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ETIKA |
Klimakatastrophe |
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71A3 |
Die
Verpestung der Luft: |
10.3.2007
- 29.5.2007 |
Bevor die Katastrophen kommen, warnt Gott durch seine
Propheten,
siehe Jona und die Botschaften Marias in La Salette,
Lourdes, Fatima usw.
Menschheit, werde vernünftig,
bevor es zu spät ist!
Ein Jahrhundert Autos und Flugzeuge ist genug!
Verhängnisvoll sind auch Zentralheizungen und das Abholzen der Wälder
ETIKA-Studie dokumentiert kriminelle Unterlassungssünden der Politiker
40 Jahre Untätigkeit der Verantwortlichen
Die jetzige und die vorige
Generation haben in einem einzigen Jahrhundert die Atmosphäre so sehr
vergiftet, dass das Atmen und Leben für die kommenden Generationen der
Menschen, Tiere und Pflanzen zur Qual wird. Versündigen wir uns nicht noch
länger an Gottes Schöpfung! Alle Völker müssen erkennen, dass es so nicht
weitergehen kann.
·
Alle müssen mitmachen und Automobile ersetzen durch die verschiedenen Bahnarten, von der herkömmlichen
Eisenbahn bis zu Individualkabinenbahnen, wie sie von MBB in den siebziger
Jahren entwickelt wurden („Autos auf Schienen“). Siehe unsere fast ein
Jahrzehnt alte Warnung: Schienenautos!, Weg mit den Autos! sowie weitere Links von ETIKA 8
Wir könnten eine riesige Menge
an Fakten und Argumenten gegen das Auto anführen, wollen uns aber auf eine
kleine Auswahl beschränken:
„Zwei Drittel der weltweit 1,8
Milliarden Städter atmen stark verschmutzte gesundheitsgefährdende
Luft ein.“ („Dolomiten, 16.9.1988) Von den Autos als verzichtbare
Hauptverschmutzungsquelle sprachen damals wie heute nur wenige.
Im vergangenen Jahrhundert sind
nicht weniger als 30 Millionen Menschen
bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, zuletzt 500.000 pro Jahr.
(„Dolomiten“, 24.6.1998, APA) Die meisten davon gingen auf das Konto der Autos.
Weiters liest man: „Bahn sicherstes
Verkehrsmittel“ („D“, 9.6.1999 APA/dpa). Muß man
sich da nicht ans Hirn fassen, wenn der italienische Finanzminister Tommaso Padoa-Schioppa
erklärt: „Die Bahn ist zu billig!“ („D“, 29.3.2007 abk)
Sagt denn keiner, daß solche Politiker an einen ganz
anderen Ort gehören als in ein Ministerium? Besonders wenn folgendes bekannt
ist:
„Mehr Tote durch Autoabgase als durch Verkehrsunfälle“ (WHO-Studie,
„D“ 16.6.1999 dpa)
Die Luftverschmutzung in
Westeuropa ist für Zehntausende von Toten verantwortlich, wobei auf die
Autoabgase 50 Prozent entfallen. (Nino Künzli von der
Universität Basel, „Lancet“, „D“, 2.9.2000 dpa)
„Wegen Autoabgasen 4000 Krebstote“ jährlich in der
Bundesrepublik Deutschland. („D“ 27.6.1992, „Tageszeitung“) „Und der
Lungenkrebs reibt sich vergnügt die Scheren“, hatte schon 1970 die
„Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ kommentiert.
„Autoabgase können Erbgut schädigen“ („D“ 21.4.1994)
„Straßenverkehr macht krank“ (Michael Studnicka
von der Salzburger Landesklinik, Spitalslandesrätin Maria Haidinger, „D“,
19.11.2003 APA)
„Mehr Krankheiten in EU wegen
zunehmender Luftverschmutzung“ (Untersuchung der EU-Kommission, „D“ 9.7.1997
APA/AFP)
Das Ungeheuerliche: Diese EU-Kommission
fördert zum Wohle des „freien Welthandels“ auch heute noch überflüssige Fahrten
und Tiertransporte und verbietet den Alpenländern, sich gegen die immer
unerträglichere Belastung mit Schadstoffen wirksam zur Wehr zu setzen! Der
denkende Bürger hat ohnehin den Eindruck, als ob die Höchstwerte für die
Luftverschmutzung von den Behörden nicht nach gesundheitlichen Kriterien
festgelegt werden, sondern so, dass sie nur in Ausnahmefällen überschritten
werden.
