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98,5 Prozent der Tiroler für Anschluß an Deutschland
Schon gewußt? Eine
Volksabstimmung im Territorium des heutigen Bundeslandes Tirol erbringt (im
April 1921) ein Stimmenquorum von 98,5 Prozent für einen Anschluß an
Deutschland. („Dolomiten“, 21.4.2007,
Tagesspiegel, 1921 in Südtirol) Man
vergleiche damit, was in den heutigen Schul- und Geschichtsbüchern über den
„Anschluß“ steht. In 100 Jahren wird man vielleicht anders mit der Wahrheit
umgehen als heute.
P. P. P. „Der Teufel ist geblieben“
Unser Lehrmeister P. Petrus
Pavlicek war 1955 enttäuscht, nachdem ungezählte Österreicher mit dem
Rosenkranz die Befreiung Österreichs erreicht hatten, aber nur wenige der
Himmelskönigin dafür gedankt hatten. Dies geht aus Folge 7 des Berichts „P.
Petrus Pavlicek: Leben und Werk“ in der von ihm begründeten Zeitschrift
„Betendes Gottesvolk“, Nr. 229, 1/2007, auf den Seiten 18 und 19, hervor. In
einer der neun Predigten einer Novene zum Dank an Maria sagte der
Franziskanerpater, zuvor Soldat der Deutschen Wehrmacht, Ende 1955: „Die vier
Besatzungsmächte haben wir hinausgebetet; der Teufel ist geblieben.“
Bischof Krenn hat dem NÖ Landtag ein Christuskreuz geschenkt und mit dieser Geste zum Bekenntnis eingeladen. Am Kreuz Christi aber scheiden sich die Geister. Die Grüne Petrovich (Petrovic?) drohte, eigenhändig das Kreuz von der Wand zu entfernen, wenn die Mehrheit es akzeptiert. Soviel Intoleranz, Demokratiefeindlichkeit und Glaubensablehnung habe ich schon lange nicht mehr erlebt. So sind eben die Abtreibungsmordbefürworter. (Stimme der Ungeborenen, Nr. 59, Dezember 2003, Pfarrer i. R. Johann Grüner †)
Haiders Ende
Österreich: Sensationelle 42 Prozent bei Nationalratswahl für ÖVP von
Wolfgang Schüssel
Susanne Riess-Passer über Jörg Haider, der die FPÖ aufgrund von Eifersucht auf
die erfolgreiche Regierungsmannschaft in die Luft gesprengt hat: “Haider wollte
es ja so haben. Es hat 13 Jahre gebraucht, um alles aufzubauen, und
wahrscheinlich nur 13 Wochen, um alles zu zerstören.“ (Die Presse, Wien,
25.11.2002)
Haider hat am 25.11.2002 zum x-ten Male seinen Rücktritt erklärt und diesen
dann doch wieder zurüclgezogen. Damit machte er sich jedes Mal lächerlich.
Haider hat keine Zukunft mehr.
UNO-Kinderkonferenz führt zu vermehrten Morden! (Die Stimme der Ungeborenen Nr. 54)
Das Leben wird immer mehr bedroht. Das EU-Parlament stimmte für die Stammzellenforschung und deren Finanzierung. Das ist mit der Ermordung von vielen Kindern im embryonalen Zustand verbunden. Viele Verbrechen! Belgien beschloß das ärgste Gesetz, das die Beihilfe zum Selbstmord sogar an psychisch Kranken legalisiert. In der UNO-Kinderkonferenz wurde kürzlich Sexaufklärung und Verhütung für die Jugend beschlossen. P. Paul Marx, der Gründer von Human Life International, betont immer wieder, daß diese Haltung immer zum Abtreibungsmord an Kindern führt oder teilweise wie Pille und Spirale mordende Wirkung haben. Die Kinderkonferenz führt also zu vermehrten Abtreibungsmorden! Ein globaler Wahnsinn! Vatikan, George Bush und arabische Staaten waren Gott sei Dank so stur, gegen diesen Verbrechenswahnsinn zu stimmen. Die Gesinnung der europäischen Politiker ist eine Katastrophe.
Was sagt Jesus dazu?
Ich war hungrig, durstig, vom Tode bedroht, und ihr habt mir nicht geholfen.
Was ihr einem meiner Geringsten nicht getan habt, habt ihr mir nicht getan.
Weichet, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer! (Matthäus 25. Kapitel)
Hier geht es nicht nur um einen Menschen, sondern um größtes Unrecht gegen Millionen. Kardinal Schönborn spricht von der Unantastbarkeit des menschlichen Lebens. Aber ohne strafrechtliche Konsequenz sind das leere, schöne Worte, sonst nichts!
Die Wiener Kirchenzeitung brachte am 7. und 14.4.2002 zu diesem Thema zwei Artikel, die den wehrlosen Kindern wieder den strafrechtlichen Schutz des Lebens vorenthalten. Kardinal König meint, es könne nicht primär Aufgabe der Kirche sein, nach Strafe zu rufen. Aber ist es nicht die erste Aufgabe der Kirche, für Gerechtigkeit einzutreten, die Schwächsten zu beschützen, ist der Schutz des Lebensrechtes nicht die primitivste Form der Liebe? Wir lassen nicht nur die Kinder ermorden, auch unsere Zukunft. Hat sich die Kirche nicht zu sehr dem dekadenten Denken des Abendlandes angeglichen? Wenn wir die Schwächsten im Stich lassen und verraten, verraten wir Jesus selbst!
Der ORF ist sehr eifrig, die alten
NS-Verbrechen fast täglich zu bringen, die Massenmorde an Kindern werden wegmanipuliert.
Bitte betet bei jeder hl. Messe und Rosenkranz: Herr, rette uns aus dem
Großen Massenmorden an Kindern!
(Die Stimme der Ungeborenen, Nr. 54, Juni 2002)
Wieviel Blut an den Händen unserer Politiker! (Die Stimme der Ungeborenen Nr. 53)
Ein christliches Europa. Wir alle bemühen uns darum. Der ORF aber arbeitet fast täglich unserem Bemühen entgegen. Fast jeden Tag intensive Propaganda für die Homosexualitätsunzucht. Für Christen Todsünde! Z. B. in der Barbara-Karlich-Show am 25.2.2002: Ein entlassener Sträfling berichtet freizügig von seiner perversen Beziehung zum Gefängnispsychologen. Am 1.3. bei Barbara Karlich eine Gratiswerbesendung für einen Swingerclub in Tirol – eine Art Bordell. Am 28.2. eine Werbesendung für Esoterik und weiße Magie, über alle möglichen Heilungen, die wieder vom liberalen P. Augustin abgesegnet wurden, der von der Unterscheidung der Geister keine Ahnung hat. Am 28..1. wirbt die Sendung Thema wieder für das Frauenpriestertum. ... Die Frauenweihe ist ungültig und unerlaubt. Das heißt, wenn Frauen scheinbar geweiht werden, passiert gar nichts. Sie sind nur „wandelnde Lügen“, die sich wichtig machen wollen. Der Priester kann auch nicht nach Belieben aus Milch oder Wasser das Blut Christi gegenwärtig machen bei der Wandlung. Das geht eben nicht. Noch ein paar Beispiele: Bei der charmanten B. Karlich wirbt ein Muslim, Hassan, für Ehebruch, ein anderer für Sex am Arbeitsplatz, am 30.1. für Sozialbetrug durch Scheinehen mit Ausländern, und die österreichische Justiz schaut interessiert zu. Das anwesende Publikum klatscht meistens wie die Pinguine! Am 15.2. wird die Jungfräulichkeit vor der Ehe zerredet (wieder einmal!!) Die katholische Lehre wird von einer Freikirche verteidigt. Alte, unwissende Taufscheinchristen empfehlen wärmstens Sex vor der Ehe. Eine gottlose Psychologin, I. W., (empfiehlt) als Expertin ohne Religion und gegen Gottes Gebote, den Weg der Todsünde der Unzucht vor der Ehe zu gehen. Priester, die sich an die Lehre der Kirche halten wollen, werden absichtlich von solchen antichristlichen Sendungen ferngehalten. Lassen sich die Christen, die Mehrheit im Lande, das alles bieten? Ich meine, wem es möglich ist, sollte seinen Fernseher ehebaldigst abmelden. Es wäre eine echte Wohltat für seine Seele und seinen Glauben. Der ORF treibt mit den Gebührenzahlern ein ..., ja ... Spiel! Oder sind die meisten Österreicher schon so eingenebelt, daß sie gut und böse nicht mehr unterscheiden können? Wie P. A.?
