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EU: Apokalypse der Rinder – Grausames Schlachten -
Fleisch-Boykott |
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Boykott-Aktion
Grausames Schlachten
Horrorszenen in europäischen Schlachthäusern – Brutaler
Todeskampf der Rinder beim Geschlachtetwerden – Neue EU-Richtlinie gegen
nationale Tierschutzgesetze – Österreichische Tierschützer erstatten Anzeige –
Christen und Hindus fordern zu Fleisch-Boykott auf
Wien (etika.com) – Grausame Szenen in europäischen Schlachthäusern
haben eine weltweite Kampagne von Tierschützern ausgelöst. Viele Rinder werden
nur unzureichend betäubt, erwachen beim Geschlachtetwerden und brüllen
furchtbar im Todesschmerz, während sie zerlegt werden. Qualvoll zappeln sie
minutenlang, bis ihre zerrissene Existenz endet.
Dies haben Tierschützer in einem Schlachthaus in Oberösterreich mit einem Video „Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden“ dokumentiert. Film, Bilder und Berichte von Markus Müller, Kameramann von Tierbildarchiv.de und des Tierschutzverbandspräsidenten Dr. Friedrich Landa sind im Internet aufzurufen.
Video: http://www.t0.or.at/~tierschutz/tiu/index-video.html
Fotos (Bildautorenvermerk: TiU/Landa): http://www.t0.or.at/~tierschutz/bilder/rinderschlachtung.html
Weiteres Bildmaterial, Recherche & Dokumentation: Markus Müller, Kameramann
von Tierbildarchiv.de, Homepage: http://www.tierschutz.cc
, Dr. Friedrich Landa, Tierschutz-Dachverbandspräsident
Text auch in etika.com: Das Brüllen der Rinder
beim Geschlachtetwerden:
Die
Schuld der EU
Die Bilder zeigen nach einem Bericht der Austria Presse-Agentur
(APA), dass viele der Tiere noch leben, die Augen bewegen und zu brüllen beginnen,
während sie kopfüber hängend aufgeschnitten werden.
Der Dachverband der oberösterreichischen Tierschutzvereine in Linz
hat gegen alle österreichischen Schlachthöfe“ wegen Tierquälerei Anzeige
erstattet. Aufgrund der EU-Richtlinie Nr. 2000/418/EG müsse davon ausgegangen
werden, dass Rinder EU-weit in Schlachthäusern unzureichend betäubt getötet
würden.
Demnach darf “das zentrale Nervengewebe bei Rindern... nach dem Betäuben nicht durch Einführung eines Rückenmarkszerstörers durch den Schusskanal in die Schädelhöhle zerstört“ werden, weil laut Begründung des ,Wissenschaftlichen Ausschusses für veterinärmedizinische Maßnahmen´ die Zerstörung von zentralem Nervengewebe nach dem Töten mit dem Bolzenschussapparat durch Einführung eines Rückenmarkszerstörers durch den Schusskanal in die Schädelhöhle bewirken könnte, dass sich potentiell infiziertes zentrales Nervengewebe während des Schlachtprozesses über den ganzen Tierkörper verteilt“.
Die EU verbietet seit Januar 2001 die Durchtrennung der
Wirbelsäule beim Schlachten, um eine mögliche Verteilung von BSE-Erregern
auszuschließen. Doch diese Durchtrennung diente – nach der Betäubung mit dem
Bolzenschussapparat - als zweite, totale Betäubung vor dem Zerlegen des Rindes.
Tierfreunde befürchten deshalb, dass jetzt viele Tiere in allen
Staaten der EU auf diese furchtbare Weise verenden.
Die Parlamentsabgeordnete Madeleine Petrovic, Klubobfrau der
Grünen, hat bei einer Pressekonferenz in Wien die „unmenschliche Brutalität“
angeprangert. Es dürfe nicht angehen, dass eine EU-Richtlinie die nationalen
Tierschutzgesetze außer Kraft setze. Sie forderte neue Betäubungsmethoden.
Christliche Tierschützer sprechen von einer „Apokalypse der Tiere“
und fordern dazu auf, mindestens fünf Tage in der Woche kein Fleisch zu essen.
( www.etika.com )
Eine „geschockte und zornige“ Hindu-Organisation in Indien
verlangt den völligen Verzicht auf den Genuss von Rindfleisch. ( www.hinduunity.org ).
Christliche
und hinduistische Tierschützer fordern gemeinsam alle Tierfreunde und
Tierschutzorganisationen zur Solidarität und zu Aktionen gegen grausames
Schlachten auf. Sie verweisen darauf, dass Gott jede Grausamkeit an Tieren
streng bestrafen wird.
So heißt es in der Bibel: „Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist.“ (Lukas
6,36)
„Es wird ein unbarmherziges Gericht über den
ergehen, der nicht Barmherzigkeit geübt hat.“ (Jakobus
2,13)
Gott wird „jedem vergelten nach seinen Werken“. (Römer 2,6).
“Darin, dass jeder entsprechend
der Art seines Vergehens leidet, wird in einzigartiger Weise die göttliche
Weisheit und Gerechtigkeit offenbar. Wie mit einer Waage wird die Strafe für
die Verfehlungen zugemessen, sagt der Weise.“ (Bruder Luis
von Granada, Meditation Freitagabend)
Die christlichen Tierschützer erinnern auch an das
geheimnisvolle Wort des Apostels Paulus: „Denn die ganze Schöpfung wartet
sehnsüchtig auf das Offenbarwerden der Söhne Gottes. Die Schöpfung ist der
Vergänglichkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der
sie unterworfen hat; aber zugleich gab er ihr Hoffnung: Auch die Schöpfung
soll von der Sklaverei und Verlorenheit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit
der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum
heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.“ (Römer 8, 19-22).
In einem Gebet
für die Tiere heißt es:
Herr, erbarme Dich der Menschen,
die aus Unwissenheit Tiere schlecht behandeln,
lehre sie die Tiere als Deine Geschöpfe lieben.
Herr, erbarme Dich der Schlachttiere,
besonders jener, die ohne Betäubung getötet werden,
steh ihnen bei in ihrem großen Schmerz.
Und düster, apokalyptisch verkündet ein ebenfalls in vielen
Sprachen in etika.com veröffentlichtes Vaterunser von Peter Coryllis:
VATER UNSER, der Du verbannt bist in den Himmel –
beschmutzt ist Dein Name.
Deinen Willen
hat man zertrampelt.
Unser Brot wird verschimmeln,
weil unsere Schuld uns erwürgt
und nur noch Schuldige auf Erden sind.
Denn schuldig
wurden wir alle.
Und das Übel ward
ohne Grenzen.
Ob Dir Erlösung noch gelingt - Vater,
ich will darum beten!
So vollziehe sich
das Geschehen! Amen.
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Presseerklärung auf englisch
– italienisch