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15.11.2008 |
Südtiroler, seid schlau! Verteidigt zusammen mit den
christlichen Italienern und Einwanderern den christlichen Glauben gegen die
zwangsweise Multikulturisierung durch EU und UNO! Der
Traum von Dschinnistan-Utopia…
Den allergrößten Teil der Seite Südtirol aktuell haben wir am 20.7.2007
zurückgezogen, weil wir keine Zeit haben, alles auf die neuen Privacy-Gesetze
hin zu kontrollieren, was wir irgendwann einmal geschrieben haben.
FF schaufelt
eigenes Grab. Südtiroler, seid
ihr taub und blind? Merkt ihr nicht das Wirken gewisser Kräfte? In der
Zeitschrift FF, N. 46/2008 (November) steht im Leitartikel von Georg Mair auf
Seite 9: „Südtirol gehört nicht den Schützen. Südtirol gehört allen, die hier
leben – gleich welcher Herkunft und welcher Muttersprache.“ Südtirol gehört
also nicht mehr den Südtirolern allein. Ob die FF aber, wenn sie so unverblümt
die Einheimischen verprellt, von den Zugewanderten leben kann? Vielleicht, wenn
sie immer mehr Seiten der marokkanischen, albanischen, rumänischen Minderheit
usw. einräumt.
Förderung
undisziplinierter Schüler. Wer
kann so etwas verstehen? Der Südtiroler Schulamtsleiter H. lehnt es ab, wie in
Italien die Betragensnoten bei der Bewertung heranzuziehen, ob der Schüler
versetzt wird oder nicht. Sollen denn die Lehrer nervlich allesamt vor die
Hunde gehen und bei den Schülern das Faustrecht salonfähig gemacht werden? Eine
solche falsche Toleranz gebiert Schläger, Messerstecher und Amokläufer. (Herbst
2008)
Alpenfrieden – wer kennt nicht diese unvergleichliche Weise, mit der
Margit Humer-Seeber in ihrem sonntäglichen
Wunschkonzert die Menschen in Tirol und weit darüber hinaus (über Mittelwelle
war das ORF-Studio Tirol auch in Süddeutschland zu empfangen) so oft beglückt
hat? Mit dem Alpenfrieden ist es heute leider auf manchen Almen vorbei.
Ratternde Motormäher, wie man sie bei den Straßenarbeitern sieht, stören die
Ruhe, und die Murmeltiere verkriechen sich in ihre Höhlen, statt beschaulich
den Zweibeinern beim Mähen mit der Sense zuzusehen. Noch dazu kassieren die
Technik-Freaks unter den Bauern EU-Subventionen dafür. Endzeit allerorten.
(August 2008)
Museion in rosso. Scoperto un buco di
500 mila euro. (Alto Adige, 30.8.2008)
Bravo, Kulturminister Bondi!
Bei seinem Urlaub in Meran übte Sandro Bondi Kritik an der von der Landesregierung geförderten
Kunstausstellungsreihe Manifesta. Die dafür
verwendeten 3 Millionen Euro wären besser für Restaurierungen ausgegeben
worden. Die moderne Kunst sei einfach unverständlich. (RAI Sender Bozen, 19.8.2008, 13-h-Nachrichten)
Obszöne Kunst mit Verdummung der
Öffentlichkeit. Ein Kunstskandal spaltet
die Grödner Gemeinde Urtijeï/St. Ulrich. Der Gadertaler Lois Anvidalfarei
stellt im Rahmen der Manifesta7 in der Fußgängerzone nackte Figuren aus,
darunter Adam, Kain und Abel. Dieser und irgendwelche Redakteure haben am
19.8.2008 im RAI Sender Bozen bewußt oder unbewußt den Eindruck erweckt, als
gehe es nur um nackte Figuren, und zwar vor allem um die drei Genannten.
Dadurch ist das Hörerpublikum in unzulässiger Weise manipuliert worden. Wer
nämlich zufällig das Foto in der Tageszeitung vom 16.8.2008 gesehen hat (am Tag nach dem Fest Mariä Himmelfahrt
erscheinen wie nach dem 1. Mai nur ganz wenige Zeitungen, weil an diesen Tagen
den Beschäftigten im Mediengewerbe der vierfache Lohn gezahlt werden muß –
vermutlich eines der vielen Geschenke Mussolinis an die Journalisten), dem
sprang in dem großen Figurenpaar rechts etwas Unanständiges ins Auge (oder
bilden wir uns das nur ein?), und dahinter sind zwei Paare bei obszönen Akten
in der Öffentlichkeit zu sehen; wenn uns unsere Augen nicht trügen, dann liegt
ein Mann auf einer Frau. Es geht also nicht um die nackten Adam, Kain und Abel,
sondern um obszöne Akte in der Öffentlichkeit, vor Familien und Kindern,
worüber sich insbesondere Touristen aufregen, wie Pfarrer Vitalis Senoner mitteilte. Weil er deshalb am Schluß einer Messe
angekündigt hat, die Rosenkranzprozession Anfang Oktober zu verlegen, drehen
die Verantwortlichen durch. Die Kulturbeauftragte Marina Demetz
verstieg sich zu der Behauptung: „Nacktheit ist heute kein Tabu mehr, weil man
sie überall sieht“, obwohl sie genau weiß, daß es um die obszönen Akte geht.
Und wenn man auch Nacktheit überall sieht, wie der „Tageszeitungs“-Reporter
anmerkt, so ist dies die Folge der sexuellen Berieselung durch Kunst und
Medien, vor allem das Fernsehen. Schande über die Gemeindeverwaltung von St.
Ulrich/Urtijei, wenn es stimmt, was Marina Demetz sagte: sie stehe „voll hinter der Ausstellung“.
