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BALKAN (Jugoslawien- Serbien - Kosovo – Mazedonien - Albanien

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16.10.2002

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Aktuell

 

UN-Exerzierfeld Balkan

Nato-Streubomben (etika.com-Analyse)

Apokalypse 1999 (1) -Hexenkessel Balkan (etika.com-Analyse)

Wer Uran-Munition einsetzt (wie im Kosovo) ist ein Kriegsverbrecher

25.000 Vermisste der Kriege und Konflikte in Jugoslawien seit 1991. 18.915 sind in Bosnien-Herzegowina verschwunden, im Kosovo 3709, in Kroatien 2067. (IKRK, D 31.8.2002 dpa)

The Serbian Orthodox Church of St. Ilija the Prophet in the village of Cernica, near Gnjilane, in Kosovo was dynamited, becoming the 77th Serbian Orthodox Church or monastery to be destroyed in Kosovo since the arrival of the NATO peacekeeping troops and the UN administration in June 1999. The church had been considered one of the 'jewels' of Serbian sacral architecture in Kosovo. NO TV-STATION AND NEWSPAPER WILL REPORT THESE FACTS. (from a missionary, 12.11.2001)

Nach dem Friedensabkommen vom 13.8.2001 soll Mazedonien der Staat aller seiner Bürger und nicht nur der mehrheitlich slawischen Mazedonier sein. Albanisch wird neben Mazedonisch zur Amtssprache, ebenso jede andere Sprache, die von mindestens 20 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird. Alle Minderheiten sollen proportional nach ihrem Bevölkerungsanteil im Parlament vertreten sein. Unterzeichner: Vertreter der slawischen Mazedonier und der Albaner, der EU und der USA. Nichtunterzeichner: die albanischen Rebellen der UCK. Kommentar von Detlev Ahlers: Jenseits der Vernunft: ... Dann fehlt die Unterschrift derer, die entwaffnet werden sollen. Übrigens auch von deutschen Soldaten, denen ... ein höchst gefährlicher Einsatz in unwegsamem Gelände gegen ortskundige, hoch motivierte Kämpfer bevorsteht. Ihnen soll das einzige Handwerk genommen werden, das ihnen Beachtung und Einfluss gibt. Man muss es nicht ein Himmelfahrtskommando nennen, denn es wäre das Gegenteil: die Hölle. (Südwestpresse, Ulm/Donau, 14.8.2001, Seite 1 und 2)

EU muß für Balkankrisen zahlen. Djindjic warnt: Eingliederung Jugoslawiens billiger als Folgekosten einer Eskalation. „Die EU wird sehen: Es ist teurer, uns draußen zu haben, als uns drinnen zu haben.“ (D 3.7.2001)

Expräsident Slobodan Milosevic an das UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag ausgeliefert. Über den Kopf der jugoslawischen Regierung hinweg. Präsident Vojislav Konstunica hatte bei seiner Wahl versprochen, Milosevic nicht auszuliefern. Der serbische Ministerpräsident Zoran Djindjic ignoriert einen Beschluß des jugoslawischen Verfassungsgerichts. Die USA haben die Auslieferung als Voraussetzung für eine Finanzhilfe über die Weltbank bezeichnet, die dann auch prompt erfolgte. (29.6.2001)

Bosnisch-serbische Vergewaltiger als Kriegsverbrecher verurteilt.
An Saudi-Arabien ausliefern?
Das Kriegsverbrechertribunal der UNO in Den Haag
(früher sagte man Im Haag) , das wir im globalen Kontext eher als nicht ganz unparteiisch einstufen, hat ein gutes Werk getan: Es verurteilte drei bosnische Serben, D. K. (40), R. K. (39) und Z. V. (44), zu 28, 20 und zwölf Jahren Haft. Sie hatten in den Jahren 1992/93 gefangene moslemische Frauen und Mädchen – die jüngsten waren zwölf und 15 Jahre alt – vergewaltigt, gefoltert, als Sexsklavinnen gehalten – die armen Bosnierinnen mussten stets und überall zu Willen sein, nackt auf Tischen tanzen und sich vor vielen Zuschauern im Stadion missbrauchen lassen - und verkauft, sobald sie ihrer überdrüssig wurden. Damit haben diese bosnischen Serben auch die Religion ihrer Väter vor den Augen der Welt aufs übelste beschmutzt.
Weg mit diesem Abschaum, um die Gesellschaft zu schützen! Sollte man nun im Westen darüber diskutieren, ob man solche Quäler nicht an Saudi-Arabien ausliefern sollte, um sie nach der Scharia aburteilen zu lassen? Wenn schon das nationale Recht gebeugt wird und ein nach rechtsstaatlichen Grundsätzen und wohl auch nach dem Völkerrecht streng genommen nicht legitimierter internationaler Gerichtshof Urteile gegen Kriegsverbrecher fällt, müsste auch eine solche Maßnahme realisiert werden können. Das würde dann natürlich auch für UN-Soldaten gelten, die derartige Kriegsverbrechen begangen haben oder begehen.

Die UN-Mission im Kosovo war ein totaler Fehlschlag. Dies erklärte der UN-Menschenrechtsbeauftragte für das frühere Jugoslawien. Heute sei klar, daß die NATO nichts von dem erreicht habe, was sie zum Ziel gehabt habe. Bestehende Probleme hätten sich verschlimmert, neue seien geschaffen worden. Die Sanktionen träfen das ganze serbische Volk. (23.3.2000) Einer APA-Grafik zufolge sieht die Bilanz so aus: 800 000 Kosovo-Albanern geflüchtet. Zirka 10 000 Kosovo-Albaner von serbischen Einheiten getötet; nach westlichen Angaben, später auf ca. 2500 revidiert. Umfangreiche Zerstörungen in Serbien und im Kosovo.

