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49AN5 |
Der Mord an Max Hölz |
Karl I. Albrecht: Der verratene Sozialismus, Zehn Jahre als hoher Staatsbeamter in der Sowjetunion, Berlin 1943, S. 311ff. |
Neben Thälmann und Neumann war es
vor allem Max Hölz, der als deutscher Kommunist in
der Sowjetunion in einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde.
Max Hölz,
in den Kreisen der III. Internationale als besonders aktiver und
draufgängerischer Revolutionär bekannt, wurde in der UdSSR, als er 1929 nach
Entlassung aus dem Zuchthaus Brandenburg, wo er 8 Jahre verbracht hatte, auf
Einladung Stalins nach Moskau kam, als Märtyrer und Held des Bolschewismus
gefeiert.
Er wurde in unzähligen
Versammlungen in allen Teilen des riesigen Territoriums der Sowjetunion als
Redner herausgestellt. Außerdem wirkte er als Schiedsmann in Streitfragen
zwischen deutschen in der UdSSR. tätigen Arbeitern und der Leitung der Werke.
So hatte er Gelegenheit, sowohl
mit den Parteifunktionären und Verwaltungsbeamten in der Provinz als auch mit
russischen Arbeitern, Bauern und Angehörigen der Intelligenz in direkten
Verkehr zu kommen. Auf diese Weise bekam er mehr zu sehen, als dem Kreml lieb
war.
Aus all dem, was Max Hölz sah, miterlebte und hörte, begriff er, daß es in der
Sowjetunion ganz anders aussah, als man es ihm einstens in Deutschland und
später in Moskau vorgespiegelt hatte. Bei seinen Versuchen, bessere Arbeits-
und Lebensverhältnisse für die deutschen Arbeiter zu erwirken, lernte er
Einzelheiten des Sowjetlebens kennen, die ihm vorher völlig unbekannt geblieben
waren. Er sah bald mit dem ihm eigenen Spürsinn, daß der russische Arbeit um
ein vielfaches schlechter lebt und viel schwereren Arbeitsbedingungen
unterworfen ist als die Arbeiter in der übrigen Welt. Max Hölz
nahm nicht gern ein Blatt vor den Mund. Also erklärte er ganz offen
bolschewistischen Parteidienststellen gegenüber in seiner bekannten
grobehrlichen Art, ein Arbeitsloser in Deutschland lebe um vieles besser als
ein qualifizierter, vollbeschäftigter sowjetischer Arbeiter oder
Spezialist.
Auf Grund seiner Tätigkeit als
Mittler zwischen den unzufriedenen deutschen Arbeitern und der Parteileitung
sah Hölz aber auch, daß von
den Herrschenden nicht Positives zur Abhilfe der ungeheuren Mißstände und zur
Besserung der Lage der Werktätigen der Sowjetunion unternommen wurde. Im Laufe
der Jahre war ihm klar geworden, daß nicht die geringste Hoffnung bestand,
dieses elende Sklavenleben des Sowjetarbeiters bessern zu können, da die Komintern lediglich an ihre Weltrevolution, keineswegs
jedoch an das Schicksal der Arbeiterschaft dachte.
Max Hölz
hatte mir und anderen Freunden gegenüber oft seine Empörung über diese
Verhältnisse in drastischen Worten zum Ausdruck gebracht.
Auf der anderen Seite äußerte sich
seine bittere Enttäuschung in einer tiefen Niedergeschlagenheit. Er war
verzweifelt darüber, daß er in seinem langjährigen Irrtum, der Bolschewismus
würde der deutschen Arbeiterschaft eine bessere und schönere Zukunft bringen,
für die Gewalthaber des Kreml in Deutschland Propaganda gemacht und den
sinnlosen Aufstand im Vogtland 1920 organisiert und geleitet hatte.
