörse Nasdaq war. Er „zählte seit
Jahrzehnten zu den einflussreichen Figuren der Wall Street“ (Sonntag aktuell,
14.12.2008). Gegen eine Kaution von nur 10 Millionen Dollar wurde er auf freien
Fuß gesetzt. Madoffs Nichte Shana heiratete einen
Mitarbeiter der US-Finanzaufsicht SEC. (NWZ 18.12.2008) Unter den Geschädigten
sind sogar Stiftungen des Regisseurs Steven Spielberg und des
Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers Elie Wiesel (Dolomiten 16.12.2008
dpa)
Reiseanbieter
erwarten 2009 Rekordumsatz, 4,8 Prozent mehr. (Südwestpresse, Ulm,
18.12.2008)
Superreiche (20 der
reichsten deutschen Aktionärsfamilien) verlieren
39 Milliarden Euro. (Südwestpresse 18.12.2008)
Sie machen uns noch zorniger.
Bahn teurer – Geld für Automobilindustrie
Am gleichen Tag, 13.12.2008, war in der Zeitung zu lesen: Bahnkunden müssen
zum Fahrplanwechsel mehr für ein Ticket zahlen. Das gleiche Angebot zu höheren
Preisen. (NWZ S. 3) Die Bundesregierung betonte nach dem „Nein“ des US-Senats
zu den Hilfen für die US-autoriesen, dass sie zu ihrem Hilfsangebot für die
GM-Tochter Opel stehe. (S. 1) Weitere Hiobsbotschaften kommen vom EU-Gipfel in
Brüssel, bei dem Konjunkturhilfen über 200 Milliarden Euro und ein Klimaschutzpaket
mit zahlreichen Ausnahmen für die Industrie und Osteuropa beschlossen wurden:
„Dies ist ein schwarzer Tag für die europäische Klimapolitik“, meinten
Greenpeace, WWF, Oxfam und andere Organisationen. Fast ebenso verhängnisvoll:
Die Kanzlerin (Angela Merkel) verhinderte Festlegungen der EU-Chefs auf
verminderte Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie oder anderen
arbeitsintensiven Dienstleistungen. (NWZ, 13.12.2008) Die Bahnpreise steigen
laut SWR 4 durchschnittlich um 3,9 Prozent. (14.12.2008)
Unsere
Ansicht – wir berufen uns auf das noch immer auf dem Papier stehende Recht auf
Meinungsfreiheit: Wer zuläßt, daß Bahn
und Post privatisiert und ihre Dienstleistungen für die Verbraucher immer
teurer werden, sollte mit seinem privaten Vermögen für die Schäden haften, die
der Bevölkerung zugefügt werden. Dies gilt für die verantwortlichen
EU-Bürokraten ebenso wie für die Bundeskanzlerin und ihren Beraterstab sowie
alle Abgeordneten, die solche wahnwitzigen Entwicklungen dulden. (Soziale
Interessengemeinschaft der Ethischen Bewegung, 13.12.2008)
„Es
gibt kein … Entweichen – die Krise kommt. … steht außer Frage, dass
Berichterstattung Sorgen nähren, Ängste schüren kann. Aber hilft verharmlosen?
Oder gar verschweigen? Informationen, ob sie nun segensreich sind oder
deprimierend, nützlich oder wertlos, lassen sich selten zurückhalten. … für den
Mut in der Krise.“ (Chefredakteur Andreas Braun in „Sonntag aktuell“,
Stuttgart, 7.12.2008)
Vor
schwerem Absturz. Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter hält (bei der Wirtschaftsleistung)
ein Minus von vier Prozent für möglich. (NWZ 6.12.2008)
Bundesbank
sieht schwarz. - „Die Stimmung verdüstert sich täglich“, sagt der
Göppinger IKH-Präsident … Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt „besorgniserregend“.
– Der stärkste Beschäftigungsrückgang seit 34 Jahren in den USA. (NWZ
6.12.2008) Der Landkreis Göppingen mit seinen fleißigen Schwaben (schaffa, spara, Heisle boua) zählte Jahrzehnte
lang zu den wirtschaftlich stabilsten Kreisen in Baden-Württemberg.
„Staatsbankrott
ist möglich“. (Italiens) Arbeitsminister Maurizio Sacconi:
„Es würde zu Liquiditätsproblemen bei
der Bezahlung der Gehälter und der Pensionen kommen und wir würden wie Argentina enden“. … Italien das Land mit der weltweit
drittgrößten Staatsverschuldung … (über 106 Prozent des Bruttoinlandsprodukts).
(Dolomiten 5.12.2008 mit)
Industrie
im Sturzflug. Dramatischer Rückgang der Aufträge in Baden-Württemberg.
(NWZ 3.12.2008) Baden-Württemberg hatte bisher neben Bayern die stabilste
Wirtschaft in der Bundesrepublik.
Werden die Banken die
Staaten mit in den Ruin reißen? Diese Frage stellte der freie Journalist und
Buchautor Stefan Frank im
Morgentelefon des RAI Senders Bozen am 27.11.2008. Die Verluste der Banken,
„viele Billionen“, könnten die Finanzkraft der Staaten nämlich übersteigen.