Die EU-Länder stecken 16 Milliarden DM (acht Milliarden Euro) bis Ende 2000 in das Kosovo-Abenteuer. Der Löwenanteil entfällt auf die Ausgaben für die "Friedensstreitmacht". Gerade ein Viertel kommt der humanitären Hilfe und dem Wiederaufbau zugute. (19.4.2000) Wer profitiert am meisten? Die Waffenfabrikanten.

Schuldgefühle und Schlafstörungen. Die Luftangriffe auf Serbien sind für die deutschen Tornado-Piloten noch lange nicht abgehakt. "Diese Männer sind nicht mehr die, die sie vorher waren." 36 000 Lufteinsätze hat die Nato gebraucht, um die Serben zu bezwingen. 78 Tage lang haben die Jetpiloten Zerstörung gebracht und ihr Leben riskiert. (Stuttgarter Zeitung, 24.3.2000, S. 6)

Die KFOR hat Angst vor dem Kosovo-Schutzkorps (ex UCK) der Albaner. Dies erklärte Jiri Dienstbier, UN-Sonderbeauftragter für den Balkan. (24.3.2000)

Horst Mahler an Bundeskanzler Schröder: "Daß du (vorläufig) nicht unter Anklage gestellt wirst, hast du dem Eidbruch des Generalbundesanwalts zu verdanken, der den Mut nicht aufbringt, den Krieg gegen Serbien als Angriffskrieg zu beurteilen. (Offener Brief)

Die Wahrheit über den Nato-Angriff auf Serbien kommt an den Tag, wenn auch bruchstückweise. Bundeswehr-General a. D. Klaus Naumann, der maßgeblich an der Nato-Planung beteiligt war, vertritt heute die Auffassung, die Allianz habe nicht alle Chancen genutzt, um den Waffengang zu vermeiden. (Südwestpresse 23.3.2000) Das bedeutet nach christlicher Lehre: Der Überfall war nicht gerechtfertigt, also ein Kriegsverbrechen. Weiters wird bekannt, daß der frühere OSZE-General Heinz Loquai in einem Buch behauptet, den vielzitierten "Hufeisenplan" der Serben über die systematische Vertreibung der Albaner aus dem Kosovo habe es nie gegeben. Der sozialdemokratische Bundesveretidigungsminister Rudolf Scharping habe die Öffentlichkeit und das Parlament mit "Falschinformationen getäuscht". Die übliche Reaktion kam von Statssekretär Stützle: "Es wäre besser, wenn Pensionäre den Mund hielten und ihren Garten bestellten." (Südwestpresse 23.3.2000 Bernd Stadelmann) Dank den mutigen Generälen, die Schuld eingestehen.

Die Nato hat gegen die Serben im Kosovo 31 000 uranhaltige Geschosse abgefeuert und dies jetzt zugegeben. Damit wurden rund zehn Tonnen abgereichertes Uran im Kriegsgebiet freigesetzt. Die Gefahr kann noch nicht abgeschätzt werden. Kindern soll der Zugang zu den betroffenen Gebieten verboten werden. (UNEP, Südwestpresse 22.3.2000, S. 1, epd) Wäre da nicht eine Untersuchung angebracht, ob der Uraneinsatz notwendig und völkerrechtlich zulässig war oder vielleicht sogar als Kriegsverbrechen zu werten ist?

Drei serbische Milizenführer aus Foca im Süden Bosniens stehen wegen Massenvergewaltigungen an moslemischen Frauen vor dem UN-Kriegsverbrechertribunal in den Haag. Dragoljub Kunarac (39), Radomir Kovac (38) und Zoran Vukovic (44) organisierten nach Darstellung des Anklägers systematische Sexualfolter und Erniedrigungen der Frauen durch serbische Soldaten und Polizisten in Lagern. Unter den Opfern waren auch Mädchen im Alter von zwölf und 15 Jahren. Die weiblichen Gefangenen sollen über Monate hinweg, teilweise Nacht für Nacht, in Todesangst von Serben vergewaltigt worden sein. Einige seien als Sex-Sklavinnen in Wohnungen gehalten worden. Andere wurden für D-Mark an Soldaten verkauft. Dazu gehörte ein damals zwölf Jahre altes Mädchen, für das Kovac 200 Mark verlangt habe - danach sei es spurlos verschwunden. (Südwestpresse 21.3.2000 dpa) Die Rübe ab, hätte man im Volk früher gesagt, aber die UNO will ja die Todesstrafe weltweit abschaffen. Wir fordern sie nicht, sondern aus Gründen, die wir andernorts angeführt haben, die Verbannung in Isolationszonen. Schande über die Schuldigen! Erbarme sich Gott der Opfer und schütze Er alle mutigen Männer und Frauen, die diese furchtbaren Verbrechen aufklären. Außerdem haben sich diese Sexualverbrecher an der Religion ihres Volkes vergangen und den Haß der Moslems gegen die Christen vermehrt.

