ETIKA 

Analyse und Anklage

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5D402

„Juden raus!“ – „Nazis raus!“ – Das Doppelgesicht des Hasses

14.3.2012

„Juden raus!“ „Nazis raus!“ „Kreis judenfrei“. „Kreis nazifrei“:
Das Doppelgesicht des Hasses

Warnung an Alle: Meinungsfreiheit ist das höchste Gut der Demokratie!
Doch was müssen wir erfahren? Die Ausgrenzung, Diskriminierung, Verfolgung politischer Gegner durch die herrschenden Kräfte der liberalen Mitte nehmen unerträgliche Ausmaße an. Auch dann, wenn die politisch Andersdenkenden nicht „zum Kampfe gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ aufrufen, sondern sie im Gegenteil in Anspruch nehmen und verteidigen wollen. Besonders wird die Meinungsfreiheit mit den Füßen getreten. Unsere Demokratie ist in höchster Gefahr!

Diskriminiert von den Parteien. Die im Bundestag vertretenen Parteien wollen laut „Spiegel“ verhindern, dass sich der NPD-Bundespräsidentschaftskandidat Olaf Rose öffentlich präsentiert. Zu diesem Zweck wollen sie möglicherweise auf die Vorstellung der Kandidaten in der Bundesversammlung verzichten. (Südwestpresse 12.3.2012)

ETIKA: Und da nehmen diese angeblichen Demokraten immer wieder den Begriff „Respekt vor dem Wählerwillen“ in den Mund. Die bis zu fünf oder zehn Prozent der NPD-Wähler sind für sie Luft. Steht nicht im

Grundgesetz Artikel  3: (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ ? (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wir erinnern auch an Berufs- und Ausreiseverbote, besonders an die kürzliche Kampagne von Parteien und Verbänden gegen Rechtsanwälte, die einmal etwas mit der NPD zu tun hatten.

Grundgesetz Artikel 8 (1) Alle Deutschen haben das Recht, Beruf, Arbeitsplatz und Ausbildungsstätte frei zu wählen.

Diskriminiert von der Justiz. Ein Landgericht, das Oberlandesgericht Brandenburg und der Bundesgerichtshof sprachen einem früheren Vorsitzenden der Nationaldemokratischen Partei das Recht ab, in einem Wellnesshotel in Bad Saarow (Brandenburg) Urlaub zu machen. Die Stuttgarter Zeitung berichtet am 10.3.2012 (S. 4, dpa):

Hausverbot gegen NPD-Chef rechtens. Hotelbetreiber dürfen Gäste wegen ihrer politischen Überzeugung ablehnen – etwa wenn diese Rechtsextremisten sind. (Damit) hat der Bundesgerichtshof das Hausverbot eines Wellnesshotels gegen den ehemaligen NPD-Vorsitzenden Udo Voigt im Wesentlichen gebilligt. … Auch Unternehmen dürfen demnach – wie Privatpersonen – grundsätzlich frei über Hausverbote entscheiden. Eine Begründung sei nicht erforderlich, entschied der 5. Zivilsenat … Voigts politische Gesinnung sei unvereinbar mit dem Ziel, jedem Gast ein „exzellentes Wohlfühlerlebnis“ zu bieten, argumentierte er (der Hotelier).“

ETIKA: Wie oft schon wurden (wenigstens in Italien) Diskotheken-Betreiber und -Türsteher wegen Rassismus verurteilt, wenn sie einen dunkelhäutigen Mann, den sie für einen Drogenhändler hielten, nicht eingelassen haben! Ist das in Zukunft anders, dürfen sie als Unternehmer frei über Hausverbote entscheiden? Können sie ein verbrecherisches Subjekt allein wegen seines Aussehens ohne Begründung abweisen? Ist das Recht für alle gleich in dieser Republik?

Grundgesetz Artikel  3: (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ ? (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Wir hoffen auf das Bundesverfassungsgericht, dass es bei der Revision Voigts dem Spuk ein Ende macht, indem es sich an das Grundgesetz hält.

