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ETIKA |
Wirtschaft / Finanzen |
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40WI9 |
Crash-Chronik mit Analyse Globalisierung bringt uns um |
1.1.2009, multilingual |
Es gibt einen Ausweg aus der Finanzkrise: die Abschaffung der Zinsen. Lies das
revolutionäre Buch: „Christen, seid alle eins! 3. Reformation von A bis Z“! Lerne verstehen, was vorgeht! Lies das ETIKA-Überlebensprogramm 4!
Informiere dich über das ETIKA-Sozialmodell 3 Steuern. Unter Index
4.
Unterschiedliche
Verbrauchertips: Stefan Frank (Notgroschen
sparen!) versus Paul Krugman (viel ausgeben!)
Über den Fluch des Liberalismus und der Liberalisierung lies auf spanisch: El Liberalismo es pecado (Der Liberalismus
ist Sünde). ETIKA-Kurzanalyse:
Spekulanten, Verbrecher und korrupte Politiker
haben viel Geld aus dem Kreislauf der Volkswirtschaft herausgenommen. Nun fehlt
es der Bevölkerung, die es hart
erarbeitet und den Banken anvertraut hat. Die Regierungen haben unverantwortlich gehandelt, indem sie einen
schrankenlosen Kapitalismus tolerieren und ohne Deckung durch Gold endlos Geld
gedruckt haben. Die Zeche zahlt der einfache
Mann, das heißt alle außer jenen, die ihr Geld in Sachwerten angelegt
haben. Denn die Rettungsaktionen der Staaten für die wankenden Banken zahlt der Steuerzahler; dieser
wird also wieder einmal doppelt belastet. Und fast alle schlucken diesen
Betrug, denn die freie Marktwirtschaft des Kapitalismus wird mit
sozialistischen Methoden gerettet. Der dritte Weg, den manche zu gehen
versuchten, wird ignoriert oder verteufelt.
Fazit: Die Finanzkrise bringt viele
zur Einsicht, daß
es falsch ist, das Leben und die Gesellschaftsordnung auf materiellen Dingen
aufzubauen. Das Geistige zählt mehr als alle Dollars und Euros und Edelsteine
der Welt. Erst Gott, Seine Gebote, Seine Ordnung, dann das Übrige. Siehe dazu
die Geschichte von P. Franz Ehmig: Wer auf sein Geld und nicht auf
Gott vertraut, dem nimmt es Gott.
(2.10.2008)
Autarkie statt Globalisierung
(Selbstversorgung, siehe zum Beispiel
Gandhi) ist der beste Schutz jedes Volkes und die Garantie für Wohlstand. Das
ETIKA-Überlebensprogramm (siehe Teil
4 und Teil 5 ) wurde 10
Jahre lang von allen verschmäht. Nun müssen alle die apokalyptischen Folgen
tragen. Die Globalisierung bringt uns alle um.
Indien:
Am wenigsten kratzt die Krise noch die Superreichen und die Allerärmsten. Die Superreichen schlemmen weiter, den Armen geht es so schlecht wie immer.
(Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13, Christine Möllhoff)
Russland:
Leben, um zu shoppen – das Glaubensbekenntnis der jungen Generation ist
ruiniert. Sie vor allem sitzen jetzt beim Psychiater auf der Ledercouch, weil
sie mit den Brüchen ihrer Karriere nicht mehr allein zurechtkommen.
(Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 13 Elke Windisch)
Madoff-Skandal
treibt Fondschef in den Tod. Der Franzose Thierry Magon
de La Villehuchet (65), Manager eines geschädigten
Investmentfonds hat in New York Selbstmord begangen. … Die Universität New York
(NYU), die wegen des Skandals 24 Millionen Dollar verloren hat, verklagte den
Manager Ezra Merkin und dessen Fonds Gabriel Capital
und Ariel. … Die Elie-Wiesel-Stiftung habe „so gut wie ihr gesamtes Vermögen
verloren. Die Stiftung habe 15,2 Millionen Dollar durch Madoff
verwalten lassen. (Stuttgarter Zeitung, 27.12.2008, S. 14)
40 000 Euro für jede Mutter und Hausfrau
zur Konjunkturankurbelung statt Milliarden an die marode Automobilindustrie
US-Notenbank
gibt mit Null-Zins die Geldpolitik praktisch auf. Sie wirft auch
die Notenpresse an, um immer mehr frisches Geld in die Wirtschaft pumpen zu
können. Die amerikanische Notenbank führte erstmals seit ihrer Gründung im
Jahre 1913 eine Nullzinspolitik ein. (Südwestpresse 18.12.2008 Peter de Thier
und dpa)
Das Lehrbuch und die Theorie passen
längst nicht mehr … Die US-Notenbank Fed
verschleudert jetzt ihr Geld. … Damit dokumentierte Fed-Chef
Ben Bernanke ein gerüttelt Maß an Hilflosigkeit und vermittelt den Eindruck,
dass die Krise noch dramatischer ist als bislang angenommen. (Südwestpresse
18.12.2008 Rolf Obertreis)
Nur
eines ist sicher: der Betrug am kleinen Mann
Sie, die Kapitalisten und alle
Experten schwimmen total. Keiner
blickt mehr durch. In den ZDF- oder ARD-Abendnachrichten vom 17.12.2008 vernahm
man, daß die niedrigen Zinsen die Inflation anheizen
könnten, so daß es im Herbst wieder hohe Zinsen geben
könnte (wenn wir uns nicht verhört haben). Uns scheint logisch, daß sich ähnliches entwickeln könnte wie 1929 und 1948. Das
Geld wird auf einmal nur einen Bruchteil wert sein. Wer 3000 Reichsmark
auf der Bank hatte, bekam 300 ausgezahlt und
hatte 2700 verloren. Eines ist klar: Das ganze Schlamassel trifft den kleinen
Mann am schlimmsten, während die Superreichen ihr Geld in Schlösser und
Karibikinseln, Gold und Diamanten gesteckt haben und die Krise gut überleben
werden bis zu Tod und Gericht.
