ETIKA

TIERSCHUTZ

www.etika.com 17.10.2004
3.10.2015

61A1

Grausames Schächten

2. Teil von Dr. Friedrich Landa, Tierschutz-Dachverbandspräsident

 

Schächten aktuell: Warnung an Bauern!

Islamisches Opferfest Kurban Bayrami, Schächten nur mit Betäubung. Leserbrief von H. v. W., B., in den „Dolomiten“ vom 26.9.2015:

Eine ,In-Ohnmacht-Versetzung´der Tiere durch reversible Elektrobetäubung wird von maßgeblichen islamischen Religionsautoritäten als absolut religionskonform angesehen … (es ist) unmöglich .., dass das gesamte Blut aus einem Tier entweicht. …Illegal geschächtete Tiere werden beschlagnahmt, und Landwirte, die Tiere verkaufen, obwohl sie annehmen müssen, dass diese gesetzwidrig geschächtet werden sollen, oder gar solche tierschutzwidrigen Schlachtungen auf ihrem Hof dulden, können wegen Beihilfe belangt werden und haben mit hohen Geldbußen zu rechnen. Schlachten ist schrecklich – jedoch betäubungsloses Schächten ist noch grauenvoller.“

 

 

Die grausamen Enthauptungsrituale im Irak und anderswo rühren vom Schächten der Tiere her. Wer das Schächten der Tiere erlaubt, ist auch für die Gewöhnung von groß und klein an die Grausamkeit, an die Enthemmung vor dem qualvollen Töten mit verantwortlich.
Jeder wird im Jenseits entsprechend der Art seiner Vergehen bestraft werden.
Wer Tiere schächten läßt (das gilt besonders für Politiker und Richter), wird beim Jüngsten Gericht nicht nur für dieses Leid zur Verantwortung gezogen; er trägt auch Mitschuld, wenn Menschen im Zuge dieser Brutalisierungswelle und Rückkehr zur allgemeinen Barbarei (Blutvergießen gegen Unschuldige, Krieg usw.) enthauptet werden. (Wache der Barmherzigkeit 17.10.2004)
*
Franziskus litt sehr, wenn Tiere getötet werden sollten. So kaufte er ein Lamm, das zum Metzger geführt wurde (Fioretti = Blümlein). Von Isaak von Ninive wird berichtet, daß er auch für Tiere, die leiden mußten, betete; dasselbe tat die Mystikerin Gertrud die Große. (Handbuch des einfachen Lebens, Kapitel 99 Barmherzigkeit)

An alle Juden: Laßt die Grausamkeit!

Der Gott des Alten Testaments hat eurem und unserem Propheten Hosea gesagt:

Ich habe Lust an der Liebe und nicht am Opfer, an der Erkenntnis Gottes und nicht am Brandopfer (6,6). Ähnlich 1. Samuel 15,22; Sprüche 21,3.

Wenn ihr das grausame Schächten nicht mehr mit eurem Gewissen vereinbaren könnt, dann geht zu euren Rabbis und sagt, sie sollen diesen Willen Gottes respektieren. „Koschere“ Nahrung heißt, daß es „gute“ Nahrung sein soll. Wenn die Tiere aber mit unvorstellbaren Qualen und unter unsagbaren Schmerzen getötet werden, dann geht dieses Leid über ins Fleisch, und es ist kein Segen auf dieser Nahrung, im Gegenteil.

Wenn die Rabbis euch dreimal nicht anhören, dann lest, was Jesus Christus euren Vorfahren gesagt hat:

Geht hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): „Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.“ (Matthäus 9,13; ähnlich 12,7)

Und dann denkt darüber nach, wer der wahre Gott ist: der Grausame, der Brandopfer will, oder der Gütige, der von allen Barmherzigkeit verlangt.

Guami AIHS 21.2.2002 etika.com

An die Christen:

Macht auch Ihr Schluß mit unchristlichen Bräuchen: Weihnachtsgans, Osterlamm und Aschermittwochschnecken, Karpfen zu bestimmten Anlässen etc. (Guami 23.2.2002)

 

Grüne und Bundesverfassungsgericht für Schächten (Ed dem bed dem)

Ab hier die Texte von Dr. Friedrich Landa


Tag des Schächtens

22. Februar: Islamisches Opferfest Kurban Bayram (arabisch Eid al-Adha, Id el-Adha)

Konsequenter Tierschutz hat einerseits darzustellen, dass das Töten und Essen von Tieren aus ethischen, gesundheitlichen, wirtschaftlichen, spirituellen, ästhetischen und vor allem tierschützerischen Gründen abzulehnen ist, gibt es doch ganzjährig eine Überfülle an pflanzlichen Lebensmitteln, die gesund und köstlich und ohne Tierausbeutung nähren. Solange Tiere zur Fleischproduktion getötet werden, hat der Tierschutz sich andererseits dafür einzusetzen, dass dies mit so wenig Leid als möglich geschieht.

