ETIKA

Bücher

http://www.etika.com
15.2.2013

58L1 ++++

Pflichtlektüre

 

-

ETIKA 58L2 +++

Sehr gut - sehr wichtig

http://www.etika.com
11.3.1998
 

-

ETIKA 58L3 ++

Sehr gut

http://www.etika.com
28.12.1998
 

P. N. Krasnow: Vom Zarenadler zur Roten Fahne

Der gewaltigste Roman der russischen Revolution, in 17 Weltsprachen verbreitet, ein Werk, das die Sinne aufwühlt, die Herzen bluten macht und die Seele erschüttert. Kein besserer Kronzeuge als Krasnow konnte dieses Buch schreiben, er, der einst als Mitglied der Hofgesellschaft zum engsten Vertrautenkreis des Zaren gehörte, General und dann antibolschewistischer Heerführer der Donkosaken war. Es ersteht vor uns ein ergreifendes Bild des hohlen und morschen Rußlands der Vorkriegszeit in seinem wilden Sinnentaumel auf feurigem Vulkan; der Weltkrieg mit dem unheimlichen Wirken Rasputins, und dann die Hölle, der Bolschewismus, Mord und Blut, Gemeinheit, und wieder Mord und Blut -ein Hexensabbat, ein schauerlicher Totentanz in den Blutkellern der Tscheka. So wurde dieser blendend geschriebene Roman das erschütterndste und eindringlichste dokument vom Zusammenbruch des großen russischen Zarenreichs und der furchtbaren bolschewistischen Revolution.
antiquarisch, Leipzig und Berlin, über 700 Seiten

Igrinjow, Juri: Russen über den Krieg und die Deutschen
Verlag Werner Symanek,Postfach 1826, D-55388 Bingen. 106 Seiten.

ETIKA 58L4 +

Gut

http://www.etika.com
28.12.1998
 

Irving, Washington: Erzählungen von der Alhambra; Cuentos

ETIKA 58L5 0

Neutral - Keine Bewertung

http://www.etika.com
10.11.1998

Kofler, Josef A.: Die falsche Rolle mit Deutschland

10. verbesserte Auflage 1997, 104 Seiten, Nachdruck erlaubt. Rezensionsexemplar
Verlag J. Kofler, Hauptstr.4, Leitershofen, D-86391 Stadtbergen

Wir wollen dieses Buch jetzt noch nicht bewerten, nur soviel: Der Verfasser zählt viele Ungerechtigkeiten auf, die Deutschland angetan wurden. Vieles davon wird bekanntlich totgeschwiegen. Es sieht so aus, als ob erst Gott die Verbrechen auch der Sieger der Weltkriege richten wird. Leider reiht sich auch dieses Buch in die lange Liste derer ein, die nur die Rechte des eigenen Volkes unterstreichen, aber nicht auch die eigenen Fehler eingestehen. Der Christ aber muß zuerst die eigenen Sünden empfinden, bereuen und Wiedergutmachung leisten, bevor er daran gehen kann, die Fehler des Nächsten anzuprangern. Wo stehen in diesen Büchern, die "Gerechtigkeit" fordern, zum Beispiel die Namen Edith Stein (christliche Heilige, in ein KZ verschickt, nur weil sie als Jüdin geboren wurde) oder Maximilian Kolbe? Wo bleibt das Bedauern oder Entsetzen über den Tod unzähliger unschuldiger Menschen jüdischen Glaubens oder jüdischer Rasse?

Als Vorbild für alle einseitigen Historiker von rechts und links sollte der Russe Juri Igrinjow gelten, der aufgezeigt hat, daß es auf beiden Seiten der Front gute wie schlechte Menschen gegeben hat, und daß viele Soldaten nicht nur heldenhaft für irgendeine Idee gekämpft, sondern auch leidenden Gegnern Gutes getan haben (Juri Igrinjow: Russen über den Krieg und die Deutschen, 1994, 106 Seiten, Verlag Werner Symanek, Postfach 1826, D-55388 Bingen).

Meist werden die Menschen von ihrer Führung oder nebulösen Dunkelmännern im Hintergrund mißbraucht, aufgehetzt, glauben, für eine gute Sache zu kämpfen, fügen anderen im guten Glauben Leiden zu und müssen selbst leiden. Wegen der Machtgier oder Idiotien einiger Mächtiger mußten Millionen Menschen, Familien, Kinder, Frauen und Männer bitterstes Leid ertragen oder gar zugrundegehen.