Frank hat den Überblick. Er hatte die Immobilien- und Bankenkrise schon 2002
prophezeit. Stefan Frank: „Hauptursache der Krise ist die Politik der
US-Notenbank.“ Zu der Aufforderung Berlusconis an die Konsumenten, weiter wie
bisher zu konsumieren, nur dann könne sein Rettungspaket greifen, meinte Frank,
daß gerade diese Ideologie zu der Krise geführt habe. Die Leute hätten auf Pump
gelebt. Eine verschuldete Privatperson könne sich aber nicht aus ihrer
mißlichen Frage befreien, indem sie noch mehr Schulden mache. Das gelte auch
für Staaten. Stefan Franks Rat (wir empfehlen sein Buch, das wir nicht kennen,
aber sicher viele Hintergründe aufzeigt): Soviel
sparen wie möglich, um für schlechte Tage gewappnet zu sein.
„Die
Finanzkrise zeigt: Unbegrenztes Wachstum funktioniert nicht. … der
Umweltforscher Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut: Wir dürfen nicht länger
mehr verbrauchen, als die Erde uns bietet.“ „Der Boom der Billigflüge zeigt das
Markt- und Politikversagen.“ (Stern 47/2008)
Der
Lobbyist. Matthias Wissmann, Chef des Verbands der Autoindustrie, holte 1,4
Milliarden aus der Staatskasse. (Stern 47/2008) Der Seitenbetreiber sprach mit dem Junge-Union-Politiker, als er, wohl
im Wahlkampf, einst nach Hechingen kam.
Opel
droht von seinem taumelnden Mutterkonzern General Motors (Verluste 2007
und 2008: 60 Mrd. $) mit in den Abgrund gerissen zu werden – und ruft nach der
Hilfe des Staates. (Der Spiegel 47/2008)
Das
Kapitalverbrechen. Der Bankraub. Können die Politiker der wichtigsten
Wirtschaftsnationen die destruktiven Kräfte der Finanzmärkte wieder in den
Griff bekommen? Ex-Notenbankchef Greenspan: Kreditrisiken wie Streubomben
verteilt. Die Welt gerät ins Wanken. (Der Spiegel Nr.
47, 17.11.2008, Titelgeschichte) Beim Jüngsten
Gericht wird die Liste jener destruktiven Kräfte aufgelistet werden. Aber wir
kennen sie schon heute. Nennen kann man sie natürlich nicht.
Drei
Millionen Euro verloren hat der spanische Nationalspieler Sergio Ramos durch die
Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. (Der Spiegel 47/2008)
EU
erwartet Stillstand in Deutschland. (NWZ 4.11.2008)
Rentner aufgepaßt! „Trotz millionenschwerer Investitionen einiger Krankenkassen und der Deutschen
Rentenversicherung in die Pleitebank Lehman Brothers müssen sich
Beitragszahler keine Sorgen um ihr Geld machen. „Es wurde kein Euro spekulativ verzockt“, sagte der Präsident der Bundesversicherungsanstalt
, Josef Hecken. (NWZ 30.10.2008)
Autobauer.
„EU-Kredite verlängern nur das Leiden. Hirn statt Geld.“ (Thomas Veitinger,
NWZ 30.10.2008) Staatshilfe für Autobauer. EU schnürt Kredithilfe-Paket zur
Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge. (NWZ 30.10.2008)
Sinkender
Leitzins soll Krise stoppen. Niedrige Zinsen der Notenbanken können die
wirtschaftliche Entwicklung stimulieren, beinhalten aber die Gefahr zunehmender Inflation. (NWZ
28.10.2008)
„Für
die letzte Rezession muss man schon fast bis in die 80er Jahre und die
Ölkrise zurückgehen. Damals war allerdings der Grad der Globalisierung nicht so hoch.“ (Marktexperte Robert
Halver, NWZ 25.10.2008) Also, da haben wir’s: Die Globalisierung bringt
uns alle um. Alle? Ein paar
nicht, sie werden auf unsere Kosten reicher.
Wann
hat das Desaster ein Ende? Wer kann die weltweite Talfahrt … stoppen? Keiner hat eine Antwort. (Rolf
Obertreis, NWZ 25.10.2008)
War
der Rekord-Ölpreis auch von Spekulation getrieben? Ganz sicher. (NWZ
25.10.2008 AP)
Managergehälter
in der Kritik. Führungen bewilligen sich die Gehälter selbst. Die
Top-Gehälter in D. (NWZ 24.10.2008)
Zu
groß und zu luxuriös. Daimler hat jede Menge Probleme – und könnte gekauft
werden. (NWZ 24.10.2008)
Experten
rätseln: Warum fällt der Euro? Geldhändler glauben, dass die USA eine Rezession besser verdauen können als die Europäer. (NWZ
23.10.2008) Der Euro-Crash kommt früher
und später, und dann gibt es nur noch Dollars.
