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TIBET

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AKTUELL - NOTIZIE

22.2.2012

„Nur der Patriot kann den Patrioten verstehen.“ (Ozeanflieger Günther Freiherr von Hünefeld,
in Friedrich Walter:  Hünefeld – Ein Leben der Tat, Ernte-Verlag Potsdam, 1930, S. 167)

Campaign for Tibet
http://en.Wikipedia.org/wiki/Tibetan_independence_movement - http://www.rangzen.org -  http://www.tibettruth.com

Dalai Lama verfolgt Dorje-Shugden-Anhänger (Video)

Christian Prayers in Tibetan language (in tibetischer Schrift)

Der christliche Internet-Dienst etika.com verbreitet außer einer Pressemitteilung zum Genozid an den Tibetern folgende Protest-Logos:

Free Tibet

National Independence

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Free Tibet
National Independence
Boycott „Made in China“!

Download auch als Logo Free Tibet! html oder Logo Free Tibet! doc

 

„Dalai Lama. Fall eines Gottkönigs.“ Auf dieses kritische Buch von Colin Goldner (Alibri Verlag Aschaffenburg, 2005) hat uns jemand aufmerksam gemacht.

Selbstverbrennungsserie seit dem Selbstmord des Mönches Phuntsok aus dem Kloster Kirti in Kham (Tibet). Chinesen verschleppen 300 Mönche aus diesem Kloster. Der Buddhismus, der auf der Karma-Lehre beruht, dem Gesetz von Ursache und Wirkung, lehnt den Suizid ab, weil eine solche Sünde eine leidvolle Zukunft heraufbeschwört. (NWZ 3.12.2011 Klemens Ludwig).

Gewaltfreie Aktionen wie bei Gandhi. „Um seine Dialogbereitschaft unter Beweis zu stellen, gibt sich der Dalai Lama mit „echter Autonomie“ unter der chinesischen Fahne zufrieden. Die meisten Tibeter sind diesem „mittleren Weg“ eher zähneknirschend gefolgt. Nur der Tibetische Jugendkongress sowie einige Intellektuelle haben (bei einem Treffen in Dharamsala) offen widersprochen. Nun wird die Forderung nach Unabhängigkeit immer lauter. … Die Spekulationen derer, die den gewaltfreien Weg für eine Sackgasse halten, gehen dahin, dass gezielte militante Aktionen gegen chinesische Einrichtungen dazu beitragen, politisch ernst genommen werden, wie die Palästinenser, Kurden oder Ost-Timoresen. … Für die nächste Zeit sind .. mehr provokant-gewaltfreie Aktivitäten im Sinne Gandhis zu erwarten wie ein Marsch nach Tibet(Danke dem Journalisten Klemens Ludwig für diesen sachlichen Bericht in der NWZ vom 3.12.2008)

Tibet-Fahne auf hinterem Seelenkogel in Hinterpasseier/Tirol

Christen beten für Tibeter

Vater im Himmel,

wir Christen bitten Dich für unsere tibetischen Brüder, die in Lhasa, Aba, Machu, Hezuo und an anderen Orten für die Freiheit ihres Volkes und einen eigenen Staat kämpfen.

Schenke ihnen Heldenmut und laß sie den Tod verachten aus Liebe zu ihrem Vaterland.

Sende ihnen Engel, um sie zu stärken, so daß Unterdrückung und Folter ihren Geist nicht beugen.

Laß sie erkennen, daß der Dalai Lama und der Pantschen Lama falsche Götter sind, die sie an ihre Feinde verraten und die es nicht wert sind, angebetet zu werden.

Sende den Tibetern den Geist der Wahrheit!

Vergiß die tibetischen Märtyrer nicht in der Stunde ihres Todes, sondern gedenke ihres Kampfes für die Gerechtigkeit, der Du selbst die Gerechtigkeit bist und barmherzig zu allen, die guten Willens sind.

Herr, erbarme Dich ihrer! Im Namen Jesu Christi. Amen.

