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ETIKA |
3. WORLD WAR – GUERRA MONDIALE
– 3. WELTKRIEG |
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5IRQ502 |
WAR VS. IRAQ – IRAK-KRIEG |
8.5.2004 |
Der amerikanische Präsident George W. Bush ist ein frommer Mann. Er zieht sich regelmäßig zum Gebet zurück, meditiert und trifft mit seinen ähnlich eingestellten Mitarbeitern entsprechend „fromme“ Entscheidungen. Das ist seine Sache und die der Vereinigten Staaten. Wenn er aber glaubt, er habe den Auftrag, fremde Länder mit Krieg zu überziehen und Killerkommandos zu entsenden, die frevlerische Leute um die Ecke bringen, etwa andersdenkende Funktionäre der irakischen Baath-Partei, dann geht das uns alle an. Man stelle sich vor, die Fidschi-Inseln, Serbien oder Deutschland würden Geheimdienstleute in die USA schicken, um dort Spitzenpolitiker umbringen zu lassen. Was würde geschehen? Der Weltsicherheitsrat und die UN-Vollversammlung würden zu Eilsitzungen einberufen, und fast alle Staaten der „Weltgemeinschaft“ würden jenem Land, welches das Völkerrecht so frevelhaft bricht, den Krieg erklären. Da dies im Fall der USA nicht der Fall sein wird, bleibt nur der Appell an Präsident Bush übrig, in der Bibel einmal 2. Mose 20,13 oder Matthäus 5,21 zu lesen: Du sollst nicht töten! Oder Matthäus 5,44: Liebet eure Feinde! Oder Matthäus 13,41f.: Die Engel werden alle, die Unrecht getan haben, in den Feuerofen werfen; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. (D 31.3.2003, le, abgewandelt)
„You shall not murder!“ (Matthew 5,21)
The Son of Man will send out his angels, and they
will gather out of his kingdom ... those who practice lawlessness, and will
cast them into the furnace of fire. There will be wailing and gnashing of
teeth. (Matthew 13,41 and 42)
Brite schimpft US-Pilot “Cowboy”. Britischer Soldat
durch irrtümlichen Beschuss getötet (“friendly fire”). “Er hatte absolut
keine Achtung für menschliches Leben…”, beklagte sich Steven Gerrard (33),
Obergefreiter, in der “Times” vom Montag. ... US-Kampfflugzeug vom Typ A-10
hatte am Freitag in der Nähe von Basra auf zwei gepanzerte Fahrzeuge gefeuert.
Ein anderer Brite war vor dem Einsatz gewarnt worden: „Mach dir keine Sorgen
wegen der Iraker, es sind die Amerikaner, auf die du Acht geben musst.“ (msn news, 31.3.2003,
news.focus.msn.de )
Opferbilanz - Casualties
Among
U.S. troops, 42 dead, seven captured, 17 missing. Among British troops, 25
dead. Deploeyd: 290,000
American-British forces are deployed in support of combat operations. Close to
100,000 U.S. troops are now in Iraq and 100,000 more forces on the way.
Iraqi troops estimate: 350,000. Iraq says at least 425 civilians have been
killed. More than 600 oil wells and three oil refineries are under the control
of American-British Forces. (Saudi Press Agency, spa.gov.sa 31.3.2003,
Associated Press)
Dazu
kommt die 1 Million Iraker, die laut UNICEF infolge der UN-Sanktionen
gestorben ist. (ORF 2, 31.3.2003, 22.30 h)
Alliierte bringen Irakern das Grauen
11 Tage nach Beginn des Krieges einer
militärisch unschlagbaren Supermacht gegen einen maroden Kleinstaat von der
Größe Kaliforniens zu der bangen Frage: Wird es am Ende noch genügend Iraker
geben, die sich über ihre Befreiung freuen können...? Statt Befreiung haben die selbsternannten
Befreier das Grauen gebracht: den Zusammenbruch der medizinischen Versorgung, Epidemien,
Hunger, Durst und vielfachen qualvollen Tod. Die amerikanischen
Kriegsorganisationen bemühen sich nach Kräften, das Ausmaß der menschlichen
Tragödie im Irak zu verschleiern. Unermüdlich preisen sie ihre „humanitären
Hilfen“ für die irakische Zivilbevölkerung. 200 000 Iraker würden schon mit
Wasser und Lebensmitteln versorgt, verkünden sie stolz. Und sie sagen nicht,
dass internationale Hilfsorganisationen und die irakischen Behörden vor
Kriegsbeginn 17 Millionen Menschen mit Nahrungsmitteln versorgen mussten
und es diese Hilfen durch die Kriegshandlungen jetzt nicht mehr gibt. ...
Bomben und Raketen ... auch auf Wohngebiete, Lagerhallen, Marktplätze... Viele
werden schwer verletzt, zerstückelt und verbluten langsam und qualvoll.
