ETIKA

Brief an Tierschützer

www.etika.com

61A2

Gottesfurcht wecken!

4.12.2007

 

An alle Tierschutzorganisationen und Tierfreunde

Die wirkungsvollste Tierschutzmaßnahme:
Abschreckung , am Beispiel des Kapitels „Zoo der Tierquäler“

Liebe Tierfreunde,

nach mehr als vier Jahrzehnten des Kampfes für den Tierschutz bin ich, wohl auch im Sinne des hl. Franziskus von Assisi, zu folgendem Schluss gekommen:

 

·        Direkte Hilfe ist wichtig und unverzichtbar, kommt aber nur einem winzigen Bruchteil der Tierwelt zugute.

·        Appelle an den guten Willen der Menschen, sie sollen Tiere nicht quälen, verhallen in den meisten Fällen ohne Echo.

·        Die Aufforderung Mahatma Gandhis an alle Menschen, sich vegetarisch zu ernähren, wird nur von einer kleinen Minderheit befolgt.

·        Die bestehenden Tierschutzgesetze sind untauglich oder ihre Einhaltung wird ungenügend überwacht.

 

Somit bleibt als letzter Ausweg, um das Leiden der Tiere global zu vermindern, die Generalprävention mittels Abschreckung. Nur wenn sich alle Menschen bewusst werden, dass ihnen im Jenseits dasselbe angetan wird, was sie jetzt Tieren antun (zum Beispiel Schächten, Tierversuche), wird es einen Bewusstseinswandel geben können.

 

Deshalb habe ich in mein unter dem Pseudonym Vicente F. Delmonte erschienenes Buch „Jedem nach seinen Taten“ (Edition Octopus im Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster, 2007, 270 Seiten, 16.80 Euro, ISBN 978-3-86582-461-5) das Kapitel „Zoo der Tierquäler“ eingefügt. Anbei Auszüge. Wegen eines eventuellen Abdrucks setzen Sie sich bitte in Verbindung mit dem Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat, Münster, service@mv-verlag.de, der 2007 und 2008 die Rechte daran besitzt. Das Buch ist in jeder Buchhandlung oder über www.etika.com zu bestellen.

 

Demgegenüber richten die Protestaktionen Nackter mehr Schaden als Nutzen an. Denn es ist verwerflich und wird nicht unbestraft bleiben, wenn Menschen aus welchen Gründen auch immer in Anderen die sexuelle Begierde wecken (Jesus Christus sagt: „Wer eine Frau ansieht, ihrer zu begehren, der hat schon mit ihr die Ehe gebrochen in seinem Herzen“, Matthäus 5,28)  und damit mehr oder weniger zur Unzucht aufreizen. Mitmenschen auf diese Weise vielleicht in die Hölle zu bringen ist noch schlimmer als Tierquälerei.

 

Die wirkungsvollste Tierschutzmaßnahme besteht somit darin, die Angst vor der ewigen Vergeltung im Jenseits zu wecken (die ja tatsächlich kommen wird). Somit ist es Aufgabe aller Tierfreunde, die Gottesfurcht zu fördern: die Furcht vor dem allmächtigen und gerechten Gott, der das Böse, auch jede Tierquälerei, bestrafen wird, und zwar in Ewigkeit.

 

Wer diesen Aufruf kopiert und weitergibt, dem möge es der barmherzige Gott vergelten. Der Vater im Himmel leidet selbst, wenn unschuldige Geschöpfe unter der Grausamkeit anderer Geschöpfe leiden. Doch wir hoffen auf den Herrn. „Und wir wissen, daß er kommt, daß er kommen wird zu richten in Gerechtigkeit“ (hl. Franziskus von Assisi, Gebet zur Vesper).

 

R. L. (früher: Interessengemeinschaft Tierschutz der Ethischen Bewegung), Südtirol, Dezember 2007

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