ETIKA

Das Flüchtlingsproblem

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Ärmste Vergessene – Hilfe für Unwürdige

4.8.2016

Marginalisées parce que violées, la difficile réinsertion des ex-esclaves de l’EI (L´Orient Le Jour, 8/2016)

Warum nehmen die EU, Frau Merkel, der Papst und die Bischöfe nicht diese armen Mädchen und Frauen auf, die von IS-Verbrechern vergewaltigt wurden, sondern ihre Peiniger, die nach Europa eingereist sind?

Letzteren werden dem Vernehmen nach hierzulande 800 Euro monatlich gezahlt plus Wohnungs- und Unterhaltskosten. Ihre Opfer im fernen Kurdistan, Irak und Syrien werden vergessen. Ebenso wie die hundert Millionen verfolgten Christen in aller Welt. Ebenso wie die hungernden Äthiopier. Schande! Von diesen Millionen und Abermillionen redet Niemand. Bei den Europäern mit ihrem begrenzten Horizont, ihrem so verhängnisvollen Eurozentrismus dreht sich Alles um die Tausende Flüchtlinge, die schon hier sind.

Schande über Alle, die verfolgte Christen nicht aufnehmen , aber ihre Unterdrücker. Schande über Jene, welche die Diskriminierung von Christen durch Andersgläubige in den Unterkünften von Asylbewerbern in Deutschland hinnehmen, ohne die Christen zu schützen. Schande über Jene, welche den Hungernden in Afrika und Asien nichts geben, aber Jene, die illegal in die reichen Länder eingereist sind, mit teils unverdienten Wohltaten überhäufen.

Den dümmsten Satz haben die Grünen gesagt: „Jeder, der kommt, hat die gleichen Rechte“ in bezug auf Sozialgelder, Gesundheitsversorgung und so weiter.

Die Ärmsten der Armen, die Ausgebeuteten können ja gar nicht kommen, weil sie kein Geld haben. Und wenn sie eins hatten, so haben es ihnen Verbrecher abgenommen, die damit ihre eigene Überfahrt zum Futtertopf Europa finanziert haben. Niemand weiß, wie viele Mörder und Massenmörder zum Beispiel aus den afrikanischen Bürgerkriegsgebieten auf Kosten ihrer niedergemetzelten Opfer jetzt bei uns ein feudales Leben führen.

Guami, Wache der Barmherzigkeit, 4.8.2016

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