Geben wir dem tapferen Pfarrer das Schlußwort: „Das ist unsittlich und eine
schlechte Botschaft an die Jugend. Dass vor dem Geschlechtlichen kein Respekt
gezeigt wird, ist mit ein Grund dafür, dass so viele Ehen geschieden werden.“
(19.8.2008)
Trauer
um den Südtiroler Bischof Wilhelm Egger: „Christen sollen Hoffnungsträger
in der Welt sein“
Die Frosch-Geschichte in Kapitel 2
Das Landesamt für Mobilität ist nicht imstande, auf dem Sommerfahrplan, einem 194 Seiten umfassenden Heft im Großformat, anzugeben, ob Busse direkt von Kurtatsch nach Bozen und umgekehrt fahren. Erste Reaktion der freundlichen Dame beim Info-Telefon 840 000 471: „Haben Sie Internet? Dort finden Sie es!“ Der Anrufer hat aber kein Internet. Die Frau suchte ihm dann die Busse heraus. 2. Reklamation: Wer auf den Seiten 62 – 81 unter Meran und Burggrafenamt nach der Buslinie ins Passeier sucht, sucht lange und vergebens. Er muß den Vinschgau durchblättern und findet sie dort auf den Seiten 100 bis 102. Offensichtlich weiß niemand im Landesamt, daß Passeier und Vinschgau weit auseinanderliegen. Über die Stettinerhütte gibt es noch keine Busverbindung. (4.7.2008)
„Die Zersiedelung Südtirols ist eine Katastrophe für den Tourismus.“ Dies sagte der Gadertaler Hotelier Michi Costa, Präsident der Union Generela Ladina. (RAI Sender Bozen, 23.6.2008, ca. 7.20 h)
Rotes Tuch Biancofiore.
Die italienische Parlamentarierin und Berlusconi-Vertraute Micaela Biancofiore von Forza Italia nennt sich selbst eine
„Südtirolerin“. Trotzdem fordert sie das Verbot der Bewegung „Südtiroler
Freiheit“ von Eva Klotz, weil diese Plakate anschlägt mit dem Text „Südtirol
ist nicht Italien“. Zuständig für ein Verbot wäre Innenminister Maroni. Doch
dessen Lega Nord verbreitet selbst Protestplakate mit der Aufschrift „Padania is not Italy“, so daß er dann auch seine eigene Partei verbieten
müßte. Die „Dolomiten“ reihen Biancofiore am
21.6.2008 zurecht in die Kategorie „Abgestiegen“ ein.
Früher oder später wird die unverschämte Forderung Biancofiores
auf sie selbst zurückfallen, denn unter den echten Südtirolern gibt es noch
einen Rest an Zusammenhalt und Ehre.
Im übrigen erinnern wir daran, daß Südtiroler einem Bundesdeutschen, der aus
Solidarität an seinem Auto das Schild „I bin a Südtiroler“ angebracht hatte,
dies verboten hatten.
Die größte Bedrohung für den Fortbestand der deutschen und der ladinischen Volksgruppe in Südtirol sind neben der EU die Demokratische Partei sowie die Grünen mit ihren interethnischen Listen. Die SVP hat mit Mitte-Links kokettiert und dabei Wölfe an ihrem Busen genährt. (15.6.2008)
Was soll aus den 30.000 bis 35.000 Gastarbeitern in Südtirol werden, wenn es im Zuge des sich abzeichnenden Wirtschaftsabschwungs weniger Arbeitsplätze gibt? Darauf machte der scheidende Raiffeisen-Direktor Konrad Palla im RAI Sender Bozen aufmerksam. Unterdessen wirbt die Grüne Kury für eine laizistische Schule und lehnt den Verweis im neuen Bildungsgesetz des Landes auf die christlichen Wurzeln ab, wobei sie den Zeitgeist anprangert, der ihrer Ansicht nach von fundamentalistischen Christen und der Hetze einer Tageszeitung geprägt wird. Verkehrte Welt, als ob nicht sie selbst den unseligen Zeitgeist in Südtirol verbreitet! (13.6.2008)
Arme IUSTITIA! Ministerpräsident Berlusconi braucht sich nicht wundern, wenn seine drakonischen Strafen für Bürger in Südtirol den Prozentsatz der Befürworter der Selbstbestimmung sprunghaft ansteigen lassen. Wem sein Auto beschlagnahmt wurde, weil er einmal zu tief ins Glas geschaut hat, der wird auf die Stunde der Rache warten. Wenn man nicht einmal mehr im Gasthaus zur Pizza eine Halbe Bier trinken darf (es heißt ja, die Alkoholmenge wirkt bei jedem anders, so daß einem niemand genaue Auskunft geben will), ist es mit der Gemütlichkeit vorbei. Andrerseits will Berlusconi, daß die Richter nur noch bei Mafia-Delikten und Terrorismus Telefone abhören dürfen. Da werden viele der entsetzlichsten Verbrechen künftig nicht mehr aufgedeckt werden. Polizei und Justiz sollen nach dem Willen des Regierungschefs keine Leute mehr telefonisch überwachen dürfen, die zum Beispiel als Krankenhausärzte zum Geldverdienen grausame Morde begehen oder als Serienmörder jahrzehntelang in einem Keller Sexsklaven halten (inzwischen auf Druck der Lega Nord abgeändert, siehe unter Italien). Dafür werden Bürger wegen verhältnismäßig geringfügiger Vergehen über alle Maßen streng bestraft, und für die wirklichen Kriminellen, von den Korrupten bis zu brutalen Gewaltverbrechern, ist in den Gefängnissen kaum Platz. Arme IUSTITIA! Du wirst erst wieder beim Jüngsten Gericht zu deinem Recht kommen. (11.6.2008)
Bei dieser Gelegenheit: SVP-Obmann Elmar Pichler-Rolle hat wegen seiner SMS-Verschwörung gegen das Partei-Establishment im Eifer des Gefechts verschwitzt, in Rom die Erstattung der Wahlkampfkosten für die Parlamentswahlen zu beantragen. Nun könnten der SVP 2 Millionen Euro für den bereits begonnen Landtagswahlkampf fehlen. Wenn Berlusconi sich an Pichler-Rolle für dessen ausschlaggebendes Nein der SVP zu seiner Regierung rächen will, dann wird der Formfehler nicht vom Parlament bereinigt. Dieser Denkzettel könnte allerdings Pichler und die SVP-Spitze nach katalanischem Muster auf Selbstbestimmungsgedanken bringen, weshalb Berlusconi sich das Ganze reiflich überlegen wird. Am besten soll er auf Biancofiore hören!