75.000 Albaner versuchten, den serbischen Sektor der Stadt Kosovska Mitrovica zu stürmen, konnten aber gerade noch von Soldaten der Friedenstruppe KFOR gestoppt werden. Die UN-Soldaten wurden mit Steinen beworfen, worauf diese Tränengas einsetzten. (22.2.2000)
127.000 Roma mußten aus dem Kosovo fliehen oder wurden vertrieben seit dem Ende der NATO-Luftangriffe im Juni 1999, also praktisch unter albanischer Herrschaft und UN-Oberherrschaft. Sogar noch in den vergangenen Monaten wurden Roma entführt und getötet. (22.2.2000) Unter serbischer Herrschaft konnten sie wenigstens im Kosovo existieren. Aber auch Clinton wird einmal die Gesamtrechnung präsentiert werden.

Reißaus nahmen die KFOR-Soldaten vor albanischen Heckenschützen in Kosovska Mitrovica. Diese schossen gezielt auf die UN-Streitmacht. (14.2.2000)
Der Frauenhandel in dem unter UN-Oberherrschaft stehenden Kosovo nimmt immer größere Ausmaße an. Albanische Mafiabanden liefern Prostitutionsringen Nachschub aus osteuropäischen Ländern wie der Ukraine, Rumänien und Bulgarien. Schon 16jährige werden nach Italien verkauft. (9.2.2000)
Albaner sind die stärkste Ausländergruppe in Brixen, einer Stadt in Südtirol. Sie haben dort sogar die Bundesdeutschen und Österreicher überholt. (D 22.1.2000)
Stupro e omicidio di una 12enne albanese. Pristina, nel villaggio cresce la rabbia contro gli americani. "Ha violentato e ucciso una bimba": in cella soldato USA, Sergente Frank J. Ronghi. (Corriere della Sera, Milano, 17.1.2000, p. 15)
"Arkan" erschossen.
Zeljko Raznatovic, der berüchtigte Chef der serbischen Tiger-Milizen in Kroatien 1991 und in Bosnien, dem viele Greueltaten zugeschrieben werden, wurde in einem Hotel in Belgrad mit 38 Schüssen erledigt. Mit ihm starben die Unterweltfigur "Manda" alias Milenko Mandic und eine dritte Person. (17.1.2000)

Zum "Night Club International" ist der Kosovo geworden, seit dort die 45.000 Mann starke internationale Besatzungstruppe von KFOR und sonstigen UNO-Stellen sowie sogenannten Nicht-Regierungsorganisationen (NGO) haust. Frauen aus dem ehemaligen Ostblock verkaufen sich an die Soldaten und ruinieren ihr Leben. (8.1.2000)

Einfach als Kriminelle, aber nicht als Angehörige ihres Volkes werden in Teilen der internationalen Presse verharmlosend jene Albaner bezeichnet, die ständig Jagd auf Serben machen, diese umbringen oder entführen. In einer Woche gab es 22 Morde im Kosovo. Angeblich seien die UN-Polizisten immer ohnmächtiger, konnte man lesen Wozu sind sie dann da, wenn nicht um die unschuldige Zivilbevölkerung vor Terroristen zu schützen? Wenn sie nichts tun oder tun können, was haben sie dann noch in einem fremden Land verloren? (5.1.2000) Serbische Frauen wurden sogar auf dem Weg zur orthodoxen Weihnachtsmesse von Albanern getötet.

Die NATO will ein multi-ethnisches Kosovo (Generalsekretär George Robertson) und gründete deshalb ein angeblich multiethnisches Kosovo-Schutzkorps als Nachfolgerin der albanischen Miliz UCK. Auch Serben und Roma wurden eingeladen, mitzumachen. Die Serben wollen eine eigene Schutzorganisation bilden, was ihnen verwehrt wird.

Kosovo-Albaner haben nach Kriegsende ungefähr 90 000 der 150 000 Roma und Aschkali auf brutale Weise vertrieben oder in Lager gebracht, gab die Gesellschaft für bedrohte Völker bekannt. (8.9.1999)

30 Prozent der Häuser im Kosovo sind zerstört. (14.8.1999)
Eine internationale Polizeitruppe aus 3100 UN-Uniformierten baut zusammen mit der internationalen Friedenstruppe KFOR, argwöhnisch beäugt von der albanischen UCK und den Serben, den ersten Teil eines direkt der Weltmacht UNO unterstellten Territoriums auf - wie an anderer Stelle ausgeführt, Testfeld und Vorstufe für den Weltstaat. Damit das Ganze nicht allzu viel Staub aufwirbelt und damit die Albaner keine Ansprüche auf Unabhängigkeit geltend machen können, wird ihnen und der Weltöffentlichkeit gesagt, Kosovo gehöre weiterhin zu Jugoslawien. (8/1999) Die UNO hat durch ihren Generalsekretär Kofi Annan ganz klar ein "multiethnisches Kosovo" als ihr Ziel bezeichnet. (30.6.1999)

