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ETIKA |
Gerechtigkeit |
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41A5 |
Sozialmodell
3 Steuern |
16.7.2008 |
I Von
„abscheulichen Menschen“ und „ihrer unbegreiflichen Gier“
„ … stoße ich auf nichts
anderes als auf eine Art Verschwörung der Reichen, die den Namen
und Rechtstitel des Staates mißbrauchen, um für ihren eigenen Vorteil zu sorgen. Sie sinnen und hecken sich alle möglichen Methoden und Kunstgriffe aus, zunächst um
ihren Besitz, den sie mit verwerflichen Mitteln zusammengerafft haben, ohne
Verlustgefahr festzuhalten, sodann um die Mühe und Arbeit der Armen so billig
als möglich sich zu erkaufen und zu mißbrauchen. Haben die Reichen erst einmal
im Namen des Staates, das heißt also auch der Armen, den Beschluß gefaßt, ihre
Machenschaften durchzuführen, so erhalten diese sogleich Gesetzeskraft.“
(Thomas Morus: Utopia, Zweites Buch.
Übersetzt von Gerhard Ritter. Verlag Philipp Reclam jun., Stuttgart,
Universal-Bibliothek, 1990, S. 144)
II Nur
noch drei Steuern
Immer mehr Steuern und Bürokratie erdrücken die
einfachen Leute und sind nicht länger zu ertragen. Deshalb schlagen wir folgendes „ETIKA-Sozialmodell 3 Steuern“ mit etlichen Begleitmaßnahmen
zur Rettung vor dem von Dunkelmännern programmierten Chaos vor:
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Es werden nur noch 3
Steuern eingehoben: 1.
Wer etwas
verkauft, zahlt dem Staat 20 % Verkaufssteuer. 2.
Von seinem
Einkommen zahlt jeder eine Einkommensabgabe
von 40 %. Ihm bleiben garantierte 60 %, denn Renten-, Kranken- und
sonstige Versicherungen sind inbegriffen. 3.
Reiche
entrichten eine Reichensteuer in
unbegrenzter Höhe. |
Im einzelnen:
Von der Verkaufssteuer fließt die Hälfte (also
10 %) an den Staatsapparat einschließlich Provinzen und Gemeinden, also für die
Verwaltung, Personal einschließlich Lehrer usw. Die andere Hälfte ist für
Investitionen zum Nutzen des Volkes zu verwenden: z. B. Bau von Bahnen und
Schulen sowie Arbeitsprojekte.
Die 40 % Einkommensabgabe werden wie folgt
aufgeteilt:
-
10 Prozent an
Staat, Provinzen und Gemeinden
-
10 Prozent an
einen (natürlich nicht von der UNO) zu bildenden Weltarmenfonds. 90 % dieses Fonds sind den Armen in Afrika, Asien
und Lateinamerika vorbehalten, wobei vor allem Kleinbauern und Handwerker
gefördert werden, auch als Anreiz für Wirtschaftsflüchtlinge, in ihre Heimat
zurückzukehren
-
20 Prozent an
Versicherungen, die dem Steuerzahl
selbst wieder zugute kommen: Renten-, Kranken-, Lebens-, Unfall-, Haus-,
Kfz-Versicherung usw. Nicht verbrauchtes Geld wird mit der Altersrente
zurückbezahlt.
Die Reichensteuer:
-
Einkommen: Alles, was über das 15fache des in jedem Staat festzulegenden
Mindesteinkommens hinausgeht, fließt zur Hälfte in den Weltarmenfonds, zur
Hälfte an den Staat für öffentliche Investitionen
-
Vermögen:
a) Nachweis des rechtmäßigen Erwerbs erforderlich; Verbrecher und
Spekulanten werden enteignet
b) In jedem Staat legt das Parlament eine Vermögens-Höchstgrenze fest. Was
darüber hinausgeht, wird wie die Einkommen zu je 50 % dem Weltarmenfonds und
dem Staat für öffentliche Investitionen zugeführt.
III Weitere
Sozialmaßnahmen:
Arbeitslose: gibt es nicht mehr; bis zum Alter von 60 Jahren dürfen und müssen sie
wählen zwischen Arbeitsprojekten im sozialen Bereich oder Umweltschutz
Bürokratie: Abbau bis auf ein Minimum unumgänglich; Gesetze müssen
gerecht, einfach und verständlich sein
Einfaches Leben: Fachleute sollten die Ratschläge der Besten, von
Charles de Foucauld über Gandhi bis zu Pfarrer
Aufenanger, zusammenstellen und so jedem das Überleben in dieser Zeit der
Teuerung, des Konsumismus, des zivilisatorischen Wahnsinns ermöglichen.