Auch die Kronenzeitung hat die satanische Verführung zur Morallosigkeit meist brav unterstützt und viel zum ... des Volkes mitgeholfen. Abtreibungs- und Pornoanzeigen, Verhütungs- und Kondomepropaganda. Trotz Mahnung und Warnung keinerlei Umdenken und Besserung. Auflage, Geld und Macht ist alles.
Dr. Jörg Haider hat unseren Verfassungsgerichtshof und seinen Präsidenten Ludwig Adamovic kritisiert. Und wie ich meine, zu recht. Es ging um 2-sprachige Ortstafeln, wenn 10 % anderssprachige Bewohner dort wohnen. Müßten dann nicht Wien und fast alle österreichischen Städte mehrsprachige Ortstafeln bekommen? ... Die Ermordung von Millionen Kindern seit ca. 30 Jahren sozialistischer Politik wurde von Adamovic nie kritisiert! Als sich die Salzburger Landesregierung gegen die Fristenlösung stellte, hat der Verfassungsgerichtshof für die Ermordung der ungeborenen Kinder gestimmt, mit der Begründung: Die Ungeborenen sind noch nicht lebensfähig. Eine blödere Begründung gibt es gar nicht, denn auch geborene Babys sind ohne Eltern nicht lebensfähig. Nach dem göttlichen Gesetz im Alten Testament würden diese Verfassungsrichter mit der Todesstrafe bestraft. Lesen sie im Buch Daniel 13 den 62. und 63. Vers. Was haben diese „Richter“ den Kindern angetan! Was wird Gott mit ihnen machen?? Diese Richter haben das göttliche Gericht noch vor sich! ... Die ewig gültigen Gesetze Gottes werden verachtet und vergessen! Der verstorbene Präsident Kirchschläger hat einmal die Trockenlegung der moralischen Sümpfe gefordert. Ein solcher Sumpf ist sicher ... Cap und Petrovic reißen ihren Mund auf bis zu den Ohren und reden von sozialer Gerechtigkeit usw. SPÖ und Grüne haben die Fristenermordung eingeführt, sie sind im moralischen Bereich die allerletzten und Lichtjahre von der sozialen Gerechtigkeit entfernt. ...
Dr. Haider versuchte im Irak den Kindern zu
helfen. Voller Haß und Wut wird er durch die Opposition und ÖVP in Kärnten
bekämpft. Alle Politiker werden laufend auf das Kindermorden aufmerksam
gemacht. Welcher Politiker von der Opposition oder von der Regierung hilft den
Schwächsten?? 915.000 haben gegen das Atomkraftwerk (Temelin) unterschrieben.
... Fast 900.000 Österreicher haben gegen die Fristenermordung abgestimmt vor
fast 30 Jahren! Welche Partei, welche Politiker haben sich für diese gerechten
Anliegen eingesetzt? Da geht es um Tod und Leben! Saddam Hussein vom
Irak hat die Kurden mit Giftgas bekämpft. Zum Unterschied bekämpfen die
österreichischen Politiker die Kinder mit Skalpell, Pillenmord, Spiralenmord,
Mord, um Stammzellen zu gewinnen. Wieviel Blut an den Händen unserer
Politiker. Van der Bellen u. a. sind so blind und durchgeknallt, daß sie
das alles nicht erkennen wollen! Nur Saddam darf man nicht die Hand geben? Sind
unsere Politiker nicht die größten ...? Diese antichristliche Fehlentwicklung
hängt aber mit der UNO und EU zusammen. Seit Jahren kämpft die UNO gegen das
Lebensrecht und die christliche Lehre in diversen Konferenzen und in der 3.
Welt. Unter Lügenworten wie „Fortpflanzungsgesundheit“ u. a. werden Flüchtlinge
in Pakistan, Iran, Afghanistan zum Abtreibungsmord gezwungen, erpresst oder
gedrängt. (Pur-Magazin 1/2002)
(Die Stimme der Ungeborenen, Nr. 53)
Haiders alte Masche. Jörg Haider hatte in Bierzeltlaune den Leiter der
jüdischen Kultusgemeinde in Wien, Ariel Muzicant, verbal angepöbelt. Er wundere
sich, hatte Haider in Anspielung auf den Namen eines Waschmittels formuliert,
„wie einer, der Ariel heißt, so viel Dreck am Stecken haben kann“. Zuvor hatte Muzicant im Hinblick auf den
Entschädigungsvertrag für Enteignungsopfer der Nazi-Ära Vertreter der Wiener
Regierung als Vertreter einer „Herrenrasse“ geziehen. Haider bleib es
vorbehalten, mit einem untolerierbaren Klotz auf den Keil Muzicants zu
reagieren. Im Wissen, dass er damit das Erstaunen vieler Österreicher über den
Chef der Kultusgemeinde trifft; und im Wissen, dass überzogene Provokation und
das nachfolgende Dafür-gescholten-Werden ihm immer noch Stimmen und Zulauf
gebracht haben. (zusammengefasst aus einem Kommentar von Andreas Schwarz in den
„Dolomiten“, 13.3.2001)
Im Hl. Jahr empfehle ich, das Gebet der
Frau aller Völker täglich zu beten:
Herr
Jesus Christus, Sohn des Vaters, sende jetzt Deinen Geist übr die Erde. Laß den
Hl. Geist wohnen in den Herzen aller Völker, damit sie bewahrt bleiben mögen
vor Verfall, Unheil und Krieg. Möge die Frau aller Völker, die einst Maria war,
unsere Fürsprecherin sein! Amen. Maria Schutzfrau von Österreich, bitte für
uns.
(Die Stimme der Ungeborenen, Nr. 45)
Gigantischer internationaler
Selbstmord. Am 6. April 2000 habe ich
die Unterschriften für unsere Bürgerinitiative persönlich im Parlament
übergeben. Bisher haben 3255 Personen die Petition unterstützt. Seit 1990 sind
es bereits ca. 10.000. Bitte beten Sie noch ganz fest, daß die schwarz-blaue
Regierung und ihre Volksvertreter klar erkennen, daß nicht nur ein notwendiger
Sparkurs oder Pensionsänderungen eine christliche Wende bedeuten. Wenn die ÖVP
eine christliche Partei sein will, sollte sie wenigstens bereit sein, über die
Verbrechen des Kindermordes im Mutterschoß nachzudenken und einen Dialog mit
Fachleuten zu führen und einen beeindruckenden Film über dieses Thema
anzusehen. Die Ermordung
unserer Kinder ist ja ein Hauptgrund für den zukünftigen Engpaß bei den
Pensionen, über den kein Politiker
von sich aus zu sprechen wagt. Wir betreiben in Europa einen gigantischen
internationalen Selbstmord und wollen von diesen schrecklichen Realitäten gar
nichts hören. Die 3255 Personen, die unterschrieben habe, bitten besonders alle
österreichischen Bischöfe, nicht um den Brei herumzureden, sondern sich mutig
und klar für das strafrechtlich gesicherte Lebensrecht der ungeborenen Kinder
einzusetzen. Die Bischöfe dürfen nicht von "werdenden" Menschen
reden, denn sie sind von Anfang an, ab der Zeugung, Menschen mit all ihren von
Gott stammenden Rechten. Die Wertschätzung dieser Kinder und ihres Lebens zeigt
sich gerade darin, mit welchem Ernst und Einsatz und Mut diese Kinder gegen das
Mordverbrechen beschützt werden. Unsere Bischöfe sollten darauf achten, daß sie
sich vom Wort Gottes und nicht von taktischen, liberalen Zeitgeistberatern
verführen lassen. (Die Stimme der Ungeborenen, Nr. 46)
Wie können Politiker wie Frau Gehrer oder Bartenstein, beide ÖVP, ihre
Irrtümer erkennen, wenn sie von Bischöfen verführt werden? Die Kirche kann sich
nicht dem Zeitgeist so anpassen, daß sie ihre Lehre um 180 Grad ändert. Eine
tiefe Umkehr der Bischöfe in den zentralen Fragen des Lebensschutzes und der
Weitergabe des Lebens (6. Gebot) ist für die Kirche und unsere Gesellschaft
lebensnotwendig! (Die Stimme der Ungeborenen, Nr. 45)
Abwehrkämpfe führten zu Erfolg. Kärnten gedenkt der Volksabstimmung vom 10. Oktober 1920 und
der Abwehrkämpfe gegen die aus Jugoslawien eingedrungenen bewaffneten Verbände.