Ein General mit Verstand. Der britische KFOR-Oberkommandierende Michael Jackson widersetzte sich dem Befehl des "Falken" und Nato-Oberfehlshabers Wesley Clark (USA), den Flughafen Pristina gegenüber den anrückenden russischen KFOR-Einheiten zu blockieren. "Ihretwegen riskiere ich nicht den Dritten Weltkrieg", sagte Jackson zu Clark. (Zeitungen 3.8.1999 APA, Reuters, AFP, dpa) Demselben Clark ist natürlich der "für das 19. Jahrhundert typische Nationalismus" ein Dorn im Auge, und er erklärte ihn in einem Interview mit der rumänischen Zeitung "Adevarul" (2.7.1999) für "überholt", sind doch alle eigenständigen Völker ein Hindernis für die Organisatoren der neuen Weltordnung.
Eine merkwürdige Begründung lieferte der Anklagevertreter Andrew Cayley beim UN-Kriegsverbrecher-Tribunal in Den Haag. Die Republik Kroatien habe 1992/93 zugunsten der bosnischen Kroaten politisch und militärisch in den Bosnien-Konflikt eingegriffen. Damit habe ein internationaler bewaffneter Konflikt bestanden, so daß Verurteilungen wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und schwerer Verstöße gegen die Genfer Konvention möglich seien. Zeitungen vom 28.7.1999 dpa) Frage: Bei Serbiens Unterdrückungsmaßnahmen im Kosovo handelte es sich um keine internationale Angelegenheit. Und trotzdem erklärt sich das UN-Kriegsverbrechertribunal zuständig und fordert die Auslieferung des serbischen Präsidenten Slobodan Milosevic, der nichts anderes tat als ungezählte andere Staatsmänner: er übte Gewalt auf seinem Hoheitsgebiet aus. Da wird wohl mit zweierlei Maß gemessen.

Banden terrorisieren die Bevölkerung. Übelste Verbrecher aus den USA sind der kosovo-albanischen UCK-Miliz beigetreten und verüben Verbrechen, sagte Jiri Dienstbier, UN-Sonderberichterstatter für Menschenrechte. (Zeitungen 13.7.1999 dpa)

Die Nato habe versucht, die Zahl der Moslems und der Orthodoxen zu verringern, behauptete der Belgrader Mufti Hamdija Jusufspahis. Bevor sie ihre Angriffe begonnen habe, hätten Christen und Moslems jahrhundertelang in Frieden gelebt und es habe keine "ethnischen Säuberungen" gegeben (österreichische Zeitungen 10.7.1999 APA).

Die Roma (Zigeuner) im Kosovo sind verzweifelt. Viele sind geflohen oder noch auf der Flucht. Von den Albanern werden sie gejagt, weil sie mit den Serben zusammengearbeitet haben, sprich: im Krieg die Häuser der Kosovo-Albaner angezündet und ausgeplündert zu haben. (Zeitungen 7.7.1999 AFP) Bitte differenzieren: Einige haben dies wohl getan, aber nicht alle! Der Zentralrat Deutscher Sinti und Roma warf der albanischen UCK vor, Roma zu vertreiben und zu foltern und ihre Häuser niederzubrennen. (10.7.1999)

Der Haß zwischen Serben und Albanern wird zur tickenden Zeitbombe, warnt das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Besonders kritisch ist die Lage in Kosovska Mitrovica, wo 10.000 Serben leben. (26.6.1999)

Mindestens zehn Serben im Dorf Vitomirica von Kosovo-Albanern ermordet. Die restliche Dorfbevölkerung floh in Richtung Montenegro. (26.6.1999)

Blutiger Machtkampf in UCK. UCK-Chef Hashim Taqui und zwei Offiziere hätten die Hinrichtung von sechs UCK-Führern befohlen, meldete die "New York Times". (26.6.1999)

Rußlands Plan ist schiefgegangen, mit der Besetzung des Flughafens von Pristina die Einrichtung einer russischen Zone einzuleiten. Ungarn, Bulgarien und Rumänien verweigerten die Überflugrechte, schrieb die "Washington Post". (26.6.1999)

Nur 13 Kampfpanzer wurden im elf Wochen dauernden Luftkrieg gegen Jugoslawien von den Alliierten getroffen, schrieb die Londoner "Times". (25.6.1999)

Fast drei Monate dauerte der Kosovo-Krieg. Am 20.6., zehn Tage nach Aussetzen der Luftangriffe, endete die NATO-Operation "Allied Forces", die am 24. März begonnen hatte. Die 40.000 jugoslawischen Soldaten und Polizisten sind aus dem Kosovo abgezogen. Der Westen und Rußland seien versöhnt, behaupteten Clinton und Jelzin. (Zeitungen vom 21.6.1999 dpa)

USA und Rußland einigen sich über KFOR, die internationale Kosovo-Schutztruppe. Rußland erhält keinen eigenen Sektor. (19.6.1999)

Serbische Soldaten und Freischärler haben im Kosovo 10.000 Albaner getötet. Das behaupten Flüchtlinge nach britischen Angaben. Bestialisches Vorgehen. (Zeitungen 18.6.1999 dpa)

Die UCK ermordete einen serbischen Pfarrer in einem Nachbardorf von Prizren, meldete die Nachrichtenagentur Beta. (Zeitungen 14.6.1999 dpa, APA)

Verwirrung um russische Truppen-Verlegung. Überraschend wurden am Freitag russische Einheiten der SFOR-Truppe aus Bosnien Richtung Kosovo in Marsch gesetzt. Die Beobachter werteten das als Machtdemonstration Moskaus. Die Bundeswehr ist zu ihrem wohl gefährlichsten Einsatz aufgebrochen. (Westdeutsche Allgemeine 12.6.1999)
Überraschende Wende: Russen setzen Panzer in Marsch - Keine Einigung mit den USA. Rußland hat mit der Truppenverlegung aus Bosnien seine Gebietsansprüche untermauert und den Westen vor vollendete Tatsachen gestellt. Ermöglicht wurde dieses "Husarenstück" durch Ausgliederung des russischen Kontingents der Bosnien-Friedenstruppen aus den Sfor-Befehlsstrukturen auf Anweisung von Präsident Boris Jelzin nach Beginn der Nato-Luftschläge. "Wir werden unser Kontingent in den nördlichen Teilen des Kosovo einsetzen, um die dort lebenden Serben vor Übergriffen zu schützen", betonte General Leonid Iwaschow. (Südwestpresse, Ulm, 12.6.1999 AP, dpa)