Splitterbomben..., die nur einen Zweck haben: menschliche Körper on ihre
„Einzelteile“ zu zerlegen. ... US-Soldaten verschießen wie im ersten Golfkrieg
Munition mit abgereichertem Uran, die verheerende Krebsschäden
verursacht. So gilt für viele Iraker das Motto: Lieber unterdrückt und
lebendig als befreit und tot. (eines der üblichen Meisterwerke des
Washingtoner White-House-Korrespondenten Peter W. Schroeder, D 31.3.2003, S. 3)
Defense Secretary Donald Rumsfeld
pressures Army Gen. Tommy Franks, the head of the U.S. Central Command, to attack de
Republican Guard divisions defending Baghdad as soon as Air Force planes and
Army attack helicopters have softened them up. … roughly 100,000 U.s.
servicemen could face about 30,000 Iraqi troops, not enough for the 4 or 5
to 1 ratio that conventional military doctrine calls for when attacking an
entrenched enemy. (The Miami Herald, 30.3.2003 Joseph L. Galloway)
Frauen
und Kinder erschossen. Tragödie in
Nasiriya. Zu Tode verängstigte US-Marine-Infanteristen schießen auf alles, was
sich bewegt. Ein Unteroffizier sagte: „Die Iraker sind kranke Leute, und wir
sind die Chemotherapie.“ (Reportage von Mark Franchetti in der „Sunday Times“,
30.3.2003, D 31.3.2003)
The latest atrocity in Baghdad
Blood and bandageges for the innocent. By Robert Fisk in the Baghdad suburb of
Shu´ale. (Independent.co.uk 30.3.2003) At least 62 civilians had died by
yesterday afternoon… The Americans and British were doing their best yesterday
to suggest that an Iraqi anti-aircraft missile destroyed those dozens of
lives… In the Al-Noor-hospital, there
were appalling scenes of pain and suffering. This is a hospital without
computers, with only the most primitive of X-ray machines. But the missile was
guidedby computers and that vital shard iof fuselage was computer-coded. It
reads: 30003-704ASB 7492. The letter “B” is scratched and could be an “H”… a
further code reads: MFR 962 14 09. (http://argument.independent.co.uk/commentators/story.jsp?story=392161
30.3.2003)
„Sie
wissen nicht, was sie tun oder warum sie
es tun. Sie führen einen unnötigen Krieg und versuchen noch immer, Gründe zu
finden, um ihn zu rechtfertigen.“ („The Independent on Sunday“, London, über
die politischen Führer Großbritanniens und der USA, 30.3.2003). „Sind wir
Zeugen des Wahnsinns von Tony Blair?“ (Überschrift zu einem Kommentar der
„Sunday Times“, 30.3.2003, D 31.3.2003)
The US wants to help Israel forge
military and economic dominance over the Middle East. Foreign Minister Kamal
Kharrazi said the United States has a general plan for the entire region. But,
the US makes many mistakes in its calculations about the Middle East. – Both
the US and Britain have fallen into a trap set by Israel. – Kharrazi called on
belligerent parties to honor the international conventions concerning war and
not to do actions amounted to war crimes. Iran is worried about the ongoing
human disaster in Iraq. (IRNA 30.3.2003 irna.com/en )
In an address to the citizens (of
Saudi Arabia) delivered on behalf of King Fahd by the Crown Prince: The Custodian of
the Two Holy Mosques: We categorically reject any infringements of Iraq´s
territorial integrity or being put under military occupation and we informed
the US about our clear stance. (ain-al-yaqeen.com 30.3.2003)
Notwehr gegen CIA-Orks!
Im Gebet an den hl.
Erzengel Michael ist die Rede von bösen Geister, die
in der Welt umherschweifen, um die Seelen zu verderben. Neben dieser
Plage gibt es im Irak jetzt auch amerikanische Geheimagenten, die als
Todeskommandos umherschweifen, um hohe Funktionäre der Baath-Partei zu ermorden
(Radiomeldung vom 29.3.2003). Wir Christen beten darum, dass diese CIA-Orks,
die nur aufs Killen aus sind, ihre Ziele verfehlen und möglichst bald selbst
unschädlich gemacht werden. Herr, erhöre uns! Es geht nicht an, dass in aller
Welt rechtlose Zustände herrschen und die Bluthunde
der Weltdiktatur in jeder Stadt und jedem Dorf Horror verbreiten.
Jeder Bürger hat das Recht zur Notwehr gegen diese gesetzlosen Verbrecher, die
Gott strafen wird.
Put away from yourselves the evil
person. (Bible, I Corinthians 5,13)
The
Apostles of Enddays
(Christians in Germany, Austria, South Tyrol and Spain, www.etika.com ) expel US-President
George W. Bush from the Christian community. They expel also all other men and
women who kill innocent Arab and Kurd children, women and men in Iraq.
Those
persons without conscience (real “orks”,
comp. “Beowulf”) are not
worth to be called Christians. If they want to save their souls they
immediately must stop this injust and cruel war and repent and give
reparations.
The United
States ruin the whole mankind with their materialism, anti-culture, impiety,
with sexual perversity, economic exploitation and with their imperialist
ideology. “But evil men and impostors will grow worse and worse, deceiving
and being deceived.” (II Timothy 3,13) This war against Iraq is a war
crime.
Judgment
is without mercy to the one who has shown no mercy. (James 2,13)
In the Name
of the Almighty God who is just and merciful.