Automobilwirtschaft … hat ihre
Hausaufgaben nicht gemacht und sich verspekuliert. Automobilbranche sucht
verzweifelt einen Weg aus der Krise (Anmerkung: wir bieten einen an: Autos auf Schienen!). Kleine Wagen
groß in Mode. (NWZ 23.10.2008)
„Malermeister
können nicht nach China gehen, um zu streichen“, so der FDP-Bundestagsabgeordnete
Rainer Brüderle in der Göppinger Stadthalle. „Mehr Freiheit für den
Mittelstand“. Krise auch durch Staatsversagen. (NWZ 22.10.2008)
Nahrungsmittel-Spekulanten
„sollten jetzt vor ein Tribunal kommen…“, sagte der ehemalige
UN-Sonderbeauftragte Jean Ziegler. Mit Spekulationsgeschäften hätten Hedgefonds die Preise für Reis, Mais und Getreide
hinaufgetrieben. „Das sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“
Mittlerweile verhungere alle fünf Sekunden ein Kind unter zehn
Jahren. (NWZ 22.10.2008)
Auch
arme Länder zittern vor Finanzkrise. Vor einem halben Jahr noch schaute die
Welt auf Hungerrevolten in armen
Ländern… Doch von der Not der Habenichtse reden nur
noch wenige, seit die Krise tatsächlich ausgebrochen ist. (Dolomiten WiKu 22.10.2008)
Reich
auch in Krisenzeiten. Millionärsmesse in München. Zigarren aus Blattgold,
mit 550 Diamanten übersäte Tagesdecken, teure Sportwagen und Luxsujachten. (Dolomiten WiKu
22.10.2008)
Die
Kluft zwischen Arm und Reich wächst in keinem Industrieland so schnell wie in
Deutschland. Ein Grund: Immer mehr Menschen leben alleine. (NWZ, 22.10.2008,
Dieter Keller)
Gipfelserie
soll aus Krise führen. Bush mahnte, „die Grundlagen des demokratischen
Kapitalismus“ wie freier Handel, freier Markt und freies Unternehmertum müssten
garantiert werden. Nicolas Sarkozy: „Diese Art von Kapitalismus ist ein Betrug
an der Art von Kapitalismus, an die wir
glauben.“ (Dolomiten 20.10.2008)
Aumentar el gasto. Una lección para la crisis. Paul Krugman, el Nuevo Premio Nobel,
aconseja aumentar el gasto para activar la economía. (El País, Madrid,
Negocios, 19-10-2008)
George Soros analiza el déficit de
información en el mercado. (El País,
Madrid, Negocios, 19-10-2008)
Weltfinanzgipfel
tritt Ende November zusammen. Bei der Reformkonferenz soll eine globale
Zentralbank geschaffen und Steueroasen sollen geschlossen werden. (Stuttgarter
Zeitung 17.10.2008, auch Artikel über Bretton Woods)
Bei
der Konferenz von Bretton Woods im US-Bundesstaat
New Hampshire hatten sich 1944 viele Staaten geeinigt, ein möglichst stabiles
Währungssystem zu gewährleisten. Es ging vor allem um den US-Dollar, der an den
so genannten Goldstandard gebunden war. Das System brach allerdings im Jahr
1973 zusammen. – EU für globale Finanzreform. (NWZ 16. oder 17.10.2008)
Finanzkrise
bringt EU-Kommission in die Kritik. … Versäumnisse der EU-Kommission …
Vertrauensverlust … Da hilft es wenig, dass Barroso … nun genau die Gesetzesvorschläge präsentiert, die
seine Behörde zuvor immer ablehnte. (NWZ 16.10.2008)
Angela
Merkel muss aufpassen, dass sie jetzt nicht weitere Fehler macht. (NWZ
16.10.2008)
Kapitalismus
am Ende? - Der Bremer Ökonomie-Professor Rudolf Hickel: „Die neoliberale
Mehrheitsströmung hatte die Politik massiv unter Druck gesetzt, die
Finanzmärkte zu liberalisieren.“ – Nichts als
Spott und Hohn. Die USA haben den
größten Ansehensverlust ihrer Geschichte erlitten. – Definitionen Kapitalismus,
Neoliberalismus, soziale Marktwirtschaft. (NWZ 14.10.2008)
US-Investor Warren Buffett wird reich
und reicher. (NWZ 13.10.2008)
„Aus
dieser Krise lernen wir, dass die Einheitlichkeit der Organisationen und
Systeme über die ganze Welt hinweg kein Fortschritt ist.“ (der Finanzwissenschaftler
Hans-Peter Burghof, Sonntag aktuell, Stuttgart, 12.10.2008)
Sturz
ins Bodenlose. Händler in aller Welt schauen ratlos auf den Absturz der
Aktienmärkte. In den Börsencasinos der Welt geht fast nichts mehr. …
Horror-Stimmung … Tiefpunkt … nicht in Sicht. Der New Yorker Chefökonom David
Wyss: „Alle wollen an ihr Geld und es unter die Matratze legen“. Regierungen
stützen Banken. Oliver Bierhoff: Krise reißt Fußball mit. (NWZ 11.10.2008)
Schwarzer
Freitag an den Börsen. Panik an den Aktienmärkten ohne Ende. (Dolomiten,
11.10.2008)
Das
Denkmal Alan Greenspan gerät ins Wanken. Der als Magier der Finanzmärkte
verehrte Exnotenbankchef wird in den USA zu einem der
Hauptschuldigen der Finanzkrise erklärt. (Stuttgarter Zeitung 10.10.2008)
Island
droht Kollaps des Finanzsystems. (NWZ 8.10.2008)
Gerne
würden wir in die Paläste arabischer Ölscheichs hineinhorchen,
was dort gerade über die Besitzer amerikanischer Großbanken gesprochen wird.
