ETIKA
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Leserbriefe – Letters to the editor

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18.3.2002

 

Der Ami sollte andere Völker in Ruhe lassen

Alles geht einmal kaputt, Städte und Kultur, nur die Dummheit der Menschen nicht. ...

Die Opfer sind immer die Unschuldigen. Aber danach fragen die Amis nicht, wenn sie andere Länder zerstören. Nicht vor Napalmbomben und Atombomben schreckten sie zurück, und die Piloten, die diese Bomben abwarfen, haben auch heute noch ihre Befriedigung darüber, wie ich sie einmal im Fernsehen sprechen hörte.

Es ist nun einmal so, wenn man militärisch gegen eine Übermacht nicht ankommt, dann bilden sich im Untergrund Terroristen. Im 2. Weltkrieg waren es die Partisanen. Das sollten einmal die Amis in ihrem dünkelhaften Hochmut und die Lackel in der .. begreifen. Der Ami sollte von seinem selbstgezimmerten Thron steigen und andere Völker in Ruhe lassen und sie nicht ihrer Rechte berauben. Dann gäbe es weltweit Frieden und es wäre neben .. nicht das meistgehaßte Volk der Welt.

Ohne Kriegserklärung – weil es dafür keinen Anlass gab – überfiel man Vietnam mit Napalm- und 2 Städte in Japan mit Atombomben. Für diese wurde wie für uns Deutsche – auch Unschuldsopfer – keine Träne vergossen und kein Licht angezündet. Gejubelt hat man womöglich noch in Amerika!

Daß die Amis das halb eingeschlossene Berlin nach dem Krieg mit Lebensmitteln versorgten, taten sie doch nur, um den Russen ihre Überlegenheit zu zeigen, ich glaube nicht aus Nächstenliebe. Außerdem konnten sie die Berliner nicht verhungern lassen, die brauchten sie genauso wie den Westen Deutschlands zur Ankurbelung ihrer eigenen bankrotten wirtschaft. Bekanntlich wird am meisten verdient nach einem siegreichen Krieg. Dafür haben wir im Westen gehungert, daß die Eingeweide fast kaputt gingen. Die Care-Pakete bekamen die Pfaffen und Bürgermeister, die sie an ihre Günstlinge verteilten, sonst niemand. Und wenn ich halbverhungert die feisten Amis sah, da hatte ich den gleichen Hass wie die Taliban und Palästinenser.

Wie degeneriert die breite Masse der Amerikaner ist, sah ich, wie sie dem Clinton noch zujubelten, als er 4 Stunden lang weltweit mit künstlich produzierten Tränen seine Sex-Beichte losließ. Mich hat es dermaßen angeekelt, daß ich abschaltete.

Eines muß ich dem Islam noch zugute halten. In ihren Ländern gibt es keine Prostitution –ebenso auch nicht bei den Buddhisten. So schamlos wie hier im Westen getraut sich keine Frau in die Öffentlichkeit.

P.S. Nun wollen die Amis doch zuschlagen. Obwohl bewaffnet bis an die Zähne, zu Boden, Wasser und Luft, brauchen sie zusätzliche Unterstützung der Nato (incl. der Deutschen) und zudem die Unterstützung der ganzen Welt. Und das gegen eine Minderheit von Taliban! Eine Nation, die sich ihrer Stärke brüstet, zeigt auf einmal Schwäche. Bekäme man nicht das heulende Elend über diese Zerstörungswut an unschuldigen Opfern, wie Menschen, Natur und Tiere, könnte man über die Schwächlinge von Amis lachen. Früher waren die Heerführer an vorderster Front und Helden. Heute hocken die Feiglinge in sicherer Behausung incl. der Politiker und lassen die Soldaten als Kämpfer bluten. Die Kriegsindustrie reibt sich jetzt schon die Hände über den Gewinn, den sie dabei macht.
(Frau N.N., B., 3.10.2001)

Kurzkommentar: Wer gerade das Buch “Die Sklavenkarawane” von Karl May gelesen hat, dem fallen zu diesem letzten Absatz die Worte ein:

Abu el Buz  - Abu-sh el-Mot

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