Ängste schürt auch der Minister
für öffentliche Verwaltung und Innovation, Renato Brunetta,
Ex-Gemeinderat in Bozen. Er kündigte an, in spätestens fünf Jahren gebe es in
Italien wegen des Förderalismus keine Regionen mit Sonderstatut mehr. Weshalb
Eva Klotz von der Südtiroler Freiheit sagte, Südtirol habe in Italien keine
Zukunft, denn die Autonomie sei nicht abgesichert. (Giornale Radio del Trentino Alto-Adige,
16.6.2008, 12.15 h, siehe auch „Dolomiten“ vom 17.6.2008))
Julia Unterberger wirbt für Anstand
„Für Gerechtigkeit und Anstand“ lautet das Wahlkampfmotto der Arbeitnehmer in der SVP. Daß eine der Kandidatinnen, die Feministin Julia Unterberger, nicht schamrot dabei wird?! Vehement verteidigt die Rechtsanwältin das Recht auf Abtreibung, das heißt die Tötung ungeborener Kinder, womit sie sich hier als Wölfin einen Schafspelz überzieht. Gott sei es geklagt: Alle Begriffe werden heutzutage verdreht. Mitschuld trägt die Amtskirche, sagte doch schon Savonarola:
„Es finden sich in der Kirche
keine guten Prälaten mehr, denn die Feinde haben diese Thore aus den Angeln
gehoben. Was will das sagen? Daß sie sich außerhalb der Urtheilsfähigkeit
befinden, indem sie den Verstand verloren haben. Scheint dir das nicht so bei
den Prälaten heutzutage? Siehst du nicht, daß sie immer das Gegentheil
von dem thun, was sie thun
sollten? Sie haben kein Urtheil mehr, sie vermögen
nicht zu unterscheiden zwischen gut und böse, zwischen wahr und falsch,
zwischen süss und bitter: das Gute halten sie für
schlecht, das Wahre für falsch, das Süße für bitter und umgekehrt.“
(Predigt im Advent 1493 über Psalm
74,3-12, in: Hieronymus Savonarola. Ausgewählte Predigten. In deutscher Uebersetzung herausgegeben von Wilh.
von Langsdorff, Pastor in Rittmitz.
Druck und Verlag von Fr. Richter,. Leipzi. 1890. S.
34)
Einwanderer:
Willkommen in Südtirol!
Der „Alto Adige“ macht sich lustig über die Proteste der hinterwäldlerischen Südtiroler gegen den gekreuzigten Frosch im neuen Museon für moderne Kunst in Bozen und titelt am 31.6.2008: „La marcia anti-rana“ (der Marsch gegen den Frosch), natürlich mit einem Foto von Schützen.
Wanderer: Drei Wünsche
Von
Rainer Lechner, Ulfas. Leserbrief in den „Dolomiten“,
19.5.2008)
Erstens: Von den Landespolitikern wünsche
ich mir, daß sie Schienenwege statt
Straßen bauen: Schnellbahnen etc. Am idealsten wäre eine
Individualkabinenbahn, das heißt Autos auf Schienen. Dann wären die Sorgen
wegen der Luftverschmutzung und steigender Treibstoffpreise hinfällig. Die
Politiker sollten den Autoverkehr zurückdrängen, zusammen mit den Nordtirolern
den Transit erschweren und dafür sorgen, dass Bahn und Busse ohne stundenlange
Wartezeiten zu Billigtarifen verkehren und dass mehr Parkplätze an Bahnhöfen
bereit stehen. Damit würden viele Autofahrer von selbst umsteigen. Noch gibt es
zu viele Zugverspätungen und mangelhafte Information für Busbenutzer. Busse
fallen einfach aus wie jetzt in Pfelders, das zum
Verdruss vieler Wanderer vormittags bis zum 20. Juni nicht einmal mit dem
Ersatz-Kleinbus erreichbar ist.
(späterer Einschub aus dem Gedächtnis: )
Übrigens ein Lob den Busfahrern: Neun von zehn sind freundlich, zuvorkommend
und fahren schonend.
Zweitens: Von den Gemeindeverwaltungen
wünsche ich mir asphaltfreie Wanderwege
von jedem Ort und Teilort Südtirols zum nächsten.