„Der
wohl größte Betrüger aller Zeiten“ (Sonntag aktuell, 14.12.2008). Der
New Yorker Investmentmanager Bernard L. Madoff (70) nutzte die Schneeball-Methode, um ein
ungeheures Vermögen zu erwerben. Er selbst gab den angerichteten Schaden mit 50
Milliarden Dollar an. Auch viele europäische Institutionen und Banken hatten
ihm ihr Geld trotz Warnungen einiger Experten anvertraut, sogar Wie es in der
Finanzwelt zugeht, zeigt die Tatsache, daß Madoff Verwaltungsratsvorsitzender der Technologiebörse
Nasdaq war. Er „zählte seit Jahrzehnten zu den einflussreichen Figuren der Wall
Street“ (Sonntag aktuell, 14.12.2008). Gegen eine Kaution von nur 10 Millionen
Dollar wurde er auf freien Fuß gesetzt. Madoffs
Nichte Shana heiratete einen Mitarbeiter der US-Finanzaufsicht SEC. (NWZ
18.12.2008) Unter den Geschädigten sind sogar Stiftungen des Regisseurs Steven
Spielberg und des Holocaust-Überlebenden und Friedensnobelpreisträgers Elie
Wiesel (Dolomiten 16.12.2008 dpa)
Reiseanbieter
erwarten 2009 Rekordumsatz, 4,8 Prozent mehr. (Südwestpresse, Ulm,
18.12.2008)
Superreiche (20 der
reichsten deutschen Aktionärsfamilien) verlieren
39 Milliarden Euro. (Südwestpresse 18.12.2008)
Sie machen uns noch
zorniger. Bahn teurer – Geld für Automobilindustrie
Am gleichen Tag, 13.12.2008, war in der Zeitung zu lesen: Bahnkunden müssen
zum Fahrplanwechsel mehr für ein Ticket zahlen. Das gleiche Angebot zu höheren
Preisen. (NWZ S. 3) Die Bundesregierung betonte nach dem „Nein“ des US-Senats
zu den Hilfen für die US-autoriesen, dass sie zu ihrem Hilfsangebot für die
GM-Tochter Opel stehe. (S. 1) Weitere Hiobsbotschaften kommen vom EU-Gipfel in
Brüssel, bei dem Konjunkturhilfen über 200 Milliarden Euro und ein
Klimaschutzpaket mit zahlreichen Ausnahmen für die Industrie und Osteuropa
beschlossen wurden: „Dies ist ein schwarzer Tag für die europäische
Klimapolitik“, meinten Greenpeace, WWF, Oxfam und andere Organisationen. Fast
ebenso verhängnisvoll: Die Kanzlerin (Angela Merkel) verhinderte Festlegungen
der EU-Chefs auf verminderte Mehrwertsteuersätze in der Gastronomie oder
anderen arbeitsintensiven Dienstleistungen. (NWZ, 13.12.2008) Die Bahnpreise
steigen laut SWR 4 durchschnittlich um 3,9 Prozent. (14.12.2008)
Unsere
Ansicht – wir berufen uns auf das noch immer auf dem Papier stehende Recht auf
Meinungsfreiheit: Wer zuläßt, daß
Bahn und Post privatisiert und ihre
Dienstleistungen für die Verbraucher immer teurer werden, sollte mit seinem
privaten Vermögen für die Schäden haften, die der Bevölkerung zugefügt werden.
Dies gilt für die verantwortlichen EU-Bürokraten ebenso wie für die
Bundeskanzlerin und ihren Beraterstab sowie alle Abgeordneten, die solche wahnwitzigen
Entwicklungen dulden. (Soziale Interessengemeinschaft der Ethischen Bewegung,
13.12.2008)
„Es
gibt kein … Entweichen – die Krise kommt. … steht außer Frage, dass
Berichterstattung Sorgen nähren, Ängste schüren kann. Aber hilft verharmlosen?
Oder gar verschweigen? Informationen, ob sie nun segensreich sind oder
deprimierend, nützlich oder wertlos, lassen sich selten zurückhalten. … für den
Mut in der Krise.“ (Chefredakteur Andreas Braun in „Sonntag aktuell“,
Stuttgart, 7.12.2008)
Vor
schwerem Absturz. Deutsche-Bank-Chefvolkswirt Walter hält (bei der
Wirtschaftsleistung) ein Minus von vier Prozent für möglich. (NWZ 6.12.2008)
Bundesbank sieht
schwarz. - „Die
Stimmung verdüstert sich täglich“, sagt der Göppinger IKH-Präsident …
Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt „besorgniserregend“. – Der stärkste
Beschäftigungsrückgang seit 34 Jahren in den USA. (NWZ 6.12.2008) Der Landkreis
Göppingen mit seinen fleißigen Schwaben (schaffa, spara, Heisle boua) zählte
Jahrzehnte lang zu den wirtschaftlich stabilsten Kreisen in Baden-Württemberg.
„Staatsbankrott
ist möglich“. (Italiens) Arbeitsminister Maurizio Sacconi:
„Es würde zu Liquiditätsproblemen bei
der Bezahlung der Gehälter und der Pensionen kommen und wir würden wie Argentina enden“. … Italien das Land mit der weltweit
drittgrößten Staatsverschuldung … (über 106 Prozent des Bruttoinlandsprodukts).
(Dolomiten 5.12.2008 mit)
Industrie
im Sturzflug. Dramatischer Rückgang der Aufträge in Baden-Württemberg.
(NWZ 3.12.2008) Baden-Württemberg hatte bisher neben Bayern die stabilste
Wirtschaft in der Bundesrepublik.