„Luftverschmutzung: Immer mehr
Asthmakranke“ („D“, 11.10.1997 APA)
„Smog erhöht Infarktrisiko“
(„D“ 30.7.1997 APA/dpa)
Autoabgase erhöhen Leukämiegefahr
für Kinder (Italiens Verkehrsministerium, D. 3.2.1999 dpa)
„Eine Milliarde Menschen leidet
in Großstädten unter Autoabgasen“ (Kongress in Madrid, „D“ 9.7.1998 APA/dpa)
„Luftschadstoffe: Und sie töten
doch. Neue Studie bestätigt Lantschners Berechnungen („D“
31.5.2001 stu)
„Schlechte Luft frisst
Lebensjahre. Lantschner: Feinstaub dringt auch in die
Innenräume ein – Spitaleintritte steigen an“ („D“ 2.1.2007 stu)
„Nordtirol/Transit. “Wollen ein
Ende der Giftsuppe“. Atemwegserkrankungen bei Kindern verdoppelt –
Schadstoffbelastung unzumutbar. („D“ 4.2.2006, APA/em)
In den Wind gesprochen. Die
Verantwortlichen lachen sich ins Fäustchen. Denn sie arbeiten an der Zerstörung
der Erde und gehen dabei über Leichen.
„Brennerautobahn: Abgaswolken
ziehen weit ins Land.“ („D“ 16.2.2000 stu)
„Studie des WWF enthüllt:
Motorisierte Italiener vergeuden zwei Jahre ihres Lebens für die Parkplatzsuche“ („D“, 3.12.1998
APA/dpa)
Die Deutschen sind nicht
besser. Sie stehen laut ADAC im Jahr 4,7 Milliarden Stunden im Stau und vergeuden zwölf Milliarden
Liter Treibstoff. („D“, 27.11.1999, dpa)
Leser dieser Web-Seite, seid
auch ihr übergeschnappt, dass ihr nichts gegen den Auto-Wahn unternehmt?
·
Ebenso verschmutzen die Flugzeuge die
Atmosphäre in verheerendem Ausmaße. Wenn die Menschheit überleben will, müsste
sie die Flüge sofort auf höchstens ein Zehntel reduzieren. Hier nur ein paar
Begründungen:
„Der Himmel
voller Flugzeuge – Bis zum Jahr 2000 Verdoppelung der Passagierzahlen“ („Dolomiten“, 30.9.1989). Dazu Kommentar von le:
Bei dieser euphorischen Meldung
einer Nachrichtenagentur vermisst man nur eines: einen Hinweis darauf, dass die
Atmosphäre eine weitere Zunahme des Luftverkehrs nicht verkraften kann (siehe
unseren gestrigen Artikel an dieser Stelle „Tödliche Wärme droht“). Wenn
einerseits namhafte Physiker eine
sofortige Senkung der Gasemissionen um 80 Prozent fordern, um einer
weltweiten Klimakatastrophe entgegenzuwirken, dann darf die Wirtschaft einfach nicht
ins Uferlose hinein produzieren. Und wenn der einzelne Mensch schon nicht so
vernünftig ist, auf überflüssige Güter, Reisen usw. zu verzichten und einfacher
zu leben – dann ist es eben Aufgabe der
Politiker, endlich Schranken zu errichten und den Marsch den Menschheit in den
Untergang zu stoppen.“
Die allermeisten Politiker der Region haben spöttisch gegrinst, als sie
diesen Kommentar lasen – ohne daran zu denken, dass sie beim Jüngsten Gericht
werden Rechenschaft über all ihre Taten und Unterlassungen ablegen müssen.