Es wäre nicht zur Abstimmung unter Aufsicht der Alliierten gekommen, wenn nicht
die Kärntner zuvor zu den Waffen gegriffen hätten. Nach Kriegsende (3.11.), vom
14. bis 23.11.1918 hatte Jugoslawien weite Teile Kärnten besetzt. Am 6.6.1919
hatten jugoslawische Truppen klagenfurt besetzt. (APA-Bericht, Dolomiten
30.9.2000)
Die 14 EU-Staaten hoben ihre Sanktionen
gegen Österreich am 12.9.2000 auf. Die
am 31. Januar beschlossenen Maßnahmen hätten ihr Ziel erreicht. In ihrer
Erklärung heißt es: "Die österreichische Regierung hat ihre
Verpflichtungen gegenüber den europäischen Werten nicht verletzt."
Beobachter sprachen von einer Polit-Posse. Lediglich die USA blieben bei ihrer
harten Haltung. Sie gaben zu verstehen, daß die Österreicher ihrer Meinung nach
"die Grundsätze von Pluralismus, Toleranz und der demokratischen
Prinzipien" nicht einhielten. (13.9.2000)
Weil die EU-Sanktionen
"kontraproduktiv" seien, empfahlen
die drei Weisen Marcelino Oreja (E), Martti Ahtisaari (Suomi/Finnland) und
Jochen Frowein (D) ihre Aufhebung. (9.9.2000)
"Wozu gibt es überhaupt die Europäische
Kommission? Sie hat in der Frage der
Sanktionen gegen Österreich vollkommen versagt, inklusive des österreichischen
Kommissars. Die Frage ist, ob man die Europäische Kommission überhaupt noch
braucht." Dies sagte der niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll
dem Nachrichtenmagazin "profil". (24.7.2000)
Das soll Europa sein? Europas Sozialisten weigern sich, die EU-Sanktionen gen Österreich aufzuheben. Eine besonders unrühmliche Rolle spielt dabei Gerhard Schröder in Berlin. Der mutige Schriftsteller Martin Walser (73) meinte: "In den Nachrichten habe ich gesehen, dass ein deutscher Politiker der österreichischen Außenministerin nicht die Hand geben wollte. Das soll Europa sein? Ich finde das beschämend. ...Ein solcher Versuch der Kartell-Machtausübung kann nie Recht sein. Ich glaube nicht, dass es da eine Legitimität gibt. Das Ganze ist blamabel. Dass man etwa Stoiber beschimpft, weil er vermitteln wollte. Man muss das Österreich überlassen. Wenn ich höre, dass die holländische Königin nicht mehr an den Arlberg zum Skifahren kommt, dann graust es mir. Das ist erpresserisch. Es gibt heute kein europäisches Land mehr, wo das, was da an Gefahr an die Wand gemalt wird, noch möglich ist. Für mich ist der Faschismus unter der Erde." (D 31.5.2000)
Erst erhält der Bankräuber den "finalen Rettungsschuß" (was
man eigentlich nur bei Geiselnehmern sagt, aber der Begriff paßt so schön zum
nachfolgenden), obwohl er nur mit einer (allerdings täuschend echten)
schußunfähigen Feuerzeugpistole ausgerüstet ist, und dann unterstellt ihm der
ORF noch, daß er seine Taten begangen hat, um den "ultimativen
Nervenkitzel" zu erleben. Wer weiß, welches Geheimnis der Ehemann der
steirischen FPÖ-Landesrätin hatte. Es gibt viele Möglichkeiten, vom
Erpreßtwerden bis zum Doppelleben. (31.5.2000)
Idolo della Carinzia. Haider,
il mago della benzina. Forte
sconto grazie a Gheddafi. (Il Giorno, Milano, 31.5.2000, p. 1)
Haider: EU ist dekadent wie das alte Rom. "In Wirklichkeit ist diese Vereinigung genauso unmoralisch und dekadent wie das alte Rom. In der Provinz läßt man arbeiten, um dann die entrichteten Gelder zu verprassen", sagte Haider dem Magazin "News". Unmoralisch sei vor allem die "linke EU-Führung". (D 27.4.2000)
Haider: EU provoziert Austritt Österreichs. "Die Stimmung gegen
die EU steigt in Österreich", sagte der scheidende FPÖ-Obmann dem Magazin
"News". "Die Leute sagen mittlerweile, wenn man dieses Land, das
nichts gemacht hat, weiter bestraft, dann ist es gescheiterm wenn wir gar nicht
mehr dabei sind." "Es wäre interessant zu prüfen, ob man mit der
Einstellung der EU-Zahlungen nicht auch schon die Mitgliedschaft
zurücklegt." (20.4.2000)
El caso de Austria - Comunistas - ETA
Los partidos liberales, democristianos y socialistas no tienen
inconveniente en gobernar con los comunistas. Así ocurrió en Izalia y hoy
sucede en Francia... Para oponerse a la entrada en el Gobierno del Partido
austríaco de la Libertad, se alega la falsa imputación de que se trata de un
Partido neonazi, racista y xenófobo, al que moralmente se hace responsable del
holocausto judío, es decir, del asesinato de seis miliones de hebreos.
Admitiendo, a fines dialécticos, esta imputación, nadie puede negar que los
partidos comunistas legalizados y en algunos casos en el poder, podrán ser
considerados herederos de los partidos comunistas de la URSS y de todas las
llamadas democracias populares del mundo, que según declaraciones, en Buenos
Aires, de Gorbachov, ex comunista y ex presidente de la URSS, son responsables
de 120 millones
de asesinatos...
Es una contradicción de Aznar el díálogo con los terroristas de ETA, y con
Herri Batasuna (su cobertura legal), y con los partidos que han pactado con
ellos, y el propósito de expulsar del Partido Popular Europeo al grupo
austríaco de este signo político, que ha pactado con otro que no practica la
violencia como arma política, sino que gana limpiamente unas elecciones. (Blas
Piñar en: Fuerza Nueva, Madrid, 2000)
Die weiße Rose (christlich-konservativ-abendländisch, Postfach 192,
A-1060 Wien) veröffentlichte ihre 50. Flugschrift "Innenpolitik 2000 -
Zur Wende in Österreich und zur Notwendigkeit von Widerstand. Wir bekamen sie
gleich von mehreren Seiten zugeschickt. Verkürzte Auszüge: "Diese
Regierung ... steht in Vergleich zu 30 Jahren roten Regimes. Wir sind der
Meinung, daß uns die Linke während dieser Zeit ihrer Herrschaft, gestützt auf
das Gewaltmonopol des Staates, beraubt und bestohlen hat; daß Korruption
in hierzulande nie gekannten Ausmaßen etabliert und eine ungeheuerliche Staatsverschuldung
hinterlassen wurde; daß die Kultur des Landes massiv beschädigt, unser
hervorragendes Bildungswesen ruiniert, und daß die glorreiche Geschichte
Österreichs lügenhaft umgeschrieben wurde; daß die Linke maßgebliche Schuld an
der fortschreitenden ökologischen Zerstörung des Landes und dem Aussterben
des Bauernstandes trifft; daß sie versucht hat, Kirche und Familie zu
zerstören und sich an unseren Kindern zu vergreifen; daß sie den
Abtreibungsmord legalisiert hat; daß sie alles, was gut und wahr und schön ist,
in den Schmutz getreten und uns mit ihrer perversen, widerlichen und
wahnsinnigen Weltanschauung gequält hat; und daß es gut ist, daß diesem
Alptraum endlich entgegengetreten wurde. - Existenz eines weltweiten linken
Netzwerkes. - Was wir seit Ende Jänner erleben, ist nichts anderes als ein
roter Putschversuch. Alle Grundsätze der Demokratie sind plötzlich außer Kraft
gesetzt. - Forderungen: ...Änderung des Rundfunkgesetzes, um endlich den ORF
aus linker Abhängigkeit zu befreien und seine Inparteilichkeit sicherzustellen.
