ETIKA

Gerechtigkeit vor Frieden

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8.12.2004

51VR2

Das göttliche und ethische Völkerrecht

 

A

ETIKA-Überlebensprogramm 5A

B

1 . Gott hat die Welt nach Völkern geordnet.

2 . Alle Völker sind gleichberechtigt; keines darf unterdrückt oder diskriminiert werden.

3 . Das göttliche und ethische Völkerrecht sieht für jedes Volk Selbstbestimmung, Freiheit und Unabhängigkeit vor und für jede ethnische Minderheit zumindest die totale Autonomie und Selbstbestimmung.

4 . Imperialisten und Chauvinisten haben in einer gerechten Welt keinen Platz.

5 . Wer das Unrecht duldet oder zum Unrecht schweigt, macht sich mitschuldig.

6 . Erst muß die Wahrheit anerkannt und die Vergangenheit aufgearbeitet werden, bevor die Zukunft gebaut werden kann.

7 . Ohne Wahrheit und Gerechtigkeit kein Friede

·        in Südtirol ebenso wie in Palästina und im Baskenland und auf den Molukken.

8 . Kein Volk, auch nicht die UNO und die EU, hat das Recht, ein anderes Land zu besetzen.

9 . Ein Soldat in einem anderen Land ist immer im Unrecht:

·        Die Amerikaner haben in Afghanistan und im Irak, auf Diego Garcia und in Guantánamo nichts zu suchen,

·        die Russen nichts in Tschetschenien,

·        die Türken und Araber nichts in Kurdistan,

·        die Araber nichts im Südsudan und in Darfur,

·        die Briten nichts auf den Falkland-Inseln, Pitcairn und den Jungferninseln,

·        die Franzosen nichts in Guyana, Réunion und Polynesien,

·        die Chinesen nichts in Tibet und bei den Uiguren;

·        die Indianer haben das Recht auf Wiedergeburt im eigenen Land; Reservate sind keine Dauerlösung.

10 . Die von den Kolonialmächten gezogenen künstlichen Grenzen sind zu revidieren, wenn die betroffenen Völker (z. B. Massai, Hutu) es wollen.

11 . Freiwillige Zusammenschlüsse von Völkern sind möglich, aber erst nach einer Volksabstimmung.

12 . Wenn Demokratie nicht Herrschaft des Volkes bedeutet, ist es keine Demokratie.

13 . Wer nicht die ethischen Prinzipien verteidigt, verliert seine Freiheit und wird Opfer der Weltdiktatur.

14 . Kein Reich, das Gottes Gebote missachtet, wird Bestand haben; das gilt auch für internationale Organisationen.

15 . Ohne den Frieden mit Gott gibt es keinen Frieden unter den Menschen.

 

Südtirol, am 40. Todestag des Freiheitskämpfers Sepp Kerschbaumer

 

Unabhängige für Gerechtigkeit - Independistas pro Justicia (IJ)

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