„Flugzeugabgase vergiften uns –
Gefährliche Kondensstreifen“ („D“ 4.4.1990)
„Luftverschmutzung durch
Flugzeuge“ - Kondensstreifen tragen zum Treibhauseffekt bei. WWF fordert
Sofortmaßnahmen zur Drosselung des Luftverkehrs. („D“ 27.8.1991)
„Flugverkehr
belastet Atmosphäre. Warnungen vor Verstärkung des Treibhauseffekts und Schädigung der
Ozonschicht (Der Kölner Atmosphärenforscher Prof. Adolf Ebel,
„Dolomiten“, 6.5.1992)
„Luft immer
schmutziger. Mehr Stickoxide durch Flugverkehr“ („Dolomiten“ 3.3.1995 dpa)
12 Jahre später fühlt sich eine EU-Institution bemüssigt,
dasselbe zu wiederholen, aber nichts dagegen zu tun:
„Luftverkehr
Schadstoff-Schleuder. EU-Agentur: Massive Zunahme des Verkehrs (Auto-, Flug- und
Schiffsverkehr) immer größeres Klimaproblem. Vor allem der Verkehr in der Luft
setzt große Mengen Schadstoffe wie Stickoxide und Russpartikel frei“
(„Dolomiten“, 27.2.2007 dpa)
Eine Internetseite: „Chemische
und biologische Gifte in Wolken aus Flugzeugen (Chemtrails).
Chemikalien, Biotoxine, Fiberfasern u. a. Materialien
in Kondensstreifen. Warum sind die
künstlichen Wolken auf jeden Fall gesundheitsschädlich?
Treibstoffausdünstungen/Abgase als Krankheitsauslöser? Schädigung und
Schwächung des zentralen Nervensystems, Lungenödeme …“ www.chemtrails.at/chemtrails/chemikalien.htm
„Fernkurzreisen belasten Umwelt
– Lieber mit Bahn und Bus“ („D“ 21.6.2001 APA/AP)
„Die Herzen
,im Flug’ erobern – Informationstag zum Bozner
Flughafen – Reinhold Messner als
Befürworter“ („D“ 22.5.1996) Ein
Unbelehrbarer: Vor Unternehmern bekräftigte der „europäische“ Bergsteiger
jetzt wieder sein „Ja zu einem vernünftigen Ausbau des Bozner
Flugplatzes“. („Dolomiten-Wirtschaftskurier“ vom 9.5.2007, S. 14)
„Es steht wissenschaftlich
fest, dass rund 40 Prozent der gesamten Klimabelastung“ vom Flugverkehr
stammen.“ (der frühere Landeshauptmannstellvertreter Alfons Benedikter
in einem Leserbrief in den „Dolomiten“, vermutlich Ende 1996)
„Flugzeuge große Umweltgefahr –
Reisen zu billig – Obere Luftschichten immer mehr vergiftet“ („D“ 6.7.2004
APA/dpa)
Doch ungeniert verreisen viele
von euch weiterhin jedes Jahr mit dem Flugzeug in andere Länder! Und
profitieren womöglich von finanziellen Vergünstigungen bei Vielfliegerprogrammen!
·
Auch Zentralheizungen, die viele Stunden eingeschaltet werden, sind ein
unnötiger Luxus. Vor allem Ölheizungen verschmutzen die Luft ähnlich wie Autos.
Schwefeldioxid: Quellen:
Verbrennung schwefelhaltiger Brennstoffe. Hauptsächlich Heizanlagen, die mit Öl
betrieben werden.
Stickstoffdioxid: Quellen:
Kraftfahrzeuge und u. a. Ölheizanlagen („D“16.1.1993, Smogalarmplan für
Südtirol, stu)
Schon 1986 bezeichnete eine vom
Land Südtirol in Auftrag gegebene Studie Methangas als umweltfreundlichsten
Brennstoff. „Anstelle des schwefelhaltigen Heizöls: Um 50 Prozent geringere
Luftverschmutzung“ („Dolomiten“, 29.1.1986 le)
Schlecht verbranntes Öl führt
nicht nur zu übermäßiger Rauchentwicklung, sondern auch zu gefährlich hohen
Konzentrationen von Schwefeldioxyd in der Luft. („Dolomiten“, 12.1.1971)
Zur Abwechslung zwei
Schockmeldungen aus der spanischen Zeitschrift „triunfo“,
15-7-1967, „Contaminación
– El cancer del aire“.
Schon in den 60er Jahren war die Rede vom „Krebs der Luft“ und vom Weltraum aus
erkannte man Städte wie Houston nicht vor lauter Smog.
La contaminación atmosférica
amenaza hoy a las grandes ciudades
Londres, 1952.
