ETIKA

USA

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27.9.2002

5US30911

New York: Warum der 11. September?

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Why 11th September?
Sex and the City

There were present at that season some who told Him about the Galileans whose blood Pilate had mingled with their sacrifices.
And Jesus answered and said to them,
“Do you suppose that these Galileans were worse sinners than all other Galileans, because they suffered such things?
”I tell you, no; but
unless you repent you will all likewise perish.
Or those eighteen on whom the tower in Siloam fell and killed them, do you think that they were worse sinners than all other men who dwelt in Jerusalem?
”I tell you, no; but unless you repent, you will all likewise perish.”
(Luke 13, 1-5)

 

Warum Gott es zuließ

Anne Graham, die Tochter des amerikanischen Erweckungspredigers Billy Graham, wurde nach den Ereignissen des 11. September 2001 im Fernsehen gefragt, wie Gott so etwas zulassen könne. Ihre Antwort:

 

Ich glaube, daß Gott über die Sache ebenso tief betrübt ist wie wir, aber im Lauf der Jahre haben wir Gott aufgefordert, aus den Schulen, Regierungen und aus unserem Leben zu verschwinden. Weil er ein Gentleman ist, hat er sich leise zurückgezogen. Wie können wir seinen Schutz und Segen erwarten, wenn wir von ihm in Ruhe gelassen werden wollen?

 

·        Ich denke, es fing damit an, daß sich M. Murry O'Hare über das Gebet in den Schulen beschwerte und es nicht mehr wollte - und wir sagten okay.

 

·        Dann meinte jemand, daß wir die Bibel in der Schule nicht mehr lesen sollten - und wir sagten okay.

 

·        Unsere Kinder sollten wir für schlechtes Benehmen nicht mehr strafen, um ihre Persönlichkeit und ihr Selbstwertgefühl nicht zu verletzen – und wir sagten okay.

 

·        Dann forderte jemand, daß auch die Lehrer unsere Kinder nicht mehr bestrafen sollten - und die Schulverwaltungen stimmten zu.

 

·        Unseren Töchtern sollte erlaubt werden, ohne Wissen der Eltern abzutreiben - und wir sagten okay.

 

·        In Pornozeitschriften wurden nackte Frauen abgebildet, die Unterhaltungsindustrie bot Gewalt und Perversitäten an, weltliche Musiker riefen auf zum Gebrauch von Drogen, zu Mord und Satanismus. Wir sagten, das sei nur Unterhaltung, die von niemand ernstgenommen werde und keine negativen Folgen habe.

 

Jetzt aber fragen wir uns, warum unsere Kinder kein Gewissen haben und gut und böse nicht mehr unterscheiden können. Ich denke, daß wir ernten, was wir gesät haben.

 

(entnommen der sehr empfehlenswerten, äußerst billigen vierseitigen katholischen Monatszeitschrift „das Neue Groschenblatt“, September 2002, Nr. 9, 32. Jahr
Bestelladresse: Das Neue Groschenblatt, Hetzendorfer Str. 86/1a, A-1120 Wien
Eigentümer und Herausgeber: Msgr. Dr. Franz Burger, Pfarrer, Freundorf; Msgr. Dr. Franz Braumann, Linz; Prälat Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Holböck, Apostol. Protonotar, Salzburg; Prof. Dr. Alfred Kolaska, Wien)

 

Kommentar etika.com:

Obige Erklärung von Anne Graham dürfte für die meisten derartigen Katastrophen in der Weltgeschichte zutreffen.

Denken wir nur an das Volk Israel und seine Gegner im Alten Testament. Wie schwer wurden sie bestraft, wenn sie Baal und anderen Götzen anstelle des einzigen, wahren Gottes dienten!

Denken wir an die Römer und andere Völker, wie sie und ihre Diktatoren geschlagen wurden.

Denken wir an das schreckliche Ende so vieler Tyrannen (Lactantius).

Denken wir an jene, die heute von Mammon zugrunde gerichtet werden.

Allgemein gilt:

 

·       Gott straft durch seine Engel

·       oder duldet die Bestrafung durch Dämonen

·       oder überlässt die Verbrecher ihren Opfern

·       oder sich selbst zur Selbstbestrafung.

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