Natürlich war diese Gesinnungsänderung auch der GPU.-Leitung
nicht entgangen. Max Hölz wurde immer schärfer
überwacht und sein Verkehr, besonders seine Post, einer genauen Kontrolle
unterworfen. Er selbst war darauf aufmerksam geworden, als wiederholt Briefe,
die an ihn gerichtet waren, in ziemlich plumper Art geöffnet und wieder
geschlossen in seine Hände gelangten.
Er hatte sich darüber bei der Komintern sowie der GPU.-Leitung
beschwert, hatte jedoch shcon wneige
Tage später feststellen müssen, daß die Kontrolle verschärft wurde.
Wie ich später nach seinem Tode
und nach meiner Befreiung erfuhr, hatte Max Hölz nach
meiner Verhaftung und dem spurlosen Verschwinden einer Anzahl anderer deutscher
Kommunisten begonnen, für seine persönliche Sicherheit und für sein Leben zu
fürchten.
In jener Zeit habe ich ihn zum
letztenmal - unter sehr unerfreulichen umständen - gesehen. Es war während
meiner Haftzeit im Taganka-Gefängnis, als die GPU, mit allen Mitteln versuchte, mich zur Aufgabe meiner
deutschen Staatsangehörigkeit zu pressen.
Ich wurde damals eines Tages ins
Sprechzimmer des Kommandanten gerufen und fand dort - ich traute meinen Augen
kaum - Max Hölz und zwei andere ausländische, seit
langen Jahren mit mir gut befreundete Kommunisten.
Wir sahen uns mehrere Sekunden
stillschweigend an. Max Hölz war sichtlich sehr
verlegen.
Verbittert, wie ich damals war,
stellte ich an ihn die Frage, ob er endlich sich die Zeit genommen habe, den
"Spion" zu besuchen!
Hölz erwiderte, daß er nie gekommen wäre, wenn
er mich für einen Verräter oder Verbrecher halten würde. Er bat mich, ihn ruhig
anzuhören, und sprach dann viel über die "schwere Lage der internationalen
Arbeiterschaft", über die "Pflichten jedes ehrlichen Kommunisten,
heute mehr denn je Opfer zu bringen", kurz, er wiederholte buchstäblich
alles das, was die GPU.-Funktionäre so oft und so
eindringlich mir immer wieder einzureden versucht hatten. Zum Schluß legte er
mir einen Brief an die deutsche Botschaft zur Unterschrift vor, in welchem ich
mich von Deutschland lossagen sollte. Er erklärte, er verbürge sich dafür, daß
ich nicht nur sofort in Freiheit gesetzt und völlig rehabilitiert, sondern
durch Beförderung und Auszeichnung entsprechend entschädigt würde, wenn ich
seine Vorschläge annehmen sollte.
Ich hatte bis dahin Max Hölz für einen ehrlichen, anständigen Revolutionär
gehalten. Daß er sich hier
zum Handlanger der GPU. hergab, hat mir sehr wehe
getan. Ich sah ihn scharf an und bemerkte dabei, daß er sehr unsicher und
aufgeregt war.
Ich sagte Max Hölz,
daß ich seine Vorschläge unter gar keinen Umständen annehmen könne, und
erklärte ihm meine grundsätzliche Auffassung in der Frage der
Staatsangehörigkeit der ausländischen Kommunisten.
Darauf verließ mich Max Hölz verlegen und bedrückt.
Erst viel später habe ich von
gemeinsamen Freunden erfahren, daß die GPU. Max Hölz zu diesem Besuch bei mir einfach gepreßt hatte.
Sein Untergang war damals schon besiegelt.
Das Drama seines Endes spielte
sich dann sehr rasch ab.