 

Betäubungsgeräte lindern das Leid

Die Tierschutzorganisation ANIMAL LIVE arbeitet seit Jahren mit beachtlichem Erfolg daran, Betäubungsmethoden in arabischen Staaten einzuführen und durchzusetzen. Wegen der Aufklärungsarbeit und mit der Unterstützung von islamischen Geistlichen konnte erreicht werden, dass in 140 Schlachtbetrieben mit vom Tierschutz zur Verfügung gestellten Betäubungsgeräten geschächtet wird.  

 

Arabische Schlachtbetriebe betäuben 

Bei Schafen stellt ANIMAL LIVE Schlachtbetrieben in muslimischen Ländern Elektrobetäubung, sowie eine mechanische Bolzenschussbetäubung zur Verfügung. Zur Betäubung von Rindern wurde eine Schlag-Schussbetäubung entwickelt. Durch das Gerät erhalten die Tiere einen gewaltigen Schlag auf die Stirn, und durch Gehirnerschütterung sollten Bewusstlosigkeit und Schmerzunempfindlichkeit erreicht werden. Im Unterschied zum Bolzenschussgerät werden die Tiere bei diesen Betäubungsgeräten nicht durch ein Einschussloch verletzt und damit "unrein". Wird keine Schlachtung vorgenommern, erwachen die Tiere nach einiger Zeit aus der Betäubung und stehen wieder auf.

 

Stumpfe Schuss-Schlagbetäubung

Der Apparat zur stumpfen Schuss-Schlagbetäubung wurde von der Firma K. Schermer, D-76262 Ettlingen speziell für die rituelle Schlachtung entwickelt. Der Schussbolzen dringt nicht in den Tierschädel ein. Das Gehirn bleibt unverletzt (Das ist auch in Anbetracht von BSE-Risikomaterial in der Blutbahn von Bedeutung). In einer Untersuchung der EU-Kommission brachte die Schlag-Schussbetäubung folgende Ergebnisse: Der Cornealreflex ist bei korrekter Anwendung erloschen. Angeblich sind beim Tier keine Reaktionen mehr vorhanden, weder beim Aufhängen noch beim Ausbluten. Durch diese Betäubungsart können rituelle Schlachtformen mit den Tierschutzbestimmungen in Einklang gebracht werden.

 

Hohe Geistliche der Betäubung zugestimmt

Islamische Autoritäten im Libanon und in der Türkei haben bestätigt, dass die vorherige Betäubung der Schlachttiere nicht dem islamischen Gesetz (Scharia) widerspreche. Hoch einzustufen ist das Gutachten von Mohammed Hussein Fadlallah, 1. Berater der Hsb Allah, (Hisbollah) für die Schiiten der Mufti, dh. der Gesetzgebende, dessen Meinung auch im Iran akzeptiert wird:

 

"Im Namen Gottes des Gnädigen, des Barmherzigen - Es gibt keine Einwände gegen die Benutzung des Gerätes zur Betäubung von Schlachttieren...  Aber wir haben die Pflicht, wie es auch in der Scharia geschrieben ist und auf deren Einhaltung wir bestehen, dass wir den Tieren während der Schlachtung so wenig Schmerz wie möglich zufügen sollen."
Mohammed Hussein Fadlallah

 

Religiöse Fanatiker wollen Tiere zu Tode quälen

Dem Tierschutz-Dachverband liegen Dokumente vor, in denen SUNNITISCHE, SCHIITISCHE sowie auch DRUSISCHE Schriftgelehrte in muslimischen Ländern der Betäubung von Schlachttieren zugestimmt haben. Im Nahen Osten sind kulturelle Fortschritte im Tierschutz zu verzeichnen, doch in Europa soll wieder die Barbarei des betäubungslosen Schächtens eingeführt werden. Hierzulande entsteht durch geistige Führer Unruhe, welche die Religionsfreiheit dazu missbrauchen, die Tierquälerei des Schächtens ohne Betäubung für religiöse Fanatiker zu legalisieren.

