ETIKA

ANARCHISMUS/
KOMMUNISMUS

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21.4.2008

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Der Mord an Max Hölz

Karl I. Albrecht: Der verratene Sozialismus, Zehn Jahre als hoher Staatsbeamter in der Sowjetunion, Berlin 1943, S. 311ff.

Neben Thälmann und Neumann war es vor allem Max Hölz, der als deutscher Kommunist in der Sowjetunion in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.

Max Hölz, in den Kreisen der III. Internationale als besonders aktiver und draufgängerischer Revolutionär bekannt, wurde in der UdSSR, als er 1929 nach Entlassung aus dem Zuchthaus Brandenburg, wo er 8 Jahre verbracht hatte, auf Einladung Stalins nach Moskau kam, als Märtyrer und Held des Bolschewismus gefeiert.

Er wurde in unzähligen Versammlungen in allen Teilen des riesigen Territoriums der Sowjetunion als Redner herausgestellt. Außerdem wirkte er als Schiedsmann in Streitfragen zwischen deutschen in der UdSSR. tätigen Arbeitern und der Leitung der Werke.

So hatte er Gelegenheit, sowohl mit den Parteifunktionären und Verwaltungsbeamten in der Provinz als auch mit russischen Arbeitern, Bauern und Angehörigen der Intelligenz in direkten Verkehr zu kommen. Auf diese Weise bekam er mehr zu sehen, als dem Kreml lieb war.

Aus all dem, was Max Hölz sah, miterlebte und hörte, begriff er, daß es in der Sowjetunion ganz anders aussah, als man es ihm einstens in Deutschland und später in Moskau vorgespiegelt hatte. Bei seinen Versuchen, bessere Arbeits- und Lebensverhältnisse für die deutschen Arbeiter zu erwirken, lernte er Einzelheiten des Sowjetlebens kennen, die ihm vorher völlig unbekannt geblieben waren. Er sah bald mit dem ihm eigenen Spürsinn, daß der russische Arbeit um ein vielfaches schlechter lebt und viel schwereren Arbeitsbedingungen unterworfen ist als die Arbeiter in der übrigen Welt. Max Hölz nahm nicht gern ein Blatt vor den Mund. Also erklärte er ganz offen bolschewistischen Parteidienststellen gegenüber in seiner bekannten grobehrlichen Art, ein Arbeitsloser in Deutschland lebe um vieles besser als ein qualifizierter, vollbeschäftigter sowjetischer Arbeiter oder Spezialist.

Auf Grund seiner Tätigkeit als Mittler zwischen den unzufriedenen deutschen Arbeitern und der Parteileitung sah Hölz aber auch, daß von den Herrschenden nicht Positives zur Abhilfe der ungeheuren Mißstände und zur Besserung der Lage der Werktätigen der Sowjetunion unternommen wurde. Im Laufe der Jahre war ihm klar geworden, daß nicht die geringste Hoffnung bestand, dieses elende Sklavenleben des Sowjetarbeiters bessern zu können, da die Komintern lediglich an ihre Weltrevolution, keineswegs jedoch an das Schicksal der Arbeiterschaft dachte.

Max Hölz hatte mir und anderen Freunden gegenüber oft seine Empörung über diese Verhältnisse in drastischen Worten zum Ausdruck gebracht.

Auf der anderen Seite äußerte sich seine bittere Enttäuschung in einer tiefen Niedergeschlagenheit. Er war verzweifelt darüber, daß er in seinem langjährigen Irrtum, der Bolschewismus würde der deutschen Arbeiterschaft eine bessere und schönere Zukunft bringen, für die Gewalthaber des Kreml in Deutschland Propaganda gemacht und den sinnlosen Aufstand im Vogtland 1920 organisiert und geleitet hatte.

Natürlich war diese Gesinnungsänderung auch der GPU.-Leitung nicht entgangen. Max Hölz wurde immer schärfer überwacht und sein Verkehr, besonders seine Post, einer genauen Kontrolle unterworfen. Er selbst war darauf aufmerksam geworden, als wiederholt Briefe, die an ihn gerichtet waren, in ziemlich plumper Art geöffnet und wieder geschlossen in seine Hände gelangten.

Er hatte sich darüber bei der Komintern sowie der GPU.-Leitung beschwert, hatte jedoch shcon wneige Tage später feststellen müssen, daß die Kontrolle verschärft wurde.

Wie ich später nach seinem Tode und nach meiner Befreiung erfuhr, hatte Max Hölz nach meiner Verhaftung und dem spurlosen Verschwinden einer Anzahl anderer deutscher Kommunisten begonnen, für seine persönliche Sicherheit und für sein Leben zu fürchten.