Apostles of Enddays (AIHS), etika.com 29.3.2003
AUSSCHLUSS BUSHS AUS DER CHRISTENHEIT
Verstoßt ihr den Bösen aus eurer Mitte! (Bibel, 1
Korinther 5,13)
Die Apostel der letzten Zeiten (Christen in
Deutschland, Österreich, Südtirol und Spanien, www.etika.com
) stoßen den amerikanischen Präsidenten George W. Bush aus der
Gemeinschaft der Christen aus. Sie verstoßen auch alle anderen Männer und Frauen,
die unschuldige arabische und kurdische Kinder, Frauen und Männer im Irak
töten.
Solche Personen ohne Gewissen (wirkliche „orks“, vergleiche „Beowulf“) sind nicht wert, Christen genannt zu werden. Wenn sie ihre Seelen retten wollen, müssen sie diesen ungerechten und grausamen Krieg sofort beenden, Buße tun und Wiedergutmachung leisten.
Die Vereinigten Staaten verderben mit ihrem Materialismus, ihrer Unkultur und ihrer Gottlosigkeit, mit sexuellen Perversionen, mit wirtschaftlicher Ausbeutung und mit ihrer imperialistischen Ideologie die ganze Menschheit.
„Mit den bösen Menschen aber und Betrügern wird´s je
länger, desto ärger; sie verführen und werden verführt.“ (Timotheus 3,13) Dieser
Krieg gegen den Irak ist ein Kriegsverbrechen.
„Es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der
nicht Barmherzigkeit getan hat.“ (Jakobus 2,13)
Im Namen des allmächtigen Gottes, der gerecht ist und barmherzig.
Apostel der letzten
Zeiten (AIHS), etika.com 29.3.2003
29.3.2003,
10. Kriegstag
Die Banditen aus dem Wilden Westen haben 600 Ölquellen unter Kontrolle
Das Pentagon meldet stolz, dass die Amerikaner im Irak schon 600
Ölquellen unter Kontrolle haben. Dies ist eines der Hauptziele des Krieges.
Nach den Quellen im Süden bei Basra wollen sich die Banditen aus dem Wilden
Westen auch noch die Quellen bei Kirkuk und Mossul aneignen, die den Kurden
gehören. - USA müssen Marsch auf Bagdad wegen Nachschubproblemen verzögern. Aus
Fort Hood (Texas) kommt die hochtechnisierte 4. Infanterie-Division mit
16.000 Männern und Frauen. Sie verfügt über schreckenerregende Superwaffen.
Übrigens kommen zugleich Berichte über die Vergewaltigung von US-Soldatinnen
bei der Luftwaffe – keine Seltenheit. Reportage der betroffenen Debra Dickerson in der „New York Times“. Man
sieht Fotos von US-Soldaten, die in der Wüste pornographische Zeitschriften und
Fotos der leicht bekleideten Kylie Minogue etc. betrachten, statt ihre
Waffen wegzuwerfen, davonzulaufen und ihre Seelen zu retten. Erstes Selbstmordattentat
eines Irakers: 5 US-Soldaten tot. Weiter Bombenhagel auf Bagdad.
Erste bunkerbrechende Bombe abgeworfen (Bunker Buster, Guided Bomb-Unit
28, GBU-28). Abgeworfen werden solche Bomben von B-2-Spirit-Tarnkappenbombern.
Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an Bush, dabei keine Sprengköpfe
aus abgereichertem Uran einzusetzen. 55 Tote auf dem El-Nasser-Markt im
Wohnviertel „Schola“ (am Vortag 15 Tote auf anderem Markt) in Bagdad. Rakete
schlägt im Suk Shark, einer Einkaufsstraße in Kuwait City, ein; möglicherweise
fehlgeleitete US-Rakete, die flach flog und nicht vom Radar erfasst wurde
geschweige denn von den „Patriot“-Abwehrraketen.
„Bagdad wird uneinnehmbar für den Feind sein.“ General Sultan Haschim Ahmed, irakischer Verteidigungsminister. (D 29.3.20039)
„Basra ist ganz klar nicht im entferntesten in unserer
Hand.“ Der britische Oberst Chris Vernon am 28.3.2003 im Nachrichtensender
Sky News. (D 29.3.2003) Tausende
Einwohner fliehen aus der belagerten Millionenstadt. Die britischen
Streitkräfte haben vor der brennenden Stadt Zentren eingerichtet, wo sie
Lebensmittel und Wasser verteilen. (ebenda) Die Herzen der Araber kochen.
Die Briten erpressen die Menschen in ihrer Not.
Britischer Experte: Irak-Feldzug wird zum “Desaster” für
Alliierte. Patrick Seale,
Politologe, in „Al Hayat“. (D 29.3.2003)
US-Präsident Bush: Kriegsverbrecher werden verfolgt und
bestraft. (D 29.3.2003, dpa). Ein Mann, ein Wort. Dann kann er mit sich
selbst und Wolfowitz anfangen.
