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Volk

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Nacht über Deutschland

9.10.2010

Zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung erklärte der frühere CDU-Ministerpräsident Niedersachsens und jetzige Bundespräsident Christian Wulff beim Festakt am Tag der deutschen Einheit, 3.10.2010, in Bremen:

,Wir sind ein Volk!´ Dieser Ruf der Einheit muss heute eine Einladung sein an alle, die hier leben. …. Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland. … Wir Europäer haben aus der Geschichte gelernt!“

Die verantwortlichen Redakteure der Ulmer Südwestpresse argwöhnten vermutlich, es käme zu einem Volksaufstand, und schwiegen Wulfss zentrale Aussage einfach tot. Oder lag es an ihrer Presseagentur? Ein alter Hase im Zeitungsgeschäft sagt ihnen jedenfalls, dass sie das Dümmste getan haben, was sie machen konnten. Denn ein solcher Verlust an Glaubwürdigkeit – indem die Wahrheit verheimlicht wurde - lässt sich beim denkenden Leser kaum wiedergutmachen. Er wird misstrauisch bleiben sein Leben lang.

Ganz anders die Süddeutsche Zeitung und „Bild“. Sie scheuten sich nicht, mit der Schlagzeile zu erscheinen: „Der Islam gehört zu Deutschland“. „Bild“ startete wieder wie im Fall Sarrazin eine öffentliche Diskussion, denn es ist dazu ausersehen, das Murren im Volk aufzufangen als Blitzableiter. Etwa so: „Bürger beschweren sich bei Christian Wulff: Warum hofieren Sie den Islam so, Herr Präsident?“ (6.10.2010)

Wenn der Bundespräsident behauptet, der Islam gehöre zu Deutschland, dann wäre es nur konsequent, wenn er für sich und seine Frau die Scharia anwendet, das islamische Recht, mit Steinigung der Ehebrecher und dergleichen. Aber uns Christen verschone er damit. Wir ziehen das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland vor.

Wenn Wulff als Bundespräsident das Recht auf Meinungsfreiheit für sich in Anspruch nimmt, sollten wir Bürger das auch tun dürfen. Wulff soll sich doch selbst von den Moslems nach der Scharia richten lassen, wenn er das unbedingt will. Er soll ihnen klipp und klar sagen, ob er die Bombardierung der Taliban in Afghanistan begrüßt oder ablehnt. Dann wird er sehen, wohin ihn sein Spruch führt. Wir Christen sagen es nochmals deutlich: Wir halten die Bombardierung der Taliban und der Zivilbevölkerung in Afghanistan durch die Bundeswehr und ihre Alliierten in einem fremden Land, welches das Recht auf Selbstbestimmung hat, für grundgesetzwidrig und ein Kriegsverbrechen.

Anders herum gedacht: Wenn der Islam zu Deutschland gehört, gehört dann auch das Christentum zu Saudi-Arabien? Würde nicht vielleicht irgendeine arabische Zeitung mit der Schlagzeile erscheinen: „Nacht über Saudi-Arabien“?

Das alles ist kein Zufall. Auch dieses multikulturelle Manöver ist von langer Hand geplant: die Einsetzung von Wulff, seine Rede, die öffentliche Diskussion, die mit Sarrazins These „Deutschland schafft sich ab“ begonnen hatte. Die Islamisten brauchen sich nicht zu freuen, denn sie haben täglich das Beispiel Afghanistan vor Augen. Die Wegbereiter des Weltstaates wollen nicht nur das Christentum, sondern auch den Islam in ihr multireligiöses Fahrwasser bringen, total verwässern, bis dann der Antichrist aufsteht und die Weltreligion ausruft – und sich zum Gott.

Wer durchblickt, weiß, daß die Religionen nur gegeneinander ausgespielt werden. Die Feindbilder nützen in erster Linie den Drahtziehern hinter den Kulissen, die das Christentum mit dem Islam und beide mit der Toleranzreligion kaputt machen wollen.

Wir stellen klar: Je klarer wir trennen, desto besser verstehen wir uns. Weder gehört der Islam zu Deutschland und zum christlichen Abendland noch sind die Islamisten eine Gefahr für Deutschland. Die wahren Feinde sowohl der Christen als auch der Moslems und Hindus sind andere Mächte, die heimtückischen Feinde aller Völker, jene, die aus der Finsternis gespeist werden, nämlich der Antichrist sowie seine Vorläufer und seine Spießgesellen. Dazu gehören auch all jene, welche die Bevölkerung tagtäglich via TV mit einer Flut von Mist und Gift überschütten, wie Anfang Oktober 2010 Kolontar und Devecser in Ungarn von einer Welle aus ätzendem Giftschlamm überschwemmt worden sind.

Dass Kräfte aus der Unterwelt wirken, erkennen wir daran, dass am gleichen Tag der deutschen Einheit in einer evangelischen Kirche Gott Vater zur Frau erklärt wurde. Die Mächte der Finsternis sind geniale Strategen, wie auch die Leser des Romans „Jedem nach seinen Taten“ wissen. Aber die Engel Gottes werden sie am Ende besiegen, und manche von uns dürfen ein bisschen dabei helfen, zumindest durch die Aufdeckung der Wahrheit.

Nachtrag: Einem Leserbrief von Norbert K. aus Berlin zufolge, veröffentlicht in der Süddeutschen Zeitung vom 9.10.2010, S. 42, hat schon vor vier Jahren Innenminister Schäuble (ebenfalls CDU) zum Auftakt einer Islam-Konferenz gesagt: „Der Islam ist Teil unseres Landes.“ Höchste Zeit, dass die CDU das C ablegt.

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