In jener Zeit habe ich ihn zum letztenmal - unter sehr unerfreulichen umständen - gesehen. Es war während meiner Haftzeit im Taganka-Gefängnis, als die GPU, mit allen Mitteln versuchte, mich zur Aufgabe meiner deutschen Staatsangehörigkeit zu pressen.

Ich wurde damals eines Tages ins Sprechzimmer des Kommandanten gerufen und fand dort - ich traute meinen Augen kaum - Max Hölz und zwei andere ausländische, seit langen Jahren mit mir gut befreundete Kommunisten.

Wir sahen uns mehrere Sekunden stillschweigend an. Max Hölz war sichtlich sehr verlegen.

Verbittert, wie ich damals war, stellte ich an ihn die Frage, ob er endlich sich die Zeit genommen habe, den "Spion" zu besuchen!

Hölz erwiderte, daß er nie gekommen wäre, wenn er mich für einen Verräter oder Verbrecher halten würde. Er bat mich, ihn ruhig anzuhören, und sprach dann viel über die "schwere Lage der internationalen Arbeiterschaft", über die "Pflichten jedes ehrlichen Kommunisten, heute mehr denn je Opfer zu bringen", kurz, er wiederholte buchstäblich alles das, was die GPU.-Funktionäre so oft und so eindringlich mir immer wieder einzureden versucht hatten. Zum Schluß legte er mir einen Brief an die deutsche Botschaft zur Unterschrift vor, in welchem ich mich von Deutschland lossagen sollte. Er erklärte, er verbürge sich dafür, daß ich nicht nur sofort in Freiheit gesetzt und völlig rehabilitiert, sondern durch Beförderung und Auszeichnung entsprechend entschädigt würde, wenn ich seine Vorschläge annehmen sollte.

Ich hatte bis dahin Max Hölz für einen ehrlichen, anständigen Revolutionär gehalten. Daß er sich hier zum Handlanger der GPU. hergab, hat mir sehr wehe getan. Ich sah ihn scharf an und bemerkte dabei, daß er sehr unsicher und aufgeregt war.

Ich sagte Max Hölz, daß ich seine Vorschläge unter gar keinen Umständen annehmen könne, und erklärte ihm meine grundsätzliche Auffassung in der Frage der Staatsangehörigkeit der ausländischen Kommunisten.

Darauf verließ mich Max Hölz verlegen und bedrückt.

Erst viel später habe ich von gemeinsamen Freunden erfahren, daß die GPU. Max Hölz zu diesem Besuch bei mir einfach gepreßt hatte. Sein Untergang war damals schon besiegelt.

Das Drama seines Endes spielte sich dann sehr rasch ab.

Im Mai 1932 steigerte sich die Niedergeschlagenheit von Max Hölz bis zum äußersten Grade. Anläßlich einer Besprechung mit einem hohen Funktionär des Moskauer Parteikomitees, den er um Änderung der schlechten Lage einer großen Anzahl deutscher Arbeiter in den Moskauer Elektrowerken ersuchte, kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung. Hölz wurde auf das Zentralkomitee der Partei gerufen. Dort wurde ihm von der allmächtigen Sekretärin Stalins und Leiterin der V. Abteilung des ZK., Stassowa, energisch erklärt, er sollte sich nie mehr unterstehen, sich in die inneren Verhältnisse der Sowjetunion einmischen, sonst würden gegen ihn besondere Zwangsmaßnahmen ergriffen. Hölz wurde aufgefordert, seine Reisen innerhalb der UdSSR. einzustellen, seinen Beziehungen zu der russischen Bevölkerung aufzugeben und gleichzeitig den Verkehr mit den ausländischen Arbeitern auf ein äußerstes zu beschränken.

Max Hölz erlitt daraufhin einen völligen Nervenzusammenbruch. In seiner Aufregung, entschlossen, sich nicht verhaften zu lassen, lief er, völlig verwirrt, noch am späten Abend dieses Tages in die Wohnung eines Botschaftsrats der Deutschen Botschaft. Er wollte, wie er wenige Stunden später einem meiner Freunde anvertraute, sich unter den Schutz des Reiches stellen und unter allen Umständen nach Deutschland zurückkehren, koste es, was es wolle, um die deutsche Arbeiterschaft über Moskau aufzuklären. Er hatte es satt, sich noch länger für die Propaganda der sowjetischen Machthaber ausnutzen zu lassen. Er zog es vor, in die Heimat zurückzugehen, selbst auf die Gefahr hin, dort schwere Strafen verbüßen zu müssen.

War es nun Zufall, oder sollte es eine besondere Sicherheitsmaßnahme sein: jener Botschaftsrat weigerte sich, Hölz anzuhören. Er wollte nicht mit ihm allein sprechen und bat, sich einen Augenblick zu gedulden, bis ein weiterer Beamter als Zeuge erscheinen würde.

