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ETIKA |
TIERSCHUTZ |
www.etika.com 7.6.2002 |
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61A1R |
Schächten ist keine Religionsausübung |
Dr. Friedrich Landa,
Tierschutz-Dachverbandspräsident |
SCHÄCHTEN ist
keine freie Religionsausübung, sondern Tierquälerei
Muslime haben versucht, einen Stier im Linzer
Schlachthof zu schächten, was vom Amtstierarzt aufgrund der Landesgesetzgebung
untersagt wurde. Sie beriefen sich auf ihr Recht zur freien Religionsausübung
und kündigten an, den Fall vom Verfassungsgerichtshof klären zu lassen.
Islamistische Extremisten wollen so auch in Oberösterreich eine
Schächterlaubnis erstreiten.
Muslime wollen
wie Juden schächten
Der Tierschutz-Dachverband hat daraufhin mit
geistlichen Führern der Muslime im Land Kontakt aufgenommen, um in Erfahrung zu
bringen, wie diese Tierquälerei gerechtfertigt werden soll. Hussein Abdul
Fattah beschwerte sich, dass die Juden in Österreich schächten dürfen, weil aus
historischen Gründen eine Kritik gegen Juden kaum gewagt würde,
Muslimen das Schächten aber untersagt sei.
Gottes Wort ist
höchste Instanz
Wie Hussein Abdul Fattah weiter erklärte, sei das
Schächten durch die Heiligen Bücher des Islam geboten. Gottes Wort sei die
höchste Instanz und könne nicht hinterfragt werden. Deshalb würden alle
Muslime, die den wahren Glauben nicht verloren haben, nur Fleisch von
geschächteten Tieren essen. Allerdings seien Ausnahmen möglich:
Der Name Gottes
macht rein (halal)
Wenn kein Fleisch von geschächteten Tieren zur
Verfügung stünde, könne das Fleisch aus dem Supermarkt "halal"
(rein) gemacht werden, indem darüber der Name Gottes "Allah hu akbar"
(Gott ist größer) oder "Bismillah" (im Namen Gottes) oder
längere Gebete gesprochen werden.
Gebet könnte
vor Tierquälerei bewahren
Obwohl es also für die Muslime sehr einfach wäre,
den Tieren die Quälerei des betäubungslosen Schächten zu ersparen, da es eine
Möglichkeit gibt, im Nachhinein durch Gebet die Speise zu heiligen, beharren
die Muslime laut Hussein Abdul Fattah auf ihrem Recht, Tiere aufgrund des
Glaubens zu schächten.
Menschen und
Tiere im Namen Gottes töten
Genauso wie im heiligen Krieg die Gegner nicht aus
Hass, sondern nur im Namen Gottes getötet werden dürfen, müsse die Durchführung
des Schächtschnittes am Hals des Tieres im Namen Gottes erfolgen.
Koran schreibt
betäubungsloses Schächten gar nicht vor
Hussein Abdul Fattah versprach, alle Textstellen
herauszusuchen, die dem gläubigen Muslim das Schächten vorschreiben. Beim
zweiten Treffen mit Hussein hatte dieser freundlicherweise eine ganze Seite mit
Koran-Zitaten vorbereitet. Es fand sich aber keine Koran-Stelle, die das
betäubungslose Schächten zwingend vorschreiben würde.
Esst nur von
den guten Dingen
"Oh, die ihr glaubt: esst nur von den guten
Dingen" hieß es da in Koran-Vers 2:173. "Verboten hat Er euch nur den
Genuss von natürlich Verendetem, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas
anderes als Allah angerufen worden ist. Wenn aber jemand (dazu) gezwungen
ist,...so trifft ihn keine Schuld." (ähnlich 5:3)
Keine
Rechtfertigung für Schächt-Gebot
Auch in den Büchern Hadisz (dem Kanon der
Überlieferung und größten Autorität für den gläubigen Muslim nach dem Koran)
hatte Hussein Abdul Fattah nur eine Stelle gefunden, die da lautet:
"Du kannst alles essen, dessen Halsschlagader
durchschnitten ist." (Imam Malik, Al-Muwatta 24.2.6) Im Gespräch
war Hussein sich mit dem Tierschutz einig, dass das nicht als Rechtfertigung
für ein betäubungsloses Schächt-Gebot genügt.