Diskriminiert von Medien. Die Süddeutsche Zeitung kommentierte obiges Urteil wie folgt (10.3.2012, S. 4, jan):

„Wenn Nazis essen, trinken, schlafen. Wie soll eine Gesellschaft eigentlich mit Rechtsextremisten umgehen, wenn die sozusagen privat unterwegs sind? Oder sind Rechtsextremisten niemals privat? Sind sie ein gesellschaftliches Übel, das es in jedem Moment ihrer schieren Existenz zu bekämpfen gilt? … Aber an der Tatsache, dass es Rechtsextremisten in unserer Gesellschaft gibt, kommt man trotzdem nicht vorbei. Dass sie essen, trinken, wohnen, schlafen wollen, wie andere Menschen auch, muss man akzeptieren. Nur: Wellness für NPD-Funktionäre, das muss wirklich nicht sein.

ETIKA: Wie lange dauert es noch, bis irgendwelche Richter Bäckern, Cafébesitzern und Lebensmittelhändlern, sodann Schuhmachern und Friseuren, schließlich Banken, Zahnärzten, Ärzten und Krankenhäusern recht geben, die ebenfalls sogenannten Rechtsradikalen bzw. „Nazis“ Hausverbote erteilen, bis diese verhungern bzw. seelisch an der Verfemung durch die Gesellschaft zugrundegehen? Sollte man dem Kommentator der SZ nicht ein Grundgesetz schenken und Artikel  3 (1) rot anstreichen? „Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ Hat die Presse nicht die Aufgabe, die Meinungsfreiheit als Grundpfeiler der Demokratie zu verteidigen? Darf sie einem Bürger das Recht absprechen, in ein Wellness-Hotel zu gehen? Wie soll das weitergehen? Wenn zum Beispiel nordkoreanische Kommunisten nach Deutschland kommen oder radikale Moslems, womöglich noch Taliban? Haben die liberalen Zeitungen denn schon einmal dagegen gewettert, wenn ein orientalischer Despot sich einen Kuraufenthalt im Westen gegönnt hat? Man ist dabei, zwei Menschenklassen zu schaffen. Im Verdacht der Korruption stehende liberaldemokratische Politiker wie Ex-Bundespräsident Wulff haben unbestritten das Recht auf Wellness, ein ehemaliger NPD-Vorsitzender nicht.

Grundgesetz Artikel  3: (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ ? (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

Diskriminiert von Linksliberalen.

Bündnis gegen Rechts steht. Aufgeheizte Stimmung in der Stadthalle. 70 Bürger haben das Bündnis „Kreis Göppingen Nazifrei“ gegründet. Dabei ergriffen auch Vertreter der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands (MLPD) sowie der linksautonomen Antifa das Wort. (NWZ 2.3.2012)

22 „Autonome Nationalisten“ wollten am 3.3.2012 vom Göppinger Bahnhof zum Rathaus marschieren. Dies wurde ihnen verboten. 100 Polizisten kamen zum Einsatz. Ebenso waren 150 Gegendemonstranten zur Stelle. Alex Maier, Sprecher der Grünen Jugend und des Bündnisses „Kreis Göppingen nazifrei“ sagte: „Wir sind vor allem hier, um die nicht zu Wort kommen zu lassen.“ ‒ (Sonntag aktuell 4.3.2012)

ETIKA: Und so etwas nennt sich vermutlich Demokrat! Ausgrenzung, Diskriminierung, Versammlungs-, Meinungs- und Redeverbot für politisch Andersdenkende! Den Nationalisten blieb nichts anderes übrig, als sich in einen Zug zu setzen und abzureisen. ‒ Ihre Spontandemonstration in Eislingen blieb unbeachtet, so Sonntag aktuell.

Grundgesetz Artikel 5 (1) „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“

Artikel 8 (1) Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln.

(2) Für Versammlungen unter freiem Himmel kann dieses Recht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes beschränkt werden.

