ETIKA

Aktivitäten / Tugenden

etika.com
8.7.2014

41AB2

ARBEIT: SCHÖPFERISCH TÄTIG SEIN

Handbuch des einfachen Lebens

„Die Faulen sind Gottes Freunde nicht, sondern die schöpferisch Tätigen. Es muß im Weinberg des Herrn etwas geleistet werden. Wenn aber nach dem Lohn gefragt wird, dann soll jeder so viel haben, daß er davon gut leben kann. Jesus fragt nach den Bedürfnissen, wenn er entlohnt. (Wir sollen) die Arbeit als Dienst verstehen: 1. aus Dank und Liebe für empfangene Rechtfertigung …, 2. weil der Herr die Arbeit befohlen hat, 3. weil die Arbeit zur Verwirklichung unseres Menschseins nötig ist. In der schöpferischen Tätigkeit verwirklicht der Mensch seine Berufung, Gottes Ebenbild zu sein.“ (Rektor Fink, Mutterhaus Dresden, in: Blätter aus dem Evang. Diakoniewerk Schwäbisch Hall, 3/1983, 16-19)

Nützlich ist es, die Arbeit richtig einzuteilen, damit das Gefühl des Müssens und Zwangs von vornherein gebannt ist. (Franz J. Hendricks)

Die Arbeit ist Gnade – so sagt Franziskus -, wenn in ihr die Gegenwart Gottes entdeckt und durch sie gebracht wird.

„Wenn die Arbeit, die du verrichtest, für dich notwendig ist, oder wenn sie sehr nützlich ist, um Gott zu verherrlichen, halte ich es für besser, wenn du die Mühe der Arbeit erträgst als jene des Fastens. Dem einen setzt das Fasten hart zu, dem Anderen der Dienst an den Kranken, Besuche bei Gefangenen …, der Beistand für die Verlassenen … (Franz von Sales, Philotée, III 23)

„Geh irgendeiner Arbeit nach, damit der Teufel dich immer beschäftigt findet.“ (Leitspruch des hl. Hieronymus, zit. Lorit 101)

Viele Menschen erkaufen sich die Hölle mit so großer und schwerer Arbeit, daß sie mit der Hälfte davon den Himmel hätten erkaufen können. (hl. Thomas Morus)

ÜBUNGEN

Index 4