Drittens: Vom Bär wünsche ich mir, dass er mich nicht frisst, wenn ich bei
langen Wanderungen in Passeier manchmal gezwungen
bin, im Freien zu übernachten. (7.5.2008)
Wahl-Desaster für die SVP. Nur 44,3 Prozent für die Volkspartei. Freiheitliche jubeln. („Dolomiten“, 15.4.2008) Schadenfreude in weiten Teilen des Landes. Die Präpotenz von Durnwalder & Co., vor allem der Postenschacher, hat diesen Rüffel seitens der Wählerschaft verdient. Weitere gerechtfertigte Kritikpunkte (unter vielen):
· die Verschwendung von Steuergeldern für den Flughafen Bozen;
· die Bevorzugung des Straßenbaus vor dem Ausbau des Schienennetzes (Landesrat M. gegen Schnellbahn ins Passeier);
· der noch nicht aufgegebene kriminelle Plan, den Bozner Bahnhof aus dem Stadtzentrum zu verlegen (wir werden die ersten sein, die auf eine Rückverlegung des Bahnhofs auf private Kosten aller Verantwortlichen drängen werden);
· der fehlende Widerstand gegen die zunehmende Luftverschmutzung durch den Transit;
· Versäumnisse in der Ausländerproblematik, vor allem das Hinwegsehen über die Verarmung von immer mehr Einheimischen, besonders Pensionisten;
· zu zaghaftes Eintreten für die Belange des Mittelstandes und des Bauernstandes;
· Tolerieren einer ungerechten Steuerpolitik und der ausufernden Bürokratie, die das Unternehmertum und die Volkswirtschaft schwächen, aber letztlich zu Lasten des kleinen Mannes gehen, vor allem der Arbeiter und Angestellten;
· die Anbiederungsversuche an die italienische Linke, wobei die unglückselige Rolle des Oskar Peterlini viele volkstumsbewußte Südtiroler zum Nachdenken gebracht hat;
· teilweise Aufgabe der christlichen und abendländischen Werte;
· gewaltige Lücken beim Umweltschutz;
· das Dulden reißender Bären in Südtirol;
· Versäumnisse im Wandertourismus (siehe untenstehende Meldung)
· der in Südtirol herrschende Personenkult (laut Frhr. v. U.)
· die herabwürdigende Behandlung Andreas Hofers im Gedenkjahr 2009 und des Tirolertums
· usw. usf. (22.4.2008)
Wanderwege: Touristen gegen Notstand einschalten! Preise
ausschreiben!
Das Wanderwegenetz in Südtirol ist, was die wenig begangenen Wege angeht,
in einem solch katastrophalen Zustand, daß wir folgendes vorschlagen:
· Unter Wanderern, die Fehler bei der Markierung von Wanderwegen und bei Hinweistafeln an das Landesverkehrsamt melden oder dort nützliche Verbesserungsvorschläge machen, sollen jährlich 10 Gratiswochen in Häusern der mittleren und unteren Preisklasse nach freier Wahl ausgelost werden.
Diese Urlaube (Übernachtung mit Frühstück) soll die Südtirol Marketing SMG finanzieren. Der fällige Betrag würde nur einen Bruchteil der Summen ausmachen, die an superteure Werbeagenturen ausgegeben werden, und der Effekt wäre vermutlich viel größer, wenn sich dies Angebot einmal bei den Südtirol-Urlaubern herumgesprochen hat. (etika.com, Südtirol aktuell, 25.3.2008)
Lustige Hörerbefragung beim Sender Bozen. Die deutsche RAI-Anstalt läßt keine Gelegenheit aus, ihre Hörer zu wichtigen und unwichtigen Dingen zu befragen. So sollten sie auch am 27.2.2008 im Mittagsmagazin Spezial ihre Meinung dazu abgeben, ob es richtig war, daß der Bundesnachrichtendienst für 5 Millionen Euro aus Liechtenstein die Listen mit Steuersündern gekauft hat. Wenn man den Schreiber dieser Zeilen, einen treuen Stammhörer, gefragt hätte, wer sich da wohl melden würde, hätte er auf folgende Stammredner getippt: Herr P., der oft der erste ist und seine Beiträge immer hektisch vom Blatt abliest, damit es auch hochdeutsch klingt und er möglichst viel unterbringt; der weitgereiste Lehrer L., der imstande ist, zu allem und jedem seinen Senf dazuzugeben, noch dazu in gewähltem Hochdeutsch; Herr S., ein älterer Italiener, der sich redlich bemüht, deutsch zu reden, dessen langatmigen Ausführungen man aber nur schwer folgen kann. Und wer rief nun an? Alle drei.
Witzig auch die vergeblichen Bemühungen mancher Mitarbeiterinnen einer Informationsbehörde, die „verruchte“ Stimme (so drückte sich eine Journalistin aus) einer Kollegin nachzuahmen.
Kulturlandesrat Anton Zelger gestorben. „Missverstanden.“
Prodi weg
– SVP sitzt mit im Scherbenhaufen
Herzerfrischend: „Der Plotterwind“ bringt Volkstheater, wie
es sein soll
Wie froh können wir sein, daß es in der heutigen Zeit noch so wunderschöne
Dinge gibt wie echtes Volkstheater ohne banalen, primitiven Kitsch (wie im
Fernsehen). Ein Genuß sondergleichen war die Aufführung der Bauernkomödie „Der
Ochsenhandel“ durch den „Plotterwind“ am Sonntagnachmittag, 20.1.2008, in der
Turnhalle der Grundschule Platt. Unter den begeisterten Zuschauern befanden
sich Frau Rosa Pöll und Tochter Eva des verstorbenen
Südtiroler Freiheitskämpfers Georg Klotz sowie die Mundartdichterin Anna Lanthaler (zusammen mit Maridl
Innerhofer – sie ist nicht weniger kritisch gegenüber dem Zeitgeschehen,
besonders der Politik –
absolute Spitze dieses Genres). Eine flotte Handlung, fortlaufend gespickt mit
Gags, verband sich unter der Regieführung von Stefan Pamer
auf glücklichste Weise mit der großartigen Leistung der Darsteller, allen voran
die Bäuerin Maria Schweigl, die typische „schöne
Südtirolerin“ (wie Rita Oberparleiter in Roman Polas leider sehr selten gespielter Operette „Die schöne
Boznerin“ in Perfektion war; Kontaktadresse der Produzentin Haidi
Romen: heidir@tin.it
) sowie Josef Gufler als der intelligent-blöde Knecht
Hiasl mit mimischer Glanzleistung (die Wirklichkeit
auf den Kopf gestellt, denn heute sind es in der Regel die Intelligenten, die
blöd sind). Aber ebenso gut spielten ihre Rolle Wilhelm Pöll
als Bauer Korbinian Xandner, Christian Prugger als Pater Benediktus,
Andreas Birkner Winkler als Bauernsohn Anderl, Katrin
Insam als Findelkind Gretele,
Stefan Raffl als Viehhändler, Anna Prugger als seine ältliche Schwester Kunigunde sowie Hannes
Kramer als Händler. Erstaunlich, wie das von Claudia
Kerstin Falk wohl auf hochdeutsch verfaßte Stück vollendet in Pseirer Dialekt umgesetzt wurde. Unverzichtbar die echte,
schwungvolle Volksmusik zur Einstimmung und in den beiden Pausen; wenn der
junge und der ältere Spieler nach Perfektion streben, sollten sie sich einmal
ein Bild von Slavko Avsenik anschauen. Bei der Wahl
der Komödie hatte „Der Plotterwind“ wie im Vorjahr eine glückliche Hand. Das
Bühnenbild, eine getäfelte Stufe, hat dankenswerterweise die Heimatbühne St.