Familien: Die Tätigkeit von Hausfrauen und Müttern muß endlich anerkannt und jedes
Jahr auch für die Altersrente voll angerechnet werden.
Gesundheit und Hungerproblem: Eine vorwiegend vegetarische Ernährung ist die
Hauptwaffe gegen den Hunger in der Welt und die Kostenexplosion im
Gesundheitswesen der reichen Länder. Alle sollen durch gesundes Leben, vor
allem tägliche Bewegung, Krankheiten vorbeugen, so daß sie der Allgemeinheit
nicht zur Last fallen. Dementsprechend ist die Landwirtschaft schrittweise von
der Vieh- und Milchproduktion umzustellen auf Gemüse-, Obst- und Getreideanbau.
Investitionen mit Vorrang: Bau neuer Bahnen, vor allem der
Individualkabinenbahn = Autos auf Schienen, damit Beendigung der Luftverschmutzung
durch Autos und Verlangsamung des katastrophalen Klimawandels
Landwirtschaft: weg von den Monokulturen, so viel wie möglich hin zur Selbstversorgung und
Autarkie
Rente: für Männer und Frauen ab 60, da viele krank wegen Streßberufen. Wer länger
als 60 Jahre arbeitet, bekommt dann für jedes Jahr 10 Prozent mehr Rente.
Höchstrente höchstens fünfmal so hoch wie Mindestrente (= Existenzminimum).
Strafen für Schwerverbrecher: wie bei den alten Römern, siehe Thomas Morus,
Utopia, S. 34; auch Korruption fällt darunter
Subventionen: nur mehr für Familienbetriebe (als Anreiz zur Familiengründung, zwecks Rentenabsicherung)
Zinsen: Begrenzung auf 10 %, wobei das mittelfristige Ziel die Abschaffung aller
Zinsen sein sollte.
Anhang:
Die Warner werden ignoriert oder ausgelacht
ETIKA zeigt Wege aus den größten
Krisen auf. Doch die Masse ist verblendet und strömt auf der breiten Straße
des Zeitgeistes dem Abgrund zu.
Niemand von den Lesern darf sich später beklagen, wenn die Katastrophen
kommen: global oder individuell.
Beispiel: Der beste
Ausweg aus der Verkehrsmisere wäre, die Autos auf Schienen zu verlegen, doch
alle gehen schweigend darüber hinweg. So häufen sich die Umweltkatastrophen allüberall.
Noch schlimmer: Die allgemeine Geistesverwirrung
in religiöser, moralischer und politischer Hinsicht schreitet stürmisch fort.
Die Fälle von Wahnsinn nehmen immer mehr zu.
Die größte materielle Gefahr für die Zukunft des Menschengeschlechts aber
kommt von den kleinsten Feinden: als
Folge der Schwächung des Immunsystems durch Verweichlichung, falsche Ernährung,
Bewegungsmangel, durch Fehlverhalten betr. ETIKA 3 (Bsp. Pille), durch
Verwendung von Antibiotika, Anreicherung des Körpers mit chemischen Stoffen
sowie durch Saunabesuche. Die meisten werden noch darauf kommen, was wir
meinen.
Außer uns haben noch viele andere gewarnt, zum Beispiel der Dominikaner Jean-Dominique Fabre
mit seinen überaus wichtigen Büchlein „Christliche Vaterschaft“ und
„Christliche Mutterschaft“ (Rex Regum Verlag, A-3542 Jaidhof 1):
„Der Fernsehapparat ist wie eine Bombe im Heim. Er zerstört die Einheit der
Eheleute und schädigt die Seele der Kinder, die das erste Opfer des Fernsehens
sind (die Phantasie wird verschmutzt, die Vernunft blind, der Wille gelähmt).
Es gehört zur ersten Pflicht des Vaters, diesem Apparat den Eintritt zum Haus
zu verbieten.“ (Christliche Vaterschaft,
2003, S. 56)
Doch die Menschheit verschmäht alle Warnungen und verwirft die von uns
angebotenen Lösungen, um danach mit Enthusiasmus dem Antichrist auf den Leim zu
gehen.
Gott will aber, daß vor dessen glitzernden Scheinlösungen den Menschen die
echten Lösungen (einfaches Leben; Autos auf Schienen; dritte Reformation der
Kirche) aufgezeigt werden. Deshalb ETIKA und etika.com.
Aber keiner glaubt uns. Rufe in der Wüste, die der Wind davonträgt. (15.7.2008)