Wenn man zudem sieht, wie sich das "deutsche Volk" in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat, kann man schwerlich dem Argument folgen, es habe noch irgendeinen Anspruch auf das Erbe seiner Väter im Osten. Ist die breite Masse der heutigen Bundesdeutschen doch großteils dem Materialismus verfallen, amerikanisiert-kulturlos, fernseh- und alkoholsüchtig, duldet die Pornographie im Fernsehen und überall, unternimmt nur dann etwas gegen die Plage der Kinderschänder, wenn gerade im eigenen Dorf ein Kindesmord passiert. Wie wenige verteidigen doch Anstand und Moral, dienen Gott, unserem Herrn! Er hätte ihnen Recht verschafft, aber so nicht mehr.

Einige Kapitelüberschriften: Absichtliche Lügen - Der Anschluß Österreichs - Kriegsgründe - Krieg gegen Zivilisten - Unmenschlichkeiten - Giftiger als Giftgas - Ost- und Grenzverträge - Achtet das Leben!

Zweifellos wird beim Jüngsten Gericht alles ans Licht kommen, auch das Unrecht von Versailles, die Bombardierung Dresdens, und, wenn die Angabe stimmen sollte, der Tod von 4 777 000 Deutschen nach Einstellung der Kampfhandlungen am 8. Mai 1945 (Kofler zitiert Heinz Nawratil: auf einer Entfernung von 1200 Kilometern je Kilometer 3980 Leichen), die Massenvergewaltigungen bei der Vertreibung der Deutschen, die 40 Millionen Opfer Stalins (davon 20 Millionen Tote).

Würden doch jene, die Hunger und Durst nach Gerechtigkeit haben, ihr Heil nicht von Ideologien, Parteien oder politischen Rattenfängern erhoffen, sondern allein von Gott. Man kann nicht oft genug wiederholen: Erst kommt die eigene Umkehr, dann sagt Gott, was zu tun ist - oder er macht es selbst.

Dazu Leserbrief

Claus Nordbruch: Ein Nationalstaat für Buren
Kontakt Verlag Pretoria, 126 Seiten, Preis ca. 18 DM
Der Autor behauptet, viele Weiße und Mischlinge wünschten ebenso wie die schwarzen Völker der Tswanas, Sothos und Zulus die Auflösung des Einheitsstaates Südafrika in ethnische Gebiete. Für die Einheit sind die Nationalen Parteien NP und HNP und der African National Congress ANC des langjährig inhaftierten, human gesinnten Präsidenten Mandela.

Walter Nuhn: Sturm über Südwest
4. Auflage, Bernard & Graefe Verlag Bonn, 1997, 396 Seiten, 29 Abbildungen, 17 Kartenskizzen.
Dem deutschen Kaiserreich gehörten vor dem Ersten Weltkrieg eine Reihe von Kolonien. Neben Samoa, dem nördlichen Teil Neu-Guineas (Kaiser-Wilhelm-Land), den angrenzenden Inselgruppen der Marianen, Karolinen und dem Bismarck-Archipel sowie dem Marinestützpunkt Tsingtau nahe Peking im pazifischen Raum kam das Gros der deutschen Kolonien jedoch in Afrika zu liegen: Togo, Kamerun, Tansania (Anmerkung: damals Deutsch-Ostafrika) sowie das heutige Namibia bzw. Deutsch-Südwestafrika, wie es zu Kaisers Zeiten heißt. Über den Hereroaufstand 1904 - ein Guerrillakrieg - infolge der Landnahme durch weiße Siedler berichtet dieses Buch. (Dolomiten 26.10.1998 jo)

 

ETIKA 58L6 -

Eher negativ

http://www.etika.com
11.3.1998

-

ETIKA 58L7 --

Eher abzuraten

http://www.etika.com
11.3.1998
 

-

ETIKA 58L8 ---

Abzuraten

www.etika.com
15.2.2013

Max Dauthendey: Der Garten ohne Jahreszeiten und andere asiatische Novellen. Albert Langen / Georg Müller Verlag München. Copyright 1909. Zuviel Ehebruch und Tod. Sittenlos und destruktiv. Erstaunlich, dass noch 1944 im Dritten Reich gedruckt; wirklich keine Hebung der Moral. Damit verwerfen wir auch sämtliche anderen Werke des Autors.

ETIKA 58L9 ----

ETIKA-Index

http://www.etika.com
11.3.1998
 

 

Index 5 - - - - Retour ETIKA Start