Dura advertencia de EE.UU. a Siria e Irán. El Pentágono acusó a Dasmasco por un supuesto
suministro de equipos a los iraquíes, y a Teherán de intentar “operar” en la
zona de conflicto. (clarin.com 29.3.2003)
Lage
am 28.3.2003, 9. Kriegstag
Immer mehr Kriegsverbrechen – Totale Ungewissheit über Ausgang
Kriegsende schon in einer oder zwei Wochen möglich, aber genauso kann es
ein Stalingrad für die Amerikaner und Briten, Polen, Südseeinsulaner usw.
werden. Vermutlich wegen der Ankündigung Washingtons, weitere 100.000 - 120.000
Mann/Frau Bodentruppen zu schicken.
Iraker hatten selbst angekündigt, dass Bagdad in 5-10 Tagen eingekesselt wäre.
Amerikaner wollen auch noch die Ölquellen um Mossul und Kirkuk unter Kontrolle
bringen und Bagdad zerbomben und aushungern. Händler setzen angeblich auf
baldiges Kriegsende, denn der Ölpreis sank zeitweilig; danach aber wieder
höher. Zeichen totaler Unsicherheit.
Immer mehr stellt sich heraus, dass es ein schmutziger Krieg ist, nicht nur wegen der anhaltenden Bombardierung Bagdads und anderer Städte, wobei Wohngebiete nicht geschont werden. Die Amerikaner rechnen damit, dass die Araber das ihnen zugefügte Leid so schnell vergessen und verzeihen wie die Deutschen. Aber in jenem Kulturkreis gibt es ein Zauberwort, das Thar = Târ = Blutrache heißt. Schwere Kämpfe in Nasiriyah. US-Truppen zeitweise zurückgezogen, aber Vormarsch soll weitergehen. Weitere Meldungen mit Nachträgen:
Baghdad
will be the “graveyard” of coalition forces and they will lose “even if they bring double American troops,” Iraq´s
information minister Mohammed Saeed al-Sahaf said on Al-Jazeera television. (cnn.com 28.3.2003)
Il Pentagono
raddoppia il contingente Usa. Vertice Bush-Blair: “Ci vorrà
`tempo, ma vinceremo”. Denuncia inglese: “L´Iraq ha giustiziato dei prigionieri
e userà armi chimiche”. (corriere.it
28.3.2003)
Civilians slaughtered. It
was an outrage, an obscenity. The severed hand on the metal door, the swamp of
blood …, the human brains inside tha garaga, the incinerated, skeletal remains
of an Iraqi mother and her three children in their still smoldering car. Two
missiles from a single American jet killed them all – more than 20 (…) torn to
pieces before they could be liberated by the nation which destroyed their
lives. (Robert Fisk, The Independent, 27.3.2003, arabia.com 29.3.2003 PINA)
US-Soldaten: “Unsere Aufgabe ist es jetzt, zu töten!” Dies sagte Oberstleutnant B. P. McCoy von der 3. Batterie des 4. Regiments der Marine-Infanteristen. (D 28.3.2003)
27.3.2003,
Lage am 8. Kriegstag
Albträume: Tigris und Euphrat voller Blut!
Der Krieg nimmt albtraumähnliche Züge an. Niemand weiß im Moment, wie es ausgeht. Wir sehen Berge von Leichen, Flüsse voller Blut, tote Väter, Mütter, Kinder, und auch jenseits des Meeres Tränen und Verzweiflung. Alle werden verlieren.
„Top-Historiker prophezeien eine US-Niederlage. Für die Alliierten gebe es nur zwei Möglichkeiten, Bagdad oder auch Basra zu erobern: die Städte völlig zu verwüsten oder sie auszuhungern. Straßenkampf könne letztlich nicht gewonnen werden. Manfred Messerschmidt, Professor, bis 1988 Militärgeschichtliches Forschungsamt Freiburg, gilt noch immer als Koryphäe der deutschen militärhistorischen Forschung: ... Selbst die deutsche Wehrmacht habe zunächst gezögert, die russischen Großstädte militärisch erobern zu wollen, bis Hitler persönlich anordnete, sie komplett zu zerstören oder auszuhungern. Gerd Krumeich, Professor an der Universität Düsseldorf: Man könne keine Großstadt „sauber“ einnehmen. Nichts habe die deutsche Bevölkerung „näher an Hitler herangebracht als die Bomben“ der Alliierten. Bernhard Kroener, Universität Potsdam: „Wenn Widerstand geleistet wird, ist eine Großstadt prinzipiell nicht einzunehmen.“ Zum Straßenkampf in Bagdad: „Jeder, der noch bei Trost ist, wird den vermeiden. Der ist nicht zu gewinnen.“ (http://news.focus.msn.de 26.3.2003)
Eine der Folgen: „Wirtschaftskollaps nicht ausgeschlossen.“ ( http://news.focus.msn.de 26.3.32003) Das Leben fast jedes einzelnen in der ganzen Welt wird in Mitleidenschaft gezogen. Der von den Amerikanern angezettelte Krieg beschert den Völkern Teuerung, Arbeitslosigkeit, Massenelend. Doch die feinen Herren von der Wall Street und im Reichen USA haben ihre Schätze ins Trockene gebracht.