Apostel der letzten Zeiten AIHS, Karfreitag, 21.3.2008, verbreitet durch den christlichen Internetdienst etika.com, www.etika.com

 

Die Hoffnung: Tibets neue Generation
leistet Widerstand gegen die chinesischen Chauvinisten und die Verräter in den eigenen Reihen

Il Dalai Lama … deve sempre più confrontarsi con le nuove generazioni tibetane cresciute in esilio.
”Indipendenza per il Tibet occupato. Viva la resistenza. Via la Cina dal Tibet.” „Fermiamo le atrocità cinesi.“
(Corriere della Sera, 21.3.2008, p. 6)

 

Rechtzeitig zum Karfreitag:
Friedhofsruhe auf dem Dach der Welt
Tibet wird zur Gruft der Freiheit
Keine Zeugen der Verbrechen mehr
Die letzten Journalisten mußten Tibet verlassen (Gründonnerstag, 20.3.2008). Eine solche Maßnahme bedeutet in der Regel:

·       Massenverhaftungen

·       Folter

·       Massaker

·       Auslöschung aller, die sich nicht unterwerfen = Genozid

Wo bleibt der Aufschrei der Öffentlichkeit der Welt?

Durch die Massenmedien haben fast alle Menschen von den begangenen Untaten erfahren. Damit ist ihnen auch Verantwortung übertragen worden. Wer von Unrecht hört, muß tun, was er kann, um das Unrecht zu beenden. Er kann zum Beispiel chinesische Waren boykottieren. Wer nichts tut und zum Bösen schweigt, wird beim Jüngsten Gericht Rechenschaft ablegen müssen.

Gute Nacht, Tibet, du wirst erst wieder auferstehen beim Jüngsten Gericht, um (wie die Indianer und viele andere) deine Unterdrücker und Mörder anzuklagen – und alle, die zu dem Verrat geschwiegen haben. (20.3.2008)

Mehrere Hundert Tote. Proteste haben sich auf die Provinzen Sichuan und Gansu ausgeweitet. Dies erklärte Lobsang Gyalpo von „SAVE TIBET“, einem exiltibetischen Verein in Österreich. („Dolomiten“, 20.3.2008). Offenbar gibt es auch Proteste in der Provinz Qinghai.

Nationale Unabhängigkeit für Tibet!

Tibeter, hört nicht auf zu demonstrieren!
Auch Gandhi hat so die Freiheit für Indien erreicht! Lernt von ihm!
Nutzt die Gunst der Stunde vor den Olympischen Spielen!
Mönche,
setzt den Dalai Lama ab, der nur Autonomie will! Auch der Pantschen Lama hat eure verzweifelte Gegenwehr gegen die chinesische Überfremdung verurteilt. Ihr betet sie an, und sie verraten euch nur!

 

Idealisten der Welt, unterstützt die tibetischen Nationalisten
und nicht das Regime des multikulturellen Globalisten Dalai Lama!

Ein unterdrücktes Volk kämpft um seine Freiheit – doch wo bleibt die so oft beschworene sogenannte „Weltgemeinschaft“?

Die Stellungnahmen der Politiker weltweit sind zum Totlachen. Sie werden sich wegen der lauen Erklärungen beim Jüngsten Gericht rechtfertigen müssen. Politiker aller Länder, schämt euch!

·       Wenn es eine Weltgemeinschaft gäbe, die nach ethischen Gesichtspunkten handelt, würde folgendes geschehen: Die UNO-Länder, allen voran die USA und die EU, würden ein Importverbot für chinesische Waren verhängen (wie schon bei anderen Ländern), bis China Tibet freigibt.

·       Wenn es ein Weltgewissen in der Menschheit gäbe, würden die Menschen aller Völker chinesische Waren boykottieren, solange bis Tibet ein unabhängiger Staat ist.

