ETIKA

Kurzbotschaften

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13.12.2004

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4 US-Bürger reicher als eine Milliarde

 

Die vier reichsten US-Bürger haben mehr Geld als die eine Milliarde der Ärmsten.“ (Pfarrer Martin Schultes, Der Engelsbote 3/2004)

Muß das sein? Müssen wir Christen das dulden? Napoleon erklärt es uns:

”La religione è quel che trattiene il povero dall´ammazzare il rico.”
(L´Indipendente, diretto da Giordano Bruno Guerri, 13.12.2004, pag. 1)

“Die Religion ist es, die den Armen zurückhält, den Reichen umzubringen.”

Würde der Arme den Reichen ermorden, käme er in die Hölle und der Reiche womöglich in den Himmel. Das soll nicht sein.

Deshalb leidet der Arme und deshalb darf der Reiche in Saus und Braus leben, damit die leer stehenden Throne (der gefallenen Engel) im Himmel gefüllt werden können mit den vielen Armen, die in ihrer Not zu Gott flehen und an Ihn glauben, während die Reichen Ihn vergessen haben.

Im Christentum sind die Maßstäbe eben umgekehrt, hat jemand gesagt.

Gott gibt jedem die Chance, gut zu sein. Wer sie nicht nutzt und Gottes Angebot und damit Ihn verschmäht, wird selbst verschmäht und in die Gesellschaft derer geschickt, die Gott ebenfalls verschmähen.

Mit den Reichen würden die Throne nie voll werden.

So einfach ist das.

Es steht alles in der Bibel. Wir zitieren aus ETIKA 15OE21 die Stelle von dem Reichen, der dem Armen nichts gegeben hat und der nun in der Hölle um einen Tropfen Wasser fleht und die Antwort erhält:

Denk daran, daß du schon zu Lebzeiten deinen Anteil am Guten erhalten hast, Lazarus aber nur Schlechtes. Jetzt wird er dafür getröstet, du aber musst leiden.
(Genauer: Lukas 16 )

Wir träumen zwar wie Girolamo Savonarola, wie der hl. Thomas Morus und Mahatma Gandhi von mehr Gerechtigkeit auf Erden. Aber mit Gewalt lässt sie sich nicht erzwingen. Die Revolutionen des Kommunismus und Nationalsozialismus gegen den Kapitalismus haben zu einem Meer von Blut und Tränen geführt. Die Kommunisten und Nationalsozialisten wollten die oben aufgezeigten Zusammenhänge nicht wahrhaben, haben sich hochmütig über das Wort Jesu „Wer zum Schwert greift, wird durchs Schwert umkommen“ hinweggesetzt und sind selbst schuldig geworden, indem sie voller fanatischer Verblendung Unschuldige geopfert haben.

Gedanken sind stärker als Gewalt. Erst die Revolution der Liebe wird den Kapitalismus und Liberalismus überwinden, diese irdischen Erscheinungsformen des Götzen Mammon, die dafür verantwortlich sind, dass Milliarden Menschen dahinsiechen – krank an Leib, Geist oder Seele. Noch nie hat die Erde so viel Elend und Unrecht gesehen wie heute zu Anfang des 3. Jahrtausends. Diese Häupter des Tieres aus dem Meer recken sich gen Himmel, um ihn zu stürmen. Doch der Glaube der Christen wird die Gnade Gottes auf die Erde herunterholen. Jesus Christus wird mit Seinen Engeln kommen, um das Böse zu besiegen, um Gerechtigkeit herzustellen und Frieden zu bringen.

AIHS, Dezember 2004, etika.com

Warum so viel Unrecht? - Index 4