 

Hass gegen Andersgläubige

Während sich in den arabischen Ländern Behörden, geistliche Autoritäten und Schlachtexperten von der Notwendigkeit des Betäubens vor dem Schlachten überzeugen lassen, glauben gewissenlose Politiker im Abendland unter Berufung auf Menschenrechte und Religionsfreiheit die Tierquälerei des betäubungslosen Schlachtens legalisieren zu können. Dadurch wird der für Tierschutz immer sensibler werdenden Bevölkerung eine berechtigte rationale und emotionale Begründung für Feindlichkeit - wenn nicht sogar Hass gegen Muslime und Semiten geboten. 

 

Die GRÜNEN sind keine Alternativen mehr

GRÜNE Politiker haben in letzter Zeit Urteile begrüßt, die gegen die Rechte der Tiere gefällt wurden. Das gehört in aller Schärfe kritisiert, weil die GRÜNEN ursprünglich als alternative Partei zur Natur- und Tierausbeutung gegründet wurden. Die Wähler fragen sich entsetzt, wieso, nachdem sich die GRÜNEN einigermaßen etabliert haben, eine solch gewalttätige Politik betrieben wird. Für Frieden, Umwelt- und Tierschutz und gegen Atomkraft setzen sich inzwischen andere Parteien vehementer ein, während den GRÜNEN hauptsächlich Finanz- und Ausländerpolitik und vor allem der Polittratsch wichtig zu sein scheint. Tiere haben keine Wählerstimmen, und so machen sich linkslastige GRÜNE dafür stark, ihrer Wählerlobby die Tierquälerei des betäubungslosen Schächtens zu ermöglich.

 

Betäuben und Schächten

·       Das betäubungslose Schächten von Tieren ist unbeschreiblich schmerzhaft. Dora Hardegger von ANIMAL LIVE: "Tieren bei vollem Bewusstsein die Kehle zu durchschneiden ist genauso grausam, wie wenn Menschen bei Anschlägen und Verbrechen der Hals mit einem Messer aufgeschnitten wird." Die Bilddokumentation zeigt, wie der Schächter 13 mal hin- und her säbeln muss, um die lederstarke Haut zu durchtrennen. Der leidvolle Todeskampf dauert lange Minuten...

 

Illegale rituelle Schlachtungen in Hinterhöfen

"Die rituelle Schlachtung eines Hammels lebt in der heutigen Form des Opfer-Festes Kurban Bayram fort. Dafür gibt es eine Reihe von Vorschriften: Das Tier muss geschächtet werden, also ausbluten. Schlachtet man einen Hammel zu Ehren eines Toten, so muss dies am ersten Tag des Bayrami geschehen. Das gesamte Fleisch wird in diesem Fall dann an Arme verschenkt. Die Armen, das muessen keine Tuerken sein, das kann jeder sein. Wer für sich selbst einen Hammel schlachtet, kann dies während der drei Feiertage tun. Die rituelle Schlachtung aber schreibt Schächten vor. Es bleiben also nur abgelegene Orte oder die heimlich gemieteten Garagen, Waschküchen oder sonstige Abstellräume."

 

Tierquälereien und Gesetzesbruch am 22. Februar

Wie dem Tierschutz-DV vom Büro des Veterinär-Landesrates mitgeteilt wurde, hat LR Dr. Achatz anlässlich des islamischen Opferfestes Kurban Bayram (Ende der Woche) Veterinärdirektor Wampl angezeigt, "dass trotz des bestehenden Verbotes in Oberösterreich Schafe von Privaten und Schlachthöfen ohne Betäubung geschächtet werden". Dafür gäbe es zahlreiche Hinweise. Mittels Erlass werden die Bezirkshauptmannschaften zu verstärkten Kontrollen aufgefordert. Durch entsprechende Plakate in Türkisch und Serbokroatisch soll in Schlachthöfen und bei Schafzüchtern auf das Schächtverbot hingewiesen werden. LR Dr. Achatz: "In Anbetracht des bevorstehenden Festes ist es erforderlich, rasch tätig zu werden."

 

Geschächtetes undeklariert in Fleischvitrinen

Wird in Europa den Religionsfanatikern die Tierquälerei des betäubungslosen Schächtens gestattet, verzehren auch die meisten Fleischkonsumenten, ohne sich dessen bewusst zu sein, Leichenteile von langsam zu Tode gequälten Tieren. Manchen Sekten gilt der hintere Teil der geschächteten Tiere als "unrein". Da sie aus religiösen Gründen nur die vorderen Stücke verzehren, wird der Rest der geschächteten Tiere von der Fleischindustrie an Ungläubige, an Christen verkauft, die auch den für Orthodoxe "unreinen" Abfall essen.

