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ETIKA |
GESCHICHTE |
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50G50 |
Geschichte
ohne Lügen |
18.6.2009 |
Leopold von Ranke: Geschichte ist kein Kriminalgericht –
Historiker muß unparteiisch sein
Warum statt der Aussiedlung die „Endlösung“ kam – Hans Franks Reue
Geschichte
muß objektiv, der Wissenschaftler vorurteilsfrei sein. Doch heute verstellen
Klischees und Tabus den Blick auf die Wahrheit.
Leopold von Ranke
war einer derer, die den „vorbehaltlosen Willen zur Objektivität“ aufbrachten. (Hans-Joachim Schoeps in seiner Einleitung
zu dem Werk von Leopold von Ranke: Preußische Geschichte 1415-1871. Wilhelm
Goldmann Verlag, München, 2. Auflage, 1981, S. 8) Schoeps über Ranke: „…
die Geschichte ist kein Kriminalgericht,
hat er .. einmal geschrieben, und sie ist ebensowenig
eine pädagogische Anstalt. Nationen können nicht erzogen werden …, schrieb er
schon 1823 seinem Bruder“ (Heinrich, 28.12.1823, zit. auf S. 9). „Ranke hat zu
zeigen versucht, daß der Historiker den Willen aufbringen muß, die
geschichtlichen Tatbestände unabhängig vom eigenen ,Gernemöchten´ festzustellen, sie in ihrem inneren
Zusammenhang und aus ihren eigenen Bemühungen heraus zu verstehen. … Der
Historiker, schreibt er seinem Bruder Otto, ist dazu da, den Sinn jeder Epoche
an und für sich zu verstehen und verstehen zu lehren. Er muß nur eben den
Gegenstand selber und nichts weiter mit aller Unparteiischkeit im Auge haben.“
(aaO Schoeps 9)
Im zweiten Band der „Englischen Gesichte“ schrieb Ranke: „Ich wünschte mein
Selbst gleichsam auszulöschen, und nur die Dinge reden, die mächtigen Kräfte
erscheinen zu lassen, die im Streite liegen.“ (Sämtliche Werke, Band XV, S. 103, zit. von Schoeps auf S. 10) Auf
dem Buchumschlag heißt es: Leopold von Ranke ist der bedeutendste deutsche
Historiker des 19. Jahrhunderts; er ist der Begründer der modernen
Geschichtswissenschaft und ein Klassiker der Geschichtsschreibung.
Gegenüber
dem Anspruch und Vorbild Rankes werden sich wohl 90 Prozent der modernen Historiker als Pfuscher oder
als Propagandisten irgendeiner Ideologie einstufen müssen. Wichtig wäre es
aber, daß wenigstens die Schulbücher objektiv und vorurteilsfrei sind, denn schon die kleinste Lüge erweckt
Mißtrauen bei kritischen Geistern, und diese werden später die großen Lügen
entlarven.
Nach
jedem Krieg diktieren die Sieger den Wissenschaftlern, was sie schreiben
müssen. Ja selbst nach vielen demokratisch erfolgten Machtwechseln lassen die
Parteien die Schulbücher umschreiben,
so daß nur eine Seite zu Wort kommt. Das darf nicht sein.
Aus
diesem Dilemma kommen wir nur heraus, wenn die Historiker zur Objektivität
verpflichtet und alle Quellen offengelegt werden, wenn nichts vertuscht und niemand bestraft wird, wenn er kritische
Fragen stellt.
Nur
Diktaturen sperren Leute ins Gefängnis, die eine unerwünschte Meinung
vertreten. In einer wahren Demokratie herrscht absolute Meinungs- und Pressefreiheit.
Wer
die volle Wahrheit wissen will, gibt sich nicht damit zufrieden, was der eine
Autor vom anderen abgeschrieben hat
– mit allen von ihm selbst nicht nachprüfbaren Unwahrheiten und Verdrehungen,
die in der neunten und elften Wiederholung niemand mehr als solche erkennen
kann, auch der Gutwillige nicht. Nein, es braucht den ungehinderten Zugang zu
allen Quellen. Es darf in der Geschichtsschreibung keine Tabus mehr geben. Alles muß überprüfbar sein von
jedermann. Nur die reine Wahrheit ist es, die überzeugt. Das Internet bietet
eine große Chance.
·
Geschichte ohne Tabus!
·
Freien Zugang zu den Quellen!
·
Schluß mit Lügen und Parteienpropaganda!
·
Die Wahrheit über alles!
Allen
Fälschern, ob gutwillig oder
böswillig, rufen wir ins Gewissen: Eines Tages werden alle Lügen entlarvt
werden. Und wer die Wahrheit verschleiert oder verbietet, wird von Gott
gerichtet werden.
