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ETIKA |
Opfer der Weltkriege |
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Der deutsche Holocaust |
12.6.2009 |
Die Stadt
Eislingen/Fils gedenkt der Kriegsopfer aus dem Stadtteil Krummwälden:
1914
– 1918
Es
folgen 11 Namen.
1939-1945
Es
folgen 24 Namen.
Wie Gold im Ofen hat er sie erprobt
Und wie ein Brandopfer angenommen.
(Inschrift
einer Tafel an der 1275 erstmals erwähnten, seit 1592 ökumenisch genutzten
Jakobskirche in dem kleinen Dorf Krummwälden)
Der
erste Weltkrieg kostete etwa zehn
Millionen Menschen das Leben. (Cannstatter Zeitung, 12.5.1956)
„… der weltweit rund elf Millionen Menschen das Leben kostete und
schätzungsweise 20 Millionen als Kriegsversehrte nach Hause kommen ließ“.
Todesopfer laut APA-Infografik: Deutsches Reich 1,8 Millionen,
Österreich-Ungarn 1,2 Millionen. (Dolomiten 30.7.2004)
Der
Zweite Weltkrieg kostete weltweit
über 50 Millionen Menschen das Leben – allein in der Sowjetunion bis zu 25
Millionen. (Dolomiten 6.5.1995 APA/dpa)
Von
1940 an waren auf allen Seiten die moralischen Bedenken gegen einen Krieg, der
sich auch gegen die Bevölkerung richtete, geschwunden. (Dolomiten 21.1.1995
dpa)
Genaue
und zuverlässige Zahlen gibt es nicht. Darin sind sich die Historiker
weitgehend einig. Deutschland: Gesamtverluste etwa sechs Millionen Tote
(Spannweite der Angaben zwischen drei und neun Millionen). Davon Wehrmacht:
etwa vier Millionen Tote und Vermißte (Werte zwischen 2,85 und 7,0 Millionen),
davon mindestens 1,2 Millionen Tote unter mehr als elf Millionen deutschen
Gefangenen. Davon Zivilbevölkerung 1,5 bis 3,0 Millionen Vertreibungstote; bis
zu 0,5 Millionen in Deutschland ermordete NS-Verfolgte – darunter 160.000 bis
200.000 deutsche Juden und bis zu 200.000 Roma und Sinti; 0,3 bis 0,5 Millionen
Luftkriegstote. Vertriebene: über 11 Millionen (von ehemals rund 17 Millionen
in der Vertreibungsgebieten). Zur
Erläuterung: Polen … mit 2,3 bis 2,9 Millionen Juden fast die gesamte
jüdische Bevölkerung … (Dolomiten 29.4.1995 dpa)
Cannstatter
Zeitung, 12.5.1956: Die Bilanz des Grauens: Was der zweite Weltkrieg an Blut und Gut kostete. Die Schweizer Zentrale des
Roten Kreuzes stellt fest: 57 Millionen Menschen getötet. Die Verluste der
kämpfenden Truppen: 27 149 000. Die deutsche Wehrmacht verlor 3 420 000
Angehörige, darunter 170 000 Österreicher. Verluste der deutschen
Zivilbevölkerung durch Luftkrieg und Umsiedlung: 2 050 000. Verluste der
Volksdeutschen als Folge der Austreibung: 1 000 000.
Anzahl der in KZ und Gefängnissen umgekommener Opfer rassischer und politischer
Verfolgung: … (nein, Gott bewahre, diese
Zahl können wir nicht veröffentlichen, sonst kommen wir ins Gefängnis).
Die
Verluste des deutschen Volkes während und nach dem 2. Weltkrieg: Es starben insgesamt
über 11 Millionen Deutsche, davon 7 Millionen nach der Beendigung des Krieges.
Im einzelnen: 3 250 000 deutsche Soldaten. 1 000 000
Frauen, Kinder und Greise als Opfer des völkerrechtswidrigen Bombenterrors. 3
242 000 Soldaten in alliierter Gefangenschaft.
3 000 000 Frauen, Kinder und Greise bei der
Vertreibung aus der Heimat nach 1945. 500 000 Ermordete beim Einmarsch der
Sowjets in Ost- und Mitteldeutschland. 60 000 Ermordete beim Einmarsch in
Österreich. 120 000 Deutsche sind in sowjetischen KZ-Lagern zu Tode gekommen.
(Unabhängige Nachrichten, Oberhausen, 11/99)
Die
Opfer des Zweiten Weltkrieges. Deutsches Reich: 9,4 Millionen gesamt (372.000);
5,5 Millionen Soldaten (rund 250 000); 3,9 Millionen zivile Opfer und
Holocaustopfer (125.000; in Klammer die Zahlen für Österreich).
(Dolomiten-Infografik vom 16.4.2005. Quelle: APA/Heeresgeschichtl.
Museum/dtv-Atlas/Harenberg)
Das
Schicksal von 1,4 Millionen Wehrmachtssoldaten ist immer noch ungeklärt. Darauf
wies ein Sprecher des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge hin. Zahllose
Soldaten seien für immer in der Kriegsgefangenschaft verschwunden. (Dolomiten
12.2.2002)
Zur
Meditation ein Satz von Reichspropagandaminister Goebbels wenige Wochen vor der Kapitulation: „Das deutsche Volk hat
das Schicksal verdient, das es jetzt erwartet.“ (Dolomiten 4.3.1995 dpa) Welche
teuflische Verachtung, nach aufopferungsvollem Kampf! Andrerseits hielt Goebbels
eine Geburtstagsrede, die am 20. April 1945 im Bozner Tagblatt abgedruckt war
und in der es hieß: „… stehe jetzt neben ihm (dem Führer), da das Schicksal ihn
und sein Volk auf die letzte schwerste Probe stellt, um beiden dann, dessen bin
ich gewiß, den Lorbeer zu reichen“. Das
paßt mit dem vorigen Zitat nicht zusammen.
Jedenfalls
beharren wir auf unserer These, dass führende Nationalsozialisten gemeinsame
Sache mit den Feinden Deutschlands und des Christentums gemacht haben. Beim Jüngsten Gericht wird die Verschwörung
aufgedeckt werden.