ETIKA

PFLANZEN

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13.1.2000

71P63

Tiere suchen heilende Kräuter

 


"Der Bär sucht nach dem Winterschlaf vitaminreiche Moosbeeren, um seine Verdauungsorgane wieder "in Schuß" zu bringen. Hunde und Katzen fressen Quecken und Knäuelgras, wenn sie sich nicht wohl fühlen. Die Mäuse legen sich einen Vorrat von Pfefferminzwurzeln als Gesundheitsschutz an, und das leidende Wldschwein sucht den Wurzelstock des Kalmus, während ein kranker Hase der Doldenblütler bedarf, vor allem Pastinak und Petersilie. Gemsen wälzen sich bei Verwundungen im Alpenwegerich... - allüberall ein instinktives "vernünftiges" Verhalten.

Birkhähne suchen die Knospen der Birken, Auerhähne verschidene Teile der Nadelhölzer, Schafe haben eine Vorliebe für Bitteres, Kühe werden ohne die Wiesenunkräuter krank oder unfruchtbar.

Viele, viele Beispiele, die immer wieder zeigen, daß zwischen Nahrung und Arznei oft kein Unterschied besteht.

Wenn ein Tier krank wird, verändert sich (wie beim Menschen) die Biochemie seines Blutes, seiner Säfte und Zellen. Es mag sein, daß diese veränderte Situation ein Verlangen nach bestimmten Stoffen hervorruft und damit das Tier den oder die fehlenden Stoffe - Mineralstoffe, Vitamine, pflanzliche Hormone - suchen und auch finden läßt. Je naturverbundener der Mensch ißt und lebt, umso eher wird wohl auch er auf dieses innere Verlangen im Krankheitsfall hören können." (Dr. H. Gebhard im "neuform-Kurier, 10/82).

Die heilenden Kräfte der Kräuter sind den Menschen schon seit ältester Zeit bekannt. Was die reichhaltige "Apotheke der Natur" alles zu bieten hat, erfährt man am besten beim Besuch in einem Kräuterladen oder in Büchern und Zeitschriften.

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