 

Sport und Politik sollte man trennen und nicht die Olympischen Spiele als Ablenkungsmanöver benutzen. Die Politiker nehmen Olympia zum Vorwand, um nicht die Unabhängigkeit für Tibet durchsetzen zu müssen, zu der sie das ewige Völkerrecht verpflichtet. Den Sportlern zuliebe sind wir gegen einen Boykott der Olympischen Spiele in Peking. Aus dem gleichen Grund sind wir, nebenbei gesagt, gegen Streiks im öffentlichen Dienst, besonders im Transportsektor, sowie bei den Tageszeitungen und Rundfunkanstalten, um nämlich nicht den Bürgern ihre Rechte auf Beförderung bzw. Information vorzuenthalten.

 

Zurück zu den Politikern. Aus dem Kosovo machten sie einen künstlichen Staat, aber Tibet soll ewig unterjocht bleiben. Nein, sagt der Herr. Er wird kommen zu richten in Gerechtigkeit.

 

Das Gute an der jetzigen Situation: Die Mächtigen entlarven sich selbst, indem sie ihre eigenen Parolen von Demokratie und Menschenrechten Lügen strafen. Denn sie sind ja nur die Wegbereiter der Weltdiktatur des Antichrist.

 

Natürlich fordert Papst Ratzinger nicht das göttliche Recht auf Freiheit und nationale Unabhängigkeit, sondern „Dialog und Toleranz“ (19.3.2008) – wie sein Geistesbruder, der Dalai Lama. Dessen Volk fordert weltweit „Free Tibet“, doch er als Oberhaupt will dies gar nicht, fällt vielmehr seinen Tibetern mit zweideutigen Stellungnahmen und seiner Rücktrittsdrohung in den Rücken.

 

Ohne nationale Gerechtigkeit kein Friede!
Jedem Volk seine Freiheit, auch den Kurden, Palästinensern, Indianern!
Ethische Gesetze

 

Unterdessen kämpfen vor allem Mönche weiter für die Freiheit ihres Volkes! (Zeitungen online, ab 14.3.2008)
Wenn das nur die christlichen Mönche im Westen auch täten!
Tibeter, Jesus Christus wird euren Mut, eure Vaterlandsliebe, euren Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit belohnen.
Wir beten unterdessen mit Franziskus von Assisi:

Lobet, ihr Völker, unseren Herrn, und laßt seinen Ruhm weit erschallen.
Und in ihm werden gesegnet sein alle Stämme der Erde; alle Völker werden ihn verherrlichen.
Gelobt sei der Herr, der Gott seines Volkes, der allein Wunder tut.
(Offizium vom Leiden des Herrn, Terz am Sonntag. Psalm X. Aus dem Handbuch des einfachen Lebens)

Wir bitten Gott, er möge das Opfer der tibetischen Märtyrer im Jenseits belohnen! (14.-19.32008)

 

Cyber @ction 250 : halte à la répression au Tibet
En défilant pour la liberté dans les rues de Lhassa et d'autres villes tibétaines au risque de leurs vies les moines et laïcs tibétains en appellent au monde entier. La police armée chinoise a répondu par des tirs d'armes à feu faisant plusieurs victimes et des dizaines de manifestants ont été brutalement interpellés.
http://www.cyberacteurs.org/forum/viewtopic.php?t=5152  (3/2008)

 

URGENCE POUR LE TIBET

En hommage et soutien au peuple tibétain ce jeudi 20 mars 2008 à partir de 20 heures,

puis tous les jeudis jusqu'au 8 août (date de l'ouverture des Jeux Olympiques)

partout dans le monde, chacun est invité à illuminer ses fenêtres par des lampions ou des bougies.

 

Des Dalai Lama neuerlicher Verrat an Tibet
“Tibet soll Teil der Volksrepublik China bleiben“, sagte der Dalai Lama in Dharamsala zum 46. Jahrestag des Volksaufstandes. Man beschreite den „mittleren Weg“. (D 11.3.2005)

Il Dalai Lama apre a Pechino. “Il Tibet fa parte della Cina”. Intervista a un quotidiano. “South China Morning Post”. Ma l´ala dura degli esuli sconfessa le parole del leader. “Vogliamo l´indipendenza totale”. (la Repubblica, Roma, 17.3.2005, p. 20)

 

Indiens Verrat an Tibet

In erschreckender Weise haben die Ereignisse der vergangenen Jahre deutlich gemacht, dass internationale Verträge und das Völkerrecht oft kaum  mehr das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben sind.