(etika.com 2.10.2008)
Matadora
Merkel läßt Europa-Luftballon platzen. Sarkozy und Berlusconi hatten die
grandiose Idee gehabt, einen Europa-Fonds zu gründen, um bedrohten Banken zu
helfen. Natürlich hätte Deutschland den größten Brocken beisteuern müssen. Wie
weiland dem Tiroler Herzog Friedrich mit der leeren Tasche blieb der
vollschlanken Dame diesmal nichts anderes übrig, als mangels Masse nein zu
sagen. Hat die Bundeskanzlerin damit gar als Matadora
dem europäischen Stier den Todesstoß versetzt? Steht nicht auch vor der
Frankfurter Börse ein goldener Stier? Und steht nicht in der Bibel etwas vom
goldenen Kalb? Endzeit. Allerorten. Die nationalen Regierungen sollen nun ihre
eigenen Banken unterstützen – solange sie Geld haben. Ein markantes Signal, daß
es früher oder später mit der EU wieder rückwärts geht. Und nach dem Euro-Crash
kommt der Weltdollar. (6.10.2008)
Berlusconi
verkündete, niemand in Italien werde (wegen der jetzigen Finanzkrise) auch nur einen einzigen Euro verlieren. (RAI
Sender Bozen, 2.10.2008, Presserundschau und Mittagsmagazin)
Vatikan
schreibt Verluste. Der Vatikan besitzt eine Tonne Goldbarren, was 19 Mio.
Euro ausmacht. Der Heilige stuhl verfügt außerdem
über 520 Mio. Euro in Form von Staatspapieren und Aktien, 340 Mio. Euro sind in
Währung angelegt. Immobilienimperium … auf 1,4 Mrd. Euro geschätzt … (Dolomiten
WiKu 1.10.2008 mit)
Mehr als die Hälfte Steuern. Italienische Familien geben mehr ab als sie
verdienen. (Dolomiten WiKu 1.10.2008)
“Liquidität der Banken ausreichend”. Die Konsequenzen der US-Finanzkrise für das italienische
Banken- und Versicherungssystem blieben verhalten, unterstrich gestern
Finanzminister Giulio Tremonti. (Dolomiten 1.10.2008)
In Deutschland geht’s abwärts. Viele Arbeitsstunden, aber immer weniger Lohn.
Ein europäischer Vergleich. (Dolomiten WiKu
1.10.2008)
Appello di Bush al Congresso:„In gioco la nostra sicurezza“. Per Jesse Jackson jr la proposta
dell’Amministrazione (il piano di
salvataggio da 700 miliardi) “è un cerotto non una cura, non fa nulla per
gli americani che lavorano, privatizza ulteriormente
i profitti mentre socializza le perdite”.
Anche il figlio del reverend Jesse, deputato democratic dell’Illinois, ha
votato no al piano Paulson.” (pag 2) Liberisti irriducibili: “La ricotta
giusta? Più risparmio, meno debito pubblico”. “Quel piano era statalista: il
mercato si salver da solo”. L’economista Jeffrey Miron, che si è schierato
contro Bush. – Londra. “Gatti grassi privilegiati e rubastipendi”. I
supermanager finiscono sotto accusa. Li chiamano fatcats, gatti grassi … sono i “capitalisti”. (pag 3) Unicredit
cade ancora. Il “Financial Times”: l’unica banca italiana cresciuta all’estero,
ora paga con i big del mondo. (Corriere della Sera, 1.10.2008, pag. 6)
L´inflazione frena al 3,8 %. Ma la pasta (Teigwaren) balza del 30 %.
(Corriere della Sera, 1.10.2008)
Allarme di Bankitalia sui mini-prestiti. Il
tasso Euribor è a quota 5,01 %, nuovo massimo dal dicembre 2000. Denaro che
continua quotidianamente ad essere più a caro prezzo assorbendo sempre più
risorse alle famiglie a mettendole
quindi sempre più a rischio
“bancarotta”. (Alto Adige, 27.9.2008, pag.
