|
ETIKA |
Gerechtigkeit vor Frieden |
www.etika.com |
|
51VR2 |
Das göttliche und ethische Völkerrecht |
|
A
B
1 . Gott
hat die Welt nach Völkern geordnet.
2 . Alle
Völker sind gleichberechtigt; keines darf unterdrückt oder diskriminiert
werden.
3 . Das göttliche
und ethische Völkerrecht sieht für jedes Volk Selbstbestimmung, Freiheit und
Unabhängigkeit vor und für jede ethnische Minderheit zumindest die totale
Autonomie und Selbstbestimmung.
4 .
Imperialisten und Chauvinisten haben in einer gerechten Welt keinen Platz.
5 . Wer
das Unrecht duldet oder zum Unrecht schweigt, macht sich mitschuldig.
6 . Erst
muß die Wahrheit anerkannt und die Vergangenheit aufgearbeitet werden, bevor
die Zukunft gebaut werden kann.
7 . Ohne Wahrheit
und Gerechtigkeit kein Friede
·
in Südtirol ebenso wie in
Palästina und im Baskenland und auf den Molukken.
8 . Kein
Volk, auch nicht die UNO und die EU, hat das Recht, ein anderes Land zu
besetzen.
9 . Ein
Soldat in einem anderen Land ist immer im Unrecht:
·
Die Amerikaner haben in
Afghanistan und im Irak, auf Diego Garcia und in Guantánamo nichts zu suchen,
·
die Russen nichts in
Tschetschenien,
·
die Türken und Araber nichts
in Kurdistan,
·
die Araber nichts im Südsudan
und in Darfur,
·
die Briten nichts auf den
Falkland-Inseln, Pitcairn und den Jungferninseln,
·
die Franzosen nichts in
Guyana, Réunion und Polynesien,
·
die Chinesen nichts in Tibet
und bei den Uiguren;
·
die Indianer haben das Recht
auf Wiedergeburt im eigenen Land; Reservate sind keine Dauerlösung.
10 . Die
von den Kolonialmächten gezogenen künstlichen Grenzen sind zu revidieren, wenn
die betroffenen Völker (z. B. Massai, Hutu) es wollen.
11 .
Freiwillige Zusammenschlüsse von Völkern sind möglich, aber erst nach einer
Volksabstimmung.
12 . Wenn
Demokratie nicht Herrschaft des Volkes bedeutet, ist es keine Demokratie.
13 . Wer
nicht die ethischen Prinzipien verteidigt, verliert seine Freiheit und wird
Opfer der Weltdiktatur.
14 . Kein
Reich, das Gottes Gebote missachtet, wird Bestand haben; das gilt auch für
internationale Organisationen.
15 . Ohne
den Frieden mit Gott gibt es keinen Frieden unter den Menschen.
Südtirol,
am 40. Todestag des Freiheitskämpfers Sepp Kerschbaumer
Unabhängige für Gerechtigkeit - Independistas pro Justicia
(IJ)