ETIKA

Die Weisheit der Welt

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58LS1

VOLK / WELT

13.8.2016

 

Einwanderer
50 Milliarden Euro müssen die Deutschen im kommenden Jahr für Unterbringung, Verpflegung und Integrations- und Sprachkurse für Flüchtlinge aufbringen. (Institut der deutschen Wirtschaft, Dolomiten 2.2.2016)

Europa löst sich auf. … Flamme des Krieges …. Krisenherde … wird die Völkerwanderung weiter zunehmen. Und das heutige Europa begraben. Viel einfacher und effizienter, als es noch so viele Terroranschläge je bewerkstelligen könnten. Masseneinwanderung als Superwaffe. Und das besonders „Tolle“ daran: wir liefern auch noch die Panzer und Gewehre, dass diese am Laufen bleibt. (Günther Heidegger, „Dolomiten“ 26.2.2016)

Ihr solltet nicht gleich der ganzen Welt beistehen wollen, sondern nur denen, die mit euch zusammenleben. (hl. Teresa von Avila, zitiert in „Dienst am Glauben“, April-Juni 2015)

Elend der Völker
Die Völker mögen sinnen und trachten, ihr Elend zu meistern, wie sie wollen; solange sie nicht zurückkehren zu den Geboten Gottes, sind alle Bestrebungen nicht mal eitel, sondern sie müssen notwendigerweise das Übel nur größer machen. (Adolf Kolping, zit. im Neuen Groschenblatt 4/1998)

Niemand wird bestreiten können, daß der Überfluß und die Exzesse in den am weitesten fortgeschrittenen Staaten nur durch die Mängel und das Elend in den weniger entwickelten Ländern ermöglicht werden. – Nadie podrá contradecir que los excesos de que disfrutan las naciones más adelantadas se nutren con las faltas y miserias de las más atrasadas.
Francisco Franco, spanischer Staatschef, 23.4.1969 (?)

Europa
Unser Globus ist klein geworden. Aber unsere Vergleiche und Perspektiven bewegen sich immer noch in einem viel zu engen Rahmen, der geschichtlich seit Jahrzehnten überholt ist. Wir nehmen uns immer noch zu wichtig in Europa. Unser europazentrischer Standpunkt ist veraltet.
W. E. Mühlmann: Mahatma Gandhi, Tübingen 1950, S. VII

Europa ein Monster. Sein einziges Organ war Ökonomie. Keine Augen, kein Herz, kein Blut. Es produzierte giftige Sekrete. (101) Ein Imperium der Schlächter, war dabei, sich den Rest der Völker einzuverleiben, um einen einzigen globalen Schlachthausstaat zu errichten, in dem Mord und Mißhandlung von Schwachen und Sprachlosen zum geltenden Recht, zur Norm, zur Regel, zur Ordnung, ja zu Brauch und Sitte gehörten. (167)
Braun (Indien- und Tierfreund): Ahimsa

Geschichte
Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, daß die Völker aus der Geschichte nichts gelernt haben.
Hegel

Heimat
Weh dem, der keine Heimat hat.
Friedrich Nietzsche, 1844-19oo, Philosoph, Abschied

Ohne Heimat sein heißt leiden.
Fjodor Michailowitsch Dostojewskij, 1821-1881, russischer Schriftsteller

Bleibe im Lande und nähre dich redlich.
Psalm 37,3

Da draußen ist immer die Fremde, die uns lockt, die fernen schönen Länder, die rauschenden Meere, das große Glück der weiten Welt. Aber zu Hause, da ist unser Herz.
Hans Leip, 1893-1983, Schriftsteller, Der Nigger auf Scharhörn, 181

Die bergbäuerliche Landschaft besaß ihr eigenes Maß. Sie war ausschließlich das Werk von Menschenhand und der von ihr gelenkten Arbeitskraft der Haustiere … Die Einheit von Wohn- und Arbeitsstätte ist eine erste Voraussetzung dafür, daß ein Stück Erde zur Heimat werden kann. Was man an Arbeit für das Land leistet, geht in unser tiefes Bewußtsein ein.
Geographieprofessor Franz Fliri, Innsbruck, zit. von Oswald Kofler: Südtirol für Kenner, Athesia Verlag Bozen, Einleitung