Max Hölz, der im Laufe der Jahre an Hand der Erlebnisse anderer deutscher Kommunisten tieferen Einblick in die Gepflogenheiten und Arbeitsmethoden gewonnen hatte, befürchtete eine der üblichen Provokationen. Er glaubte, sogar der deutsche Beamte sei vom sowjet-Geheimdienst bestochen und nur weggegangen, um die Schergen der GPU. herbeizurufen und ihn verhaften zu lassen.

Diese Befürchtungen bewogen Max Hölz, die Wohnung des Botschaftsbeamten fluchtartig zu verlassen. Er kam in furchtbarer Aufregung zu deutschen Kommunisten, erzählte ihnen, was sich zugetragen hatte, und bat um Rat. Es gelang nur schwer, ihn von überstürzten Handlungen zurückzuhalten.

Die GPU.-Leitung war merkwürdig schnell über diesen Vorfall aufs genaueste informiert. Offenbar stand Hölz unter ganz besonders strenger Kontrolle. Er wurde bereits am nächsten morgen von Gerson, dem Sekretär des Kollegiums der GPU., telephonisch zu Jagoda in das Lubjanka-Gebäude bestellt.

Die antwort darauf war "echt Max Hölz".

Er verbarrikadierte sich in seinem Zimmer 269 im Hotel Metropol und ließ sich nicht bewegen, die Tür zu öffnen. Volle drei Tage brachte Hölz, in seinem Zimmer verschanzt, zu und drohte jeden, der vor der Tür stehenblieb, niederzuschießen.

Bevor er seine "Festung" absperrte, ließ er einen Brief an Stalin abschicken, in dem er mitteilte, daß er der GPU. nicht lebend in die Finger fallen, sondern sich bis zum äußersten verteidigen würde. 60 Patronen stünden ihm zur Verfügung, 59 davon seien für die agenten der GPU. bestimmt, die letzte für ihn selbst.

Erst am vierten Tag gelang es, Max Hölz zum Öffnen der Tür zu bewegen und ihn allmählich wieder etwas zu beruhigen. Doch sein Schicksal war nun endgültig entschieden, sein Tod beschlossene Sache.

Vermutlich hatte auf Max Hölz auch die Tatsache stark eingewirkt, daß zu derselben Zeit der Kommandierende General der fernöstlichen Armee, Marschall blücher, der seine Wohnräume einige Wochen lang ebenfalls im Hotel Metropol, neben dem Zimmer von Max Hölz, hatte, und mit dem er öfters zusammenkam, unter Zimmerarrest stand.

So vergingen einige Wochen. Max Hölz, der sich etwas beruhigt hatte, befand sich eines Abends mit Freunden in den Restaurationsräumen des Metropol. Dort hatte er aus irgendeinem Anlaß eine scharfe Auseinandersetzung mit einem österreichischen Journalisten. Es kam zu Tätlichkeiten.

Dieser Vorgang wurde von der GPU. dazu benutzt, Max Hölz trotz seines Widerstrebens aus Moskau fortzulocken. Man eröffnete ihm, daß der österreichische Journalist Strafantrag gestellt habe. Auf Grund eines Abkommens zwischen Österreich und der Sowjetunion müßte das Justizkommissariat diesem Antrag stattgeben und eine Gerichtsverhandlung einleiten. Das sei für die Parteileitung untragbar. Der einzige Ausweg sei, unverzüglich zu verreisen. Man würde ihn für unauffindbar erklären. Nach sechs Monaten würde die Tat verjährt sein, so daß er dann ungestört nach Moskau zurückkehren könne.

In seiner Hilflosigkeit ging Hölz schweren Herzens auf diese Vorschläge ein.

Am selben Tage noch fuhr er auf ein ihm von der GPU. zugewiesenes Sowjetgut bei Nischni Nowgorod, wo er sich völlig still verhielt.

Wenige Tage später wurde einigen deutschen Kommunisten von dem geschäftsführenden Präsidiumsmitglied bei der Kominternleitung Pjatnizki der Befehl erteilt, als Delegierte der Komintern und der deutschen Kommunistischen Partei unverzüglich nach Nischni Nowgorod zu fahren, um dort an der Beisetzung von Max Hölz offiziell teilzunehmen. Auf die bestürzte Frage, wieso Max Hölz tot sei, wurde ihnen kurz erwidert, er sei beim Baden ertrunken.

Die deutschen Kommunisten reisten nach Nischni Nowgorod. Bei ihrer ankunft war Hölz bereits im Gwerkschaftshaus aufgebahrt. Eine Abordnung des Infanterieregiments "Max Hölz" hielt am Sarge die Totenwache. Lorbeerbäume und Blumen waren in großen Mengen so gruppiert, daß niemand an den Sarg herantreten konnte. Trotzdem konnte man Verletzungen im Gesicht, Einbuchtungen des Schädels und einen eigentümlichen, schmerzverzerrten Gesichtsausdruck des Toten feststellen. Einem seiner Freunde war es sogar gelungen, von dem Toten eine Aufnahme zu machen. Ich habe später dieses Bild, das man in Moskau in hohen Parteikreisen heimlich herumreichte, selbst gesehen. Das Gesicht war verzogen und entstellt und zeigte tiefe Kratzspuren. Der hintere Teil des Kopfes war durch ein Tuch in sehr merkwürdiger Weise abgedeckt.

