ETIKA

MUSIK

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23.2.2001

49M1

Bitte keine Chaosmusik

 

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An den kritischen Zeitgenossen / an den Rundfunksender:

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Ein wichtiges Mittel der geheimen Verführer zur Verblödung und Abstumpfung der Menschen ist die Rock- und ein Teil der Popmusik. Dem einzelnen soll keine Zeit gelassen werden, s e l b s t    z u    d e n k e n .

Deshalb von früh bis spät die hämmernden Rhythmen aus dem Radio. Weltweit dieses Tack-tack-tack: Der Mensch findet nicht mehr zu sich selbst, verfällt der Oberflächlichkeit, lebt nur noch dem Augenblick. Die Tiefe geht verloren, das Gemüt bleibt auf der Strecke.

Selbst die schönsten Melodien von früher, welche Generationen erbaut und für Höheres begeistert haben, werden von hemmungslosen Manipulierern in den Funkhäusern rhythmisch verfremdet.

Nun aber lassen wir uns diese dekadente Antimusik nicht länger schweigend vorsetzen — auch im Interesse der seelischen Gesundheit der Kinder von heute. Wir fordern die Verantwortlichen, nämlich die Intendanten, Programmdirektoren und Programmgestalter auf, zumindest in Nachrichten-, Magazin- und Kindersendungen sowie im Schulfunk keine zersetzende oder unanständige Musik wie beispielsweise

am........................................... um ...............Uhr in der Sendung................................................................................

................................................................................................mehr auszustrahlen.

Entweder positive Musik, d. h. anständige Unterhaltungsmusik, Volksmusik, Musik der Völker, christliche, E-Musik usw.— oder wir bedienen den Abschaltknopf, unsere Hauptwaffe!

Eine kleine Clique zeichnet für diese Antikultur verantwortlich, die bei der Jugend in aller Welt eine Massenpsychose ausgelöst hat. Jene Leute sollen wissen: Wenn sie das kulturelle Chaos weiter bewußt fördern und nicht davon ablassen, wird ihnen das, worum sie uns tagtäglich betrügen — nämlich Ruhe und Harmonie und Klangschönheit —, in alle Ewigkeit versagt bleiben. Denn sie entscheiden sich für eine Welt, die sich von Gott und seiner Ordnung losgelöst hat. Wie diese aussieht? C. S. Lewis hat sie beschrieben in der "Dienstanweisung für einen Unterteufel" (Herder-Bücherei Band 19, 1968, S. 96):

"Musik und Stille — wie hasse ich beides! Wie dankbar sollten wir dafür sein, daß . . . nicht ein Quadratzentimeter des Höllenraumes noch eine Minute der Höllenzeit diesen beiden abscheulichen Kräften ausgeliefert worden ist, sondern alles von Lärm erfüllt ist.
Lärm . . . Der hörbare Ausdruck alles... Unbarmherzigen ! Lärm, der uns allein schützt vor allen törichten Schwächeanfällen, vor zweifelnden Gewissensbissen, vor unmöglichen Wünschen!
Wir werden am Ende das ganze Weltall zu einem einzigen Lärm machen."

Daß den dunklen Elementen ihr Vorhaben nicht gelingt, "die Melodien und auch die Stille des Himmels" niederzuschreien (ebenda), dafür tragen wir alle, auch Sie, Herr oder Frau Intendant, Programmdirektor oder -gestalter, ein Stück Verantwortung.

 

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Zitate zum Thema "Rockmusik und wirkliche Musik"

Die Musik soll der Seele Flügel verleihen

"Man will lieber die innere Leere, das geistige Vakuum durch ständigen Lärm auffüllen." (Hermann Eichbichler, Dolomiten, Bozen, 17. 7. 1986)

"Die Musik ist Schauplatz der Unterscheidung des Christlichen geworden." (Msgr. Prof. Dr. Johannes Bökmann, Theologisches, Febr. 1987)

"So wie die Musica Sacra, die Kirchenmusik, Seele und Höhepunkt der christlichen Kultur war und ist, so sind Pop und Rock samt den Vorformen wesenhafter Ausdruck und dynamische Kraft einer Welt, die sich von Gott und seiner Schöpfung, der Natur, losgelöst hat." (F. B. in: Glaube und Kirche, Dez. 1985)

Eine bestimmte Rockmusik "ist eine Hilfe für den Teufel" (Kardinal John O´Connor, Erzbischof von New York, Dolomiten, 6. 3. 1990)

"Egoismus, entfesselter Sex, Rauschgift, Gewalt, Verbrechen wie Mord oder Selbstmord - was immer es an Negativem gibt, in einem Teil der Rockmusik wird es propagiert." ( Besprechung des Buches "Adoratori del diavolo e rock satanico" - zu deutsch Teufelsanbeter und satanischer Rock -von Prälat Corrado Balducci im Kath. Sonntagsblatt, Bozen, 7. 4. 1991)

Rückwärtsbotschaft in einem Song der Gruppe Led Zeppelin, das heißt ein kurzer Text wird verkehrt herum aufgenommen: "Hört . . ., wir sind dort gewesen . . . Ich werde singen, weil ich mit Satan lebe . . . diene mir. Es gibt kein Entrinnen." Dazu das Mitteilungsblatt des Kolpingwerks Südtirol (3/1990): Es ist den Zuhörern "nicht möglich, die Botschaft bewußt wahrzunehmen. Dennoch nimmt sie unser Unbewußtes auf."

"Der Jazz ist eine Kulturschande des Westens! Er ist ein Spiegelbild der Vermassung des kapitalistischen Maschinenmenschen, der durch magischen Arbeits- und Lebens-Rhythmus so schamanisiert und betäubt ist, daß er nicht mehr frei zu eignem Denken und Wollen fähig ist, sondern anfällig wird für alle unifizierten Slogans und gleichmacherischen Schlagworte einer genormten Welt, hinter der die heimliche Macht der . . Internationale der . . steht, letztlich aber die unheimliche Gewalt der Daemonen." (Egon von Petersdorff, Päpstlicher Geheimkämmerer, Daemonologie, II. Band, Christiana Verlag Stein am Rhein, 1982, S. 373)

 

Genug des Negativen. Befassen wir uns mit den schönen Seiten des Lebens:

Die Kunst hat "die erhabene Aufgabe", so Papst Pius XII. am 3. 9. 1950, "der Seele Flügel (zu) verleihen, anstatt sie durch die Sinne zu beschweren und am Boden festzuhalten".

"Die Seele soll sich hoch hinauf über die vergänglichen Kleinigkeiten des Alltags zum Unendlichen erheben, zum Wahren und Schönen, zum einzigen wahren Gut: zu Gott." (a. a. O. 357)

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