Cuatro mil personas murieron
en una semana a causa de las sustancias
tóxicas, desprendidas en su mayor parte de la calefacción doméstica y concentradas a favor de los anticiclones y nieblas que invadieron
las islas a primeros de diciembre. (Datos de “Contaminación en la atmósfera, OMS Ginebra 1962)
·
Die Abholzung der Wälder führt
zu mehr CO2 und zur Erwärmung der Atmosphäre, wie dem Londoner “Independent” zu
entnehmen ist:
The hidden cause of global
warming. In the next 24 hours, deforestation
will release as much CO2 into the atmosphere as 8 million people flying from
·
Ein zweiter Auto-Wahnsinn: Schließlich
ist das von Politikern (Schmiergelder von der Erdöl-, Glühbirnen- und
Batterieindustrie?) verordnete Fahren mit Abblendlicht
ein unverantwortlicher Nonsens. Nicht nur die Augen der Verkehrsteilnehmer
werden unzähligen unnötigen Lichtreflexen ausgesetzt, die die Augen schneller
altern lassen und die unzähligen nachtblinden Fahrer blenden, sondern auch die
Luft wird verschmutzt.
Dr. Ulrike Stubenruß berichtete in der
Tageszeitung „Dolomiten“: Fahren mit Abblendlicht verursacht
25.000 Tonnen mehr Emissionen allein in Südtirol. Mehr Benzinverbrauch, mehr
Abgase. Was die Autofahrer ärgert, erweist sich auch aus der Sicht des Klima-
und Umweltschutzes als verhängnisvoll. (Der Umweltexperte Dr.) Norbert Lantschner (bezieht sich) bei seiner Berechnung auf eine
Studie, die die Eidgenössische Technische Hochschule (ETH) Zürich 2001
durchgeführt hat. Demnach verbraucht ein Auto durchschnittlich 0,25 Liter pro 100 Kilometer mehr, wenn
ständig mit Abblendlicht gefahren wird. In ganz Italien würden durch die
Licht-Pflicht sage und schreibe 3,2 Millionen Tonnen des Treibhausgases CO2
mehr in die Luft abgegeben, sagt Lantschner. Dazu
kommen noch andere Abgase wie Stickoxide und der Feinstaub PM10.
Die Regelung sei „in einem sonnendurchfluteten Land wie Italien“ nicht
verständlich. („Dolomiten“, 23.7.2003)
Schon
der ADAC hatte 2001 vor einer Dauerlichtpflicht für Autos gewarnt. Sprecher
Dieter Wirsich: „Damit wäre der Vorteil für
Motorradfahrer, die wegen ihrer kleineren Silhouette auch am Tage mit Licht
fahren müssen, völlig dahin.“ Für Deutschland hatte der ADAC einen zusätzlichen
jährlichen Kraftstoffbedarf von 860 Millionen Litern angegeben. (Quelle: „Dolomiten“, 13.7.2001, dpa)
Wir
selbst hatten schon zuvor mehrmals davor gewarnt, dass Fußgänger und Tiere
schlechter gesehen werden, wenn alle Autos mit Abblendlicht fahren.
Dies
Argument hatte sogar das deutsche Bundesverkehrsministerium anerkannt, als es
1998 bestätigte, dass eine solche Regelung zu Lasten schwächerer
Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger und Zweiradfahrer gehe. Deren Wahrnehmbarkeit
würde bei massenhafter Beleuchtung zwangsläufig sinken. („Dolomiten“, 25.7.1998
dpa, Titel: „Schnapsidee: Tagsüber mit Licht“)
Alle Proteste und Lösungsvorschläge vergebens
Wir
schreiben in den Wind, wie wir wohl wissen. In Italien und Österreich und den
meisten anderen Staaten sind solche Erkenntnisse unerwünscht. Die Folgen werden
alle zu tragen haben. Aber gebt bitte nicht Gott die Schuld für die
unausbleiblichen Auswirkungen der bodenlosen Dummheit und Bosheit der
Zweibeiner.
Die bisher von den Politikern
gemachten Vorschläge und angestrebten Klimaschutzziele sind Augenauswischerei und bringen fast
nichts. Alles wird zerredet, nichts
Entscheidendes getan.