5)
Wie sicher ist mein Geld bei der Sparkasse? Nach dem Zusammenbruch
der größten Sparkasse der USA (Washington Mutual). Bild-Interview mit
Sparkassenpräsident Heinrich Haasis (63). Haasis: Keine deutsche Sparkasse wird pleite gehen, weil
wir ein völlig anderes Gesellschaftsmodell als die US-Banken haben. Bild: Muss
ich Schulden bei einer Bankpleite zurückzahlen? Haasis:
Ja, in Deutschland müssen Kredite in jedem Falle zurückgezahlt werden. Bankpleiten
sehe ich in Deutschland aber nicht. Bild: Werden die Zinsen wegen der Krise
steigen und Kredite damit teurer? Haasis: Nein. Bild,
27.9.2008) (Anmerkung: Wenn sich der Berichterstatter nicht irrt, handelt es sich
bei Haasis um den ihm gut bekannten früheren
Bürgermeister von Bisingen bei Hechingen
und späteren CDU-Landtagsabgeordneten. Die fast täglich in der Redaktion der Hohenzollerischen Zeitung ankommenden Manuskripte seines
Pressewarts W. werden allen, die sie redigiert haben, ihrer Originalität wegen
unvergessen bleiben.) In einem weiteren Artikel bringt die Bild-Zeitung
unter dem Titel „Die Milliarden-Gier der Bank-Manager“ eine „aktuelle Liste der Gierigen“. Der Amerikaner
Warren Buffett, zweitreichster Mann der Welt, nannte
diese Gier ohne Grenzen „finanzielle Massenvernichtungswaffen“. (Bild
27.9.2008) Das Thema Gier hat kürzlich auch Otwin Nothdurfter,
Bruder des erschossenen bolivianischen Guerrillaführers
Miguel, in einem Interview des Senders Bozen mit dem aus New York stammenden
Generaldirektor der Südtiroler Landessparkasse, Timothy Brooks, aufgeworfen. Ganz am Rande: Auch die Tochter des Ortlernordwand-Erstbesteigers und NS-Filmers Hans Ertl war
bolivianische Guerrillera und wurde in Hamburg bei
einem Attentat auf den Konsul erschossen. Auf das Thema Gier werden wir
sicherlich in unserem geplanten Roman „Die kommende Gerechtigkeit“ eingehen.
Chiude Washington Mutual. „Il peggio
deve arrivare“. (Alto Adige, 27.9.2008)
“Unsere gesamte Wirtschaft ist in Gefahr,” sagte Bush und warb damit für den 700 Milliarden Dollar
schweren Rettungsplan seiner Regierung für den Bankensektor. Der deutsche
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) … Die Krise wird nach seiner Einschätzung
das Weltfinanzsystem tiefgreifend
umwälzen und das Wirtschaftswachstum bremsen. „Die Welt wird nicht wieder
so werden wie vor der Krise“, sagte Steinbrück und sprach von einem erdbeben, in dessen Folge die USA ihren Status als ,Supermacht des Weltfinanzsystems‘ verlieren würden. Den
USA warf er schwere Versäumnisse vor. … Ursache
der Krise sei eine unverantwortliche Übertreibung des Prinzips des ungezügelten Marktes. … Wie gestern bekanntwurde, trifft der Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers auch die deutschen
Genossenschaftsbanken und Sparkasse. (Stuttgarter Zeitung, 26.9.2008, S. 1)
„Frankfurt. Dass die Rettung scheitert, glaubt niemand. Trotz Krise steigen die
Börsenkurse.“ (S. 14)
Die staatseigene
KfW-Bank hatte am vergangenen Montag trotz der drohenden Insolvenz der
US-Investmentbank Lehman Brothers noch 350 Millionen Euro an das Institut
überwiesen. Im vergangenen Jahr war die KfW bereits in Zusammenhang mit ihrer
Tochter IKB massiv in die Kritik geraten. Die Düsseldorfer Mittelstandsbank
war nach Spekulationen mit Kreditderivaten in Schieflage geraten und musste
schließlich mit Mitteln der KfW, des Bundes und der deutschen Bankenverbände
vor dem Zusammenbruch gerettet (werden). Insgesamt wurden rund 10,5 Milliarden
Euro aufgebracht. Schließlich wurde die IKB für 115 Millionen Euro an den US-finanzinvestor Lone Star verkauft. (Stuttgarter Zeitung,
ddp, 26.9.2008, S. 15)
Crac Usa, fuga dai mercati. Profondo rosso a Wall Street. Crollano
le grandi banche. Tremonti: La crisi si aggraverà. L’Europa brucia 123
miliardi. Ondata di acquisto sull’ oro. (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 1) „Mutui, nuovo record tei tassi, ad
agosto a un passo del 6%. Lo sfogo dei risparmiatori: rinegoziare quasi
impossibile” (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 26)
Un trader: ormai il sistema è al collasso. Crisi
di sistema del capitalismo finanziario globale. Il noto trader milanese: “In
questo momento ogni parola può creare altro panico.” “Una crisi di fiducia
senza precedenti, tra banche e banche e tra banche e clienti. Una crisi che
colpisce in prima battuta …
le “Big Five”, cioè … Bear Stearns, Lehman Brothers,
Merrill Lynch, Morgan Stanley e Goldman Sachs.” “Significa il
collasso dei mercati azionari e obbligazionari mondiali, il ,meltdown’ totale
di tutti gli scambi finanziari del pianeta.” „Sta accadendo qualcosa di
inimmaginabile, che non abbiamo visto prima.“ “I mercati, terrorizzati dallo
spettro del crac globale, sono illiquidi.” “Due possibilità: un paio di
grandissime banche … si comprino le
banche a un passo dal tracollo …la seconda possibilità … nazionalizzando Morgan
e Goldman.” “… arma fine di mondo … chiudere le Borse.” (la Repubblica,
18.9.2008, pag. 3, Massimo Giannini)
„Broker a New York, guadagnava
mezzo milione di dollari all‘ anno e si
sentiva il Signore dell’Universo … Dopo il crollo di
Lehman Brothers aspetta rassegnato
che anche il suo mondo finisca.” (la Repubblica,
18.9.2008, pag 40, Vittorio Zucconi)
„Bankenpleite erschüttert Börsen. Der Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers und der Notverkauf von Merrill Lynch haben die
Aktienmärkte weltweit in Panik versetzt. Die Notenbanken versuchen mit
Kapitalspritzen in Milliardenhöhe die Banken zu stützen. (Stuttgarter Zeitung,
16.9.2008, S. 1) – Die Bankenkrise: Ein Desaster folgt dem nächsten. Die
Schockwellen sind fast schon Routine. In den USA hält sich das Mitleid mit den
Bankern in Grenzen. US-Krise stützt Euro nur kurzzeitig. (S. 12) Dramatik in
den USA, Stabilität in Europa. Konjunkturforscher: Deutsche Wirtschaft erweist
sich als robust – Keine Bankenpleite zu erwarten. (S. 13) Heilsamer Schock.