Am nächsten Tage wurde Max Hölz unter Erweisung aller militärischen Ehren in Nischni Nowgorod feierlich beigesetzt. Soldaten seines Regiments trugen den Sarg. Die Regimentsfahne flatterte. Auf einem Kissen prangten die beiden ihm von Stalin verliehenen Orden.

Wie sich das Drama seines Todes in Wirklichkeit abspielte, ist bisher genauer nicht bekannt geworden.

Wenige Tage nach der Beisetzung reisten insgeheim einige bekannte Moskauer Bolschewisten nach Nischni Nowgorod, um über die Umstände seines todes Untersuchungen anzustellen. Es gelang ihnen nur, zwei Fischer ausfindig zu machen, die erzählten, daß sie an jenem Tage, an dem Max Hölz ertrunken war, am späten Nachmittag in der Mitte der Wolga, in unmittelbarer Nähe der großen Brückenpfeiler der neuen Brücke, einen Kahn beobachtet hätten, in dem zwei Männer auf einen dritten, der sich verzweifelt wehrte und mit einer fremdländisch klingenden Stimme um Hilfe schrie, eingeschlagen hätten.

Diese Männer hätten dann den von ihnen offenbar schwer Verletzten längere Zeit unter das Wasser gehalten, wobei sie ihren Kahn an einem der Pfeiler festgemacht hätten. Sie hielten sich noch einige Zeit dort auf und verschwanden dann stromabwärts in der inzwischen einbrechenden Dunkelheit. Weder mit Versprechungen noch mit Drohungen ließen sich aber die beiden Fischer, die ungewollt Augenzeugen dieses furchtbaren Dramas geworden waren, dazu bewegen, ihre Aussagen vor Gericht zu wiederholen oder schriftlich niederzulegen und zu unterschreiben.

Max Hölz wurde, laut den offiziellen Zeitungsnachrichten, erst am dritten Tage nach seinem Tode gefunden. Seine Leiche war zwischen den eisernen Streben eines der mittleren Brückenpfeiler, etwa einen Meter tief unter der Wasseroberfläche, fest eingeklemmt gewesen. Wer die örtlichen Verhältnisse kennt, weiß, daß es ganz ausgeschlossen ist, daß eine Leiche bei der gewaltigen Strömung, die dort herrscht, quer zum Stromverlauf, in die sehr enge Strebenverbindung ohne äußere Gewalt hätte hineingeraten können. Es muß angenommen werden, daß der bereits bewußtlose Hölz in die spalte eingezwängt worden war.

Außerdem war allgemein bekannt, daß Hölz ein vorzüglicher Schwimmer war. Ich selbst war während unseres gemeinsamen Erholungsaufenthaltes in Sotschi im Sommer 1930 große Strecken mit ihm zusammen im Schwarzen Meer geschwommen.

Seine Leiche wurde nicht nach Moskau übergeführt. Dort hätte man sie, wie die aller anderen populär gemachten Kommunisten, öffentlich ausstellen müssen, was in Anbetracht der deutlich sichtbaren Verletzungen die sofort aufgetauchten Gerüchte über seinen Tod bestätigt hätte. Außerdem hätte Hölz an der Kremlmauer in einem offiziellen Staatsbegräbnis beigesetzt werden müssen. Und das konnte man Stalin doch nicht zumuten.

Im übrigen war es in weiten Kreisen nicht nur der Partei, sondern auch der Bevölkerung aufgefallen, daß der Tod des überall bekannten Max Hölz nur in einer kleinen Notiz der Tageszeitungen, ohne das sonst übliche Wortgepränge, bekanntgegeben worden war.

Mich erschütterte dies Schicksal tief. Gleichgültig, wie man über Max Hölz urteilen mag - er war ein ehrlicher Kämpfer, ehrlich bemüht, die Folgen seiner Verirrung wieder gutzumachen. Seine tiefe Enttäuschung am Bolschewismus, dessen Dienst der Sinn seines Lebens gewesen war, bedeutete für ihn einen furchtbaren Schlag. Seinen gräßlichen Tod hat er sicher nicht verdient.

Nächstes Kapitel in dem Buch von Karl I. Albrecht: Klara Zetkin (die alte deutsche Kommunistin, als Gegnerin Stalins und des Bolschewismus in Moskau gestorben)

Anarchismus - - - - Index 4