ETIKA

Gedichte

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78LP8

Regenbogen

11.6.2013

 

Regenbogen, Gottes Werk,
Zeichen seiner Güt´ und Stärk´.
Himmel, Erde sind Sein Reich.
Niemand kommt dem Schöpfer gleich.
Mit Weisheit er die Welt regiert.
Die schönsten Farben er kreiert,
füllt mit Wundern die Natur,
doch die Menschen bleiben stur,
zweifeln an des Herren Macht,
ziehen vor die geist´ge Nacht,
zweckentfremden die Symbol´,
häufen auf sich Seinen Groll.

Frevler treiben es gar bunt:
Sie verhöhnen jenen Bund,
den Gott nach der Sintflut schloss
voll Mitleid mit des Noahs Tross,
den Lebewesen dieser Erd´. 1
So wird Alles heut verzerrt,
sogar des Retters heil´ges Kreuz,
das Zeichen des erlittnen Leids.

Ohne Scham missbraucht die Rott´,
die verachtet Sein Gebot,
des Regenbogens Farbenpracht. 2
Dahinter steckt die finstre Macht
der Lüge und der Rebellion
gegen Den, um dessen Thron
ein Regenbogen herrlich strahlt. 3
Maránathá, Herr, komme bald!

Rainer Lechner, etika.com

Anmerkungen

1 Genesis oder 1. Mose 9: Zeichen des Bundes zwischen Gott und der Erde und allen Lebewesen

2 Sirach 43,11 Schau den Regenbogen an und preise seinen Schöpfer, denn überaus schön und herrlich ist er.

3 Offenbarung 4,2 Ein Thron stand im Himmel …3 Und über dem Thron wölbte sich  ein Regenbogen (ein Regenbogen war um den Thron) … 4 Und rings um den Thron standen 24 Throne, und auf den Thronen saßen 24 Älteste in weißen Gewändern …

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