Im Mai 1932 steigerte sich die
Niedergeschlagenheit von Max Hölz bis zum äußersten
Grade. Anläßlich einer Besprechung mit einem hohen Funktionär des Moskauer
Parteikomitees, den er um Änderung der schlechten Lage einer großen Anzahl
deutscher Arbeiter in den Moskauer Elektrowerken ersuchte, kam es zu einer
heftigen Auseinandersetzung. Hölz wurde auf das
Zentralkomitee der Partei gerufen. Dort wurde ihm von der allmächtigen
Sekretärin Stalins und Leiterin der V. Abteilung des ZK., Stassowa,
energisch erklärt, er sollte sich nie mehr unterstehen, sich in die inneren
Verhältnisse der Sowjetunion einmischen, sonst würden gegen ihn besondere
Zwangsmaßnahmen ergriffen. Hölz wurde
aufgefordert, seine Reisen innerhalb der UdSSR. einzustellen, seinen
Beziehungen zu der russischen Bevölkerung aufzugeben und gleichzeitig den
Verkehr mit den ausländischen Arbeitern auf ein äußerstes zu beschränken.
Max Hölz
erlitt daraufhin einen völligen Nervenzusammenbruch. In seiner Aufregung,
entschlossen, sich nicht verhaften zu lassen, lief er, völlig verwirrt, noch am
späten Abend dieses Tages in die Wohnung eines Botschaftsrats der Deutschen
Botschaft. Er wollte, wie er wenige Stunden später einem meiner Freunde
anvertraute, sich unter den Schutz des Reiches stellen und unter allen
Umständen nach Deutschland zurückkehren, koste es, was es wolle, um die
deutsche Arbeiterschaft über Moskau aufzuklären. Er hatte es satt, sich
noch länger für die Propaganda der sowjetischen Machthaber ausnutzen zu lassen.
Er zog es vor, in die Heimat zurückzugehen, selbst auf die Gefahr hin, dort
schwere Strafen verbüßen zu müssen.
War es nun Zufall, oder sollte es
eine besondere Sicherheitsmaßnahme sein: jener Botschaftsrat weigerte sich, Hölz anzuhören. Er wollte nicht mit ihm allein sprechen
und bat, sich einen Augenblick zu gedulden, bis ein weiterer Beamter als Zeuge
erscheinen würde.
Max Hölz,
der im Laufe der Jahre an Hand der Erlebnisse anderer deutscher Kommunisten
tieferen Einblick in die Gepflogenheiten und Arbeitsmethoden gewonnen hatte,
befürchtete eine der üblichen Provokationen. Er glaubte, sogar der deutsche
Beamte sei vom sowjet-Geheimdienst bestochen und nur
weggegangen, um die Schergen der GPU. herbeizurufen
und ihn verhaften zu lassen.
Diese Befürchtungen bewogen Max Hölz, die Wohnung des Botschaftsbeamten fluchtartig zu verlassen.
Er kam in furchtbarer Aufregung zu deutschen Kommunisten, erzählte ihnen, was
sich zugetragen hatte, und bat um Rat. Es gelang nur schwer, ihn von
überstürzten Handlungen zurückzuhalten.
Die GPU.-Leitung
war merkwürdig schnell über diesen Vorfall aufs genaueste informiert. Offenbar
stand Hölz unter ganz besonders strenger Kontrolle.
Er wurde bereits am nächsten morgen von Gerson, dem
Sekretär des Kollegiums der GPU., telephonisch zu Jagoda in das Lubjanka-Gebäude
bestellt.
Die antwort darauf war "echt
Max Hölz".
Er verbarrikadierte sich in seinem
Zimmer 269 im Hotel Metropol und ließ sich nicht
bewegen, die Tür zu öffnen. Volle drei Tage brachte Hölz,
in seinem Zimmer verschanzt, zu und drohte jeden, der vor der Tür stehenblieb,
niederzuschießen.
Bevor er seine "Festung"
absperrte, ließ er einen Brief an Stalin abschicken, in dem er mitteilte, daß
er der GPU. nicht lebend in die Finger fallen,
sondern sich bis zum äußersten verteidigen würde. 60 Patronen stünden ihm zur
Verfügung, 59 davon seien für die agenten der GPU. bestimmt, die letzte für ihn selbst.