Die Gefahren sind seit langem
bekannt:
„In 30 Jahren keine Atemluft
mehr? WWF für sofortiges Handeln“ (Stuttgarter Zeitung, 19.11.1970, S. 24)
„Unzureichende Gesetze zum
Umweltschutz. Der Beauftragte der Bundesregierung für den Naturschutz,
Professor Bernhard Grzimek, hat den
Ministerpräsidenten der Länder vorgeworfen, die Gefahren der Umweltversuchung
für die Bevölkerung noch nicht erkannt zu haben. Nach den Aussagen
international anerkannter Krebsforscher, betont der Bundesbeauftragte, müssten
bis zum Jahr 2000 rund 18 Millionen Bürger der Bundesrepublik an Krebs
erkranken und 12 Millionen davon sterben. ,Die Ursachen dafür liegen nicht zuletzt
auch in der Zunahme krebsfördernder Substanzen durch
die Luftverunreinigung.’ Vertreter der bayerischen Landesregierung würden ihm
,Übertreibung’ vorwerfen.“ („Süddeutsche
Zeitung“, 4.9.1970)
Damals kursierten in München Flugblätter wie:
„20 Millionen Kubikmeter
Giftgas täglich pumpen die 100 000 fahrenden Autos in München täglich in die
Luft … und in unsere Lungen. Laut SZ ist ,die Gesundheit der Münchener
Bevölkerung ernsthaft gefährdet’. Auch Ihnen drohen KREBS (jeder Fünfte) und
BLEIVERGIFTUNG (chron. B. jeder Neunte). Wer ist
schuld? Die Autoindustrie…, die Bundesregierung…, die Autofahrer selbst…, das
bayerische Innenministerium und die Stadtverwaltung Münchens… Der tatsächliche
Zustand der Luft wird verschleiert, die Messergebnisse verschwiegen oder gar
verfälscht wiedergegeben und die Messungen überhaupt nur unzureichend
durchgeführt. (Aktion Lebensschutz in Zusammenarbeit mit Grüner Aktion…)
Eine sensationelle Chance
öffnete sich kurz darauf:
„Eine Revolution des
Massenverkehrs?
München will ein zukunftsträchtiges Projekt unterstützen: die elektrische
Kleinkabinen-Einschienenbahn. Dieses neuartige Beförderungsmittel … erscheint geeignet, das bisher
hoffnungslose Problem der Straßenverstopfungen zu lösen und der zunehmenden
Luftverpestung durch Autoabgase Einhalt zu gebieten.“ („Stuttgarter Zeitung“,
13.11.1970 W. P. Schafer) Siehe ETIKA Dokumentation Kabinenbahn .
Die deutschen Politiker haben
diese Chance verspielt! Was harrt
ihrer bei der großen Abrechnung? Aber das Heer der Schuldigen überspannt den
ganzen Erdball. Es sind nicht nur Politiker, die staunen werden, wie weise die
Beschlüsse der göttlichen Gerechtigkeit ausfallen werden.
„Industrie errichtet
Abwehrfront gegen die Gesetzesvorhaben zum Umweltschutz. Innenausschuß
hört Sachverständige über den Gefahrengrad der Luftverschmutzung“, Süddeutsche
Zeitung, 14.6.1971, Aufmacher Seite 1)
Es bleibt nicht
unberücksichtigt, dass Beamte und Politiker zum Teil von den Experten
irregeführt wurden und werden. Sachverständige ließen den guten Willen etlicher
Entscheidungsträger oft versanden (wie der Verfasser selbst von seiner
Tätigkeit als Berichterstatter bei Gemeinderats-, Kreistags- und
Landtagssitzungen weiß). „Die Stadt klagt das Auto an – Kfz-Verkehr ist Hauptursache
der zunehmenden Luftverschmutzung“ (SZ 24.6.1971, S. 13) Die Medien erfüllten
ihre Aufgabe, doch die Politik versagte. Alles wurde den Zerrednern
überlassen und vertuscht.
