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ETIKA |
FERNSEHEN/COMPUTER |
www.etika.com
24.3.2000 |
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41TV11 |
Tips zum Kinderschutz |
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- Internet-Filterprogramme sind meist wirkungslos.
Die Jugend kann vor Pornographie kaum geschützt werden. Die meisten Jugendschutzprogramme reagieren nur auf englische Schlüsselwörter. Binnen zwei Stunden überwanden oder umgingen Zwölf- bis 17jährige bei einem Test alle Sperren. (D 10.3.2000) Kein Wunder, daß die Mächtigen allen EU-Haushalten gratis einen Internetzugang geben wollen. Dann ist jeder Mann, jede Frau, jedes Kind dem Sexangebot ausgesetzt, und die Kinder können zu Sex- und sonstigen Konsumenten umerzogen werden
- Die "Fernsehfee"
ermöglicht dem Zuschauer, Sex- und Gewaltszenen sowie Werbung auszublenden. Hersteller TC Unterhaltungselektronik. Preis 299 DM, 154 Euro. (1/1999)
- Elektronische Kindersperre für nicht jugendfreie Sendungen im digitalen Fernsehen:
Sie wird kaum genutzt, weil der Empfangsdecoder d-box viel zu kompliziert zu bedienen ist und die Bedienungsanleitung eher verwirrt als hilft, sagten Experten.
(Pressemeldung vom 5.2.1998)
- "Gewalt-Chip sinnlos".
Die Familienvertreterin im ORF, Ingeborg Schödl, hält die Forderung nach einem "Gewalt-Chip" in TV-Geräten für relativ "sinnlos". Sie denkt, daß "die Kinder rasch herausfinden, wie man die Codes knacken kann". Vor allem würden via Kabel und Satellit uncodierte Programme aus dem Ausland ins Haus flimmern. (Pressemeldung vom 4.7.1997, Wien, APA)
- Kinder unter sieben Jahren sollten überhaupt aufs Fernsehen verzichten
, meinen Experten wie Christa Meves. Und auch danach sollten die Kleinen soviel wie möglich vom Bildschirm ferngehalten werden. Das Fernsehen verwirrt nur ihr Gemüt. Wichtiger sind das Selber-Erleben, das Spielen, das Lesen guter Bücher (möglichst in der alten Rechtschreibung, nicht in der konfusen neuen).
- Das Programm "Image Censor" hält unerwünschte Internet-Sex-Bilder vom Bildschirm fern.
Es reagiert anders als andere Programme, nämlich direkt auf Inhalte. Man sollte die Sperre schon bei Bikinis in Kraft setzen und nicht erst bei Nacktszenen. Folgende Reaktionen stehen zur Auswahl: Alarmton oder Speicherung der Daten zur nachträglichen Kontrolle oder sofortige Sperre. Wir empfehlen natürlich die Sperre.
Hersteller: J+S Teamwork in Kürten NRW. 49.95 DM. Systemanforderungen: IBM-kompatibler PC, CD-Rom-Laufwerk, Grafikkarte ab 256 Farben, Windows 3.1x, Windows 95, NT 3.51 oder NT 4.0
- Programme wie "Net-Nanny" (Netz-Kindermädchen) oder "Cyber Sitter" (virtueller Babysitter) verhindern ebenso den Zugriff auf Seiten, in deren Beschreibung jugendgefährdenden Stichworte vorkommen. Die Installation ist aber oft nicht leicht
. (aus einem Zeitungsbericht, der von der dpa-Tochteragentur gms stammt, Herbst 1998) Der Münchner Tewi-Verlag offeriert die Filtersoftware "Cyber Patrol"; eine Negativliste sperrt ungeeignete Webseiten, eine Positivliste empfiehlt kindergerechte Webseiten.
- Auch die Teilnahme an Internet-Chats (Gesprächsrunden) läßt sich elektronisch verhindern. Dort herrscht oft ein primitiver Ton, Obszönitäten sind üblich.
- Nachträgliche Kontrolle.
Eltern, die sich auskennen, können im Cache-Speicher oder in der URL-History nachschauen, welche Seiten ihre Kinder im Internet aufgerufen haben.
- Gemeinsam mit den Kindern surfen.
- Die Kinder auf sehenswerte Webseiten hinweisen.
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