Martin beigesteuert. Der Reinerlös fließt an die Hilfsorganisation von Peter Lanthaler „Aktiv – Hilfe für Kinder in Moldawien“. Weitere
Aufführungen am Samstag, 26.1.2008, 20 h, und Sonntag, 27.1., 14.30 h. Der
Rezensent freut sich aufs nächste Jahr. (R. L., etika.com)
Preise für die phantasievollsten Autoaufschriften verleihen wir diesmal an flotte Fahrer, die ihre vierrädrigen Geschosse mit folgenden Texten versehen haben: „Grabjäger“ und „Alki-Club“ (beide Passeier) sowie „Blaue Sau“ (Unterland). Allerdings sieht man vom Alki-Club kaum noch aktive Mitglieder; die meisten scheinen von den Ordnungshütern aus dem Verkehr gezogen worden zu sein. (5.9.2007)
Satanismus war das wahre Motiv. Laut „Alto Adige“ vom 5.9.2007 hat der Liechtensteiner Polizist seinen Vater im Vinschgau erschossen, weil dieser die Familie früher zu satanistischen Spielen gezwungen hat. Wir hatten es gleich vermutet. Also nicht nur Hass wegen Misshandlung der Familie.
„Im Juni haben die Bauern gejammert: Weltuntergang. Und jetzt haben sie (im Stadel) für’s Heu nimmer Platz.“ (Bauer am 31.7.2007 in H.) Anfang des Jahres hatte man geglaubt, Südtirol vertrocknet. Nach den Bitten bei den Gottesdiensten hat es ausreichend geregnet. Viele klagten: zuviel, weil sie zunächst das Heu nicht einbringen konnten.
Prophezeiung über den Abtritt des Postministers. Im Postamt Meran gibt es noch immer keine Briefmarken zu niedrigen Werten, zum Beispiel 5 Cent, ja nicht einmal solche zu 1,2 oder 3 Cent. Es gibt ja dankenswerter Weise zahlreiche schöne Briefmarken zu 60 Cent, aber wer Briefe ins Ausland senden will, braucht dazu weitere 5 Cent. Wir sagen dem Postminister in Rom dasselbe vorher, was der SVP-Kammerabgeordnete Karl Zeller dem Ministerpräsidenten Romano Prodi prophezeit hat: Er wird den nächsten Panettone (Anmerkung: traditioneller italienischer Weihnachtskuchen) nicht mehr als Regierungsmitglied essen. (30.7.2007)
Viele Anschläge der 60er Jahre: Zweifel bezüglich der
Urheber
Leserbrief von Dr. Bernhard Hoffmann,
A-Rum, am 12.7.2007 in den „Dolomiten“:
Zum Leserbrief von Dr. L. T. vom 6. Juli 2007 „Attentäter, Begnadigung“ …
Dr. T. spricht .. von Verbrechen, die de facto keine
solchen waren. So schmerzlich für ihn zwar der Verlust seines Bruders gewesen
sein mag, steht ja gar nicht fest, wer für die diversen Strommastensprengungen
überhaupt tatsächlich verantwortlich ist, da ja die Verdachtsmomente, dass für
diverse Anschläge mit Todesopfern der italienische Geheimdienst verantwortlich
war, um es Südtiroler Aktivisten zu unterstellen, nie ausgeräumt wurden,
sondern starke Indizien – die aufgrund „Ermittlungen“ italienischer Seite nie
geklärt worden sind – für diese Theorie gesprochen haben. … Für die „Pusterer Buabm“, die in einem
fadenscheinigen Prozess in Abwesenheit verurteilt wurden, gilt auf jeden Fall
die Unschuldsvermutung.
Verachtete Verräter.
Leserbrief von Sepp Mitterhofer, Meran, am 12.7.2007 in den „Dolomiten“:
Zum Leserbrief von L. T. … Der Tod seines Bruders ist sehr bedauerlich, aber er vergisst, dass ihn die Italiener erschossen haben. Ausserdem sind unter den 20 Toten auch Menschen, welche vom Geheimdienst ermordet wurden, andere von den eigenen Kameraden und auch durch Unglücke das Leben lassen mussten; siehe Steinalm und Porzescharte. T ist als … beschämend schlecht informiert und was er weiß, stellt er bewusst auf den Kopf. Er schreibt nicht, dass der italienische Staat sich für die Verbrechen der faschistischen Zeit in Südtirol nie entschuldigt hat,
Anmerkung ETIKA: Es geht nicht an, alles den Faschisten in die Schuhe
zu schieben, denn wer hat Südtirol annektiert, etwa die Faschisten? Wer hat
nach dem Ersten Weltkrieg die Unterdrückungspolitik eingeleitet? Jedenfalls
nicht die Faschisten, die noch gar nicht die Macht hatten. Wer hat nach dem
Zweiten Weltkrieg die Unterdrückungspolitik fortgesetzt? Jedenfalls nicht die
Faschisten, von denen viele selbst von den Weltkriegssiegern aufgeknüpft und
erschossen worden sind, sondern das demokratische Italien. Schluss mit den
Geschichtslügen! Jede Schuld konkret zuweisen, nicht pauschal die Faschisten,
von denen viele tatsächlich Verbrecher waren – Mussolini der größte – für gar
alles verantwortlich machen! Zum Glück wird den ungerechten Urteilen der
Menschen das gerechte Urteil Gottes folgen.