Grundgesetz Artikel  3: (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“ ? (3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

ETIKA kommentiert diese ganze gefährliche Entwicklung und macht von seinem Recht auf Meinungsfreiheit Gebrauch, um die wahre Demokratie zu schützen:

Zwei Seiten derselben Medaille: Politische Gegner werden mundtot gemacht und auf alle mögliche Weise diskriminiert, wie an anderen Stellen ausgeführt. Vergleiche auch Manfred Bomms neuen Kriminalroman „Mundtot“, 2012, siehe ETIKA 98B51. Schämen sich die herrschenden Liberalen und Linken nicht, national denkenden Menschen dasselbe anzutun, was die Diktaturen in den 30er Jahren mit ihren Gegnern gemacht haben? Nicht nur unter Hitler wurden Juden diskriminiert (wir reden im Moment nicht von den Massenverbrechen während des Krieges in den 40er Jahren), sondern auch unter Mussolini. Es gab schikanöse Berufs- und Heiratsverbote sowie den Schulausschluss von Kindern und Jugendlichen, die nach dem „Manifesto della razza“ vom Juli 1938 mit königlichem Dekret vom 17.11.1928 „Provvedimenti per la razza italiana“ angeordnet wurden. (Dolomiten 15.11.2011 Zwei Diktaturen – Ein Ziel) Offenbar sind wir auf dem Weg zu einer dritten Diktatur, jener der linksliberalen sogenannten Mitte.

Der Verfasser dieser Zeilen hingegen verteidigt die Demokratie und besonders ihre Hauptpfeiler: die Meinungs-, Versammlungs- und Pressefreiheit für Alle, auch Links- und Rechtsextremisten, Anarchisten sowie Islamisten usw., solange sie der Gewalt abschwören und sich nicht gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung der Bundesrepublik (siehe Artikel 18 GG) wenden. So hat er es ab 1968 an den Instituten für Politische Wissenschaft und Zeitungswissenschaft der Ludwig-Maximilians-Universität München gelernt. Und wenn seine damaligen Kommilitonen von marxistisch und antirevisionistisch umgeschwenkt sind auf liberal und kapitalistisch, er nicht. Entweder Demokratie für Alle oder Diktatur. Entweder Grundgesetz und Bürgerrechte oder Knechtung und Verdummung der Massen mittels raffinierter Manipulation durch das Fernsehen und andere Medien als Handlanger der Machthaber. Wer Hass sät, wird Bürgerkrieg ernten. Früher galt einmal der Spruch von Friedrich Schiller: „Das Gesetz ist der Freund des Schwachen.“ In der heutigen Bundesrepublik scheint das nicht mehr der Fall zu sein. Die Mächtigen veranstalten eine Hetzjagd nach der anderen auf politisch Andersdenkende. Aber:

·       Wer politisch Andersdenkenden die fundamentalen Rechte verweigert, vor allem das der Meinungsfreiheit, treibt auch solche Leute in den Untergrund, zu Gewalt und Terror, die auf friedliche Konfliktstrategien gesetzt haben, aber dann keine Möglichkeit mehr haben, sich zu artikulieren.

Wie soll man sagen? Haben die aufgezählten Methoden nicht einen Hauch von Totalitarismus, Nationalsozialismus, Kommunismus? Ist es Zufall, wenn die Deutschen im Ausland nach wie vor als „böse Nazis“ gesehen werden? Wenn Angela Merkel in griechischen Medien in Nazi-Uniform abgebildet wird, daneben ein Skelett in schwarzer SS-Montur (laut NWZ 28.2.2012)?

Es ekelt einen an, mit welchem Hass in Deutschland Vergangenheitsbewältigung betrieben wurde und Sympathisanten der toten und völlig überholten nationalsozialistischen Ideologie verfolgt wurden, um nur die Schriftsteller Jakob Schaffner und Knut Hamsun zu nennen. Sie wurden verfemt, nur weil sie eine andere politische Meinung hatten – und zwar von Leuten, die vorgaben, für Meinungsfreiheit, Dialog und Toleranz einzutreten. Wer Menschen verfolgt, nur weil sie politisch anders denken, ist kein Demokrat. Als Demokraten verteidigen wir – zum x-ten Male sei es wiederholt – die Meinungsfreiheit, denn sie ist das Fundament der Demokratie. Ohne Meinungsfreiheit keine Demokratie.