 

"Du sollst nicht töten!"

Da auch durch Schächten bei vollem Bewusstsein bis zum letzten Herzschlag keine vollkommene Entblutung erreicht werden kann und immer ein Rest an Blut in den Körperteilen zurückbleiben wird, können die Kadaverteile, wie sie im Supermarkt angeboten werden, strenggenommen niemals als "REIN" bezeichnet werden. An allem Fleisch klebt innen Blut! Darum kann Gläubigen nur empfohlen werden, konsequenterweise kein Fleisch zu essen. Wer aus religiösen Gründen kein Fleisch isst, verstößt auch nicht gegen das Gebot: "Du sollst nicht töten!"

 

Paradiesische Nahrung

Gläubige Menschen tun gut daran, keine Tiere für sich schächten zu lassen. Wer hofft, künftig m Paradies leben zu können, darf nicht selber töten oder für sich töten lassen. Eine Bestie im Paradies - und schon ist es zerstört. Es sind wir Menschen und im besonderen auch Gläubige, die diese Erde zur Hölle machen, vor allem durch die rücksichtslose Ausbeutung der Mitgeschöpfe. Auch in unserer heimischen modernen Schlachthauszivilisation werden trotz ausgeklügelter Schlachtmethoden und vorhergehender Betäubung  immer wieder Tiere bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein zu Tode gequält, wenn sie während des Schlachtvorganges am Fließband hängend aus der Betäubung erwachen. Fleisch kaufen heißt: Gewalt gegen Tiere in Auftrag geben!

 

Bilddokumentation Schächten:

http://www.vgt.ch/media/Standbilder-schaechten/standbilder-schaechten.htm

 

Bildreportage (c landa@tierschutz.cc) "Kebab von geschächteten Tieren"

http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/kebab/schaechten.html

 

Videodokumentation

Schächten bei vollem Bewusstsein

http://www.vgt.ch/media/movie32-schaechten.htm

 

Schlachten bei vollem Bewusstsein

http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html bzw. http://www.tierschutz.cc

 

Dr. Friedrich Landa

Tierschutz-Dachverbandspräsident 
 +43 66 43 43 43 66

-----Ursprüngliche Nachricht-----

Von: DV-Präsident Dr. Landa

Gesendet: Freitag, 13. Juli 2001 15:36

Betreff: GRÜNE für SCHÄCHTEN

 

GRÜNE für SCHÄCHTEN

Unter der Überschrift "TIERSCHUTZ" bezeichnet die "Grüne Zeitung für OÖ" (Seite 1) die jüdischen und muslimischen Schlachtmethoden (das SCHÄCHTEN) als "jahrhundertealte tierfreundlichere Traditionen". Doris Eisenriegler als "Tierschutzsprecherin der Grünen OÖ" begründet die Bezeichnung "tierfreundlicher" im Vergleich mit der brutalen Schlachtpraxis, die in einem . Schlachthof vom "Verein gegen Tierfabriken" gefilmt wurde. Im Vergleich dazu sei das Schächten "sogar die tierschonendere Schlachtmethode". (Seite 4)

Anstatt den "Dachverband der Tierschutzorganisationen" in der Forderung zu unterstützen, den Tierschutz in die Kontrolle von Schlachthäusern und Tierfabriken einzubeziehen, treten die GRÜNEN für "Das Schlachten (Schächten) nach jüdischem oder muslimischen Ritus...ohne Betäubung" ein.

 

Nicht nur bei allen Tierschützern stoßen die GRÜNEN mit solchen Aussagen auf Unverständniss. Auch den Juden und Muslimen gegenüber ist eine solche Politik problematisch: Noch ist laut . Tierschutzgesetz Schächten verboten. Es besteht die Gefahr, dass wenn Juden und Muslime Handlungen begehen dürfen, die Christen, Andersgläubigen und Nichtgläubigen verboten sind, dadurch die Ablehnung von Menschen, die, wie von den GRÜNEN gefordert, eine solche legalisierte Tierquälerei betreiben dürfen, in der Bevölkerung geschürt wird.

Kein intelligenter und mitfühlender Bürger wird sich von den GRÜNEN einreden lassen, dass es sich beim Schächten um eine tierfreundliche Schlachtmethode handelt. Die Tiere werden durch den Schächtschnitt langsam zu Tode gequält!