Die Lage ist verfahren. Indes hat Allah die Gebete der Araber erhört und den Invasionstruppen einen Sandsturm geschickt, der sie lähmt. Die Iraker wollen die Gunst der Stunde zu Gegenoffensiven auf die Flanken der in der Mitte festsitzenden Feinde und auf die Alliierten im Süden bei Basra und Umm Qasr nutzen. Aber sobald der Sandsturm nachlässt, werden die Amerikaner die irakischen Truppen aus der Luft in Grund und Boden schießen, wenn sie sich nicht in Städte retten können. Bei offenen Schlachten sind die Iraker materialmäßig unterlegen, außer die örtliche Lage und das Wetter kommen ihnen zu Hilfe.
Die Alliierten haben manche Fehler eingesehen – den größten nicht, dass es für sie nur eine Rettung gibt: das Land fluchtartig zu verlassen! - und greifen im Süden zu einer List: Sie versuchen, die Kinder mit Bonbons und Kaugummi (wie nach dem Krieg in Deutschland), mit Nahrungsmittelpaketen und durch Besuche bei Müttern mit Kindern sowie ärztliche Versorgung zu ködern. Das erbost die Araber weltweit, die dies im Fernsehen sehen müssen, noch mehr (vgl. Hindus – christliche Missionen).
Kurden, halt! Andak! Katera Chodeh! Ed dem bed dem.
Radiomeldungen zufolge (12 Uhr) wollen die Amerikaner nun die Kurden
auf die Araber loshetzen. 6000 Soldaten sollen in Erbil und Umgebung ankommen
und vom Kurdenland aus doch eine Nordfront gegen die Iraker eröffnen; die
ersten Fallschirmjäger sind schon gelandet. Damit wäre es mit dem relativen
bisherigen Frieden in der Region auf Jahrzehnte vorbei. Jetzt wollen die
„Herren der Welt“ jenseits des Atlantik auf einmal, dass die tapferen Kurden,
die sie gerade eben zweimal bei Abmachungen in Ankara verraten haben, die Köpfe
für sie hinhalten.
Massud Barsani, das Ende Deiner Herrschaft und der KDP und der größte Blutverlust Deines Volkes steht bevor! Wir als Freunde der Kurden (siehe Gottfried Müller: Im brennenden Orient) warnen euch: Lasst euch nicht in diesen ungerechten Krieg hineinziehen. Ihr werdet nur verheizt, und am Ende sind euer Land und der Irak übersät mit Leichen – und der Traum vom freien Kurdistan ist endgültig ausgeträumt. Kurden, haltet euch heraus! Dies gilt auch für die PUK und alle anderen Kurden! Kämpft nicht gegen eure Nachbarn! Thar. Ed dem bed dem. Wartet, bis die Stunde da ist, wenn alle abgelenkt sind, und erklärt dann eure Unabhängigkeit! Kurdistan aktuell – ETIKA-Plan für den Irak und Kurdistan
Die Amerikaner wollen euch auf dem Altar ihres Sieges opfern, der den Kräften der Finsternis zur absoluten Weltherrschaft verhelfen soll. Doch wenn ihr vom Kampf geschwächt seid und eure Männer im Süden sterben, kommen die Türken und rauben euch euer Land! Währenddessen ergreifen die Amerikaner die Flucht vor dem Zorn der arabischen Welt. Wenn ihr Kurden auch noch im Irak eingreift, werden sich Euphrat (El Frat) und Tigris rot färben vor Blut.
Mille
paracudisti Usa aprono il fronte Nord.
Appartenenti alla
173. brigata, di stanza alla caserma Ederle di Vicenza,- sono scesi sull´Iraq
settentrionale, impossessandosi dello scalo di Harir, nel Kurdistan. “Aeroporto
Bashur”, non più usato da 1991, a circa 75 chilometri dalla città di Erbil
(500.000 – 600.000 abitanti). Un punto strategico cruciale …verso Mosul e
Kirkuk. Si aggiunge alla base a Bakrajo, nei pressi di Chamchamal, a quella di
Salmas, vicino a Sulaiymania. - “Sky-Soldiers”: Als erste Einheit im Vietnamkrieg
in Bodenkämpfe verwickelt. Viele ihrer Soldaten mit höchsten Orden ausgezeichnet, 1700 in
Vietnam gefallen. (repubblica.it
27.3.2003, D 28.3.2003)
Bush´s
lookalikes. Yesterday President George Bush made his
first public appearance since the start of the war, speaking to service
personnel at the MacDill airforce base in Tampa… But how do we know this is the
real George Bush? Later in the day a man who looked and sounded like Mr Bush
appeared alongside Tony Blair at Camp David, leaving intelligence experts to
ponder whether a lookalike had been deployed on both ocassions.It has long been
suspected that Mr Bush employs a string of lokkalikes for difficult or
dangerous speaking engagements… (guardian.co.uk 27.3.2003)
26.3.2003,
7. Kriegstag
Allies
blamed for Baghdad market, bomb deaths. (independent.co.uk 26.3.2003)
Bombe su case e mercato. Bagdad, ordigno su un quartiere popolare:
almeno 15 morti.
Najaf, lo scontro più duro, centinaia di iracheni
morti. Comando Usa: almeno 650 vittime. E a nord di Nassiriya nuovo stop
all´avanzata. (repubblica.it 26.3.2003)
Un tempête de sable bloque la progression des forces américains.