Werden die Banken die
Staaten mit in den Ruin reißen? Diese Frage stellte der freie Journalist und
Buchautor Stefan Frank im
Morgentelefon des RAI Senders Bozen am 27.11.2008. Die Verluste der Banken,
„viele Billionen“, könnten die Finanzkraft der Staaten nämlich übersteigen.
Frank hat den Überblick. Er hatte die Immobilien- und Bankenkrise schon 2002
prophezeit. Stefan Frank: „Hauptursache der Krise ist die Politik der
US-Notenbank.“ Zu der Aufforderung Berlusconis an die Konsumenten, weiter wie
bisher zu konsumieren, nur dann könne sein Rettungspaket greifen, meinte Frank,
daß gerade diese Ideologie zu der Krise geführt habe.
Die Leute hätten auf Pump gelebt. Eine verschuldete Privatperson könne sich
aber nicht aus ihrer mißlichen Frage befreien, indem
sie noch mehr Schulden mache. Das gelte auch für Staaten. Stefan Franks Rat
(wir empfehlen sein Buch, das wir nicht kennen, aber sicher viele Hintergründe
aufzeigt): Soviel sparen wie möglich, um
für schlechte Tage gewappnet zu sein.
„Die
Finanzkrise zeigt: Unbegrenztes Wachstum funktioniert nicht. … der
Umweltforscher Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut: Wir dürfen nicht länger
mehr verbrauchen, als die Erde uns bietet.“ „Der Boom der Billigflüge zeigt das
Markt- und Politikversagen.“ (Stern 47/2008)
Der
Lobbyist. Matthias Wissmann, Chef des Verbands der Autoindustrie, holte 1,4
Milliarden aus der Staatskasse. (Stern 47/2008) Der Seitenbetreiber sprach mit dem Junge-Union-Politiker, als er, wohl
im Wahlkampf, einst nach Hechingen kam.
Opel
droht von seinem taumelnden Mutterkonzern General Motors (Verluste 2007
und 2008: 60 Mrd. $) mit in den Abgrund gerissen zu werden – und ruft nach der
Hilfe des Staates. (Der Spiegel 47/2008)
Das
Kapitalverbrechen. Der Bankraub. Können die Politiker der wichtigsten
Wirtschaftsnationen die destruktiven Kräfte der Finanzmärkte wieder in den
Griff bekommen? Ex-Notenbankchef Greenspan: Kreditrisiken wie Streubomben
verteilt. Die Welt gerät ins Wanken. (Der Spiegel Nr.
47, 17.11.2008, Titelgeschichte) Beim
Jüngsten Gericht wird die Liste jener destruktiven Kräfte aufgelistet werden.
Aber wir kennen sie schon heute. Nennen kann man sie natürlich nicht.
Drei
Millionen Euro verloren hat der spanische Nationalspieler Sergio Ramos durch die
Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers. (Der Spiegel 47/2008)
EU
erwartet Stillstand in Deutschland. (NWZ 4.11.2008)
Rentner aufgepaßt! „Trotz millionenschwerer Investitionen einiger Krankenkassen und der Deutschen Rentenversicherung
in die Pleitebank Lehman Brothers müssen sich Beitragszahler keine Sorgen
um ihr Geld machen. „Es wurde kein Euro spekulativ verzockt“,
sagte der Präsident der Bundesversicherungsanstalt ,
Josef Hecken. (NWZ 30.10.2008)
Autobauer.
„EU-Kredite verlängern nur das Leiden. Hirn statt Geld.“ (Thomas Veitinger,
NWZ 30.10.2008) Staatshilfe für Autobauer. EU schnürt Kredithilfe-Paket zur
Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge. (NWZ 30.10.2008)
Sinkender
Leitzins soll Krise stoppen. Niedrige Zinsen der Notenbanken können die
wirtschaftliche Entwicklung stimulieren, beinhalten aber die Gefahr zunehmender Inflation. (NWZ
28.10.2008)
„Für
die letzte Rezession muss man schon fast bis in die 80er Jahre und die
Ölkrise zurückgehen. Damals war allerdings der Grad der Globalisierung nicht so hoch.“ (Marktexperte Robert
Halver, NWZ 25.10.2008) Also, da haben wir’s: Die Globalisierung bringt
uns alle um. Alle? Ein paar
nicht, sie werden auf unsere Kosten reicher.
Wann
hat das Desaster ein Ende? Wer kann die weltweite Talfahrt … stoppen? Keiner hat eine Antwort. (Rolf
Obertreis, NWZ 25.10.2008)
War
der Rekord-Ölpreis auch von Spekulation getrieben? Ganz sicher. (NWZ
25.10.2008 AP)
Managergehälter
in der Kritik. Führungen bewilligen sich die Gehälter selbst. Die
Top-Gehälter in D. (NWZ 24.10.2008)
Zu
groß und zu luxuriös. Daimler hat jede Menge Probleme – und könnte gekauft
werden. (NWZ 24.10.2008)
Experten
rätseln: Warum fällt der Euro? Geldhändler glauben, dass die USA eine Rezession besser verdauen können als die Europäer. (NWZ
23.10.2008) Der Euro-Crash kommt früher
und später, und dann gibt es nur noch Dollars.
Automobilwirtschaft … hat ihre
Hausaufgaben nicht gemacht und sich verspekuliert. Automobilbranche sucht
verzweifelt einen Weg aus der Krise (Anmerkung: wir bieten einen an: Autos auf Schienen!). Kleine Wagen
groß in Mode. (NWZ 23.10.2008)
„Malermeister
können nicht nach China gehen, um zu streichen“, so der FDP-Bundestagsabgeordnete
Rainer Brüderle in der Göppinger Stadthalle. „Mehr Freiheit für den Mittelstand“.