In Berlin scheint man schon immer einen gefährlichen Hang zur Mundtotmachung oder gar Ausschaltung politischer Gegner gehabt zu haben; der Bogen reicht von den Preußen bis zu vielen Vertretern des heutigen Systems. Toleranz und Dialog gibt es nur für ihre Freunde, nicht für ihre Gegner, womit sie diese Begriffe entwerten und sich selbst entlarven als verlogene Pseudo-Demokraten. Haben die heutigen Vertreter der Aufklärung nie etwas von Voltaire gesagt. Er sagte:

„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß du es sagen darfst.“

Die Genannten laufen Gefahr, sich jener Fraktion von Aufklärern anzuschließen, welche die Indianer ausrottete. Von Schiller und Lessing haben sie sich meilenweit entfernt. Die unterdrückten Afghanen können ein Lied davon singen.

Ob Politologen in hundert Jahren vielleicht von einer Art Staatsstreich der Herrschenden gegen das Grundgesetz anno 2012 sprechen werden?

Das Schlimmste: Sobald die Herrscher dieser Welt die einzigen Kräfte, die ihrer geplanten Weltdiktatur Widerstand entgegensetzen, nämlich die Nationalisten der einzelnen Völker und die Verteidiger ihrer Religionen, vor allem Moslems und Hindus, ausgeschaltet haben, beginnen sie die Endschlacht gegen die Christen. Näheres bei Kardinal Newman, Benson, Solowjew, Wolfgang Borowski und vielen anderen christlichen Autoren sowie in der Offenbarung des Johannes. Doch Christus wird eingreifen mit seinen Engeln, und die Bösen werden ihr verdientes Ende finden. Gelobt sei Jesus Christus!

Anklage

gegen einen Staat,

·       der wohl auch in den Augen künftiger Historiker gekennzeichnet ist durch Gottlosigkeit, Sittenverderbnis und krasse soziale Ungerechtigkeit

·       der Millionen Menschen ohne Arbeit lässt

·       in dem Millionen Menschen für Niedriglöhne schuften und der immer mehr Waren importiert, für deren Herstellung Arme in der Dritten Welt nur Hungerlöhne erhalten

·       der zusieht, wie ungezählte Familien und Rentner mit wenigen hundert Euro dahinvegetieren, während er einem halben Dutzend Bundespräsidenten jedes Jahr 200 000 Euro zuzüglich Büro und Dienstwagen zahlt

·       der zusieht, wie internationale Konzerne laufend deutsche mittelständische Unternehmen ruinieren

·       der zusieht, wie die Großen immer größer werden und die Kleinen vernichten oder ausbeuten

·       in dem Kinderschänder mit wenigen Jahren Gefängnis davonkommen, statt für immer weggesperrt zu werden

·       der Perversionen staatlich schützt und damit auch die gottgewollte Institution Familie untergräbt

·       der millionenfach Tierversuche duldet oder gar vorschreibt und in dem unzählige Tiere allen Tierschutzgesetzen zum Trotz grausam geschlachtet werden

·       der nichts gegen den Autowahn unternimmt und die Einführung von “Autos auf Schienen” (MBB-Kabinenbahn) sabotiert

·       in dem sich hinter der MaskeDemokratie das grausame Gesicht des Kapitalismus und Liberalismus mit seinen gnadenlosen Profiteuren und Ausbeutern versteckt.

Wir verstehen, dass sich ein solches Gemeinwesen mit Zähnen und Klauen verteidigt. Ein solches Herrschaftssystem muss sich mit allen Mitteln, inklusive einer Fünfprozentklausel, gegen alle neuen Kräfte wehren, die nach Wahrheit und Gerechtigkeit rufen.

 

