ETIKA

Nationale Unabhängigkeit

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26.9.2002

51N3

Jedem Volk seine Freiheit

 

Verfeindete Völker werden nie friedlich zusammenleben können, weder die Hutu und Tutsi in Ruanda und Burundi noch die Serben und Albaner im Kosovo noch die Tibeter und Chinesen noch die Kurden und Türken noch viele andere Völkerschaften, die künstlich zusammengezwängt werden in einen Schmelztiegel.

Wenn schon in Spanien die von Madrid so lange gehätschelten Katalanen aufbegehren, wie sollen dann erst Volksgruppen in Krisenregionen, die einmal die Waffen gegeneinander erhoben haben, friedlich miteinander auskommen?

Meistens schwelen Unverständnis, Abneigung, Neid und Rachsucht in den Herzen, und die Spannungen können früher oder später zu Unruhen, Verfolgung, Massakern führen.

Die multikulturelle Gesellschaft führt zur Zerrissenheit, Heimatlosigkeit, zu Angst und Fremdenhaß.

Ein kluger Mann in einem von zwei Volksgruppen besiedelten Gebiet nannte als Losung für das friedliche Zusammenleben:

"Je klarer wir trennen, desto besser verstehen wir uns." (Anton Zelger)

Das ist es, die gegenseitige Achtung voreinander. Lassen wir jedem Volk seine Eigenart, seine Identität. Versuchen wir nicht, dem Herrgott ins Handwerk zu pfuschen, indem wir einen kultur- und geschichtslosen Mischmasch schaffen, ein Konglomerat anonymer, unglücklicher Massenmenschen.

Bleiben wir bei der gottgewollten Ordnung in Völker und Familien.

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