Krise auch durch Staatsversagen. (NWZ 22.10.2008)
Nahrungsmittel-Spekulanten
„sollten jetzt vor ein Tribunal kommen…“, sagte der ehemalige
UN-Sonderbeauftragte Jean Ziegler. Mit Spekulationsgeschäften hätten Hedgefonds die Preise für Reis, Mais und Getreide
hinaufgetrieben. „Das sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit.“
Mittlerweile verhungere alle fünf Sekunden ein Kind unter zehn
Jahren. (NWZ 22.10.2008)
Auch
arme Länder zittern vor Finanzkrise. Vor einem halben Jahr noch schaute die
Welt auf Hungerrevolten in armen
Ländern… Doch von der Not der Habenichtse reden nur
noch wenige, seit die Krise tatsächlich ausgebrochen ist. (Dolomiten WiKu 22.10.2008)
Reich
auch in Krisenzeiten. Millionärsmesse in München. Zigarren aus Blattgold,
mit 550 Diamanten übersäte Tagesdecken, teure Sportwagen und Luxsujachten. (Dolomiten WiKu
22.10.2008)
Die
Kluft zwischen Arm und Reich wächst in keinem Industrieland so schnell wie in
Deutschland. Ein Grund: Immer mehr Menschen leben alleine. (NWZ, 22.10.2008,
Dieter Keller)
Gipfelserie
soll aus Krise führen. Bush mahnte, „die Grundlagen des demokratischen
Kapitalismus“ wie freier Handel, freier Markt und freies Unternehmertum müssten
garantiert werden. Nicolas Sarkozy: „Diese Art von Kapitalismus ist ein Betrug
an der Art von Kapitalismus, an die wir
glauben.“ (Dolomiten 20.10.2008)
Aumentar el gasto. Una lección para
la crisis. Paul Krugman, el Nuevo Premio
Nobel, aconseja aumentar el
gasto para activar la economía. (El País,
Madrid, Negocios, 19-10-2008)
George Soros analiza el déficit de información en el mercado.
(El País, Madrid, Negocios, 19-10-2008)
Weltfinanzgipfel
tritt Ende November zusammen. Bei der Reformkonferenz soll eine globale
Zentralbank geschaffen und Steueroasen sollen geschlossen werden. (Stuttgarter
Zeitung 17.10.2008, auch Artikel über Bretton Woods)
Bei
der Konferenz von Bretton Woods im US-Bundesstaat
New Hampshire hatten sich 1944 viele Staaten geeinigt, ein möglichst stabiles
Währungssystem zu gewährleisten. Es ging vor allem um den US-Dollar, der an den
so genannten Goldstandard gebunden war. Das System brach allerdings im Jahr
1973 zusammen. – EU für globale Finanzreform. (NWZ 16. oder 17.10.2008)
Finanzkrise
bringt EU-Kommission in die Kritik. … Versäumnisse der EU-Kommission …
Vertrauensverlust … Da hilft es wenig, dass Barroso …
nun genau die Gesetzesvorschläge präsentiert, die seine Behörde zuvor immer
ablehnte. (NWZ 16.10.2008)
Angela
Merkel muss aufpassen, dass sie jetzt nicht weitere Fehler macht. (NWZ
16.10.2008)
Kapitalismus
am Ende? - Der Bremer Ökonomie-Professor Rudolf Hickel: „Die neoliberale
Mehrheitsströmung hatte die Politik massiv unter Druck gesetzt, die
Finanzmärkte zu liberalisieren.“ – Nichts als
Spott und Hohn. Die USA haben den
größten Ansehensverlust ihrer Geschichte erlitten. – Definitionen Kapitalismus,
Neoliberalismus, soziale Marktwirtschaft. (NWZ 14.10.2008)
US-Investor Warren Buffett wird reich
und reicher. (NWZ 13.10.2008)
„Aus
dieser Krise lernen wir, dass die Einheitlichkeit der Organisationen und
Systeme über die ganze Welt hinweg kein Fortschritt ist.“ (der
Finanzwissenschaftler Hans-Peter Burghof, Sonntag aktuell, Stuttgart,
12.10.2008)
Sturz
ins Bodenlose. Händler in aller Welt schauen ratlos auf den Absturz der
Aktienmärkte. In den Börsencasinos der Welt geht fast nichts mehr. …
Horror-Stimmung … Tiefpunkt … nicht in Sicht. Der New Yorker Chefökonom David
Wyss: „Alle wollen an ihr Geld und es unter die Matratze legen“. Regierungen
stützen Banken. Oliver Bierhoff: Krise reißt Fußball mit. (NWZ 11.10.2008)
Schwarzer
Freitag an den Börsen. Panik an den Aktienmärkten ohne Ende. (Dolomiten,
11.10.2008)
Das
Denkmal Alan Greenspan gerät ins Wanken. Der als Magier der Finanzmärkte
verehrte Exnotenbankchef wird in den USA zu einem der
Hauptschuldigen der Finanzkrise erklärt. (Stuttgarter Zeitung 10.10.2008)
Island
droht Kollaps des Finanzsystems. (NWZ 8.10.2008)
Gerne
würden wir in die Paläste arabischer Ölscheichs hineinhorchen, was
dort gerade über die Besitzer amerikanischer Großbanken gesprochen wird.
(etika.com 2.10.2008)
Matadora
Merkel läßt Europa-Luftballon platzen. Sarkozy und
Berlusconi hatten die grandiose Idee gehabt, einen Europa-Fonds zu gründen, um
bedrohten Banken zu helfen. Natürlich hätte Deutschland den größten Brocken
beisteuern müssen. Wie weiland dem Tiroler Herzog Friedrich mit der leeren
Tasche blieb der vollschlanken Dame diesmal nichts anderes übrig, als mangels
Masse nein zu sagen. Hat die Bundeskanzlerin damit gar als Matadora
dem europäischen Stier den Todesstoß versetzt? Steht nicht auch vor der
Frankfurter Börse ein goldener Stier? Und steht nicht in der Bibel etwas vom
goldenen Kalb? Endzeit. Allerorten. Die nationalen Regierungen sollen nun ihre
eigenen Banken unterstützen – solange sie Geld haben. Ein markantes Signal, daß es früher oder später mit der EU wieder rückwärts geht.
