ETIKA

Die Weisheit der Welt

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78LS1

NATUR

13.8.2016

Bäume

In Bäumen und in Blumen lies:
Sie künden uns vom Paradies.

Berge
Ein Ungrund ist zwar Gott, doch wem er sich soll zeigen,
Der muß bis auf die Spitz der ew´gen Berge steigen.
Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann

Auf den Bergen ist die Freiheit! Der Hauch der Grüfte steigt nicht hinauf in die reinen Lüfte.
Friedrich Schiller, größter deutscher Dichter

„Die Berge“, sagte Klotz,
„Gott sei es gedankt. Die Berge gehören noch uns. Die Berge halten den Frieden. Die Berge, das ist Tirol, wie es immer war, wie es ist und wie es immer bleiben wird. Alles Übel ist unten in den Tälern, in den Städten, alles, was gegen Gott und gegen das Land ist. Aber – eine Stunde den Berg hinauf, und der Friede ist da, leibhaftig, und Tirol ist wieder Tirol.“ Karl Springenschmid: Der Jörg. Aus dem Leben des Südtiroler Freiheitskämpfers Georg Klotz. Verlag K. W. Schütz, Preussisch-Oldendorf, 1980, S. 123

Erde
In einer Handvoll Erde sind mehr Lebewesen als es Menschen gibt.
Evangeliumsrundfunk, Meran, 25.3.1998

Erlösung

Erlöst wird auch die Kreatur.
Lies die Bibel (Römer) nur.

Gott
Gott ist Ursprung, Vorbild und Ziel jedes Geschöpfes. Dio è principio, modello e fine di ogni creatura. Deus est omnis creaturae origo, exemplar et finis.
Bonaventura I, 2 (90/91)

Gott der Herr der Naturwelt. Nur bei spätem Ostertermin gefeierter Sonntag in der evangelischen Kirche, z. B. am 30.1.2011. Passendes Lied aus dem Evangelischen Gesangbuch (1996/2007) von Maria Luise Thurmair (1941/1946): „Der Geist des Herrn erfüllt das All mit Sturm und Feuersgluten; er krönt mit Jubel Berg und Tal, er lässt die Wasser fluten … Der Geist des Herrn durchweht die Welt gewaltig und unbändig …“ Lesenswert.

Himmel

Das Himmelsblau ist meine Freud.
Es kündet von der Ewigkeit.

Gottes Weltall: ewig, endlos,
sprengt das Denken; wir sind sprachlos.

Hitze
Sünder und Sünderinnen, wenn ihr eine längere Hitzewelle mit 37 oder 40 Grad (logische Konsequenz des Autowahns) nicht ertragen könnt, wie wollte ihr dann das ewige Feuer der Hölle aushalten, das auf die meisten von euch wartet? Bekehrt euch, tut Buße, lest das Evangelium und glaubt daran! Tip für schlaflose Nächte: den Rosenkranz beten.

Ich leide und ich schwitze,
doch ich ertrag die Hitze,
um die Sünden abzubüßen,
die sonst mich in die Hölle stießen.

Lob der Kreaturen
„Lobet ihn, Sonne, Mond und Planeten, in welcher Sprache immer euer Loblied dem Schöpfer erklingen mag. Lobet ihn, ihr himmlischen Harmonien, und auch ihr, die Zeugen und Bestätiger seiner enthüllten Wahrheiten!“
Johannes Kepler, zitiert im Evangelischen Gesangbuch, Stuttgart, 1996, S. 301

Des Himmels Blau, der Blätter Grün,
der Sterne Gold: Sie rühmen Ihn.

Luftverschmutzung
Wer kann noch gesund bleiben im geistig tödlichen Klima unserer Welt, deren natürliches Symbol die Verpestung der Luft durch Abgase jeder Art ist?
Pater Lier, Der Aufbruch, Wien, 6/1980, zit. im 494. Vinzenzbrief

Materie
Weil das Lebendige eine nicht-materielle Größe ist, kann die Materie sie nicht hervorgebracht haben. Daraus schließen wir: Es gibt keinen Prozeß in der Materie, der vom Unbelebten zum Leben hin führt. Rein materielle Vorgänge können weder auf der Erde noch anderswo im Universum zum Leben führen.
Entnommen der Zeitschrift Pro Conscientia, Nr. 24, 3.12.2014,, dort Vermerk: Schlußfolgerung Nr. 8, Anwendung von NGl-1

Nackt oder „oben ohne“ am Strand?
Wer in einer Hautkrebsfabrik Spaß empfindet, der muß von allen guten Geistern verlassen sein oder – weltlich ausgedrückt – den Verstand verloren haben. Etika

Nahrung
1 Mose 1, 29 Und Gott sprach: Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise. 1. Mose 2, 15 Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, daß er ihn bebaute und bewahrte.

Naturgesetze
Dem Naturforscher Karl Ernst von Baer zufolge sind die Naturgesetze „nur der Ausdruck des göttlichen Willens, der durch das Moralgesetz insbesondere uns zur Teilnahme an seinem göttlichen Leben erziehen will“.
Die größten Geister über die höchsten Fragen, 1900 oder später, 40

Ordnung
„1. Jede Ordnung beweist das Vorhandensein einer Intelligenz. Alle Menschen sind auf Grund ihrer mit Intelligenz ausgestatteten Natur gezwungen, in den Dingen, die einer Ordnung unterworfen sind, das Wirken einer Intelligenz zu erkennen, und niemand wird ein mit Sorgfalt erstelltes Werk dem Zufall oder einer blinden Entwicklung zuschreiben, zum Beispiel eine Zeitung, eine Uhr, ein Haus… Und je komplizierter und vollendeter eine Ordnung ist, desto größer muß die Intelligenz ihres Urhebers sein. … 3. Die Ordnung, die wir im Universum feststellen, beweist die Existenz einer übergeordneten Intelligenz. Die Ordnung, die durch die Wissenschaft der Physik augenscheinlich ist, reicht aus, nach dem, was wir unter 1. angeführt haben, um die Existenz eines höheren Wesens zu beweisen …“
Abbaye Saint-Joseph de Clairval, F-21150 Flavigny-sur-Ozerain: Einige Beweise für die Wahrheit der katholischen Religion, ohne Datum, 4 Seiten