I russi in Serbia, Nato in allarme. Allertate le truppe per impedire l´ingresso in Kosovo. Ore di grande tensione. Lampo di guerra fredda sul kosovo. Russia e Nato vicini allo scontro. Corazzati di Mosca verso Pristina, partono subito gli elicotteri inglesi ma po rientrano. (La Stampa, Torino, 12.6.1999)
Randbemerkung: "La Stampa" berichtete auf drei Seiten über die russische Intervention, während die deutschen Zeitungen die Sache mit ein paar Sätzen abtun.Die italienischen Journalisten schalten meist schneller, kapieren eher, wenn irgendetwas Großes in der Luft liegt, haben keine so großen Hemmungen, heikle Dinge offen auszusprechen. In Deutschland wäre das Auffliegen einer solch riesigen Affäre wie des P2-Staatskorruptionsskandals kaum denkbar. Das liegt daran, daß im italienischen Parlament eine wirkliche Demokratie herrscht und alle Parteien, auch die Extremisten von links und rechts, vertreten sind, was sich auch auf die Presselandschaft auswirkt, während bei dem jahrzehntelangen Parteieneinerlei in Deutschland Skandale in der Regel unter den Teppich gekehrt worden sind.

Friedenstruppe rückt ins Kosovo ein - 50 000 Soldaten aufgeboten. (Zeitungen vom 11.6.1999)

Bilanz von Vertreibung und Nato-Luftangriffen: 782.300 Albaner vertriebene oder geflüchtet (UNHCR). 34 Autobahn- und 11 Eisenbahnbrücken zerstört oder beschädigt. 36.000 Luftangriffe von 1000 Flugzeugen. Laut Nato 4000 Tote, laut Belgrad 1500 Tote. Gesamtkosten des Kosovo-Abenteuers 45 Milliarden DM = 45.000 Milliarden Lire (Zeitungen vom 10..6.1999 APA, dpa)

Viele Albanerinnen wurden nach Beginn der Nato-Angriffe von serbischen Einheiten gruppenweise verschleppt und dann stunden- oder tagelang sexuell mißbraucht. (UNFPA, Dominique Serrano-Fitamant, Zeitungen 10.6.1999 APA, AFP)

Die Lüge von der Meinungsfreiheit, Beispiel Eutelsat. Die Telekommunikationsorganisation Eutelsat beschloß am 26. Mai, keine Bilder des serbischen Fernsehens von Opfern der Nato-Angriffe in Jugoslawien mehr zu übernehmen. "Reporter ohne Grenzen" erinnert aber daran, daß die Entscheidung der Eutelsat-Länder der Rechtssprechung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte und Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht, der die Informations- und Meinungsfreiheit garantiert. Ausdrücklich gilt dies nicht allein für Informationen oder Ideen, die allgemeinen Anklang finden oder deren Urheber als friedlich und überparteilich gelten können, sondern ebenso für solche, die verletzen, schockieren oder den Staat bzw. die Bevölkerung beunruhigen. (1.6.1999) rog@berlin.snafude und rog@rog.at

In einem Sanatorium in Surdulica tötete die Nato mindestens 20 Menschen. An diesem Sonntag flog die Allianz mit 415 Einsätzen ihre größte Angriffswelle. (Zeitungen 1.6.1999 dpa)

Kriegsverbrechertribunal - ein zweischneidiges Schwert. Das UN-Tribunal für Verbrechen im früheren Jugoslawien in Den Haag hat Anklage erhoben gegen die jugoslawische Führung wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Chefanklägerin Louise Arbour (Kanada) bezichtigte Präsident Slobodan Milosevic, Vizeministerpräsident Nikola Sainovic, Generalstabschef Dragoljub Ojdanic, Innenminister Vlajko Stojilkovic und den serbischen Präsidenten Milan Milutinovic der Deportation von 740.000 Kosovo-Albanern und der Ermordung von 340 Personen. Das 1993 gegründete Kriegsverbrechertribunal ist das erste seiner Art seit dem Nürnberger Prozeß gegen die NS-Führung. (Zeitungen vom 28.5.1999 dpa) Unser erster Gedanke, als wir diese Meldung im Radio hörten: Ein gefährliches Spiel der Amerikaner und der UNO-Mehrheit. Es wird nicht lange dauern, bis der Osten ebenfalls ein internationales Kriegsverbrechertribunal errichtet, um US-Präsident Bill Clinton u. a. wegen der Bombardierung und Ermordung unschuldiger Zivilisten in Serbien und im Irak zur Rechenschaft zu ziehen. (Anm.: Tatsächlich hat der kommunistische Duma-Abgeordnete Viktor Iljuschin umgehend eine solche Gründung in die Wege geleitet. Zeitungen vom 29.5.1999 AFP, APA) Wohl dem, der ein reines Gewissen und kein Blut vergossen hat. Denn das richtige Kriegsverbrechertribunal kommt noch, und dort wird jede Tat aufgedeckt werden. Alles ist niedergeschrieben in den Büchern des Himmels. Richter wird Jesus Christus sein, Ankläger werden die Gemordeten und Gefolterten und Vergewaltigten sein, die Engel werden als Gerichtspolizei fungieren, und die Verurteilten werden von den Dämonen fortgeschleppt werden, ihrer gerechten Strafe entgegen.