oder für die brutalen Folterungen der 60er Jahre mit zwei Todesfolgen. …
T.s Denk- und Schreibweise ist die eines nationalistischen Italieners. Warum verleugnet er seine tirolischen Wurzeln und Vorfahren? Solche Menschen werden von beiden Seiten verachtet, weil ihnen niemand über den Weg traut! Meines Erachtens wäre es für ihn viel besser, er täte sich nach Süditalien absetzen, dort kennt ihn niemand und er könnte dort seinen unversöhnlichen Hass ausleben!
Nachrichten müssen objektiv und wertungsfrei sein. (am 9.8.2007 zurückgezogen, der Manipulator
ist gewarnt)
Globale
Stumpfsinnigkeit
Das Jubiläumsjahr 2009 rückt immer näher… Wer hätte je gedacht, dass das
Hl. Land Tirol, die Perle Österreichs, trotz Schwur und Bund, 200 Jahre nach
Hofer, zerrissen, zerstritten, identitätsgeschwächt und völkisch unterwandert,
nur mehr der globalen Stumpfsinnigkeit nacheifern würde.
(Leserbrief von Ivo Hechensteiner,
St. Pauls, in den „Dolomiten“ vom 8.6.2007)
Josef
Rampold, der große alte Mann Südtirols,
nimmt Abschied von den Hörern des Senders Bozen – Mutiger Kämpfer für die Bewahrung
der Heimat und der deutschen Sprache. Kurzbiographie
Für
asphaltfreie Wanderwege
Leserbrief in den „Dolomiten“, 8.3.2007
Wanderer hassen nichts so sehr wie Asphalt. Deshalb sollten alle Wanderwege
asphaltfrei sein. Wo dies nicht möglich ist, können vielleicht neben den
Straßen ein Meter breite Kieswege angelegt werden. An unzähligen Weggabelungen
im ganzen Land fehlen die Markierungen. Viele Wege sind in schlechtem Zustand.
Die Gemeinden sollten Bauern einen Nebenverdienst ohne Bürokratie und Steuern
verschaffen, indem diese die Wege verbessern, so dass auch ältere Leute (die
Gäste der Zukunft) in Teilen des Hochgebirges sicher wandern können. Anderswo
gibt es Barfußwege, in Südtirol kaum. Es fehlt auch an ebenen Höhenwegen, zum
Beispiel von Perdonig bis Margreid
und von Dorf Tirol bis Pfelders, interessant auch für
Läufer. Das Auf und Ab muss nicht sein. Letzte Bitte an Gemeinden und
Tourismusverbände: mehr Rundwege und mehr Wanderparkplätze! Solche einfachen
Verbesserungen bringen mehr Gäste als ein luftverpestender, unsere Steuergelder
fressender Flugplatz. (Rainer Lechner)
Die Lüge von den zweisprachigen Südtirolern
Der ETIKA-Zweisprachigkeitstest für angeblich zweisprachige Südtiroler
Einer Erhebung des Landesstatistikinstitutes ASTAT
sprechen sieben von zehn Bürgern in Südtirol selten oder nur gelegentlich die
zweite Sprache. Dies meldete der Sender Bozen am 21.2.2007, 7.21 h. Wie Gunda
Regensburger im Mittagsmagazin desselben Senders erläuterte, begegnen sich die
Sprachgruppen in Südtirol privat kaum. Den „Dolomiten“ vom selben Tag entnehmen
wir: „Dialekt ist die Landessprache – 95 Prozent sprechen privat und beruflich
Dialekt“ (S. 1). Laut „Südtiroler Sprachbarometer“ betrachten 73,1 Prozent der
Bevölkerung Deutsch als ihre Muttersprache, 22,4 Prozent Italienisch
(Anmerkung: vor allem in Bozen) und 3,8 Prozent Ladinisch.
Ulrike Stubenruß kommentiert richtig auf Seite 1:
„Sprache verbindet,
weitet den Geist, schafft Freunde. Mit Deutsch kann man sich von Salurn bis zur
Nordseeküste verständigen – mit Fremdsprachen noch weit darüber hinaus. Deshalb
dürfen wir Südtiroler unseren Dialekt zwar lieben, sollten uns aber nicht
dadurch die Sicht in die große Welt (Sprach-)Welt nehmen lassen.“ www.dolomiten.it
Also: Sprachen lernen! Es muss nicht unbedingt
Italienisch sein. Wir empfehlen: Spanisch (als einfachste und schönste
Weltsprache), Englisch, Russisch, Französisch. Wir kennen übrigens sehr viele
Südtiroler, die kaum Italienisch verstehen, und noch mehr Italiener, die mit
Deutsch nichts am Hut haben oder haben wollen. Das Gerede von einem
zweisprachigen Land ist eine frei erfundene Mär. Aber, wie Tolstoj sagte, in
der ganzen Gesellschaft herrscht das Gesetz der Lüge. Wir erinnern uns noch an
eine multikulturell angehauchte sächsische Journalistin aus Dresden, die sich
bei einem Besuch begeistert zeigte von dem angeblichen friedlichen
Zusammenleben zweier Volksgruppen und der Zweisprachigkeit hierzulande. Sie war
bitter enttäuscht, als wir ihr sagten: „Der derzeitige Friede zwischen der
deutschen Volksgruppe und dem italienischen Staatsvolk dauert nur solange, wie
die Formel von Altlandesrat Anton Zelger gilt: ,Je klarer wir trennen, desto besser verstehen wir uns.’“
Man braucht nur den italienischen Politikern Urzì
(AN) und Biancofiore (FI, Berlusconi-Vertraute)
zuhören, um zu wissen, wie es mit dem friedlichen Zusammenleben bestellt ist.