 

-----Ursprüngliche Nachricht-----

 

Von: DV-Präsident Dr. Landa

Gesendet: Mittwoch, 16. Januar 2002 06:59

Betreff: Religionsfanatiker haben Recht auf Tierquälerei

 

SCHÄCHTEN: Religionsfanatiker bekommen Recht auf Tierquälerei

Das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum betäubungslosen Schächten hat in zweierlei Hinsicht unabsehbare Folgen: Eine fürchterliche Tierquälerei wird für Religionsfanatiker legalisiert und dadurch wird der Hass auf Ausländer bzw. extreme muslimische Gruppierungen und strenggläubige Juden eine auf der Ablehnung von Gräueltaten basierende 'gute' Begründung finden.

 

Tierschutz in die Verfassung

Die Tiere werden durch den Schächtschnitt langsam zu Tode gefoltert! Den Richtern kann eigentlich kein Vorwurf gemacht werden. Sie konnten aufgrund der Gesetzeslage den Tierschutz nicht als genauso wertvoll beurteilen wie die Religionsfreiheit. Die Politik hat es versäumt, dafür zu sorgen, den Schutz der Tiere in der Verfassung festzuschreiben!

 

Terror gegen Menschen und Tiere

Tierschutz und Menschenschutz hängen zusammen. Wer für Tiere zu keinem Mitgefühl fähig ist, dem wird seine Ideologie wichtiger sein als Nächstenliebe. Religionsextremisten, die Tiere bei voller Empfindungsfähigkeit für sich zu Tode quälen lassen, werden auch vor einer Brutalität gegen Menschen nicht zurückschrecken, wenn ihre religiösen Schriften oder Führer eine solche gebieten.

 

Tierquäler im Land nicht erwünscht

Seit die GRÜNEN mit an der Macht sind, glaubt man sich in Deutschland wieder gewissenlos Gewalt gegen Menschen und Tiere erlauben zu können. PolitikerInnen denen ihre multikultuerelle Lobby wichtiger ist als eine auf Mitgefühl und Gerechtigkeit basiernde Politik, sollten nicht mehr gewählt werden. Bundesverbraucherministerin Renate Künast hat das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum betäubungslosen Schlachten begrüßt: "Dieses Urteil ist ein Erfolg für den Tierschutz..." Das Urteil trage auch zum Frieden in unserer multikulturellen Gesellschaft bei.

 

Tier- und ausländerfeindliche GRÜNE

Nicht nur bei allen Tierschützern stoßen die blutbefleckten GRÜNEN mit solchen Ansichten auf Unverständnis. Auch den Juden und Muslimen gegenüber ist eine solche Politik problematisch: Es besteht die Gefahr, dass, wenn Juden und Muslime Handlungen begehen dürfen, die Christen, Andersgläubigen und Nichtgläubigen verboten sind, dadurch die Ablehnung von Menschen, die, wie von den GRÜNEN gefordert, eine solche legalisierte Tierquälerei betreiben dürfen, in der Bevölkerung geschürt wird.

 

Koshere Ernährung auch ohne Schächten möglich

Strenggläubige Muslime und Juden müssen keine Tiere für sich quälen lassen. Wenn ihnen das Fleisch von vor dem Schlachten betäubten Tieren, das in den Schlachthäusern zivilisierter Länder produziert wird, unrein erscheint, können sie sich rein vegetarisch ernähren.

 

·        Immer mehr Menschen essen Fleisch von geschächteten Tieren

-      meist ohne zu wissen, was SCHÄCHTEN bedeutet.

·        In immer mehr Läden wird Dörner-Kebab als Schnellimbiss angeboten. Nur die wenigsten Käufer dieses Fleischgeschnetzels sind sich bewusst, dass es sich dabei um Fleisch von geschächteten Tieren handeln könnte.

 

Bei vollem Bewusstsein langsam verbluten

Schächten heißt, dass das Tier bei der Schlachtung nicht betäubt wird, sondern bei voller Empfindungsfähigkeit die Kehle durchschnitten bekommt. Die religiösen Anhänger dieser Schlachtmethode glauben, dass die Tiere vollständiger ausbluten, wenn sie bis zum letzten Herzschlag bei vollem Bewusstsein bleiben. Deshalb bestehen sie darauf, dass ihnen Schächten aufgrund der in der Verfassung garantierten Religionsfreiheit erlaubt werden muss.