Seit Mitte März flohen aus dem Kosovo 780.000 Menschen, meldete dpa unter Berufung auf das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR (Zeitungen vom 28.5.1999)

100.000 Serben sind wegen der Nato-Luftangriffe aus dem Kosovo geflohen. Von diesen spreche niemand, bemängelte der Metropoliti vom Kosovo und Rasska (Südwestserbien), Wladika Arthemie. (26.5.1999 APA)

Stupri nelle caserme in Kosovo. La denuncia dell´Onu: i militari rapiscono le più giovani, infieriscono per giorno. (Corriere della Sera, Milano 26.5.1999)

Soldato serbo disertore: L´unico ordine: uccidere. (La Repubblica, Roma, 26.5.1999)

Systematische Vergewaltigungen. Ein Bericht des UN-Bevölkerungsprogramms UNFPA spricht von Beweisen über Sexualverbrechen serbischer Soldaten an kosovo-albanischen Frauen. Für die im Kosovo verbliebenen albanerinnen müsse das Schlimmste befürchtet werden. Viele der vergewaltigten, entführten und gefolterten Frauen blieben verschwunden. (Zeitungen vom 26.5.1999 APA, dpa, Reuters, AFP)
Im Kosovo sind jetzt auch die Katholiken in vollem Umfang Opfer von Gewalt und Vertreibung. (laut "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe"). Im katholishen Dorf Meje gab es ein Massaker, bei dem etwa 200 Männer umgebracht worden sind. Außerdem haben Serben dort - immer Berichten von Ordensschwestern in Tirana zufolge - zwei katholische Kirchen und zwei Klöster zerstört. (Altöttinger Liebfrauenbote 16.5.1999)

Der Zerfall des Vielvölkerstaats Jugoslawien hat 300.000 Tote gefordert. 3,3 Millionen Menschen mußten vorübergehend ihre Heimat verlassen. (Zeitungen 8.5.1999 APA) Eine deutlich Warnung vor Vielvölkerstaaten!

In Hilfslieferungen katholischer Organisationen, darunter der Caritas, wurden Waffen für die UCK entdeckt. Finanzer beschlagnahmten in Ancona 30 Tonnen als Spenden deklarierte Maschinengewehre, Handgranaten und eine kleine Kanone. Die Caritas fühlt sich hintergangen. In Bari wurde ein Lkw-Konvoi aus der Schweiz gestoppt, der für Truppentransporte der UCK bestimmt gewesen sein soll. Schon im Februar war in Triest ein Lkw gestoppt worden, der unter Kleidung und Haushaltsgeräten große Mengen Waffen und Munition geladen hatte mit der Aufschrift "Stiftung Mutter Teresa von Kalkutta". (Dolomiten 5.5.1999 hü)

Osama bin Laden, von den Amerikanern weltweit gesuchter islamischer Terrorist, finanziert die islamische UCK, meldete die "Washington Times" (4.5.1999)

Bischof Huber zweifelt an seinem Ja zu den Nato-Schlägen. Im Deutschlandradio Berlin hatte der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg, Wolfgang Huber, am 24.3.1999 den Nato-Schlag gegen Serbien gerechtfertigt. Am 15.4.1999 äußerte er Zweifel, "ob Kriegseinsätze der Nato gegen das, was im Kosovo geschieht, ein geeignetes und vertretbares Mittel sind". Er forderte, "dem Morden auf dem Balkan ein Ende" zu machen. (Zeitungen vom 25.3. und 16.4.1999 dpa) Bravo, weiter auf dem Weg der Friedenssuche!