Islamistische
Extremisten wollen Schächterlaubnis erstreiten
Es sind muslimische Extremisten, die behaupten,
betäubungsloses Schächten sei ein wesentlicher Bestandteil der islamischen
Religionsausübung. Es besteht die Gefahr, dass wenn Juden und Muslime
Handlungen begehen dürfen, die Christen, Andersgläubigen und Nichtgläubigen
verboten sind, dadurch die Ablehnung von Menschen, die eine solche legalisierte
Tierquälerei betreiben, in der Bevölkerung geschürt wird.
Fleisch als
Suchtmittel
Hussein Abdul Fattah hatte im Al-Muwatta
von Imam Malik ein Zitat gefunden, das den Gläubigen empfiehlt, sich vom
Fleisch fern zu halten: "Haltet euch von Fleisch fern. Es befinden sich
Suchtmittel darin - ähnlich den Suchtmitteln im Wein." Der Tierschutz
empfiehlt allen Menschen, sich nicht durch den Verzehr von Leichenteilen
getöteter Tiere zu verunreinigen.
Himmelweiter
Unterschied im Geschmack
Als einziges Argument für das Schächten blieb
Hussein Abdul Fattah schließlich der geschmackliche Unterschied: "Du bist
ja Vegetarier", sagte er zum Tierschutz-Präsidenten, "aber ein
sensibler Mensch schmeckt den himmelweiten Unterschied", schwärmte der
Muslim: Fleisch von geschächteten Tieren schmecke "völlig anders".
Sich von
negativen Dingen fernhalten
Der Tierschutz hatte für Hussein Abdul
Fattah die Videodokumentation von "Tierschutz im
Unterricht/Erwachsenenbildung" mitgebracht, damit er sich selbst ein Bild
darüber machen könne, wie grausam im Namen Gottes Tiere zu Tode gequält werden.
Hussein Abdul Fattah lehnte dankend ab: Er könne sich vorstellen, was da zu
sehen sei und würde sich nicht gerne mit negativen Dingen belasten.
Gräuel bewusst
machen und abschaffen
Der Tierschutz muss die Bevölkerung leider darüber
informieren, was den Tieren bei der Fleischproduktion an Leid zugefügt wird,
damit die Gräueltaten aufhören, bzw. (wie beim Schächten in OÖ.) nicht vom
Gesetz her demnächst erlaubt werden.
Tierschutz
in die Verfassung
Damit der Verfassungsgerichtshof sich
nicht gezwungen sieht, das Schächtverbot in den Ländern wegen der
Religionsfreiheit aufzuheben, ist es DRINGEND NOTwendig, dass auch in
Österreich der Schutz der Tiere in der Verfassung festgeschrieben wird.
Video TiU/Erwachsenenbildung: Betäubungsloses
Schächten und Schlachten 20 Minuten
(+60) Cover unter: http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/images/huellen/schaecht-huelle.jpg
Video-Bestellung: video@tierschutz.cc
Immer mehr Menschen essen Fleisch von
geschächteten Tieren - meist ohne zu wissen, was SCHÄCHTEN bedeutet:
"Kebab von geschächteten Tieren" http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/kebab/schaechten.html
Videodokumentation Schächten bei vollem Bewusstsein http://www.vgt.ch/media/movie32-schaechten.htm
Videodokumentation Schlachten bei vollem Bewusstsein http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html
Dr. Landa Geschäftsführer Tierschutz im Unterricht
Tierschutzdachverbandspräsident 00 43 66 43 43 43 66
Anhang: Inhalt Schächtvideo
Wenn intelligenten und zu Mitgefühl
fähigen Menschen vor Augen geführt wird, welch unsagbares Leid durch
betäubungsloses Schächten und Schlachten empfindsamen Lebewesen zugefügt wird,
werden sie diese Art der Fleischgewinnung als:
Tieren, Konsumenten und einem
zivilisierten Land unzumutbar ablehnen!