(lorient-lejour.com.lb L´Orient-Le
Jour, Beirut, 26.3.2003)
The resistance
from the militia groups to the rear of the advancing allies has been so stiff
that commanders have concluded that this Iraqi threat has to be addressed
first. (www.nytimes.com 26.3.2003 The New
York Times)
Der angebliche Volksaufstand in Basra droht zur
peinlichen Propaganda-Schlappe für die Aliierten zu werden. Selbst
Sprecher der oppositionellen Schiiten wiesen Meldungen über eine Revolte
zurück: Es habe nur „einige kleinere Zwischenfälle“ gegeben. Ein SCIRI-Sprecher
in Teheran: Einige Menschen hätten Slogans gegen Saddam Hussein gerufen. Als
Grund vermutete er die Wasserknappheit in der Millionenstadt. (spiegel.de 26.2.3002)
News of … a ,popular uprising´ came just at the right time for prime-time news
bulletins in den US and Britain. After a series of setbacks, and with
the advance on Bagdad delayed by sandstorms, the invasion forces were badly in
need os some positive developments yesterday. Jazeera´s reporter inside the
city said there was no sign of any uprising at all. (guardian.co.uk. 26.3.2003)
Gli sciiti: “A Bassora nessuna rivolta, solo proteste per l´acqua”. (repubblica.it
26.3.2003)
Angst vor der Bevölkerung. „Im Prinzip ist jeder Iraker verdächtig.“ Nach diesem Motto geht die derzeit nur wenig mehr als 200.000 Mann starke Invasionsstreitmacht der Alliierten gegen das 25-Millionen-Volk vor. Gefahr des Häuserkampfs. Mit Guerillataktik gegen Angreifer. Wenn Zivilisten plötzlich schießen. US-Offizier klagt: „Die Al Quds sind Verrückte“. (D 26.3.2003 AP Chris Tomlinson) Bevölkerung : Hunger. Wut auf selbsternannte US-Befreier. (D 26.3.2003 AFP)
EU fordert: UNO soll Kontrolle über irakisches Erdöl
erhalten. Dies will der EU-Außenbeauftragte Javier Solana. (D 26.3.2003
dpa) Das fehlte gerade noch. Das Erdöl gleich dem Weltstaat übergeben ohne
den Umweg über die USA!
Für Kurden wäre Angriff auf Iraker Selbstmord. Nur mit Gewehren ausgerüstet – nicht einmal Stiefel. (D 26.3.2003)
Arabische Führer müssen zittern. Der Volkszorn ist kaum noch zu kontrollieren. Vorwurf der fehlenden Hilfeleistung. (D 26.3.2003 dpa)
Stammesführer von Saddam Hussein zum Kampf aufgerufen.
(D 26.2003 AFP, APA)
U.S. Marines kill many civilians.
U.S.
Marines, moving through Nassiriyah, opended fire at anything that moved Tuesday,
leaving dozens of dead in their wake, at least some of them civilians. … Occassionally a tank blasted a hole in a
house. Several bodies fell in alleys.
Official versions of the battles were unavailable. U.S. casualties
appeared light, but it was likely that many civilians had been killed. (Miami
Herald www.miami.com/mld/miamiherald/news/world/
26.3.2002 Knight Ridder News Service)
Iran: Invasion stoppen! Tehran said that the US military invasion of Iraq would be detrimental to all states and nations of the region and the world, so Washington is required to halt the conflict as soon as possible. (irna.com.en 26.3.2003)
Ganzer Irak voller Doppelgänger. „We agree with Washington and London that there are Saddam
Hussein´s doubles in Iraq. They are
every Iraqi man,” Abbas Khalaf, the Iraqi ambassador to Russia, said. (Novosti, http://en.rian.ru/rian 26.3.2003)
A woman
who waved to British forces on the outskirts of the city (Basra) was later found hanged, an
American officer said. (The New York Times, nytimes.com 26.3.2003)
„Wer zerstört hat, trägt auch die Hauptlast der Finanzierung des Wiederaufbaus“, sagte die deutsche Entwicklungsministerin Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD). Es dürfe im Irak aber kein „US-Protektorat“ geben. (focus.msn.de 26.3.2003)
500 arabische Märtyrer, die „Basra-Revolte“
25.3.2003 Analyse des 6. Kriegstages
500 arabische Märtyrer, das hat den Alliierten gerade noch gefehlt. Die Wut
der Araber steigt ins Unermessliche. Amerikaner und Briten können sich in
arabischen und moslemischen Ländern kaum noch auf der Straße sehen lassen.