Nach den mosaischen Gesetzen, auf die sich Juden und Muslime beziehen, die sich auch im Alten Testament in der Bibel finden, wird davon ausgegangen, dass im Blut der Lebewesen ihre Seelen wohnen. Um mit der Seele des getöteten Tieres nicht in Konflikt zu kommen, soll das Schlachtopfer bis auf den letzten Blutstropfen ausgeblutet sein.

 

Schächten ist reine Tierquälerei

Werden alle Reinheitsgebote bei der Schlachtung beachtet, gilt den Juden das Fleisch als "KOSHER". Die Muslime bezeichnen solches Fleisch als "HALAL". Strenggläubige Juden und Muslime ernähren sich nur von Nahrungsmitteln, die ihren Reinheitsvorstellungen entsprechen. Fleisch muss von geschächteten Tieren stammen. Gläubige Kebab-Verkäufer bieten in ihren Imbissbuden Fleisch von geschächteten Tieren an, das auch von strenggläubigen Kunden verzehrt werden kann. Tiere, die aus religiösen Motiven ohne Betäubung bei vollem Bewusstsein langsam verbluten, erleiden einen langsamen Tod. Sie werden beim Schächten zu Tode gequält. Deshalb verbieten die meisten Landes-Tierschutzgesetze das Schächten.

 

Verfassungsgericht kann Tierschutz nicht so wichtig nehmen

In der Verfassung aber ist die Freiheit der Religionsausübung garantiert. Also widersprechen sich Verfassungsgesetze und Tierschutzgesetze mit Schächtverbot.

In der Bevölkererung wird das Bewusstsein für das Recht der Tiere auf Schutz vor unnötiger Quälerei immer sensibler. Kein intelligenter und zu Mitgefühl befähigter Bürger wird Verständnis dafür aufbringen, wenn gläubigen Juden und Muslimen Tierquälereien erlaubt werden, die einem Christen, Atheisten oder Agnostiker nicht gestattet sind.

 

Tierschutz in die Verfassung

Aus dem Widerspruch in der Gesetzgebung gibt es nur einen akzeptablen Ausweg: Der Schutz der Tiere muss in den Verfassungsrang gehoben werden. Dann können Verfassungsrichter in ihrer Urteilsfindung abwägen, ob der Schutz der Tiere vor unnötigen Qualen als wichtiger zu bewerten ist, als die Freiheit der Religionsausübung. Solange der Schutz der Tiere nicht in den Verfassungsrang gehoben wurde, dürfen Religionsfanatiker und Orgienmysterienkünstler Tiere zu Tode quälen oder sich an ihrem Blut berauschen, ohne dass auf rechtsstaatlicher Basis ein Schutz der Tiere möglich ist. Denn die Tierquäler können sich in letzer Instanz auf die Freiheit von Religion und Kunst berufen.

 

Auch "Ungläubige" essen geschächtete Tiere

Nicht nur streng gläubige Anhänger des Schächtens essen das Fleisch der bei vollem Bewusstsein zu Tode gequälten Tiere. Auch immer mehr ahnungslose Konsumenten kaufen Kebab von geschächteten Tieren und werden dadurch zu Mitverursachern von unbeschreiblichen Tierqualen. Kebab-Stände, die sich als "HALAL" bezeichenen, weisen damit darauf hin, dass ihr Fleisch von geschächteten Tieren stammt.

 

Fleisch ist immer "unrein"

Auch wenn das Entbluten der Tiere beim Schächten bei vollem Bewusstsein bis zum letzten Herzschlag vorgenommen wird, kann eine Entblutung doch nie vollkommen erfolgen. Immer wird ein Rest an Blut in den Körperteilen zurückbleiben! Also dürfte strenggenommen keine Tierleiche als "REIN" bezeichnet werden. Darum kann Gläubigen nur empfohlen werden, konsequenterweise kein Fleisch zu essen. Wer aus religiösen Gründen kein Fleisch isst, verstößt auch nicht gegen das Gebot: "Du sollst nicht töten!"