(Stuttgarter Zeitung, S. 1, Klaus Dieter Oehler)
Lehman Brothers, nouvelle
victime des “subprimes”. L´action
de la cinquième banque d´affairs américaine a perdu près de 80 % en une
semaine. - “Une recession dans la zone euro n’est pas exclue”, a indiqué jeudi
Nout Wellinck, gouverneur de la banque central néerlandaise. – Le potential
d´appréciation du dollar semble limité. (Le Monde, 14./15.9.2008, pages 9 et
11)
La crisis tumba a
Lehman Brothers. La
ansiedad continua. Lehman Brothers no es el único banco con problemas en EE.UU.
El Fondo de Depósito (FDIC) identifica a 117 entidades que están en riesgo de
colapso. (El
País, 14-9-2008, Negocios
14)
Talfahrt wahrscheinlich nicht
vorübergehend. Wende für Euro-Kurs. Diese Wende kam nicht unerwartet: Viele Anleger waren überzeugt, dass die
wirtschaftlichen Aussichten für die Euro-Zone früher oder später negative
Überraschungen bescheren würden. (Bank für Trient u nd
Bozen im WiKu der „Dolomiten“, 3.9.2008)
Die vierte Welle der Finanzkrise. Die Kreditkrise zieht die Wirtschaft nach unten,
und die Notenbanken können nicht gegensteuern. Sie haben genug damit zu tun,
die vom steigenden Ölpreis angeheizte Inflation in Schach zu halten.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.7.2008, S. 19)
Vom Risiko, daß die Inflation
explodiert, sprach
EU-Zentralbankpräsident Trichet. (RAI Sender Bozen, 2.7.2008, 12.02 h)
Ölpreis erreicht bald 110 Dollar. Rekordfahrt ist auf Spekulation zurückzuführen. („Dolomiten“,
12.3.2008)
Allarme
Eurispes. Gli italiani sono sempre più costretti
ad essere stakanovisti per sopravvivere. Gli stipendi
italiani sono tra i più
bassi d’Europa. In pratica i lavoratori sono pagati in lire, ma comprano in euro. Un
italiano su quattro ricorre al credito al consumo per arrivare alla fine del
mese. Il presidente
dell’Eurispes, Gian Mario Fara.
(Alto Adige, 26.2.2008)
2 Fragen zum Börsencrash.
1.
Welche Schuld, welchen Anteil und welchen Gewinn haben Spekulanten am Börsencrash? Bisher
werden als Ursachen nur die Überbewertung von Immobilien und die erwartete
Rezession in den USA genannt. Wir werden die Wahrheit wohl erst beim Jüngsten
Gericht erfahren.
2.
Ein Zeitzeuge sagte einmal: „A. H. hat die Börse verboten, und das war einer der
Hauptgründe für den Ausbruch des 2.
Weltkrieges.“ Ob das wahr ist, werden wir ebenfalls am Jüngsten Tag, der
wohl Milliarden Jahre dauern wird, hören. Wir sind gespannt und betonen, daß
wir keinerlei Interessen verfolgen, sondern nur die nackte Wahrheit wissen
möchten. (23.1.2008)
Antwort: Die
Geschichte in einer Nußschale
Warum der Eurokurs so unnatürlich hoch ist – und die Kurse der
amerikanischen und chinesischen Währung so niedrig: Weil Amerikaner und
Chinesen damit ihre Waren in Europa billig anbieten können und dafür Euro
bekommen, die sie extrem günstig in ihre eigenen Währungen umtauschen können.
Keiner merkt und beschwert sich, dass Europa so wirtschaftlich ausgeblutet
wird. Und sobald den internationalen, multikulturellen Spekulanten der rechte Moment
gekommen scheint, lassen sie den Euro abstürzen, um doppelten Profit zu machen.