Wer das Buch „Der Herr der Welt“ (The Lord of the World) des Engländers Benson gelesen hat, wird sich bewusst, dass sich zu den christlichen Märtyrern der Endzeit auch viele Märtyrer anderer Religionen als Opfer der Weltdiktatur gesellen werden. Dies nährt die Hoffnung, dass sich die treuen Christen mit den Angehörigen anderer Religionen, die tapfer bei der Verteidigung ihrer Familien und ihrer Heimat gefallen sind, dereinst im Himmel wiederfinden werden. „In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen.“ (Johannes 14,2) „In My Father´s house are many mansions.“ (John 14,2)
Die Medien der Welt stürzen sich unterdessen auf die unbestätigte Meldung über eine Revolte in Basra, die aber nach den Worten eines britischen Offiziers noch in den Kinderschuhen („infancy“ laut „Guardian“) steckt. Was wahr ist, wird sich zeigen; im Krieg darf man höchstens das halbe glauben. Ein Beobachter hat sich sofort gefragt, ob hinter einem solchen „Aufstand der Bevölkerung von Basra“ möglicherweise die schiitische Großmacht Iran steht. Sie könnte zusammen mit schiitischen Gruppen in Basra die einmalige Gelegenheit zu einer Abspaltung dieser Region vom Irak nutzen. Einer solchen neuen, islamischen Regionalmacht könnte es gelingen, den Amerikanern und Briten die gerade eroberten Ölfelder zu entreißen. Damit würde der Irak nicht nur Kurdistan verlieren, was derzeit sicher scheint, sondern auch eine Pufferzone zum Iran bekommen, was nach Ansicht eines Friedensaktivisten gar nicht ungeschickt für die Stabilität im Mittleren Osten wäre. (Analyse von etika.com 26.3.2003)
Russian
weapons in Iraq.
Moscow, March 24, 2003, RIA Novosti. Last weekend the Russian Ambassador to the
US, Yuri Ushakov, was summoned to the Department of State and handed a note of
protest. …claimed that Russian private companies have sold to Iraq anti-tank
missiles and shells, night-vision devices and electronic equipment able to lead
astray American aircraft, cruise and self-homing missiles. “Russia has the last
chance to stop supllies.” Otherwise Washington would be compelled to take
adequate measures. http://en.rian.ru/ 25.3.2003
Das Schicksal des Irak entscheidet sich in wenigen
Stunden oder Tagen: Glorreicher, sauberer Kampf oder Einsatz von schmutzigen
ABC-Waffen und Untergang
Die Welt staunt über die Tapferkeit eines armen, ausgehungerten Volkes, das
der rohen Gewalt einer technisch weit überlegenen Supermacht schon so viele
Tage standhält.
In wenigen Stunden oder Tagen fällt die Entscheidung über
das Schicksal des Irak und seiner Bevölkerung.
Falls Saddam Hussein (beziehungsweise seine Nachfolger) die chemischen oder
biologischen Waffen, die er eventuell zur Verfügung hat, nicht einsetzt, kann
er die Bevölkerung vor großem Unheil retten. Es ist leicht möglich, sogar
wahrscheinlich, dass die schlecht ausgerüstete Armee die Amerikaner und Briten im
Guerrillakrieg besiegt.
Gott blickt gnädig auf die Menschen im Irak. Die Christen
(Nasrani), die seit der Zeit des Apostels Thomas im Zweistromland leben, und
ihre Brüder und Schwestern in der ganzen Welt bitten für sie. Shlemon Warduni,
Weihbischof des katholisch-chaldäischen Patriarchats von Babylon, hat
mitgeteilt, dass das ganze Volk Maria, der Friedenskönigin, geweiht worden ist.
(S. E. Mons. Shlemon Warduni, Vescovo Ausiliare Patriarcato di
Babilonia dei Chaldei, ha comunicato che tutto il popolo dell´Iraq è stato
consacrato alla Madonna della Pace, Euro News, 25.3.2003, 3.10 h)
Falls Saddam Hussein oder seine Nachfolger, der Einflüsterung der Dämonen folgend, ABC-Waffen einsetzt, wird der Irak zertrümmert werden. Denn die Weltöffentlichkeit, die jetzt Mitleid mit dem kleinen David gegen den großen Goliath hat, wird sagen: Also haben die Iraker doch Massenvernichtungswaffen besessen, und Bush und Blair haben recht gehabt, ihn anzugreifen; und alle Nationen, die jetzt noch nicht mit den Alliierten gekämpft haben, werden Truppen schicken, und Saddam Hussein und die irakische Baath-Partei und das ganze Reich werden zugrunde gehen wie Hitler und der Nationalsozialismus.
Apokalyptische Geschehnisse entfalten sich vor unseren Augen, und wir bitten die Engel des arabischen und des kurdischen Volkes, unablässig die ihnen anvertrauten Seelen aufzurufen, Gottes Willen zu erfüllen und für das Gute und gegen das Böse zu kämpfen. Heldenmut ist gut, aber er muss für eine gerechte Sache eingesetzt werden. Gerecht ist, das eigene Land gegen Aggressoren zu verteidigen. Die Mittel dürfen aber nicht grausam sein.
Die Araber sind wie die Kurden tapfere Krieger und sollten ehrenhaft siegen oder verlieren, aber nicht ihren Ruhm beflecken, indem sie zu unreinen, von Gott verbotenen Mitteln greifen. Gott liebt die Araber und Kurden, wenn ihre Kampfesweise edelmütig und gerecht ist und sie ihre Feinde schonen.
