ETIKA

PALÄSTINA - ISRAEL

www.etika.com
15.3.2003

5PNA2

ETIKA-Nahostplan

Israel – Palestine News - Chronik (multilingual)
Palästina quo vadis?

Our message for Israel and Palestine:
Land + Justice + Charity = Peace
Land + Gerechtigkeit + Barmherzigkeit = Frieden

ETIKA-Gerechtigkeits- und Friedensplan für Palästina und Israel
ETIKA Plan of Justice and Peace for Palestine and Israel

1.   Unabhängiger Staat Palästina mit 42.000 Quadratkilometern
Die Palästinenser bekommen sofort einen eigenen Staat. Er ist mit 42.000 Quadratkilometern gleich groß wie das neue Israel und umfasst das Westjordanland und den Gaza-Streifen plus Territorien, die die „internationale Gemeinschaft“ Ägypten und Jordanien abkauft. Aufteilung: Westjordanland 5633 qkm, Gaza-Streifen 364 qkm, von Jordanien 16.000 qkm, von Ägypten auf der Sinai-Halbinsel 20.000 qkm (in Fortsetzung des Gaza-Streifens und landeinwärts). Ein exterritorialer Korridor (für Eisenbahn, Kraftfahrzeuge, Fußgänger; mit Unterführungen und Tunnels) durch Israel verbindet die beiden Teile Palästinas. Im Westjordanland leben derzeit knapp 2 Millionen Palästinenser, im Gaza-Streifen rund 1 Million. Weitere Millionen leben in anderen Ländern und sollen das Recht auf Rückkehr haben.

2.   Finanzielle Wiedergutmachung an den Palästinensern durch Israel
Israel entschädigt die Palästinenser für das historische Unrecht der Vertreibung und die begangenen Verbrechen: von den Häuserzerstörungen über die Folterungen bis zu den „gezielten Tötungen“. Israel zahlt jedem Palästinenser eine Grundentschädigung von 10.000 Dollar. Dazu kommen die Entschädigungen für zerstörtes Eigentum, für Misshandlungen und Folterungen (zwischen 1000 und 25.000 Dollar) sowie Menschenleben (pro getötete Person 50.000 Dollar an die Angehörigen). Gerechtigkeitskommissionen, bestehend aus je einem Inder (Hindu, Vorsitz), Saudi-Araber und Kurden (Moslems), Spanier und Deutschsprachigen (Christen), sollen über die Höhe der Entschädigungen sowie Streitfälle entscheiden. Anmerkung: Opfer palästinensischer Anschläge in Israel werden entsprechend von der israelischen Regierung entschädigt, die hauptschuldig an der Eskalation ist.

3.   Rückgabe der Golan-Höhen und Verdoppelung des israelischen Territoriums auf 42.000 qkm
Israel gibt die Golan-Höhen an Syrien zurück und darf sein Territorium von 21.000 qkm auf 42.000 qkm verdoppeln. Die internationale Gemeinschaft kauft im Interesse des Weltfriedens von Ägypten 21.000 qkm auf der Halbinsel Sinai (bis zum Berg Sinai, weil Mose dort die 10 Gebote empfangen hat), um genügend Lebensraum für die rund 4 Millionen Israelis bereitzustellen sowie für alle anderen Juden, die nach Israel kommen wollen; insgesamt soll es weltweit mindestens 14 bis 17 Millionen Juden geben.

4.   Jerusalem wird Heilige Stadt Heilige Stätten exterritorial
Die Altstadt Jerusalems einschließlich des Ölbergs wird zur Heiligen Stadt erklärt, entmilitarisiert und kontrolliert von den religiösen Führern der Juden, Moslems und Christen (nicht von der UNO). Gläubige aller Religionen bekommen freien Zugang zu allen heiligen Stätten im gesamten Heiligen Land (von Galiläa bis zum Berg Sinai). Alle christlichen Klöster einschließlich der Geburtskirche in Bethlehem und der Grabeskirche in Jerusalem bekommen einen exterritorialen Status ähnlich dem des Vatikans in Italien.

5.   Ägypten verkauft 41.000 qkm (2/3 der Sinai-Halbinsel)
Ägypten: Das 62-Millionen-Volk verkauft von seinen 1.001.449 qkm an Palästina und Israel 41.000 qkm (auf der Sinai-Halbinsel, die 58.824 qkm umfasst). Dafür soll jeder einzelne Ägypter einschließlich der Kinder 1000 Dollar bar auf die Hand bekommen. Aufwand: 62 Milliarden Dollar. Über den Landverkauf soll ein Referendum abgehalten werden.

6.   Jordanien verkauft 16.000 qkm
Jordanien: Die 2 Millionen Jordanier (ca. 1,5 Millionen der 3,5 Millionen Einwohner sind Palästinenser) verkaufen von ihren 97.740 qkm an die Palästinenser 16.000 qkm. Jeder einzelne Jordanier einschließlich der Kinder bekommt dafür 10.000 Dollar auf die Hand. Aufwand: 20 Milliarden Dollar. Über den Landverkauf soll ein Referendum abgehalten werden.

7.   Die „internationale Gemeinschaft“ finanziert den Landkauf
Die USA und UNO, Weltbank und IWF (45%) sowie zu gleichen Teilen die Juden im Ausland (allein in den USA leben 5,9 bis 9 Millionen Juden, viele in wichtigen Positionen) und die arabischen Ölstaaten mit Brunei (zusammen 45 %) sowie die EU, Kanada, Australien und Neuseeland (10 %) finanzieren den Landkauf. Zweitens entschädigt die „internationale Gemeinschaft“ die Grundeigentümer, die nicht in den Gebieten bleiben wollen, die dann zu einem anderen Staat gehören, in Höhe des dreifachen Marktpreises. Drittens finanzieren sie (ohne diskriminierende Bedingungen) die Rückkehr der palästinensischen Flüchtlinge aus den Lagern und gewähren eine umfassende Aufbauhilfe als weiteren Ausgleich für die Leiden des palästinensischen Volkes.

8.  Die arabischen Staaten geben Israel in einem Friedensvertrag eine Existenzgarantie.

Angaben über Fläche und Einwohner: zumeist aus dem Fischer-Weltalmanach 2002, sowie aus Berichten und Grafiken in Zeitungen, vor allem dpa und APA

Im Namen des barmherzigen und gerechten Gottes
Bund der Gerechten – Cofradía de los Justos
etika.com
, 13.4.2002

Zusatz am 27.1.2009: Die derzeitigen Bewohner der Halbinsel Sinai dürfen natürlich nicht vertrieben werden. Sie sollen frei entscheiden können, ob sie dort wohnen bleiben, ihre Rechte und ihren Besitz behalten und dann in dem israelischen oder palästinensischen Staat weiterleben wollen mit garantierter totaler Autonomie. Wenn sie ihren Besitz verkaufen, sollen sie gerecht entschädigt werden und vom ägyptischen Staat die Möglichkeit bekommen, an anderer Stelle einen entsprechenden Grund beziehungsweise Mietwohnungen zu erhalten.

Ein entsprechender Gerechtigkeits- und Friedensplan für Kurdistan (aufgrund freiwilliger Gebietsabtretungen der Türkei, des Irak, des Iran, Syriens und Armeniens siehe ETIKA 5IRQ2 . Die von den britischen Imperialisten und den französischen Kolonialherren vor einem Jahrhundert oft willkürlich gezogenen Grenzen im Nahen Osten, in Afrika und Asien entsprechen nicht überall den Lebensrechten der einzelnen Völker und ethnischen Minderheiten. (2001)

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