Angriffskriege gegen  unbotmäßige  Völker und die  Ausnahmen bei der Verfolgung von Kriegsverbrechern durch den Internationalen Strafgerichtshof sind nur zwei Beispiele. 

Die Großen werden immer mächtiger, die Kleinen bleiben auf der Strecke. Den neuesten Kuhhandel sind Indien und China eingegangen. Beide haben im vergangenen halben Jahrhundert fremde Länder besetzt. Weil sich kein Weltgewissen rührt und weil die unterdrückten Völker keine Stimme mehr haben, die ihr Recht auf  Unabhängigkeit fordert (Anmerkung: Hier ist natürlich der Dalai Lama gemeint, der sein Volk opfert für die Idee der Welteinheit und Einheitswelt), wird schändlicher Verrat nun in  Recht umgewandelt. China darf Tibet behalten, wenn Indien Sikkim nicht mehr hergeben muss.

Den unterdrückten Kleinen bleibt als einziges Gegenmittel das Beharren auf dem Selbstbestimmungsrecht – allen Verträgen der Großen zum Trotz!
(„Dolomiten“, Bozen, 26.6.2003, Seite 1, le)

 

Perverse Praktiken im tibetanischen Buddhismus.
“Das Kalachakra-Ritual ist mitnichten ein „Friedensritual“. Es handelt sich vielmehr um ein okkult-magisches Ritual, das die spirituelle territoriale Eroberung eines nichtbuddhistischen Gebietes erzwingen soll. Dabei steht am Ende eine apokalyptische Schlacht zur vollkommenen Vernichtung aller Nichtbuddhisten. Danach wird eine weltweite Buddhokratie im alttibetischen Sinne errichtet, deren Zentrum Shambala sein wird. ... Daß dies in Graz als „Segen“ verkauft wird, scheint mir doch ziemlich zynisch.

Der tibetanische Buddhismus ist eine menschenverachtende, frauenverachtende, mit perversen Praktiken gespickte Lehre, die so schauderhaft ist, dass viele namhafte Tibetologen gewisse Textpassagen gar nicht erst übersetzt haben. Diese Themen werden von den Buddhisten in der Diskussion entweder ausgeblendet oder marginalisiert. So ist z. b. kultischer Sex mit jungen Frauen real. Die Verspeisung diverser Ingredienzien (Kot, Urin, Menstruationsblut, Sperma usw.) wird ebenfalls thematisiert.
(Bruno Waldvogel-Frei in „Die Furche“, Nr. 40/2002, zit. in das Neue Groschenblatt 12/2002)

 

Warnung vor dem Dalai Lama.

Tausend Teilnehmer aus über 30 Nationen werden vom 11. bis 23. Oktober 2002 in Graz, Österreich, zum "Kalachakra Tantra Ritual" des Dalai Lama erwartet. Das Ereignis stellt sich als friedlich und ökumenisch vor. Zu Unrecht: Beim tantrischen Buddhismus handelt es sich in Wahrheit um magische Rituale, die eine absolute Unterwerfung unter den Willen des Dalai Lama zum Ziel haben und mit mentalen Übungen die Bereitschaft  zum hemmungslosen Sex und zum "Krieg der Religionen" (mit „Shambala“-Kriegern) trainieren. Tantra (das Wesentliche) lehrt, daß die Unterdrückung sexuellen Energieflusses Ursache psychischer und psychosomatischer Störungen darstelle. Deshalb müsse der Sex befreit werden... In Deutschland führt der e. V. „Anthroposophie und Tantra Verimeer“ Wochenendkurse durch. Im Werbetext heißt es: „Bei Anthroposophie ist das Einstiegstor wissenschaftliches Denken. Bei Tantra ist das Einstiegstor Sinnlichkeit und Sexualität. Unser Körper ist die Manifestation unseres geistlichen Wesens...“ (Kurier der christlichen Mitte 6/2002, www.christliche-mitte.de)

 

Die Zahl der Blinden im Himalaya ist vor allem aufgrund des starken ultravioletten Lichts extrem hoch.