Und nach dem Euro-Crash kommt der Weltdollar. (6.10.2008)
Berlusconi
verkündete, niemand in Italien werde (wegen der jetzigen Finanzkrise) auch nur einen einzigen Euro verlieren. (RAI
Sender Bozen, 2.10.2008, Presserundschau und Mittagsmagazin)
Vatikan
schreibt Verluste. Der Vatikan besitzt eine Tonne Goldbarren, was 19 Mio.
Euro ausmacht. Der Heilige stuhl verfügt außerdem
über 520 Mio. Euro in Form von Staatspapieren und Aktien, 340 Mio. Euro sind in
Währung angelegt. Immobilienimperium … auf 1,4 Mrd. Euro geschätzt … (Dolomiten
WiKu 1.10.2008 mit)
Mehr als die Hälfte Steuern. Italienische Familien geben mehr ab als sie
verdienen. (Dolomiten WiKu 1.10.2008)
“Liquidität der Banken ausreichend”. Die Konsequenzen der US-Finanzkrise für das
italienische Banken- und Versicherungssystem blieben verhalten, unterstrich
gestern Finanzminister Giulio Tremonti.
(Dolomiten 1.10.2008)
In Deutschland geht’s abwärts. Viele Arbeitsstunden, aber immer weniger Lohn.
Ein europäischer Vergleich. (Dolomiten WiKu
1.10.2008)
Appello di Bush al Congresso:„In gioco la
nostra sicurezza“. Per Jesse Jackson jr la proposta
dell’Amministrazione (il piano di salvataggio da 700 miliardi) “è un cerotto non una cura, non fa
nulla per gli americani che lavorano,
privatizza ulteriormente
i profitti mentre socializza le perdite”. Anche il figlio
del reverend Jesse, deputato democratic dell’Illinois, ha votato no al piano
Paulson.” (pag 2) Liberisti irriducibili: “La
ricotta giusta? Più risparmio, meno
debito pubblico”. “Quel piano era statalista: il mercato si
salver da solo”. L’economista Jeffrey Miron, che si
è schierato contro Bush.
– Londra. “Gatti
grassi privilegiati e rubastipendi”. I supermanager finiscono sotto accusa. Li chiamano
fatcats, gatti grassi … sono i “capitalisti”.
(pag 3) Unicredit cade
ancora. Il “Financial
Times”: l’unica banca italiana cresciuta all’estero, ora paga con i big del mondo. (Corriere della Sera, 1.10.2008, pag. 6)
L´inflazione frena al 3,8 %. Ma la pasta (Teigwaren) balza del 30 %. (Corriere della Sera, 1.10.2008)
Allarme di Bankitalia sui mini-prestiti. Il tasso Euribor è a quota 5,01 %, nuovo massimo dal
dicembre 2000. Denaro che continua quotidianamente
ad essere più a caro prezzo assorbendo
sempre più risorse alle famiglie a mettendole
quindi sempre più a rischio “bancarotta”. (Alto Adige, 27.9.2008, pag. 5)
Wie sicher ist mein Geld bei der Sparkasse? Nach dem Zusammenbruch der
größten Sparkasse der USA (Washington Mutual). Bild-Interview mit
Sparkassenpräsident Heinrich Haasis (63). Haasis: Keine deutsche Sparkasse wird pleite gehen, weil
wir ein völlig anderes Gesellschaftsmodell als die US-Banken haben. Bild: Muss
ich Schulden bei einer Bankpleite zurückzahlen? Haasis:
Ja, in Deutschland müssen Kredite in jedem Falle zurückgezahlt werden.
Bankpleiten sehe ich in Deutschland aber nicht. Bild: Werden die Zinsen wegen
der Krise steigen und Kredite damit teurer? Haasis:
Nein. Bild, 27.9.2008) (Anmerkung: Wenn sich der Berichterstatter
nicht irrt, handelt es sich bei Haasis um den ihm gut
bekannten früheren Bürgermeister von Bisingen bei Hechingen und späteren CDU-Landtagsabgeordneten. Die fast
täglich in der Redaktion der Hohenzollerischen
Zeitung ankommenden Manuskripte seines Pressewarts W. werden allen, die sie
redigiert haben, ihrer Originalität wegen unvergessen bleiben.) In einem
weiteren Artikel bringt die Bild-Zeitung unter dem Titel „Die Milliarden-Gier
der Bank-Manager“ eine „aktuelle Liste
der Gierigen“. Der Amerikaner Warren Buffett,
zweitreichster Mann der Welt, nannte diese Gier ohne Grenzen „finanzielle
Massenvernichtungswaffen“. (Bild 27.9.2008) Das Thema Gier hat kürzlich auch
Otwin Nothdurfter, Bruder des erschossenen
bolivianischen Guerrillaführers Miguel, in einem
Interview des Senders Bozen mit dem aus New York stammenden Generaldirektor der
Südtiroler Landessparkasse, Timothy Brooks, aufgeworfen. Ganz am Rande: Auch die Tochter des Ortlernordwand-Erstbesteigers
und NS-Filmers Hans Ertl war bolivianische Guerrillera
und wurde in Hamburg bei einem Attentat auf den Konsul erschossen. Auf das
Thema Gier werden wir sicherlich in unserem geplanten Roman „Die kommende
Gerechtigkeit“ eingehen.