In den von Naturgewalten unmittelbar bedrohten Gegenden bedeutete Heimat immer und ganz konkret auch Schutz, gegenseitige Hilfe, Hoffnung, Lebensfreude und Stolz.
Christine und Karlheinz Schemmann: Der achte Himmel. Aus dem Leben der Bergbauern. Engelhorn Verlag, Stuttgart, 1986, S. 33

Herrschende
Und je intelligenter und mächtiger sie in dieser Welt waren, desto größer werden die Qualen sein, die sie in der Hölle auszustehen haben. (hl. Franziskus von Assisi an die Führer der Völker)
E quanto più saranno sapienti e potenti in questo mondo, tanto più dovranno patire le pene nell´inferno. (Traduzione: Francesco Mattesini, Fonti Francescane, in: Gli scritti di Francesco e Chiara d´Assisi, edizioni messaggero padova, 1981, p. 99)

Hochkulturen, Ende
„Der englische Kulturwissenschaftler I. D. Unwin hat das Buch Sex und Culture (Oxford Presse 193&) geschrieben. Er erforschte die Geschichte von 23 Hochkulturen und machte dabei die Entdeckung, daß von diesen 23 Hochkulturen 16 durch sexuelle Ausschweifung und 7 durch Kriege und Seuchen zugrunde gingen.“ (Martin Humer in Neuen Groschenblatt 11/1999)

Mission, Evangelisation
Markus 16,15 Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium allen Geschöpfen. 16 Wer glaubt und sich taufen läßt, wird gerettet werden; wer nicht glaubt, wird verdammt werden.

Wir alle sind von Christus beauftragt, Gott in die Welt zu tragen und nicht die vom Teufel verführte Welt in unser christliches Dasein aufzunehmen.
Pater Petrus Pavlicek, Betendes Gottesvolk Nr. 96, Dezember 1973

Ich möchte, daß möglichst viele Menschen Gott kennen, ihn lieben, ihm dienen lernen, denn das ist wahres Glück. Und was ich habe, das, möchte ich, soll alle Welt haben.
Mutter Teresa, zit. Desmond Doig: Mutter Teresa, 168. (ETIKA: Papst Franziskus und die meisten Bischöfe sind anderer Meinung. Sie wollen, dass die Heiden weiterhin ihre Götzen anbeten.)

Auf den Straßen beschränkte sich Franziskus oft darauf, einfach zum Volk mit Liebe zu sagen: Liebt und fürchtet Gott und tut Buße für eure Sünden.
Manelli 165

Nation
National sein heißt nicht, andere Völker zu hassen, sondern das eigene zu lieben.
Peter Rosegger, österreichischer Schriftsteller

Die bewundernswerte Vielfalt nationaler Charaktere, welche die Welt uns zeigt, ist eine der Ausdrucksformen des geistigen Reichtums der Schöpfung, und die Menschen schulden dem Schöpfer Achtung vor dieser Gabe und sich selbst die Aufnahmefähigkeit dafür.
Salvador de Madariaga y Rojo, 1886-1978, spanischer Schriftsteller und Diplomat, Ingleses, Franceses, Españoles, Ensayo de Psicologia Colectica Comparada, 1931, S. 300

Beruht nicht heute die gesamte Weltentwicklung auf einem “Aufstand der Nationen”? Treten nicht die Nationen als historisch-politische Größen wieder hervor beim Zerfall der ideologisch bedingten internen Blockbindungen? Da ist es doch wohl sehr billig, den neuen Nationalismus, der sich überall regt, als Überbleibsel der Vergangenheit lächerlich machen zu wollen.
Deutsche Gemeinschaft, 31/1965

„Es steht in der Thora, daß jede Nation ihren Charakter bewahren soll … Vermischung führt zu Haß, Konflikt und Krieg …“
Der Rabbiner Peretz an israelische Beduinen laut Die Presse, 19.11.1988, S. 10, Leserbrief von F. R. in „Der 13.“, 13.11.1992

Per essere amici bisogna che ognuno resti padrone in casa sua; la federazione è la sola unità posibile in Italia.
Carlo Cattaneo, 1801-1869, zit. El Eveneto Novo n. 29, 1993

Rassen
Es gibt zwei geistige Menschenrassen: Die eine sucht die Wahrheit, die andere fürchtet sie.

Rassismus
Der versteckte Rassismus der Europäer - Ausbeutung der Einwanderer, Ausblutung ihrer Heimatländer, Raub der Bodenschätze  zum Nutzen und Wohl der satten und faulen Weißen -  ist schlimmer als jene Form des Rassismus, die nur die Trennung der Rassen anstrebt, wenngleich jeglicher Rassismus zu verurteilen ist, weil wir alle Gottes Kinder sind.