(ETIKA 19.10.2007)
Luca
Cordero di Montezemolo, president di Confindustria: „Scandalosa la proposta di tassare le rendite. Non pagheremo un euro
di più.“ (il mattino, 24.8.2007)
Unicredit-Capitalia oggi
sposi, le sinergie valgono 1 miliardo. Colosso
del credito. (la Repubblica 20.5.2007, pag 12)
Globale Börsen weiter in
Aufruhr. Investoren sind weltweit verunsichert. Globale Verluste liegen bei 1,8
Billionen Euro. („Dolomiten“, 6.3.2007)
Il richiamo di Greenspan: deficit insostenibile, riformare le pensioni. (Corriere della Sera, 3.3.2005, Economia)
Greenspan blinzelt,
und alle müssen spuren. Er gibt weltweit den Ton an. Rentner: den
Gürtel noch enger schnallen!
Die vier reichsten US-Bürger haben mehr Geld als die eine Milliarde der
Ärmsten. (Martin Schultes,
Landpfarrer, Der Engelsbote 3/2004) Muß das sein? Müssen wir Christen alles
dulden?
Das Geld geht aus – Die Rentner
merken den Betrug – zu spät!
Überall
fehlt es auf einmal an Geld – die Grundlage des herrschenden Materialismus und
Liberalismus. Alles deutet in der EU auf soziale Unruhen in den nächsten Jahren
hin mit Bürgerkrieg und Revolutionen. Die Leute begreifen nach und nach – die
einen früher, die meisten zu spät -, welche Misswirtschaft die Politiker mit
den eingezahlten Rentenbeiträgen und Steuern getrieben haben. Die derzeitigen
Streiks in Österreich und Frankreich, die bodenlosen Haushaltslöcher in
Deutschland (zahlt am meisten Beiträge für die EU usw. und hat am meisten
Schulden!) und die äußerst scharfen Attacken des neoliberalen Silvio Berlusconi
(„Antiamerikanismus ächten!“) gegen die Linke, die Richter und die Medien in
Italien sowie gegen EU-Kommissionspräsident Romano Prodi (Korruptionsvorwurf)
lassen das Schlimmste befürchten. Arbeitslosigkeit, Energiekrise, Armut sind im
Anmarsch auf die fetten, konsumsüchtigen Wohlstandsbürger. Wie ist der
Höhenflug des Euro zu erklären? Allein mit Spekulation. Bei den Aussichten für
die europäische Wirtschaft dürfte der Euro statt wie derzeit 1,17 nur 0,80
Dollar wert sein. (etika.com 13.5.2003)
Un decennio di
aumenti, il flop delle liberalizzazioni.
(p 13). Farmaci sempre più cari. „In tre mesi 47 per cento in più.“ (la
Repubblica S, 9.5.2003, p. 1)
L´anno nero delle
Borse. L’Europa brucia (verbrennt)
1.500 miliardi, Milano perde il 23 %. (la Repubblica, 31.12.2002)
Schwarzer Montag an
den Weltbörsen. Dax fällt auf den
niedrigsten
Stand seit 1996. (Die Welt
1.10.2002)
Lunedì
di paura nelle Borse europee. Bruciati 220 miliardi. (la
Repubblica, Roma, 1.10.2002)
Segnali di ripresa, volano le borse. (Corriere
della Sera, Milano 27.9.2002).
Neuer Markt wird geschlossen nach nicht ganz sechs
Jahren. (FAZ 27.9.2002)
Kriegsgeschrei und deutsche
Wahl lassen Börsen abstürzen
Wirtschaftswunder ade, die Komödie ist zu Ende
Venti di guerra e voto tedesco affossano le Borse mondiali. La
crisi sarà lunga e pesante. (la Repubblica,
Roma, 24.9.2002) Panico nei mercati, crollano tutte le Borse. (La Stampa,
Torino, 24.2002)
Addio
miracolo economico, la commedia è finita. (la Repubblica, Roma, 20.9.2002, p. 15 Massimo Riva)
Europa
a picco, la crisi fa paura. “Bruciati”
in Borsa 180 miliardi. (la Repubblica, 19.9.2002,
Economia
Borse giù, Milano ai minimi dal´97. (Corriere della
Sera, 19.9.2002, Economia)
Börse geht
nach Angriff auf irakische Luftabwehrstellungen aufwärts. (6.9.2002)
Wall street
cade e trascina l´Europa. Le
Borse continentali bruciano 205 miliardi in un giorno. Conti fuori linea, la Germania corre ai ripari. (Corriere della Sera,
Milano, 4.9.2002, p. 1)
Greenspan schockiert die
Finanzmärkte. Schlechte Prognose für US-Konjunktur lösen Talfahrt
an Weltbörse aus – Finanz- und Versicherungstitel sacken ab. (Die Welt,
15.8.2002, S. 1)
Aktionäre in
Deutschland haben im letzten Jahr durch den Abschwung an der Börse 100 Milliarden Euro
verloren. Das Aktienvermögen der Bevölkerung sank auf 337
Milliarden Euro. (Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002)
An den Börsen herrscht
Panik. Die großen US-Bilanzskandale haben die
internationalen Aktienmärkte gestern erneut erzittern lassen. Dramatischer
Handelsverlauf. Tiefer Vertrauensverlust der Anleger. (Südwestpresse, Ulm,
25.7.2002)
Euro erreicht Parität mit
Dollar am 15.7.2002, erstmals seit Februar 2000. Experten:
Sollte es zu einer Dollar-Krise kommen, könnte der Euro bis auf einen Wert von
1,18 Dollar steigen. (D 16.7.2002)
Crollo
di Vivendi, giù tutte le Borse.