Gott
sei Dank, daß es auch heute noch Historiker und Schriftsteller gibt, denen man
vertrauen darf. So beherrscht das “radikal protestantische Element der
Gewissensprüfung“ das Werk des Quäkers Nicholson
Baker: Menschenrauch. Wie der Zweite Weltkrieg begann und die Zivilisation
endete. Rowohlt Verlag Reinbek, 2009. Jörg Plath rezensierte das Buch für die
Stuttgarter Zeitung (Nr. 89, 2009, Titel: Roosevelt, Churchill und Hitler: alle
sind schuldig) und schreibt Dinge, die man in kaum einem Geschichtsbuch findet.
Hier nur drei Beispiele:
„Was
Großbritannien gegen die Aufständischen in den Kolonien erprobt – das Bombardement der Zivilbevölkerung und
den Einsatz von Giftgas -, wird später gegen Deutschland und Japan angewandt
oder vorbereitet.“
„Weil
die USA und Großbritannien die Aufnahme von jüdischen Flüchtlingen ablehnen,
wird dann, so Nicholson Baker, aus den nationalsozialistischen Aussiedlungsplänen für Juden die
sogenannte Endlösung.“
„Die
Helden des Buches sind britische und nordamerikanische Pazifisten, die die
Einberufung verweigern und für den Frieden demonstrieren. Auch Mahatma Gandhi
kommt zu Wort. Sie alle stemmen sich gegen die alttestamentliche Logik der
Vergeltung. Niemandem helfe es, Gleiches mit Gleichem zu vergelten, vielmehr
beschädige es die eigene Gesellschaft und die Zivilisation. … Unübersehbar
resümiert Baker .. die desaströsen Erfahrungen der USA
im Irak und in Afghanistan: der Krieg
löst keine Probleme, er ist das Ende der Zivilisation.“
Ist
es nicht auffallend, daß so gewaltige Ereignisse wie das folgende von den
Schulbüchern und offiziellen Historikern totgeschwiegen werden?
Churchills
Außenminister Sir Anthony Eden hat 1944 den Austausch von 30 000 Juden in deutschen Konzentrationslagern gegen
deutsche Internierte in Lateinamerika verhindert.
Dies hatte der deutsche Außenminister Ribbentrop vorgeschlagen. (Reinhart Häcker in der Stuttgarter Zeitung
vom 23.7.1991 nach der Freigabe entsprechender Akten des Außenministeriums in
London)
Seltsam
mutet an, daß die Akten des (laut
Gerichtsmediziner Professor Wolfgang Spann in Spandau erwürgten)
Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß („Dolomiten“ vom 2.3.1989) in London und
Washington bis zum Jahr 2017 gesperrt sind.
Und
bei dessen Sohn Wolf Rüdiger Heß lesen wir von „der systematischen und strikten
Isolierung Rudolf Heß´ von jeder Möglichkeit, sich zu äußern“ (Mein Vater Rudolf Heß – Englandflug und
Gefangenschaft. Langen Müller Verlag München, 1985, S. 323). Was soll der
Sinn des Ganzen sein? Die Sieger haben etwas zu verbergen. ETIKA vermutet: die
Mitwirkung führender Nationalsozialisten und anderer Kräfte an dem Komplott zur
Vernichtung Deutschlands und der besonders in Deutschland gepflegten Werte,
Ideale und Tugenden wie Ehre, Treue, Pflichtbewußtsein, Gewissenhaftigkeit und
so weiter.
Oder
wer kennt den sensationellen Bericht des polnischen
Botschafters in Washington, des Grafen Jerzi Potocki, an den Warschauer Außenminister
vom 12.1.1939 (Nr. 3/SZ-tjn-3. Geheim!)? (Erst
teilweise abgeschrieben, dann wieder gestrichen aus Angst vor den Meinungsdiktatoren.
Wer die Gelegenheit hat, kann sich ja das Buch von Alfred Seidl beschaffen: Der
verweigerte Friede – Deutschlands Parlamentär Rudolf Hess muß schweigen, Universitas Verlag München, 1985, wo er zwei Berichte des
polnischen Botschafters auf den Seiten 203-221 nachlesen kann.)
Wir
vermuten, daß gewisse Historiker diese auch als Faksimile abgedruckten Berichte
gar nicht kennen, sonst würden sie nicht einen solchen Unsinn verbreiten.
Die
baden-württembergische „Deutsche Gemeinschaft“ veröffentlichte 1950
beweiskräftige Dokumente, daß das amerikanische
Bankhaus Warburg die entscheidenden Wahlen Adolf Hitlers von 1930 bis 1933
finanziert hatte. (DG, München 37/70, Wer
finanzierte Hitler? Was vor dem Nürnberger Tribunal nicht gesagt werden durfte)
Eines
Tages werden die Toten reden, und
vergilbte, teilweise verbotene Dokumente werden von Engeln herbeigetragen und
vor aller Welt verlesen werden. Und die Wahrheit wird klar zutage treten.