Regierung
Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren.
(Karl May, größter deutscher Schriftsteller, 25.2.1842-30.3.1912)

Reich Christi
Christus hat seine Apostel nicht in die Wüste und die Einsamkeit geschickt, sondern in die Welt, um sie zu erobern und dem Reiche zu unterwerfen, das nicht von dieser Welt ist, und er hat den Seinen nicht nur die Reinheit der Tauben empfohlen, sondern auch die Klugheit der Schlangen.
Wladimir Solowjew, zit. von F. Muckermann SJ, Olten 1945, S. 122, vermutlich aus: La Russie et l´église universelle, Paris 1899

Reisen
Die weitesten Reisen unternimmt man mit dem Kopf.
Joseph Conrad, 1857-1924, englischer Kapitän

Tirol
Zitat des Tages zum Totlachen: Hannes Obermair, Historiker, Leiter des Bozner Stadtarchivs und Mitglied der Expertenkommission für das Dokumentationszentrum im Bozner Siegesdenkmal, in RAI Südtirol, 23.7.2014, 13.13 h: „Tirol war nie ein deutsches Land, es war immer ein multikulturelles Land.“ (sinngemäß)

Vaterland
Achte jedermanns Vaterland, aber das deinige liebe.
Gottfried Keller, 1819-1890, Schweizer Schriftsteller

Vergangenheit
Es geht die Sage: einst sei die Welt freundlicher gewesen als heute. Und wenn ihr die alten illuminierten Kupferstiche betrachtet, scheint das wahrhaftig zu stimmen.
Horst Wolfram Geißler, 1893-1983, Schriftsteller, Der liebe Augustin, 1948, S. 5

Völker
Wie ein Mensch von dem anderen zu lernen hat, so soll auch jedes Volk auf das andere, jede Nation und jede Rasse auf die andere schauen, um ihre Fehler zu vermeiden, ihre Tugenden aber sich anzueignen.
Karl May, Und Friede auf Erden, Bamberg 1958, S. 289

Welt
Die Welt ruft: Ich vergehe (1 Joh 2, 17); das Fleisch ruft: Ich töte (Röm 8, 13); der Dämon ruft: Ich täusche (Gen 3, 13). Christus ruft: Ich erquicke (Mt 11, 28).
hl. Franz von Sales, Ausgewählte Predigten, 41

(Beim Tod) werden wir einsehen, wie armselig alles ist, was es in dieser Welt gibt, wiefalsch ihre Güter sind, wie unvernünftig ihre Wege, wie trügerisch ihre Versprechungen, wie bitter ihre Freuden, wir kurz ihre Herrlichkeit ist.
Ludwig von Granada: Gebet und Betrachtung, I, Herder Verlag Freiburg i. B., 1912, S. 263

Weltkriege

Wer wurde durch die Kriege reich?
Auch Jene überm großen Teich.

„Es ist notorisch, daß die größten Kriegstreiber vor dem Ersten Weltkrieg England und Frankreich waren. Es ist mit großer Wahrscheinlichkeit anzunehmen, daß Satan damals schon in diesen Ländern die Oberhand gewann. Verstärkt wird dieser Gedanke durch die sogenannten „Friedensverträge“, die unter lügenhaften Versprechungen nur neuen Unfrieden verursacht haben. Mit 1918 begann das Zeitalter der Lüge. Von der Lüge zum Terror ist es nur ein Schritt.“
(L. P. im Neuen Groschenblatt 5/1979 über Satanismus

Weltverachtung
Höre nicht darauf, was die Welt sagt, tue nicht, was die Welt tut, glaube nicht, was die Welt glaubt.
Jesus zu Mélanie von La Salette, Gouin, M., 1982, S. 41

Aber meine Überlegung ist, daß es in unserer verhetzten und verfahrenen Zeit das rechte ist, ihr nur noch äußerlich, nicht mehr innerlich anzugehören, sondern in einer anderen zu denken und zu leben.
Albert Schweitzer, Brief vom 17.3.1959 an die Stuttgarter Jugend laut Stuttgarter Nachrichten, 24.3.1959, zit. im 15. Rundbrief)

Die Dinge dieser Welt sind nicht mehr wert als ein Traum.
Johannes Chrysostomus, Ermahnungen 9, LG om 56

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