 

Tibet – vor 50 Jahren verraten. Weder Briten noch Amerikaner verurteilten die chinesische Invasion 1951. Das am 23. Mai 1951 von einer Delegation des Dalai Lama in Peking unter Drohungen unterzeichnete 17-Punkte-Programm setzte der Unabhängigkeit Tibets ein Ende. Der Antrag El Salvadors in der UNO, China als Aggressor zu verurteilen, wurde nicht nur von den Imperialisten, sondern auch von Indien nicht unterstützt! Im Oktober 1951 marschierten die Chinesen in Lhasa ein. (D 23.5.2001) 1959 flohen der Dalai Lama und ein Teil des Volkes nach Indien. Seitdem wird Tibet sinisiert. Für die heutige Unterdrückung der Tibeter macht Heinrich Harrer, Freund und Lehrer des Dalai Lama, den Westen mitverantwortlich, der mit der Milliarde Chinesen Geschäfte machen will. (Interview von Paul Pantel, D 23.5.2001)

Peking hat den Dalai Lama und seine Anhänger der Vergewaltigung, des Kannibalismus und des Mordes beschuldigt. (D 2.6.2000 Tibet Daily, Xinhua, APA, AFP, dpa)

Der 17. Karmapa aus Tibet geflohen. Nach beschwerlichem, einwöchigem Fußmarsch über den verschneiten Himalaya ist das Oberhaupt der Weißen Sekte (Kagyu) vom Tsurphu-Kloster nach Dharamsala in Nordindien geflohen. Der 16jährige Ugyen Thinley Dorje gilt als 17. Wiedergeburt des Lebenden Buddha von Karmapa und damit als dritthöchster Würdenträger des tibetischen Lamaismus, einer Variante des Buddhismus. Viele Kagyu-Mitglieder leben in Sikkim, das vom Nach-Gandhi-Indien widerrechtlich annektiert worden ist. Der 17. Karmapa wurde sofort zum Dalai Lama gebracht. (8.1.2000)

APO-Mann entlarvt Dalai Lama. (Buchbesprechung)
Oft erfährt man spät, wie sich alles zusammenfügt. Ein prominenter Vertreter der 68er-Generation, also der Außerparlamentarischen Opposition (APO), der 1967 den Trikont-Verlag gegründet hat (uns sind u. a. die Schriften für das kommunistische Kuba in Erinnerung und das ganze Baader-Meinhof-Umfeld, die pornographische Zeitschrift "konkret" usw.) hat Ende der 70er Jahre eine Wende zur Spiritualität durchgemacht. Seine Kenntnisse aus der damaligen marxistischen Sexrevolution brachte Herbert Röttgen mit seiner Frau Mariana unter den Pseudonymen Victor und Victoria Trimondi in ein über 800 Seiten starkes fundiertes Werk ein: Der Schatten des Dalai Lama - Sexualität, Magie und Politik im tibetischen Buddhismus" (Patmos Verlag Düsseldorf, ungefähr 60 DM).

Dessen Inhalt wird auf der hinteren Umschlagseite wie folgt zusammengefaßt: Die Autoren "entlarven den tibetischen Buddhismus als einen im Kern atavistischen, fundamentalistischen, sexistischen und kriegerischen Kulturentwurf, der eine globale Buddhokratie anstrebt und der die "westlichen Werte" von Demokratie, Meinungsfreiheit, Menschenrechten, Gleichberechtigung der Geschlechter und Humanismus grundsätzlich in Frage stellt, obgleich er sich ständig darauf beruft. Geisterglaube, Sexualmagie, politischer rund ritueller Mord, Kriegsideologien, Folterungen, apokalyptische Visionen, Menschenverachtung und eine zutiefst frauenfeindliche Kultur erscheinen auf der tibetisch-buddhistischen Bühne, wenn der pazifistische Vorhang des "Mitgefühls" weggezogen wird."