- ... Wille zum Widerstand gegenüber internationaler Anmaßung wird uns allein
wieder Respekt verschaffen. Aufforderung an die Austro-Amerikaner,
ausschließlich republikanisch zu wählen, da demokratische
Administrationen die Würde Östereichs mißachteten. - Als Grundwerte, die die
FPÖ angeblich mißachtete, werden uns "Demokratie",
"Toleranz" und "Menschenrechte" vorgestellt. Demokratie
aber ist gar kein Wert; sie ist eine Regierungsform... Auch Toleranz ist kein
Grundwert, sondern eine Tugend zweiten Ranges, eine abgeleitete Tugend; ihre
Ausübung kann wertvoll, aber auch falsch sein; Falsches zu tolerieren ...
wäre ein großer Fehler. Die Menschenrechte ... präsentieren solche
Grundwerte; Werte und Rechte, die dem Menschen wesentlich zugeordnet sind als
Ebenbild Gottes ... Alle Staaten, die jetzt gegen Österreich den Boykott
beschwören, ohne Ausnahme, treten durch die Legalisierung der abtreibung den
Respekt vor dem menschlichen Leben permanent mit Füßen; in den Niederlanden ist
inzwischen sogar die Euthanasie gängige Praxis. ... Wir erkennen, daß die
"Europäische Wertegemeinschaft" gar nicht existiert ... Es geht um
die Macht der sozialistischen Funktionäre überall in Europa, es geht um die
nackte, die brutale Macht der Linken. Und daß "bürgerliche" Politiker
wie der Franzose Chirac und der Spanier Aznar hier mitmachen, zeigt nur den
europaweiten Niedergang dieses "bürgerlichen" politischen Lagers, das
immer mehr Einschmelzung erfährt ins Amalgam jener Kräfte,
die Europa in die Gottlosigkeit und Menschenfeindlichkeit führen, in die Wüste
einer materialistischen, links-kapitalistischen, totalitären
Ausbeuterwirtschaft, getarnt als zeitgeistige Spaßgesellschaft, abgesichert
durch permanente Konsumverblödung.
"Ganz Europa ganz links. Ganz Europa? Nein, ein kleines, von
unbeugsamen Menschen bewohntes Land im Herzen hat sich anders entschieden und
leistet Widerstand." (Europaweit bekanntes Zitat, abgewandelt nach
Goscinny und Uderzo). Kommentar zum letzten Satz später.
Gertraud Knoll, evangelische Superintendentin (Bischöfin) des Burgenlandes, hat Sonderurlaub genommen. Weil sie an der politischen Demonstration gegen die neue Regierung und gegen Rassismus teilgenommen hatte, war sie von Teilen der evangelischen Kirche und der FPÖ kritisiert worden. Sie hatte sogar Drohbriefe bekommen. (Südwestpresse 21.3.2000)
Konflikt EU-Österreich spaltet Juden. Eine historisch bedeutsame
Entwicklung zeichnet sich ab. Österreichische Juden lehnen die Angriffe des
Auslandes auf das von ÖVP und FPÖ regierte Österreich ab. Der FPÖ-Europaabgeordnete
Peter Sichrovsky, selbst Jude, erklärte sogar in einem aufsehenerregenden
Interview mit der slowenischen Tageszeitung "Delo": "Es gibt
keinen Staat auf der Welt, in dem die Juden in einer besseren Lage wären als in
Österreich." Von wirklich unglaublich scharfen Aussagen gegen den Leiter
der Wiener jüdischen Gemeinde, Ariel Muzicant ("intelligenter Idiot"
war der geringste Vorwurf) distanzierte er sich, doch behauptete der
"Delo"-Journalist, er habe Sichrovskys Aussagen auf Tonband. Die Israelitische
Kultusgemeinde werde von israelischen, nicht von österreichischen Juden
geführt, behauptete der FPÖ-Mandatar und prangerte "Berufsjuden" an,
die tote Verwandte ausnützen, um im Fernsehen auftreten zu können. Wir erinnern
uns auch an die moderaten Töne, die von Simon Wiesenthal zu Beginn des
EU-Österreich-Konflikts ebenso wie in der Affäre Kurt Waldheim zu vernehmen
waren, während zum Beispiel das Simon-Wiesenthal-Center in Los Angeles volle
Breitseiten abschoß. Es gibt viele österreichische Juden, vor allem der
Generation, die noch das Kaiserreich miterlebte, die durchaus als
österreichische Patrioten zu bezeichnen sind. Daß der Nationalsozialismus in
Österreich nicht die Rolle spielte, die heute offiziell angegeben wird, geht
aus zwei weiteren Äußerungen hervor. Sichrovsyky sagte, mehr als die Hälfte
jener, die nach dem Kriege führende Positionen eingenommen haben, seien
ehemalige Nazis gewesen. Und Jörg Haider, der um Vergebung für den Holocaust
bitten will, meinte: Die Theorie, daß "Österreich in erster Linie Opfer
der Nazis war", sei von den Besatzungsmächten aufgebracht worden. Die
historische Wahrheit kommt so langsam ans Licht. Die Juden im Ausland, die so
energisch protestieren, dürften über die tatsächlichen Verhältnisse in
Österreich kaum wahrheitsgetreu informiert sein. Es sei an das Kuriosum
erinnert, daß die Truppe der sogenannten Erotik-Darsteller dem Wiener Opernball
eine Absage erteilt hat, weil ihr Chef Greenspan sich darauf berief, daß er
Jude sei. (Zeitungen, Radio- und Fernsehmeldungen der vergangenen Woche,
7.3.2000). Mit einer halbseitigen Anzeige in der "New York Times"
haben orthodoxe jüdische Gemeinschaften aus den USA, Israel, Großbritannien und
Österreich gegen den Boykott Österreichs protestiert. (D 18.3.2000)
"Die EU gebärdet sich als totalitärer Überstaat, der eine stabile
Demokratie mit härtesten Mitteln in die Knie zwingen will. Hier geschieht einem
ganzen Volk Unrecht und es wird wegen einiger verbaler Entgleisungen einzelner
als Ganzes verteufelt."( der Salzburger Erzbischof Georg Eder im
"Rupertusblatt zum EU-Boykott Österreichs, Anfang März 2000)
Michael Krüger (FPÖ) als Justizminister zurückgetreten. Zweimal hat
er Aufsehen erregt: einmal mit seiner Forderung nach einem Jaguar als
Dienstwagen (wir vermuteten in ihm einen Fan des gleichermaßen tapferen wie
tugendsamen Jerry Cotton -zumindest in den ersten 400 Heften -,sahen uns aber
getäuscht), und dann mit einem Interview im "Profil", in dem sein
Jugendfreund, die ORF-Fernsehpersönlichkeit Dieter Chlemar ausplauderte, wie
sich die beiden einmal die "Miss Vienna" geteilt hatten. Dieser
Fall erinnert uns daran, daß zum Beispiel die Südtiroler Freiheitlichen, die
sich sonst als Patrioten und Bewunderer des (katholischen und sittenstrengen)
Andreas Hofer ausgeben, im Wahlkampf einmal Kondome verteilt haben. Hier sind
wir beim Kernproblem des Liberalismus, und wir haben einiges darüber zu sagen.