Im übrigen kennen wir niemand, der sowohl
Italienisch als auch Deutsch zu 100 Prozent beherrscht. So etwas gibt es
nirgendwo. Man beherrscht entweder eine Sprache richtig und die anderen
unvollständig oder aber keine richtig und vollständig. Wir erinnern daran, dass
der Wahrig über 250 000 Stichwörter aufzählt, während das Langenscheidt-Taschenwörterbuch
Italienisch nur 120 000 umfasst. Wenn jemand glaubt, er sei perfekt
zweisprachig, dann teste er sich selber, ob er auf Anhieb die folgenden 50
Wörter in beiden Sprachen kennt (die ersten 10 italienischen aus dem Buch „Mumù e altri raconti“
von Ivan Turgenev, Adelphi Edizioni,
Milano, 1997, die letzten 10 von einer einzigen
Langenscheidt-Wörterbuchseite!):
Ableger,
Buchse, Buschwindröschen, Gesinnungsschnüffelei, grunzen, Juchtenleder, kess,
Kesseltreiben, Mops, Porenziegel,
Prahlhans, rattern, rauhbauzig, Schlafmütze,
Speicheldrüsen, Speichellecker, Tausendgüldenkraut, Trübseligkeit, Trübsinn,
Trübung,
ungebärdig, ungebeugt, ungebrochen, ungebührlich, ungebunden, Ungemach, verklumpen, Wellenlänge, Wermutstropfen,
wohlweislich;
arniaio, bisaccia, calesse, citiso, coracino, ghiozzo, giunchi, mughetto, russalca, varione,
fedina, fedine, felce, felpato, feltrare, fendere, fendente, fenicottero, fenoplasto, feretro.
Wie viele Punkte von 50? (26.2.2007)
Südtirol ist eine deutsche, nicht eine österreichische
Volksgruppe
Verdummungswelle erfasst junge Südtiroler
Die
allgemeine Verdummungswelle hat vor den jungen Südtirolern nicht Halt gemacht. Viele bilden sich allen Ernstes ein,
sie seien zwar Südtiroler oder Tiroler, vielleicht halbe Österreicher, aber keine
Deutschen. Die Zeit der Josef Rampold, Egon Kühebacher, Anton Zelger usw.,
die klar definiert haben, dass die Südtiroler dem deutschen Volk angehören,
neigt sich ihrem Ende zu. Viele der Jungen kennen keine geschichtlichen
Zusammenhänge. Sprache und Kultur sind für sie Begriffe, mit denen sie nichts
anfangen können. Was haben sie nur in der Schule gelernt? Was wissen sie von
der Vergangenheit ihrer Heimat?
· Warum spricht man im Vinschgau einen ähnlichen Dialekt wie im Tiroler Außerfern,
in Vorarlberg und in Schwaben? Weil es Alemannen und nicht Österreicher waren,
die im ersten Jahrtausend nach Christus in dieses Land der Räter
gekommen sind.
· Von wo ist die seit vier
Jahrhunderten in Rojen ansässige Familie M. eingewandert? Aus dem Rheinland.
· Noch früher kamen deutsche
Knappen nach Proveis.
· Wer hat sich im siebten
Jahrhundert in Hinterpasseier angesiedelt? Die
Österreicher? Nein, die Bajuwaren.
· Vom wem bekam Bischof Albuin eine große Besitzung bei Regensburg geschenkt? Vom
deutschen Kaiser. Und die Brixner Bischöfe nahmen
auch an den deutschen (nicht österreichischen) Reichstagen teil.
· Wer schuf die Fresken in der
Stiftskirche Neustift bei Brixen? Mathäus Günther aus
Augsburg, also ein Schwabe.
· Vom wem stammt das historische
Herz-Jesu-Bild im Bozner Dom? Von einem Tiroler? Nein, der Schlesier Carl Henrici hat es 1770 gemalt. Vor diesem Bild stellten die
Tiroler Landstände 1796 das von den Freimaurern bedrohte Land Tirol unter den
besonderen Schutz des Herzens Jesu.
· Wer hat den Ansitz Langenmantel
in Tramin gebaut? Österreicher? Nein, Augsburger
Patrizier. Und wer hat das Trinkstübchen im Turm bemalt? Der Sohn von Tilman
Riemenschneider, des evangelischen Holzschnitzers, der die unvergänglichen
Meisterwerke im fränkischen Creglingen und Rothenburg o. d. Tauber geschaffen
hat. * (siehe eigenen Bericht „Riemenschneiders Sohn malte in Tramin“).
· Wer malte das Hochaltarbild und
die Kreuzwegstationen in der Kirche der Terziarschwestern
in Kaltern? Der Schlesier Carl Henrici.
· Was haben unbekannte Patrioten
in rot und schwarz auf einen Felsen am Sitzkofel
oberhalb von Kurtatsch geschrieben? EIN DEUTSCHES TIROL.
· Warum sprechen die Südtiroler
(mit Ausnahmen) nicht das harte, rollende bayerisch-österreichische „r“? Weil
sie das weiche „r“ vermutlich von den Alemannen (Vorfahren der Schweizer und
Schwaben) übernommen haben.