Anhang: einige schon früher veröffentlichte Artikel zum selben Thema

Die Lüge von den Neonazis. Die Medien faseln täglich von Neonazis; gestern Dresden, heute Pforzheim etc. Dabei handelt es sich nach unserer Einschätzung bei mindestens 80 Prozent der Gemeinten um Nationaldemokraten, die sich gemäß Parteistatut zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung bekennen und das Grundgesetz inklusive der Meinungs- und Pressefreiheit auch für politisch Andersdenkende bejahen. Dies ist leicht zu beweisen, da ja zumindest ein Großteil der Führungskräfte für den Verfassungsschutz und andere demokratische Institutionen arbeiten und die meisten einfachen Mitglieder guten Glaubens sind, ihre Heimat, ihre Werte und Traditionen, ihr Vaterland und das christliche Abendland gegen den dekadenten Materialismus, Marxismus und Kapitalismus verteidigen zu müssen, und zwar friedlich. Echte Neonazis würden doch mit Hakenkreuzen herumlaufen und zur Gewalt greifen; das tun aber nur einzelne Wahnsinnige. Ohne Hakenkreuze und Hitlerbilder kann es sich jedenfalls nicht um Neonazis handeln. Was die Skinheads betrifft, so würde Hitler vielleicht 80 Prozent von ihnen wegen ihrer Lebenseinstellung, Kleidung und Musikvorlieben die Bezeichnung Nationalsozialist verweigern und sie in Arbeitslager stecken. – Bei denen aber, die politisch Andersdenkenden die Meinungs-, Rede- und Versammlungsfreiheit sowie das Existenzrecht absprechen, müsste man korrekterweise von linksradikalen Demokratiegegnern sowie von intoleranten liberalen Pseudodemokraten der Diktatur der Mitte sprechen. Denn sie handeln gegen das Grundgesetz. Ähnliches gilt für die Diffamierung glaubenstreuer Christen als radikale Fundamentalisten und gefährliche Extremisten, wobei viele Vertreter der Amtskirchen sich vor Gott schuldig machen und beim Jüngsten Gericht entsprechende Anklagen gewärtigen müssen. (etika.com 22.2.2012)
Vergleiche: Christen für Gerechtigkeit

Warum die Wirtschaft der Bundesrepublik trotz der Krise so stabil zu sein scheint.

1.   Weil die Nachfrage derer, die die Arbeitskraft ihrer Landsleute in China und anderen asiatischen Ländern ausbeuten, nach Porsche, Mercedes, BMW und Audi stark gestiegen ist.

2.   Weil die Bundesrepublik Deutschland immens viele Waffen exportiert, mit denen Menschen in aller Welt einander umbringen oder Tyrannen ihre Herrschaft festigen. Der relative Wohlstand der Bevölkerung basiert teilweise auf dem Blut und den Tränen von Millionen Unterdrückten und Ausgebeuteten.

3.   Die Preise in der Bundesrepublik Deutschland sind nur deswegen relativ niedrig, weil deutsche Unternehmer, Konzernbosse, Besitzer von Lebensmittelhandelsketten und Investoren nach Monopolen streben und die Arbeiter und Bauern fremder Völker für Hungerlöhne schuften lassen. Je billiger die Waren in den deutschen Geschäften, desto größer die Ausbeutung und Erpressung ausländischer Arbeiter, Bauern und Firmen, wobei nicht verschwiegen werden soll, dass auch deutsche Betriebe von den Filialisten erpresst werden und zu Niedrigstpreisen liefern müssen.

4.   Auch die deutschen Arbeiter, Angestellten und Bauern werden betrogen. Immer mehr Firmen machen pleite oder werden von ausländischen oder internationalen Konzernen aufgekauft. Wer glaubt noch den offiziellen Arbeitslosen- und Preisstatistiken? Die Berichte in den Medien widersprechen sich. Siehe die entsprechenden Meldungen auf dieser Seite, zum Beispiel „Inflation frisst Sparvermögen“ vom 29.1., sowie in der Chronik 4.

Aufschwung geht an den Armen vorbei – Rekordkredit für Banken. Die Banken bekamen von der Europäischen Zentralbank als Weihnachtsbescherung reund eine halbe Billion Euro fast geschenkt. Zwar müssen die Banken Sicherheiten hinterlegen, doch können sie dafür teilweise Papiere nutzen, die sonst kaum einer am Markt haben will. (NWZ 22.12.2011 dapd) In Deutschland, einem der reichsten Länder der Welt, leben 12 Millionen Menschen in Armut oder sind armutsgefährdet, das sind 14,5 Prozent der Bevölkerung. (NWZ 22.12.2011 dapd, dpa, Gunther Hartwig)