„Die Stadt ein riesiger
Abgaskessel. ,Es gibt für uns keine gesetzlichen Möglichkeiten, etwas Konkretes
zu tun.’ Mit diesen Worten kennzeichnete Kreisverwaltungsreferent Dr. Ernst Dölker die Ohnmacht der Lokalpolitiker, wenn es darum geht,
gegen die verschmutzte Großstadtluft etwas zu unternehmen.“ (Süddeutsche
Zeitung, München, 23.7.1970)
Nur unabhängige Wissenschaftler
(wir denken an die damals in München lehrenden Geographen Prof. Gierloff-Emden und Fochler-Hauke)
sowie die Zeitungen – Lob den mutigen Forschern und Journalisten! - teilten den Bürgern die Wahrheit mit:
„Wer in München lebt, stirbt früher – Vergiftung der Münchner Luft
steigert sich sprunghaft – Autoverkehr in der Innenstadt muß
gedrosselt werden.“ (Münchner Stadtanzeiger, 15.1.1971)
„Gift-Experten bestätigen:
Münchner Luft ist gesundheitsschädlich. Der Toxikologe und Pharmakologe
Professor Dr. Gerhard Lange: „Beim gegenwärtigen Stand der Luftverschmutzung
ist die Bevölkerung gefährdet“ (Münchner Stadtanzeiger, 23.1.1971)
„Verpestete Luft müssen alle
einatmen. Die Luftverschmutzung in Bozen wird immer unerträglicher.“
(„Dolomiten“, 10.10.1985 le) Nach einem ähnlichen Artikel zwei Jahre zuvor (war
es das Bild „Bozner Luft: Die Kamera ist
unbestechlich“ vom 18.1.1984 oder schon Anfang 1983?) hatte der Verfasser von
einem Kollegen gehört: „Umweltschutz-Landesrat … (DC) war nach dem Erscheinen
des Artikels über die Bozner Luft zwei Tage lang
nicht ansprechbar. Er soll vom Leiter der Abteilung Luft und Lärm des
Chemischen Landeslaboratoriums verlangt haben, meine Angaben zu widerlegen,
doch dieser soll erklärt haben, da gebe es nichts zu widerlegen.“ Wer
schmunzelt nicht, wenn er dann folgenden Bericht liest: „Kommen die Gäste, wird
die Luft besser. Diskussion um Luftverschmutzungswerte in Meran“
(„D“, Nr. 52, Seite 10, Jahr nicht angegeben, vermutlich 30.2.1984
Heute, anno 2007, haben die EU und UNO soviel Macht und Mittel,
dass sie die Luftverschmutzung und den Treibhauseffekt in kürzester Frist
stoppen könnten. Sie verfügen über das Wissen und die Finanzmittel, um die
modernsten schadstofffreien Technologien weltweit durchzusetzen und das Auto
auf Schienen einzuführen. Abder denkt sie überhaupt
an so etwas?
Schon 1970 hatte die
UN-Weltgesundheitsorganisation WHO Alarm
geschlagen:
„Die Folgen der Abgase sind
unabsehbar. Luftverpestung in den
Städten kann kaum noch schlimmer werden, meint die WHO“ (SZ 8.10.1970 UPI).
Was haben die UNO-Umwelt- und Gesundheits-Institutionen seitdem konkret gegen
die Luftverschmutzung getan? Wie haben sie die Millionen Dollar Steuergelder
verwendet, die ihnen von allen Staaten zugeflossen sind?
Oder haben die Weltverwalter in
New York gar nicht den Willen dazu, rangieren bei ihnen kapitalistische und
andere Interessen vor dem Wohlergehen der Erdbevölkerung?
Dann wäre es Zeit, diese
selbstherrlichen Organisationen durch andere zu ersetzen, die ihre
Verantwortung ernst nehmen. Organisationen, die glauben, ohne Gott auskommen zu
können, werden früher oder später scheitern.
Übrigens: Von dem
österreichischen Erfinder aus Bruck an der Leitha, der „die Luft entgiftet“ und
dafür ein Patent bekommen hat, hat man seit der Zeitungsmeldung vom 9.4.1970 (NWZ Göppingen) auch nichts mehr gehört.
Alles wird wohl wieder auf das
Finanzielle hinauslaufen. Geldhaie in irgendeinem Wolkenkratzer wittern sicher
die große Chance, wenn sie die abschließende Meldung dieser ETIKA-Luftverschmutzungs-Dokumentation
lesen:
„Tokio: Die größte Stadt der
Welt erstickt. Ein paar Atemzüge frische
Luft (an Automaten) kosten 50
Pfennig.“ (Süddeutsche Zeitung, 2.4.1970)
Erstellt von den Aposteln der letzten Zeiten AIHS,
10.3.- 28.5.2007
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