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Warum die Karthager untergingen

12.3.2008

Opfer.
Das Heidenthum war grausam in seinen Opfern.

Die Grausamkeit der Karthager war von allen Fremden gefürchtet, denn sie tödteten die Kriegsgefangenen. Zu bestimmten Zeiten und bei großen Staatsunfällen opferten sie bis zweihundert Kinder ihren Göttern; die unschuldigen Geschöpfe wurden aus den vornehmsten Familien genommen. Der unter dem Bilde des Saturnus angebetete Teufel, dem man diese Kinder opferte, forderte sogar, daß man ihm selbst die zärtlichsten Naturgefühle zum Opfer bringe; die Mütter mußten diesem Blutbade beiwohnen und jedes Zeichen von Schmerz oder Mitleid wäre als Verbrechen betrachtet worden.

Gott strafte diese Gräuel durch innere Unruhen, durch die Pest und durch gänzliche Vertilgung dieses Staates.

Aus: Neue Gleichnisse, Beispiele und Erzählungen über die katholischen Glaubens- und Sittenlehren für Religionslehrer, Prediger und Katecheten, zugleich ein nützliches Lesebuch für christliche Familien. Gesammelt und alphabetisch geordnet von P. Franz Ehmig, em. Pfarrer zu Mosern, Leitmeritzer Diözese. Regensburg. Druck und Verlag von Georg Joseph Manz. 1869. Vierter Band. S. 22, Stichwort Opfer

Auch Augustinus berichtet von der Grausamkeit der Karthager.

Kommentar ETIKA:

Nach dem heutigen, einseitig ausgelegten Slogan der Kirchenspitze „Gott ist die Liebe – Deus caritas est“ hätte Gott die Karthager weiter ihr Unwesen treiben lassen müssen. Er hätte sie nicht bestraft, denn in den meisten Predigten und leider auch oft im Religionsunterricht wird heutzutage die Irrlehre verbreitet: „Gott ist nur Liebe, nicht auch gerecht. Er straft nicht, er kann nicht strafen, weil er nur Güte und Liebe ist.“

Natürlich ist obige Behauptung richtig; sie steht schließlich im Neuen Testament. Aber in Wirklichkeit akzeptieren die Irrlehrer nur den halben Gott, verkürzen das Evangelium und lügen die Leute an (siehe Gloria Polos Aussagen über die totgeschwiegene Hölle, www.gloriapolo.net ) – alles, um sich weiter in ihrem Sündenpfuhl wohl zu fühlen.

Zum Glück offenbart sich der Irrsinn der Modernisten in der Geschichte (siehe obige Geschichte).

Falsche Antworten geben die herrschenden Kleriker auf die Fragen: Woher das Böse? Wohin mit dem Bösen?

Wo soll dieser Irrsinn der modernistischen Ketzer im Vatikan und in den anderen Konfessionen enden?

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