Plan
Der Rückblick von Oswald Heer, Entomologe, Botaniker, Paläontologe auf die Pflanzen- und Tierwelt der verschiedenen Weltalter zeigt uns eine Reihe von großartigen Erscheinungen, eine allmähliche Annäherung an die jetzige Schöpfung, eine Steigerung in der Organisation belebter Wesen … ein Werden und Vergehen der Arten … Erscheinungen, die uns nicht zweifeln lassen, daß die Natur in ihrem Entwicklungsprozesse ein unendlich großartiges, harmonisches Ganze bildet, welchem ein Plan und ein Gedanke zu Grunde liegen muß … Je tiefer wir daher eindringen in die Erkenntnis der Natur, desto inniger wird auch unsere Überzeugung, daß nur der Glaube an einen allmächtigen und allweisen Schöpfer, der Himmel und Erde nach ewig vorbedachtem Plane erschaffen hat, die Rätsel der Natur, wie die des menschlichen Lebens, zu lösen vermag.
Schlußwort zur Urwelt der Schweiz, in: Die größten Geister über die höchsten Fragen, um 1900 oder später, S. 36

Rose

Die Rose, welche hier dein äuß´res Auge sieht,
Die hat von Ewigkeit in Gott also geblüht.
Johann Scheffler, genannt Angelus Silesius: Der Cherubinische Wandersmann

Rückkehr
Die Natur magst du mit Gewalt verdrängen, doch wird sie stets zurückkehren. – Naturam expellas furca tamen usque recurret.
Horaz, Episteln I 10, 24

Ruhe
Die beste Wärterin der Natur ist Ruhe.
William Shakespeare, englischer Dichter

Schöpfung

Artenvielfalt, Farbenpracht:
Wie schön hat Gott die Welt gemacht!

Spuren

Überall in der Natur
findest Du des Gottes Spur.

Wald
Glaube mir, ich habe es selbst erfahren: daß wir mehr in den Wäldern finden als in den Büchern; Bäume und Steine werden dich lehren, was kein Lehrmeister dir zu hören gibt.
Hl. Bernhard

… es liegt … ein Ausdruck von Tugend in dem von Menschenhänden noch nicht berührten Antlitze der Natur, dem sich die Seele beugen muß, als etwas Keuschem und Göttlichem …
Adalbert Stifter, 1805-1868, Dichter, Der Hochwald, 43f.

Wege

Wer Wanderern die Wege sperrt,
ist den Segen nicht mehr wert.

Wiedervereinigung
Das ganze Weltall wartet auf seine Wiedervereinigung mit Gott, aus dem es hervorging. Fern von Gott sind alle Dinge wie zerstreut und suchen deshalb die Vereinigung mit anderen Dingen. Das Gesetz der Liebe ist das einzige …
Ernesto Cardenal: Das Buch von der Liebe

Wüste
Die richtige Wüste wächst jährlich um viele tausend Quadratkilometer. Das Wachsen der Wüste im Innern vieler Menschen ist jedoch ungleich bedrohlicher geworden.
Günter Virt (Hrsg.): Ich habe dich in die Wüste geführt, Meditationsbuch, Tyrolia Innsbruck, 1988, 9

In der Versuchung, sich in einer Selbstbestimmung, die keine moralischen Gebote kennt, an die Stelle Gottes zu setzen, läuft der Mensch heute Gefahr, die Erde in eine Wüste zu verwandeln, den Menschen auf einen Automaten zu reduzieren und brüderliches Zusammenleben zu enem berechneten Kollektivismus zu machen, wobei er nicht selten todbringend ist, wo Gott das Leben will.
Papst Johannes Paul I., Albino Luciani, Botschaft an die Welt vom 27.8.1978

Wunder
Der Glaube an Offenbarung und Wunder ist nicht anderer Art als der Glaube an die Schöpfung, d. h. der Glaube, daß Gott die Welt, die vorher nicht war, in die Existenz geschaffen hat. Wunder ist eben eine neue Schöpfung, Schöpfung ist das ursprüngliche Wunder.
Friedrich Julius Stahl, 1802-1861, Die gegenwärtigen Parteien, 350, zit. in Die größten Geister über die höchsten Fragen, 258

Zauber der Natur
Wir sind ein Volk von Maschinenmenschen geworden. Wir … tragen Berge und Hügel ab, ebnen sie ein, wir düngen riesige Plantagen, wir züchten Tiere in dunklen Kammern, in denen sie nie die Sonne sehen, wir bezwingen die Wildwasser. Alles ist uns untertan, jeder Stoff formbar, alles verwertbar. So haben wir buchstäblich alle Schätze dieser Welt gewonnen – aber in der Seele reicher geworden sind wir dadurch nicht. Mit dem reinen Nützlichkeitsdenken ist die Ehrfurcht vor der Natur geschwunden; wer den Zauber der Blumen und Bäume, der Gräser und Kristalle nur mehr nach dem materiellen Wert mißt, der hat sich selbst ausgesperrt aus dem Paradies.
Josef Rampold: Zauber der Natur – Ein Buch von den stillen Dingen dieser lauten Welt. Athesia Bozen, 1975

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