„Ohne
die Vision Gottes ist die Geschichte nicht mehr auszuhalten.“ (Arnold Toynbee, zitiert im Evangelischen
Gesangbuch, Stuttgart, 1996, S. 532)
Wir
dienen allein der Wahrheit, sonst niemand. Und deshalb veröffentlichen wir
abschließend die Stellungnahme des Generalgouverneurs von Polen vor den
alliierten Richtern in Nürnberg 1946. Hans
Frank war in Oberbayern „bei einem Selbstmordversuch ergriffen und für
einen anderen Tod bewahrt“ worden. (NWZ 24.11.1970) Über Franks Ende berichtete
dpa-Korrespondent Rudolf Grimm: „Hans Frank, der sich während der Haftzeit zu
seiner Schuld bekannte, Reue gezeigt und mit seinem Leben abgeschlossen hatte,
betrat mit lächelndem Gesicht die Halle (die
Turnhalle des Nürnberger Kriegsverbrechergefängnisses) und sagte: „Ich
bitte den Herrn, mich gnädig aufzunehmen.“ („Dolomiten“, 16.10.1986) Vor dem
Gericht der Sieger hatte Hans Frank zuvor erklärt (zitiert nach dem Konstanzer Großdruckkalender vom 19.6.1987):
„Wir
haben am Anfang unseres Weges nicht geahnt, daß die Abwendung von Gott solche
verderblichen, tödlichen Folgen haben könnte und wir zwangsläufig immer tiefer
in Schuld verstrickt werden könnten. Deshalb sind wir in der Abwendung von Gott
zuschanden geworden und mußten untergehen. Es waren nicht unglückliche Umstände
allein, wodurch wir den Krieg verloren haben: Gott vor allem hat das Urteil
über Hitler gesprochen und vollzogen, über ihn und das System, dem wir in
gottferner Geisteshaltung dienten. Denn Hitlers
Weg war der vermessene Weg ohne Gott, der Weg der Abwendung von Christus
und in allem letzten Endes der Weg der politischen Torheit, der Weg des
Verderbens (oder der Verderbnis) und
des Todes.“
Hans
Frank wußte, was er sagte. Es wird angenommen, daß er ebenso wie Jörg Lanz von Liebenfels (seine
Herkunft ist auf einer christlichen Tonkassette ersichtlich, erhältlich beim
Verlag Anton A. Schmid), Adolf Hitler, Rudolf Hess, Hermann Göring,
Heinrich Himmler, Alfred Rosenberg, Julius Streicher, Prof. Dr. Karl Haushofer,
Prof. Dr. Gottfried Feder, Dietrich Eckart, Hitlers Beichtvater Prof. Dr.
Bernhard Stempfle und Hitlers Leibarzt Dr. Theo Morell sowie der
Reichstagsabgeordnete Otto Engelbrecht zumindest eine Zeitlang engster Eingeweihter des esoterischen Thule-Ordens war (Horst
Knaut: Das Testament des Bösen, Seewald Verlag
Stuttgart, 1979, S. 226, auf dieser Seite noch mehr Interessantes). Dr. Morell beeinflusste Hitler mit
mystisch-chiliastischen Vorstellungen und machte ihn mit Medikamenten süchtig;
den CIC´s erklärte er, er habe Hitler bewusst vergiftet. Die Alliierten haben eine
Veröffentlichung seiner Aussagen verboten. Genaueres
bei Dr. H. D. Roehrs sowie Juan Maler: Gegen Gott und
die Natur, Buenos Aires, 1971, 523ff. Und wer weiß schon, daß sich die
Türen für Meisterspion Sorge dank einem Empfehlungsschreiben Haushofers
öffneten? (Maler 523) „Der okkulte Hintergrund des
Nationalsozialismus“ wird auch in der Zeitschrift „Mensch und Maß“ vom
9.10.1971 beleuchtet. Welcher Historiker kennt schon solche Quellen? Eine
endlose Geschichte, dieser 2. Weltkrieg, der Nationalsozialismus und die
Verschwörung gegen Deutschland und das Christentum.
Kurzum:
Bitte alle Quellen aufdecken! Und es wäre auch für viele Politiker der Zeit
danach gut, wenn sie ähnliche Worte fänden wie Hans Frank. Wir beziehen uns
nicht nur auf Deutschland. Wenn sie rechtzeitig umkehrten, könnten sie noch
ihre Seelen retten.