Chiude Washington Mutual. „Il peggio
deve arrivare“. (Alto
Adige, 27.9.2008)
“Unsere gesamte Wirtschaft ist in Gefahr,” sagte Bush und warb damit für den 700 Milliarden Dollar
schweren Rettungsplan seiner Regierung für den Bankensektor. Der deutsche
Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) … Die Krise wird nach seiner Einschätzung
das Weltfinanzsystem tiefgreifend
umwälzen und das Wirtschaftswachstum bremsen. „Die Welt wird nicht wieder
so werden wie vor der Krise“, sagte Steinbrück und sprach von einem erdbeben, in dessen Folge die USA ihren Status als ,Supermacht des Weltfinanzsystems‘ verlieren würden. Den
USA warf er schwere Versäumnisse vor. … Ursache
der Krise sei eine unverantwortliche Übertreibung des Prinzips des ungezügelten Marktes. … Wie gestern bekanntwurde, trifft der Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers auch die deutschen
Genossenschaftsbanken und Sparkasse. (Stuttgarter Zeitung, 26.9.2008, S. 1)
„Frankfurt. Dass die Rettung scheitert, glaubt niemand. Trotz Krise steigen die
Börsenkurse.“ (S. 14)
Die staatseigene
KfW-Bank hatte am vergangenen Montag trotz der drohenden Insolvenz der
US-Investmentbank Lehman Brothers noch 350 Millionen Euro an das Institut
überwiesen. Im vergangenen Jahr war die KfW bereits in Zusammenhang mit ihrer
Tochter IKB massiv in die Kritik geraten. Die Düsseldorfer Mittelstandsbank
war nach Spekulationen mit Kreditderivaten in Schieflage geraten und musste
schließlich mit Mitteln der KfW, des Bundes und der deutschen Bankenverbände
vor dem Zusammenbruch gerettet (werden). Insgesamt wurden rund 10,5 Milliarden
Euro aufgebracht. Schließlich wurde die IKB für 115 Millionen Euro an den US-finanzinvestor Lone Star verkauft. (Stuttgarter Zeitung, ddp, 26.9.2008, S. 15)
Crac Usa, fuga dai
mercati. Profondo rosso a Wall Street. Crollano le grandi banche. Tremonti: La crisi si aggraverà. L’Europa brucia
123 miliardi. Ondata di
acquisto sull’ oro. (la Repubblica, 18.9.2008, pag. 1) „Mutui, nuovo record tei tassi, ad agosto a un passo del 6%. Lo sfogo dei risparmiatori:
rinegoziare quasi impossibile”
(la Repubblica, 18.9.2008, pag.
26)
Un trader: ormai il sistema è al collasso. Crisi di sistema del
capitalismo finanziario globale. Il noto
trader milanese: “In questo
momento ogni parola può creare
altro panico.” “Una crisi di fiducia senza
precedenti, tra banche e banche e tra banche e clienti.
Una crisi che colpisce in prima battuta … le “Big Five”, cioè …
Bear Stearns, Lehman Brothers, Merrill Lynch, Morgan Stanley e Goldman Sachs.”
“Significa il collasso dei mercati
azionari e obbligazionari mondiali, il ,meltdown’ totale di tutti gli
scambi finanziari del pianeta.” „Sta accadendo qualcosa di inimmaginabile, che non abbiamo visto prima.“ “I mercati, terrorizzati dallo spettro del
crac globale, sono illiquidi.” “Due possibilità: un paio di grandissime banche … si comprino le banche a un passo dal tracollo
…la seconda possibilità … nazionalizzando Morgan e Goldman.” “… arma fine di mondo … chiudere le Borse.” (la Repubblica,
18.9.2008, pag. 3, Massimo Giannini)
„Broker a New York, guadagnava mezzo milione di dollari all‘
anno e si sentiva il Signore dell’Universo … Dopo il crollo
di Lehman Brothers aspetta rassegnato che anche il suo mondo finisca.”
(la Repubblica, 18.9.2008, pag 40,
Vittorio Zucconi)
„Bankenpleite erschüttert Börsen. Der Zusammenbruch der
US-Investmentbank Lehman Brothers und der Notverkauf von Merrill Lynch haben
die Aktienmärkte weltweit in Panik versetzt. Die Notenbanken versuchen mit
Kapitalspritzen in Milliardenhöhe die Banken zu stützen. (Stuttgarter Zeitung,
16.9.2008, S. 1) – Die Bankenkrise: Ein Desaster folgt dem nächsten. Die
Schockwellen sind fast schon Routine. In den USA hält sich das Mitleid mit den
Bankern in Grenzen. US-Krise stützt Euro nur kurzzeitig. (S. 12) Dramatik in
den USA, Stabilität in Europa. Konjunkturforscher: Deutsche Wirtschaft erweist
sich als robust – Keine Bankenpleite zu erwarten. (S. 13) Heilsamer Schock.
(Stuttgarter Zeitung, S. 1, Klaus Dieter Oehler)
Lehman Brothers,
nouvelle victime des “subprimes”. L´action de la cinquième banque d´affairs américaine a perdu près de 80 % en une semaine. - “Une recession dans la zone euro n’est pas exclue”, a indiqué jeudi
Nout Wellinck, gouverneur de la banque central néerlandaise. – Le potential d´appréciation
du dollar semble limité.
(Le Monde, 14./15.9.2008, pages 9 et 11)
La crisis tumba a Lehman Brothers. La ansiedad continua.