Woher der Haß der Serben kommt.
Silvia Dahlke und Berthold Becker verweisen in ihrer FFD-Sonder-E-Mail Nr. 2 auf einen Hintergrundartikel des International Revival Network in www.revival.net.net, aus dem sie wie folgt zitieren: Zunächst ist festzustellen, daß 90 % der Kosovo-Albaner Muslime sind. Doch gehen wir zuerst zu einem anderen Volk, den Kurden. Sie leiden derzeit ebenfalls Verfolgung und Vertreibung aus ihren angestammten Gebieten. Warum? Wenige wissen heute noch, daß die Kurden im Jahre 1922 2 Millionen christliche Armenier (im Text fälschlich Aramäer) unter Billigung der Türken getötet und unzählige vertrieben haben. Heute leiden sie unter dem, was sie anderen vor Jahrzehnten getan haben. Irret euch nicht, Gott läßt sich nicht spotten. Was der Mensch sät, das wird er ernten! (Galater 6,7). Die Serben wurden z. B. über 500 Jahre von den Türken (ottomanisches Reich) unterdrückt und regiert. In dieser Zeit wurde fast der gesamte serbische Adel ausgerottet, zahllose Mädchen in türkische Harems verschleppt und junge Serben kastriert und als Diener in Harems und Häusern eingesetzt. Christliche Serben wurden zu Sklaven für die Türkei gemacht. Wo immer die Serben versuchten, die Türken und damit den Islam aus ihrem Land und Europa hinauszudrängen, wurden sie blutig geschlagen. Während des Krieges 1683 - 90 zogen sich die Österreicher vom Balkan zurück und erlaubten den Serben, mit ihnen nach Österreich zu kommen. Dies führte zu einem Exodus vieler Serben vor den Türken nach Österreich, und Gebiete wie der Kosovo und Bosnien wurden von den Muslimen übernommen und besiedelt, was den hohen Anteil von Muslimen dort heute erklärt und verstehen läßt, woher die Haßgefühle der Serben kommen. Während des 2. Weltkrieges wurden die Serben von Ungarn, Deutschland, Albanien, Bulgarien, Italien und Kroatien bekriegt. In Kroatien wurden Vernichtungslager für 750.000 Serben, Juden und Zigeuner errichtet. Während des 2. Weltkrieges wurden über 1,7 Millionen Serben getötet. Seitdem wollen die Serben nie mehr unter moslemischer Hand leben oder traditionell serbisches Land verlieren. ... Aus dieser sicht ist es für den normalen Serben auch unverständlich, warum die Nato sie eigentlich bombardiert. ... Milosevic hat eine stark belastete Vergangenheit. Beide Elternteile starben durch Selbstmord, ebenso ein Onkel seiner Frau. ... Wie können wir nun Fürbitte tun? ... 2. Daß die serbischen Christen und Leiter Gnade bekommen zu erkennen, daß nur Vergebung ihrem Land Frieden bringen kann. 4. Daß den vertriebenen Albanern in ihrer notvollen Lage das Evangelium gebracht wird a) durch tätige Nächstenliebe in den Lagern, b) durch gute Verkündigung und Zeichen und Wunder ...6. Fürbitte für die Politiker und Militärs der NATO um Weisheit und Führung von Gott, wie der Krieg zu beenden ist. Soweit www.revival.net

Das Eis bricht, als der serbische zum albanischen Pfarrer sagt: "Ich schäme mich für die Untaten aus meinem Volk."
In der Redaktion der "Münchner Kirchenzeitung lernten sich der serbisch-orthodoxe Pfarrer Slobodan Milunovic und der katholische Seelsorger für die Albaner, Pasko Dani, kennen. Dani betont, daß auch die Albaner ein Kulturvolk seien, von der Missionierung durch Paulus bis hin zur Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa. Viele christliche Albaner seien durch die Osmanen vertrieben oder islamisiert worden. Heute sei das Kosovo ein "Tal der Tränen". "Das Kosovo gehört Gott und nicht den Menschen", sagt Pfarrer Milunovic. "Wer eigentlich hat nicht im Kosovo gelebt seit Menschengedenken?", frägt er nachdenklich, "es hat keinen Sinn, das Kosovo zu besitzen und die Seele zu verlieren". "1462 serbische Kirchen und Klöster, wenn auch manche auf anderen Heiligtümern errichtet wurden." Trotzdem sei das Amselfeld mit gleichem Recht Heimat für Albaner und Serben, auch wenn die Albaner mehr Kinder hätten als die Serben. Es gebe genug Platz im Kosovo für gutwillige Menschen. "Wo freilich kein guter Wille herrscht, ist auch für zwei Menschen - Kain und Abel - die Erde zu klein." Große Sorge hat Pfarrer Milunovic vor einer Ausweitung des Krieges auf ganz Serbien und die Nachbarländer. "Christus hat uns zum Frieden berufen, nicht zum Krieg", zitiert er ein Gebet seines Patriarchen, "wir können als Christen doch nicht zu Barbaren werden". (Münchner Kirchenzeitung 11.4.1999)

Albanische Banditen auf Frauenjagd in Flüchtlingslagern.
Albaner, die sich als Mitarbeiter des Flüchtlingshilfswerks UNHCR ausgeben, versuchen, Frauen aus den Flüchtlingslagern in Kukes (Albanien) in ihre Gewalt zu bringen. Die Menschenschmuggler wollen Flüchtlingsfrauen aus dem Kosovo zur Prostitution zwingen. (Zeitungen 20.5.1999 dpa)
Wehe denen, die die Erde für andere zur Hölle machen. Sie werden mit der ewigen Verdammnis bestraft werden.

Bei Massenhinrichtungen im Kosovo
haben serbische Truppen mindestens 5000 Menschen getötet. 225.000 Männer würden vermißt, behauptete das US-Außenministerium. Außer in Kambodscha 1975 und Ruanda 1994 seien niemals so viele Kriegsverbrechen in so kurzer Zeit geschehen. (Zeitungen vom 19.5.1999 dpa)

Forscher befürchten Bombardierung des stillgelegten Atomreaktors Vinca.
E-Mail aus Belgrad:
Real disaster threat.
Something which we feared that might happen, seems very likely. I can confirm now we expect that NATO planes will bomb VINCA Institute. In the passed several days we received this warning, but today we got this information as serious threat from the highest authorities. Our reactor is not working for more than 15 years, but the significant amount of 235-U enriched and unused fuel is still in its interior. Highly radioactive material for everyday activities is also located in several research laboratories. I fear that a big disaster may occur. In the worst case, no Balkan and even European country would be safe. Not to mention ecological catastrophe. I still hope that this disaster could be avoided, unless we are already late. I would appreciate if you succeed in informing as many people as possible on the eventual tragedy. God bless you.
P.R. Adzic Tel:(381 11)
444-7965/455-041
VINCA Institute of Nuclear Sciences Fax:(381 11)
455-041
Laboratory of Physics (010)
P.O. Box 522, 11001 Belgrade
E-mail:apetar@rt270.vin.bg.ac.yu
Yugoslavia
ADVANCES IN NUCLEAR PHYSICS AND RELATED AREAS
Thessaloniki 8-12 July 1997
E-mail thesnuc@physics.auth.gr
tel: +30-31-998031
fax: +30-31-998128
eGroup home:
http://www.eGroups.com/group/sokagroup
http://www.eGroups.com