Spaltung der Gesellschaft
Kämpft für die Meinungsfreiheit auch politischer Randgruppen, damit sie auf Gewalt verzichten!
Jeder zweite Bundesbürger glaubt: „Deutschland wird in einem gefährlichen Maß überfremdet.“ Soziologieprofessor Wilhelm Heitmeyer teilte als Ergebnis seiner Sozialstudie (Deutsche Zustände, Suhrkamp Verlag) mit: „Etwa zehn Prozent der Gesellschaft denken durch und durch rechts.“ 74 Prozent der Befragten stimmten der Einschätzung zu, dass „die Gesellschaft immer mehr auseinander fällt“. (NWZ 13.12.2011 Gunther Hartwig)

ETIKA-Kurzkommentar: Wenn dem so ist, wie wagen es da die Politiker und Meinungsmacher, diese friedlichen zehn Prozent der Bevölkerung tagtäglich auszugrenzen und zu diskriminieren, oft noch als Extremisten zu titulieren und als angebliche Verbrecher zu verfolgen, zum Beispiel mit Berufs- und Versammlungsverboten? Steuern sie auf einen Bürgerkrieg zu statt die Konflikte im Dialog zu lösen? Haben politische Minderheiten in dieser Republik nicht einmal mehr Anspruch darauf, dass ihre Grundrechte respektiert werden? Dann ist die Demokratie tot, das Grundgesetz sein Papier nicht mehr wert. Doch die intoleranten, nicht dialogbereiten Machthaber beanspruchen weiterhin die Bezeichnung Demokraten allein für sich. Wahre Demokraten, wehrt euch! Kämpft für die Meinungsfreiheit auch der politischen Randgruppen, auch der Rechten, der Kommunisten, Islamisten usw., solange und damit sie auf Gewalt verzichten! Treibt sie nicht in den Untergrund und Terrorismus! Die Meinungsfreiheit ist das Fundament der Demokratie.

„Die Deutschen Konservativen sollen zerschlagen werden. Diktatoren haben ihre Gegner umgebracht oder eingesperrt. Heute funktioniert das anders, Politisch unbequeme Leute, die obendrein ,politisch unkorrekt´ sind – so wie wir – die werden auf folgende Weise zur Strecke gebracht: 1. Brandmarkung als angebliche „Rechts-Extremisten“. 2. Teure Gerichtsprozesse. 3. Verschweigen und ausgrenzen … J. M. Voltaire war für die alten Preußen ein Vorbild. Der Franzose Voltaire (1694-1778) sagte: Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, daß du es sagen darfst.“ (Rundbrief von Joachim Siegerist, Dezember 2011, Die Deutschen Konservativen, Postfach 76 03 09, 22053 Hamburg, hervorgegangen aus der „Bürgeraktion Demokraten für Strauß“, gegründet 1980 in München)

Deutsche so reich wie noch nie – weltweit Platz 17. Laut Weltwohlstandsbericht pro Kopf Brutto-Geldvermögen von 60 123 Euro Ende 2010. (NWZ 15.9.2011 otr) Vorschlag: Warum das Geld nicht genauso auf jeden Deutschen aufteilen? Der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo (354-430) meinte: „Was sind überhaupt Staaten ohne Gerechtigkeit anderes als Räuberbanden?“

Arm und alt in Deutschland. Kein Zahnersatz, kein Urlaub. Alte Menschen, die Pfandflaschen aus dem Müll holen. Runzlige Mütterchen, die um eine milde Gabe bitten. Über drei Millionen Rentner sind laut VdK arm oder von Armut bedroht. (NWZ 1.8.2011 dpa Yuriko Wahl-Immel). Für die Armen und Alten des eigenen Volkes hat dieser Staat kein Geld übrig, aber für Kriege in fremden Ländern und für tausend andere Sachen, die uns ebenfalls weniger wichtig erscheinen, reicht es allemal. Beim Jüngsten Gericht möchten wir nicht Politiker sein.

Christen für Gerechtigkeit †ci

etika.com, christlicher Informationsdienst, 14.3.2008, www.etika.com

Verantwortlich: Rainer Lechner

Alle vorherigen Fassungen sind ungültig. Nachdruck auch auszugsweise gestattet.

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