Lehman Brothers no es el único banco con problemas en EE.UU. El Fondo de Depósito (FDIC) identifica a 117 entidades que están en riesgo
de colapso. (El País, 14-9-2008, Negocios 14)
Talfahrt wahrscheinlich nicht
vorübergehend. Wende für Euro-Kurs. Diese Wende kam nicht unerwartet: Viele Anleger waren überzeugt, dass die
wirtschaftlichen Aussichten für die Euro-Zone früher oder später negative
Überraschungen bescheren würden. (Bank für Trient u nd
Bozen im WiKu der „Dolomiten“, 3.9.2008)
Die vierte Welle der Finanzkrise. Die Kreditkrise zieht die Wirtschaft nach unten,
und die Notenbanken können nicht gegensteuern. Sie haben genug damit zu tun,
die vom steigenden Ölpreis angeheizte Inflation in Schach zu halten.
(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 9.7.2008, S. 19)
Vom Risiko, daß
die Inflation explodiert, sprach
EU-Zentralbankpräsident Trichet. (RAI Sender Bozen, 2.7.2008, 12.02 h)
Ölpreis erreicht bald 110 Dollar. Rekordfahrt ist auf Spekulation zurückzuführen. („Dolomiten“,
12.3.2008)
Allarme
Eurispes. Gli italiani sono sempre più costretti
ad essere stakanovisti per sopravvivere. Gli stipendi
italiani sono tra i più
bassi d’Europa. In pratica i lavoratori sono pagati in lire, ma comprano
in euro. Un italiano
su quattro ricorre al credito al consumo per arrivare alla fine del mese. Il presidente dell’Eurispes, Gian Mario Fara.
(Alto Adige, 26.2.2008)
2 Fragen zum Börsencrash.
1.
Welche Schuld, welchen Anteil und welchen Gewinn haben Spekulanten am Börsencrash? Bisher
werden als Ursachen nur die Überbewertung von Immobilien und die erwartete
Rezession in den USA genannt. Wir werden die Wahrheit wohl erst beim Jüngsten
Gericht erfahren.
2.
Ein Zeitzeuge sagte einmal: „A. H. hat die Börse verboten, und das war einer der
Hauptgründe für den Ausbruch des 2.
Weltkrieges.“ Ob das wahr ist, werden wir ebenfalls am Jüngsten Tag, der
wohl Milliarden Jahre dauern wird, hören. Wir sind gespannt und betonen, daß wir keinerlei Interessen verfolgen, sondern nur die
nackte Wahrheit wissen möchten. (23.1.2008)
Antwort: Die
Geschichte in einer Nußschale
Warum der Eurokurs so unnatürlich hoch ist – und die Kurse der amerikanischen
und chinesischen Währung so niedrig: Weil Amerikaner und Chinesen damit ihre
Waren in Europa billig anbieten können und dafür Euro bekommen, die sie extrem
günstig in ihre eigenen Währungen umtauschen können. Keiner merkt und beschwert
sich, dass Europa so wirtschaftlich ausgeblutet wird. Und sobald den
internationalen, multikulturellen Spekulanten der rechte Moment gekommen
scheint, lassen sie den Euro abstürzen, um doppelten Profit zu machen. (ETIKA
19.10.2007)
Luca
Cordero di Montezemolo, president
di Confindustria: „Scandalosa la proposta di tassare le rendite.
Non pagheremo un euro di
più.“ (il mattino, 24.8.2007)
Unicredit-Capitalia oggi sposi, le sinergie valgono 1 miliardo. Colosso del credito. (la Repubblica 20.5.2007, pag 12)
Globale Börsen weiter in
Aufruhr. Investoren sind weltweit verunsichert. Globale Verluste liegen bei 1,8
Billionen Euro. („Dolomiten“, 6.3.2007)
Il richiamo di Greenspan: deficit insostenibile, riformare le pensioni. (Corriere della Sera, 3.3.2005, Economia)
Greenspan blinzelt,
und alle müssen spuren. Er gibt weltweit den Ton an. Rentner: den
Gürtel noch enger schnallen!
Die vier reichsten US-Bürger haben mehr Geld als die eine Milliarde der
Ärmsten. (Martin Schultes,
Landpfarrer, Der Engelsbote 3/2004) Muß das
sein? Müssen wir Christen alles dulden?
Das Geld geht aus – Die Rentner
merken den Betrug – zu spät!
Überall
fehlt es auf einmal an Geld – die Grundlage des herrschenden Materialismus und
Liberalismus. Alles deutet in der EU auf soziale Unruhen in den nächsten Jahren
hin mit Bürgerkrieg und Revolutionen. Die Leute begreifen nach und nach – die
einen früher, die meisten zu spät -, welche Misswirtschaft die Politiker mit
den eingezahlten Rentenbeiträgen und Steuern getrieben haben. Die derzeitigen
Streiks in Österreich und Frankreich, die bodenlosen Haushaltslöcher in
Deutschland (zahlt am meisten Beiträge für die EU usw. und hat am meisten
Schulden!) und die äußerst scharfen Attacken des neoliberalen Silvio Berlusconi
(„Antiamerikanismus ächten!“) gegen die Linke, die Richter und die Medien in
Italien sowie gegen EU-Kommissionspräsident Romano Prodi (Korruptionsvorwurf)
lassen das Schlimmste befürchten. Arbeitslosigkeit, Energiekrise, Armut sind im
Anmarsch auf die fetten, konsumsüchtigen Wohlstandsbürger. Wie ist der
Höhenflug des Euro zu erklären? Allein mit Spekulation. Bei den Aussichten für
die europäische Wirtschaft dürfte der Euro statt wie derzeit 1,17 nur 0,80
Dollar wert sein. (etika.com 13.5.2003)
Un decennio di aumenti, il flop delle liberalizzazioni. (p 13). Farmaci sempre più cari. „In tre mesi 47 per cento in più.“ (la
Repubblica S, 9.5.2003, p. 1)
L´anno nero delle
Borse. L’Europa
brucia (verbrennt)
1.500 miliardi, Milano perde
il 23 %. (la Repubblica,
31.12.2002)
Schwarzer Montag an
den Weltbörsen. Dax fällt auf den
niedrigsten
Stand seit 1996. (Die Welt
1.10.2002)
Lunedì
di paura nelle Borse europee. Bruciati 220 miliardi. (la
Repubblica, Roma, 1.10.2002)
Segnali di ripresa, volano le borse. (Corriere
della Sera, Milano 27.9.2002).