(Corriere della Sera, 3.7.2002) Vivendi affonda i mercati. Conti truccati? Le
Borse europee bruciano 170 miliardi. (la Repubblica, 3.7.2002, Economia)
Fraud news
pushes WorldCom towards collapse
WorldCom was teetering on the edge of bankruptcy as
news of an apparent $3.8bn fraud at the US telecoms company sent a shudder
through world financial markets. (Financial Times, 26.6.2002))
Die US-Wirtschaftskrise
zwingt Bush zu baldigem Krieg gegen Irak
Der Washingtoner Korrespondent großer deutscher Zeitungen, Peter W. Schroeder,
kommentiert: „Die Weltwirtschaftskonferenz in
Kanada wäre eine günstige Gelegenheit, den amerikanischen Kriegs-Spuk zu
beenden ... und nach Lösungen für die
... Wirtschaftsprobleme zu suchen. Es wird nicht dazu kommen, weil die USA auf
einen als Krieg etikettierten Kriminalfall
fixiert sind. ...Wenn sich die Partner vom Kriegsgefühl anstecken
lassen, werden die Vereinigten Staaten bei ihren Kriegsanstrengungen
entlastet...“ (D 25.6.2002)
Ausverkauf an europäischen Börsen.
Erneut breite Verluste. (D 25.6.2002)
Euro setzt Höhenflug fort.
Erstmals seit 2000 über 0,98 Dollar-Marke. (D 25.6.2002)
Sfiducia negli Usa, l´euro vola verso
la parità. (Corriere
della Sera, Milano, 25.6.2002)
La paura dei crac
scuote le Borse. In una
settimana la piazza di New York ha perso 500 miliardi di dollari, la metà del
Pil italiano. (la Repubblica, 8.6.2002, p. 4)
Tutti i mercati
in caduta, toccati i livelli dei giorno dopo
l´attentato alle Torri di New York. In una settimana le piazze europee bruciano 320 miliardi. (Corriere
della Sera, 8.6.2002, p. 3)
Paura sui
bilanci, Borse ai minimo. Incubo scandali a Wall Street.
(Corriere della Sera, Milano, 5.6.2002, Economia)
Il silenzio
scende su Wall Street. I broker di Borsa sembrano comandanti senza più esercito: i risparmiatori, pesantemente
penalizzati dagli spaventosi cali di questi due anni, si sono volatilizzati.
(la Repubblica, Roma, supplemento Affari & Finanza,
3.6.2002)
Euro auf Höchststand gegenüber Dollar:
0,94. In einem halben Jahr hat sich alles verschoben, und wieder in einem
halben Jahr dürfte es umgekehrt sein. (Um den 6.6.2002)
La caduta di Ibm
fa tremare le Borse. (Corriere
della Sera, 9.4.2002, p. 23)
Piazza Affari si
è sgonfiata, nel 2001 ha perso il 27,6 %. La relazione 2002 del presidente della Consob, Luigi
Spaventa. Bruciati 226 milliardi di euro anche a
causa dell´11 settembre. (repubblica.
it /online 8.4.2002)
Insolvenzen. Ungewöhnlich viele
Aktiengesellschaften zahlungsunfähig. Neuerlicher
Rekord. Statistisches Bundesamt: Mehr private Verbraucher betroffen.
(Südwestpresse 14.3.2002)
Krankenkassen mit Rekorddefizit. (Stuttgarter
Zeitung 8.3.2002, S. 1)
„Acciaio,
l´Europa contro il Far West di Bush”. (Corriere della Sera, 7.3.2002, p. 25,
Economia)
6.6.2002: etika.com ertappt Greenspan
bei einer faustdicken Zweck…. :
Greenspan: La
recessione è finita. Le Borse
europee festeggiano, Wall
Street no. (la Repubblica, 28.2.2002, p. 27)
Zahl der Arbeitslosen steigt im
Februar drastisch. 4,32 Millionen Menschen ohne
Stelle. Darunter ist folgender Artikel plaziert: Zuwanderung: Schröder
legt Union Kompromiß vor. (Die Welt, 26.2.2002, S. 1)
Le paure di Wall Street. Conti truccati e calo dei profitti spaventano le Borse. (la Repubblica, Roma,
18.2.2002, p. 25)
Il superdollaro
schiaccia l´euro. Deficit, richiamo Ue a Berlino. (la
Repubblica, 29.1.2002)
Ford streicht 20.000 Jobs.
(D 8.1.2002)
In den USA droht die größte Pleite
der Geschichte. Energiehandelskonzern Enron
vor dem Aus. (Die Welt, 30.11.2001)