Erst am vierten Tag gelang es, Max
Hölz zum Öffnen der Tür zu bewegen und ihn allmählich
wieder etwas zu beruhigen. Doch sein Schicksal war nun endgültig entschieden,
sein Tod beschlossene Sache.
Vermutlich hatte auf Max Hölz auch die Tatsache stark eingewirkt, daß zu derselben
Zeit der Kommandierende General der fernöstlichen Armee, Marschall blücher, der seine Wohnräume einige Wochen lang ebenfalls
im Hotel Metropol, neben dem Zimmer von Max Hölz, hatte, und mit dem er öfters zusammenkam, unter
Zimmerarrest stand.
So vergingen einige Wochen. Max Hölz, der sich etwas beruhigt hatte, befand sich eines
Abends mit Freunden in den Restaurationsräumen des Metropol. Dort hatte er aus irgendeinem Anlaß eine
scharfe Auseinandersetzung mit einem österreichischen Journalisten. Es
kam zu Tätlichkeiten.
Dieser Vorgang wurde von der GPU. dazu benutzt, Max Hölz trotz
seines Widerstrebens aus Moskau fortzulocken. Man eröffnete ihm, daß der
österreichische Journalist Strafantrag gestellt habe. Auf Grund eines Abkommens
zwischen Österreich und der Sowjetunion müßte das Justizkommissariat diesem
Antrag stattgeben und eine Gerichtsverhandlung einleiten. Das sei für die
Parteileitung untragbar. Der einzige Ausweg sei, unverzüglich zu verreisen. Man
würde ihn für unauffindbar erklären. Nach sechs Monaten würde die Tat
verjährt sein, so daß er dann ungestört nach Moskau zurückkehren könne.
In seiner Hilflosigkeit ging Hölz schweren Herzens auf diese Vorschläge ein.
Am selben Tage noch fuhr er auf
ein ihm von der GPU. zugewiesenes Sowjetgut bei Nischni Nowgorod, wo er sich völlig still verhielt.
Wenige Tage später wurde einigen
deutschen Kommunisten von dem geschäftsführenden Präsidiumsmitglied bei der Kominternleitung Pjatnizki der
Befehl erteilt, als Delegierte der Komintern und der
deutschen Kommunistischen Partei unverzüglich nach Nischni
Nowgorod zu fahren, um dort an der Beisetzung von Max Hölz
offiziell teilzunehmen. Auf die bestürzte Frage, wieso Max Hölz
tot sei, wurde ihnen kurz erwidert, er sei beim Baden ertrunken.
Die deutschen Kommunisten reisten
nach Nischni Nowgorod. Bei ihrer ankunft
war Hölz bereits im Gwerkschaftshaus
aufgebahrt. Eine Abordnung des Infanterieregiments "Max Hölz" hielt am Sarge die Totenwache. Lorbeerbäume
und Blumen waren in großen Mengen so gruppiert, daß niemand an den Sarg
herantreten konnte. Trotzdem konnte man Verletzungen im Gesicht, Einbuchtungen
des Schädels und einen eigentümlichen, schmerzverzerrten Gesichtsausdruck des
Toten feststellen. Einem seiner Freunde war es sogar gelungen, von dem Toten
eine Aufnahme zu machen. Ich habe später dieses Bild, das man in Moskau in
hohen Parteikreisen heimlich herumreichte, selbst gesehen. Das Gesicht war
verzogen und entstellt und zeigte tiefe Kratzspuren. Der hintere Teil des
Kopfes war durch ein Tuch in sehr merkwürdiger Weise abgedeckt.
Am nächsten Tage wurde Max Hölz unter Erweisung aller militärischen Ehren in Nischni Nowgorod feierlich beigesetzt. Soldaten seines
Regiments trugen den Sarg. Die Regimentsfahne flatterte. Auf einem Kissen
prangten die beiden ihm von Stalin verliehenen Orden.
Wie sich das Drama seines Todes in
Wirklichkeit abspielte, ist bisher genauer nicht bekannt geworden.