 

Reine, paradiesische Nahrung ist vegan

Gläubige Menschen tun gut daran keine Tiere für sich Schächten zu lassen. Wer hofft, künftig im Paradies leben zu können, darf nicht selber töten oder für sich töten lassen. Eine Bestie im Paradies - und schon ist es zerstört. Es sind wir Menschen und im besonderen auch Gläubige, die diese Erde zur Hölle machen, vor allem durch die rücksichtslose Ausbeutung der Mitgeschöpfe. Auch in unserer heimischen modernen Schlachthauszivilisation werden trotz ausgeklügelter Schlachtmethoden und vorhergehender Betäubung  immer wieder Tiere bei lebendigem Leib und vollem Bewusstsein zu Tode gequält, wenn sie während des Schlachtvorganges am Fließband hängend aus der Betäubung erwachen. Wer Fleisch kauft, gibt damit Gewalt gegen Tiere in Auftrag.

 

Nicht quälen, nicht verletzen, nicht töten

Wer mit religiösen Argumenten das Quälen und Töten von Tieren zu rechtfertigen versucht, sei daran erinnert:

Auch wenn in dieser Welt kaum jemand versucht nach dem Grund-Gebot des "Nichtverletzens anderer empfindsamer Geschöpfe" zu leben, gebieten doch alle Religionen übereinstimmend: DU SOLLST NICHT TÖTEN!

Die ursprünglich von Gott geschaffene Welt kannte kein Töten. Die Menschen im Paradies lebten vegan.

Alle Menschen täten gut daran, keine Tiere für sich Schlachten zu lassen: "Nit schlacht!"

 

Videodokumentation Schächten bei vollem Bewusstsein

http://www.vgt.ch/media/movie32-schaechten.htm

 

Allerdings werden auch in EU-Schlachthäusern die Tiere oft bei voller Emfindungsfähigkeit zum Entbluten gebracht:

Videodokumentation Schlachten bei vollem Bewusstsein

http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html 

 

Bildreportage (c landa@tierschutz.cc) "Kebab von geschächteten Tieren"

http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/kebab/schaechten.html

 

Bibelstellen

Vegane Ernährung im Paradies:

"...ich habe euch gegeben alle samentragenden Pflanzen, die es auf der Oberfläche der ganzen Erde gibt, und jeden Baum, an dem es Frucht gibt. Euch diene es als Speise." 1. Mose 1:29 (Genesis)

 

Nach dem Verlust des Paradieses: Aug um Auge - Schächten:

"...Fleisch mit seiner Seele - seinem Blut - sollt ihr nicht essen. Außerdem werde ICH euer Blut, das eurer Seelen zurückfordern." 1 Mose 9:4-5

"...ihr sollt keinerlei Blut essen von Tieren" 3 Mose 7:26

"Denn die Seele des Fleisches ist im Blute..." 3 Mose 17:11

 

Friedvolle Verheißungen für das wiederhergestellte Paradies:

"...der Wolf wird beim Lamm weilen, der Leopard beim Böcklein und das Kalb beim Löwen... Kuh und Bär werden zusammen weiden... Und selbst der Löwe wird Gras fressen... das Kind wird auf dem Loch der Kobra spielen... Sie werden keinen Schaden stiften noch irgendwie Verderben anrichten... erfüllt mit der Erkenntnis ICH BIN das ICH BIN" Jesaia 11:7-8

 

Dr. Friedrich Landa
Geschäftsführer Tierschutz im Unterricht
Tierschutz-Dachverbandspräsident 
 +43 66 43 43 43 66

Homepage: http://www.tierschutz.cc

 


Die unschuldigen Opfer der muslimischen Religion (Zusatz 26.2.2002)

Die unschuldigen Opfer des muslimischen Schlachtfestes sind die unzähligen Tiere, die ohne Betäubung durch einen schmerzhaften Kehlschnitt zum Verbluten gebracht werden.

 

Die Tierquälerei des Schächtens ist verboten

Noch ist in den meisten österreichischen Bundesländern das betäubungslose Schächten ausnahmslos untersagt. Die Landestierschutzgesetze im Burgenland, in Niederösterreich, Oberösterreich, Tirol und Vorarlberg schreiben eine Betäubung beim Schlachten vor. Eine Ausnahme vom Betäubungsgebot im Falle des rituellen Schlachtens ist nicht vorgesehen.

 

Tierschutz in die Verfassung

In der Verfassung ist jedoch die Freiheit der Religonsausübung festgeschrieben. Der OHG hat im Meinungsstreit zwischen Religionsfreiheit und Tierschutz entschieden (in EvBl 1996/114), dass die Schlachtung von Tieren nach den Vorschriften der Mohammedaner und der Juden den Tatbestand des § 222StGB nicht erfüllen, weil die rituelle Schlachtung als religiöse Handlung ein sozial adäquates Verhalten darstelle.