Doch ist jetzt nicht der rechte Zeitpunkt dafür.
Austria, l´Europa mantiene le
sanzioni. "Le dimissioni di Haider non bastano, il problema è il suo
movimento al governo" (Corriere della Sera, 1.3.2000). Was wir von Anfang an gesagt
haben. Sie fürchten, "daß das Ergebnis von jahrzehntelangen
Integrationsbemühungen in Frage gestellt wird", wie EU-Kommissär Franz
Fischler (ÖVP) ausplauderte. Zu deutsch: Sie fürchten, daß die Völker sich auf
ihr Selbstbestimmungsrecht besinnen.
Jörg Haider als FPÖ-Obmann zurückgetreten. Vizekanzlerin Susanne
Riess-Passer wird seine Nachfolgerin. Beide stammen aus Oberösterreich.
(29.2.2000) Ein kluger Schachzug.
Haider sei weder ein Faschist noch eine Gefahr für die Demokratie,
sagte Otto von Habsburg. "Ich bin absolut für seine
Domestizierung..." (Welt am Sonntag 27.2.2000)
In Europa herrscht wieder das Faustrecht. Kein Bürger darf wegen seiner
Weltanschauung diskriminiert werden! EU hebt ihr eigenes Recht auf. EU darf laut Amsterdamer Vertrag nicht einmal Jörg Haider
diskriminieren (Pressestimme, Stephan Baier, Dolomiten)
Für einen Austritt aus der EU sprach sich der burgendländische
FPÖ-Klubobmann Wolfgang Rauter aus. (25.2.2000)
Der Euro sei eine Fehlgeburt, meinte Jörg Haider. (25.2.2000)
Kultur: EU brüskiert Österreich. Die EU hat Österreich von der
Eröffnungszeremonie der Feier "Brüssel 2000 - Kulturstadt Europas"
ausgeladen. Die Ständige Vertretung Österreichs in Brüssel machte darauf
aufmerksam, daß das Projekt aus Mitteln der EU und damit auch Wiens finanziert
werde. Damit habe jedes Mitgliedsland das Recht, an der Feier teilzunehmen.
(24.2.2000).
Ganz deutlich an die Stimme und den Tonfall Adolf Hitlers erinnerte
die Stimme eines Sprechers der 100 000 linken Demonstranten gegen die
SPÖ-ÖVP-Regierung auf dem Wiener Heldenplatz, die am Samstag, 19.2.2000 in den
19-Uhr-Nachrichten von ORF 1 zu hören war. Auch die im Rundfunk übertragene
Atmosphäre erinnerte an vergangene Zeiten. Der Druck der Straße. Wissen alle,
was sie da tun? Wie gesagt, mit dem inneren Frieden ist es vorbei, nicht nur in
Österreich.
Der neue SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer , einst Sekretär der Sozialistischen
Jugend, hat einst laut ORF bei seinem ersten Moskaubesuch den sowjetischen
Boden geküßt. (18.2.2000) Gusenbauers ungeheuer scharfe Attacken gegen ÖVP
und FPÖ in den vergangenen Wochen haben aufhorchen lassen. Wie soll da noch
eine Verständigung möglich sein?
Habsburg über Klestil: "Ach, den verachte ich schon seit langer Zeit; ich kann mich nicht erinnern, je ein Staatsoberhaupt erlebt zu haben, das in einer so heiklen Lage eine so elende Rolle gespielt hat." Kommentar von Otto von Habsburg, Sohn des letzten österreichischen Kaisers, zu Bundespräsident Thomas Klestil. (Interview mit "FF", Bozen, zitiert von "Die Presse", Wien, 18.2.2000) Den Boykott der USA und der EU wegen der Regierungsbeteiligung der FPÖ in Wien nannte er "ekelhaft" und "billiges Großmacht-Gehabe gegen einen Kleinen".Er sei "enttäuscht, nein, erzürnt über Europa". sei. Mit Jörg Haider hat Habsburg keine Berührungsängste. "Ich rede mit jedem." Die einzige Konversation, die er ausgeschlagen hätte, sei die mit Adolf Hitler knapp vor dessen Machtergreifung 1933 gewesen. "Ich habe ,nein, danke!' gesagt; nein, ich hab nur ,nein' gesagt, ohne ,danke'."
Haider könnte eine Balkanisierung im Herzen Europas verursachen,
indem er alte Themen wie die Südtirol-Affäre neu aufrollt", befürchtet Manek
Weintraub, leitendes Mitglied des Rates der jüdischen Institutionen in
Frankreich (CRIF). Er sprach von der "Gefahr eines übertriebenen
Regionalpatriotismus in Südtirol." (D 15.2.2000 Christian Giacomuzzi)
Das Positive an der Österreich-Affäre: Viele wachen auf,
merken endlich, was gespielt wird.
Der internationale Sozialismus: Dialogbereitschaft und Demokratieverständnis der durchwegs sozialistischen Regierungen, und wie sehr diese praktisch alle Medien in der Hand haben, erkennt man an den Reaktionen auf die österreichische Regierungsbildung: Es war immerhin die Vorverurteilung einer völlig legitim gewählten Regierung. DIE PRESSE wies am 3.2.2000 nach, daß die EU-Sanktionen von höchster österreichischer Seite bestellt waren! Man ächtet damit 56 % der österreichischen Wähler.(DIE WAHRHEIT warnte frühzeitig vor dem EU-Beitritt!) (Die Wahrheit, Heimatmission Normale Katholiken, Heidestr. 15, A-4623 Gunskirchen, Februar 2000, Auflage 120 000)
"Sie müssen krampfhaft nach
neuen Hitlern suchen - Nur die Verurteilung des Nationalsozialismus verbindet
Europa noch."
Der Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät in Innsbruck,
Prof.Raymund Schwager, vertrat die international heutzutage merkwürdig
klingende Auffassung, daß es heuchlerisch sei, wenn man den Kampf gegen
Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung als Argument benütze, um damit selber
jemanden auszugrenzen. Europa wolle eine "Wertegemeinschaft" sein,
doch gebe es angesichts des heutigen Pluralismus kaum noch gemeinsame Werte.
Nur die Verurteilung des Nationalsozialismus verbinde Europa noch. Dies
berichtete ein Internet-Dienst aufgrund einer Kathpress-Meldung. Schwager
weiter: Eine "Verurteilung" als letzte moralische Basis sei jedoch
doppelt problematisch: Erstens tendiere jede rein "negative Einigung"
längerfristig zu "Fixierungen". Zweitens lägen "die Untaten der
Nazis schon mehr als ein halbes Jahrhundert zurück und verlören deshalb ihre
abschreckende Wirkung auf die heranwachsende Generation. Die Logik der
negativen Einigung zwinge deshalb dazu, krampfhaft stets nach neuen
"Hitlern" zu suchen. Letztlich werde damit Hitler banalisiert und die
letzte moralische Grundlage Europas zerstört. (14.2.2000)
"Unmoralisch" nannte es Belgiens Außenminister Louis Michel am
2.2.2000, wenn jemand zu einem Skiurlaub in ein blau-schwarz regiertes
Österreich fahre. Das schlägt dem Faß den Boden aus! Die
belgischen Sozialisten sind die größten Hetzer gegen Österreich. Warum? Weil
Haider sich ihre Einmischung verbeten und sie an die Kinderschänderskandale
Dutroux etc. erinnert hatte. Und ist es denn nicht "unmoralisch",
wenn sich Belgien einen Mann in seiner Führungsriege leistet, der den Namen Elio Di Rupo trägt? Der Vorsitzende der
wallonischen Sozialisten, welcher Haider in einer Pressekonferenz am 8.2.2000
als Faschist und Neonazi bezeichnete und die FPÖ mit einem Krebsgeschwür
verglich, hat anscheinend seine eigene Affäre vergessen. 1996 wurde er im Zuge
des Dutroux-Kinderschänderskandals von einem Homosexuellen beschuldigt,
sexuelle Kontakte zu Minderjährigen gehabt zu haben. Nach monatelangen
stürmischen Debatten entlastete ihn schließlich das Parlament von diesem
Vorwurf. Aber 1997 stellte ein Polizeiausschuß fest, daß gegen Di Rupo
schlampig ermittelt worden sei (D 12.2.2000). Der Fall Di Rupo ist noch
keineswegs vom Tisch, und bald wird die Wahrheit offenbar werden.