Wache der Barmherzigkeit - GUAMI - Guardia de la
Misericordia www.etika.com 25.3.2003
Guerrilla
in Iraq
Iraqi troops and
militias used ruses (Listen), abushes (Hinterhalt) and other guerrilla
tactics... Others trapped U.S. troops in what was described as a phony
surrender, and some reportedly disguised themselves in civilian clothes. … (Geschichts-
und geographieunkundige) Pentagon officials had expected U.S. troops to be
greeted almost as liberators, at least in the Shiite south… dropped more than
25 million leaflets on Iraqi military units and civilians, urging not to fight
the U.S. invasion. That was supplemented by propaganda radio broadcasts and
telephone calls to unit commanders inviting them to negotiate their
capitulation. www.washingtonpost.com 24.3.2003
a)
Bereits 2 Tage später, am 18.3.2003, sagte der Sprecher
des Weißen Hauses, Ari Fleischer: „Wenn Saddam das Land verlassen sollte,
würden die amerikanischen, die Koalitions-Streitkräfte, trotzdem den Irak
betreten.“
“If Saddam were
to leave, American forces, coalition forces, would still enter Iraq,” White House spokesman Ari
Fleischer told reporters. Tuesday, March 18. (arabia.com 19.3.2003, PINA)
b) Am 23. 3. 2003 musste Verteidigungsminister Rumsfeld dreimal „No“ sagen, als er von Reportern gefragt wurde, ob die Truppen bereits Massenvernichtungsmittel im Irak gefunden hätten.
2. Befreiung der irakischen Bevölkerung. X-Mal sprach Präsident Bush davon, die Aktion diene nur dazu, das Land zu befreien.
a)
Die heroische Verteidigung ihres Landes gegen die
ausländischen Aggressoren zeigt deutlich, was die Iraker von den Amerikanern halten.
Von diesen Dollar- und B52-Pornokraten wollen sie zuallerletzt befreit werden.
b) Die Amerikaner sind dagegen, dass die Kurden einen eigenen Staat erhalten. Sie hatten die Kurden ungeachtet ihrer hehren demokratischen Prinzipien sogar an die Türken verschachert, doch blockierte das türkische Parlament den Vertrag von Ankara.
Professor Eggerth: „Es ist leicht, die Kräfte der Tiefe zu entfesseln, aber schwer, sie zu beherrschen.“ (Hans Dominik: Land aus Feuer und Wasser, v. Hase & Koehler Verlag Leipzig, 240. Tausend, 1943, S. 175)
21./22.3.2003 Zu allererst die Ölquellen bei Basra kassiert. Angeblich Eroberung von Umm el Qasr und der Halbinsel Faw. 51. irakische Division ergibt sich. Bodentruppen marschieren auf Bagdad zu. Vereinzelt Widerstand. Bombardierung von Bagdad, Mossul, Kirkuk. In der Nacht auf 22.3.2003 Bombeninferno in Bagdad: Erst Cruise Missiles, dann Bomben von B-52, die aus England kamen. Al Djazeera meldet 50 Tote. Türkei beabsichtigt, 1000 Soldaten in den Nordirak zu schicken. Wütende Proteste in der Arabischen Welt und weltweit.
20./21.
März nachts weitere Luftangriffe. Die irakische Führung soll ausgeschaltet
werden. "Violate
le leggi internazionali". Cina, Russia, Francia, Germania ed Iran
condannano l'attacco. La preghiera del Papa. ( www.repubblica.it 20.3.2003 )
Völkerrecht verletzt
China, Russland, Frankreich, Deutschland und der Iran verurteilen den Angriff
der Amerikaner auf Bagdad. Nächster Kriegsverbrecherprozess in Sicht.
20. März 2003, frühmorgens: US-Truppen greifen ohne die Briten den Irak an. Zuvor war eine 26 Kilometer lange Kolonne von Panzern und Lastwagen von Kuwait aus in die entmilitarisierte Zone zum Irak eingedrungen. Ein Sandsturm erschwerte den Vormarsch. Zugleich hatten Flugzeuge irakische Artillerie- und andere militärische Stellungen bombardiert.
Ca. 3.40 h MEZ = 5.40 h irakische Zeit. Sirenen in Bagdad, Explosionen und bald darauf Abwehrfeuer auf Luftangriffe. Unseres Wissens zuerst im Fernsehsender Sky News direkt gemeldet, während CNN und die Betreiber sämtlicher Internet-Seiten noch lange Zeit schliefen. Zuvor hatte Radio I. 2 Falschmeldungen verbreitet: Saddams Vize Tarik Asis (der chaldäische Christ) sei bei einem Fluchtversuch ins kurdische Gebiet des Nordirak möglicherweise getötet worden; er entlarvte diese Meldung Stunden später vor der Presse in Bagdad als feindliche Propaganda, um den Irak zu destabilisieren. 2. Der Angriff auf den Irak würde nicht mehr in dieser Nacht stattfinden, hätten Quellen im Weißen Haus mitgeteilt. - Der erste Schlag kommt überraschend und wirft die US-Planungen über den Haufen. CIA hatte Bush über ein Treffen der Spitze des Irak informiert. Daraufhin wollten die USA Saddam Hussein und seine Gefährten rasch liquidieren, was aber offensichtlich misslang.
America in guerra: con noi 30 Paesi, anche l´Italia
Il Papa: Dio vi giudicherà. (Corriere
della Sera, Milano, 19.3.2003)