Quello che noi temevamo che potesse sucedere , sembra molto probabile. Posso confermare i nostri sospetti che la NATO abbia intenzione di bombardare L'istituto VINCA. Nei giorni scorsi abbiamo ricevuto questo avvertimento, ma oggi abbiamo avuto la conferma da alte autorita'. Il nostro reattore e' spento da 15 anni, ma un significativo ammontare di materiale radioattivo di 235-U non usato e' ancora nel reattore. Lamagior parte del materiale radioattivo e' dislocato presso alcuni dei nostri laboratori.Ho paura che un grosso disastro potrebbe accadere. In questo malaugurato caso ne' i balcani, ne' alcuna nazione europea potra' salvarsi dal disastro ecologico. Ho tuttavia una piccola speranza che questo disastro si possa evitare prima che sia troppo tardi. Pertanto apprezzero' chiunque mandi questo messaggio per informare la maggior parte delle persone possibili su questa eventuale tragedia. Che Dio vi benedica. 0I5087

Unvorstellbare Grausamkeiten haben Serben im Kosovo verübt,
erklärten Vertreter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Sie berichteten von einem unvorstellbaren Ausmaß an Vergewaltigungen, Folter, Verstümmelungen und standrechtlichen Hinrichtungen. Albanische Frauen wurden in Anwesenheit von Familienmitgliedern von serbischen Soldaten vergewaltigt und damit zusätzlich gedemütigt. Ein serbischer Soldat sagte: "Wir werden alle albanischen Frauen schwängern." Dies bekundete eine Frau, die wie viele andere in dem Dorf Dragqine (serbisch Dragocina) vergewaltigt wurde. (Zeitungen 24., 27. und 30.4.1999, AFP, Reuters, APA).
Ewige Schande den Vergewaltigern!
Sie bringen auch Unehre über ihr Volk und ihre Religion. Eher möge die Hölle sie verschlingen, als daß sie weitere solche Schandtaten verüben können. Ihre einzige Rettung: bis an ihr Lebensende Buße tun und helfen, solche Untaten in Zukunft zu verhüten.

Kosovo Protektorat
Balkan Testgebiet für Weltstaat
Analyse eines Nachrichtendienstes für Politik und Kirche: "Die Nato bricht das Völkerrecht". Das Kosovo könnte als internationalisierter, unter Verwaltung der "Völkergemeinschaft" stehender Staat neuer Art, "als Modell eines künftigen UNO-Teilstaates" vorgesehen sein. Dies bestätigt ein Artikel der International Herald Tribune vom 3.4.1999, wonach nach der Niederlage Belgrads die ethnischen Albaner in das Kosovo zurückgebracht werden sollten; dort solle eine "self-governing enclave under allied protection", also eine sich selbst regierende Enklave unter alliiertem Schutz gebildet werden. Der politische Beobachter schreibt klipp und klar: "Der Balkan ist offenbar als Testgebiet für die Erprobung eines Weltstaat-Regimes vorgesehen". 0I5085

Put your sword in its place, for all who take the sword will perish by the sword. (Matthew 26,52)
Tada mu rece Isus: Stavi mac na svoje mjesto; jer svi koji uzimaju mac, poginut ce od maca. (Matej 26,52)
D Steck dein Schwert in die Scheide; denn alle, die zum Schwert greifen, werden durch das Schwert umkommen. (Jesus Christus, Matthäus 26,52)
I Rimetti la spada nel fodero, perché tutti quelli che mettono mano alla spada periranno di spada. (Matteo 26,52)
E Vuelve la espada a su lugar, porque todos los que empuñan espada, por espada perecerán. (Mateo 26,52)
F Remets ton épée à sa place; car tous ceux qui prendront l´épée périront par l´épée. (Matthieu 26,52)
L Converte gladium tuum in locum suum. Omnes enim, qui acceperint gladium, gladio peribunt. (secundum Matthaeum 26,52)

Die Nato bombardiert Serbien.
Schlagzeilen derPresse: Völkermord - Massenflucht. Führende Kosovo-Albaner exekutiert. Serbische Greueltaten. Der frazösische Präsident Jacques Chirac wirft dem jugoslawischen Präsidenten Slobodan Milosevic vor, die Schuld am Tod von mehr als 200.000 und an der Vertreibung von Millionen Menschen zu haben. (30.3.1999)
Krieg gegen Serbien. ††† Der russische Bär erwacht. Die Welt steht vor dem Abgrund. (19.3.1999) 0I5072

Kosovo-Krieg: Letzter Aufschub? Amerika fürchtet die Reaktion des russischen Bären. Die Nato möchte schießen, weiß aber nicht wohin. Schließlich will sie nur Serben und keine Albaner treffen. (18.3.1999) 0I5071

Kosovo: Kriegsgefahr wächst von Tag zu Tag (17.3.1999) 0I5070

Rührt Kosovo nicht an! (19.2.1999)

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