Es ist ein schockierendes Buch, vor allem wegen der vielen Grausamkeiten, die Zerstückelungen, Leichenschändung und den sexuellen Mißbrauch junger Mädchen durch Lamas einschließen. Möglicherweise finden Anhänger des Dalai Lama, des angeblichen Apostels für Frieden und die Einwelt, die dieses Buch lesen und wirklich die Wahrheit suchen, dann zum Christentum als der einzig wahren Religion der Liebe und Barmherzigkeit zurück. Wer es aber liest und kein Mitleid mit den Opfern dieser dämonischen Praktiken hat, dem ist nicht zu helfen.

Es bedurfte anscheinend der Geistesschärfe und Sprachgewandtheit eines 1968 geschulten Dialektikers, um dem Dalai Lama auf eine Art, die heute ankommt, die Maske vom Gesicht zu reißen. Freilich wird sich der Durchschnittsleser zu Recht an der obszönen, tabulosen Sprache stoßen. Man müßte seitenweise zitieren und kommentieren, doch mangelt es uns an Zeit.

Auf einige Kapitel wollen wir besonders hinweisen: Die absolute Macht des Großmagiers. Die drei Rollen der Sexualpartnerin im buddhistischen Tantrismus. Das Frauenopfer. Der XIV. Dalai Lama zu Sexualmagie und Frauenfrage. Dorje Shugden. Dämonenbeschwörung. Magische Superwaffen. Mandalapolitik. Die tibetische Guerrilla und der CIA. Der ehemalige SS´ler Heinrich Harrer. Julius Evola, Berater Mussolinis. Miguel Serrano, Chefideologe des "esoterischen Hitlerismus" (auf Seite 666 werden Serranos Götter Wotan, Odin und Hitler zitiert). Die unzähligen Sexaffären des blonden Dänen Ole Nydahl mit Dakinis. Die Tibetlobby. Die Manipulation der Grünen. Die Scheinwelt des interreligiösen Dialogs und der Ökumene. Hollywood. Konklusion.

Im Schlußkapitel "schöpferische Polarität jenseits des Tantrismus" verraten die Autoren, wo sie gelandet sind: Sie plädieren in Anlehnung an Herbert Marcuse für eine "Kultur des Eros", in der sich Mann und Frau als Gott und Göttin erfahren. Sie preisen das Buddhapaar Samantabhadra und Sammantabhadri in Yab-Yum-Haltung, "nackt, das heißt rein und frei" als ihr Ideal an - welche Verblendung.

Also Vorsicht, wenn man sich in den Alptraum jener fernen tibetischen Sexual- und Dämonenwelt hineinbegeben will. Besser, man weiß nichts davon.

Folter an der Tagesordnung. Die in London ansässige Menschenrechtsorganisation Tibet-Information Network TIN berichtet von einer Zunahme der Todesfälle aufgrund von Mißhandlungen in Gefängnissen in Tibet: "Methoden der Mißhandlung umfassen Schläge, Stöße, Elektroschocks, Tritte, Schläge mit Gegenständen einschließlich Metallstangen, Stöcken und Gewehrkolben, Entzug von Essen, manchmal auch Wasser, Schlaf sowie Einzelhaft." (Zeitungen vom 20.3.1999 dpa)