In verschiedenen kurzen Szenen ist zu
sehen, wie Juden und Muslime betäubungslos schächten.
Damit nicht der Eindruck entsteht, es seien nur bestimmte religiös geprägte
Zivilisationen, die Tiere zur Fleischgewinnung zu Tode quälen, ergänzen
Aufnahmen vom betäubungslosen Schlachten aus einem österreichischen
AMA-zertifizierten EU-Schlachthof diese Videodokumentation. Hier kann jeder
selbst sehen, welch unsagbares Leid durch den Konsum von Fleisch betäubungslos
geschlachteter und geschächteter Tiere entsteht.
Fleischessen
verursacht Gewalt gegen Tiere!
Um den Administrationsaufwand möglichst gering zu halten und möglichst viele
Menschen über das Schächten zu informieren, wird das Video kostenlos
verschickt. Dabei sind wir auf Spenden angewiesen. Ein Informationsblatt über
"Tierschutz im Unterricht" und ein Zahlschein für einen freien
Unterstützungbeitrag liegen bei :
Deutschland: Konto Nr. 283851 der VoRB BgL BLZ 710 900 00
Österreich: Spendenkonto 5016092 der RB Hausruck Süd BLZ 34190
lautend auf "Tierschutz im Unterricht"
Video-Bestellung: video@tierschutz.cc
Betäubungsloses Schächten und Schlachten
Gesamtdauer 80 Minuten Minuten
Dauer
von bis
1) Betäubungsloses Schächten (10 Min)
In verschiedenen kurzen Szenen ist zu sehen, wie Juden
und Muslime betäubungslos schächten.
a) Vorspann 1,3 0 1,5
b) Die erste Aufnahme
vom Rinderschächten 1 1,5 2,5
wurden vom VgT, für TiU/Erwachsenenbildung
zur Verfügung gestellt
c)
die folgenden Szenen vom Zu-Tode-Quälen 2 2,5 4,5
von Schafen (in einem österreichischen
Schlachthof,
beim Islamischen Opferfest Kurban
Bayram,
am 22. Februar dieses Jahres) vom Tierschutzverein HUMANITAS dokumentiert
d) Rinderschächtung II 1 4,5 5,5
e)
Weitere Filmausschnitte zeigen, wie ein
Rind 3 5,5 9
unter Todesangst in der Schächtvorrichtung zuerst
auf den Rücken gedreht, mit Wasser gereinigt und
dann bei vollem Bewusstsein, durch den Schächtschnitt
schwer verletzt, röchelnd nach Luft ringend, unter Minuten langem Todeskampf
verblutet.
f)
Bei einem anderen Schächtvorgang werden 1
9 10
einem Rind zuerst stehend die Beine gebunden. Es wird zu Fall gebracht, bei
voller Empfindungsfähigkeit an der Kehle aufgeschnitten ...
2) Betäubungsloses
Schlachten (ca. 20 Min)
10 10 20
Damit nicht der Eindruck entsteht, es seien nur bestimmte religiös geprägte
Zivilisationen, die Tiere zur Fleischgewinnung zu Tode quälen, ergänzen
Aufnahmen vom betäubungslosen Schlachten aus einem österreichischen
AMA-zertifizierten EU-Schlachthof diese Videodokumentation.
a) Rinderschlachtung
„Das Brüllen der Rinder...“ 10
10 20
b) Schweineschlachtung
bei vollem Bewusstsein 10
20 31
Sprecher: Tierschutzlehrer Dr. Martin Balluch
Freie Schweine
2 31 33
c)
Hühner 3
41 45
d)
Enjoy your
meal: Go veggi! 2
45
47
3) Volksanwalt-Sendung zum betäubungslosen Schlachten13 47 60
4) Aus aktuellem Anlass wurde die Help-tv Sendung
über den
Singvogelfang im Salzkammergut
angefügt. 20 60 80
1 80 81