Neuer Markt wird geschlossen nach nicht ganz sechs
Jahren. (FAZ 27.9.2002)
Kriegsgeschrei und deutsche
Wahl lassen Börsen abstürzen
Wirtschaftswunder ade, die Komödie ist zu Ende
Venti di guerra e voto tedesco affossano le Borse mondiali. La
crisi sarà lunga e pesante. (la Repubblica,
Roma, 24.9.2002) Panico nei mercati, crollano tutte le Borse. (La Stampa,
Torino, 24.2002)
Addio
miracolo economico, la commedia è finita. (la Repubblica, Roma, 20.9.2002, p. 15 Massimo Riva)
Europa
a picco, la crisi fa paura. “Bruciati”
in Borsa 180 miliardi. (la Repubblica, 19.9.2002,
Economia
Borse giù, Milano ai minimi dal´97. (Corriere della
Sera, 19.9.2002, Economia)
Börse geht
nach Angriff auf irakische Luftabwehrstellungen aufwärts. (6.9.2002)
Wall street
cade e trascina l´Europa. Le
Borse continentali bruciano 205 miliardi in un giorno. Conti fuori linea, la Germania corre ai ripari. (Corriere della Sera,
Milano, 4.9.2002, p. 1)
Greenspan schockiert die
Finanzmärkte. Schlechte Prognose für US-Konjunktur lösen Talfahrt
an Weltbörse aus – Finanz- und Versicherungstitel sacken ab. (Die Welt,
15.8.2002, S. 1)
Aktionäre in
Deutschland haben im letzten Jahr durch den Abschwung an der Börse 100 Milliarden Euro
verloren. Das Aktienvermögen der Bevölkerung sank auf 337 Milliarden
Euro. (Südwestpresse, Ulm, 27.7.2002)
An den Börsen herrscht
Panik. Die großen US-Bilanzskandale haben die
internationalen Aktienmärkte gestern erneut erzittern lassen. Dramatischer
Handelsverlauf. Tiefer Vertrauensverlust der Anleger. (Südwestpresse, Ulm,
25.7.2002)
Euro erreicht Parität mit
Dollar am 15.7.2002, erstmals seit Februar 2000. Experten:
Sollte es zu einer Dollar-Krise kommen, könnte der Euro bis auf einen Wert von
1,18 Dollar steigen. (D 16.7.2002)
Crollo
di Vivendi, giù tutte le Borse.
(Corriere della Sera, 3.7.2002) Vivendi affonda i mercati. Conti truccati? Le
Borse europee bruciano 170 miliardi. (la Repubblica, 3.7.2002, Economia)
Fraud news
pushes WorldCom towards collapse
WorldCom was teetering on the edge of bankruptcy as news
of an apparent $3.8bn fraud at the US telecoms company sent a shudder through
world financial markets. (Financial Times, 26.6.2002))
Die US-Wirtschaftskrise
zwingt Bush zu baldigem Krieg gegen Irak
Der Washingtoner Korrespondent großer deutscher Zeitungen, Peter W. Schroeder,
kommentiert: „Die Weltwirtschaftskonferenz in
Kanada wäre eine günstige Gelegenheit, den amerikanischen Kriegs-Spuk zu
beenden ... und nach Lösungen für die
... Wirtschaftsprobleme zu suchen. Es wird nicht dazu kommen, weil die USA auf
einen als Krieg etikettierten Kriminalfall
fixiert sind. ...Wenn sich die Partner vom Kriegsgefühl anstecken
lassen, werden die Vereinigten Staaten bei ihren Kriegsanstrengungen
entlastet...“ (D 25.6.2002)
Ausverkauf an europäischen Börsen.
Erneut breite Verluste. (D 25.6.2002)
Euro setzt Höhenflug fort.
Erstmals seit 2000 über 0,98 Dollar-Marke. (D 25.6.2002)
Sfiducia negli Usa, l´euro vola verso
la parità. (Corriere
della Sera, Milano, 25.6.2002)
La paura dei crac
scuote le Borse. In una
settimana la piazza di New York ha perso 500 miliardi di dollari, la metà del
Pil italiano. (la Repubblica, 8.6.2002, p. 4)
Tutti i mercati
in caduta, toccati i livelli dei giorno dopo
l´attentato alle Torri di New York. In una settimana le piazze europee bruciano 320 miliardi. (Corriere
della Sera, 8.6.2002, p. 3)
Paura sui
bilanci, Borse ai minimo. Incubo scandali a Wall Street.
(Corriere della Sera, Milano, 5.6.2002, Economia)
Il silenzio
scende su Wall Street. I broker di Borsa sembrano comandanti senza più esercito: i risparmiatori, pesantemente
penalizzati dagli spaventosi cali di questi due anni, si sono volatilizzati.
(la Repubblica, Roma, supplemento Affari & Finanza,
3.6.2002)
Euro auf Höchststand gegenüber Dollar:
0,94. In einem halben Jahr hat sich alles verschoben, und wieder in einem
halben Jahr dürfte es umgekehrt sein. (Um den 6.6.2002)
La caduta di Ibm
fa tremare le Borse. (Corriere
della Sera, 9.4.2002, p. 23)
Piazza Affari si
è sgonfiata, nel 2001 ha perso il 27,6 %. La relazione 2002 del presidente della Consob, Luigi
Spaventa. Bruciati 226 milliardi di euro anche a
causa dell´11 settembre. (repubblica. it
/online 8.4.2002)