· Wir haben Verständnis für die
Habsburger-Nostalgie, aber was wahr ist, muss wahr bleiben: Die Habsburger, zum
Beispiel Karl V., waren deutsche (!) Kaiser.
· Steht auf dem Waltherplatz in
Bozen ein Denkmal für einen österreichischen Minnesänger? Nein, sondern eines
für den deutschen Minnesänger Walther von der Vogelweide.
Südtirol
ist nicht nur eine deutsche Sprachgruppe, sondern eine deutsche Volksgruppe.
Wer von einer österreichischen Volksgruppe redet, hat keine Ahnung von
Geschichte.
Wie an
anderer Stelle veröffentlicht: Der frühere italienische Staatspräsident Cossiga
kennt die Geschichte Südtirols besser als die meisten Südtiroler.
Die
Zeitung lesen zwar auch in Südtirol die meisten Leute (jene, die nicht vor dem
Fernseher ganz verblöden wollen), doch verstehen viele nur die Hälfte. Dabei
stoßen sie täglich auf die Wahrheit. Wer aber keine Augen hat zu sehen, der
bleibt Ignorant.
Nachstehend
ein kleines Beispiel, was man aus der Zeitung lernen könnte:
Die
„Dolomiten“, das Tagblatt der Südtiroler, berichtete am 20.12.2006 unter dem
Titel „Ein Bischof, der Geschichte schrieb“ über den ersten Brixner
Bischof Albuin (975 – 1006). Dieser stammte aus Kärnten,
war also kein Tiroler. Es heißt dann: „Durch seinen guten Draht zu den Kaisern
Otto II. und Heinrich II. kam das junge Bistum Brixen zu ansehnlichem Besitz
(u. a. in Regensburg, Veldes/Bled)
…“ Es waren nicht österreichische Kaiser, sondern deutsche Kaiser, die dem Brixner Bistum das Alpenjuwel Veldes
(heute Bled/Slowenien) schenkten.
Zum
Glück gibt es noch immer mutige Frauen und Männer, die in Radiosendungen oder
in Leserbriefen öffentlich Zeugnis davon ablegen, daß die Südtiroler Deutsche
sind. Aber die Heimatverräter sind auf dem Vormarsch.
Zur
Geistesverwirrung haben auch Brugger jun. und Durnwalder mit ihrer Mär vom
österreichischen Vaterland beigetragen – als ob Vaterland und Muttersprache
nicht zusammengehörten. Bis heute ist Österreichisch nirgends als eigenständige
Sprache anerkannt, außer bei ein paar Fanatikern, die Österreich zur
eigenständigen Nation erklären wollen. Was der Nordtiroler Landeshauptmann van
Staa mit seiner Absage an die Wiedervereinigung Tirols erreichen wollte, ist unklar.
Ein Wink mit dem Zaunpfahl? Vielleicht wollte er die Weichen dafür stellen, daß
die Südtiroler auf die Unabhängigkeit, also einen Freistaat zusteuern.
(13.2.2007, 22.7.2007)
Riemenschneiders Sohn malte in Tramin.
Am Ansitz Langenmantel in Tramin
(oberhalb der „Goldenen Traube“) im Südtiroler Unterland hat der Verein für
Kultur und Heimatpflege Tramin folgende Inschrift
angebracht: Der Gebäudekomplex wird nach den Besitzern des 18. Jahrhunderts,
den Grafen Spaur, auch als „Grafenhäuser“ bezeichnet.
Seine Glanzzeit erlebte er allerdings unter den adeligen Herren Langenmantel.
Die Patrizierfamilie aus Augsburg (Anmerkung: in Schwaben) ist in Tramin seit 1419 nachzuweisen. Hans oder Lazarus, beide
Pfleger und Richter, ließen das Haus nach 1500 im Stile der Renaissance
umbauen… Den künstlerischen Glanzpunkt setzte Barthlmä
Dill Riemenschneider, der Sohn Tilmans, der 1547 das „Trinkerstübchen“ im
vierten Stock des Türmchens mit Sagengeschichten der klassischen Antike
ausmalte und außen die Wappen der habsburgisch regierten Länder anbrachte.
Soweit die Inschrift. Tilman Riemenschneider war Holzschnitzer, hat die Altäre
in Creglingen und in der Jakobskirche in der Freien Reichsstadt Rothenburg ob
der Tauber – wie alle Freien Reichsstädte evangelisch - gestaltet. Weil er als
Bürgermeister von Würzburg Verständnis für die aus Armut rebellierenden Bauern
hatte, ließ ihm der katholische Bischof die Hände brechen.
Eva Klotz (teilweise zurückgezogen am
18.7.2007)
Stellungnahmen im RAI Sender Bozen … zwei ..
Fehler. … Wie geht es weiter? Da die Union für Südtirol tödlich geschwächt ist
und die Freiheitlichen trotz allem Idealismus der verderblichen Ideologie des
Liberalismus verhaftet sind – über diese mehr in unserem spanischen Teil –,
bleibt nur mehr eine Hoffnung: dass das Heimatbewusstsein in der Südtiroler
Volkspartei infolge von Fehlentscheidungen in Rom und Brüssel zunimmt und die
Sammelpartei gemeinsam mit den Schützen einen Kurs steuert, welcher die eigene
Bevölkerung schützt und fördert.
Kämpfen wir gemeinsam mit friedlichen Mitteln, mit
Klugheit und Gottvertrauen, für ein christliches Südtirol! Damit wir nicht dort
enden, wo uns die Grünen und gewisse Feministinnen haben wollen: in einem
multikulturellen Südtirol ohne eigene Identität, aber mit Abtreibung und Zerstörung
all der Werte, die uns ein Reimmichl und Kanonikus Gamper nach
christlich-sozialer Tradition vermittelt haben. Es lebe das Heilige Land Tirol,
es lebe Südtirol! (15.1.2007)