 

Gebräuche des Judentums

Der OHG nahm in der Beurteilung, ob Moslime wegen Schächten zu verurteilen seien, auf die israelitische Religionsgesellschaft Bezug: "Die Schächtung der Schlachttiere gehöre...zu den alten religiösen Satzungen und Gebräuchen des Judentums..." Im Gegensatz dazu sah der historische Gesetzgeber einzelne Teile der islamischen Lehre als Widerspruch zu staatlichen Gesetzen stehend an (zB die Polygamie, die Steinigung wegen Ehebruchs, die Sklaverei...)

 

Erbarmungslose Religiösität

Der Gott des Alten Testaments, von dem die heiligen Schriften der Muslime, Juden und Christen berichten, ging mit Menschen und Tieren und seinem eingeborenen Sohn nicht sehr mitfühlend um, wenn es um Opfer und Sühne ging. Fanatischen Religionsanhängern ist die Einhaltung brutaler Vorschriften und Gebote wichtiger als die Leiden von Menschen und Tieren.

 

Jüdisches Lobbying für das Schächten

Auf Wunsch einer israelitischen Organisation, die das Schächten geschützt wissen wollte, wurde die Passage über die Religionsausübung unter "Beachtung religiöser Gebräuche" in Artikel 9 der Menschenrechtskonvention aufgenommen. (Jens Budischowsky: Das "Schächten" nach islamischem Ritus als strafbare Tierquälerei?)

 

EU ist Tierschutz nicht so wichtig

Außerdem verstößt das Schächtverbot der Landestierschutzgesetze gegen die EU-Richtlinie 93/119/EG. Zwar verlangt diese Richtlinie, dass die Tiere zu betäuben sind, im Anhang C findet sich jedoch Art 5 Abs 2 eine Ausnahme für die Betäubung im Fall des Schächtens: "Für Tiere, bei denen aufgrund bestimmter religiöser Riten besondere Schlachtmethoden angewandt werden, gelten" die Betäubungsbestimmungen nicht.

 

EU zwingt Länder, Schächten zu legalisieren

Durch den Beitritt zur EU haben die Länder ihre Souveränitat beschränkt und müssen ihre Gesetzgebung danach richten, was die EU vorschreibt. Wodurch sind die Leute, die sich anmaßen, solch fragwürdige Richtlinien zu erlassen, eigentlich zu einer solchen Bevormundung legitimiert worden?

 

Bevölkerung ist empört

Obwohl in der Bevölkerung aufgrund der ethischen Gesinnung kein Verständnis für religiös begründete Tierquälerei zu finden ist, droht eine Legalisierung des Schächtens, die nur dadurch verhindert werden kann, dass der Schutz der Tiere vor der Zufügung unnötiger Qualen in der Verfassung der EU und der einzelnen Staaten festgeschrieben wird. Die Geltung des EU-Rechts gegenüber dem Verfassungsrecht ist eine eingeschränkte. Die obersten Richter hätten die Möglichkeit, Religionsfreiheit und Schutz der Tiere gegeneinander abzuwägen.

 

Gegen ausländische tierquälerische Riten

Eine Legalisierung des betäubungslosen Schächtens gibt den ausländerfeindlichen Tendenzen die Möglichkeit, einen gut begründeten Hass gegen Juden und Muslime zu schüren, wenn diese Tierquälereien betreiben dürfen, die anderen Bürgern verboten sind:

"Was sind das für Rechtsstaaten, die um der Freiheit der Menschen Willen zulassen, dass empfindame Lebewesen zu Tode gepeinigt werden? Können wir ohne Gegenwehr zulassen, wie fremdländische barbarische Riten bei uns neu eingeführt und straffrei praktiziert werden, weil ein dämonischer Gott angeblich nach Opferblut lechzt?"

 

Bilder vom ersten Tag (22.2) des mehrtägigen Opferfestes aus einem österreichischen Schlachthof:

http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/unschuldige/opfer.html

 

 

Bilddokumentation Schächten: http://www.vgt.ch/media/Standbilder-schaechten/standbilder-schaechten.htm

Bildreportage (c landa@tierschutz.cc) "Kebab von geschächteten Tieren" http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/kebab/schaechten.html

Videodokumentation

Schächten bei vollem Bewusstsein http://www.vgt.ch/media/movie32-schaechten.htm

Schlachten bei vollem Bewusstsein http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html bzw. http://www.tierschutz.cc

Dr. Friedrich Landa   Tierschutz-Dachverband  +43 66 43 43 43 66

 

 

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