Konflikte in anderen EU-Ländern wegen Österreich, Beispiel Italien. Der
italienische Oppositionsführer Silvio Berlusconi forderte in RAI 1 sowohl die Suspendierung
der ÖVP als auch der italienischen Volkspartei PPI aus der Europäischen
Volkspartei EVP: "Wenn die Europäische Volkspartei die ÖVP suspendiert,
weil sie mit einer Partei verbündet ist, deren Wurzeln in einem totalitären
Regime der Geschichte liegen, müßte man den italienischen PPI gleich behandeln.
Die italienische Volkspartei ist nämlich mit der Partei der Kommunisten
verbunden, deren Wurzeln ebenfalls in einem totalitären Sytem unserer
Geschichte, dem Kommunismus, liegen." (D 11.2.2000 APA)
Österreich schlimmer als andere? Nein, wohl kaum. Stephan Baier
kommentierte: "In den USA warten rund 3000 Menschen in Todeszellen auf
ihre Hinrichtung. In den Niederlanden ist jeder zwanzigste Sterbende ein
Euthanasie-Opfer. Israel hat soeben im Südlibanon bombardiert. Russland sorgt
für Ordnung in Tschetschenien, indem es die dortige Bevölkerung ausrottet.
Haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union deshalb den USA, den
Niederlanden, Israel oder Russland mit Sanktionen gedroht? Nein, die Mitglieder
der EU haben Österreich wegen seiner Regierungsbildung mit Sanktionen gedroht.
... Wie hätte wohl Chirac darauf reagiert, wenn die EU einen Boykott
Frankreichs ausgerufen hätte, weil in Paris Kommunisten in der Regierung
sitzen? Wie hätte Italien reagiert, wenn Österreich Rom mit Sanktionen gedroht
hätte, weil dort ein Reformkommunist regiert? Was würde Deutschland, wo ein
ehemaliger Terroristenanwalt Innenminister wurde, zu einer EU-Rüge sagen? Für
eine Einmischung der EU in die Regierungsbildung eines Landes gibt es keine
Rechtsgrundlage." (D 10.2.2000)
Die Hölle wäre los, wenn sich eine Zeitung oder Person der
Rechten oder Mitte solche Sätze leisten würde wie die linke Berliner
"taz" am 8. Februar 2000 bezüglich des Auftritts Haider in Sabine
Christiansens TV-Talkshow: "Kann man Sabine Christiansen nicht zu Krenz in
die Zelle packen? ... Unfassbar ist die Selbstüberschätzung von Leuten wie
Erich Böhme, Freimut Duve und Ralph Giordano (Anm.: wenn wir uns nicht
täuschen, ein Mann jüdischer Herkunft, der sich die folgende Unverschämtheit
sagen lassen muß!), deren mediale Notschlachtung mittlerweile so überfällig
ist, dass sie nie mehr kommen wird. Gegen solche angeblichen Gegner hat Haider
leichtes Spiel und kann frohlocken. Doch auch weniger wirre, matte, eitle und
grenzsenile Diskutanten hätten hier nichts ausgerichtet. Man kann über Haider
reden, mit Haider redet man nicht - es sei denn, man will ihm nützen. Der
einzige Tisch, an dem man sich mit Haider sehen lassen kann, ist der
Obduktionstisch, auf dem er liegt."
Haider will gegen Klima klagen. Ursache ist ein angebliches Angebot Klimas während der Regierungsbildungsphase, der FPÖ im Falle der Tolerierung einer SPÖ-geführten Minderheitsregierung bis zu vier Ministerposten zuzugestehen. Enttäuschung über die Haltung der deutschen Regierung. (Frankfurter Allgemeine, 8.2.2000, Seite 1)
Österreich fühlt sich zum Paria der Staatengemeinschaft abgestempelt.
Was dieser Tage in und mit Österreich geschieht, ist ohne Beispiel. Die in Wien
abdanken mussten, orchestrieren das europäische und internationale Konzert. Was
sie mit der angeblichen Gefahr einer Wiederkehr des Faschismus begründen, ist
nichts anderes als der Versuch, die Straße gegen eine legitime und nach
demokratischen Wahlen auf rechtsstaatlich einwandfreie Weise zu Stande
gekommene Regierung zu mobilisieren. Das Programm der neuen Regierung liest
sich wie das Bekenntnis Gestaltungswilliger im Geiste des Neoliberalismus. ... Klestil ...
gestaltet offensichtlich seine letzte Amtszeit doch nicht so frei und unabhängig,
wie es von ihm erwartet wurde. ...Stattdessen begab er sich nach der
Nationalratswahl in eine seinem Amt abträgliche Komplizenschaft mit einer
bestimmten Partei. Und anstatt seine Landsleute über die Beweggründe seines
Tuns zu unterrichten, zog klestil am Vortag des "Ausgelobens" der
neuen Regierung über diese in einer Weise her, die auch und gerade in der EU
nur als Aufruf zur Verurteilung der österreichischen Wähelermehrheit verstanden
werden konnte. (FAZ, 8.2.2000, Seite 1, Reinhard Olt)
"Es gibt keine internationale Weltverschwörung." Viktor Klima,
Ex-Bundeskanzler (D 8.2.2000) Dementis sind oft vielsagend.
Haider wirft Klestil und Klima "politischen Hochverrat an
Österreich" vor. (H.) verlangte Aufklärung über Berichte, wonach
Bundespräsident Thomas Klestil und Altkanzler Viktor Klima das Ausland gegen
eine FPÖ-Regierunsbeteiligung mobilisiert hätten. (Die Welt, 7.2.2000, Seiten 1
und 5)
Otto von Habsburg, (88) ältester Sohn des letzten österreichischen Kaisers
Karl. I., ehemaliger Alterspräsident der EU und Präsident der Paneuropa-Union,
nannte die EU-Maßnahmen "einen furchtbaren, illegalen Affron gegen
Österreich" und eine "verhängnisvolle Groteske". Wir geben
ihm recht. Das Verhängnis wird nicht ausbleiben.
Deutschland, so Otto von Habsburg weiter, stehe jetzt "in der Pflicht,
Österreich zu helfen". Deutschland hat Österreich 1914 geholfen, aber
das war einmal. Anno 2000 steht ein von Sozialdemokraten und linken Grünen
regiertes Deutschland auf der Seite seiner Gegner. Höchstens es käme zu einer
neuerlichen Zersplitterung Deutschlands, wenn zum Beispiel der Freistaat Bayern
sich gegen den ausufernden EU-Zentralismus zur Wehr setzen würde und auch
andere kleine Länder einer fortschreitenden Beschränkung ihrer Souveränität
nicht tatenlos zusehen würden. Dann wäre es möglich, daß neben dem im Aufbau
befindlichen Weltstaat - über die Zukunft der großen nichtwestlichen Staaten
können wir derzeit keine Aussagen machen -noch unabhängige Randstaaten und
Regionen existieren.
Jedenfalls hat Otto von Habsburg im guten Glauben mitgeholfen, Europa
aufzubauen: Er wollte ein konservatives Europa, ein christliches Abendland -
doch was haben wir heute: ein von Sozialisten und intoleranten Humanisten
beherrschtes Europa!