Wenige Tage nach der Beisetzung
reisten insgeheim einige bekannte Moskauer Bolschewisten nach Nischni Nowgorod, um über die Umstände seines todes Untersuchungen anzustellen. Es gelang ihnen nur, zwei
Fischer ausfindig zu machen, die erzählten, daß sie an jenem Tage, an dem
Max Hölz ertrunken war, am späten Nachmittag in der
Mitte der Wolga, in unmittelbarer Nähe der großen Brückenpfeiler der
neuen Brücke, einen Kahn beobachtet hätten, in dem zwei Männer auf einen
dritten, der sich verzweifelt wehrte und mit einer fremdländisch klingenden
Stimme um Hilfe schrie, eingeschlagen hätten.
Diese Männer hätten dann den von
ihnen offenbar schwer Verletzten längere Zeit unter das Wasser gehalten, wobei
sie ihren Kahn an einem der Pfeiler festgemacht hätten. Sie hielten sich noch
einige Zeit dort auf und verschwanden dann stromabwärts in der inzwischen
einbrechenden Dunkelheit. Weder mit Versprechungen noch mit Drohungen ließen
sich aber die beiden Fischer, die ungewollt Augenzeugen dieses furchtbaren
Dramas geworden waren, dazu bewegen, ihre Aussagen vor Gericht zu wiederholen
oder schriftlich niederzulegen und zu unterschreiben.
Max Hölz
wurde, laut den offiziellen Zeitungsnachrichten, erst am dritten Tage nach
seinem Tode gefunden. Seine Leiche war zwischen den eisernen Streben eines der
mittleren Brückenpfeiler, etwa einen Meter tief unter der Wasseroberfläche, fest
eingeklemmt gewesen. Wer die örtlichen Verhältnisse kennt, weiß, daß es
ganz ausgeschlossen ist, daß eine Leiche bei der gewaltigen Strömung, die dort
herrscht, quer zum Stromverlauf, in die sehr enge Strebenverbindung ohne äußere
Gewalt hätte hineingeraten können. Es muß angenommen werden, daß der bereits
bewußtlose Hölz in die spalte eingezwängt worden war.
Außerdem war allgemein bekannt,
daß Hölz ein vorzüglicher Schwimmer war. Ich selbst
war während unseres gemeinsamen Erholungsaufenthaltes in Sotschi
im Sommer 1930 große Strecken mit ihm zusammen im
Schwarzen Meer geschwommen.
Seine Leiche wurde nicht nach
Moskau übergeführt. Dort hätte man sie, wie die aller anderen populär gemachten
Kommunisten, öffentlich ausstellen müssen, was in Anbetracht der deutlich
sichtbaren Verletzungen die sofort aufgetauchten Gerüchte über seinen Tod
bestätigt hätte. Außerdem hätte Hölz an der
Kremlmauer in einem offiziellen Staatsbegräbnis beigesetzt werden müssen. Und
das konnte man Stalin doch nicht zumuten.
Im übrigen war es in weiten
Kreisen nicht nur der Partei, sondern auch der Bevölkerung aufgefallen, daß der
Tod des überall bekannten Max Hölz nur in einer
kleinen Notiz der Tageszeitungen, ohne das sonst übliche Wortgepränge,
bekanntgegeben worden war.
Mich erschütterte dies Schicksal
tief. Gleichgültig, wie man über Max Hölz urteilen
mag - er war ein ehrlicher Kämpfer, ehrlich bemüht, die Folgen seiner
Verirrung wieder gutzumachen. Seine tiefe Enttäuschung am Bolschewismus,
dessen Dienst der Sinn seines Lebens gewesen war, bedeutete für ihn einen
furchtbaren Schlag. Seinen gräßlichen Tod hat er sicher nicht verdient.
Nächstes Kapitel in dem Buch von
Karl I. Albrecht: Klara Zetkin (die alte deutsche Kommunistin, als Gegnerin
Stalins und des Bolschewismus in Moskau gestorben)
Anarchismus - - - - Index
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