Dalai Lama gegen Unabhängigkeit Tibets. Des Dalai Lama "mittlerer Weg". Anläßlich des 40. Jahrestages des tibetischen Volksaufstandes vom 10. März 1959 sprach sich der Dalai Lama erneut für eine Autonomie Tibets innerhalb Chinas aus. Gleichzeitig demonstrierten in mehreren Ländern Exiltibeter für die Unabhängigkeit ihres Landes. Offenbar sind sie nicht mit der Argumentation ihres Oberhauptes einverstanden. Der Dalai Lama sagte: "Nach einem halben Jahrhundert ´Befreiung´ ist die Tibetfrage immer noch sehr aktuell und harrt ihrer Lösung. Die einzig vernünftige und verantwortungsbewußte Möglichkeit, das Problem anzugehen, liegt im Dialog. Es gibt keine realistische Alternative dazu.Mit dieser Erkenntnis diskutierte und entschied ich Anfang der siebziger Jahre gemeinsam mit meinen dienstälteren Mitarbeitern die Hauptpunkte meiner Annäherung des "mittleren Wegs". Als ein Ergebnis unserer Konsultationen entschied ich mich für eine Lösung der Tibetfrage, die weder die Unabhängigkeit Tibets noch seine Trennung von China erfordert. Ich glaube fest daran, daß es möglich ist, eine politische Lösung zu finden, die innerhalb der Volksrepublik China die Grundrechte und Freiheiten des tibetischen Volkes garantiert." (Dolomiten, Bozen, 10.3.1999) Der mittlere Weg ist nicht immer der richtige. Außerdem ist anzuzweifeln, ob der von der UNO finanzierte Dalai Lama immer den mittleren Weg geht. Bei der Verfolgung der Anhänger des Schutzgeistes Dorje Shugden ergreift er radikale Maßnahmen. Es gibt sogar (unbestätigte) Gerüchte, daß tibetische Rebellen, die unter Lebensgefahr nach Indien flüchten, auf das chinesische Staatsgebiet zurückgeschickt werden, wenn sie sich nicht der Bürokratie der vom Dalai Lama in Nordindien eingesetzten Exilregierung unterwerfen. Wir Christen jedenfalls fordern für die Tibeter die volle Unabhängigkeit für Tibet! Demnächst vielleicht mehr über die Person des Dalai Lama.

Bordelli e karaoke all´ombra degli antichi monasteri. Nei luoghi della repressione cinese a quarant´anni dalla fuga del Dalai Lama. Nella città di Shigatse, all´ombra degli antichi templi, fioriscono bettole, karaoke e bordelli importati dai cinsei. (Brino Philip, Le monde, cit. di: "La Stampa", Torino, 4.3.1999.

Ein Drittel aller tibetischen Flüchtlinge hat offene Tuberkulose. (Dr. med. E. Asshauer berichtet aus Dharamsala in Nordindien in seinem Buch: Tibets sanfte Medizin - Heilkunst vom Dach der Welt. Herder Verlag Freiburg, 1998, S. 214) Eine Schande. Wann ist einmal Schluß mit dem elenden Flüchtlingsdasein? Was nützt es, die Auswirkungen zu bekämpfen? Die Ursachen des Elends sind zu beseitigen! Und das kann nur geschehen, wenn die Tibeter endlich das Recht auf Rückkehr, Selbstbestimmung und einen eigenen Staat bekommen. Es ist unsinnig und unverantwortlich, wenn halbe Völker in anderen Ländern mit anderem Klima, anderen Kulturen, Wirtschaftsordnungen etc. leben müssen. Dies zeigt auch folgendes Argument, das wir von dem Tibetkenner Dr. Asshauer übernehmen: "Sehr viele leiden unter Magen- und Darmstörungen durch Bakterien und Viren, durch unzureichende Ernährung oder falsche Zubereitung der Nahrungsmittel, aber auch auf nervöser Basis. Die Tibeter haben die Gewohnheit, sich Tage vorher ihr Essen zuzubereiten. Dies war zwar im sehr viel kälteren Tibet in Ordnung, muß aber in Indien zwangsläufig zu Problemen führen, zumindest im Sommer." (ebenda) 0I5057

Zwei Anhänger des Schutzgeistes Dorje Shugden planten Attentat auf Dalai Lama. - La polizia indiana ha arrestato due tibetani sospettati di preparare un attentato contro il Dalai lama per conto dei cinesi. ... sono stati scoperti nel villaggio indiano di Dharamsala che ospita il governo tibetano in esilio. Quello che la polizia del distretto di Khangra considera il capo degli 007 filocinesi si chiama Chomphel, ha 29 anni, proviene dal distretto tibetano di Chamdo. L´altro, Migmar, 30 anni, è stato fermato con le mappe proprio dell´abitazione del Nobel per la Pace. (La Repubblica, Roma, 18.9.1998, p. 17)

 

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