Rußland bringt Österreich und Schüssel eine "große
Vertrauensreserve" entgegen, sagte Außenminister Igor Iwanow.
(5.2.2000) Sie tun dies nicht aus Sympathie für den Nationalsozialismus,
sondern weil sie wessen, welches Spiel "der Westen" da spielt.
Für die USA sind Demokratisierung, freier Markt und Toleranz die wichtigsten Grundsätze. Danach wird auch Österreich beurteilt, sagte der Amerikaner David T. Johnson im permanenten OSZE-Rat. (5.2.2000 APA)
"Nach 30 Jahren sozialdemokratischer Dominanz und
Verhinderungspolitik" habe Österreich ein Sanierungskonzept, wie es
die neue Regierung Schüssels präsentiert hatte, "mehr als dringend
nötig", kommentierte der "Presse"-Journalist Andreas Schwarz. (D
5.2.2000)
Vatikan gegen Vorverurteilung. Kardinal-Staatssekretär Angelo Sodano
teilte mit, der Vatikan werde keine "vorschnellen Urteile" über die
Regierung in Wien abgeben. Er halte sich an den politischen Realismus. "Im
Namen des Heiligen Stuhls erkläre ich, daß es noch nie unsere Tradition war,
Personen zu beurteilen, sondern die Fakten, und das geschieht auf der Grundlage
der kirchlichen Morallehre." (D 5.2.2000) Wenn letzteres doch auch bei
Stellungnahmen hoher Würdenträger zur Schulsexualerziehung der Fall wäre!
TED-Umfrage in Südtirol. "Sind Sie dafür, dass Jörg Haiders FPÖ
in Österreich mitregiert?" 83,7 % Ja, 16,3 % Nein. (D 4.2.2000)
Bundespräsident Klestil entschuldigte sich in einem Brief an das
Simon-Wiesenthal-Zentrum in Los Angeles: "Ich hatte keine andere
Wahl". In einer Fernsehansprache im ORF warnte er die Österreicher. (4.2.2000)
L´Austria divide l´Italia. il Centrodestra: "Dobbiamo condannare
anche i governi in cui siedono comunisti ed ex comunisti" ("La
Repubblica", Roma, 4.2.2000)
Panella: "Macché Vienna - è Roma la vergogna d´Europa".
("La Repubblica", Roma, 4.2.2000)
Haiderlandia rialza i tassi. (La "Stampa", Torino, 4.2.2000)
Die Koalitionsregierung aus ÖVP und FPÖ wurde am 4. 2. 2000 von
Bundespräsident Thomas Klestil (früher ÖVP) angelobt. Der Obmann der
Volkspartei, Wolfgang Schüssel (54) hat sein von Anfang an angestrebtes Ziel
mit Zähigkeit und Ausdauer erreicht: Er ist Bundeskanzler. Erste Vizekanzlerin
der Republik ist die Freiheitliche Susanne Riess-Passer (39). Wegen
ausländerfeindlicher Aussagen im Wahlkampf lehnt Klestil zwei vorgeschlagene
FPÖ-Minister ab. Jörg Haider gehört der Regierung nicht an; er bleibt
Landeshauptmann in Kärnten. Nach drei Jahrzehnten endet die
sozialdemokratische Herrschaft und damit vielleicht auch der bisherige Proporz
(Stichwort "roter Filz") in Ämtern, ORF usw.
"Dieses Österreich braucht Europa nicht", sagte der
belgische Außenminister Louis Michel. Schöne Partnerschaft in der
europäischen "Gemeinschaft"! Welche Zukunftsperspektiven! Vor wenigen
Tagen noch war einem Asterix in den Sinn gekommen: Wir befinden uns im
Jahre 2000 n. Chr. Ganz Europa ist von der EU besetzt... Ganz Europa? Nein! Ein
von unbeugsamen Norikern bevölkertes Land im Gebirge hört nicht auf, dem
Eindringling Widerstand zu leisten.... Wir waren schon versucht zu sagen:
Heiliger Severin, hilf Norikum! Und jetzt sagt Cäsar auf einmal: Dieses
gallische Dorf Kleinbonum, ähem diese Provinz Norikum brauchen wir nicht! Es
darf geschmunzelt werden.
Das Europaparlament verurteilte "alle beleidigenden, ausländerfeindlichen und rassistischen Aussagen, die der Vorsitzende der Freiheitlichen Partei Österreichs, Jörg Haider, seit vielen Jahren gemacht" habe. Die Abgeordneten, die die Resolution unterschrieben, sprachen sich nach Rundfunkmeldungen gegen eine ÖVP-FPÖ-Koalition aus. Im Unterschied zu den EU-Regierungen lehnte das Europaparlament jedoch eine politische Isolierung Österreichs ab. (4.2.2000)
Klestils Dilemma. Einerseits kann der österreichische
Bundespräsident, geschniegelter Karrierediplomat, mehr ums Äußere als ums
Innere besorgt, weder seinen Ex-Parteifreund Schüssel noch den Rebellen Jörg
Haider leiden. Andrerseits kann er nicht tun, was er gern täte: Würde er
Neuwahlen ausschreiben, wer garantiert ihm, daß die FPÖ nicht beim nächsten Mal
einen noch größeren Triumph feiert und die SPÖ nicht noch weiter absackt? Es
ist nicht sicher, daß die Drohungen aus dem Ausland ihren Zweck erreichen
würden, denn die "Jetzt-erst-recht"-Stimmung könnte die Mehrheit des
Volkes erfassen. Der ganze Staat, die "österreichische Nation" steht
auf dem Spiel, mitsamt der EU-Zugehörigkeit. Deshalb Klestils langes Zögern,
seine Vorbehalte. Er ist in einer Art Zwickmühle.
Demokratie und Souveränität gefährdet? Wenn die EU so weiter macht,
müßte der Begriff "demokratisch gewählt" durch "von der EU
bestimmt" ersetzt werden, meint Leserbriefschreiberin C. K. (D 3.2.2000)
Sogar ein italienischer Nationalist von der Alleanza Nazionale hegt
schwere Bedenken: "In der Demokratie zählen die Wählerstimmen. Sie haben
die Aufgabe und das Recht zu regieren. Die EU und die einzelnen Staaten haben effiziente
demokratische Sicherungssysteme. Auch die derzeitige italienische Regierung,
die von der SVP unterstützt wird, hat kommunistische Minister in ihren Reihen,
aber weder intern noch international hat es Proteste gegeben." (Alessandro
Urzì in den Dolomiten, Bozen, 3.2.2000)
Für den Wiener Verfassungsrechtler Heinz Mayer ist es
"schleierhaft, von welchem Ungeist die 14 befallen sind".
Ex-ORF-Intendant Gerd Bacher nannte die Haltung europäischer
Staatsmänner gegenüber Österreich eine "Unverschämtheit".
Der burgenländische ÖVP-Landesobmann Gerhard Jellasitz stellte klar:
"Es ist eine Frage der Selbstachtung und der Souveränität für unser Land,
daß das geschieht, was in Österreich bestimmt wird, und nicht das, was und die
EU diktiert." (D 2.2.2000)
Bestellte Kampagne. Dänische Zeitungen berichteten, daß die massive Kampagne gegen Österreich von Noch-Bundeskanzler Klima beim Holocaust-Gipfel in Stockholm "bestellt" worden sei. Und aus französischen Regierungskreisen kam laut AFP die Bestätigung, daß Bundespräsident Klestil seinem Freund Jacques Chirac gegenüber sein Einverständnis für ein solches Vorgehen der EU gegenüber Österreich gegeben habe. Das Wort "Staatskrise" sei da noch zu milde gegriffen, schreibt der Wiener Korrespondent Andreas Schwarz weiter in den "Dolomiten" vom 3.2.2000. Er verweist auch darauf, daß sich eine Reihe kleinerer Staaten von der Aktion überfahren fühlt, die von Frankreich und Belgien ausgegangen war.
Stellungnahmen von jüdischer Seite zu Österreich, Haider, FPÖ:
Außenminister David Levy: "eine Plage, die
ihr Haupt erhebt".
Danny Naveh vom Likud: Österreich ist ab heute ein aussätziger Staat."
Eliahu Salpeter von der Zeitung "Haaretz" erklärte, die
österreichische Republik sei "in Sünde geboren".
Avi Jechezkel, Abgeordneter der Arbeitspartei, nannte Haider "eine Art
Sohn Hitlers".
Schulamit Aloni, Exbildungsministerin, meinte, Israel sei selbst ein
rassistischer Staat und habe daher kein Recht, Österreich zu verurteilen.
(obige Zitate aus einem dpa-Korrespondentenbericht von Sara Lemel aus
Jerusalem, D 3..2.2000)
David Süsskind, Präsident der jüdischen Vereine Belgiens, sagte, die jüdische Gemeinde dulde keine faschistische Regierung in einem Land der EU. (D 1.2.2000)
Wir raten unseren jüdischen Brüdern im Glauben an den Gott Israels, sich
nicht vor den Karren der Humanisten spannen zu lassen. Es geht in erster Linie
um eine ideologische Auseinandersetzung zwischen dem Humanismus, der nicht das
Anliegen frommer Juden sein kann, und jenen, die dem Humanismus nicht huldigen
wollen.
Gegen eine Ausgrenzung Österreichs wandte sich ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel. Die Sanktionsandrohungen der 14 EU-Staaten ohne Konsultationen mit Österreich könnten "möglicherweise auch eine Gefährdung für die Einheit der Europäischen Union bedeuten". (2.2.2000)
Die USA drohten Österreich mit denselben Maßnahmen wie die 14 EU-Staaten. (2.2.2000)
Als "unglaublichen und beispiellosen Akt der Einmischung in die inneren Angelegenheiten eines demokratischen Rechtsstaates" verurteilte der bayerische Europaminister Reinhold Bocklet die angedrohte Isolierung Österreichs. (2.2.2000) Ein paar Tage später kam eine ebenso deutliche und scharfe Stellungnahme von CSU-Chef und Ministerpräsident Edmund Stoiber. (5.2.2000)
Dem Geist von Amsterdam widerspricht die Vorgangsweise der anderen 14
EU-Staaten, wies der Wiener Europarechtler Peter Fischer nach. Sanktionen
dürften nur bei einer "schweren und anhaltenden Verletzung" der
Prinzipien von Freiheit, Achtung der Menschenrechte, Demokratie und
Rechtsstaatlichkeit verhängt werden. Zuvor müßte die Regierung in Wien eine
Stellungnahme abgeben können. (D 2.2.2000) Wie so oft: das Papier vom Mai
1999 ist Papier...
Sie fürchten nicht Haider (Kommentar)
Die anderen 14 EU-Staaten und die USA drohen Österreich mit der politischen Ächtung und Isolation, falls die FPÖ Jörg Haiders an der Regierung beteiligt wird. Zehn Länder der EU sind von Sozialisten oder Sozialdemokraten regiert. Der portugiesische Regierungschef Antonio Guterres, als katholisch beschrieben, ist Präsident der Sozialistischen Internationale. Wo bleibt die Souveränität der Völker, die Achtung demokratischer Wahlen und des Volkswillens? Kommentatoren sprachen von einer kalten Machtergreifung der Sozialistischen Internationale in der EU. Deren Fußvolk skandierte in Brüssel: "Extreme Rechte raus aus der Europäischen Union". Dieselben Kräfte wenden sich ansonsten gegen jede Ausgrenzung zum Beispiel von illegalen Einwanderern. Besonders die Regierung von Belgien fühlte sich betroffen, als Haider ihre Kritik mit dem Hinweis auf den Kinderschänderskandal beantwortete, in den bekanntlich höchste Kreise verwickelt waren. (2.2.2000)
Die Grünen haben die Lage mit ihrem Vorwurf, Haider sei ein Faschist, verschärft.
Er ist ein Populist, aber sicher kein Faschist, meinen viele Beobachter. Eine
unheilvolle Polarisierung ist eingetreten. Für die Zukunft ist mit allem zu
rechnen, ähnlich wie in Chile, das wegen der Festnahme in Großbritannien (nach
feierlichem Empfang durch einen Vertreter der Labour-Regierung) und der
angekündigten Freilassung Pinochets ebenso polarisiert ist. Die Spannungen
werden zunehmen, auch in anderen Ländern, und am Ende werden wir das haben, was
eigentlich niemand will, der einigermaßen Vernunft besitzt und nicht vom Haß
geleitet wird. Die Epoche der Stabilität, des Wohlstandes und des Friedens -
auch wenn er oberflächlich war - neigt sich dem Ende zu.
Adolf Hitler legge il giornale
con la riga principale: "Nazionalisti austriaci fuori dall´Europa". Su commento: E pensare che sono stato io
il primo a sognare un´Europa unita!!" (Corriere della Sera, Milano,
1.2.2000, caricatura di Giannelli)
Adolf Hitler liest die Zeitung mit der Schlagzeile: "Österreichische
Nationalisten raus aus Europa". Er kommentiert: "Wenn ich daran
denke, daß ich der erste war, der von einem vereinten Europa geträumt
hat." (Corriere della Sera,
Mailand, 1.2.2000, Karikatur von Giannelli)
L´Europa ha un nemico:
l´Austria. (Il Giornale, Milano, 1.2.2000)
In der "europäischen Innenpolitik sind wir wesentlich weiter, als bisher angenommen." Kommentar Brüsseler Diplomaten. (1.2.2000)
Der Verfall Österreichs
Kunst, Gotteslästerung, Religionsverhöhnung,
Pornographie, Menschenhandel, Prostitution sind in Österreich "Chefsache".
Seit 1970 haben die ... und die "Linken Schächer" eine
Unzuchtsindustrie auf die Menschen losgelassen.
Unzucht ist zur größten Industrie Europas
geworden!
Der Zweck der Unzuchtsindustrie ist die
Zerstörung des christlichen Menschenbildes.
Haben diese Lumpen mit ihrer Zerstörungsarbeit
auch Erfolg?
1998 wurden 18 027 Ehen geschieden! Betroffene Kinder über 20 000! In 80 % aller Scheidungen ist Ehebruch die Ursache.
1963 wurden in Österreich 134 809 Kinder geboren, 1998 nur noch 80 347 Kinder.
1967 gab es in Österreich 7594 Welt- und Ordenspriester, 1997 gab es nur noch 4950.
1967 gab es in Österreich 13 440 Ordensfrauen, 1997 gab es nur noch 6629.
Die Öffentlichkeit ist durch Pornographie völlig verschmutzt. Pornofilme in den Kinos. Videotheken voll mit Hartpornos. Sogar an den Zeitungskiosken werden Hartpornos öffentlich ausgestellt. Porno- und Hurenannoncen in den Tageszeitungen "Krone" und "Kurier". "Telekom Austria" stellt den Telephonhuren die Leitungen zur Verfügung, die auch von Kindern und Jugendlichen in Abwesenheit ihrer Eltern genutzt werden (oft hohe Telephonrechnungen zum großen, finanziellen Schaden der Familie). Pornofilme auch im Fernsehen! Unerträgliche Gotteslästerungen in allen Medien!
30 Jahre sind nun schon die "Linken Schächer" in Österreich an der Macht. Kann man die Folgen der geistigen Verwüstung in unserem Lande auch nachprüfen? Seit 1990 haben wir in unserer Dokumentation die Zeitungsberichte über die Kriminalität gegliedert. Ergebnis: 14 große Ordner mit Berichten über Kinderporno, 16 große Ordner Berichte über sexuelle Gewalttaten gegen Frauen, 11 Ordner Berichte über Amtsmißbrauch! Hunderttausende ungeborene Kinder wurden fristgerecht ermordet. Killerärzte morden nun mit dem Mordikament "Mifegyne". Rauschgift außer Kontrolle. Tausende Frauen aus armen Ländern wurden der Prostitution zugeführt.
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